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Foscor - Les Irreals Visions

Foscor 2017xxlLabel: Season of Mist

Spielzeit: 48:38 min.

Genre: Post-Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Was ist da denn los? Foscor präsentieren uns auf ihrem fünften Album einen sonderbaren und gleichzeitig sehr interessanten Stilmix. Startete die Band im Black Metal, ist ihre neue Ausrichtung schwierig zu beschreiben. Gänzlich in katalanisch gehalten, gilt es acht Nummern Gehör zu schenken.

Der Klang des Albums ist wohl als sehr sphärisch zu umschreiben. Die Gitarren wabern oft atmosphärisch im Hintergrund, ohne bedrohlich zu wirken, sondern wirken eher so, als wollten sie den Schwebezustand des Konsumenten beschwören. Der Gesang zeigt sich meist klar gesungen, beinahe schon hypnotisch und verschwimmt geradezu mit der Kraft der Instrumente. Da kommen mancherorts Erinnerungen an Alcest hoch, mit mehr Brachialität, mehr Progressivität und häufigem Klaviereinsatz.

Die volle Wirkung entfaltet das Album nur bei einem konstant, konzentriertem Komplettdurchgang. Gar völlig einnehmender Hörgenuss kann dadurch erzielt werden. Hat man erst einmal losgelassen eröffnet sich eine der bisher intensivsten Hörerfahrungen des Jahres, so verträumt und einnehmend kann die Platte sein.
Einen Song möchte ich dann doch hervorheben, so steuert kein geringerer als A.A. Nemtheanga auf "Ciutat Tragica" Gastgesang bei und lässt dadurch die Nummer fast als einzige hervorstechen. Durch den dezent im Hintergrund gehaltenen Einsatz der beiden Stimmen wird die Nummer noch einmal stärker und bekommt dadurch vielleicht etwas Highlight Status, wenn man dies bei solch einem Gesamtkunstwerk überhaupt sagen kann.

Die Musik von Foscor präsentiert sich also schwer zu greifen, unheimlich spannend und klingt dabei zu jederzeit frisch und inspiriert. Wer Alcest liebt, neuere Enslaved verehrt, oder einfach nur unverbrauchte Musik hören möchte sollte sofort zum Plattenhändler seines Vertrauens schlendern und das Album eintüten.

Sascha Scheibel

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Instants (5:19)
2. Ciutat Tràgica (5:28)
3. Altars (4:43)
4. Encenalls De Mort (4:58)
5. Malfiança (4:49)
6. Espectres Al Cau (6:06)
7. De Marges I Matinades (6:19)
8. Les Irreals Visions (5:59)

Nocturnes Mist - Diabolical Baptism

Nocturnes Mist  Diabolical baptismLabel: Seance Records

Spielzeit: 42:33 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 15. September 2017

Zunächst mal muss ich kleines "Ooch nee" bei all denen auslösen, die sich schon wie Bolle auf das neue Album der Australier von Nocturnes Mist gefreut haben (der Vorgänger "March to perdition" war ja ziemlich geil!!), denn aus mir leider nicht bekannten Gründen hat sich der VÖ-Termin von Juni auf Mitte September verschoben. Trotzdem lohnt sich das Warten, denn "Diabolical baptism" ist ein formidabler Killer geworden! Black Metal vom Feinsten, so wie sich der echte Underground-Fanatiker es sich wünscht. Die Kollegen brettern vom ersten Moment an los, als gäbe es kein Morgen mehr und in diesem Tempo geht es auch konsequent bis zum Schluss weiter. Ok, hier und da gibt es kurze Passagen im Mid-Tempo-Bereich, aber die fallen nicht großartig ins Gewicht, sondern unterstützen nur das verdammt coole Gesamtergebnis. Herrlich brutal und hasserfüllt prügeln sich die Jungs aus "Down Under" durch ihre zehn Songs und haben dabei so gar nichts vom typischen "Känguru-Black/Death" des fünften Kontinents, sondern orientieren sich deutlich am klassisch nordischen Sound. Das machen sie ganz wunderbar, eine leckere Gewaltorgie, die mir ausgesprochen gut gefällt (und übrigens auch mit einem hübschen Cover aufwarten kann...).

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Hammers of Hatred
2. Tears of Misery
3. Temple of Malevolence
4. Barbs of Sadism
5. Pale Face Cold Heart
6. Obscure Reaches
7. Upon the Beast Rode a Whore
8. Shadow of the Flame
9. Domina Noctis
10. Ave Satani

Desecresy – The Mortal Horizont

DesecresyxxlLabel: Xtreem Music

Spielzeit: 33:29 min.

Genre: Death/Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 12. August 2017

Ach herrje, was schreibt man denn über ein Album was jetzt nicht unbedingt schlecht genug ist um es zu zerreißen, bei dem aber sonst nicht wirklich was auf einander passt? Eigentlich könnte ich für dieses Album auf die neue Antiversum verweisen und sagen, dass alles was die richtig machen, Desecresy leider falsch machen.
In 33 Minuten röchelt und rumpelt man sich einmal durch die gängige Death Doom Palette ohne dabei irgend einen Rosenstrauß zu gewinnen. Unspannende Riffs, mangelnde Atmosphäre, ein Schlagzeuger, der technisch nicht mal im Ansatz überzeugt und einfach gähnend langweilige Lieder.

Dabei ist das Konzept, beziehungsweise die Idee, die verfolgt wurde, durchaus zu erkennen, einer der Gründe, weswegen ich das Album nicht komplett in Bausch und Bogen verdammen will. Nur an der Umsetzung hapert es massiv. Pluspunkte gibt es für die passende Produktion, die eigentlich ein idealer Rahmen gewesen wäre für diese Art von Musik. Es hilft aber leider alles nichts. „The Mortal Horizon“ rauscht spur- und eindruckslos an einem vorbei und am Ende der 30 Minuten ist einem nicht mal ein wohliger Schauer über den Rücken gelaufen.

Leute, die so tief in dieser Musik drin hängen, das sie auch mal beide Augen zudrücken können um neuen Hörstoff zu bekommen, können hier vielleicht noch einen recht passablen Lückenfüller finden, für alle anderen wird das Album wahrscheinlich nicht wirklich etwas bieten. Leider.

Kai B.

XXL WertungS

Tracklist:

1. Amidst
2. Horizon Blazing
3. Percussive Necromancy
4. Excavation
5. Concealed Depths
6. Atrophoid
7. Telekinetic Ignition
8. Perpetual Waves
9. Approaching Infinity

Arcane Frost - Cosmic Winter

Arcane Frostxxl Label: Eigenproduktion

Spielzeit: 14:55 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ich bin doch immer wieder begeistert, was für Perlen man weit jenseits des Mainstreams im allertiefsten Underground findet. Arcane Frost aus Wolfsburg und Braunschweig sind so ein Beispiel. Die drei Protagonisten kennt man schon von ihren anderen Bands, lustigerweise allesamt aus dem Death, bis Grind-Bereich (Aron Müller (Bass) von Endlos, früher bei Disssouled. Nils Schlüter trommelt bei Demored und das zarte Stimmchen von Dennis Butzke kennt man schon von Cryptic Brood!), hier aber haben sie ein gewaltiges Black Metal Gewitter eingeprügelt, dass mich sofort begeistert hat! Die drei Songs bieten klirrend kalten, nordisch angehauchten Black Metal, der wirklich verdammt gut in Szene gesetzt wurde. Das Tempo wird geschickt variiert, von gnadenloser Raserei bis hin zu doomigen Passagen ist hier alles dabei und wird angenehm homogen miteinander verbunden. Kollege Dennis zeigt eindrucksvoll, dass er auch intensives und markerschütterndes Gekreische drauf hat, schmuggelt aber hier und da ein auch paar dezente Growls ein, was das Ganze nur noch interessanter und abwechslungsreicher gestaltet. Die Atmosphäre ist wunderbar bösartig und brutal und die Produktion ist gerade für ein erstes Demo mal richtig geil geworden! Ein verdammt cooles Debüt, das ich jedem Black Metal-Fan empfehlen möchte. Aber flott zuschlagen meine Freunde, denn die Kassette ist auf 100 Exemplare limitiert (ich habe meine gerade bestellt!!), danach gibt es die Mucke nur noch digital - und das ist ja voll uncool...

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Shapeless Essence 03:52
2. Gaze Upon the Frozen Shore 06:44
3. Cosmic Winter 04:19

Prong – Zero Days

prong 2017xxlLabel: SPV/Steamhammer

Spielzeit: 50:52 min.

Genre: Metal/Hardcore

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Tommy Victor und seine Mitstreiter veröffentlichen nur ein Jahr nach ihrem Knaller „X – No Absolutes“ ihren nächsten Longplayer „Zero Days“ und man stellt sich unweigerlich die Frage: konnten Prong in der kurzen Zeit trotz Tour neue gleichwertige Songs schreiben? Eines vorweg – ja sie konnten! Und sie sind noch härter, noch aggressiver…
Vom ersten Song („However it may end“) an ist klar, hier werden keine Gefangenen gemacht. Es wird einem rotziger Hardcore in Perfektion um die Ohren gehauen – und dazu der auflockernde, melodiöse Gesang von Tommy. Man merkt auch, dass Tommy versucht hat in seinen Texten die aktuelle politische (Welt-)Lage anzusprechen und dem geneigten Hörer vor Augen (Ohren) zu halten – nicht ohne Grund scheint die Scheibe so hart geworden zu sein…
Es wird mal punkig („Zero Days“) oder auch richtig metal-lastig („Divide and Conquer“) – da ist für jeden etwas dabei und es wird nicht langweilig. Was kommt als nächstes? Abwechslungsreicher kann man eine Platte nicht machen. Lediglich die Songabfolge hätte optimiert werden können, da erst zur Mitte des Albums die wirklichen zukünftigen Hymnen gepackt wurden. Aber das ist ja wie so oft Jammern auf hohem Niveau.
„Zero Days“ sticht aus allen bisherigen Prong Alben auf Grund seiner Härte und Aggressivität heraus und ihr solltet sie euch auf keinen Fall entgehen lassen!

Thomas Engel

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. However It May End 3:36
02. Zero Days 3:35
03. Off The Grid 3:18
04. Divide And Conquer 3:16
05. Forced Into Tolerance 3:16
06. Interbeing 3:50
07. Blood Out Of Stone 4:12
08. Operation Of The Moral Law 3:30
09. The Whispers 3:19
10. Self Righteous Indignation 4:13
11. Rulers Of The Collective 3:01
12. Compulsive Future Projection 3:10
13. Wasting Of The Dawn 4:39

Akatharta - Spiritus Immundus

akatharta coverxxlLabel: Pulverised Records

Spielzeit: 59:10 min.

Genre: Funeral Death/Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Guck mal einer an, der gute Kam Lee kann auch Doom, wer hätte das gedacht? Als ich mir das vorliegende Album zum rezensieren ausgesucht hatte, war mir gar nicht bewusst, dass der Kollege hier mitmischt, aber die Erleuchtung kam sehr schnell, denn das eindrucksvolle Organ des Amerikaners erkennt man auch in langsam sofort. Schon seit 1999 (seit 2000 dann auch unter dem Banner Akatharta!) werkelt er an der Band, hatte aber wohl konstante Besetzungsprobleme, so dass die Band erst jetzt mit ihrem Debüt aufwartet. Gut Ding will halt Weile haben - und dieses "Ding" ist wirklich extrem gut!! Death/Doom kurz vor der Perfektion, das erwartet uns auf "Spiritus immundus", nicht mehr und nicht weniger!!! Die Songs sind tonnenschwer, unheimlich finster und versprühen eine ätzende, bitterböse Atmosphäre! Schön zähflüssig walzt sich die Musik durch die Gehörgänge und versetzt den Doom-Jünger in mir in pure Verzückung. Denn auch wenn Kollege Kam mit seinem Werk nicht ganz an die legendären Kronjuwelen des Genres (Winter, Thergothon, Teeth of Lions Rule The Divine...) heranreicht, so ist der Abstand lediglich ein ganz kleiner. Die Stimme von Herrn Lee gefällt mir in diesem Rahmen sogar noch besser, als bei seinen Death Metal Geschichten und ich behaupte jetzt mal ganz frech, dass der Band mit ihrem Debüt definitiv eines der besten Funeral/Death/Doom-Alben überhaupt gelungen ist! Ganz großes Kino!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Macabre Reflections In The Dark
2. Onryō (Wrath Of A Vengeful Ghost)
3. Tenebrarum In Aeternum
4. Nocturnal Interment
5. Phantasmagories
6. Transpierce The Umbra
7. Possessione Diabolica
8. Pneumata
9. Dethroned Emperor (Celtic Frost Cover)

Ordem Satanica - Monte de Lua

ordemsatanicacoverLabel: Signal Rex

Spielzeit: 48:49 min.

Genre: Primitive Black Metal

Info: /

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 11. August 2017

Richtiger Black Metal braucht keine perfekte Hochglanz-Produktion und je tiefer man sich in den Untergrund begibt, desto eher ist man selbstverständlich auch bereit, in diesem Bereich auch mal ein Auge (bzw. Ohr!!!) zuzudrücken. Trotzdem sollte ein gewisses Niveau nicht unterschritten werden, denn irgendwann kann man dann doch nicht mehr hinhören. Leider unterschreiten die Kollegen von Ordem Satanica auf ihrem ersten Longplayer "Monte de lua" dieses Niveau mit links. Das ist extrem schade, denn die Band (deren grandiose Split mit den Landsmännern von Ruach Raah auf diesen Seiten unlängst vorgestellt wurde!) macht eigentlich geilen Krach. Die Portugiesen zelebrieren ihren Black Metal chaotisch, primitiv und ultra-brutal. Aber selbst für dieses Getrümmer ist der Sound zu beschissen. Das Ganze hört sich echt so an, als würde die Kapelle im Keller aufspielen, die Aufnahmegeräte stehen dagegen im ersten Stock. Wie gesagt, echt bedauerlich! Aber dafür kann ich einfach keine wirklich gute Note zücken. Mit einem passenden Soundgewand hätte ich der Mucke sicherlich 'ne XL-Wertung gegeben, aber wenn man kaum etwas vernünftig hören kann, dann muss selbst ich mal hart bleiben. Der Spaß erscheint übrigens nur als LP und Kassette, falls doch jemand zuschlagen möchte...

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Belial os Bosques e o Pentagrama
2. Monte da Lua
3. Lagoa da Serpente Eterna
4. Pelo Misticismo...
5. Negras aparições
6. Tempestades Nocturnas e Invocações Satânicas sob os céus de Sintra
7. Solstício de Inverno
8. Entre Árvores Sombrias

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