.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsCalligram - Demimonde

Imindain - The Enemy Of Fetters And Dwellers In The Woods

IMINDAIN UK The Enemy of Fetters and Dwellers in the Woods Label: Weird Truth Productions

Spielzeit: 32:00 Min.

Genre: Death Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Kann sich noch irgendwer an die Australier Disembowelment erinnern? Das waren diese Doomster, die mit ihrem Debütalbum einerseits totalen Kultstatus erlangten und andererseits im Rock Hard damals die Arschkarte des Monats für eben jenes Werk verpasst bekamen, haha!

Genau diesem kongenialen Chaotenhaufen huldigen die Großbrexitanier Imindain auf ihrer EP 'The Enemy Of Fetters And Dwellers In The Woods', welche in Kürze erscheint, indem sie dessen "Hymne" 'Cerulean Transience Of All My Imagined Shores' covern und auch darüber hinaus musikalische Parallelen zu den Vorbildern aufweisen. Allerdings muss man dem seit 2002 agierenden englischen Trio zugestehen, weit vielschichtiger zu Werke zu gehen, wird man immer wieder auch an Kapellen wie My Dying Bride, Katatonie (zu Brave-Murder-Day-Zeiten), die Amis Winter, Thergothon und diversen Gothic-Metal-Bands erinnert, ohne dass die Briten dabei nach einer bloßer Kopie klingen. Nach dem düsteren Klavier-Intro folgen zwei abwechslungsreiche Eigenkompositionen plus besagte Coverversion, welche allesamt locker die Acht-Minuten-Grenze knacken, somit die halbe Stunde mit Leichtigkeit füllen und abendfüllender als so manche Grindcore-Scheibe ausfallen.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. To Meditate Upon The Face Of Forgotten Death
02. The Final Godhead
03. A Paean To The Vermin
04. Cerulean Transience Of All My Imagined Shores

Necrowretch - Satanic Slavery

Necrowretch 2017xxlLabel: Season of Mist

Spielzeit: 38:24 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Mit 'Satanic Slavery' holen die drei Franzosen Necrowretch zum berüchtigten Drittschlag aus. Gegründet im Frühjahr 2008, kann die Band auf eine ansehnliche Anzahl von Veröffentlichungen zurückblicken und will es nun mit dem aktuellen Release so richtig krachen lassen.

Die Zeichen dafür stehen entsprechend gut, reißt einen der räudige und äußerst bissige Mix aus schwedischem Death Metal und skandinavischem Black Metal, der hier und da Einflüsse der üblichen Verdächtigen der südamerikanischen Extrem-Metal-Szene oder Vertreter der ersten Thrashwelle aufweist, ordentlich mit. Vlad, Ilmar und Kev Desecrator lassen zumeist den Knüppel aus dem Sack, zocken dabei bedrohlich-düstere Melodien und können dabei durchaus als eine Mischung aus Dissection oder Necrophobic einerseits und den Amis Absu andererseits durchgehen, auch wenn stets Sarcofago, Slayer oder ganz, ganz alte Sepultura um die Ecke lugen. Auf nicht einmal 39 Minuten gibt es gewaltig was auf die Fresse - blinde Raserei, destruktiver Wahnsinn sowie totale Hysterie inklusive!

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Sprawl Of Sin
02. Tredeciman Blackfire
03. Satanic Slavery
04. Evil Names
05. Hellspawn Pyre
06. Bestial Rites
07. Curse Of Blasphemy
08. Verses From The Depths

Celestial Bodies - Spit Forth From Chaos

CELESTIAL BODIES Spit Forth From ChaosLabel: I, Voidhanger

Spielzeit: 36:58 Min.

Genre: Black Industrial Noise Krach

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Holladiewaldfee, hier will aber jemand ganz besonders krass rüberkommen! Das niederländische Duo (zu dem mir weitere Informationen komplett fehlen!) schnappt sich auf ihrem Longplayer "Spit forth from chaos" so ungefähr alles, was derbe Krach macht und schüttet es zusammen. Da finden wir Black Metal, Industrial, Noise und einige ordentlich dissonante Geräusche, verdammt nah an der Grenze zu "Aua, meine Ohren!!" Das hört sich eigentlich nach etwas an, das mir richtig gut gefallen könnte, ist es auch! Totales Chaos, irrsinnig und krank. An einigen Stellen ist es echt verdammt schmerzhaft, dem Ganzen noch zu folgen und ich muss zugeben, dass ich das Album wirklich nur ein einziges Mal komplett am Stück gehört habe, danach nur noch im homöopathischen Auszügen. Das Zeug ist schlicht und ergreifend ganz derber Stoff - manchmal wirklich nicht mehr als reiner Krach. Ist echt nur was für Spezialisten, ganz kaputte Zeitgenossen und akustische Masochisten. Man könnte sich auch 'ne gute Stunde neben eine laufende Bohrmaschine setzen und zwischendurch immer mal wieder den Besteckkasten aufs Laminat ballern, während man das Radio auf "Volle Pulle" in die Regionen steuert, wo es nur noch piept und rauscht - würde ähnlich klingen (aber wer macht das schon?). Total kranker Scheiss!

PS: An unsere jüngeren Leser: Lasst Euch das mit dem Radio mal von Oma und Opa erklären!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. The Final Covenant (3:33)
2. The Nazarene Bastard Crowned (1:54)
3. Burning Trident (4:00)
4. Destroyer Of Aeons (2:43)
5. Return To The Endless Void (3:15)
6. Sign Of The Wolf (3:08)
7. Chaos Of Infinity (3:45)
8. Kingdom Of Black Torment (4:03)
9. No Place To Hide (2:39)
10. Reflections Of Ain Soaf (3:18)
11. Towards Perdition (5:45)

Trial (swe) - Motherless

trial 2017Label: Metal Blade Records

Spielzeit: 47:40 Min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Kein einfacher Happen ist das dritte Album der Schweden von Trial (swe) geworden. Sorgt der für Album-Verhältnisse geordnete Opener "Motherless" noch am ehesten fürs heimliche Headbangen, wird es mit den weiteren Songs teilweise seltsam, ermüdend, erstaunlich und faszinierend gleichzeitig. Und das ist doch in einer Zeit, wo vieles gleichförmig klingt, schon ein kleines Statement. Trial hätten auch dank ihrer Occult-Schiene in den Lyrics den Kurs von anderen schwedischen Institutionen, wie Potrait zum Beispiel, weiterführen können. Aber Nein, hier gibt es kauzige, progressiv angehauchte Brocken wie "Birth" oder schwer Verdauliches: "Rebirth"
oder einfach atmosphärische Soundscapes mit minimalischter Arrangierung. Instrumental ist alles in seinem Fluss und so ertappt man sich dabei, dieses Album immer wieder zu hören, nur um sich vielleicht zu wundern, was man eigentlich so faszinierend findet. Im Grunde genommen ist das aber egal, da man hier echte Kunst goutieren kann und das zählt am Ende der Musik. Und ist nicht das Ende für Trial (swe). Eher ein weiterer Anfang. Gutes Album! Kaufen, wenn man sowieso schon Fan der Band war und rein hören, wenn man mal etwas anderes im traditionellen Bereich erleben möchte.

Christian Schmitz

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Motherless
2. In Empyrean Labour
3. Cold Comes The Night
4. Juxtaposed
5. Aligerous Architect
6. Birth
7. Embodiment
8. Rebirth

Morbid Flesh - Rites Of The Mangled

morbid flesh rites of the mangled cover newLabel: Unholy Prophecies

Spielzeit: 35:17 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 24. April 2017

Ich verfasse (mit gelegentlichen Unterbrechungen) seit mehr als zehn Jahren Tonträgerbesprechungen und hatte da bereits Einiges an Veröffentlichungen auf meinem Schreibtisch liegen bzw. meiner Festplatte ruhen. Meistens hat man ja alles schon einmal gehört und fragt sich, wieso denn bitte schön immer die Innovationen ausbleiben. Dann passiert es aber, dass man tatsächlich mit dem vom jeweiligen Label als neuesten heißen Scheiß titulierten Stoff bemustert wird, der tatsächlich völlig neu und unverbraucht ist sowie bahnbrechend sein soll - und ... verzweifelt schlicht, haha!

Da lobt man sich dann doch so Zeug wie die zweite Scheibe der Spanier Morbid Flesh, die sich 2007 formierten (zuvor wurde ab 2002 unter dem Namen Undertaker geholzt) und zuvor eine Demo, eine EP sowie ihr Debütalbum 'Embedded in the Ossuary' herausbrachten. Bereits beim Namen weiß man sofort, um was es geht: Oldschool-Death-Metal. Genauer gesagt nimmt sich das Quintett dem skandinavischen Todesblei an, wobei zu etwa gleichen Teilen die schwedische (Entombed, Grave...) sowie finnische Schule (frühere Amorphis, Beherit...) abgedeckt wird, was ordentlich Spaß bereitet, kommt hier doch trotz der relativen Länge der einzelnen Songs keine Langeweile auf, denn die fünf Jungs haben ohrenscheinlich auch ein Gespür für guten Doom.
Das hier ist also alles andere als absolut neu und das nächste große Ding im Harte-Musik-Sektor, aber verdammt gut und mit viel Herzblut gemacht und sollte jedem Oldschool-Deathhead die Tränen in die Augen treiben. Daher gibt es sechs von sieben erhobenen Fäusten, yeah!

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Circle Cursed
02. Burn The Entrails
03. Banished To Oblivion
04. Heretics Hammer
05. Feeding Mallows
06. Incantation
07. Evil Behind You

Fell Ruin - To The Concrete Drifts

FELL RUIN To The Concrete DriftsLabel: I, Voidhanger

Spielzeit: 37:05 Min.

Genre: Black Sludge

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nachdem die Amerikaner vor gut zwei Jahren ihre Debüt-EP "Devices" in Eigenregie veröffentlicht haben, sind sie nun bei den Kollegen des Qualitätslabels I, Voidhanger untergekommen und präsentieren ihren ersten Longplayer. Auf diesem gibt es eine ziemlich coole Mischung aus Black Metal und Sludge (ok, ein bisserl Death darf auch nicht fehlen!). Die Atmosphäre stimmt schon mal: Schön dreckig, bösartig und ziemlich ätzend, dieser Mucke mag man nicht im Dunklen begegnen... Im Ernst, ich finde das Ganze recht gelungen, auch wenn die Platte noch so ein paar (wenige!) Schwachstellen aufweist. So ist die Mixtur der oben erwähnten Stilarten noch nicht ganz perfekt ausgefallen, mir fehlt es da einfach noch etwas an Homogenität. Damit Hand in Hand geht die Sache mit der Überlänge der Songs - wäre die Musik ein wenig ausgereifter, dann würde ich sagen, ok. Im vorliegenden Fall stellen sich doch leider aufgrund der noch nicht erreichten nötigen Homogenität einige Längen ein. Trotzdem gefällt mir der Tonträger, denn die Ansätze sind verdammt geil, die Marschrichtung stimmt total und die paar erwähnten "Kinderkrankheiten" lassen sich bis zum nächsten Album sicherlich locker ausmerzen! Daumen hoch für Fell Ruin!!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Respire (01:25)
2. The Lucid Shell (09:50)
3. Spy Fiction Folds In Ready Streets (08:03)
4. To Wither The Golden Rose In Bloom (07:42)
5. ...And Choke On Nocturnal Breath (10:05)

Barathrum - Fanatiko

BARATHRUM Fanatiko Album CoverLabel: Saturnal Records

Spielzeit: 35:17 Min.

Genre: Doomiger Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 24. April 2017

Die Legende ist endlich wieder da! Die Rede ist natürlich von Barathrum, die zusammen mit Bands wie Beherit, Impaled Nazarene oder auch Belial zu den Urvätern des finnischen Black Metals gehören. Gegründet wurde die Formation bereits 1990, aber seit 2005 gab es leider kein frisches Album von den Finnen um das einzige noch verbliebene Gründungsmitglied "Demonos Sova". Dem Gehörnten sei Dank ist diese Durststrecke aber jetzt endlich beendet! Und die Kollegen haben nichts verlernt und liefern wieder einmal vom Allerfeinsten ab! Dass Barathrum schon immer ihren Black Metal mit einem gehörigen Schuss Doom verfeinert haben, machte sie so besonders und auch daran hat sich nichts geändert. Es warten acht gnadenlose Hymnen auf den begeisterten Hörer, denn wie der Kenner weiss, war und ist der finnische Black Metal meistens weit weg von 08/15-Geballer. So findet man zum Beispiel beim grandiosen Opener "Hellspawn" einen saucoolen Rock'n'Roll-Vibe und auch in den anderen Songs findet sich immer wieder die eine oder andere Spielerei. Dazu gesellt sich der herrlich ätzende Keifgesang von Herrn Sova, der dem Ganzen noch ein äusserst brutales Sahnehäupchen aufsetzt. Ein geiles Album, das keinen der alten Fans enttäuschen wird, hoffentlich aber noch so einige neue hinzugewinnen kann!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

1. Hellspawn
2. Pope Corpse Tattoo
3. On The Dark River Bank
4. Sadistic Pleasure
5. Arx Satanas
6. Church Amok
7. Spirit of the Damned
8. Fanatiko

Seite 3 von 152

Unterkategorien

XXL-Tipp

XXL Tipp 0417 Fetocide2

Das hörst Du Dir an:

The Ruins Of Beverast - Exuvia

the ruins of beverast 2017xxl 

Fetocide - Reckoning Dystopia

fetocidexxl

Necroblood - Collapse Of The Human Race

Necroblood Cover

Scumripper - Scumripper

scumripper 7 cover

Firespawn - The Reprobate

firespawn 2017xxl

Nightbringer - Terra Damnata

Nightbringer

Tiger Junkies - Green Tea Or Die (7")

tiger junkies green tea cover

Night Demon – Darkness Remains

night demon xxl

Resurgency - No Worlds... Nor Gods Beyond

Resurgencyxxl

Morbid Flesh - Rites Of The Mangled

morbid flesh rites of the mangled cover new

Vampire - With Primeval Force

vampire 2017 neuxxl

Profanity - The Art Of Sickness

PROFANITY  2017xxl

Evocation - The Shadow Archetype

evocation 2017xxl

Medico Peste - Herzogian Darkness

Medico Peste Herzogian Darkness

Venereal Baptism - Deviant Castigation Liturgy

VENEREAL BAPTISM Deviant Castigation Liturgy Cover

Imindain - The Enemy Of Fetters And Dwellers In The Woods

IMINDAIN UK The Enemy of Fetters and Dwellers in the Woods

 

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

partysan. februar 2017xxl

nailed tour darkxxl

rude tour 2017xxl

disbeliefxxl

Ascending Delusion Tourxxl

Mantar tour 2017xxl

revel in fleshxxl

Rotting Christ admat live 2017xxl

crowbarxxl

hello over xxl

Zum Seitenanfang