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Soul Demise – Thin Red Line

soul demise 2017xxlLabel: Apostasy Records 

Spielzeit: 38:51 min.

Genre: Melodic Death Metal

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 19. Mai 2017

Bereits seit 1993 sind die Recken von Soul Demise musikalisch unterwegs. Damals noch unter dem Namen Inhuman, unter welchem zwei Demos veröffentlicht wurden. 1998, mit der Veröffentlichung der EP „Farewell to the Flesh“, wurde dieser jedoch abgelegt. Von da an also das musikalische „Seelensterben“ und ehrlich gesagt passt dieser Name auch wesentlich besser zum melodischen Death Metal der Bayern.
Seitdem sind nunmehr fast 20 Jahre vergangen, in denen man es neben besagter EP auf fünf Full-Length-Alben gebracht hat. Jetzt wird mit „Thin Red Line“ also der sechste Liebesgruß aus der Lederhose, bestehend aus einem Strauß von elf neuen Songs, überreicht. Ist die rote Linie wirklich so dünn, oder haben wir es hier mit einem fetten Strich samt Ausrufezeichen zu tun? Hören wir rein...

Mit „Plagued by Fear“ geht´s direkt und ohne Vorgeplänkel in die Vollen. Schöne Uptempo Nummer, die einem direkt klarmacht, was hier Sache ist: Melodic Death Metal der alten Schule - No Compromise! Interessant sind hier die eingestreuten Akustikpassagen, für die das Tempo aber keineswegs reduziert wird. Super Opener!
So geht´s dann munter weiter mit einem Reigen aus Songs, die mit allen bekannten und beliebten Versatzstücke dieses Genres aufwarten: emotionale Refrains, melodiöse Gitarrenläufe gepaart mit treibendem Drumming, schmachtende Akustikzupfereien und die herrlich jauchzenden bis growlenden Vocals von Sänger Roman, die mich mehr als einmal an At The Gates erinnern. Ab und zu wird auch mal der Dampfhammer ausgepackt und es wird in Richtung Moderne drauflos gestampft, oder man bedient sich thrashiger Elemente wie z.B. beim letzten Track „Hopeless Case“.
Hier und da tönt es auch mal etwas progressiver, wie bspw. in „Purity of Soul“ oder dem bereits vorab veröffentlichten Albumteaser „Deceive the Masses“. Aber das wird nie übertrieben und so obsiegt insgesamt der Old-School-Faktor. Eine Nummer wie „Frustration“ müffelt z.B. dermaßen nach den guten alten 90ern, dass es eine Freude ist. Auf jeden Fall ein Album-Highlight und überhaupt nicht frustrierend. Im Gegenteil!

Fazit: Soul Demise melden sich nach siebenjähriger Abstinenz mit einem gelungenen Album zurück und sind sich treu geblieben. Die Mischung aus Tradition und Moderne ist ausgewogen und auch die Produktion klingt nicht übertrieben glattpoliert. Optisch kann man ebenfalls glänzen, stammen Coverartwork und Design doch von niemand geringerem als Björn Gooßes (Killustrations) und dieser Name steht ja nun mal für Qualität. Kaufen!

Marc N.

XXL WertungL

Tracklist:

1. Plagued by fear
2. Desperate cry
3. Deceive the masses
4. Empty
5. Live on the edge
6. Frustration
7. T.R.L.O.S.
8. The glow of the rich man´s friend
9. Purity of soul
10. Braindead
11. Hopeless case

 

Soulskinner - Descent To Abbadon

soulskinner 2017Label: Xtreem Music

Spielzeit: 46:06 min.

Genre: Death Metal

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 22. Mai 2017

Die Todesbleiwalze Soulskinner aus dem Großraum Athen lehrt ihren Jüngern seit 17 Jahren das Fürchten, machte zuvor (1997 - 2000) unter dem Namen Terra Tenebrae die Gegend unsicher und präsentiert mit 'Descent To Abbadon' in den nächsten Tagen ihr viertes Album, auf dem sie routiniert in Szene gesetzten Oldschool-Death-Metal zum Besten gibt.

Warum man mit 'Fracticide' ausgerechnet den schwächsten der zehn auf der Platte enthaltenen Songs an den Anfang gestellt hat, ist mir zwar ein kleines Rätsel, aber kein wirkliches Drama, denn dieser Track ist bei Weitem kein Rohrkrepierer, wäre mir im Mittelteil der Scheibe allerdings weit weniger aufgefallen. Im Großen und Ganzen stellt 'Descent To Abbadon' der fünf Griechen ein gutklassiges Alte-Schule-Album mit einigen herausragenden Stücken - allen voran das sehr an die mächtigen Bolt Thrower erinnernde 'The Dead Have Ravished' - dar, welches zudem einen schön organischen Sound und ein geiles Mark-Riddick-Artwork verpasst bekam sowie eine sehr akzeptable Spielzeit aufweist (an dieser Stelle grinst Kollege Hemmer).
Gewiss kein Meilenstein, aber mehr als solide Death-Metal-Kost.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Fracticide
02. Soul Of Death
03. Nemesis
04. Chorus Of The Initiated
05. The Dead Have Ravished
06. True Bliss
07. The Fall
08. A Spectral Vision
09. Murder
10. Descent To Abaddon

Svartsyn - In Death

svartsyn 2017Label: Agonia Records

Spielzeit: 41:28 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 09. Juni 2017

Vier Jahre nach dem letzten Mini-Album "Nightmarish sleep" kommt Kollege Ornias endlich mit einem neuen Svartsyn-Album um die Ecke. Es ist das mittlerweile neunte, die Band ist ja auch schon seit 1993 dabei (wenn man die direkte Vorgängerformation Chalice dazuzählt, sogar seit 1991!). Und wie immer liefert Ornias verdammt gute Qualität ab, was anderes hatte ich auch gar nicht erwartet. Es erwartet uns herrlicher Black Metal der klassischen Art, von rasend schnell bis zu gediegenem Mid-Tempo werden alle Register gezogen. Eine kalte und bitterböse Atmosphäre rundet die Platte mit Bravour ab und lässt keinen Platz für irgendwelche Meckereien. Wie schon seit dem "Black testament"-Album (2013) unterstützt ihn der Belgier "Hammerman" an den Drums, alles andere macht der Schwede wieder selber. Jeder, der auf hervorragend inszenierten, altmodischen Black Metal steht, kommt an Svartsyn echt nicht vorbei, aber Szenekenner dürften die Band eh lieben!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Seven Headed Snake
2. Dark Prophet
3. With Death
4. Inside The White Mask
5. Wilderness Of The Soul
6. Black Thrones Of Death
7. Exile In Death

Eisregen - Fleischfilm

Eisregen FleischfilmxxlLabel: Massacre Records

Spielzeit: 41:28 min.

Genre: Dark Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ich bin ganz ehrlich, obwohl ich schon seit ihrem Debüt "Zerfall" ein Fan der Band bin, hatte ich mit dem neuen Werk der Thüringer Truppe namens "Fleischfilm" zunächst so meine Schwierigkeiten, denn die Kollegen gehen hier mal einen neuen Weg. So handelt es sich um das erste Konzeptalbum der Formation, denn es wird dem italienischen Kino der 70er und 80er Jahre gehuldigt (Mir fallen da spontan die "Giallo"-Filme Filme von Mario Brava oder Dario Argento ein) und entsprechend hat man auch die Musik angepasst. Es geht sehr elektronisch zur Sache, auch einige akustische Passagen finden sich im Sound wieder - ich denke, es ist kein Zufall, dass das Ganze an eine Art Soundtrack erinnert. Insgesamt ist die Platte sehr ruhig ausgefallen. Und genau damit kam ich anfangs so gar nicht zurecht, vielleicht weil ich bei der Thematik die Klänge von den entsprechenden Künstlern wie den Prog-Göttern "Goblin", Fabio Frizzi oder dem grandiosen Ennio Morricone im Hinterkopf hatte und mir denen kann sich nun mal keiner messen. Oder ich vermisse zu sehr die rohe Brutalität der früheren Eisregen-Werke (die mir immer noch am Besten gefallen!), keine Ahnung? Mittlerweile habe ich mich mit der ganzen Sache etwas mehr angefreundet, vor allem weil man schon merkt, dass den Musikern das Konzept sehr am Herzen liegt, sie sicherlich große Fans dieses cineastischen Subgenres sind und daher mit dem nötigen Ernst an die Dache herangehen. So sollen Songtitel und Texte auch voller Anspielungen stecken, die ich allerdings nicht entdecken kann, da ich definitiv kein großer Giallo-Fan bin (ich freue mich da eher auf den 5. "Phantasm"-Film, der in Kürze erscheint...) und mich dementsprechend in diesem Metier nicht gut auskenne. Insgesamt ist "Fleischfilm" ein mutiges und ambitioniertes Werk, aber in meinen Ohren eindeutig nicht das beste in der Diskographie der Thüringer. Ist einfach nicht meine Baustelle. Was aber dennoch wie immer ausgesprochen cool ist, sind die Texte und der herrliche Gesang von Herrn Roth. Von einem Blindkauf würde ich allerdings abraten, hört lieber erst mal rein!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. DREI MÜTTER
2. HAUCH DES TODES
3. JENSEITS DER DUNKELHEIT
4. DIE LETZTE REISE DES ALAN YATES (METAMORPHOSE 2)
5. AUF DEN SPUREN DER SÄGE
6. TIEFROT
7. NAHE DER FRIEDHOFSMAUER
8. MENSCHENFRESSER
9. SYNDIKAT DES SCHRECKENS
10. IM BLUTRAUSCH
11. SATAN DER RACHE
12. NACHTS KOMMT DAS DELIRIUM (DIGIPAK BONUS)

Naudiz - Wulfasa Kunja

Naudiz Wulfasa KunjaLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 38:42 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

Black Metal aus Italien? Da dürften bei so manchen Kennern schon die Alarmglocken schrillen, ist in diesem Fall aber völlig unnötig! Denn auch wenn die Kollegen von Naudiz jetzt kein weltbewegendes Jahrhundertwerk abgeliefert haben, so bietet ihr zweites Album "Wulfasa kunja" (was immer das auch heissen mag...) doch gut gemachten, soliden Black Metal der klassischen Schule. Das Trio ist definitiv mit lobenswerter Energie und Spielfreude bei der Sache, kommt aber über ein gutes Mittelmaß nicht hinweg. Die Kollegen machen nicht wirklich was falsch, es fehlt einfach nur das "gewisse Etwas", um sich nachhaltig von der Konkurrenz abzuheben. Ist aber nicht weiter tragisch, denn man kann die Songs gut anhören, sie nerven nicht und auch die Produktion geht völlig in Ordnung. Gute Hausmannskost, möchte ich mal sagen...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Side A
1. Garmr 07:06
2. Vali ok Nari 03:48
3. Jarnvidr 05:25
4. Angrboda 03:30
Side B
5. Loki 04:59
6. Geri ok Freki 04:16
7. Vanargandr 05:02
8. Wulfasa Kunja 04:36

Pyriphlegethon - The Murky Black Of Eternal Night

Pyriphlegethon murcky frontLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 36:36 min.

Genre: Black Metal

Info: /

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ein kurzes, aber angenehm düsteres Intro leitet den neuen Tonträger der niederländischen Ein-Mann-Truppe Pyriphlegethon ein und wer das vor ca. anderthalb Jahren (Dezember 2015!) erschiene Album "Night of consecration" gut fand (so wie ich zum Beispiel!!), der kann beim vorliegenden Nachfolger blind zuschlagen. Maurice de Jong, der Alleinherrscher bei Pyriphlegethon knüpft nämlich nahtlos an den Vorgänger an und zelebriert auch heuer einen grimmigen und rohen Black Metal, der ordentlich old-schoolig daherkommt. Zu den räudigen Klängen gesellen sich immer wieder sphärische Keyboards, die das Gesamtergebnis aber keineswegs verwässern, sondern ihm vielmehr noch einen mystischen Touch verleihen, welcher der Musik und dem herrlich garstigen Gesang noch einen zusätzlichen Kick gibt. Neu oder innovativ ist das Ganze definitiv nicht, aber es knallt ordentlich und hat (mal abgesehen von der fehlenden Originalität) keine nennenswerten Schwachstellen. Kann man nichts mit falsch machen, so geiler Old School Krach geht doch immer!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Curse of the Old Coffin 00:50
2. Monument of Death 04:16
3. Funeral Bells 04:06
4. The Serpent's Tongue 04:44
5. Summoning Ancient Evil 05:20
6. Return to the Tomb 00:41
7. The Murky Black of Eternal Night 04:00
8. Cursed Blood 03:38
9. The Coldest Grave 04:37
10. Night on the Black Mountain 04:44

The Unity - The Unity

the unityxxl Label: Steamhammer

Spielzeit: 58:36 min.

Genre: Melodic Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Neben-Projekt von (unter anderem) Gamma Ray Musikern. Darauf könnte man "The Unity" reduzieren. Geboten bekommt man eine schon oft gehörte Mischung aus Melodic Metal und Hardrock. Die Songs gehen für meinen Geschmack ein bis zwei Minuten zu lang, da meistens nur der cheesige Chorus widerholt wird. Eine Ausnahme ist zum Beispiel "Close to Crazy", das dynamisch und kompakt eher Fans der Hamburger Metal-Schule bedient. Ein weiterer Pluspunkt von "The Unity" sind die crunchigen Riffs, die dann aber wieder mit dem Rest der Songs nicht so zusammenpassen mögen, da der Sänger eher im Soul-lastigengen Hardrock Anhänger finden wird. Auf jeden Fall haben wir hier kein Kaliber wie das "Masterplan"-Debüt. Das Album macht aber trotzdem über weite Strecken Spaß. Wer keinen Überknaller erwartet hat, wird hier doch solide bedient.

Christian Schmitz

XXL WertungM

Trackliste:

01. Rise And Fall
02. No More Lies
03. God Of Temptation
04. Firesign
05. Always Just You
06. Close To Crazy
07. The Wishing Well
08. Edens Fall
09. Redeemer
10. Super Distortion
11. Killer Instinct
12. Never Forget

 

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