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Cult of Erinyes - Tiberivs

Cult of Erinyes TiberivsLabel: Code 666 Records

Spielzeit: 55:42 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Black Metal aus Belgien? Da gibt (und gab!) es so manche coole Band, wobei den allermeisten Leuten wohl die grandiosen Enthroned als erstes in den Sinn kommen dürften. Cult of Erinyes sind eine weitere Kapelle, von deren Existenz ich bislang noch nie etwas gehört habe, obwohl es sie schon seit 2009 gibt und "Tiberivs" das dritte Album ist. Nun ja, besser spät als nie - also ran anne Mucke! Was schnell auffällt, ist die Tatsache, dass die Musiker großen Wert darauf legen, nicht im Einheitssumpf unterzugehen und sich künstlerisch von der Stangenware abzuheben. Das ist löblich und funktioniert auch recht gut. So wird Abwechslung hier groß geschrieben, es wird zum Beispiel geschickt in Sachen Tempo und Gesang variiert. Auch treffen gute Melodien auf gnadenlose Brutalität und durch die eingesetzten Keyboards wird dem Ganzen noch ein dezenter Schuss Epik untergejubelt. Das ist alles in allem wirklich gut gelungen, was mir allerdings ein wenig fehlt, ist so der letzte Schliff, bzw. die perfekte Verarbeitung der erwähnten Elemente. So sind manche der Songs einfach einen Tick zu lang, um den Hörer auf den Punkt zu fesseln, nach einer gewissen Weile kommt dann doch der Kollege "Gähn!!" um die Ecke. Manchmal liegt halt wirklich die Würze in der Kürze. Dennoch ist "Tiberivs" kein Reinfall oder ähnliches, sondern ein durchdachtes (vielleicht ein bisserl zu viel davon...) und definitiv ambitioniertes Werk, dem einfach noch der finale Kick fehlt. Reinhören sollte man auf jeden Fall einmal!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Achaea, 41 B.C. 02:41
2. Nero (Divine Providence) 07:43
3. Casus Belli 06:24
4. Bred for War 03:52
5. Loner 04:27
6. Germanicus 07:40
7. First of Men 05:50
8. Damnatio Memoriae 06:05
9. For Centuries to Come 11:00

Gravdal - Kadaverin

gravdalxxlLabel: Soulseller Records

Spielzeit: 44:49 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 11. August 2017

Boah, was hab ich mich mit diesem neuen Album der Norweger herumgequält und auch jetzt nach dem x-ten Hördurchlauf habe ich es immer noch nicht geschafft, mit dem Teil grün zu werden. Woran liegt's? Die Voraussetzungen sind ja eigentlich ganz cool: Phobos (Gitarre) und Eld (Vocals + Bass) von Aeternus sind immer noch dabei (Ares und Specter haben dagegen kürzlich die Tanzkapelle verlassen...) und die wissen ja wie der Hase läuft. Aber irgendwie haben sie sich (zumindest für meine Ohren) auf ihrem neuen Album ein wenig verfranzt. So findet man neben klassischem nordischen Black Metal, auch akustisches, Ausflüge in den Post-Sektor, aber auch in den groovigen Black'n'Roll-Bereich. Und da liegt des Pudels Kern, beim Zusammenspiel all dieser Ingredienzien hakt es ordentlich. So fehlt mir einfach ein gewisser "Roter Faden", das Album ist überhaupt nicht homogen, sondern eher eine lose Aneinanderreihung von Songs (hat fast 'nen Sampler-Charakter). Die Tracks an sich sind gar nicht soooo übel (mal abgesehen vom Titelsong, der mit einem grauseligen Saxophon aufwartet...), aber sie bilden einfach keine Einheit. Da hilft es auch nichts, dass Kollege Eld wieder einmal grandios sein Stimmorgan malträtiert. Naja, zu manchen CDs findet man einfach keinen richtigen Zugang, vielleicht liegt's auch an mir...

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Kadaverin
2. Apostler av døden
3. Dans med livet, dans med døden
4. Arkaisk kamp, angrip!
5. Vi som ser i mørket
6. Eklipse
7. Roten til all ondskap
8. Inni menneskedyret
9. Når noen tar farvel

 

Hour of 13 - Salt the Dead - The Rare and Unreleased

Hour of 13  Salt the Dead xxlLabel: Shadow Kingdom Records

Spielzeit: 29:15 min.

Genre: Heavy Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Der Titel deutet es schon an, es gibt nix Neues von den US-Doomern, sondern eine Zusammenstellung alter Songs in anderen (vorwiegend ungeschliffenen) Versionen. So sind die ersten acht Songs Demo-Versionen des Debüts, dementsprechend rauer und ursprünglicher als das spätere Ergebnis. Danach folgen drei Tracks, die vom Bandchef Chad Davis eingesungen wurden, wobei besonderes Augenmerk auf "Upon black wings we die" gelegt werden sollte, ein Song, der in Gedenken an Jason McCash (dem verstorbenen Bassisten von The Gates of Slumber) komponiert wurde und zwar direkt nach dessen tragischen Tod. (05.April 2014 - Heroinüberdosis). Den Rest des Albums gibt es Songs auf die Ohren, die von Ben Hogg eingesungen wurden (in einer Rehearsal-Session). Dass es bei dieser Zusammenstellung auch einige Überschneidungen gibt, ist nicht sonderlich tragisch, denn die CD ist eh nur was für beinharte Fans der Band und für solche ist das Teil hier sicherlich sehr spannend. Musikalisch ist der Heavy/Doom der Amis ja sowieso über jeden Zweifel erhaben, herrlicher Stoff für Freunde von Bands wie Pagan Alter, alten Black Sabbath oder Pentagram. Aber wie gesagt, nur was für eingefleischte Fanboys und Girls...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Call to Satan 05:21
2. Submissive to Evil 05:41
3. The Correlation 05:46
4. Endurement to the Heirs of Shame 05:49
5. Grim Reality 03:31
6. Hex of Harm 04:23
7. Allowance of Sin 05:16
8. Missing Girl 08:14
9. Call to Satan 04:32
10. The Rites of Samhain 05:20
11. Upon Black Wings We Die 05:36
12. The Gathering / Call to Satan 06:20
13. Submissive to Evil 05:42
14. Grim Reality 03:36

Task Force Beer - Meaning of Life

Task force BeerxxlLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 29:15 min.

Genre: Death/Grindcore

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 20. August 2017

Wenn eine CD schon einen verdammt coolen Eindruck macht, bevor man auch nur einen Takt der Mucke gehört hat, ist das schon 'ne feine Sache. So auch hier! Der Bandname ist schon mal dufte (ist Bier ja immer!!) und das augenfreundliche Cover gehört definitiv zu meinen Top five in diesem Jahr! Soweit, so gut, doch kann die Musik da mithalten? Jawoll, kann sie! Die fröhliche Truppe aus Trier ballert sich durch die knappe halbe Stunde Spielzeit, dass es eine wahre Wonne ist. Feinster (d.h. herrlich brutaler!!) Deathgrind wird präsentiert, knüppelhart, aber definitiv kein dilettantisches Geprügel (die Kollegen wissen genau, was sie tun!)! Sehr schön finde ich es auch, dass die Truppe mit gleich zwei Sängern arbeitet, die zusammen die gesamte Bandbreite des extremen "Gesangs" abdecken, das hört sich echt verdammt geil an! Textlich bewegen wir uns von brutal bis lustig, ebenfalls recht ausgewogen. Woher ich das weiß, schließlich kann man beim Deathgrind selten ein Wort verstehen? Ganz einfach (und das führt uns direkt zu einem weiteren, ordentlich fetten Pluspunkt dieser CD!) die Aufmachung der Scheibe ist derbe professionell, schön aufgemachtes Booklet mit allen Texten zum Mitsingen, das sieht man derart bei so mancher Mega-Profi-Band nicht. Mir persönlich gefällt übrigens (sowohl von der Mucke, als auch vom lyrischen Konzept her) der Track "Mothra" am besten - das aber nur so nebenbei... Insgesamt eine schweinegeile Geschichte, eine coole Kombination aus professionell und ordentlich viel Spaß! So muss das sein! Also in diesem Sinne: MOTHRA KOMMT, MOTHRA HILFT!!!

PS: Das Teil gibt es demnächst auch als Tape beim russischen "Narcoleptica Productions"-Label!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Intro 01:09
02. T.F.B. 02:37
03. First Kiss 01:42
04. Home 02:46
05. Darkness 01:29
06. Inner Demon Fight 01:03
07. Puutarha 01:53
08. Enemy (Intro) 00:48
09. Slow Death 04:09
10. Mothra 00:41
11. Not My Fault 03:03
12. Meaning of Life 02:04
13. Violence for Silence 00:11
14. Last Kiss 02:25
15. Post Aus Puutarha 02:03

Ursinne - Swim with the Leviathan

ursinnexxl Label: Transcending Obscurity Records

Spielzeit: 39:23 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 20. August 2017

Da haben sich doch mal wieder zwei gestandene Szene-Veteranen zusammen getan, um all ihre Erfahrung und ihr Können zu verschmelzen und großartige Musik zu fabrizieren. Ok, manchmal geht so was auch mal lecker ins Beinkleid, aber nicht so in diesem Fall! Die Namen der Protagonisten darf man sich aber auch auf der Zunge zergehen lassen, handelt es sich doch um Jonny Pettersson und Dave Ingram!! Ersteren kennt man von seinen Bands Wombbath, Ashcloud, Henry Kane (um nur ein paar zu nennen!) und wer von Euch jetzt Dave Ingram googeln muss, der wird mit Sabaton nicht unter zwei Stunden Dauerbeschallung bestraft! Was (um mal zur Mucke zu kommen!) als erstes extrem positiv auffällt, ist die unglaublich fette Produktion - der Sound haut wirklich rein, wie ein Haluter während der Drangwäsche (kleiner Perry Rhodan Insider!). Dazu gesellen sich knallharte, super-professionelle Old School Death Metal Granaten, von denen wirklich jede zündet. (zumindest die eigenen Songs, doch dazu etwas später...) Dass die Stimme von Kollege Dave zu den besten gehört, die der Death Metal jemals hervorgebracht hat, brauche ich ja eigentlich nicht zu erwähnen, tue es aber trotzdem, weil sie einfach zu geil ist!! Ein wenig schade finde ich es nur, dass von den zwölf Songs ganze vier Stück Coverversionen sind, deren Auswahl auch noch recht schräg anmutet. So finden wir da The Vapors (eine kurzlebige britische Postpunk/New Wave Band), Queens of the Stone Age, Siouxie and the Banshees und The Osmonds. Gerade die Version deren Hits "Crazy Horse" ist leider der Tiefpunkt der Platte, was vor allem auch am Mitwirken eines Herrn Count MonVond liegt (kennt den überhaupt irgendjemand???), der dem Stück mit seinem Gejaule endgültig den Todesstoß versetzt. Also, Jonny und Dave: Beim nächsten Mal lieber etwas fleißiger sein und nur Eigenproduktionen bringen, denn diese sind ohne Ausnahme der absolute Hammer!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Talons
2. Hollow Hearse
3. Devil May Care
4. The Chimes of Midnight
5. Underworld
6. Serpentine
7. Bullet Bitten
8. Something Wicked This Way Comes
9. Crazy Horses (Bonus Track - THE OSMONDS Cover)
10. Turning Japanese (Bonus Track - THE VAPORS Cover)
11. Monsters in the Parasol (Bonus Track ft. Kam Lee - QUEENS OF THE STONE AGE Cover)
12. Spellbound (Bonus Track - SIOUXSIE AND THE BANSHEES Cover)

Coffeinne - Circle Of Time

Coffeinne  Label: Fighter Records

Spielzeit: 48:23 min.

Genre: Melodic Power Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Eigentlich ist dieses fröhliche Scheibchen bereits im Dezember 2016 erschienen (auf Rock Estatal Records), aber den Leuten bei Fighter Records scheint die Musik der Spanier so gut gefallen zu haben, so dass sie heuer das gute Stück nochmal neu veröffentlichen. Geboten wird von der Band aus Madrid auf ihrem Debüt gut gemachter Melodic Power Metal, der mit allem auffährt, was Freunde des Genres auch erwarten: Tolle Melodien, druckvoll und mit anständiger Produktion vorgetragen und immer schön "heavy" (also kein "Zuckerguss-Kitsch!!). Gerade auch Sänger Iñaki Lazcano kann mit seiner ausdrucksstarken Stimme Akzente setzen. Die Spanier machen also schon sehr viel richtig, es fehlt nur (noch) das nötige Quentchen Eigenständigkeit, um sich von der großen Masse an Bands in ihrem Genre vernünftig abzusetzen. Für ein erstes Album ist das Dargebotene allerdings mehr als ordentlich und ich kann "Circle of time" jedem Freund des melodischen Metals durchaus ans Herz legen. Hört einfach mal rein!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Fragile 04:33
2. Fallen Angel 04:50
3. Take This Life 04:33
4. Isolated 05:10
5. Life in a Showcase 04:16
6. Save Me 05:25
7. Broken 04:37
8. No Escape 04:26
9. The Hate Within 03:55
10. Circle of Time 06:38
11. Life in a Showcase (Orchestral)

TotenGott - Doppelgänger

Totengott DoppelgangerLabel: Xtreem Music

Spielzeit: 44:22 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ah, Totenmond. Die wollten eigentlich keine Platte mehr machen, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Jetzt haben die Jungs in kürzester Zeit doch noch etwas Neues veröffentlicht. Komisch, dass die Mucke nur entfernt an die vorherigen Veröffentlichungen erinnert...
Ach, verdammt und Quatsch mit Soße! Es tut mir leid, ich habe mich verlesen. Jaja, wer lesen kann, ist klar im Vorteil, haha! Gegenstand dieser Review, die Veröffentlichung 'Doppelgänger', ist nicht etwa ein weiterer Output der Baden-Württemberger, sondern das Debütalbum der drei Spanier TotenGott.

TotenGott gründeten sich 2014, sind augenscheinlich Fans der deutschen Sprache und eifern auf ihrem ersten Longplayer den mächtigen Celtic Frost nach, ohne dabei derart akribisch ans Werk zu gehen wie etwa die deutschen Warhammer vor nicht ganz 20 Jahren. Vielmehr stellt die Mucke eine gute Mischung aus den doomigeren Stücken der Black-Sabbath-Frühphase und der Frühphase der oben erwähnten Schweizer dar, wobei das Keyboard entsprechend Einzug hält, was aber überraschend gut in den Gesamtsound integriert wurde und eher vitalisierend als störend wirkt.. Mitunter fließen Elemente aus Thrash-, Doom- sowie Death Metal mit ein, so dass man beinahe von einem Retro-Proto-Death-Metal-Album sprechen kann. Obschon die drei Songs allesamt Überlänge haben, sind sie erstaunlich kurzweilig ausgefallen und machen ordentlich Spaß.
Fazit: Ich bin ziemlich verzückt: Das Teil rockt ungemein und wirkt trotz des Retrocharakters ausgesprochen frisch und knackig. Daher sollten nicht nur Nostalgiker ein Ohr riskieren.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Delusion Of Negation
02. Satan Beside You
03. Doppelgänger

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