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Asarhaddon im Interview

Der einheimische Underground bringt nicht nur geile Death Metal Bands hervor, auch im Black Metal tut sich so einiges. Ein Beispiel dafür sind die Kollegen von "Asarhaddon", die mit ihrer "Furstere"-EP einen ordentlichen Kracher abgeliefert haben. Eine Selbstverständlichkeit, die Magdeburger Truppe mit einem investigativen Interview etwas besser kennenzulernen!

asarhaddon interview

(Bildquelle: Band)

Grüße nach Magdeburg, wie läuft's bei Euch?

Blendend. Unsere Veröffentlichungen haben großen Anklang gefunden.

Stellt Euch doch zu Beginn erst mal selber vor. Wer macht was bei "Asarhaddon"?

Ludwig singt, Christian spielt das Schlagzeug und ich kümmere mich um die Gitarren.

Seid wann gibt es Euch, wie habt Ihr zueinander gefunden?

Christian und ich spielen seit 2014 in dieser Band und haben seit Mitte dieses Jahres Ludwig als unseren Sänger gefunden. Christian kenne ich seit etwa drei Jahren. Wir haben dieses Projekt unter einem anderen Namen begonnen. Als wir eine Platte vertonen wollten, dachte ich an Ludwig, den ich seit etwa sechs Jahren kenne. Seit seiner Zeit mit uns im Tonstudio ist er ein fester Bestandteil dieser Band.

Ist die Besetzung als Trio die endgültige, oder seid Ihr noch auf der Suche nach einem Bassisten?

Um ehrlich zu sein arbeiten wir seit kurzem mit einem Bassisten aus Christians Wahlheimatstadt. Wir versuchen uns bis Ende des Jahres über die kommende Besetzung zu einigen.

Euer Debüt "Furstere" ist seit einigen Tagen via Bandcamp zu erwerben, wie zufrieden seid Ihr selber mit dem Ergebnis?

Diese Produktion endete nicht wie geplant, dennoch besser als erwartet. Wir haben bis auf sehr wenige Kritik nur Lob geerntet und haben zur Zeit mehrere Möglichkeiten uns zu vermarkten, wofür wir sehr dankbar sind. Einige davon mussten wir jedoch ablehnen, da wir eine sehr genaue Vorstellung von unserer Zukunft haben.

Was bedeutet der Albumtitel "Furstere"? Ich hatte zunächst vermutet, dass es sich um Latein handelt, dies scheint aber nicht der Fall zu sein.

Furstere ist das altdeutsche Wort für einen Wächter des Waldes. Unsere Erscheinung dürfte diesen Titel treffender erklären, als wir es mit Worten je könnten.

Eure Musik ist wunderbar ursprünglicher Black Metal, sehr klassisch gehalten. Wie seid Ihr zu diesem Sound gekommen? Hat sich dieser im Laufe der Zeit entwickelt, oder war es für Euch von Anfang an klar, genau so zu klingen?

Wir geben uns alle Mühe so ehrlich und aufrichtig wir irgend möglich zu klingen. Wir ehren klassischen Black Metal in seiner bekannten Form, möchten dem Hörer, der uns seine Zeit schenkt, allerdings so viel wie möglich bieten. Ich für meinen Teil hatte und habe ein klare Vorstellung zu unserem Klang, betone aber, dass sich noch manches entwickeln wird, worauf wir geschlossen sehr gespannt sind.

Gibt es Bands, die einen deutlichen Einfluss auf Euren Sound genommen haben, bzw. als Inspirationsquelle gedient haben?

Gesang und Schlagzeug waren um ehrlich zu sein von niemandem direkt inspiriert. Um von den Gitarren zu sprechen, haben aktuellere Produktionen mit rohem, ehrlichem Klang eine entscheidende Rolle gespielt.

Asarhaddon  FurstereWie komponiert Ihr die Songs? Gemeinsam, oder habt Ihr da strikt aufgeteilte Aufgabenbereiche?

Für gewöhnlich habe ich Ideenfetzen, die ich Christian präsentiere. Gemeinsam arbeiten wir an den glaubwürdigsten Stücken. Texte und Gesang kommen meist erst in den letzten Zügen des Schreibens oder im Studio. So vervollständigen sie die Geschichte hinter unseren Kompositionen.

Ausgenommen von der Bandcamp-Seite seid Ihr im Internet nicht wirklich vertreten. Ist das eine bewusste Entscheidung, oder befindet sich dies alles noch im Aufbau?

Dies ist eine bewusste Entscheidung. Wir versuchen uns aus allen sozialen Medien fernzuhalten. Asarhaddon zu sehen und zu hören soll eine persönliche Erfahrung sein, die der Hörer schätzt.

Falls Ihr Euch gegen die Nutzung von Facebook und Co entschieden habt, wie wollt Ihr Euch in der heutigen digitalen Zeit einem breiteren Publikum vorstellen?

Wir verlassen uns auf den uns bestimmten Weg, der schlussendlich die Früchte unserer Mühen trägt. Gute Musik findet auch ohne solch etwas sein Publikum.

Kommen wir zu den Texten, die ja komplett auf Deutsch verfasst wurden. Wer ist dafür verantwortlich und wovon handeln sie?

Geschrieben wurden die Texte von mir und Christian, wobei Ludwig einigen essentiellen Stücken den Weg auf die Platte ebnete, da er unseren Worten zu passendem Klang verhalf. Sie handeln von Geschichten, Gedichten, Sehnsüchten und Vergängnis. Sie sind inspiriert von unserer Natur, unseren Erfahrungen und einem gewissen Maß an ehrlichem Hass.

Wieso die Entscheidung, sich in der Muttersprache auszudrücken?

Englisch kam für uns nicht in Frage. Deutsch ist sehr kraftvoll und poetisch. Wir können uns so bedeutend besser ausdrücken und dem Hörer ein genaues Bild unserer Gedanken und Gefühle geben.

Obwohl Eure Musik ohne Zweifel der Black Metal ist, deutet äußerlich nicht viel darauf hin. Ihr benutzt zum Beispiel kein Corpsepaint und auch das (hervorragende) Cover lässt ja nicht automatisch auf den musikalischen Inhalt schließen. Ist die Zeit für solche Genre-Klischees vielleicht vorbei? Warum habt Ihr diesen Weg der Darstellung gewählt?

Ob die Zeit für Klischees vergangen ist, obliegt uns nicht zu sagen. Alles was man von Asarhaddon sieht kommt von Herzen und entspringt unserer Vorstellung als Hörer und Liebhaber solcher Musik. Wenn wir eine Idee zum einem Plattencover oder ähnlichem haben, arbeiten wir damit und setzen es so auch um.

Bleiben wir noch einen Moment beim Cover. Ich finde das wirklich grandios! Wer hat das gestaltet und was steht für eine Intention dahinter?

Christians Familie besitzt den Schädel eines finnischen Rentiers. Als er die Idee ansprach, diesen für unser dieser Zeit noch offenes Cover zu verwenden, stimmte ich ihm ohne zu zögern zu und fotografierte alles kurzerhand auf bewusst gewähltem und in Szene gesetzten Waldboden, um den Bogen zum Titel der Platte zu schlagen.

Bis jetzt gibt es "Furstere" lediglich als digitalen Download. Gibt es Pläne für eine Veröffentlichung als CD oder Tape? (Bei dem geilen Cover wäre eine Picture Disc natürlich der absolute Traum!!)

Vielen Dank! Wir planen die Veröffentlichung einer zwölf Zoll Vinylplatte. Wir hoffen alles bis zum Ende des Jahres geordnet zu haben.

Ist "Asarhaddon" Eure erste bzw. einzige Spielwiese? Vigard, Du singst ja auch noch bei "Balders Likferd", nicht wahr?

Asarhaddon ist nicht unsere erste, einzige und letzte Band. Jedoch sprechen wir an dieser Stelle nur und ausschließlich über diese.

Mit Eurem Bandnamen seid Ihr auch einen etwas anderen Weg gegangen, indem Ihr Euch nicht bei Tolkien oder Lovecraft bedient, sondern Euch nach einem assyrischen König benannt habt. Finde ich als Historiker natürlich besonders faszinierend, aber warum habt Ihr Euch den Kollegen ausgesucht?

Christian und ich haben uns Tage und Nächte um die Ohren geschlagen, um einen passenden Titel zu finden. Letztendlich habe ich unseren Namen von einem Tag im Museum mitgebracht, an dem ich mich mit dem alten Assyrien und Akkad (etc.) beschäftigt habe. Ich verband gute Erinnerungen an eine frühere Zeit meines Lebens mit diesem Namen und Christian fand ebenso Gefallen am Klang des Namens Asarhaddon. Zudem spiegelt ein sowohl tyrannischer, als auch erhabener König die Weise unseres Schreibens und den Klang der Lieder bestens wieder.

Wie sieht es mit Euren privaten Hörgewohnheiten aus? Was für Musik landet auf Plattenteller und CD-Player? Welche Bands/Alben haben Euch in letzter Zeit so richtig begeistert?

Ludwig hört fast ausschließlich Black Metal hört aber in letzter Zeit vor allem Depressive Rock. Im Moment läuft bei ihm die Syklus von Dystopia Nå! rauf und runter. Christian mag instrumentale, atmosphärische Musik (Toundra) und viel verschiedenen Metal (Enslaved, Chimaira). Auf seinem Plattenteller dreht sich Asylum von Morne ununterbrochen im Kreis. Ich höre tatsächlich viel 80er Heavy Metal und Folk Metal. In letzter Zeit habe ich Alben wie Exercises In Futility von Mgla, De Doden Hebben Het Goed von Wiegedood und New Bermuda von Deafheaven stets bei mir, da ich gut durchdachte und herzhafte Produktionen schätze.

Was sind die nächsten Pläne für "Asarhaddon"?

Für die ersten Konzerte proben, für die neue Platte schreiben, an Merch arbeiten, Musikvideos und kurze Filme drehen und als Musiker wachsen und reifen.

Das war's von mir - die letzten Worte gehören Euch!

Vielen Dank für deine und eure Zeit! Zum Ende möchten wir den guten Fabi grüßen, der unsere Platte vertont hat. Ohne ihn hätte Asarhaddon keinen annähernd so guten Klang.

Christian Hemmer

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