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Dark Zodiak im Interview

Es ist noch nicht allzu lange her, da veröffentlichten die vier Herren und die Dame der Deaththrasher Dark Zodiak ihr Zweitwerk 'Landscapes Of Our Soul', dessen Review ihr an dieser Stelle lesen könnt. Erfreulicherweise nahmen alle fünf Bandmitglieder zu meinen Fragen Stellung und gaben einige interessante und auch recht witzige Antworten.

dark zodiak bandxxl

(Bildquelle: Band)

Hey, Dark Zodiak. Euer neues Album ist vor kurzer Zeit erschienen. Laut Euren Aussagen ist es das brutalste Brett der Bandgeschichte. Wie zufrieden seid Ihr mit der Scheibe? Wie waren die bisherigen Reaktionen auf diese?

Dieter: Ich finde 'Landscapes Of Our Soul' auch nach ca. rund 'ne Million Mal durchhören immer noch richtig geil! Die Songs in sich sind sehr verschieden, allesamt aber schon dreckig thrashig, groovig und melodiös mit nem richtig geilen Gesang. Viele unserer „Fans“ haben uns bisher sehr gelobt für die Scheibe.
Simone: Ich glaube, die Scheibe ist uns ganz gut gelungen! Wir hatten mit dem neuen Programm Konzerte mit bester Stimmung und den Rest bestätigen die ersten echt guten Reviews, die eintrudeln.
Basti: Ich denke mit dem straffen Zeitplan haben wir das Maximum herausgeholt. Was noch alles möglich gewesen wäre, merkt man erst im Nachhinein nach dem zehnten oder zwanzigsten Durchhören. Für das, was es ist, ist es im Vergleich zum letzten Album doch ein großer Schritt nach vorn. Über die positiven Reviews freuen wir uns daher umso mehr.
Charly: Angenehm überrascht.

Wie verliefen die Aufnahmen im Iguana Studio von Herrn Brandes?

Schumi: Christoph ist einfach ein geiler Typ. Blöde Sprüche und witzige Anekdoten quasi im Sekundentakt. Außerdem beherrscht er sein Handwerk einfach echt gut und holt das Beste und Letzte aus einem raus!
Charly: Chaotisch.
Basti: Für mich war es das „erste Mal“… Im Studio war ich entsprechend aufgeregt, jetzt musste einfach alles funktionieren. Brandes war zum Glück verdammt geduldig und hat mich nie unter Druck gesetzt.
Dieter: Au.. Wadenkrampf, Feierabendbier, Knieschmerzen, Wadenkrampf, Bier usw.. War ne sehr geile Erfahrung und ratzfatz vorbei! Christoph hat das perfekt gemacht!
Simone: Den Leguan im Nacken und Christoph im Genick... das treibt zu Höchstleistung an! Nee, eine Mischung aus konzentriertem, professionellem Arbeiten in echt entspannter Atmosphäre gewürzt mit gutem Humor, jederzeit wieder!

Was verbindet Ihr mit dem Bandnamen und wie kam es zu der *hüstel* etwas unorthodoxen Schreibweise?

Basti: Die Geschichte ist den Alten... äh... den Ahnen dieser Band vorbehalten.
Charly: Wir sind alle dunkle Gestalten.

Dieter: Rechtschreibfehler! *hüstel* Wir hatten einfach keine Ahnung von englischer Rechtschreibung! No, sah im Bandlogo einfach geiler aus.
Simone: Und die Ahnen dachten, dass würde das etwas einzigartiger machen. Von den Nachwirkungen dieser Geschichte kann man in unserem Bonussong auf der 'Landscapes Of Our Soul' mehr erfahren.

Beschreibt doch bitte in ein paar Sätzen die Bandgeschichte. Witzige Anekdoten sind dabei stets willkommen.

Dieter: Ich suchte Mitmusiker für 'ne Band, ausgeschrieben in nem Musikportal. Da meldet sich doch glatt EINER: „Hallo, ich bin's, der Charly. Würd' gern mit dir ne Band gründen, können dann auch mal grillen bei mir!“ Wer kann zum Grillen schon nein sagen! Ab da waren wir immerhin schon zu zweit! Fanden auch gleich 'ne Sängerin, 'nen zweiten Gitarristen und Bassisten. Passte super und wir haben gleich ein Demo aufgenommen. Leider verließen uns der Basser und die Sängerin und wir hatten ein richtiges Problem. Wo findet man ne geile Fronterin, die auch noch 'ne geile Stimme hat. Wir wollten eigentlich von da an nur noch 'ne Frau an der Front! Rest kann Simone erzählen.
Simone: Ja, in ihrer Not haben die zwei dann so lange an mich hingejammert, bis sie mich so weit hatten, nach jahrzehntelangem Moshen vor der Bühne auf die Bühne zu klettern und in ein Mikro zu grunzen.
Basti: Bis 2015 kannte ich die Band nur von ein paar witzigen Auftritten und ihrer Plattentaufe. Danach suchte die Band einen Basser, ein Basser wiederum eine Band. Bis heute glaube ich ganz fest daran, dass das eine Win-Win-Situation war (lacht).
Dieter: Und mit unseren zwei Neuzugängen 2015/16 an Bass und Gitarre haben wir sogar unser Banddurchschnittsalter etwas pimpen können. Heute sind wir ein bunter Haufen, haben viel Spaß zusammen und sind stets die Letzten, die eine Location verlassen.

Dark Zodiak CoverxxlViele Bands und Solointerpreten sprechen nicht gern über das Thema Pay-To-Play. Wie seht ihr die Thematik (Vor- sowie Nachteile)?

Schumi: Einfach nur zum Kotzen!
Dieter: Keine Ahnung... käme auf die Situation an. Will aber eigentlich ungern für 'was bezahlen.
Basti: Ich bin kein Fan davon, glaube aber, man muss es realistisch sehen. Es gibt aufsteigenden Bands die Chance, sich einem größeren Publikum zu zeigen, was sonst eventuell nicht möglich gewesen wäre. Man kann es machen, man muss es aber auch nicht machen. Oft ist es Bands aber auch nicht möglich, diesen oft hohen finanziellen Aufwand für eine Chance aufzubringen, die sich nicht zwingend in Erfolg niederschlagen muss. Indie-Bands werden meiner Meinung nach nicht genug gefördert, nur ist die Musik-Industrie auch nicht mehr in der Lage, in ihrem jetzigen System etwas daran zu ändern, weshalb jammern nichts bringt. Es liegt daher bei jedem selbst zu entscheiden, ob es einem das wert ist. Mein Mittel der Wahl: Feiert euch selbst, egal ob Stadion oder Studentenkneipe und nutzt jede Chance.
Simone: Sich einzukaufen ist natürlich eine Möglichkeit, um an geile Chancen zu kommen. Der Markt ist halt ganz hart umkämpft. Aber eigentlich finde ich es todtraurig, dass gute und engagierte Musiker dafür blechen müssen, damit sie eine Leistung erbringen dürfen. Da backe ich lieber kleinere Brötchen, komm bei Null raus und hatte ne geile Party!
Charly: Neue, kleinere Bands haben keine Chance. Haste Kohle, kommst überall hin.

Wer sind Eure Vorbilder? Und wie erfolgreich wollt Ihr mit der Band werden?

Schumi: Da gibt es einen ganzen Haufen geiler Gitarristen und Bands, die mich über die Jahre hinweg inspiriert haben. Auf das Songwriting meinerseits bezogen würde ich aber behaupten, dass Bands wie Bolt Thrower und Wolfbrigade mein größter Einfluss sind.
Dieter: Eigentlich keine. Viele Bands, die ich gern höre, beeinflussen mich einfach, ohne dass ich das merke... Ich mach' einfach Musik, weil ich Metal lebe und liebe. Erfolg ist für mich, wenn's Leuten bei uns am Konzert gefällt und unsere Mucke mögen. Das kann in 'ner Bar vor drei Leuten sein oder aber im Hallenstadion vor 100000. Letzteres fehlt mir noch, daher...
Simone: Konkrete Vorbilder habe ich keine, ich bewundere gute Musiker, die ehrliche Musik machen! Ein flutschendes Booking wäre natürlich schon fein. Aber Erfolg ist für mich vor allem, wenn's mir Spaß macht und noch ein paar Leuten vor der Bühne.
Basti: Da wir alle fest im Leben stehen: So erfolgreich wie es nur geht. Zu einem Stadionkonzert würde ich nie nein sagen! Vorbild für mich: Rammstein. Bodenständig, ehrlich, immer sie selbst, unglaublich kreativ und live der absolute Wahnsinn.
Charly: Mein Ziel: Große Bühne und Metal-Schiff.

Ihr kommt aus einer Gegend, in der eher Schlagermucke und vor allem dieses regionale Pendant zum Ska, die sogenannte Guggenmusik, vorherrscht. Seht Ihr da Überschneidungen innerhalb der Szenen? Was sagt Ihr zum Thema "Wacken-Metal"?

Dieter: Wacken ist halt langsam eher 'ne Kultveranstaltung, wo jeder hingeht. Denke, es gibt viele, denen ist die Musik nur zweitrangig. Finde ich aber auch nicht verwerflich, allerdings liegen mir persönlich eher die kleineren Festivals am Herzen.
Basti: Naja, man zeigt sich im Metal gern offen für jeden, der sich für die Szene interessiert und wir sind immer begeistert, wenn Menschen, denen die Szene fremd ist, sich unsere Auftritte ansehen und die Stimmung als etwas Besonderes bezeichnen. Sobald sich ein Fest aber mittels Marketing dazu entscheidet, jedem gefallen zu wollen, ist es nachvollziehbar, dass man lieber Festivals hätte, bei denen man unter sich ist und fachsimpeln kann, als ob's kein' Morgen gäbe.
Wackens Marketing stellt sich und ihren Kultfaktor als Marke aber so breit auf, dass es irgendwann lächerlich wird und selbstverständlich auch Leute kommen, die einfach nur mal dort gewesen sein wollen. Von daher muss man sich einfach mal selbst nach Festivals umsehen, denen es nur um die Musik geht. Für Heavy Metal empfehle ich das Bang your Head in Balingen. Noch nie so eine hohe Kuttendichte gesehen, keine Überschwemmungsgefahr, Tickets sind nicht nach zehn Sekunden ausverkauft und Tradition der 80er im Fokus.
Simone: Haha, Guggenmusik ein Pendant zum Ska...süß...so hab' ich das noch nie betrachtet! Ja, und Wacken...ich sag zu beidem: Jeder darf seinen Spaß haben! Ich hab' meinen auch eher auf kleineren Festivals, da fühl ich mich auch unter Fremden wie zu Hause. Und die Fasnacht verbring' ich lieber im Wellnesshotel in der Saunaoase.
Charly: Was ist Wacken-Metal? Wir wollen halt zeigen, was richtige und ehrliche Musik ist.
Schumi : Ja, das merkt man sehr stark wie ich finde. Die Leute heulen rum, dass es hier keine Metalkonzerte gäbe, organisierst du dann 'was und an dem Tag ist zufällig aber auch irgendeine Dorfparty/Guggenparty/etc. siehst du die Leute allerdings nicht vor der Bühne.

Ihr lebt in unmittelbarer Nähe zur Schweiz, daher werdet Ihr sicherlich auch dort Gigs gespielt haben. Wie erlebt Ihr die dortige Metal-Szene? Gibt es Unterschiede zur südbadischen?

Charly: Nur die Sprache.
Schumi: Ja klar. Gerade hier an der Grenze zu Zürich und dem Aargau ist die Metalszene viel dichter. Es gibt viel mehr Bands, Konzerte, Locations. Echt cool!
Basti: Die Schweiz hat subjektiv gesehen eine viel aktivere Szene als wir in Süd-Baden, wobei damit das Dreiländer-Eck mit dem Z7, dem Baden in Blut und dem Metal Cafe gemeint ist. Zwischen Waldshut und Konstanz geht eigentlich sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland sehr wenig. In die Schweiz reinzukommen ist aber sehr schwierig, da Pay-To-Play in Schweizer Verhältnissen oft zu teuer ist und man auch gern seine Bands unterstützen will. Daran ist aber auch nichts verkehrt. Man braucht (wie überall) einfach seine Verbindungen und darf nicht aufgeben.
Dieter: Finde die schweizer Metal-Szene sehr geil. Haben auch mit vielen schweizer Bands schon langjährigen Kontakt.
Simone: Bin gerne da, ist immer sehr locker und lustig!!

Der Posten am Mikrofon war bei Euch, wenn man der Encyclopedia Metallum Glauben schenkt, stets von einer Frau besetzt. Inwiefern - wenn überhaupt - war das wichtig innerhalb des Bandgefüges?

Basti: Für mich gar nicht. Ich denke, dass wir nie ausschließlich nach einer Frau gesucht haben.
Es war aber stets ein glücklicher Zufall, da es das Bild einer Band sicher interessant macht und Simone definitiv für viele Mädchen und Frauen innerhalb der Szene ein Vorbild ist, um selbst in der doch sehr maskulinen Szene mitzumischen.
Charly: Hat sich so ergeben.
Dieter: Anfangs war mir das egal, doch als wir schon 'mal 'ne Frau hatten, wollte ich eigentlich auch bei ner Frau bleiben. Ich denke, 'ne Frau tut nicht nur 'nem Mann gut, sondern auch 'ner Band.
Simone: Ich find's wurscht, ob Männlein oder Weiblein. Aber ich lass' die obigen Komplimente für die ganze Frauenwelt einfach mal so stehen und wirken.

Da ich in jedem meiner Interviews mindestens eine krampfhumorige Frage stelle, werde ich dies nun auch an dieser Stelle tun: Wird es eines Tages geschehen, dass wir Weihnachten am ersten April feiern werden? Wie wird es dazu kommen? Und wie werden der Nikolaus, Jesus, der Osterhase, Donald Trump, der Papst und das Kikaninchen darauf reagieren?

Basti: Spongebob, Mr. Burns, Nosferatu und Buddha werden die Weltherschafft schon bald im Griff haben. Bis es soweit kommt, mach' ich mir dahingehend keine Sorgen.
Charly: Wir werden gemeinsam Party machen!
Dieter: Null Plan, Kikaninchen kenn ich...
Simone: Falls die Christenheit aus Zeitmanagement-Gründen beschließen sollte, den bisherigen Termin zu canceln und den Beginn unserer Zeitrechnung zum Aprilscherz erklären möchte, kann dies durchaus geschehen. Der Nikolaus kann dann die Eier in den Sack stecken, der Hase die Dinger hinter der Krippe verstecken, Donald Trump hat sicher eine Meinung dazu, die mich aber nicht interessiert, der Papst auch, und Jesus hat keine Ahnung mehr, wann er seine Geburtstagsparty steigen lassen soll. Und jetzt muss mir Dieter noch erklären, wer Kikaninchen ist!

Wer ist die geilere Band - Prong oder Die Kassierer?

Schumi: Ich bin der Partylööööweeee Nr. 1 in der Stadt!
Basti: Kommt auf die Uhrzeit (also den Pegel) an. Vor dem zwölften Bier: Prong. Nach dem zwölften Bier: Kassierer.
Dieter: Prong.
Simone: Hatte Dieter schon 12 Bier heute?
Charly: Keiner von beiden. Wir natürlich!

Falls Ihr der Nachwelt noch etwas mitteilen wollt: nun habt Ihr die Gelegenheit.

Basti: Ein Zitat aus '12 Monkeys', das für mich gut zum Metal und seinen Fans passt: „I am insane. And you are my insanity.“ Daher an unsere Mitstreiter und die gesamte Szene: Gebt nie auf und tragt das Feuer weiter. Die gesamte Szene zählt auf euch.
Charly: Lang lebe der Metal!
Simone: Be different, be genuine, rock on!!

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