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Spektr: The Art To Disappear

SPEKTR The Art to DisappearLabel: Agonia Records

Spielzeit: 39:19 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Schon das Vorgänger-Album "Cypher" überzeugte durch seine brachiale Mischung aus Black Metal, Industrial, Noise und Ambient! Doch diesmal haben es die Franzosen kl.K und Hth wirklich geschafft, diesem Monstrum noch einen draufzusetzen.

"The art to disappear" ist eine verstörende Reise durch fremdartige und Grauen erregende Dimensionen der Furcht und des Terrors. Man stelle sich eine Mischung aus "Mysticum", "Aphyx Twins" und den kaputtesten Kapellen des legendären "Cold Meat Industrie"-Labels vor und man erhält den Sound von "Spektr"! Es ist nicht leicht, sich dieses Album komplett am Stück anzuhören und definitiv auch nichts für jeden Hörer, aber wenn man sich darauf einlässt, wird man (wenn auch auf eine recht kranke Weise!) belohnt!

"The art to disappear" ist nichts weniger als das vertonte Chaos, der Soundtrack im Fahrstuhl zur Hölle. Krank, kaputt und abstoßend und gerade deswegen umso faszinierender! Mir gefällt's extrem gut - was das wohl über mich aussagt???

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Again
2. Through the darkness of future past 05:26
3. Kill Again
4. From the Terrifying to the Fascinating
5. That day will definitely come
6. Soror Mystica
7. Your flesh is a relic
8. The Only one here
9. The Art to Disappear

Shakra: High Noon

SK HN 1500x1500Label: AFM Records

Spielzeit: 50:11 Min.

Genre: Hard Rock

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Mir war gar nicht bewusst gewesen, wie nah die Band vor dem Aus stand, als der damalige Sänger John Prakesh kurz nach der Veröffentlichung des letzten Albums "Powerplay" 2013 das Handtuch geworfen hat - und das nach der erfolgreichsten Platte der Bandgeschichte (Nummer 1 in der Schweiz!!). Gottseidank besann man sich und kontaktierte einen alten Bekannten, nämlich Mark Fox (der schon von 2001 bis 2009 hinterm Mikro stand), bereinigte alte Streitigkeiten und spielte ein neues Album ein.

Und das war genau das Richtige, denn "High Noon" klingt, als wäre Mark Fox (der auch am Songwriting beteiligt war) nie weg gewesen, hier hat sich ein hervorragend eingespieltes Team wiedergefunden. Das Ergebnis ist ein herrliches Hard Rock Album geworden: Erdig, voller Power und vor allem seltsam vertraut! Mark Fox war und ist ein Klasse-Sänger und verleiht dem Ganzen mit seinem Gesang so einen "Amerikanischen Touch", was den Songs sehr gut steht! Neben elf amtlichen Rockern darf mit "Life's what you need" auch noch die obligatorische Ballade nicht fehlen - es bleiben also keine Wünsche offen.

Mit der Wiederaufnahme ihres alten Sängers hat die Band einfach alles richtig gemacht und ein sehr gutes, zeitloses Hard Rock Album abgeliefert, das einfach Spaß macht! Wäre aber auch echt schade um die Band gewesen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Hello 04:16
2. High Noon 05:06
3. Into Your Heart 03:55
4. Around the World 04:24
5. Eye to Eye 03:52
6. Is It Real 04:02
7. Life's What You Need 04:14
8. The Storm 04:15
9. Raise Your Hands 03:46
10. Stand Tall 04:10
11. Watch Me Burn 04:03
12. Wild and Hungry 04:08

Disquiet: The Condemnation

disquiet cover smLabel: Soulseller Records

Spielzeit: 54:31 Min.

Genre: Melodic Thrash Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Während ich diese Review verfasse, höre ich nicht etwa die entsprechende Platte (das tat ich zuvor, und zwar in sieben Hördurchläufen), sondern lausche den Klängen eines Nigel Kennedy. Kommt irgendwie ganz witzig.

Die Thrasher Disquiet aus dem niederländischen Utrecht existieren seit 2000, veröffentlichten noch im selben Jahr ihre erste sowie 2002 und 2008 jeweils eine weitere Demo und präsentierten 2011 ihre Debütscheibe 'Scars Of Undying Grief '. Ende Januar erscheint nun das Zweitwerk 'The Condemnation' des Quintetts aus Tulip-Country, auf dem sich zehn Tracks tummeln, welche alle irgendwo in der Schnittmenge von modernem Thrash und dynamischen Melodeath anzusiedeln sind. Der Gesang im Allgemein ist eher harsch und streckenweise growlig, orientiert sich in seinen melodischeren Momenten durchaus auch mal an Gus Chambers oder Chuck Billy und kann insgesamt als recht gelungen und abwechslungsreich bezeichnet werden. Auch an der Instrumentalfront gibt es nichts zu meckern: eine dynamische und sehr tighte Rhythmusfraktion, Dich an die Wand nagelnde Gitarrenwände und präzise gespielte, aber sich nicht in Wichsorgien verlierende Gitarrensoli sind alle top-notch.
Die Produktion kann auch mehr als nur gelungen bezeichnet werden. Glasklar produziert und sehr druckvoll, wobei die Drums manches Mal ein wenig untergehen, aber das wirklich nur ein wenig.
Was hier noch fehlt, ist der eine oder andere Gassenhauer, aber immerhin wissen wir, was wir mit Album Numero drei erwarten können: den einen oder anderen Hit.

Im Gesamtbild ist 'The Condemnation' also eine echt gute Scheibe geworden. Fans von beispielsweise Grip Inc. und neueren Testament oder In Flames, The Haunted, Arch Enemy und wie die ganzen Schnuckis aus Schweden heißen bekommen hier verdammt gediegene Kost geboten. So, der gute Nigel hat nun Sendepause. Ich ziehe mir die Scheibe der fünf Niederländer jetzt noch mal rein, yeah!

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklist:

1. Ascending
2. The Condemnation
3. Fist of Persistence
4. Born to Dissent
5. The Great Divide
6. Haul Down the Tree of Life
7. Las’Pasi
8. From Essence Deprived
9. IDK
10. Bred to Fail

Embedded: Bloodgeoning

embedded 2016Label: Apostasy Records

Spielzeit: 35:46 Min.

Genre: Brutal Death Metal

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Die Todesschwadrone Embedded aus meiner Lieblingsstadt Osnabrück gründete sich bereits 1994 und zählt somit zu den dienstältesten Trümmerkapellen der Friedensstadt (an dieser Stelle sei Sudden Death erwähnt, die kürzlich nach über zwei Dekaden ihre allerletzte Show spielten - R.I.P.). Nach einigen Besetzungswechseln, welche nach einer so langen Zeit häufig leider nicht ausbleiben, ist von der ursprünglichen Truppe keiner mehr übrig (das Napalm-Death-Phänomen), was vermutlich auch der Grund dafür ist, dass der ursprüngliche Oldschool-Todesblei älterer Tage einer wesentlich brutaleren, aber auch technischeren Spielart des Death Metals gewichen ist. Die Kapelle, welche in den letzten 19 Jahren zwei Demos, eine EP, drei Alben sowie eine Split-EP mit den Österreichern von Disastrous Murmur veröffentlichte, bezeichnet ihren Stil als Brutal Death Metal, wobei hier aber weder übertrieben gegroovt, noch mit nicht aussprechbaren Songtiteln kokettiert oder mit ausschließlich unverständlichen Inhale-Growls und dünnen Pig-Squeals gearbeitet wird. Letzte Trademarks finden zwar Verwendung, allerdings sparsam und effektiv; ansonsten ist das Exhale-Gegrowle von Frontsau Rainer Düsing recht tief, verständlich und ansprechend abwechslungsreich.
'Bloodgeoning' (haha, gutes Wortspiel) entstand unter der Regie von Soundtüftler Jörg Uken (Soundlodge), der sich in den letzten Jahren einen sehr guten Namen und auch dieses Mal wieder nen prima Job gemacht hat.
Wer beispielsweise Malevolent Creation, Suffocation und Cannibal Corpse auf seinem Speiseplan stehen hat, wird mit dieser Scheibe seinen Hunger mehr als stillen können. Guten Appetit!

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Quadruple Corpse Horror
02. Murder-Suicide
03. Cleansed By Fire
04. Dawn Of My Being
05. Edenblaze
06. Grinding The Bones
07. Time Has Come
08. Bowed

Conan: Revengeance

CONAN RevengeancexxlLabel: Napalm Records

Spielzeit: 47:28 Min.

Genre: Doom/Sludge

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Die seit 2006 lärmende akkustische Dampfwalze Conan stammt aus dem englischen Liverpool und spielt eine brachiale Mischung aus 40 Prozent Doom, weiteren 40 Prozent Sludge sowie in gleichen Anteilen Wüstenrock und Crust. Für den ungeübten Hörer ist hier wahrscheinlich Schluss; der Liebhaber hingegen bekommt mit diesem Output eine furiose Mischung aus Eyehategod, Grief und den kanadischen Winter vor den Bug geknallt, dass es eine helle Freude ist. Mitunter regiert durchaus die Wiederholung, aber im Großen und Ganzen kann das dritte Album der Wüstlinge eine ganze Menge, d. h. in erster Linie zentnerschwere Riffs unters strauchelnde Volk bringen. Der Gesang klingt am Besten, wenn er zweistimmig erfolgt und wirkt in weiten Passagen beinahe verzweifelt. Produktionstechnisch wurde das Ganze adäquat in Szene gesetzt.
Wer bei doomigem Sludge und einer nicht zu geringen Menge Crustcore und Stoner Rock nen akustischen Steifen bekommt, erhält mit genau diesem Output die adäquate Erektionshilfe geliefert. Ein sehr spezielles, aber beileibe nicht uncooles Stück beinharte Musik.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklist:

01. Throne Of Fire
02. Thunderhoof
03. Wrath Gauntlet
04. Revengeance
05. Every Man Is an Enemy
06. Earthenguard

Scanner: Terminal Earth (Re-Release)

scanner terminal earth coverLabel: Massacre Records

Spielzeit: 49:25 Min.

Genre: Speed/Power Metal

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 22. Januar 2016

 

Und weiter geht es mit der Scanner-Werkschau. Ein Jahr nach dem grandiosen "Hypertrace"-Debüt legten die Kollegen mit "Terminal Earth" kräftig nach. Doch war die Band nicht ohne Veränderungen geblieben: Den Platz hinter dem Mikro füllte nämlich jetzt SL Coe (eigentlich Shelko Topalovic!), den man von seinem vorherigen Job bei "Angel Dust" kannte. (Dort hatte er deren zweites Album "To dust you will decay" eingesungen!)

Ein Sängerwechsel ist immer eine gefährliche Sache, gerade in der Frühphase einer Band und ich muss gestehen, dass mir der Gesang seines Vorgängers etwas besser gefällt. Aber das ist reine Geschmacksache, denn Fakt ist, dass der Kollege hier einen ganz ausgezeichneten Job gemacht hat! Musikalisch hat die Band sich gar nicht großartig geändert (warum auch?), haben ihren Stil eher verfeinert, sind erwachsener geworden. Die Songs sind nämlich immer noch ganz große Klasse, wie ich schon beim Debüt geschrieben habe: Teutonischer Melodic Power Metal der Extraklasse! Zeitlos gut, denn ich finde, dass man die beiden ersten Alben der Band auch heute noch wunderbar hören kann und würde sie vielen aktuellen Veröffentlichungen vorziehen.

Auch diesmal gibt es noch einen fröhlichen Bonustrack, nämlich "L.A.D.Y.", den man bislang nur auf der 1990 erschienenen Japan-Version der Scheibe hören konnte. Feine Sache, starke Scheibe. Die beiden nun neu aufgelegten Klassiker sollte eigentlich jeder gutsortierte Power Metal Fan in der Sammlung haben, spätestens jetzt mit diesen Re-Releases gibt es keine Entschuldigung mehr! Und wenn Ihr keinen Platz habt, schmeißt einfach ein paar "Sabaton"-CDs raus!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Law
2. Not Alone
3. Wonder
4. Buy Or Die
5. Telemania
6. Touch The Light
7. Terminal Earth
8. From The Dust Of Ages 9. The Challenge
10. L.A.D.Y.

Mörk Gryning: Tusen år har gått (Re-Release)

Mork GryningLabel: Eisenwald

Spielzeit: 41:39 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Na, da haben die Kollegen von Eisenton aber was ganz, ganz Feines ausgebuddelt! Ursprünglich im Jahre 1995 beim legendären No Fashion Label veröffentlicht, gehört das Debüt der Schweden (die damals übrigens erst zwischen 16 bis 19 Jahre alt waren!) immer noch zum Allerbesten, was damals im Black Metal Bereich erschienen ist. Leider ist das Album und auch die Band zwischen den vielen anderen (oft ebenfalls ausgezeichneten) Veröffentlichungen irgendwie untergegangen und hat nie so wirklich den gebührenden Platz in der Black Metal Hall of Fame bekommen. Traurig, aber wahr!

Völlig unverständlich, denn wer dieses Meisterwerk einmal gehört hat, wird es für alle Zeiten lieben! Atmosphärisch/epischer Black Metal der Extraklasse, so typisch schwedisch, wie es nur sein kann. Diese unverwechselbare Mischung aus aggressivem Black Metal und Melodien, wie es irgendwie nur die Schweden in dieser Art drauf haben, wird auf "Tusen år har gått" in absoluter Perfektion dargeboten. Klirrend kalte Gitarren, hinreißende Melodien und ein das Ganze perfekt untermalendes Keyboard kreieren eine musikalische Offenbarung, die bis heute (zwanzig Jahre später) aber auch gar nichts von ihrer Faszination und Durchschlagskraft verloren hat. Ein durch und durch perfektes Black Metal Album! Auch die Aufmachung dieser Wiederveröffentlichung gefällt mir ausgezeichnet: Das Originalcover wurde beibehalten, die Songs wurden nicht überarbeitet und dann werden noch bislang unveröffentlichte Demo-Versionen zweier Songs spendiert, eine runde Sache!

Vinyl-Freaks müssen zwar noch etwas auf ihre Version warten, dafür kann ich aber verraten, dass "Eisenton" in absehbarer Zeit auch das zweite Album der Schweden ("Return fire" von 1997) neu auf die Menschheit loslassen wollen! Hurra!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Dagon 01:00
2. Journey 04:05
3. Tusen år har gått 03:34
4. Omringningen 04:20
5. Armageddon Has Come to Pass... 01:44
6. Unleash the Beast 04:21
7. The Final Battle 04:54
8. Mörkrets gryning 03:58
9. Min sista färd (En visa om döden) 05:43
10. Tusen år har gått (demoversion) 03:33
11. When Moonshine is the Only Light (rehearsal/demo 93) 04:28

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