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Asylum - Psalm of Paralysis

Asylum  Psalm of paralysis xxlLabel: Metal Rising Records

Spielzeit: 38:01 Min.

Genre: Technischer Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Aus den USA kommt diese Formation, die mit "Psalms of paralysis" ihren Debüt-Longplayer abliefert. Geboten wird uns technischer Death Metal, der hier und da mal sogar schüchtern in den Prog-Bereich abdriftet. Die Musiker wissen definitiv, was sie tun, denn trotz aller technischen Fingerfertigkeiten geht der Spaß nicht auf Kosten von Brutalität und Nachvollziehbarkeit. Der Death Metal präsentiert sich auf dem Album als breite Basis, so dass auch Freunde des gepflegten Lärms hier eindeutig auf ihre Kosten kommen, nur die "Stumpf ist Trumpf"-Fraktion sollte von den Amis vielleicht doch eher die Finger (bzw. Ohren!!) lassen. Wer allerdings mit den Jungs von Carcass (in der jetzigen akustischen Form!) etwas anfangen kann, der dürfte sich auch bei Asylum wohl fühlen, denn nicht nur einmal erinnerte mich der Sound an die englische Legende. Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch den ordentlich geilen Gesang von Sänger Colby Rogers: Dieser kommt nämlich nicht nur ziemlich hektisch und leicht chaotisch daher (was wirklich verdammt gut zur Musik passt!), sondern er klingt in vielen Momenten echt wie Kollege Gollum auf Speed, ein duftes Gekreische also. Insgesamt ein gelungener Einstand, Brutalität mit Niveau, der sich definitiv nicht verstecken muss!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Apprehensia 02:06
2. Spectral Incantation 05:20
3. Psalms of Paralysis 04:35
4. Obsidian Spine 04:04
5. Heliophobic 02:05
6. Conjuring Fog 03:52
7. Prefrontal Orbit 04:52
8. Syringic Pathology 04:00
9. Neuroslave 07:07

Extremity - Extremely Fucking Dead

extremity covexxlLabel: 20 Buck Spin

Spielzeit: 31:22 Min.

Genre: Extreme Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 07. April 2017

Im weiteren Verlauf dieses Texes werde ich mich bemühen, das Wort "extrem" und all seine Ableitungen zu vermeiden, um nervtötenden Krampfhumor und unausgegorene Wortspielerein ganz und gar zu vermeiden. Die stattdessen verwendeten Substitute erkennt Ihr an der orangen Farbe.

Die zwei Herren und zwei Damen von XXX sind allesamt feste Bestandteile des US-amerikanischen Radikal-Metal-Undergrounds (Vastum, Necrosic, Ex-Agalloch, Ex-Repulsion...) und zocken seit 2016 in dieser Besetzung zusammen. Das Dargebotene auf der in Kürze erscheinenden MLP tendiert stark in Richtung schwedischer Todesblei, auch wenn sich der eine oder andere Song eher an britische (Bolt Thrower, Benediction...) oder einheimische (Incantation, Autopsy...) Vorbilder orientiert. Natürlich erfinden die Damen und Herren hierbei keineswegs das Rad neu, aber das war auch ganz gewiss nicht ihre Intention: Sie wollen bedingungslosen Metal spielen - und das gelingt ihnen mit diesem ersten Lebenszeichen außerordentlich gut.
Wer seinen Metal unnachgiebig und schmutzig mag, fährt mit 'XXX Fucking Dead' absolut richtig.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Intro (Mortuus est Valde)
02. Crepuscular Crescend
03. Bestial Destiny
04. Chalice Of Pus
05. Fatal Immortality
06. Extremely Fucking Dead

Dynfari - The Four Doors of the Mind

dynfari coverxxlLabel: code666

Spielzeit: 48:00 Min.

Genre: Post-Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 14. April 2017

Schon 2011 veröffentlichten Dynfari ihr erstes Album, konnten bisher aber nicht wirklich beim großen Island Hype mitmischen. Eher unter dem Radar veröffentlicht die Band dieser Tage ihr nun schon viertes Album.

Geboten wird eine eher ruhige Mischung aus Post sowie Black Metal, die meist eher ruhend zum Träumen einlädt und einige Bilder im Kopf entstehen lässt. Dem neuen Werk liegt dabei ein zusammenhängendes Konzept zugrunde, es geht um Schmerz und dessen Bewältigung und stützt sich dabei auf Literatur des isländischen Poeten Jóhann Sigurjónsson.

Dynfari unterscheiden sich dabei in ihrer Herangehensweise grundlegend von ihren mittlerweile zahlreichen Brüderbands. Während in der restlichen isländischen Szene zumeist frenetisch dem Chaos gehuldigt wird, geht die Band einen anderen Weg und erschafft fließende, verträumte Kompositionen. Diese beginnen zumeist ruhig und steigern sich nach und nach, verpassen dabei aber manchmal den Absprung um wirklich kontinuierlich spannend zu wirken.
Das Post im Black Metal wird hierbei groß geschrieben und manchmal erwischt man sich dabei die gekrächsten Vocals schon fast als ein wenig störend zu empfinden. Rein instrumental gesehen türmt sich hier nämlich so einiges auf und mit genügend Geduld können hier wahre Sogwirkungen erschaffen werden.

So bieten uns Dynfari ein interessantes Konzept, eine professionelle Verarbeitung von eben diesem und eine klare musikalische Vision. Man vermisst manchmal den typischen isländischen Sound, freut sich dennoch über eine spannende Reise tief ins menschliche Bewusstsein. Wer sich auf die Scheibe einlassen kann wird belohnt werden und viele Details, und vielleicht auch sich selbst, ein wenig mehr entdecken. Hier sind keine Trittbrettfahrer am Werk, sondern wahre Künstler.

Sascha Scheibel

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Four Doors of the Mind
2. 1st Door: Sleep
3. Sorgarefni segi eg þér
4. 2nd Door: Forgetting
5. Sorg
6. 3rd Door: Madness
7. Bikarinn
8. 4th Door: Death

Harlott - Extinction

harlot 2017xxlLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 51:22 Min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 07. April 2017

Der australische Vierer Harlott treibt zwar bereits seit 2006 sein Unwesen, ist allerdings erst seit einigen Jahren so wirklich in aller Thrasher-Munde, vor allem was dessen fulminante Live-Aktivitäten angeht (O-Ton Ex-Kyler-Kollege Peter Müller, der noch immer von deren Performance als Support für Annihilator im Substage in Karlsruhe schwärmt: "dodal geil").

Nach dem Debütalbum 'Origin' von 2013 sowie dessen zwei Jahre später erschienenen Nachfolger 'Proliferation' präsentiert das Quartett mit dem beinahe 52 Minuten andauernden 'Extinction' sein Drittwerk, welches in den nächsten Tagen via Metal Blade Records erscheinen wird. Geboten werden ein Dutzend größtenteils in aberwitziger Geschwindigkeit dargebrachte Thrashgranaten, die sich durchweg in einer Schnittmenge aus Bay-Area-Thrash einerseits und dem brachialeren Teutonen-Thrash andererseits bewegen und mit einer ganz ausgezeichneten Produktion aufwarten, die sich wahrlich gewaschen hat. Wer einmal in Stücke der Marke 'Violent Conspirator' reingehört hat, weiß genau, was ich meine. Und dabei ist es scheißegal, dass man das alles schon einmal von der einen oder anderen Kapelle (Slayer, Testament, Kreator, Evildead, Exodus etc.) gehört hat, denn: Harlott ballert schlicht wie Sau!
Wer auf der Suche nach dem ultimativen Headbanger-Futter ist, macht mit dieser Scheibe ganz gewiss gar nichts falsch.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Extinction
02. First World Solutions
03. The Penitent
04. Whore
05. No Past
06. Conflict Revelation
07. Better Off Dead
08. Violent Conspirator
09. And Darkness Brings The Light
10. Final Weapon
11. Parasite
12. Epitaph

Délétère - Per Aspera Ad Pestilentiam

Deltre neuxxlLabel: Sepulchral Productions

Spielzeit: 26:55 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wer steht auf das letzte (hochgradig geniale!!) Album von Forteresse? (Alle so: Hier!!!) Dann dürfte die neue EP von Délétère genau das Richtige für Euch sein, denn die Kandier stoßen musikalisch in ein verdammt ähnliches Horn. Klirrend kalter, majestätischer Black Metal, recht typisch für die aktuelle franko-kanadische Szene. Auch wenn man mit den oben erwähnten Kollegen nicht mithalten kann (was bei der gigantischen Qualität von "Thèmes pour la rébellion" aber echt keine Schande ist!), so liefern die Kollegen aus Quebec eine verdammt geile Scheibe ab, die mich voll und ganz überzeugt und begeistert! Brutal wie die Hölle, gestickt mit mitreißenden Melodien und einer packenden Atmosphäre - so muss das sein! Und wem "Per aspera ad pestilentiam" gefällt, der kann sich gleich an den Backkatalog der Kanadier machen, denn die bislang veröffentlichten Sachen sind nicht weniger geil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. I – Incipit : Noster Fructus Irae
2. II – Le Lai de la Vermine
3. III – Horae Leprae : Cantus IV : I.N.O.P.I.A E.T. M.O.R.B.O.
4. IV – Milites Pestilentiae II : De Violatione Ciuitatis Febilis Dei
5. V – Ordo Regis Caedis

Nightrage - The Venomous

nightrage 2017xxlLabel: Despotz Records

Spielzeit: 49:41 Min.

Genre: Melodic Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 31. März 2017

Kinder, wie die Zeit vergeht! Es kommt mir gerade vor, als hätte ich meine Rezension zu 'The Puritan' vorletzten Monat verfasst; dabei erschien die Scheibe vor gut zwei Jahren, haha!

Album Nummer sieben des Quintetts um Cheftstratege Marios Iliopoulos, 'The Venomous', steht derweil in den Startlöchern. Wenn man von weiteren Besetzungswechseln absieht, hat sich nicht viel geändert, vor allem was die Musik betrifft: Nach wie vor bekommen wir starken und äußerst bärbeißigen Melodeath geboten, der Heavy-, Black- und Thrash-Metal- sowie Core-Elemente aufweist und im Vergleich zum Vorgängeralbum etwas vielschichtiger herüberkommt, ohne dabei unnötige Längen aufzubauen. Mit 'Disturbia' sowie 'Desolation And Dismay' haben sich zwar zwei etwas schlechtere Songs auf die Scheibe geschlichen, die aber a) schlauerweise ans Ende von 'The Venomous' gesetzt wurden und b) immer noch sehr viel stärker sind als die besten Songs mancher Melodeth-Kapellen aus der zweiten Reihe. Somit haben Nightrage wieder verdammt viel richtig gemacht und sollten dem einen oder anderen Fan Freudenstrahlen ins Gesicht zaubern, haha!

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. The Venomous
02. Metamorphosis / Day Of Wrath
03. In Abhorrence
04. Affliction
05. Catharsis
06. Bemoan
07. The Blood
08. From Ashes Into Stone
09. Trail Of Ghosts
10. Disturbia
11. Desolation And Dismay
12. Denial Of The Soul (Instrumental)

Förgjord - Uhripuu

Frgjord  UhripuuxxlLabel: Werewolf Records

Spielzeit: 47:30 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschiene

Wie man an dem Album-Titel schon erkennen kann, handelt es sich bei Förgjord um eine finnische Tanzkapelle und die Kollegen kloppen uns knüppelharten, düster/dreckigen Black Metal um die Ohren, dass es nur so knallt! Hier werden wahrlich keine Gefangenen gemacht, die Musik ist brutal, der Gesang extrem garstig und die Atmosphäre wirklich dunkelschwarz! Dabei geht man auch noch mit ordentlichem Niveau zur Sache, es wird zum Beispiel gekonnt immer wieder das Tempo variiert, ohne dabei das hohe Aggressionslevel auch nur zu einem kurzen Moment zu verlassen. Die Songs sind angenehm abwechslungsreich, so dass Langeweile oder das böse "Naja-Gefühl" gar keine Chance haben. Ich kannte bislang nur das Debüt der Finnen ("Ajasta ikuisuuteen" von 2008), also seitdem haben die Burschen sich aber ordentlich entwickelt! (Insgesamt existiert die Truppe übrigens schon seit 1999!) Ein richtig gutes Werk, das den ätzend/bösartigen Geist des Black Metals hervorragend und extrem intensiv transportiert. Definitiv nix für Warmduscher, oder "Gelegentlich-Black Metaller", das ist sicher!

Christian Hammer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Johdanto 02:18
2. Uhripuu 05:06
3. Kuolleiden yö 03:17
4. Täyttymys 06:19
5. Vahvempi kuin koskaan 05:55
6. Nälkämaan laulu 02:06
7. Kiviseen syleilyyn 06:11
8. Tie, totuus ja kuolema 05:54
9. Ovat korpit pois lentäneet 03:42
10. Joutsenlaulu (Yö cover) 06:42 

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