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Zeal & Ardor – Devil Is Fine

Zeal  ArdorxxlLabel: MVKA Records

Spielzeit: 25:00 Min.

Genre: „Black“ Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 03. März 2017

Man darf es durchaus einen kleinen Hype nennen, welcher Zeal & Ardor derzeit widerfährt, und es ist eine verdiente Anerkennung, denn die auf „Devil Is Fine“ ertönenden Klänge sind unglaublich erfrischend und tragen die Saat eines vielversprechenden Neubeginns in sich – im heißen Süden, inmitten geköpfter und ausblutender Hühner sowie unter auf Ketten baumelnden Schrumpfköpfen. Black Metal wird mit diesem Album um ein weiteres „Black“ ergänzt, mit „schwarzer“ Musik wie Gospel und Blues vermählt – wobei begleitend das Blut von der Decke strömt wie weiland in „Angel Heart“ während der Sexszene von Mickey Rourke und Lisa Bonet. Der Mann hinter diesem schillernden Projekt lautet auf den Namen Manuel Gagneux – ein Schweizer, mittlerweile in New York lebend, farbig sowie bekennender Burzum-Fan.

Dieses knackig kurze Debütalbum („Reign In Blood“ läuft länger) lädt ein zur Reise in ein bizarres Paralleluniversum, in welchem Corpsepaint tragende Wikingerhorden aus Norwegen die amerikanischen Südstaaten vor Zeiten des Sezessionskrieges heimsuchen. Dort treffen sie auf Sklaven, welche die Baumwollfelder bewirtschaften, sich in der Gegend um New Orleans mit Voodoozauber zur Wehr setzen, während im sumpfigen Hinterland die schlichten Holzkirchen lichterloh brennen. Und am Ende verbindet sich alles auf wundersame Art und Weise, das scheinbar Unvereinbare ist ineinander aufgegangen, fließend, organisch, die zuvor bekannten Grenzen transzendierend. „Devil Is Fine“ bringt wahlweise Voodoo nach Norwegen oder die Nordmannen nach Louisiana – und beides funktioniert.

Was hält hier also davon ab, sechs Punkte zu verteilen? Das Album (welches mit seinen 25 Minuten eher wie eine EP anmutet) ist noch zu uneinheitlich. Die Instrumentals gefallen, zerstören jedoch eine umfassende Ordnung und verhalten sich selbst untereinander noch zu heterogen. Anfangs zwar interessant, stellen sie, je öfter man das Album hört, schließlich nur unnötig schmückendes Zierwerk dar, auf welches man besser verzichtet hätte. Hätte „Devil Is Fine“ sich auf die „echten“ Songs beschränkt, dann gäbe es verdiente sechs Punkte. Davon ganz unabhängig ist Zeal & Ardor hiermit etwas wahnsinnig vielversprechendes gelungen. Es bleibt zu hoffen, dass „Devil Is Fine“ sich zu einer neuen, starken Wurzel der Musikgeschichte auswachsen wird.

Daniel Lofgren

XXL WertungL

Tracklist:

01. DEVIL IS FINE
02. IN ASHES
03. SACRILEGIUM I
04. COME ON DOWN
05. CHILDREN‘S SUMMONS
06. SACRILEGIUM II
07. BLOOD IN THE RIVER
08. WHAT IS A KILLER LIKE YOU GONNA DO HERE
09. SACRILEGIUM III

Dread Sovereign – For Doom The Bell Tolls

dread soverein 2017Label: Ván Records

Spielzeit: 36:52 Min.

Genre: Doom Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 03. März 2017

Eine der zentralen Fragen, welcher sich dieses neue, zweite Dread Sovereign-Album ausgesetzt sieht, ist die folgende: darf eine Band, die als Erstling einen 67-minütigen Doom-Monolithen aus dem Fels geschlagen hat, für den 36 Monate später erscheinenden Nachfolger lediglich drei neue Lieder plus zwei unnötige Instrumentals sowie eine Coverversion (von Venom) bei einer Laufzeit von nun nur noch 37 Minuten als Nachfolger bieten? Die Antwort ist natürlich ein „Ja“, aber kein bedingungsloses. Also: ja, sie darf, wenn es sich um echte Qualitätsware handelt. Und wäre die im Vergleich zum Debüt auf „For Doom The Bell Tolls“ nahezu halbierte Laufzeit mit Magie erfüllt, dann gäbe es auch keinen Grund zur Klage.

Sehen wir über den missglückten Titel des Albums hinweg, der dem ernsthaft-gesetzt klingenden (Gesamt-)Werk eklatant entgegensteht und welchen man eher von einer Spaß-Metal-Band erwartet hätte. Sehen wir auch über das Cover hinweg, welches zwar versucht, die Elemente des großartig verpackten Vorgängers als Band-Trademark zu etablieren, dabei jedoch bestenfalls halb so gut geraten ist und dessen eigentümlichen Zauber nicht reproduzieren kann. Nicht hinweg sehen kann man auf jeden Fall über eines: die auf „For Doom The Bell Tolls“ enthaltene Musik.

Das Intro, welches zugleich als Titel“song“ fungiert, ist tausendmal gehörter, komplett unnötiger Stoff. Glockengeläut, schön und gut; natürlich passt es zum Titel, aber – um die aufgezeigte Straße in die Bay Area zu beschreiten – überzeugende Riffs hätten dazu erst recht gepasst. Noch schlimmer, noch unnötiger ist das zweite Instrumental namens „Draped In Sepulchral Fog“ – und wenn man diese beiden Stücke zusammenrechnet, dann haben Dread Sovereign bereits fünf der enthaltenen 37 Minuten verschwendet.

Twelve Bells Toll In Salem“ nimmt nach „For Doom The Bell Tolls“ als erster echter Song volle 13 Minuten in Anspruch. Der Titel ist interessant, enthielt das Debüt an gleicher Stelle doch „Thirteen Clergy To The Flames“. Ob der irgendwann erscheinende Drittling als zweiten Song in seinem Namen eine Botschaft mit „eleven“ verkünden wird? Doch sei es drum: die Band kann hier nicht überzeugen. Das Lied ist in Ordnung, allerdings gerade in seiner ersten Hälfte nicht bedeutsam oder interessant genug, um über das Maß des guten Durchschnitts hinaus zu erstrahlen. Folglich erfordert es nicht zwingend diese opulente Laufzeit, wobei gerade ab dem Mittelteil mit dessen fast schon „David-Gilmour-spielt-Doom“-Ausmaße annehmenden Klangwelten Hörerinteresse und -freude deutlich steigen. In ihrer Gesamtheit wissen die beiden anderen, echten neuen Lieder mehr zu gefallen. „This World Is Doomed“ ist recht zügig und flott, für Dread Sovereign-Verhältnisse sogar ausgesprochen schnell; kein Übersong, doch allemal nett. „The Spines Of Saturn“ schlägt überraschenderweise in tiefste Space-Rock-Gefilde aus und dürfte Anhängern von Hawkwind oder frühen Monster Magnet gefallen, wabert es doch ansprechend und vor allem sehr viel variabler als alles andere hier aus den Boxen. Sehr unnötig ist allerdings das abschließende Venom-Cover „Live Like An Angel, Die Like A Devil“, da es überhaupt nicht auf diese Veröffentlichung passt – der eintretende Effekt hätte auch dann nicht fremdartiger sein können, wenn Dread Sovereign Marusha oder die Saragossa Band gecovert hätten, sprich: es zerstört den bereits ohnehin inhomogenen Albumfluss komplett und mutet wie ein absoluter Fremdkörper an, auch wenn es sich – um dies nicht unter den Tisch fallen zu lassen – an und für sich um ein gutes Cover handelt.

Es stellt sich neben der eingangs aufgeworfenen Frage abschließend nun vor allem diejenige, was die Band sich von dieser Veröffentlichung verspricht. „For Doom The Bell Tolls“ mutet wie eine unüberlegt und ohne große Vorbereitung dahin geworfene Pflichtveröffentlichung an. Man kann das Werk auch nicht als mit einer wilden, kreativen und künstlerisch wertvollen „Wir schmeißen alles über den Haufen, aber wir können das, denn wir haben die musikalische Vision dafür!“-Sicht falsch überhöhen – denn dies lässt sich hier beileibe nicht ausmachen.

Was also bleibt, ist eine nach dem sehr vielversprechenden Debüt bereits deutlich ins Stocken geratene Karriere mit einem durchschnittlichen und zu viele Fragen aufwerfenden Zweitwerk. Schwache vier Punkte für ein Album, bei welchem ich im Vorfeld noch eher mit mindestens starken fünf bis gar sechs gerechnet hatte – Alan Averill sollte sich wieder mehr auf Primordial konzentrieren.

Daniel Lofgren

XXL WertungM

Tracklist:

1. For Doom The Bell Tolls
2. Twelve Bells Toll In Salem
3. This World Is Doomed
4. Draped In Sepulchral Fog
5. The Spines Of Saturn
6. Live Like An Angel, Die Like A Devil (Venom Cover)

Patria - Magna Adversia

partia coverxxlLabel: Soulseller Records

Spielzeit: 50:33 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 03. März 2017

Hui, hier geht es ohne Umschweife und vor allem ohne Intro sofort zur Sache, das gefällt mir! Aber von Vorne: Obwohl es das Duo aus Brasilien schon seit 2008 gibt und "Magna Adversia" bereits den sechsten Longplayer der Kapelle darstellt, habe ich von der Band bislang echt nichts gehört. Und deshalb hatte ich auch (aufgrund ihrer Herkunft) bei den Kollegen einen ganz anderen Sound erwartet - Fetter Fehler! Denn hier gibt es nicht die geringste Spur vom herrlichen Südamerika-Rumpel-Metal, nö hier geht es ganz und gar skandinavisch zur Sache. Das nenne ich mal Hochglanz-Black Metal, ordentlich bis ins kleinste Detail durchkonzipiert und genau da liegt für mich persönlich der Hund begraben. Es ist einfach zu klinisch, zu konstruiert für meinen Geschmack ausgefallen, sozusagen Black Metal vom Reißbrett. Dafür gibt es sicherlich auch genug Freunde, ich gehöre allerdings nicht dazu. Schlecht ist der Spaß definitiv nicht, mir fehlt einfach der nötige "Spirit", der dreckige Rotz, die satanische Atmosphäre. Wer so etwas dagegen nicht braucht, der ist bei Patria an der richtigen Adresse!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Infidels
2. Axis
3. Heartless
4. A Two-Way Path
5. Communion
6. Now I Bleed
7. Arsonist
8. The Oath
9. Porcelain Idols
10. Magna Adversia

Anomalie - Visions

anomalie visionsxxlLabel: Art of Propaganda

Spielzeit: 51:28 Min.

Genre: Post Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 17. März 2017

Was einst mit grandiosen Werken wie dem Amesoeurs Debüt oder dem Schaffen von Woods of Desolation begann und erfolgreich Genregrenzen einriss, Konventionen über den Haufen warf, und eine ungeahnte Frische in die Musik brachte, entwickelt sich langsam aber stetig in Richtung Stagnation. Bands wie Deafheaven stehen in den Charts und richtigen Fortschritt hat man seither auch nicht gesehen.

Anomalie, ihres Zeichens einst als Projekt des Multiinstrumentalisten Marrok, der auch live bei Harakiri for the Sky in die Saiten greift, gegründet, bringen nun ihren dritten Longplayer innerhalb von vier Jahren in den Handel, namentlich "Visions".

Wer mit dem Schaffen von Harakiri for the Sky vertraut ist, wird sich sofort heimisch fühlen, soviel sei schon einmal vorab gesagt. Auch Anomalie beherrschen ihr Handwerk wunderbar und bieten viel Raum für Melodien, für große Soundkollagen und diese stetig fließende Melancholie, wie sie gerade bei Post-Black Bands immerzu mitschwingt.
Dabei ist die Bezeichnung Post-Black im Falle von Anomalie nicht vollends passend. Die Band bewegt sich durch alle möglichen Richtungen, nimmt Einflüsse gezielt auf und verwebt sie in ihre meist sehr langen Songgerüste. Es finden sich dezente Gothic Anleihen, Melo-Death Referenzen und atmosphärische Farbtupfer wie häufig eingesetzte Chöre oder akzentuiert eingesetzte Klavierpassagen. Nicht selten wird der Druck rausgenommen und der Akustikgitarre Raum gegeben um danach mit noch größerer Wucht zuzuschlagen.

In seinen besten Momenten erinnert das Album dabei an ganz alte Katatonia und sogar ein Fünkchen Paradise Lost scheint ab und an durch die Schwärze. Das ist alles handwerklich mehr als solide gemacht und Fans des Genres sollten hier ein weiteres Highlight finden. Was allerdings fehlt ist wirklich Neues. Keine Frage, hier ist viel Gefühl im Spiel und man bekommt alles auf einem sehr hohen Niveau präsentiert, trotzdem scheint das Genre so langsam an seine Grenzen zu kommen.
Unterm Strich bieten Anomalie ein durchaus überzeugendes Werk, welches Anhängern der Richtung wohl die Freudentränen ins Gesicht zaubern wird. Deswegen dürfen diejenigen, die sich angesprochen fühlen, gerne noch ein Pünktchen mehr addieren.

Sascha Scheibel

XXL WertungL

Tracklist:

1. Vision I: Towards the Sun
2. Vision II: The Wanderer
3. Vision III: A Monument
4. Vision IV: Illumination
5. Vision V: Starless Nights
6. Vision VI: White Forest
7. Vision VII: One with the Soil

Xysma - Yeah (Re-Release)

XYSMA YeahLabel: VIC Records

Spielzeit: 62:32 Min.

Genre: Progressiver Grindcore

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Yeah! Das ist doch endlich mal wieder eine Wiederveröffentlichung mit Sinn und Verstand! Die frühen Werke der finnischen Deathgrind-Legende Xysma wieder auszubuddeln, ist eine echt großartige Sache. Was, kennt Ihr nicht? (Hier ist schämen angesagt!) 1988 gründeten ein paar fröhliche Finnen eine Band namens Repulsion und brachten ein völlig irres, aber bis heute legendäres Demoband mit dem Namen "On a cartrip in Sweden" heraus. Knapp sieben Minuten total kaputter Grindcore - ein Träumchen! Danach änderte man dann schnell den Namen in Xysma. Ein Demo mit dem Titel "Swarming of the maggots" erschien dann 1989 - 18 Tracks in 17 Minuten - ein Schelm, wer da nicht an Grindcore denkt!

Und schon sind wir thematisch bei der vorliegenden CD. Die präsentiert uns nämlich neben dem titelgebenden Debüt-Album "Yeah" auch noch als Bonus die vorangegangenen EPs "Above the mind of morbitity" und "Fata Morgana". Auch wenn die CD dabei nicht chronologisch vorgeht, so möchte ich dies hier dennoch tun! Also beginnen wir mit der "Above..."- MLP (1990) - hier wird noch amtlich geballert, bis der Arzt kommt. Lecker Grindcore, da gibt es nix zu meckern. Auf der "Fata Morgana"-7" (1990) deutet sich allerdings schon ganz dezent an, in welche Richtung sich die Band in Zukunft bewegen würde, denn der immer noch heftige Grindcore wird durch allerlei kleine Gimmicks und Spielereien auf interessante Weise erweitert und damit auf eine ganz andere Stufe gehoben. Und dann kam "Yeah" (1991) und überforderte damals fast jeden Hörer, denn es war seiner Zeit definitiv völlig voraus. Der basisgebende Grindcore näherte sich immer mehr dem Death Metal und kann mit folgenden Worten nur annähernd beschrieben werden: Wirr, verrückt, progressiv, völlig ausgeflippt. Ich formuliere das gerne so: Für mich sind Xysma zu dieser Zeit die "Waltari des Deathgrind" und ich finde, das trifft es recht gut. Selbst heute noch dürfte dieses Teil so manchen Hörer ordentlich überfordern! Man muss schon recht offen für's Außergewöhnliche sein, um "Yeah" wirklich würdigen zu können.

Ich hoffe, dass man sich demnächst auch dem zweiten Album "First & magical" annehmen wird, denn dies ist auch nochmal richtig abgefahren, bis sich die Band später völlig vom Death Metal gelöst hat und ganz, ganz wirres Zeug gespielt hat (was selbst mir nicht mehr zusagte....) und sich dann 1998 auflöste. Seit 2011 sind die Kollegen jetzt wieder zusammen, aber von irgendwelchen neuen Songs ist weit und breit keine Spur. Vielleicht auch besser so, denn nochmal an so etwas wie "Yeah" heranzukommen dürfte sehr schwierig bis unmöglich sein! Eine tolle Wiederveröffentlichung, obwohl ich gerne das oben erwähnte "Swarming to the maggots"-Demo auch nochmal gehört hätte. Kommt vielleicht noch? (Vielleicht zusammen mit dem "Repulse"-Demo? Nur so eine Idee....)

PS: Wer den Song "Fata Morgana" von der gleichnamigen 7" vermisst - der ist auch vorhanden, wurde nur aus irgendwelchen Gründen mit dem Song "Embodiment of morbitity" zusammen gewurschtelt und taucht deshalb in der Tracklist nicht auf, ein kleiner Fehler, der aber verzeihlich ist!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Why Am I I? 03:17
2. On the Hill of Desecration 03:34
3. Uranus Falls 02:09
4. Aspirations: a. Reflections of Eternity 03:00
5. Aspirations: b. First Sunbeams of the New Beginning 03:15
6. No Name 00:50
7. Above the Horizon 04:45
8. Importance of the Dimensionless Mirage 02:40
9. Until I Reach the Unattainable 03:11
10. There's Only One Sun 01:40
11. Written into the Sky 03:08
12. CCPT 2 00:46
13. On the Hill of Desecration 03:35
14. Entangled in Shreds (live Turku 3/11/90) 02:26
15. Embodiment of Morbidity 04:03
16. Fata Morgana 01:571.
17. Foetal Mush 02:00
18. Paradise of Steaming Cadavers 04:27
19. Entangled in Shreds 02:34
20. Mild Stench of Rot 02:30
21. Dismemberment in Trance 03:31
22. Cranial Cradle 03:15

Ululatum Tollunt - Quantum Noose Of Usurpation

Ululatum Tollunt Quantum Noose of UsurpationLabel: Invictus

Spielzeit: 19:29 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Kleine Warnung gleich zu Beginn: Wer das im letzten Jahr veröffentlichte Demo "Order of the morningstar" sein Eigen nennt (und das dürften ja Tausende sein...), der braucht sich diese CD gar nicht zulegen, es ist nämlich das Gleiche in Grün (bzw. Silber). Neues Cover, neues Label, alte Songs. Für die wenigen Leser, die das Teil doch noch nicht kennen: Es geht in den knapp 20 Minuten ordentlich zur Sache! Die Amerikaner liebäugeln nämlich gewaltig mit ihren Kollegen aus der War Black Metal Branche, d.h. irgendwo in der Schnittmenge von primitivem Black Metal und derbstem Death Metal wird in den sechs Songs alles niedergekloppt, was sich nicht schnell genug in Sicherheit bringen konnte. Dass zwischendurch auch mal das Tempo gedrosselt wird, schadet der infernalischen Atmosphäre keineswegs, es unterstützt diese eher noch. Auch wenn man an die Größen der Szene sicherlich noch nicht wirklich herankommt, so ist "Quantum noose of usurpation" dennoch ein herrlich kaputtes Stück Musik geworden, das die ganz besonders Harten unter Euch sicherlich in ihr Herz Schließen dürften!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Order of the Morningstars 02:34
2. Serpentine Despoilers 03:31
3. Lupine Aggressors 02:11
4. Obsidian Dominion 02:15
5. Quantum Noose of Usurpation 03:06
6. Triumph Continuum 05:52

Tenebrae In Perpetuum - La Genesi: 2001-2002

Tenebrae In Perpetuum 2017xxLabel: Ordo MCM

Spielzeit: 29:21 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Huch, was scheppert das Schlagzeug denn so? Und auch der Sound ist recht dünn. Da bin ich von den Italienern aber bedeutend bessere Qualität gewohnt! Des Rätsels Lösung: Es handelt sich bei "La Genesi: 2001-2002" (der Titel deutet es ja schon dezent an!) mitnichten um neues Liedgut (schade...), sondern um die Wiederverwertung ihres Demos "The black flame's age" (2001) und der EP "Tenebrae in Perpetuum" (2002). Feine Sache, denn die beiden Tonträger sind schwer zu bekommen und die darauf befindliche Musik muss sich nun wirklich nicht verstecken, ganz im Gegenteil. Der Black Metal der Italiener ist hier noch eine ganze Ecke rauer und dreckiger, was zum einen den Demo-Charakter unterstreicht, aber auch aufzeigt, dass die Kollegen von Anfang an schon geile Musik eingekloppt haben! Auch kann man die qualitative Entwicklung vom Demo zur EP sehr gut nachvollziehen. Für Fans der Band (wie meine Wenigkeit!) unverzichtbar, ansonsten darf jeder mal reinhören, der auf gut gemachten Underground Black Metal steht! Gibt es im März auch als Vinyl!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Black Flame's Age 03:49
2. Tenebrae in Perpetuum 03:52
3. La morte è sopra me 03:35
4. Oscure presenze 04:05
5. Condannato agli inferi 03:35
6. Tenebrae in Perpetuum 03:37
7. La morte ha trionfato su Piubago 04:55
8. La fine della vita 01:45

 

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