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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsDer Weg Einer Freiheit - Finisterre

Lyzzärd - Savage

lyzzard coverxxlLabel: Fighter Records

Spielzeit: 40:48 min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Also Hut ab, bei Fighter Records ist man ähnlich fleissig wie beim Mutterlabel Xtreem Music (dem spanischen Qualitätsladen für lecker Death und Grind Gebolzte!), denn beide Vereine bringen regelmässig Frischfutter für die Fans unters Volk. Bei Fighter Records geht es da ordentlich traditionell vorwärts, hier wird dem klassischen Heavy Metal gehuldigt und die an dieser Stelle vorgestellte Formation passt da aber mal so was von perfekt ins Beuteschema! Die Rede ist von der Band Lyzzärd aus Portugal (dort gibt es also doch noch was anderes als geilen Black Metal...), die sich auf ihrem Debüt "Savage" voll und ganz dem Sound der alten Helden verschrieben hat. Purer, unverfälschter Heavy Metal wird hier zelebriert und mit einer Spielfreude dargeboten, die einen mitreißt, ob man will oder nicht. Das ist sicherlich keine große Kunst und auch definitiv nicht innovativ - aber es macht unheimlich viel Spaß, sich die Mucke der Kollegen anzuhören und genau darum geht es ja wohl im Metal! Schönes Teil mit 'nem coolen Coverartwork, nur die Coverversion des 80er Gassenhauers "Maniac" (genau, der Song aus "Fleshdance"!), im Original von Michael Semvello, hätte man sich sparen können, sogar müssen, denn die ist echt gruselig... Ansonsten ist "Savage" nett gemachte Unterhaltung für Zwischendurch!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Nightwatcher 04:47
2. Heavier than Life 04:09
3. Savage 02:54
4. Yakuza 03:56
5. Fire 03:49
6. Living in the Dawn 04:59
7. Queen of Vengeance 03:48
8. Survivor 04:07
9. Metalzone 03:59
10. Maniac (Michael Sembello cover) 04:20

Worm - Evocation Of The Black Marsh

worm coverxxlLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 41:54 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Manchmal frage ich mich doch, wieso man seiner Band einen Namen gibt, den es schon zigmal in der Szene gibt, so wie hier zum Beispiel? "Worm" - da sagt einem ja eigentlich schon der gesunde Menschenverstand, dass der schon mehrfach vergeben sein dürfte (ist er natürlich auch, von Japan bis nach Venezuela!) Aber das nur so nebenbei... Kommen wir nun zu den amerikanischen Worm, einer Ein-Mann-Kapelle aus Florida (wer denkt bei Florida eigentlich nicht automatisch an Black Metal??) Der Kollege Wurm kümmert sich auf seinem Debüt (nach zwei Demos aus den Jahren 2014 und 2016) sowohl um Instrumente als auch um den Gesang und da schau her - die Platte kann echt was! Der präsentierte Black Metal ist schön dreckig, moderig und extrem böse - trotzdem darf man ihn mitnichten unterschätzen. Denn Herr Wurm macht seine Sache verdammt gut und überzeugt auf breiter Front. Irgendwo zwischen uralten Beherit und Archgoat (und ähnlich strukturierten Kollegen) bewegt sich der Sound, ist extrem räudig und hat gerade bei den doomigen Passagen seine allerbesten Momente. Altmodisch abgefuckt, mit einem ätzenden Gesang versehen, da dürften nicht nur Black Metal Fanatiker, sondern sicherlich auch Freunde des gepflegten "Autopsy-Sounds" ihren Spaß haben! Ich habe ihn auf jeden Fall!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A

1. Altar of Black Sludge 01:46
2. Winged Beast of the Phantom Crypt 04:52
3. Gravemouth 05:54
4. Evil in the Mire 07:30
Side B
5. Evocation of the Black Marsh 06:00
6. Swamp Ghoul 04:39
7. Rotting Semblance 06:58
8. The Slime Weeps 04:15

Degial - Predator Reign

degial coverxxlLabel: Sepulchral Voice Records

Spielzeit: 38:29 min.

Genre: Death Metal

Info: Homepage

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 24. November 2017

Ich bin mir ganz sicher, dass auf dieses Album verdammt viele Death Metaller sehnsüchtig gewartet haben, ist doch der Vorgänger "Savage Mutiny" in der Szene eingeschlagen wie eine Bombe. Nun ist Platte Nummer Drei endlich da und jeder, der bereits Fan der Schweden ist kann, darf und muss hier bedenkenlos zuschlagen. Dreckig, bösartig und bitterböse - die Kollegen sind von ihrer Marschroute keinen Millimeter abgewichen und genau das haben wir uns doch auch alle gewünscht, oder? Die Musik der Schweden soll ordentlich weh tun, hier ist immer noch kein Platz für Muttersöhnchen und Weicheier! Diese Art des Death Metals ist auch meine bevorzugte Baustelle und da dürfte es niemanden wundern, dass auch meine Wenigkeit von "Predator Reign" (überhaupt - was für ein cooler Titel!) voll und ganz begeistert ist. Was für ein Monat für Death Metal Fans! Endseeker, Under The Church, Crypts of Dispair, Chasing Death und jetzt Degial - das wird ein verdammt teurer November....

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Predator Reign
2. Thousand Spears Impale
3. The Savage Covenant
4. Crown Of Fire
5. Devil Spawn
6. Hellstorm
7. Heretical Repugnance
8. Annihilation Banner
9. Triumphant Extinction
10. Clangor Of Subjugation

Crypts of Despair - The Stench of the Earth

Crypts Of DespairsxxlLabel: Testimony Records

Spielzeit: 41:09 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 24. November 2017

Wow, da hat der Dennis von Testimony Records aber (mal wieder) ein ganz feines Näschen gehabt, als er sich die Burschen von Crypts of Despair gekrallt hat. Schon beim einleitenden Titeltrack, der noch recht langsam daherkommt, bekommt man eine Ahnung, was für ein Brecher hier auf einen zurollt! Und dann geht es auch schon los, ein unglaublich fetter und druckvoller Death Metal quillt (zunächst vom Tempo noch etwas zurückhaltend) aus den Boxen, Old School wie Sau und mit einer unmenschlichen Kraft versehen. Wenn dann noch die beiden Sänger mit ihren herrlich hässlichen Growls loslegen, spätestens dann sollte bei jedem Death Metal Maniac vor Begeisterung die Milch einschießen! Unglaublich brutal versetzen einen die Kollegen aus Litauen in die frühen Neunziger, als quasi jedes Death Metal Album ein Klassiker war! Und wer immer noch nicht überzeugt ist, der sollte mal in den Track "77" reinhören, für mich das absolute Überlied auf "The stench of the earth" und einer der besten Death Metal Songs der letzten halben Stunde - das Teil knallt einfach alles weg! Ihr merkt schon, ich bin total begeistert von diesem Album, purer Death Metal, schön altmodisch und alles hinwegfetzend, mit einer schier unfassbaren Gewalt ausgestattet und einfach nur schweinegeil! Definitiv ein ganz fetter Höhepunkt des Death Metal Jahres 2017!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. The Stench Of The Earth
2. Path To Vengeance
3. Pits Of Endless Torment
4. 77
5. Fleshless Eternity
6. Enslaved In Blasphemy
7. Possessed By Astral Parasites
8. Ravage The Earth
9. Monuments Of Fear
10. Dead Light

Rites Of Daath – Hexing Graves

Rites of daath  hexing gravesxxlLabel: Godz ov War

Spielzeit: 21:16 min.

Genre: Death/Doom/Black

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Aus dem Nachbarland Polen (übrigens ein schönes Land, sollte man mal bereist haben), erreicht uns heute die Debüt-EP der fünf Krakauer von Rites Of Daath. Selbige kredenzen uns ein 20 minütiges fünf Gänge Menü mit Zutaten aus den Genres Death Metal, Doom und Swchwarz Metal.
Den Einstieg macht dabei das Titellied, das allerdings mehr wie ein drei Minuten langes Intro wirkt. Unter eingestreuten, eher rituell anmutenden, Sprechgesangspassagen werden quasi nonstopp die selben zwei-drei Riffs gefiedelt und auch die ersten zwei Minuten im nächsten Track „Necromantic Rites of the Underground“ verlaufen nach dem selben Schema. Damit veranschlagt der reinrassige Doomanteil bereits ein knappes Viertel der Gesamtspielzeit.
Danach rumpelt es dann aber auch noch einmal kräftig los und die restliche Viertelstunde erwartet uns ein guter Mix aus Black und Death Metal mit gelegentlichen Doom Anleihen. Vom Sound her ist das ganze schön rumpelig und Genregerecht, also an der Front ist nichts zu beanstanden.
Bei knappen 20 Minuten Spielzeit lässt sich oft nicht ewig schreiben, von daher kann man hier zu einem schnellen Ende kommen. „Hexing Graves“ geht für eine Debüt-EP absolut in Ordnung, verbindet die drei genannten Spielarten des Metals in einem angenehmen Gemenge mit starker Doomschlagseite und lässt eigentlich wenig zu kritteln übrig. Rites of Daath können bedenkenlos supportet werden.

Kai B.

XXL WertungL

Tracklist:

1. Hexing Graves 03:01 
2. Necromantic Rites of the Underground 05:50 
3. Sepulchral Phantom 04:01 
4. Bitter Entrails of the Earth 03:32 
5. Most Holy Death 04:42 

Hallatar - No Stars Upon The Bridge

hallatarxxlLabel: Svart Records

Spielzeit: 40:28 min.

Genre: Melodischer Death/Doom

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Eine verdammt traurige Geschichte steckt hinter diesem Album, denn damit versucht Juha Raivio (Swallow the Sun) den Tod seiner Lebensgefährtin Aleah zu verarbeiten, die im April des letzten Jahres an Krebs verstorben ist. Grundlage sind Gedichte und andere Texte Aleahs, die nun von Juha mit ungeheuer emotionalem und sehr sanftem Doom, der aber auch seine tiefschwarzen Schattenseiten hat, vertont wurden. Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, gepaart mit der traurigen Schönheit des Gedenkens an vergangene schöne Tage, dominieren den Sound dieses Albums, das mit seiner unglaublich intensiven Atmosphäre wirklich niemanden kalt lassen dürfte. Unterstützt wird Juha dabei von Amorphis-Sänger Tomi Joutsen, der sowohl beim klaren Gesang, als auch bei seinen Growls die vielleicht beste Leistung seiner Karriere abliefert. Den weiblichen Gesang übernimmt Heike Langhans von "Draconian", während hinter den Drums niemand geringerer als Gas Lipstick von "HIM" Platz genommen hat. Alle Musiker geben definitiv ihr Allerbestes und haben damit ein Werk erschaffen, das in seiner Emotionalität, seiner Traurigkeit und seiner Verletzlichkeit seinesgleichen sucht. Allerspätestens, wenn beim abschliessenden "Dreams burn down" noch ein letztes Mal die Verstorbene zu hören ist (es hatte da noch bereits aufgenommene Gesangsspuren von Aleah gegeben), dürften auch beim abgefucktesten Hörer alle Dämme brechen. Ein zutiefst trauriges Werk, das nicht leicht zu ertragen ist und welches man auf gar keinen Fall nur so nebenbei hören darf. Schade, dass es einen solch schmerzlichen Verlust geben musste (Aleah ist keine 40 Jahre alt geworden...), um ein solches Meisterwerk zu erschaffen.

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Mirrors
2. Raven's Song
3. Melt
4. My Mistake (feat. Heike Langhans)
5. Pieces
6. Severed Eyes
7. The Maze
8. Spiral Gate
9. Dreams Burn Down (feat. Aleah Starbridge)

Midnight – Sweet Death And Ecstasy

midnight sweetxxlLabel: Hells Headbangers

Spielzeit: 32:02 min.

Genre: Speed/Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Midnight sind seit Jahren schon so etwas wie der Geheimtipp, den jeder kennt, und haben sich mit ihrem hedonistischen Speed Black Metal seit dem ersten Album 2011 eine konstante Fanbase erspielt. Nachdem 2014er Abräumer „No mercy for mayhem“ war ich gespannt, was uns Athenar denn so zu bieten hat.
Das Album geht also mit einem stattlichen sech Minuten Opener los und stürzt mich erst mal in tiefe Depressionen. Ich kann es nicht anders sagen, aber der erste Song „crushed by demons“ ist wie das ganze erste Drittel der Scheibe insgesamt, einfach stinkend langweilig. Erst ab „melting brains“ bekommt das ganze ernsthaft zug und mausert sich dann langsam zu einer ansehnlichen Platte.
Auf der Zielgeraden hat „Sweet death and ecstasy“ nämlich einiges zu bieten. „Bitch Mongrel, Poisen Thrash“ und „ Befor my time in hell“ sind amtliche mid-tempo Granaten, und reißen das Ruder nach dem doch arg mauen Start noch einmal erheblich herum.
Ansonsten gibt es hier wenig Neues zu berichten. Midnight sind eben Midnight, und große Veränderungen im Sound oder den Songstrukturen gibt es nicht zu vermelden. Hätte sich der erste Teil des Albums konstant auf dem Niveau der zweiten Hälfte bewegt, hätten wir es hier mit einem knallharten Anwärter auf den „Album des Jahres“ Posten zu tun gehabt. So bleibt mir nur die alte Gleichung vom einen Fuß im Eisfach und dem anderen im Ofen. Im Schnitt kommt dabei dann nur Mittelmaß raus.

Kai B.

XXL WertungL

Tracklist:

1. Crushed by Demons 06:26
2. Penetratal Ecstasy 03:43
3. Here Comes Sweet Death 03:41
4. Melting Brain 01:57
5. Rabid! 03:25
6. Bitch Mongrel 03:05
7. Poison Trash 03:17
8. Before My Time in Hell 06:28

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