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Ossuary Insane – Demonize The Flesh

Manzer: Beyond The Iron Portal

manzerxxlLabel: Armee de la Mort Records

Spielzeit: 37:07 Min.

Genre: Proto Black/Speed/Heavy Metal

Info: /

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Auf den ersten Blick scheint es ganz klar zu sein, welche Musik diese Kapelle spielt, denn das (verdammt coole!) Cover deutet schon stark in die Richtung Black Metal, bzw. Black/Thrash.

Aber weit gefehlt, denn das was die Franzosen auf ihrem neuen Album zum Besten geben, ist der geilste Retro-Scheiß seit langem. Hier werden nicht nur alte Venom zitiert, sondern auch Uralt-Speed Metal, NWoBHM, Hard Rock und ein Schuss Rumpel-Thrash. Diese wilde Mixtur funktioniert nicht nur ganz ausgezeichnet, sondern ist herrlich roh und dreckig und viel morbider als die meisten modernen Hochglanzproduktionen der heutigen Zeit. Die Spielfreude der Kollegen ist echt ansteckend und macht das Hören dieses Albums zu einem großen Spaß und Genuss gleichzeitig.

Das perfekte Album für räudige Retro-Rocker, die alles Scheiße finden, was nach 1987 erschienen ist, aber trotzdem auf ordentlich Brutalität und Härte stehen. Für alle anderen Metal-Fans ist "Beyond the iron portal" natürlich auch ein absoluter Knaller!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Open the Portal 02:20 instrumental
2. Torment of the Strix 04:28
3. Veisalgia Damnation 04:24
4. Prepare Your Soul to Die 03:22
5. 890 03:59 instrumental
6. Màetre é Cunpagnun 03:55
7. Nuclear Necropolis 04:25
8. Semen Goddess 02:08
9. Beyond the Iron Portal 03:53
10. Hard Metal Jackhammer 04:13

Skáphe: Skáphe²

SKAPHE SkaphexxlLabel: I, Voidhanger

Spielzeit: 35:54 Min.

Genre: Tiefschwarzer Black/Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 13. März 2016

 

Hier kommt mal wieder was ganz düsteres auf uns zu. Das Duo aus Philadelphia zelebriert eine tiefschwarze Mischung aus Noise und chaotischem Black/Death Metal, dass Einem Angst und Bange wird. Die Songs auf ihrem zweiten Longplayer (stilsicher mit "I" bis "VI" betitelt) sind unglaublich intensiv, verzerrt und dabei extrem bösartig. Diese Atmosphäre des Grauens zieht sich durch das gesamte Album und ist gerade dann besonders packend, wenn die beiden Musiker das Tempo herausnehmen und teilweise bis zum Nullpunkt drosseln - Gänsehaut pur!

Die erzeugte Stimmung ist kalt und hässlich, verleiht dem Ganzen dennoch eine okkult/mystische Note, irgendwie nicht von dieser Welt. Erinnert mich ein wenig an die Spanier von "Altarage", deren aktuelles Album "NIHL" ein ähnlicher Bastard aus Hass, Chaos und Dissonanz geworden ist. Auf jeden Fall ist "Skàphe2" ein nicht leicht zu packendes, schwierig zu hörendes Album geworden - nichts für den Mainstream-Hörer. Dafür aber mit einer intensiven Atmosphäre aus Angst und Finsternis, die ich persönlich sehr ordentlich finde. Zwar findet man hier und da einige Längen, aber das Gesamtergebnis kann bei mir punkten!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Side A
1. I 06:32
2. II 04:40
3. III 04:10
Side B
4. IV 08:16
5. V 05:42
6. VI 06:34

Thunder Lord: Prophecies of Doom

Thunder Lord  Prophecies of doomxxlLabel: Iron Shield Records

Spielzeit: 46:16 Min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Eine Band aus Chile und sie spielt keinen Uralt/Rumpel/Black/Thrash/Speed Metal? Ja, so etwas gibt es auch, wobei modern ist der Sound der Chilenen auch nicht wirklich.

Das Quartett aus Santiago erfreut nämlich alle Freunde des guten alten, traditionellen Heavy Metals, der Marke Grave Digger, Iron Angel und (vor allem!!) alte Running Wild. Dazu noch einen kleinen Schuss NWoBHM (weil das immer passt!) und fertig ist ein ganz hervorragendes Heavy Metal Werk, das mich von vorne bis hinten begeistert! Der Sound stimmt, die Songs knallen ohne Ausnahme und auch Sänger Esteban Peñailillo hat eine wunderbar rauchige Stimme, die ganz ausgezeichnet zu den harten Klängen seiner Mitmusiker passt.

Die ungeheure Spielfreude der Chilenen ist in jeder Note körperlich zu spüren, hier zelebrieren beinharte Fans ihre große Leidenschaft und das ist dem Ergebnis extrem positiv anzuhören. Purer, unverfälschter Heavy Metal, wie man ihn besser und leidenschaftlicher eigentlich kaum spielen kann! Darf in keiner gutsortierten Sammlung fehlen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. End of Time 05:19
2. Leave Their Corpses to the Wolves 04:25
3. Prophecies of Doom 04:06
4. Pillan 05:01
5. The Darkness's Breath 04:20
6. Condemned to Death 04:52
7. The Blood-Red Moon 04:39
8. Useless Violence 04:21
9. Winds of War 06:09
10. Metal Thunder 05:04

Altarage: NIHL

Altarage  NIHLLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 36:02 Min.

Genre: Tiefschwarzer Black/Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Es freut mich immer wieder, wenn eine junge Band nach einem vielversprechenden Demo nicht sofort wieder in den ewigen Jagdgründen verschwindet, sondern konsequent weiter macht und uns Hörer innerhalb von kurzer Zeit mit einem kompletten Werk beglückt!

So haben es nämlich auch die Spanier von "Altarage" gemacht. Ihr letztjähriges Demo "MMXV" war zwar nur 10 Minuten lang, hat mich aber trotzdem total begeistert! Und nun, kein Jahr später steht mit "NIHL" der ersehnte Longplayer in den Startlöchern - und der Kollege ist mal so etwas vom schweinegeil! Die Spanier haben nichts an ihrem monströsen, intensiven Sound geändert, sie sind höchstens noch krasser geworden! Ihr angeschwärzter Death Metal ist unglaublich fies und dunkel und bekommt durch seinen Noise (fast schon Industrial-) Charakter eine ganz besondere, extrem morbide Note. Die erschaffene Atmosphäre verbindet Angst und Hass zu einer hässlichen Fratze, die beim Hören dieses Albums ins Gesicht springt und Dir die Augen auskratzen will! Herrlich!

Im Vergleich mit zum Beispiel den Amis von Skáphe, die ja ein recht ähnliches musikalisches Konzept verfolgen, machen "Altarage" einen Fehler nicht: Das Album ist trotz allem nie monoton, oder gar langweilig, sondern erstaunlich (und erfreulich!) abwechslungsreich. Dafür ist es immens brutal, hässlich und versprüht akustisch Gift und Galle! Wie schon gesagt: Herrlich!

Ich bin total begeistert von Band und Album, so dreckig und gewalttätig sind echt nicht viele Kapellen! Erscheint als CD, MC und LP, also für jeden etwas dabei und es gibt keine Entschuldigung, sich das Teil nicht zuzulegen!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Drevicet 04:57
2. Womborous 03:50
3. Graehence 05:15
4. Baptism Nihl 03:10
5. Vortex Pyramid 05:13
6. Batherex 04:35
7. Altars 04:32
8. Cultus 04:32

Bloodbound: One Night of Blood (Live)

bloodbound xxl1Label: AFM Records

Spielzeit: 53:11 Min.

Genre: Power Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Mehr als zehn Jahre gibt es nun auch die schwedische Band Bloodbound. Sechs Studioalben, mehrere Touren, Erfolge in Asien, wenn es um die Absätze ihrer Alben geht. So könnte man die Vorgeschichte beschreiben. Alles kulminiert in dem auf dem Masters of Rock 2015 aufgenommenen Live Album. Wer Bloodbound nicht kennt, der wird leicht Parallelen zu anderen skandinavischen Größen wie Hammerfall, Pyramaze oder Tad Morose finden, nur dass man hymnischer zu Werke geht. Der Stil ist Double Bass geprägt und es macht schon Spaß, den Männern aus Bollnäs zuzuhören.

Man merkt, das Bloodbound routiniert genug sind und dennoch leicht enthusiastisch zu Werke gehen, das bekommt man nicht immer in diesem Stadium einer Karriere, wo doch einige Zeit vergangen ist, geboten. Höhepunkte sind einige auf "One Night of Blood" zu finden, da es sich ja um eine Art "Best Of im Live Gewand" handelt. Herausheben möchte in den kleinen Szenehit "Moria" den man gerne mitträllert.

Wer also was mit dieser Art von Heavy Metal anfangen kann und sich gerne mal wieder ein solides Live Album ins Regal stellen möchte, sollte zugreifen. Ein absolutes Jahrhundertfeuerwerk wie zum Beispiel "Tokyo Tales" (Blind Guardian) wird hier natürlich nicht abgebrannt, da ist noch eine Menge Luft nach oben. Dennoch ist "One Night in Blood" eines der besseren Live Alben seines Genres aus meiner Sicht.

Christian Schmitz

XXL WertungL

Tracklist:

1. Bloodtale
2. Iron Throne
3. When Demons Collide
4. In The Name Of Metal
5. When The Kingdom Will Fall
6. Moria
7. Nightmares From The Grave
8. Metalheads Unite
9. When All Lights Fail
10. Book Of The Dead
11. Metal Monster
12. Stormborn
13. Nosferatu
14. Nosferatu Symphony

Folteraar: Vertellingen Van Een Donkere Eeuw

folteraar coverLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 40:29 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Black Metal aus den Niederlanden ist keine Seltenheit mehr und steht (zumindest bei mir!) mittlerweile auch für einen gewissen Qualitätsstandard. Und daran ändert sich auch mit "Folteraar" überhaupt nichts, denn was die Band auf ihrem ersten Longplayer abliefert, gefällt mir ganz ausgezeichnet!

Viel kann ich über die Band nicht berichten, denn sie gibt Null Informationen über sich preis, sicher ist nur, dass es seit 2013 schon eine Handvoll Demos, EPs und Splits gegeben hat. Sei's drum - lassen wir die Musik sprechen. Und die ist so richtig hässlicher, morbider und krankhafter Black Metal. Lichtjahre vom Szene-Mainstream und Hochglanz-Produktionen entfernt, knüppelt man sich durch elf verdorbene Stücke dunkler Musik (+ Intro). Sehr roh und mit einer passend stumpfen Produktion bringen die Musiker von "Folteraar" den Black Metal wieder dahin, wo er hingehört: In den tiefsten Underground, wo er ätzend und boshaft die meisten Hörer abschreckt und nur für Wenige ein Genuss ist!

Ein Album wie ein blutendes Herz, gerade aus dem Körper seines Besitzers herausgerissen und trotzdem weiter schlagend, angetrieben von dämonischen Kräften. Also genau das, was man in diesen Zeiten benötigt und von diesem Label auch erwartet. Krank, chaotisch und angsteinflößend. Welcher Black Metaller sich davon nicht angezogen fühlt, soll weiter mit Mutti Bon Jovi hören!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Innerlijk vuur (intro) 01:16 instrumental
2. De mars der ondoden 03:41
3. Droomgezichten 02:26
4. Waan 04:26
5. Mijn verlossing 04:38
6. Conjuratie van het kwaad 03:10
Side B
7. Lasterende gebeden 02:58
8. De vormloze chaos 04:10
9. Maalstroom in krankzinnigheid 03:23
10. Naar 02:27
11. Onzuiver 05:47
12. Nachtloper 01:58

Anvil: Anvil is Anvil

anvil 2016xxlLabel: Steamhammer

Spielzeit: 45:15 Min.

Genre: Heavy Metal

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Einen besseren Albumtitel hätte es für dieses Werk überhaupt nicht geben können. Eigentlich sollten die hochsympathischen Kanadier diesen ab jetzt beibehalten und nur noch Vol.2, Vol.3, usw. dransetzen!

Es gibt nämlich auch auf der neusten CD genau das, was sich die (scheinbar immer zahlreicher werdenden!) Fans wünschen: Nämlich Anvil pur! Haben wir gar nicht anders erwartet, denn auf Lips & Co konnte man sich ja immer verlassen. Interessanterweise ist der Song, der ein wenig vom "Schema Anvil" abweicht, nämlich der Opener "Daggers and Rum", der so ein wenig in die Piraten-Metal-Ecke schielt auch der Track, der mir am wenigsten gefällt.

Der Rest ist dufte wie immer, der Sound ist mal so richtig gut geworden (schön, dass die Jungs mittlerweile für so was wieder etwas mehr Geld in der Kriegskasse haben!), was will man mehr? Schön, wenn es immer noch eine Handvoll Bands gibt (wie zum Beispiel auch "Overkill"), die unbeirrt und mit unverminderter Freude am Metal ihr Ding durchziehen. Dieses Album dürfte keinen Anvil-Fan enttäuschen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Daggers And Rum (5:26)
02. Up, Down, Sideways (3:19)
03. Gun Control (4:22)
04. Die For A Lie (3:17)
05. Runaway Train (3:40)
06. Zombie Apocalypse (4:22)
07. It's Your Move (3:30)
08. Ambushed (3:22)
09. Fire On The Highway (4:35)
10. Run Like Hell (3:07)
11. Forgive Don't Forget (2:40)
12. Never Going To Stop (4:12) (bonus track digipak)

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