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Stratovarius + Gloryhammer + Divine Ascension - "Eternal World Tour" (Köln)

STRATOVARIUS  GLORYHAMMER  DIVINE ASCENSION   ETERNAL WORLD TOUR STRATOVARIUS + GLORYHAMMER & DIVINE ASCENSION - „ETERNAL“ WORLD TOUR - 06.11.15 - ESSIGFABRIK, KÖLN

Wie kann man eine lange Arbeitswoche besser ausklingen lassen, als mit einem guten Power-Metal-Konzert?! Eben. Also ging es vergangenen Freitag in die Essigfabrik, denn die lustigen Finnen von STRATOVARIUS machten mit ihrer Welttournee zum aktuellen Album „ETERNAL“ in Köln halt. Mit dabei ein interessantes Beiprogramm bestehend aus GLORYHAMMER und DIVINE ASCENSION. Was soll da schon schiefgehen?
Nun, man könnte nicht auf der Gästeliste stehen (…vielen Dank, Frau Napalm Records!). Schade, aber da vermutlich die endkrasse Deutzer Kirmes um die Ecke so viele Besucher abgegraben hat, gibt es zum Glück noch die Abendkasse. Nachdem also der Fauxpas mit der Gästeliste mit Bargeld ausgebügelt werden konnte, ging es ab in die noch spärlich gefüllte Essigfabrik.

Aus dem fernen Land „unten drunter“ kommen DIVINE ASCENSION, die sichtlich motiviert die Bühne betraten. Der Truppe aus Melbourne sah man auch sofort an, dass hier jetzt Metal gespielt wird. Denim & Leather dominierten die Outfits der Herren, während Sängerin Jennifer Borg, wie für Frauen im Metal wohl irgendwo festgeschrieben, im unpassenden Gothicfummel herumhüpfte.
Aber singen kann sie. Und auch ihre Kollegen verstehen ihr Handwerk. Dank eines auffallend guten Sounds, der hervorragend ausgesteuert war, konnte sich der progressive Power Metal der Australier durchaus hören lassen. Und Spaß hatten die Fünf auf der Bühne allemal. Einige besonders Engagierte im Publikum nahmen die Euphorie der Band gerne an und klatschten, wenn aufgefordert, immer brav mit.
Insgesamt ein einer Vorband würdiger Auftritt. Einzig der finster dreinblickende Stoffkoala auf dem Keyboard muss einem leidtun, wird er doch allabendlich gegen seinen Willen (?) mit Bier gefüttert…

Um eine Reaktion beim Publikum hervorzurufen, empfiehlt es sich für Vorbands, die vielleicht nicht unbedingt jeder sehen möchte, die wartende Meute zu fragen, ob sie denn für die folgenden Bands bereit sei. Eben jenes geschah auch während des Auftritts von DIVINE ASCENSION. Frau Borg so: „Are you ready for Stratovarius?“ - Essigfabrik: „Joa…!“ - Frau Borg weiterhin: „Are you ready for Gloryhammer?“ – Und die Essigfabrik: „YEAH!!!“
Diese Reaktion sorgte doch für etwas Verblüffung, waren GLORYHAMMER doch bloß die zweite Vorband. Scherzhaft wurde im Publikum sogar schon gemunkelt, ob die beiden Bands nicht lieber den Slot wechseln sollten.

Leider taten sie dies nicht und so war es nach kurzer Umbau- und Soundcheckpause, die den Sound leider verschlechterte, an GLORYHAMMER, ihren unaufhaltsamen Aufstieg in der Power-Metal-Szene weiter voranzutreiben.
Schon während die Musiker in ihrer Heldenmontur nach und nach die Bühne betraten, hallten „Hoots“- und „Angus“-Rufe durch die Essigfabrik. Es war nicht zu überhören, wegen wem die meisten der Anwesenden anwesend waren. Das aktuelle Album der Briten ist aber auch einfach nur gut, was mit dem Intro und „Rise of the Chaos Wizards“ live noch einmal unterstrichen wurde. Musikalisch zeigten GLORYHAMMER also sogleich wo der… ähm… Hammer hängt. Und die Hitdichte, die die Band mit nur zwei Platten erreicht, ist überragend. Sei es die „Legend of the Astral Hammer“, bei dem ein spaciges Roboterwesen eben jenen Hammer auf die Bühne brachte, der Moshpit-Partyhit „Universe on Fire“, „The Hollywood Hootsman“ (Hoots! Hoots! Hoots!), „Magic Dragon“ oder die überragende „Unicorn Invasion of Dundee“, mit der damals alles begann, jeder Song reißt mit und wurde vom Publikum laut mitgesungen und abgefeiert. Obwohl nicht notwendig, animierte Glücksgriff Thomas Winkler alias Angus McFife XIII was das Zeug hielt, schwang den Hammer, kämpfte gegen den fiesen Zauberer Zargothrax und erfand mal eben Sound im Weltall. Und das alles, wie es sich für einen Prinzen aus der fernen Zukunft des Jahres 1992 gehört, in güldenes Spandex gekleidet.
Nach 50 Minuten war die Party vorbei. Während der abschließenden Krönung des Hootsman, wurden noch Salatköpfe (!) ins Publikum geworfen. Die „Zugabe“-Rufe blieben derweil ungehört. Dennoch war es ein tolles Konzert mit guter Musik, jeder Menge Action, viel Quatsch und Vitaminen.

Eine halbe Stunde später durften (oder mussten) dem Spektakel die alten Herren von STRATOVARIUS folgen. Das Konzert wurde gleich, wie es sich für die „ETERNAL“-Tour natürlich gehört, vom Opener von „ETERNAL“ eröffnet. Und das mal gleich mit so richtig viel Druck und Double Bass. „My Eternal Dream“ rüttelte alle wach, die während des etwas längeren Soundchecks an diesem Freitagabend weggenickt sein sollten.
Viel hat die Pause aber leider nicht gebracht, war der Gesang von Kotipelto zu Beginn doch sehr hintergründig. Und auch die anderen Instrumente ließen sich nicht sehr differenziert heraushören. Der Mann an den Reglern schien es aber bemerkt zu haben und im Laufe des Konzerts wurde es besser, so dass sich alte und neue Hits durchaus genießen ließen.
Vor allem die bekannten Songs wie „Eagleheart“, der „Phoenix“ oder „SOS“ ließen das Publikum lebendig werden. Ein recht unnötiges Bass-Solo bremste die Stimmung dann erstmal aus, die mit „Paradise“ und „Against the Wind“ aber schnell wieder aufbrandete. Das fast zwölfminütige Mammutwerk „The Lost Saga“ stellte die freitägliche Konzentrationsfähigkeit der Zuhörer dann aber erneut auf eine harte Probe. War diese mehr oder weniger gut überstanden, gab es zum Glück noch den „Black Diamond“, der kurz vor Zugabe nochmal allen bekannt war und Spaß bereitete.
Als die Zugaben schließlich begannen, war es bereits 23:30 Uhr an diesem Freitag, der für einige schon um 4:30 Uhr begann. Eine Ballade ist zu diesem Zeitpunkt vielleicht nicht gerade die beste Idee… Die Finnen sahen das anders und kamen mit „Forever“ aus der minimalistischen Pause. Ganz schön harter Stoff. Und auch die Mitsinganimation während des finalen „Hunting High and Low“ konnte keine 100% mehr aus dem mittlerweile schon leicht ausgedünnten Publikum kitzeln.
Alles in allem ein routinierter Auftritt von STRATOVARIUS, der, obwohl nur knappe 90 Minuten lang, durch diverse Soli und in die Länge gezogene Song-Outros zu aufgebläht schien. Würde man die präsentierten Lieder allerdings auf eine Platte packen, hätte man ein ziemlich gutes Metal-Album. Schade, dass STRATOVARIUS sechzehn daraus gemacht haben…

Die Essigfabrik erlebte mit dem „göttlichen StratoHammer“ einen ordentlichen Power-Metal-Abend. DIVINE ASCENSION, eine unbekannte, aufstrebende Band, war mit viel Leidenschaft aber auch etwas übermotiviert dabei. Die extrem angesagten GLORYHAMMER brachten mindestens genauso viel Leidenschaft auf die Bühne, gingen aber nicht ganz so verkrampft zu Werke, weil sich der Erfolg als „Alestorm-Nebenprojekt“ ohnehin automatisch einstellt, und hatten einfach nur Spaß. STRATOVARIUS sind seit gefühlten 50 Jahren im Geschäft und gehen der Arbeit mit all ihrer Erfahrung nach. Solide, ohne übermäßigen Enthusiasmus und der Funke springt auch nicht immer über.
Ließ sich aber alles gut weghören. (Auch ohne Gästelistenplatz…)

Christian Schrübbers

Setlist DIVINE ASCENSION:

Dawn Brings No Mercy
Stronger
Liberator
Answers
My Contender Lies
Hideaway

Setlist GLORYHAMMER:

Infernus Ad Astra (Intro)
Rise of the Chaos Wizards
Legend of the Astral Hammer
Hail to Crail
Universe on Fire
Angus McFife
The Hollywood Hootsman
Magic Dragon
Goblin King of the Darkstorm Galaxy
The Unicorn Invasion of Dundee
The National Anthem of Unst (Outro)

Setlist STRATOVARIUS:

My Eternal Dream
Eagleheart
Phoenix
Lost without A Trace
SOS
(Bass Solo)
Paradise
Against the Wind
The Lost Saga
(Keyboard Solo)
Black Diamond
Unbreakable
-----
Forever
Shine in the Dark
Hunting High and Low

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