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You Rock Open Air 2015

You Rock Open Air 2015 You Rock Open Air 2015 mit Words Of Revolt, Durchzug, Parterre, Painis,
Nevermind, Pessimist, Andy Rive, Fearce & The Privateer
19.09.2015 Tafelberg Emmendingen

"Uiiii! Ein kleines Open Air Festival mit neun Bands im Gewerbegebiet von Emmendingen? Für lau? Bin dabei." Trotz schlechter Wettervorhersage, mangelndem Interesse von Kumpels (Wolfgang und Felix ausgenommen) und derzeit fehlendem Wagen machte ich mich mit Frau und Tochter bereits am frühen Nachmittag auf den Weg von Schluchsee nach Emmendingen.

Via Deutsche Bahn erreichten wir den dortigen Bahnhof rechtzeitig ( - Muss ich das tatsächlich erwähnen? Ja, muss ich. In letzter Zeit war ich auf meinen sporadischen Zugreisen nicht wirklich überzeugt von der Pünktlichkeit der DB, leider!!! - ) und waren nach einer guten Viertelstunde Fußmarsch am Festivalgelände angekommen, um die erste Band, Words Of Revolt aus dem beschaulichen Neuried, zu begutachten, welche um Punkt 15 Uhr ihren modernen, mit massig Breakdowns ausgestatteten, gelegentliche Punkrock-Anteile aufweisenden Hardcore in die noch recht überschaubare Menge ballerte. Das Quintett zeigte sich 30 Minuten lang recht spielfreudig und mobilisierte einige Schulkameraden zum Moshen. Sympathischer Auftritt.
Nach einer Umbaupause von 20 Minuten betraten die fünf Herren und die Dame der Ska-Band Durchzug die Bühne, die für die Freiburger kurzfristig ausgefallene Rockband 'We Exist' einsprangen. Ob alle dargebrachten Stücke des Sextetts Coversongs waren, kann ich nicht beantworten; erkannt habe ich 'Schrei nach Liebe' von Die Ärzte, 'Narcotic' von Liquido, 'Walking On Sunshine' von Katrina & The Waves sowie 'Basket Case' von Green Day (mit dem angespielten Titellied der Gummibären im Mittelteil). Leider interessierte sich anfänglich kaum einer für die Band, die trotzdem gut gelaunt blieb und die Anwesenden immer wieder zum Springen aufforderte, was letztendlich auch klappte. Die Bläserfraktion (Posaune (?) und Trompete) lag manchmal etwas daneben, was zur harmlosen Erheiterung beitrug. So etwas darf eigentlich gar nicht sein, was wohl ein Grund dafür ist, dass ich so etwas erst recht witzig und sympathisch finde.
Die Hardcore-Kapelle Parterre aus Freiburg bot eine energiegeladene Show und hatte einen redseligen Frontmanm in ihren Reihen, welcher die Meute aufzustacheln wusste. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich so um die 100 bis 150 Nasen auf das Festivalgelände gewagt.
Als um 17.30 Uhr die Typen mit den bunten Propeller-Basecaps ihr Set begannen, war klar, das könnte witzig werden. Und in der Tat: der simple, aber groovige Fun Death Metal à la Manos oder Ebola Beach Party machte ordentlich Spaß und zog eine größere Menge vor die Bühne. Wie diese verstrahlte Krachkapelle heißt? Painis. Ein Neologismus aus den englischen Wörtern "Pain" und "Penis". Alles klar? Da der Sänger/Basser dieser "Rentner Metal"-Formation auf eine Krücke angewiesen war, spielte zwischenzeitlich ein netter Geselle mit einem quietschbunten 'Death Metal'-Shirt den Viersaiter. Statt einer Wall-Of-Death verlangte der bärtige Frontmann, als er das Lied 'Kiss Me' ankündigte, eine Wall-Of-Love", woraufhin die Angesprochenen sich gegenüber aufstellten, aufeinander zustürmten und sich beherzt in die Arme nahmen. Nettes Gimmick!
Das Punkrock-Trio Nevermind griff den Gute-Laune-Pegel der Vorgruppe auf und konnte diesen gekonnt halten; insbesondere der Sänger/Gitarrist sowie der Drummer waren außerordentlich gut gelaunt und brachten nicht wenige aus dem Publikum dazu, ihnen Bier zu kaufen, um a) die Band besoffen(er) zu machen und b) die Veranstalter zu unterstützen. War bisher von Regen trotz drohender dunkler Wolkendecke kaum was zu merken, gab es während dieses Auftritts zwar ein paar Tropfen, gleichzeitig wiederum Sonne, so dass ein deutlich erkennbarer Regenbogen am Himmel zu sehen war. Episch! Nevermind entpuppten sich als nettes Dreiergespann, das äußerst viel Publikumsnähe aufwies. Verdammt gute Liveband.
Als die Thrasher Pessimist ihr Set begannen, wurde es schon dunkel. Mittlerweile hatten sich um die 200 Zuschauer eingefunden, von denen viele den Raum vor der Bühne belagerten und die Show genossen. Pessimist spielten ihr Set routiniert und mit Spaß in den Backen herunter und begeisterten die zahlreich erschienenen Metaller. Feiner Gig einer gutklassigen Kapelle.
Als nächstes spielten die Metalcore-Haudegen Andy Rive, gefolgt von den New-Metallern Fearce sowie den Piraten von The Privateer. Leider waren wir gezwungen, nach Pessimist zu fahren, so dass wir die drei letztgenannten Bands nicht mehr sehen konnten.

Fazit: Das diesjährige You Rock als Open Air Festival aufzuziehen - die vergangenen Male fand die Veranstaltung im Jugendzentrum Emmendingen statt - , war sicherlich ein nicht ganz einfaches Unterfangen, da es dort keine fest installierten Wasser- und Stromanschlüsse gibt und die Location noch ziemlich 'unberührt' erscheint. Dennoch gab es kaum Grund zu meckern, gab es a) einen von den Veranstaltern selbst organisierten Getränkestand, b) einen Toilettenwagen, c) den Stand der Vereinigung Eltern türkischer Schulkinder in Emmendingen und Umgebung, der für die Verpflegung (beispielsweise Salate, Pommes und Grillfleisch in Brötchen) sorgte, d) ausreichend Parkplätze, e) eine funktionierende Ausschilderung vom Bahnhof aus und f) ein ziemlich abwechslungsreiches Programm. Unterstützung gab es vom bereits erwähnten JuZe Emmendingen sowie weiteren Sponsoren, die für die Verpflegung der Bands, den Aufbau der Bühne, die Tontechnik sowie die Lichtshow verantwortlich waren. Sehr schade, dass trotz des Umsonst-Charkters dieses sympathischen und gut organisierten Festivals nicht mehr Besucher anwesend waren.

Kai Ellermann

Words Of Revolt:

You Rock Open Air 2015 a Words Of Revolt

Painis:

You Rock Open Air 2015 b Painis

Nevermind:

You Rock Open Air 2015 c Nevermind Band

Pessimist:

You Rock Open Air 2015 e Pessimist

You Rock Open Air 2015 d Nevermind Regenbogen

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