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Celestial Grave - Pvtrefactio (7")

celestial grave 7 coverLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 11:58 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ein knappes Jahr nach ihrem Debüt-Demo "Burial ground trance" (XXL-Rock berichtete selbstverständlich!) kommen die Finnen von Celestial Grave mit einer frischen 7" vorbei. Und wer erwähntes Demo recht cool fand, der darf bei der schwarzen Scheibe bedenkenlos zuschlagen, denn die Kollegen ziehen ihren Stil auch weiterhin unbeirrt durch. Will heissen, es gibt wieder räudigen Undergorund Black Metal, der absolut keine Gefangenen macht. Primitiv und herrlich gewalttätig prügelt man sich durch die beiden Songs, dass jeder Warmduscher nach kurzer Zeit die Flucht ergreift und heulend nach seiner Mami schreit. Der Sound ist ebenso roh und leider auch ein wenig dünn, ich bin aber fest davon überzeugt, dass dies zu 100% so gewollt wurde. Wer sein Steak blutig und seinen Black Metal dreckig mag, der dürfte sich hier wunderbar aufgehoben fühlen.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Side A
1. Deteriorating Angel 05:52
Side B
2. Pvtrefactio 06:06

Aeon of Disease - Veil of Oblivion

aeon of disease xxlLabel: Neckbreaker Records

Spielzeit: 31:19 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: Juni 2017

Melodischer Death Metal? Ist ja eigentlich nicht so wirklich was für den Onkel Christian. Eigentlich!! Denn es gibt hin und wieder herrliche Ausnahmen, die einen derart großartigen Job abliefern, dass selbst Meinereiner hingerissen ist. So verhält es sich mit den Kollegen von Aeon of Disease (was eigentlich keine große Überraschung ist, wenn sie von Neckbreaker Records gesignt wurden!). Zwar beginnt der ganze Spaß nicht ganz nach meinem Geschmack, weil das einleitende Intro für mich doch etwas zu lang ausgefallen ist, doch das gerät rubbeldiekatz in Vergessenheit, wenn mit "Mercanaries of the ancient ones" der erste Song ertönt. Meine Fresse, die Jungs aus Vechtel in Niedersachsen haben es echt drauf! Ordentlich brutaler Death Metal trifft auf herrliche Melodien, die den Sound aber keineswegs süßlich verwässern, sondern sich nahtlos und geschmeidig in den aggressiven Gesamteindruck integrieren und damit eine wirklich grandiose Mischung erzeugen, die sich gewaschen hat. So lass ich mir das gerne gefallen! Auch die Produktion ist amtlich, schön druckvoll, aber auch ein wenig räudig, was ganz ausgezeichnet zu den Songs passt und die gute Arbeit der Musiker gekonnt abrundet. Die Songs sind allesamt große Klasse und das ganze Album ist angenehm homogen ausgefallen, so dass es hier echt nix zu meckern gibt! Tolles Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Disease Rising 01:43
2. Mercenaries Of The Ancient Ones 04:02
3. Divine Rage 02:09
4. Dawn Of Sickness 02:35
5. Sadistic Rites Of Carnage 04:01
6. Veil Of Oblivion 03:48
7. Trial By Combat 03:11
8. Merciless Northern Chapter 02:42
9. Iron Domination 03:32
10. Message Of Heresy 03:36

Gods Forsaken - In A Pitch Black Grave

gods forsakenxxlLabel:Soulseller Records

Spielzeit: 35:52 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 06. Juni 2017

Eine Band, die bislang weder einen Eintrag bei Metal Archives noch bei Discogs vorweisen kann, ist tatsächlich ziemlich „neu“. Dies gilt freilich nicht für die Typen, die hinter Gods Forsaken stecken. Unter dem traditionellen Logo haben sich Leute von Blood Mortized, The Grotesquery und Wombbath versammelt, um ihrer Liebe zum klassischen schwedischen Death Metal Ausdruck zu verleihen.

Besonders Entombed haben im Sound des Trios ihre Spuren hinterlassen. Dazu etwas Dismember, eine Spur Grave und ein gelegentlicher „Unleashed-Beat“. Ihr seht, Gods Forsaken schreiben Abwechslung groß, wobei die hin und wieder detailverliebt eingestreuten Melodien „In a pitch black grave“ etwas Eigenständigkeit verleihen. Die neun Songs bewegen sich allesamt auf einem ähnlichen Niveau. Keiner davon sticht wirklich heraus, was im Umkehrschluss auch bedeutet, dass das Trio auf seinem Debüt keinen Rohrkrepierer verantworten muss.

Ich habe mich jedenfalls ordentlich unterhalten gefühlt. Standesgemäß erscheint die Scheibe auch auf schwarzem Vinyl, in einer Auflage von 300 Exemplaren. Anhänger der alten Schwedenschule dürfen ihr Taschengeld in die Niederlande schicken, damit „Soulseller Records“ pünktlich zum Erscheinungsdatum Anfang Juni die LP auf die Reise schicken.

Torben Jabloski

XXL WertungL

Tracklist:

1. In A Pitch Black Grave
2. By Hate He Comes
3. Born Of Blasphemy
4. Ashes Of The Dead
5. Black Winds Of Genocide
6. Curse Of The Serpent
7. Souls Torn Apart
8. An Odyssey Of Broken Bones
9. Chronicles Of A Maniac

Norse - The Divine Light Of A New Sun

NorseLabel: Transcending Obscurity Records

Spielzeit: 38:17 min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 25. Mai 2017

Ich habe diese australische Band mit ihrem zweiten Longplayer "All is mist and dust" aus dem Jahre 2012 das erste Mal kennen gelernt und war recht flott angetan von der sehr eigenständigen und ungewöhnlichen Herangehensweise der Kollegen. Denn der fast schon typisch australische Black/Death Metal wird von den Musikern auf hochinteressante Weise durch progressiv angehauchte Spielereien aufgemotzt. Das war auf "All is mist and dust" noch relativ dezent bzw. zurückhaltend eingesetzt worden, auf der 2-Track-EP "Pest" von 2014 schon erheblich intensiver und nun auf der neuen Platte geht es richtig rund! Sehr sperrig und manchmal gar dissonant hört es sich an, trotzdem möchte ich von einer Art "Verspieltheit" sprechen, die sich allerdings auf der dunklen Seite der Musik merklich wohler fühlt. Dabei geht die Brutalität zu keiner Zeit flöten und der düsteren Atmosphäre tun gerade die "schrägen" Töne sehr gut. Für die "Knüppel-aus-dem-Sack"-Fraktion ist "The divine light of a new sun" wahrscheinlich nichts, für den aufgeschlossenen Vertreter unter den Extrem-Metal-Fans ist das Teil hier aber definitiv ein ganz feine Sache, der man auf jeden Fall mal ein Öhrchen leihen sollte. Mir gefällt's sehr gut und es ist eindeutig das bislang beste Werk der Australier!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Supreme Vertical Ascent 03:21
2. Drowned by Hope 03:58
3. Telum Vitae 06:13
4. The Divine Light of a New Sun 05:14
5. Exitus 03:36
6. Synapses Spun as Silk 03:51
7. Sandarkan 03:48
8. Arriving in Peace, Pregnant with War 04:51
9. Cyclic 03:25

Ofermod - Sol Nox

Ofermod  Sol NoxLabel: Shadow Records / Regain Records

Spielzeit: 35:52 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 29. Mai 2017

Ofermod gehört seit jeher zu jener Sorte von Bands, die grundsätzlich überdurchschnittlich gute Musik erschaffen, es aber irgendwie von nur einer Handvoll Kennern wahrgenommen wird, was verdammt schade ist! Denn die Schweden liefern auch auf ihrem neuen, dritten, Longplayer richtig geile Qualität ab! Knapp zweieinhalb Jahre nach der "Serpents dance"-7" sind die Kollegen wieder da und haben uns ein intensives, atmosphärisch dichtes und dunkles Album mitgebracht, das einen schnell in seinen Bann zieht. Ich bewundere es ja immer, wenn es eine Band schafft, eine solche Stimmung komplett ohne Keyboards o.ä. zu kreieren, nur mit Gitarre, Bass und Drums. Nicht zu vergessen, der Gesang, denn dieser ist auch auf "Sol Nox" ein ganz großer Bestandteil des beeindruckenden Gesamtergebnisses. Die Songs sind packend, ordentlich brutal und durch und Black Metal! Vergleiche mit anderen Bands zu ziehen, fällt mir ehrlich gesagt recht schwer, ein weiteres Indiz für das Niveau und die Eigenständigkeit der Scheibe. Ein tolles Album, jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass endlich auch mehr Leute auf diese Kapelle aufmerksam werden (und sich dann gleich auch die Vorgängerwerke "Tiamtü" (2008) und "Thaumiel" (2012) zulegen, denn die sind nicht minder geil!).

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Alpha of the Omega 05:42
2. The Awakening 03:59
3. Smaiut N Set 06:10
4. Sol Nox 05:06
5. Sun of Dead Seasons 06:13
6. El-Ehea - The Thistle Creed 03:38
7. To Dare the Tower 05:04

Sólstafir - Berdreyminn

Solstafir 12017xxlLabel: Season of Mist

Spielzeit: 57:14 min.

Genre: Postrock

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 26. Mai 2017

Enttäuschung! Die ersten paar Durchläufe der neuen Solstafir Langscheibe lassen einen erst einmal ernüchtert zurück.
Das sechste Album der mittlerweile im Mainstream angekommenen Isländer ist das Erste, welches nicht sofort zündet, nicht sofort einen weiteren Meilenstein erahnen lässt. Woran mag das liegen? Der Versuch einer Erklärung:

Die Geschichte Solstafirs ist eine einzigartige. Im Black Metal gestartet, verpackten sie ihre meist langen Kompositionen mit längerer Zeit ihres Bestehens in immer mehr genrefremde Sounds. Da gab es die doomige, mit vielen instrumentalen Passagen pure Macht der Göttergabe "Masterpiece of Bitterness" und die noch einen Schritt weiter in Richtung Perfektion schielende "Köld". Im Laufe der Zeit entwickelte sich so ein monumentaler Breitwand Sound, der zwischen Elegie und Post Rock tänzelte, weite Landschaften vor dem Auge entstehen ließ. Die perfekte Vertonung des Landes Island, zwischen Feuer und imposanter Naturkulisse.

Auf „Berdreyminn“ rücken Solstafir noch mehr in Richtung Natur. Der Sound ist erdiger, die Instrumente reduzierter. Die rohe Basis wird angesprochen, das Innerste, der Kern. Die Zeit der ausschweifenden instrumentalen, meterhohen Wände sind vorbei. Der Bass steht des Öfteren im Vordergrund, ein starker Hauch Post Punk schwebt über allem. Natürlich verliert die Band nicht ihre Essenz, zeigt sie jedoch stärker fokussiert auf das Wesentliche. Viele Lieder des neuen Albums zelebrieren schon eine fast simple Art moderner Rockmusik, die in ihrem Kern aber immer klar als Solstafir erkennbar bleibt. Lässt man sich auf das neue Werk ein, kommt sie wieder, diese Magie, die nur Solstafir auf diese Art und Weise entstehen lassen können. Highlights entwickeln sich, wie der klagende Schlusstrack "Blafjall" oder das wunderbar sanfte "Hula".

Nach anfänglicher Skepsis hat die Band also wieder geliefert. Nicht so ergreifend, zwingend wie bisher, im Innersten jedoch zutiefst ehrlich und packend im reduzierteren Gewand.

Sascha Scheibel

XXL WertungL

Tracklist:

Silfur-Refur
Ísafold
Hula
Nárós
Hvít Sæng
Dýrafjörður
Ambátt
Bláfjall

Nocte Obducta - Totholz (Ein Raunen aus dem Klammwald)

NocteObducta Totholz 1400pxLabel: MDD Records

Spielzeit: 41:41 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 26. Mai 2017

Ein neues Nocte Obducta Album hat immer etwas vom Öffnen einer Wundertüte. So richtig weiß man schon lange nicht mehr was man bekommt. Oft kommt alles anders als gedacht und trotzdem hat bisher jede Veröffentlichungen überzeugen können.

Nun erscheint, knapp ein Jahr nach ihrem letzten famosen Album Mogontiacum, der neue Langspieler, welcher den wunderbaren Namen „Totholz (Ein Raunen aus dem Klammwald)“ trägt.
Ein erster Blick aufs Cover suggeriert zunächst einmal eine nicht zu leugnende Nähe zu den grandiosen „Nektar“-Teilen der Banddiskographie.

Auf „Totholz“ spielt die Band ihren eigenen Katalog sauber runter. Es gibt doomige Riffs, psychedelische Elemente und eine Vocalrange, die von giftigem Gekeife über fast schon erzählartige Parts und tiefere Passagen reicht.
Eigentlich alles eine runde und abwechslungsreiche Sache. Jedoch kommt irgendwie nicht recht Stimmung auf, vieles kommt einem zu bekannt vor, zu gleichförmig. Damit ist nicht gemeint, dass die Songs schlecht sind, jedoch finden sich dieses Mal kaum Überraschungen, sondern lediglich gutes Nocte Obducta Niveau, welches dem Autor doch ein bisschen zu wenig ist.
Immerhin haut der Schlusstrack ''Wiedergänger Blues'' noch einen raus und tänzelt zwischen zähen, trockenen Melodien und atmosphärischer Verspieltheit.

Das Album bietet einen guten Querschnitt, der zwischen den letzten Alben der Band steht und die neue Scheibe somit als perfekten Einstieg in den Kosmos der Mainzer präsentiert. Etwas mehr zwingendes Liedgut oder eine deutlichere Positionierung hätte dem Ganzen allerdings gut getan.

Sascha Scheibel

XXL WertungM

Tracklist:

1. Innsmouth Hotel 03:26
2. Die Kirche der wachenden Kinder 06:42 S
3. Trollgott 04:14
4. Totholz 05:26
5. Ein stählerndes Lied 02:56
6. Liebster 03:30
7. Wiedergänger Blues 15:27

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