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Obscure Infinity - Dawn of Winter (Re-Release)

OBSCURE INFINITY xxlLabel: FDA Records

Spielzeit: 46:13 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 24. März 2017

Mir war gar nicht bewusst, dass das Debütwerk der Kollegen von Obscure Infinty so selten ist, dass sich eine Wiederveröffentlichung lohnt. Aber nach einer Recherche im Netz stellte sich heraus, das zumindest die CD wirklich schwer zu bekommen ist (bei Discogs gibt es nur die LP, wobei ich diese Version aufgrund des herrlichen Covers bevorzuge!) und deshalb hat Freund Rico mal wieder alles richtig gemacht. Denn auch wenn "Dawn of Winter" noch nicht mit dem aktuellen Material der Band mithalten kann und hier und da noch ein paar "Kinderkrankheiten" aufweist (so haben die Songs noch so einige Längen und auch das Songwriting kommt nicht zu 100% auf den Punkt), so handelt es sich dennoch um ein ausgesprochen solides Stück Old School Death Metal, das in vielerlei Hinsicht schon darauf hindeutet, die geil die Band einmal werden sollte. Es wird eine gesunde Mischung aus schwedischen und US-Death Metal (gerne auch mal mit einem Schwung Thrash verfeinert!) präsentiert, meist im Mid-Tempo angesiedelt mit einigen schnellen Ausbrüchen. Wie gesagt, noch nicht ganz ausgereift, aber mit ordentlich Potential! Wer sich das gute Stück damals (CD: 2010, LP: 2011) allerdings schon zugelegt hat, braucht sich diese Version nicht zulegen, denn es gibt keinerlei Bonustracks (was ich persönlich etwas schade finde...). Auch sonst eher eine Anschaffung für Fans der Band, allen anderen würde ich dann doch eher die späteren (grandiosen!!!) Alben der Band empfehlen, vor allem "Perpetual Descending Into Nothingness" (FDA Rekotz, 2015)!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

01. Summoning Of The Ancient Ones
02. Sacrificial Ritual
03. Morbid Ways Of God
04. Foreshadowing Of A Coming Storm
05. Everlasting Fires
06. Incinerator
07. In The Depths Below
08. The Firmament Breathes Eternal Tranquillity
09. Dawn Of Winter
10. Wreak Havoc - A Blackened Mind
11. Transmitting Life To Darkness

Disharmony - Goddamn The Sun

Disharmony CoverxxlLabel: Iron Bonehead 

Spielzeit: 39:38 Min.

Genre: Griechen-Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das ich das noch erleben darf! Disharmony aus Griechenland bringen nach gefühlten 134 Jahren ein neues (erstes!!) Album heraus! Ich werd' verrückt!
Die Griechen waren ursprünglich von 1990 bis 1995 unterwegs und haben in dieser Zeit drei Demos und die 7" "The Gate Of Deeper Sleep" (1993 auf dem Mega-Kult-Label Molon Lave Records erschienen!!) herausgebracht, wovon letztere bis heute unzählige Male auf meinem Plattenspieler rotierte. Die kleine schwarze Schönheit war sichtlich erleichtert, als Iron Bonehead im letzten Jahr die Compilation "Vade Retro Satana" veröffentlichte, auf der das ganze alte Zeug der Griechen auf CD bzw. LP gebannt wurde! Nun ist es aber endlich soweit, die 2014 reformierte Band bringt ein richtiges Album heraus. Und das Teil ist eine grandiose Zeitreise in die frühen Neunziger, nichts deutet darauf hin, dass seit dem Split der Band schlappe 22 Jahre vergangen sind. Herrlicher Griechen-Black Metal der ganz alten Schule wird uns hier kredenzt, d.h. definitiv nichts von der Stange, mit einer intensiven mystisch/melodiösen Atmosphäre versehen und mit hörbaren Wurzeln im klassischen Heavy Metal. Zieht Euch die alten Sachen von Rotting Christ, Necromantia, Kawir, Varathron oder Zemial an und Ihr wisst, was ich meine. Disharmony liefern ein absolut grandioses Werk ab, das mich von Vorne bis Hinten begeistert (bin eh ein großer Fan der griechischen Szene und der oben genannten Bands!!). Wer weiss, welchen Stellenwert die Kollegen heute hätten, wäre "Goddamn the Sun" schon vor 20 Jahren erschienen? Aber besser spät als nie und so kommen wir halt jetzt in den Genuss dieses Hammer-Albums! Hurra!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Invocation - Troops of Angels 02:49
2. The Gates of Elthon 03:59
3. Elochim 05:06
4. Summon the Legions 04:27
5. War in Heaven 03:11
6. Rape the Sun 04:44
7. Praise the Fallen 03:24
8. Whore of Babylon 03:00
9. The Voice Divine 04:27
10. Third Resurrection 04:31

Beorn's Hall - Mountain Hymns

Beorns Hall  Mountain hymns xxlLabel: Naturmacht

Spielzeit: 39:40 Min.

Genre: Pagan Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

So kann man sich täuschen, nach der ersten Hörprobe habe ich die Band rein vom Gefühl her in Osteuropa lokalisiert, was sich als fetter Fehler herausgestellt hat, kommen Beorn's Hall in Wirklichkeit aus New Hampshire! Erklären lässt sich dies durch die Musik auf dem Debüt "Mountain Hymns" der Amerikaner, denn hier handelt es sich um wunderbaren, unkitschigen Pagan Black Metal, wie man ihn aus der Ukraine, Belarus und umgrenzenden Ländereien oft sehr niveauvoll zu hören bekommt. Nun also auch aus Neuengland - finde ich gut! Vor allem, wenn das Ergebnis derart positiv ausgefallen ist, wie in diesem Fall. Benannt nach dem Bär/Mensch-Gestaltwandler aus dem "Kleinen Hobbit", liefert das Trio ein gelungenes Erstlingswerk ab, das gekonnt Pagan, Folk und Black Metal miteinander verbindet und das mit viel Spielfreude und einem guten Gespür für sowohl Melodien, als auch der nötigen Aggression ausgestattet ist. Das Gleichgewicht der einzelnen Parts ist durchaus ausgewogen, auch wenn ich mir das Ganze noch etwas homogener gewünscht hätte. Auch ist die Darbietung hier und da noch ein klein wenig holperig, aber da es sich um ein Debüt handelt, lasse ich dies bei der Bewertung nicht allzu sehr ins Gewicht fallen. Gerade auch, weil ich den hörbaren Enthusiasmus der Band nicht großartig herabwürdigen möchte. Mir gefällt "Mountain Hymns" (inkl. der kleinen Abstriche) jedenfalls ziemlich gut, wobei ich an dieser Stelle auch noch die herrliche Optik der CD kurz erwähnen möchte. Hier wurde bei Naturmacht wieder einmal mit Liebe zum Detail gearbeitet! Schönes Teil, das übrigens auf 300 Stück limitiert ist!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. A Conjuring of Clouds 02:49
2. Black Foe of the Earth 06:37
3. Now Call We, over Mountains Cold 04:50
4. Beneath the Hooves of Sleipnir 03:23
5. The Accursed Wind 05:59
6. Brothers in Belarus (A Winter Tale) 05:22
7. Lord of Silver Fountains 06:49
8. Of Sword and Sorcery 03:51

IC Rex - Tulen Jumalat

IC Rex  Tulen jumalatxxl Label: Saturnal Records

Spielzeit: 48:11 Min.

Genre: Symphonic Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Dass sich Kollege Artifex IC nach der offiziellen Auflösung seiner Ich-AG IC REX im Jahre 2008 doch vor einiger Zeit wieder zurück gemeldet hat, ist völlig an mir vorbei gerauscht, was schon ein kleines Indiz dafür sein dürfte, welchen Stellenwert der Kollege bei mir hat. Sein symphonischer Black Metal mit viel Tamtam, fetten Keyboardklängen und astreiner Produktion konnte bei mir einfach nie so richtig zünden. Zu glattpoliert und irgendwie künstlich - nicht unbedingt das, was ich unter Black Metal verstehe. Nun steht der gute Mann trotzdem wieder auf der Matte und hat sogar ein frisches Album mitgebracht! "Trulen Jumalat" heisst das Teil und den vielen Fans (das ist nicht ironisch gemeint!) der Band kann ich vermelden: Artifex IC ist seinem Stil treu geblieben und liefert genau das ab, was man von ihm erwartet (bzw. erhofft!) hat. Hochglanz-Black Metal, sauber produziert und mit ordentlich Pomp und epischen Passagen gewürzt. Auch wenn es immer noch nicht meine musikalische Baustelle darstellt, muss ich fairerweise anerkennen, dass der Spaß perfekt inszeniert wurde und bei Freunden dieses Sounds einschlagen sollte wie eine Bombe. Was selbst ich richtig gut an der Sache finde, ist der konsequente Gebrauch der finnischen Sprache, die hört sich sowohl im epischen Klargesang, als auch in der härteren Gangart verdammt cool an. "Trulen Jumalat" ist also beileibe kein schlechtes Album, für mich aber definitiv nichts, was mich jetzt aus den Socken haut. (Ich brauch's einfach grober, bösartiger und dreckiger...)

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Intro - Uhrituli 02:50
2. Ilmarinen 05:07
3. Melek-Taus 06:28
4. Heimdall 06:53
5. Lucifer 05:49
6. Prometheus 07:29
7. Agni 08:00
8. Outro - Ikuinen musta liekki 05:35

Fubar - Weltschmerz

FUBARxxlLabel: FDA Records

Spielzeit: 31:35 Min.

Genre: Grindcore

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 24. März 2017

Für Kenner des gepflegten Grindcore dürften die Niederländer von Fubar sicherlich keine Unbekannten mehr sein, haben die Kollegen doch schon so einige Tonträger rausgehauen! Mir waren sie bislang nicht bekannt, aber ich habe die Burschen rasch in mein Herz geschlossen! Nach einem etwas irritierendem (weil langsamem und melodischem) Intro bricht ruckzuck die Hölle los. Wer jetzt aber traditionellen Grindcore erwartet, der wird sich sicherlich ein wenig wundern, denn nicht nur, dass der Sound der Niederländer eine fette Punk/Crust-Schlagseite hat, nein die Kollegen schrecken auch nicht davor zurück, mal 'ne fröhliche Melodie einzubauen, oder auch das Tempo mal kurz rauszunehmen (Huch!!). Letzteres zwar recht dezent, aber für Grindcore-Puristen sicherlich schon Zuviel. Wer allerdings auf so intelligenten Krach wie zum Beispiel Nasum steht, der dürfte sich bei Fubar so richtig wohl fühlen. Denn die Kollegen sind trotzdem brutal wie die Hölle und knallen alles weg, was ihnen nicht schnell genug aus dem Weg gesprungen ist! Mir gefällt der Spaß ziemlich gut, vor allem wegen des hohen Crustpunk-Anteils, an so einem Krach finde ich nämlich in letzter Zeit immer mehr Gefallen! Anschaffung lohnt sich! Wie eigentlich immer bei FDA!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Weltschmerz
02. Exhaustion
03. Consumed
04. Paranoia
05. Dead
06. Storm
07. Light
08. Forsaken
09. Shadows
10. Repent
11. Hell
12. Tombs
13. Demons
14. Void

Cemetery Winds - Unholy Ascensions

cemetary windsxxl Label: Temple of Darkness Records

Spielzeit: 34:10 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ihr steht auf Hochglanz-Death Metal, sauber produziert und mit einem fetten Sound? Dann seid Ihr hier falsch! Denn was das finnische Ein-Mann-Kommando Cemetery Winds hier mit seinem Debüt "Unholy Ascensions" abliefert ist ordentlich dreckig, bösartig und richtig fies. Der Mann hinter der Band hört auf den Namen Janne Lukka und hat ein fabelhaftes Talent für so richtig bösartigen Death Metal. Was mir besonders gut gefällt, ist der großartige Umgang mit der Geschwindigkeit - von purer Raserei, über grandioses Mid-Tempo bis hin zu langsamen (manchmal gar ruhigen Passagen) findet man hier alles und das wirklich sehr gut aufeinander abgestimmt. Dazu gesellt sich der Gesang, der total heftig und fast schon unmenschlich brutal durch die Boxen fetzt, um Dir lecker die Gehörgänge zu verätzen! Doch damit nicht genug, im Hintergrund gesellen sich immer wieder dezent sphärische Keyboardklänge, die den Gesamteindruck aber keineswegs verwässern, sondern vielmehr dem mörderischen Sound eine leicht mystische Atmosphäre hinzufügen. Auch hier ist alles wunderbar homogen ausgefallen, es ist ein Träumchen! Das Album ist unglaublich brutal, auf einem hohen musikalischen Niveau, trotzdem extrem roh mit einem perfekt passenden räudigen Sound. Ich bin total begeistert und kann Euch das Teil nur wärmstens empfehlen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Dormant Darkness
2. Realm of the Open Tombs
3. Into the Breathless Slumber
4. When Death Descends
5. Burials After Midnight
6. The Storm of Impious Wrath
7. Unholy Ascensions / Outro

Onirik/Grimfaug - Split

onirik grimfaug xxlLabel: Iron Bonehead / Altare

Spielzeit: 60:19 Min.

Genre: Black Metal

Info: Onirik; Grimfaug 

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Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 17. März 2017

Ahhh, mal wieder eine feine Split-CD und dann auch noch mit portugiesischer Beteiligung - das ist doch was für den Onkel Christian! Los geht es mit Onirik von der iberischen Halbinsel. Das Ganze ist ein Ein-Mann-Projekt, welches jetzt auch schon seit 2002 in der Szene herumgeistert. Genius Rex, der Mann hinter der Band ist im Großen und Ganzen seinem Stil treu geblieben, nämlich gefälligem Mid-Tempo Black Metal, mit einigen Ausbrüchen in Richtung Flott und einer dezenten mystischen Note. Diese tritt bei den Songs auf dieser Split erheblich mehr in den Vordergrund, der aggressive Black Metal wird durch sakral angehauchten Klargesang stimmungsvoll unterstützt. Auch wenn Onirik vielleicht nicht die beste Band aus Portugal ist, so ist ihr Sound ordentlich eigenständig und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Bei den Belgiern von Grimfaug geht es dann schon erheblich heftiger zur Sache. Hier wird ordentlich losgeprügelt und auch der Sound ist um einiges dreckiger. Das passt aber alles ausgezeichnet zusammen, weshalb auch die drei neuen Songs der Kapelle (trotz ihrer Überlänge) nicht langweilen, sondern ein fettes akustisches Massaker abliefern. Als kleines Gimmick covern sich die beiden Bands auch noch mit je einem Song gegenseitig, was ich immer wieder originell finde, gerade wenn das Ergebnis derart gelungen ausfällt, wie auf dieser CD. Feines Teil, genau richtig für Freunde des gepflegten Undergrounds!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Onirik - Intro - Scrolls of the Recondite 10:01
2. Onirik - Ritual for a Higher Vision 07:02
3. Onirik - The Pantheon of the Tempter 06:46
4. Onirik - Pest & Plague (Grimfaug cover) 06:48
5. Grimfaug - P.O.I.S.O.N. 06:25
6. Grimfaug - Corvi Cantus 05:44
7. Grimfaug - Hour of Sacrifice 08:34
8. Grimfaug - The Hideous Realm (Onirik cover) 09:04

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