.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsSheidim - Infamata

Canker - Earthquake

Canker Earthquake 12x12cmLabel: Xtreem Music

Spielzeit: 43:24 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Mensch, da hatte ich doch mal wieder Lust auf so richtig schönen "Knüppel-Aus-Dem-Sack-Death-Metal" und was liegt da näher, als bei den Hoschis von Xtreem Music vorbei zu schauen. Und siehe da, die haben (natürlich!!!) was Feines im Programm, nämlich das neue Album der Spanier Canker! Von denen hatte ich bislang noch gar nix gehört (obwohl es die Band schon seit 1990 (mit kleiner Unterbrechung) gibt, aber besser spät als nie! Denn das dritte Album (und das erste seit 20 (!!!) Jahren!) knallt ordentlich rein. Nicht nur weil die Musiker lecker brutal zur Sache gehen und in einem hohen Tempo durchs Gemüse holzen, sondern weil sie ganz hervorragend verstehen, ihren Sound mit vielen kleinen Gimmicks und Spielereien zu garnieren. Da gibt es überraschend eingesetzte Breaks, mal ne coole Keyboard-Hintergrund-Melodie und, und, und... Am geilsten kommt bei mir der Track "Leyla Island" an, ein herrlicher Song, der mit seinen coolen Südamerika-Trommeln unheimlich an Sepulturas "Ratamahatta" erinnert - nur in gut! Aber keine Angst, trotz dieses wunderbaren Ideenreichtums sind die Spanier keineswegs technisch oder progressiv unterwegs, nein Brutalität und Aggression stehen ohne Zweifel fett im Fokus. Ein wirklich cooles, unterhaltsames und intelligentes Album!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Whale Hunt 02:20
2. Earthquake 04:56
3. Hand of God 01:58
4. Biosfear 03:35
5. Leyla Island 06:30
6. Bedout 04:35
7. Ravenous 03:09
8. The Ghosts of Past 04:34
9. Black Star 06:47
10. Obliteration 05:00

Spectral Voice – Erroded Corridors Of Unbeing

SPECTRAL VOICE 2017xxlLabel: Dark Descent Records

Spielzeit: 44:41 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 13. Oktober 2017

Hui, als ich „Erroded corridors of unbeing“ auf den Schreibtisch bekam, war ich erst mal platt vom Promotext der Agentur: die hätte in ihrem Pomp nämlich auch von Donald Trump stammen können. Denn nicht weniger als „gigantisch“ sei das erste Full Lenghts der Death/Doomer aus Denver in Colorado, die bisher nur mit Demos und Splits auf sich aufmerksam gemacht hatten. Gespannt wie ein Flitzebogen parkte ich mich also in meinem antiken Ohrensessel direkt vor meiner Stereoanlage, schaltete das Licht ab und drückte auf Play.
Grundsätzlich lässt sich die Musik von Sepctral Voice simpel beschreiben. Es ist der „übliche“ doomig angehauchte, düster, etwas astrale und pechschwarze Death Metal, wie er sich in letzter Zeit scheinbar steigender Beliebtheit erfreut. Ein Schuss Incantation und eine leichte Prise Morbid Angel, und damit sollte man dann einen guten Eindruck haben, wovon wir hier reden. Das große ABER kommt jedoch jetzt. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Combos, die diesen Sektor gerade bedienen, zeichnet sich das vorliegende Werk durch eine verhältnismäßig saubere Produktion und einen enormen Abwechslungsreichtum aus. Der Gesang wird, wenn überhaupt, nur sehr dezent und im Hintergrund eingesetzt. In der Hauptsache konzentriert sich das Klangbild auf morbide und klaustrophobische Atmosphäre in der Gitarrenarbeit und ein mal rumpelndes und mal rasendes Schlagzeug. Überlange Lieder mit großen Spannungsbögen und viel Variation tragen dazu bei, dass es kaum möglich ist, ein einzelnes Stück als lohnenswerte Anspielstation raus zu picken, da sich der Silberling eher als Gesamtwerk betrachten lässt, und an einem Stück sehr gut runter geht.
Abschließend lässt sich sagen, dass „Erroded corridors of unbeing“ zwar nicht „gigantisch“ ist, wie vollmundig angekündigt, aber nichtsdestotrotz ein bärenstarkes Debüt, auf dem sich eine Menge aufbauen lässt. Der einzige „Wehrmutstropfen“ könnte für Puritaner im etwas sauberen Klang bestehen, und natürlich wird hier nicht mit Innovation, sondern mit Altbekanntem in sauberer Qualität geworben. Wer damit kein Problem hat, für den ist Spectral Voice eine lohnende Anschaffung.

Kai B.

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Thresholds Beyond
2. Visions Of Psychic Dismemberment
3. Lurking Gloom (The Spectral Voice)
4. Terminal Exhalation Of Being
5. Dissolution

Hypochristmutreefuzz - Hypopotomonstrosesquipedaiophobia

Hypochristmutreefuzz xxl Label: Eigenproduktion

Spielzeit: 38:06 min.

Genre: Totaler Crossover

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Da es unter unseren Lesern sicherlich auch ein paar (positiv) Bekloppte gibt, die auf völlig abgedrehtes Zeug der Marke Captain Beefheset u.ä. stehen, freue ich mich, genau diesem Publikum etwas ganz Feines anzupreisen: Hypochristmutreefuzz aus Belgien. Was Euch erwartet? Naja, ein ganz extremes Durcheinander (man nennt es auch "Crossover"!!) aus den verschiedensten Stilen, von Noise Rock, über alle möglichen Arten der elektronischen Klangkunst, Hip Hop, Breakbeat und, und, und... Man stelle sich vor, man würde einen Klon aus dem genetischen Material von Captain Beefheart, Dan Deagh Walcon, Waltari und irgendwelchen obskuren Freejazz-Bands züchten - schon hat man eine leichte Vorstellung vom irren Sound der Belgier. Hier wird vor nichts Halt gemacht, Grenzen werden im Sekundentakt eingerissen - eine wahnwitzige Achterbahnfahrt durch die Welt der Geräusche! Auf seine ganz eigene Art perfekt inszeniert, war es für mich ganz persönlich allerdings extrem anstrengend das Teil an einem Stück durchzuhören. Für Freunde des Außergewöhnlichen aber definitiv ein tolles Album!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Finger 04:15
2. Gums Smile Blood 03:41
3. Hypochondria 03:27
4. Chromakalim 03:30
5. Music Of Spheres 04:58
6. Elephantiasis 03:58
7. Clammy Hands 03:57
8. Don't Drown 02:30
9. One Trick Pony 04:20
10. The Spitter 03:30

Reverorum ib Malacht - Ter Agios Numini

Reverorum Ib Malacht  Label: The Ajna Offensive

Spielzeit: 47:45 min.

Genre: Ritual/Ambient/ Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Herrlich, was für ein kranker und kaputter Scheiß in der letzten Zeit so veröffentlicht wird! Habe ich mich gerade erst von dem beängstigenden Album von Tele.S.Therion so einigermaßen erholt, so kommt hier ein weiterer schwerer Brocken auf mich zu! Die Kollegen von Reverorum Ib Malacht kommen aus Schweden und präsentieren mit "Ter Agois Numini" bereits ihr drittes Werk. Und das hat es in sich. Nach einer mystisch/okkulten Einleitung, öffnen sich mit dem zweiten Song "Long into the time beyond" die Pforten zur Hölle. Stellt Euch eine Mischung aus Abruptum und Aphex Twin (schaut Euch mal die Videos von denen an - extrem verstörend!) vor und man bekommt einen leichten Eindruck von dem akustischen Inferno, das den Hörer erwartet. Die Produktion ist ordentlich beschissen, so dass man zum Beispiel die auftauchenden Black Metal Drums nur als Hintergrund-Geräusch wahrnehmen kann. Zwischen den beiden 20-Minuten-Songs gibt es noch einen kurzen Ambient-Track, der auch wirklich nötig ist, um mal kurz durchzuatmen. Definitiv bizarr und Gänsehaut erzeugend. Dadurch, dass die Schweden zwischendurch die Lautstärke spontan erhöhen, gibt es dann auch noch so einige Momente, in den man wirklich vor Schreck zusammenzuckt - verdammt gut gemacht! Schnallt Euch die Kopfhörer um und "genießt" dieses Werk in absoluter Dunkelheit! Mein Tipp: Legt Euch lieber ne frische Unterhose griffbereit, die Musik ist wahrlich verstörend und nichts für schwache Neven... Wegen dem schlechten Sound gibt es aber nur leider ein "L" von mir, die Atmosphäre dagegen ist extrem geil!!!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Synesthesi 05:31
2. Long into the Time Beyond 21:31
3. Reverorum ib Malacht 03:10
4. Dwellings Are His That Die 17:33

Gin Lady - Electric Earth

Gin Lady  Electric EarthxxlLabel: Kozmik Artifactz

Spielzeit: 40:58 min.

Genre: 70'er Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Als allererstes ist mir das wunderbare Cover ins Auge gefallen, das mich angenehm an die Titelbilder der Tim und Struppi Comics aus dem Carlsen Verlag erinnert - Mann was habe ich die Teile geliebt... Aber auch der Inhalt des vorliegenden Tonträgers gefällt mir ganz außerordentlich! Die schwedische Formation (gegründet 2011) präsentiert auf ihrem bereits vierten Longplayer wunderbar zeitlosen, sehr ruhigen Rock. Die Vorbilder der Band liegen unüberhörbar in den Siebzigern und der Sound der Kollegen erinnert mal an Bands wie Cream, Free oder Blue Öyster Cult. Dabei wird eine gewisse Härtegrenze nie überschritten, die Songs bleiben allesamt extrem entspannt und ruhig, was mir als bekennender Black und Death Metal Fan erstaunlicherweise unheimlich gut gefällt, weil mich diese Musik wirklich berührt. Von der Atmosphäre erinnert mich das Ganze an Künstler wie Tom Petty oder sogar Bob Dylan - unaufgeregt, vielleicht sogar hier und da ein ganz klein wenig poppig - aber defensiv eines: Absolut zeitlos schön! Seitdem ich diese Platte entdeckt habe (Besten Dank an die Hoschis von Kozmik Artifactz!!) und ich einfach nur mal entspannen und ein wenig dem Alltag entfliegen will, läuft bei mir Gin Lady! (Meine Mortiis Platten, die ich sonst für so was nehme, werden schon ganz eifersüchtig!!). Ich kann "Electric Earth" uneingeschränkt weiterempfehlen und werde ich in Kürze mal die Suche nach den drei Vorgänger-Scheiben machen - ich glaub' ich bin süchtig geworden...

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Flower People 05:47
2. I'm Your Friend 05:19
3. Badger Boogie 02:44
4. The Things You Used To Do 02:44
5. Mercy 03:41
6. Brothers Of The Canyon 05:58
7. Rolling Thunder 05:03
8. Water And Sunshine 03:26
9. Wasted Years 03:27
10. Running No More 02:46

Kimi Kärki - Eye For An Eye

Kimi Krki  Eye for an eyexxlLabel: Svart Records

Spielzeit: 47:43 min.

Genre: Singer/Songwriter-Folk

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Oh wie schön, der Herr Kärki ist wieder da! Der umtriebige Musiker (den die meisten von Euch sicherlich von seinem Mitwirken bei Lord Vicar und Reverend Bizarre kennen dürften!) veröffentlicht endlich sein zweites Solo-Werk und es ist sogar noch besser als das schon herrliche Debüt geworden! Aber Achtung, hier ist von Doom oder ähnlichem keine Spur zu finden. Kimi ist lediglich mit einer akustischen Gitarre bewaffnet, wird hin und wieder von leichten, sphärischen Keyboard-Klängen unterstützt und hat als Gastmusiker (bzw. SängerInnen!) so ziemlich das gleiche Team dabei, wie schon auf "The bone of my bones". Herausgekommen sind wunderschöne Songs, die zerbrechlich und verträumt erklingen und eine leichte Melancholie mit sich bringen. Traumhafte Melodien, die eine Menge Emotionen mit sich transportieren und eine sanfte Stimme, die mich ausgesprochen angenehm umschmeichelt und berührt. Zeitlos schön, ein absoluter (aber definitiv notwendiger!) Anachronismus zu unserer heutigen Zeit. Ich bekomme die Musik im Moment gar nicht aus meinem Player und kann sie nur jedem Leser schwer ans Herz legen...

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Entangled in Pleasure
02. Augurs of Winter
03. Lustful, Wrathful, Sullen
04. Beyond Distance
05. Good Things in Life
06. The Load We Carry
07. Spearhead
08. The River of Shadows
09. The Last Wave

Humiliation - No Escape

humuiliation 2017Label: Brutal Art Records

Spielzeit: 40:50 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Facebook

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wie schön, dass es immer wieder Bands gibt, auf die man sich voll und ganz verlassen kann! Humiliation aus Malaysia gehören ohne jeden Zweifel zu dieser Kategorie, denn seit ihrer Gründung im Jahre 2009 liefern die Kollegen eine schweinegeile Veröffentlichung nach der anderen ab. Und auch ihr neustes Album "No Escape" macht da keine Ausnahme. Gnadenloser, ausgesprochen brutaler Death Metal peitscht uns entgegen, wie immer mit einem hervorragenden Sound und dem verdammt garstigen Organ von Sänger Bear-Bee - so muss richtig geiler Death Metal klingen. Ich will jetzt nicht wieder den Vergleich mit jener legendären englischen Band heranziehen, aber immer wenn ich Humiliation höre, bin ich nicht mehr ganz so traurig, dass es Bolt Thrower nicht mehr gibt... Im Ernst, die Militär-Fetischisten aus Asien haben mich noch nie enttäuscht, ganz im Gegenteil. Wieder einmal erklingt hier Brutal Death Metal der Extraklasse! Soweit ich informiert bin, soll der Spaß auch noch als Vinyl-Version erscheinen und bereits im Oktober dürfen wir uns auf eine neue Split mit den Thailändern von Oldskull freuen! Wie geil ist das denn?

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Void And Violation 04:48
2. Sentiment Of Hatred 03:50
3. Crusade In Sungai Manik 05:07
4. Force 136 03:44
5. Gua Musang Disorder 04:38
6. Line Of Defense 04:16
7. Bukit Chandu's Survivor 05:28
8. Impending Death 03:27
9. Cloaked In Courage 05:32

Seite 3 von 181

Unterkategorien

XXL-Tipp

XXL Tipp 0617 Stallionxxl

Das hörst Du Dir an:

Krossfyre - Burning Torches

krossfyre xxl

Ophis - The Dismal Circle

ophis 2017xxl

Slaughtbbath - Contempt, War and Damnation

slaughtbbath comp cover

The Spirit – Sounds From The Vortex

the spirit coverxxl

Malokarpatan - Nordkarpatenland

Malokarpatanxxl

Bunker 66 – Chain Down In Dirt

bunker66 cover2017xxl

Goatpenis - Anesthetic Vapor

goatpenis vape cover

Endseeker - Flesh Hammer Prophecy

endseeker 2017xxl

Horrified - Allure Of The Fallen

Horrifiedxxl

Tomb Mold -The Bottomless Perdition / The Moulting

Tomb Mold  The bottomless perdition  the moulting

Bloodhunter – The End of Faith

Bloodhunter The End of Faith 12x12cm

Night - Raft of the World

Night raft of the world

Chasing Death - Deathbringer

chasing deathxxl

Spectral Voice – Erroded Corridors Of Unbeing

SPECTRAL VOICE 2017xxl

Canker - Earthquake

Canker Earthquake 12x12cm

Hypochristmutreefuzz - Hypopotomonstroses...

Hypochristmutreefuzz xxl

The Black Dahlia Murder - Nightbringers

THE BLACK DAHLIA MURDER 2017xxl

Reverorum ib Malacht - Ter Agios Numini

Reverorum Ib Malacht

Kimi Kärki - Eye For An Eye

Kimi Krki  Eye for an eyexxl

 

 

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

endseeker bambixxl

Blood inanta tourxxl

satyricon tour 2017xxl

anathema tour 2017xxl

discreation tour 2017xxl

the ruins of betourxxl

paradise lost tour 2017xxl

Solstafir admat EU 2017xxl

cannibal corpse tour 2018xxl

SepticFlesh poster EU 2018xxl

hell over hammaburg 6 neuxxl

dead daysxxl

Zum Seitenanfang