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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsDer Weg Einer Freiheit - Finisterre

Obscure Burial - Obscure Burial

obscure burial 2017xxlLabel: Invictus Productions

Spielzeit: 36:32 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 15. Dezember 2017

Ich muss sagen: ich mag finnischen Death Metal. Es gab da in der Vergangenheit zwar so einige Flachpfeifenformationen, aber der meiste Kram aus dem flächenmäßig relativ großen und dennoch wenig besiedelten nordeuropäischen Land kann einiges, ist dabei ziemlich eigenständig und so ganz anders als das Zeug aus Schweden, Norwegen oder Dänemark.

Die seit 2012 ihr Unwesen treibenden, unlängst als Quartett agierenden sowie aus der Großstadt Turku stammenden Obscure Burial klingen - wenn man von der grabesfeuchten Grundatmosphäre absieht - auf ihrem selbstbetitelten Erstlingswerk wenig bis gar nicht finnisch, sondern vielmehr wie ein kunterbunter oder vielleicht doch eher pechschwarzer Mix aus amerikanischem Todesblei der Marke frühe Morbid Angel und Autopsy sowie europäischem Proto-Death-Metal, weist weiterhin eine nicht von der Hand zu weisende Thrash-Kante auf und präsentiert sich technisch angehaucht, dabei teilweise chaotisch, recht schleppend (wobei mitunter rasend schnell) und vor allem überaus düster. Produktionstechnisch adäquat in Szene gesetzt, macht diese Scheibe ordentlich Spaß, ohne zu überfordern, erfindet das Rad dabei nicht neu, aber das erwartet hier auch keiner. Wer sich gepflegt zu mächtig ranzigem, aber immer noch nachvollziehbarem Krach-Metal in knapp 38 Minuten die dämliche Birne wegbangen will, macht mit dem Erwerb dieses Machwerks ganz sicher nichts falsch.

PS: Ich habe mich vor Lachen gekugelt, als ich den Track 'Necrophagous Ritual' das erste Mal hörte: da tritt doch scheinbar der olle Benjamin Blümchen ab der 41. Sekunde in Erscheinung, ha ha! Es könnte aber auch sein, dass einer der werten Herren Musiker da mal gepflegt ins Mikrofon gefurzt hat und der Produzent vorweg einen Clown gefrühstückt hatte und das hörbare Ergebnis in den Song integrierte.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Lucilia Silvarum
02. Imago Mortis
03. Darkness Spawns
04. I Spoke To Darkness (Black Deserts Divine)
05. Transcending Deity
06. Necrophagous Ritual
07. Dweller In The Abyss
08. Dawn Of Eschaton

Necromante - The magickal presence of occult forces

necromantexxlLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 39:22 min.

Genre: Black Metal 

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erscheinen

Im zehnten Jahr ihres Bestehens beehren uns die Brasilianer von Necromante mit ihrem ersten Longplayer. Der darauf befindliche Black Metal hat definitiv den Anspruch, nicht von der Stange zu kommen, hinterlässt bei mir allerdings einen eher zwiespältigen Eindruck. Der Anfang weiß zu gefallen, ein recht einfach gestrickter Black Metal, der mich eher an ganz, ganz frühe Sepultura, oder die Landsleute von Sarcofago erinnert, als an die nordische Schule. Angelegt im Mid-Tempo-Bereich entwickeln die Songs durchaus Qualitäten und machen Appetit auf mehr. Doch dann kommen (eingerahmt von zwei seltsamen Geklimper-Instrumental-Stücken) zwei Tracks, die plötzlich einen etwas anderen musikalischen Weg einschlagen, hier tauchen progressive und andere genrefremde Klänge auf und wollen sich mit dem rauen Black Metal vermischen, was ihnen aber leider nicht besonders gut gelingt. Meiner Meinung nach wurde hier ein bisschen zu sehr mit der Brechstange auf "ausgefallen" und "progressiv" gemacht. Schade, denn dieses "Zwischenspiel" killt nicht nur den Fluss der Musik, sondern negiert auch den guten Eindruck der vorangegangenen Lieder. Da hilft dann auch ein weiterer Song nichts, der sich zwar bemüht, wieder merklich rauer und primitiver zu klingen, denn dass man als abschließenden Track ein fast vier Minuten langes Instrumentalstück (quasi eine Lang-Version des oben erwähnten "Geklimpers"!) ausgewählt hat, war ebenfalls eine eher schlechte Auswahl. Nun ja, zumindest bemüht man sich im Hause Necromante"um Eigenständigkeit und eine andere Herangehensweise an das Black Metal Genre. Das ist löblich, trotzdem kann mich die Umsetzung dieser Ideen nicht wirklich überzeugen. Schade.

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. In the Wings of the Dark Mother (part 1)
2. Secret Eye
3. Nekrokosmick Pentagram
4. Occult Cult
5. Sirius 6
6. A'arab Zaraq
7. Initiation
8. Prelude to Movement...
9. Baphomet Movement
10. Enuma Elish

 

Ice War - Ice War

ice war 2017xxlLabel: Shadow Kingdom Records

Spielzeit: 30:20 min.

Genre: kautziger Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erscheinen

Ice War sind mitnichten eine neue Band, vielmehr handelt es sich hier um die Fortsetzung der legendären Iron Dogs. Der gute Jo Capitalicide macht mittlerweile allein weiter und hat unter dem neuen Namen auch bereits (seit 2015) fünf EPs herausgebracht, teils als 7", teils als Kassette. Wer all diese Veröffentlichungen bereits besitzt, dürfte am vorliegenden Longplayer (obwohl es mit gerade mal 30 Minuten Spielzeit wohl auch eher 'ne EP ist!) auch nur eine halbe Freude haben, denn fünf der präsentierten Songs fanden sich auch schon auf erwähnten EPs. Alle anderen Hörer dürfen sich über kauzigen und definitiv eigenständigen Heavy Metal freuen, der meiner Meinung nach die konsequente Fortsetzung des Iron Dogs-Sounds darstellt. Warum auch nicht? Wer also Jos bisherige Spielwiese cool fand, der darf hier gleich weitermachen. Der Mann (bzw. seine Musik!) hat aber auch irgendwie das "gewisse Etwas", diese Mischung aus nie ganz perfekt gespieltem Heavy/Speed Metal, dem hohen Wiedererkennungswert von Jos Stimme (auch nicht ganz perfekt) und einem kaum zu bändigenden Enthusiasmus und einer gnadenlosen Hingabe an den Metal, was sich ruckzuck auf den Hörer überträgt. Feine Platte für Kenner!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Battle Zone
2. Dream Spirit
3. Standing Rock
4. I am the Prisoner
5. Slavers Whip
6. Reverence of Gold
7. We Will Stand
8. Falling Out

Breaking Samsara - Light of a new beginning

Breaking SamsaraxxlLabel: Boersma Records

Spielzeit: 36:29 min.

Genre: Hard Rock

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erscheinen

Ok, ok, ich weiß die Mucke der Tanzkapelle aus Emden passt eigentlich nicht so ganz in unser doch recht hartes Beuteschema, aber die Kollegen von Boersma Records kommen aus meiner Heimatstadt Essen und hier im Ruhrpott wird Lokalpatriotismus (überhaupt alles, was mit 'nem Lokal zu tun hat...) halt noch groß geschrieben und man unterstützt sich ganz selbstverständlich! "Light of a new beginning" ist das zweite Album der 2010 gegründeten Band und bietet uns gut gemachten Hard Rock, dem es gelingt eine Brücke zu schlagen zwischen klassischem "Classic Rock" (hübsche Formulierung, nicht wahr?) der Marke Van Halen oder auch Mr. Big (die ja leider wegen ihres Mega-Schmalz-Hits gründlich unterschätzt werden!) und modernem Rock. Dabei scheut man sich nicht, auch mal hier und da Genre-Grenzen zu überschreiten und (wenn auch in geringen Dosen) progressive Elemente, ein bisserl Metal oder auch einen Schuss Crossover einzubringen. Alles wohldosiert und harmonisch miteinander verbunden. Dass mir persönlich die moderneren Teile nicht ganz so gut gefallen, ist natürlich rein subjektiv. Schlecht gemacht ist der Spaß auf gar keinen Fall. Apropos "Spaß" - dass die Musiker diesem beim Einspielen ihrer Songs hatten, hört man der Platte definitiv an und das überträgt sich auch auf den Hörer. Klar, das hier ist jetzt nichts Weltbewegend Neues, aber es funktioniert gut, macht Freude beim Hören und ist ordentlich produziert. Das lob' ich mir!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. RESTLESS NIGHTS
2. REBEL AT HEART
3. LIGHT OF A NEW BEGINNING
4. BYE BYE BABY
5. MONEY AINT’T WORTH A DIME
6. TIME FOR THINGS TO CHANGE...
7. END OF A HERO
8. SCARSOUL

GWAR - The Blood of Gods

gwar 2017xxlLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 55:50 min.

Genre: Monster Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erscheinen

Ach ja, die Kollegen von GWAR... Live eine Attraktion, die jeder eigentlich mal gesehen (bzw. erlebt!) haben sollte (aber zieht Euch Klamotten an, die Ihr eh wegwerfen wolltet - nur ein kleiner Tipp aus Erfahrung!!), auf Platte war ihre Mucke eher in der Abteilung "naja..." einzuordnen. Da kann man sich vorstellen, wie überrascht ich gewesen bin, als ich Anhören der neuen CD "The blood of gods" bemerken musste (oder durfte...), dass die Mucke diesmal gar nicht mal schlecht ausgefallen ist! Wirklich! Ganz im Ernst! Natürlich erwartet uns hier nichts, was Eure Welt erschüttern wird, aber für GWAR-Verhältnisse ist das schon recht ordentlich. Gut gemachte Metal-Party-Mucke möchte ich es mal nennen, stilistisch ist da vom klassischen Heavy Metal bin hin zu coolen Thrashern alles dabei, was Spaß macht. Und genau dies ist es auch, was auf "The blood of gods" ganz groß geschrieben wird. Die Songs gehen gut ins Ohr und das ist ja schon mal 'ne ganze Menge und vor allem live dürften sie sich als echte Granaten entpuppen. Nettes Teil, hätte ich echt nicht gedacht!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. WAR ON GWAR
2. VIKING DEATH MACHINE
3. EL PRESIDENTE
4. I'LL BE YOUR MONSTER
5. AUROCH
6. SWARM
7. THE SORDID SOLILOQUY OF SAWBORG DESTRUCTO
8. DEATH TO DICKIE DUNCAN
9. CRUSHED BY THE CROSS
10. FUCK THIS PLACE
11. PHANTOM LIMB
12. IF YOU WANT BLOOD (YOU GOT IT)

Thaw - Grains

thawLabel: Agonia Records

Spielzeit: 37:26 min.

Genre: Black Noise

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 08. Dezember 2017

Also, eigentlich bin ich ja zu haben für diese extrem obskuren, völlig kaputten Klanglandschaften, von daher sollten die Polen von Thaw mit ihrem neuen Album volle Kanne in mein Beuteschema passen. Tun sie theoretisch auch, nur leider ist die Qualität ihrer "Musik" nicht wirklich überzeugend. Die Zutaten stimmen, man vermischt dunkle Noise-Klänge mit ein wenig Black Metal, ein bisserl Drone und elektronischem Gedöns. Groß geschrieben wird bei den Kollegen definitiv auch die Monotonie, die immer wieder von schrägen bis bizarren Geräuschen untermalt wird. Auf dem Papier ganz cool, so hapert es doch erheblich in der Umsetzung. Zu langweilig und zu vorhersehbar präsentieren sich die Songs, die bereits angesprochene Monotonie entfaltet keine hypnotisch/mystische Wirkung, sondern löst eher Langeweile aus. Die Musik der Burschen ist mir einfach nicht extrem genug. Einfach nur ein wenig schräg klingen reicht einfach nicht aus, die Atmosphäre ist weder bedrückend, noch angsteinflößend - eher nichts sagend. Man fragt sich ständig, ob da jetzt noch was Dolles kommt, tut es aber nicht. Eintönig, langweilig, ohne Ideen und wenn man den Spaß dann noch mit Bands wie den grandiosen Tele.S.Therion oder auch Reverorum Ib Malacht vergleicht, können Thaw mal gar nicht mithalten. Schade, hätte was draus werden können, so kommt es leider in die Kategorie "Braucht keine Sau".

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. The Brigand
2. The Thief
3. The Cabalist
4. The Harness
5. Wielki Piec

Watain - Nuclear Alchemy (7")

Watain  Nuclear alchemy 722Label: Century Media Records

Spielzeit: 07:26 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nachdem ich das letzte Album der Schweden ja nicht wirklich doll fand, war ich schon sehr gespannt auf die vorliegende Vorab-Single, die uns ein wenig auf das im Januar kommende neue Album "Trident wolf eclipse" einstimmen soll. Und was soll ich sagen, das Teil ist ziemlich cool. Der Titelsong ist herrlich brutal, zumeist ordentlich schnell unterwegs und wird gegen Ende immer chaotischer. Irgendwie typisch Watain - und das trifft bei mir voll ins Schwarze! Obwohl - noch geiler ist Song Nummer zwei (der übrigens nur auf dieser 7" zu finden sein wird!), denn hier wird "Beyond" von der ungarischen Black Metal Legende Tormentor gecovert und das ist einfach nur grandios (aber kann man bei einer solchen Vorlage überhaupt was falsch machen?). Insgesamt eine richtig gute Scheibe, die Appetit auf's demnächst folgende neue Werk macht!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Nuclear Alchemy
Beyond

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