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Ataraxy - Where All Hope Fades

ataraxy wahfxxlLabel: Dark Descent Records

Spielzeit: 45:27 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Bereits zehn Jahre ist es her, dass die die spanische Death-Metal-Walze Ataraxy gegründet wurde. Sie veröffentlichte seitdem eine Demo, eine EP, ihr Debütalbum sowie eine Single; das 45minütige, dieser Tage erscheinende Zweitwerk 'Where All Hope Fades' stellt somit Veröffentlichung Nummer fünf dar und ist Gegenstand dieser Review.

Der Todesblei des Quartetts kann einiges. Mal ist er schnell; ziemlich häufig wildert er hemmungslos in Doomgefilden; streckenweise präsentiert er sich chaotisch; dann ist er auf eine unheilige, beinahe schon sphärige Weise melodisch, allerdings ohne dabei abzustinken und dabei hoffnungslos abzusaufen...
Trotz dieser Vielseitigkeit klingt das zweite Album der vier Spanier wie aus einem Guss und macht ordentlich Spaß, auch wenn ich mir streckenweise eine nur ein Fitzelchen aufgeräumtere Produktion gewünscht hätte (man ist mit 42 schließlich schon halbtot und hört nicht mehr sooo gut...), aber da muss man sich eben mit dem Aufdrehen der Lautstärke aushelfen und das Geplärre der Kinder ertragen, harr harr.

Fazit: Hier gibt es eigenständigen und sehr homogenen Death Metal auf die dreckigen Lauscher und obendrein einen wahnsinnigen Shouter, der wie Marc Grewe von Morgoth und Power Of Expression zu seinen wahrlich besten Zeiten kling.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. The Absurdity Of A Whole Cosmos
02. A Matter Lost In Time
03. One Last Certainty
04. As Uembras d'o Hibierno
05. The Mourning Path
06. The Blackness Of Eternal Night

Death Keepers - Rock This World

death keepersxxlLabel: Fighter Records

Spielzeit: 53:38 min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Als ich noch ein junger Bursche war (lang, lang ist's her...) habe ich ja konsequent alles abgelehnt, was sich nicht auf Black Metal gereimt hat und höchstens noch die ganz bösen Death Metal Kapellen akzeptiert (schön doof war man damals...). Mittlerweile habe ich derartige Scheuklappen komplett abgelegt (außer bei Metalcore!!!) und erfreue mich gerade besonders gerne an 80er-Perlen, die ich früher mit der Kneifzange nicht angefasst hätte. Da passen die Spanier von Death Keeper ganz wunderbar in mein Beuteschema, denn der von ihnen präsentierte Heavy Metal ist mal so was von 80er Jahre, man glaubt es kaum. Aber keineswegs jener "kauzige" Metal, der heutzutage ja so fröhlich abgefeiert wird - nein bei den Death Keepers geht es volle Lotte in Richtung Pomp, Station- oder MTV-Metal - also herrlich kitschig und total geil! Die Songs gehen sofort ins Ohr, die Refrains bleiben Ruckzuck hängen und die Stimmung steigt mit jeder abgespielten Minute! Wer bei diesem Album kein gute Laune bekommt, dem ist definitiv nicht mehr zu helfen und darf sich weiter bei den Klängen von Shining die Klöten ritzen. Allen anderen sei "Rock this world" ans Herz gelegt, mehr 80er geht kaum. Das Ganze ist darüber hinaus noch mit viel Spielfreude und ordentlich "Spass inne Backen" eingespielt worden, ja was will man mehr? Die Spanier sorgen mit ihrem Debüt-Longplayer 'ne gute Stunde lang für gute Laune und ein ganz klein wenig Retro-Herzschmerz (den Begriff lass ich mir patentieren!!!), weil früher ja doch alles besser war? (Stimmt gar nicht!!!) Schönes Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Rock & Roll City 03:24 
2. Fire Angel 04:40 
3. Death Keepers 05:08 
4. Haven's Heaven 05:21 
5. Rock This World 04:25 
6. Thriving Forcast 04:54 i
7. Love's Within (Yourself) 05:04 
8. Wildfire 06:38 
9. Invention IV 00:56 
10. Metallia 04:37
11. Smooth Hit Love 08:50

Mist of Misery - Fields of Isolation

mist of miseryxxlLabel: Black Lion Records

Spielzeit: 33:25 min.

Genre: Symphonic Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ist das noch Black Metal, oder kann das weg? Ein gar nicht so einfache Frage, denn auch wenn auf dem neuen Werk der Schweden durchaus Black Metal zu hören ist (wenn nur mittelklassiges 08/15 Gekloppe...), so liegt der Schwerpunkt definitiv auf dem symphonischen Sektor, will heißen die Keyboardklänge sind allgegenwärtig, es wird das Piano ausgepackt, Streicher dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen und so manch liebliche Melodie wird entfesselt. Hat meiner Meinung nach nicht mehr viel mit dem Black Metal von Mayhem, frühen Immortal oder auch Emperor zu tun, aber was soll's? Was ich den Kollegen auf jeden Fall anrechne, ist die Tatsache, dass sich die Schweden erfolgreich darum bemühen, trotz allem Prunk und Pathos nicht in die Kitsch-Fall zu tappen. Hier möchte man etwas wirklich künstlerisches erschaffen und das gelingt auch auf weiten Strecken. Gerade die melodischen, ruhigeren Sachen sind gut ausgearbeitet, leider ist der Black Metal Anteil (wie bereits erwähnt!) aber eher als blutleer und uninspiriert zu bezeichnen. Da hätte ich mir etwas mehr Eigenständigkeit gewünscht, schließlich musiziert man im Hause Mist of Misery ja jetzt auch schon seit 2010! Insgesamt eher ein "Naja"-Album, auf jeden Fall nur was für aufgeschlossenere Naturen, Fans des klassischen Black Metal-Sounds werden sich in dieser Platte wohl nicht wiederfinden...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Fields of Isolation 06:05
2. Across Empty Pastures 02:42
3. Hymm to Silence 07:10
4. A Drift in Cosmic Vacuum 02:32
5. Tortured by Solitude (Coldworld cover) 07:20
6. Shackles of Life Part 2 02:45
7. Crystal Vapour Eclipse 02:26
8. Bottomless Grievous Caverns 02:25

Hemelbestormer - A Ring of blue Light

Hemelbestormer CoverxxlLabel: Ván Records

Spielzeit: 57:04 min.

Genre: Drone/Sludge

Info: Facebook

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VÖ-Datum: 02. März 2018

Da wurde ich doch mal ordentlich aufs Glatteis geführt, wurde mir dieses Album der belgischen Formation Hemelbestormer als Black Metal verkauft! Stimmt ja gar nicht!!! Aber nach einer kurzen Verwirrung meinerseits hatte ich mich wieder gefasst, vollkommen unter Kontrolle und widmete mich nun völlig frei von irgendwelchen Vorkenntnissen dem, was da auf mich wartete... Und das ist wahrlich kein leichter Stoff!! Die Band präsentiert uns nämlich einen zähflüssigen, dunklen Bastard aus dreckigem Sludge und fast schon schmerzhaftem Drone. Gesungen wird bei Hemelbestormer" übrigens nicht, aber das ist so völlig ok, denn Gesang würde bei diesem Klangkosmos mehr stören als nutzen. Echt nichts für schwache Nerven, entwickelt doch schon der erste Song eine intensive hypnotische Wirkung auf den Hörer: Monoton, düster und irgendwie nicht von dieser Welt! Diese Musik kann man nicht nur hören, nein man spürt sie körperlich und sie tut oft genug richtig weh! Ich find so was ja grandios und lasse mich sehr gerne von derartigen Klängen in fremdartige Dimensionen entführen. Interessant ist auch noch der fünfte Song namens "Blue light", der mal so richtig aus dem Rahmen fällt, denn hier gibt es positiven, fast schon fröhlichen Post Rock der extrem entspannten Art. Wirklich sehr schön, auch wenn der Spaß so überhaupt nicht zur restlichen Musik passt. Ich bin schwer begeistert von "A ring of blue light", ein schwieriges Album, das sich sicherlich nur einer Handvoll Menschen komplett öffnet, diese werden dafür aber mit absolut faszinierenden Klängen belohnt. Nicht zu vergessen: Das Cover-Artwork ist wunderschön und schreit geradezu nach 'ner Vinyl-Version! Alle Daumen hoch!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Eight Billion Stars (11:37)
2. Clusters (3:27)
3. Towards the Nebula (11:05)
4. Redshift (14:13)
5. Blue Light (2:41)
6. The Serpent Bearer (12:48)

Cynabare Urne - In The Cremation Ground

cynabare ur 2018xxlLabel: Helter Skelter / Regain Records

Spielzeit: 17:04 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hui, was für ein cooler Stoff! Die beiden Finnen Sameli Köykkä und Jani Koskela haben sich ganz und gar dem Old School Death Metal verschrieben und zelebrieren diesen auf ihrer zweiten EP (die erste wurde 2016 unter dem Namen "Fire the torches" veröffentlicht - Review hier!!) mit Inbrunst und viel Herzblut! Die vier Songs bewegen sich gekonnt zwischen Midtempo und Blastbeat und verströmen eine modrig/ätzende Stimmung. Herrlich! Das Ganze ist definitiv nicht perfekt (gerade das Schlagzeug scheppert zum Beispiel extrem!), oder derbe innovativ, aber genau das macht den Charme dieser EP aus. Retro bis zum Anschlag, räudig und dreckig in Szene gesetzt und (trotz aller Begeisterung der Musiker) mit dem nötigen Ernst umgesetzt. Verdammt geil sind auch die Growls von Kollege Jani, die das Ergebnis noch ausgesprochen gelungen abrunden. Sehr schade, dass nach knapp 17 Minuten schon wieder alles vorbei ist! Hier steht hoffentlich in Kürze ein kompletter Longplayer ins Haus! Bis dahin ziehen wir uns halt die EP noch ein weiteres Mal rein!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1.Conquisitadors of Death
2.Ereshkigal
3.Shmashana Sadhana
4.Martyrs in a Deathless World

Anguis Dei - Ad Portas Serpentium

Anguis Dei  Label: Svart Records

Spielzeit: 20:34 min.

Genre: Symphonic Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Aus Japan kommt die hier aufspielende Band, deren Mitglieder in der dortigen Black Metal Szene beileibe keine Unbekannten sein dürften, so tummeln sie sich nebenbei noch in zahlreichen weiteren Formationen herum. Bei Anguis Dei hat man sich dem symphonischen Black Metal verschrieben, soll heißen, es gibt ordentlich Keyboard-Bombast und hübsche Melodien auf die Ohren, die sich mit dunklen Growls, fiesem Kreischen und bösem Black Metal verbinden. Das gelingt den Japanern auch recht ordentlich, handwerklich ist das alles ganz gut gemacht. Mir persönlich fehlt ein allerdings wenig die Seele bei dem Ganzen und was mich dann doch etwas gestört hat, ist der Instrumental-Track "Origin", der als dritter Songs total den Schwung aus der Platte nimmt - hätte man lieber ans Ende setzen sollen. Wobei man über den Sinn eines fast vier Minuten langen Instrumentals bei einer Gesamtspielzeit von gerade mal 20 Minuten auch diskutieren könnte. Insgesamt eine ganz nette Geschichte, wer auf so ein Bombast-Zeug steht, wird hier gut bedient, denn kitschig ist die Geschichte erfreulicherweise überhaupt nicht. Trotzdem haut einen die CD nicht wirklich vom Hocker, ist halt solide Durchschnittskost.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Maythorns over Uroboros 05:33
2. Angela Krudeliis Ambitiosa Nokturniis 05:55
3. Origin 03:37
4. The Lionel 05:29

Vhorthax - Nether Darkness

Vhorthax CoverxxlLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 22:23 min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das liebe ich an diesem Job hier, man kommt an Musik, die man sich im Normalfall nie gekauft hätte (vor allem, wenn man so wenig Taschengeld bekommt wie der Schreiber dieser Zeilen...), oder schlimmer: Die man nie kennengelernt hätte! Wie auch bei dieser Band! Vhorthax kommen aus Russland und liefern mit ihrer ersten EP "Nether darkness" direkt einen absoluten Volltreffer ab! Ok, das Intro kann man links liegen lassen (ebenso wie das Outro), aber die vier Songs dazwischen blasen Dich echt weg! Ein dreckiger, morbider Bastard aus Death und Black Metal, mit einer dunklen, okkulten Atmosphäre wird uns hier präsentiert, mit einem "Gesang", der definitiv nicht von dieser Welt ist und eine ätzende Gänsehaut am ganzen Körper des Hörers hinterlässt. Die Songs sind intensiv, abwechslungsreich gestaltet (geschickter Umgang mit dem Tempo, kleinere Gimmicks...) und haben mich von Beginn an begeistert. Da haben die Kollegen von Iron Bonehead aber mal wieder ein verdammt gutes Näschen für exzellenten Krach bewiesen! Mysteriös, dunkel und mit einer verdammt boshaften Atmosphäre ausgestattet - herrlich! Einzig der Sound (den ich mal als "ok" beschreiben würde) könnte noch besser sein, aber gerade für ein Debüt ist das hier mehr als nur ordentlich, da freut man sich jetzt schon auf mehr!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Altar I - The Mass 01:56
2. The Levitating Tomb 04:18 
3. Stabat Mater 05:05 
4. Thy Foul Graal 03:19 
5. Crushing the Vessels of Trinity 05:58 
6. Altar II - The Descent of the Martyr 01:56

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