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Förgjord - Uhripuu

Frgjord  UhripuuxxlLabel: Werewolf Records

Spielzeit: 47:30 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschiene

Wie man an dem Album-Titel schon erkennen kann, handelt es sich bei Förgjord um eine finnische Tanzkapelle und die Kollegen kloppen uns knüppelharten, düster/dreckigen Black Metal um die Ohren, dass es nur so knallt! Hier werden wahrlich keine Gefangenen gemacht, die Musik ist brutal, der Gesang extrem garstig und die Atmosphäre wirklich dunkelschwarz! Dabei geht man auch noch mit ordentlichem Niveau zur Sache, es wird zum Beispiel gekonnt immer wieder das Tempo variiert, ohne dabei das hohe Aggressionslevel auch nur zu einem kurzen Moment zu verlassen. Die Songs sind angenehm abwechslungsreich, so dass Langeweile oder das böse "Naja-Gefühl" gar keine Chance haben. Ich kannte bislang nur das Debüt der Finnen ("Ajasta ikuisuuteen" von 2008), also seitdem haben die Burschen sich aber ordentlich entwickelt! (Insgesamt existiert die Truppe übrigens schon seit 1999!) Ein richtig gutes Werk, das den ätzend/bösartigen Geist des Black Metals hervorragend und extrem intensiv transportiert. Definitiv nix für Warmduscher, oder "Gelegentlich-Black Metaller", das ist sicher!

Christian Hammer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Johdanto 02:18
2. Uhripuu 05:06
3. Kuolleiden yö 03:17
4. Täyttymys 06:19
5. Vahvempi kuin koskaan 05:55
6. Nälkämaan laulu 02:06
7. Kiviseen syleilyyn 06:11
8. Tie, totuus ja kuolema 05:54
9. Ovat korpit pois lentäneet 03:42
10. Joutsenlaulu (Yö cover) 06:42 

Candle - Demo 2016

candle 2017xxlLabel: Fighter Records

Spielzeit: 21:57 Min.

Genre: Epic Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Noch nie was von Fighter Records gehört? Dürfte daran liegen, dass es sich hierbei um ein klatschneues Label handelt, genauer gesagt um ein Sublabel vom spanischen Kult-Krach-Label Xtreem! Man will sich hier in Zukunft um den zwar traditionellen, aber dennoch etwas abseitigen Heavy Metal kümmern und schon mit der ersten Veröffentlichung hat man volle Kanne ins Schwarze getroffen. Candle aus Schweden präsentieren ihr Debüt, schlicht mit "Demo 2016" betitelt und dürften ein Träumchen für alle Freunde von etwas kautzigem, epischen Metal sein. Oder (um mit ein paar Namen um mich zu werfen), wer auf Manila Road, Cirith Ungol oder auch Mercyful Fate steht, der sollte auch bei dieser 4-Track-EP feuchte Augen bekommen. Die Songs sind immer ein Stück neben dem traditionellen Mainstream angesiedelt, voller epischer, teilweise theatralischer Momente und mit einer ungeheuren Spielfreude in Szene gesetzt. Man hört deutlich heraus, dass hier beinharte Fans dieser Musik am Werk sind und das gibt nochmal 'nen fetten Extra-Pluspunkt! Schönes Teil und ein wahrlich gelungener Einstand für das neue Label! Gut gemacht!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Betrayal
2. Dancing Lights
3. Frozen With Fear
4. No Peace For My Soul

Muro - El Cuarto Jinete

Muro El Cuarto JineteLabel: Fighter Records

Spielzeit: 51:47 Min.

Genre: Melodic Power Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Mit Muro schicken die Kollegen von Fighter Records (einem Sublabel von Xtreem Records!) nach den coolen Candle ihren zweiten Output ins Rennen. Und man bleibt dem Labelkonzept erfreulicherweise treu, es gibt gut gemachten Heavy Metal der melodischen bis powervollen Art zu hören. Die Bandgeschichte der Spanier ist ein wenig verworren, da sie sich zwar schon 1981 zusammengefunden haben, dies aber nur bis 1992, dann nochmal von 1996 - 2003 existierten und seit 2009 auch wieder unterwegs sind. Interessanterweise sind zwei Bandmitglieder seit Anbeginn dabei, ein weiteres immerhin seit 1985. Beim Sänger wird es aber wieder etwas komplizierter. Da das vorliegende Album "El cuarto jinete" bereits 2013 erschienen ist, wurde es noch von Sänger "Silver" eingesungen , der danach die Band verließ und durch "Rocksa" ersetzt wurde. Soviel dazu! Nun hat man das Comeback-Album also wieder ausgegraben, um es einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Geboten wird (wie schon gesagt) solide gemachter Melodic/Power Metal, der durchaus zu gefallen weiß. Die Songs sind allesamt in Ordnung, auch wenn man hier sicherlich keine Genre-Highlight erwarten darf. Trotzdem kann man sich den Spaß gut anhören und sollte von Freunden des gepflegten Heavy Metals einfach mal angetestet werden. Schön finde ich es, dass auf Spanisch gesungen wird, was dem Ganzen doch noch einen besonderen Reiz verleiht. Die Kollegen verstehen ihr Handwerk, sind mit Enthusiasmus dabei und bieten solide Mittelklasse-Kost, da kann man nicht meckern!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Apocalipsis 6.2 00:31
2. El cuarto jinete 04:07
3. Otra batalla 05:08
4. Maldito bastardo 05:11
5. Sobrevivir 04:10
6. En el ojo del huracán 04:49
7. La voz 05:08 Show lyrics
8. Hermanos de sangre 04:01
9. Honorable 04:54
10. Muero por ti 04:43
11. Fratricidio 04:51
12. Kill the King (Rainbow cover) 04:14

Sinner - Tequila Suicide

sinner 2017xxlLabel: AFM Records

Spielzeit: 39:15 Min.

Genre: Hard Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Was wäre die Hard Rock und Metal Welt nur ohne Mat Sinner? Auf jeden Fall um mindestens 3748 (ungefähr geschätzt!) Alben ärmer! Es ist schon bemerkenswert, in wie vielen Kapellen der gute Mann zugange ist und dabei jedes Mal fette Qualität abliefert. So auch bei seiner Hauptband Sinner, die endlich mal wieder mit einem fröhlichen Longplayer auf der Matte stehen. (Das letzte "echte" Album "Touch of sin 2" ist ja auch schon fast vier Jahre alt!) Und was soll ich sagen, das Teil rockt wie Sau! Schon der Opener "Go down fighting" ist ein amtlicher Rock'n'Roll-Knaller und damit der perfekte Einstieg in ein rundum gelungenes Album. Ob es das herrlich melodische "Dragons" ist, oder der unwiderstehliche Titelsong (ein wahrer Ohrwurm!!), ein Klasse-Song jagt den anderen! Am Besten gefällt mir ganz persönlich der "Sinner Blues", ein ebenfalls wunderbares Stück Musik, das ordentlich unter die Haut geht. Mat Sinner versteht es einfach, unglaublich eingängige und mitreissende Songs zu schreiben, die er dann mit seiner unverwechselbaren Stimme noch veredelt. Wer auf ehrlich/erdigen Hard Rock mit einem ordentlichen Schwung Rock'n'Roll steht, der muss hier einfach zuschlagen. Ein von vorne bis hinten gelungenes Album, das unheimlich viel Spaß macht! Die Digipack Version kommt übrigens mit drei Bonustracks, die mir leider nicht vorliegen, aber meiner Meinung nach gar nicht schlecht sein können!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Go Down Fighting
02. Tequila Suicide
03. Road To Hell
04. Dragons
05. Battle Hill
06. Sinner Blues
07. Why
08. Gypsy Rebels
09. Loud & Clear
10. Dying On A Broken Heart
11. House Of Rock *
12. Monday Morning *
13. I Am *

* bonus tracks

Obituary - Obituary

obituary 2017xxlLabel: Relapse Records

Spielzeit: 36:28 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Oje - ein Album ohne Titel, ein schlichtes Cover (gerade für für Obi-Verhältnisse!) mit lediglich dem Logo drauf... Es wäre nicht die erste Band, die mit einem solchen Werk einen krassen Neuanfang, eine Zensur, oder einen Stilwechsel einläutet. Dabei war "Inked in blood" doch so ein hammergeiles Comeback...

Keine Sorge, Alarmstufe Rot kann sofort wieder beendet werden!!! (Na, kurz vor'm Herzinfarkt gewesen?) Wo Obituary drauf steht, ist immer noch Obituary drin und zwar nicht zu knapp! Die Florida-Legende lässt auf ihrem mittlerweile zehnten Album nichts anbrennen und zeigt sich in ihrer typischen Herangehensweise, was sicherlich nicht nur ich extrem begrüße!!! Keine Überraschungen, keine Experimente - Obi pur! Und mit was für einer Gewalt und Spielfreude die Burschen an die Sache herangehen ist der Hammer, das gute Stück kann es locker mit dem formidablen Vorgänger aufnehmen und lassen mich zu der Bemerkung hinreißen, dass die Kollegen seit ihrem Comeback so geil sind, wie seit der "The End Complete"-Platte nicht mehr. Dass sie nicht mehr so klingen, wie auf ihren beiden ersten Longplayern ist völlig normal, aber dass sie qualitativ so weit zurückgehen, hätte ich dann doch nicht erwartet und bin dementsprechend extrem positiv überrascht! Das ganze Werk ist eine herrliche Gewaltorgie, ein wenig Old School, sehr an den eigenen Wurzeln orientiert (Supi hoch drei!!) und es knallt wie die Sau! So lieben wir die Band und so wollen wir sie noch ganz lange hören!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Brave 02:14
2. Sentence Day 02:49
3. A Lesson in Vengeance 03:07
4. End It Now 04:02
5. Kneel Before Me 03:04
6. It Lives 03:24
7. Betrayed 03:01
8. Turned to Stone 04:13 
9. Straight to Hell 03:57
10. Ten Thousand Ways to Die 03:16
11. No Hope 03:21

 

Morast - Ancestral Void

morast ancestral voidxxlLabel: Totenmusik/ Ván Records

Spielzeit: 35:22 Min.

Genre: Death Metal/Doom

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 31. März 2017

Das nordrheinwestfälische Quartett Morast lärmt seit 2015 und hat seitdem eine Demo sowie eine (dem Bathory-Fronter Quorthon huldigende) Split-EP mit Ultha herausgebracht. Mit 'Ancestral Void' präsentiert der Vierer in den nächsten Tagen nun sein Debütalbum, das via Totenmusik erscheint.

Dargeboten bekommen wir finsteren, recht schleppenden Doom Metal, der deutlich todesbleiern daher kommt und Versatzstücke aus dem ursprünglichen Black Metal aufweist, dabei eine durchaus unheilige Atmosphäre über die gesamte Platte aufrecht erhält und nicht nur einmal an die älteren Klassiker von My Dying Bride, Tiamat und Paradise Lost oder auch an die derzeit sehr angesagten Bölzer erinnert. Die Produktion ist adäquat rau und düster geraten und passt ganz ausgezeichnet zu den sechs Stücken.
Anspieltipps: Der mächtige Titeltrack oder das katatoniaartige 'Forlorn'.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Crescent
02. Forlorn
03. Ancestral Void
04. Loss
05. Compulsion
06. Sakkryfyced

 

Moribund Mantras - Into Nothingness

Moribund Mantras  Into xxlLabel: Urtod Void Records

Spielzeit: 46:22 Min.

Genre: Doom Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das 2010 gegründete Quintett Moribund Mantras aus der Region Stuttgart, welches 2012 mit der Demo 'Visions' sowie zwei Jahre später mit der EP 'Red Birch' in Erscheinung trat, veröffentlichte vor ein paar Wochen sein Debütalbum 'Into Nothingness'. Auf diesem befinden sich fünf Stücke zwischen vier- und und elfeinhalb Minuten sowie vier kurze Klangcollagen, die als Intro bzw. Interludien zu verstehen sind. Geboten wird eine Melange aus ganz viel Doom Metal sowie drölfzig weiteren Musikrichtungen (Post Rock, Sludge, Black Metal, Psychedelic Rock etc. etc.), wobei die Mixture wohldurchdacht und sinnig erscheint und somit trotz des Stilmixes 'Into Nothingness' eine gewisse Homogenität nicht abgesprochen werden kann. Das Dargebrachte ist angenehm sperrig ausgefallen, wirkt mitunter zwar etwas unausgegoren (beispielsweise Teile des cleanen Gesangs, die recht schräg, wenn auch zumindest interessant daher kommen), hat dafür eine ganze Wagenladung Charme und klingt schon ziemlich einzigartig auf seine Art.
Was der Hörer definitiv mitbringen sollte, ist Zeit und Ruhe; dieses Album erschließt sich nicht mit den ersten drei oder vier Durchgängen. Umso erstaunter wird man allerdings sein, wenn man auf dieser über 46minüten dauernden Klangreise immer und immer wieder Dinge entdeckt, die sich einem zuvor nicht erschlossen.
Die Scheibe erscheint sowohl auf CD als auch - was heutzutage ja wieder häufiger auftritt - auf Tape.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Immersion
02. Memory Loss
03. Closer
04. The Passage
05. Red Birch
06. Coma
07. Fom & Void
08. Disappearing Slowly
09. Horror Vacui

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