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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsInfernäl Mäjesty - No God

Corpus Diavolis - Atra Lumen

Corpus Diavolis  Atra lumenxxlLabel: ATMF Records

Spielzeit: 44:02 min.

Genre: Doomiger Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Es gibt sie doch noch! Französische Black Metal Bands, die ihr Genre erweitern, ohne sich einen pseudo-intellektuellen Anstrich zu geben und ihr satanisches Erbe hochhalten, ohne zum Beispiel zu einem reinen Abklatsch der nordischen Szene zu verkommen. Corpus Diavolis sind eine solche Band und liefern mit ihrem dritten Album "Atra lumen" ein extrem intensives und beeindruckendes Werk ab. Ob die Franzosen immer schon so geil waren, kann ich leider nicht sagen, denn die beiden ersten Alben "Revolucia" (2010) und "Entheogenesis" (2013) sind mir leider nicht bekannt (was ich aber schleunigst ändern werde!). Geboten wird uns grandioser, hymnenhafter Black Metal, der sich von der Geschwindigkeit im Mid-Tempo bis (vor allem) Doom-Bereich bewegt, was den epischen Charakter der ausgezeichneten Songs nur noch verstärkt. Dazu gesellt sich ein ausgesprochen variabler Gesang, dezente (aber markant eingesetzte!) Keyboardklänge und eine ausgezeichnete Produktion. Aus dieser Mischung entstehen unglaublich dichte und intensive Songs, die mich gleich beim ersten Hören gepackt haben und seitdem nicht mehr loslassen. Eine okkult/mystische Atmosphäre wird dadurch kreiert, die ebenfalls keine Wünsche offen lässt. Hier haben ATMF Records aber mal wieder voll ins (tief) Schwarze getroffen! Kann ich uneingeschränkt empfehlen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Revelations Before Dawn 06:22
2. The Ardent Jewel Of His Presence 05:52
3. L'Oeil Unique 05:54
4. Signs Of End Times 04:12
5. Wine of The Beast 06:27
6. Flesh To Flesh 04:52
7. Thy Glorification 03:37
8. Sick Waters 06:45

Abatuar - Perversiones De Muerte Putrefacta

Abatuar  Perversiones xxl Label: Dunkelheit

Spielzeit: 30:13 min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Vor ungefähr zwei Jahren hatte ich bereits das Vergnügen, die Demo-Compilation "Vejación de la Bestia/Fosa Comun" von Abatuar zu besprechen und war schwer begeistert von der rohen Brutalität der Band aus Panama. Nun gibt es endlich Nachschub vom Kollegen Cadaver, der wohl mittlerweile ganz allein für Musik und "Gesang" (wenn man das herrliche Gerödel so nennen möchte...) verantwortlich ist. Und was soll ich sagen, das Teil ist noch geiler, als es die Demos bereits waren. Eine rohe, dreckige und bitterböse Mischung aus Uralt-Black Metal, räudigem Death Metal und einer Prise Grind knallt uns da entgegen, dass einem die Ohren bluten. Wunderbarer Südamerika-Rumpel-Sound, dessen Primitivität man aber keineswegs mit Dilettantismus gleichsetzen darf. Ganz im Gegenteil, das akustische Chaos hat Hand und Fuß und Herr Cadaver weiss ganz genau, was er tut - der Kollege ist definitiv kein blutiger Anfänger. (So ist (und war) er auch noch in einigen anderen Bands unterwegs) Dazu gesellt sich eine perfekt auf die Musik abgestimmte Produktion: Schön roh und überhaupt nicht matschig, oder gar zu dünn - auch hier gibt es nix zu meckern. Das Einzige, was ein wenig schade ist, ist die kurze Spielzeit von nur einer knappen halben Stunde. Aber da man sich dieses verdammt coole Album eh sofort nochmal reinzieht, will ich da mal großzügig drüber hinwegsehen... Für mich eindeutig das Beste aus Südamerika, was ich in letzter Zeit gehört habe!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Los efectos de la gangrena y putrefacción 02:21 
2. La noche de los muertos vivientes 02:05 
3. La bestia, el monje, el cura y el loco 02:21 
4. Decapitación letrinal 02:18 
5. Relaciones necrofecales 02:15 
6. Adoctrinamiento colectivo genocida 02:15 
7. Deidades sepultadas con restos humanos 03:03 
8. Sacramento antropofágico 02:53 
9. Ordalías de hierro fundido 02:20 
10. Descuartiza al hijo de puta 02:25 
11. Acompañados a la tumba 01:45 
12. En la necrópolis del totalitarismo 04:12 

Bloodrocuted - For The Dead Travel Fast

BloodrocutedxxlLabel: Punishment 18 Records

Spielzeit: 40:04 min.

Genre: Blackened Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 12. Mai 2017

Die vier Boys von Bloodrocuted servieren ihren progressiv angehauchten und recht modernen Thrash mit einer ganzen Wagenladung Black Metal, so dass man die Musik auf 'For The Dead Travel Fast' auch gut als Melodeath bezeichnen könnte. Aber hey, darauf geschissen, denn allein die Mucke zählt, nicht das Genre (auch wenn Ewiggestrige und andere verstrahlte Nasenbären das vielleicht anders sehen, harr harr!). Das Quartett aus dem flämischen Teil Belgiens jedenfalls klingt wie 20 Prozent neuere Testament, 50 Prozent At The Gates sowie 30 Prozent Amon Amarth. Nein, im Ernst, das haut wirklich hin (ich habe diesbezüglich Sir Deathwish um Rat gebeten und erhielt eine zufriedenstellende Bestätigung), auch wenn die Prozentangaben so 'was von über den Daumen gepeilt sind und die acht Songs in knapp 40 Minuten reichlich abwechslungsreich daher kommen, wirklich Spaß machen, sehr routiniert UND mit unbändiger Spielfreude eingespielt wurden und einen derartigen Vergleich daher eigentlich überhaupt nicht nötig haben. Alles schon einmal gehört? Klar. Aber grobe Bratwurst mit Kartoffelgratin und Knoblauchdressing auf Feldsalat schmeckt auch immer wieder geil. Daher: Geile Scheibe, geile Band, kaufen.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. The Land Beyond The Forest
02. The Leper And The Whore
03. Perversion Of Purity
04. Wound In Shadows
05. The Denial Of The Cross
06. Cult Of Sacrifice
07. For the Dead Travel Fast
08. Ominous

Mentors/Nekro Drunkz - Split (7")

MENTORS  NEKRO DRUNKZ Split 722 EPLabel: Hells Headbangers

Spielzeit: 10:31 min.

Genre: Asi-Punk/Asi-Grindcore

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die Bekloppten von Nekro Drunkz hatte ich ja schon zweimal auf dem musikalischen Seziertisch, diesmal hat man sich Verstärkung geholt und zwar von der wohl asozialsten aller Asi-Bands - den Mentors! Passt wie Arsch auf Eimer, zumal die Grindcorler ja bereits auf ihrem "Absolute filth" Album eine Mentors Coverversion zum Besten gegeben haben. Die Kaputzenmänner beginnen dann auch, allerdings bekommt man keine neuen Songs von ihnen zu hören, sondern irgendeinen alten Scheiß. ("Kings of Sleaze" vom "Houses of the horny"-Demo und "Midnight mistress" von der "To the max"-CD) Ich hab den Hype um diese völlig bescheuerte Kapelle noch nie verstanden, musikalisch ist das totaler Schrott und das ganze Drumherum ermuntert höchstens mein Frühstück, sich den Weg zurück durch die Speiseröhre zu suchen. Dagegen sind die beiden Tracks von Nekro Drunkz akustische Sahnestücke und das will echt was heißen! Für mich ist diese Scheibe der absolute Rotz und eine reine Verschwendung von Rohstoffen...

Christian Hemmer

XXL WertungXS

Tracklist:

Side A
1. Mentors - Kings of Sleaze 03:58
2. Mentors - Midnite Mistress 03:14
Side B
3. Nekro Drunkz - Crotch Crustaceans 01:23
4. Nekro Drunkz - Heavy Metal Mustache Ride 01:56

Star of Madness - The Truth Beneath

star of madnessxxlLabel: Neckbreaker Records

Spielzeit: 51:21 min.

Genre: Schwedentod

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 24. Mai 2017

Der klassische Schwedentod-Sound ist etwas, das mir irgendwie immer gefällt und da freue ich mich auch über eher mittelklassige Bands. Da kann man sich vorstellen, wie bei mir die Säfte kochen, wenn sich eine Kapelle findet, die diesen Sound nicht nur einfach spielt, sondern dies auch noch auf einem verdammt hohen Niveau tut. Und genau das passiert gerade mit mir, wenn ich den Kollegen von Star of Madness lausche, denn die Bayern sind vor allem eins: Scheiße Geil! Sie feiern nicht einfach nur den Schwedentod ab, nein sie tun dies mit unglaublicher Wucht, Spielfreude und vor allen bringen sie schon auf ihrem Debüt eine ganz eigene Note mit, damit war ja gar nicht zu rechnen. Ganz im Ernst: "The Truth Beneath" braucht sich definitiv nicht zu verstecken, sondern kann sich selbstbewusst an die Spitze der Bewegung katapultieren. Was ich damit meine? Nun in meinen Ohren ist das Teil eindeutig das beste Death Metal Album schwedischer Prägung der letzten Zeit! Wozu, neben der ausgezeichneten Arbeit an der Instrumentenfront, auch ganz besonders die prägnante Stimme von Frontkehlchen Timo Gibbons (aka Timo Reichert, den Kenner als Stimme von "Mucupurulent" identifizieren dürften) gehört, der sich ungelogen so anhört , als wäre er die uneheliche Nichte von LG Petrov und Matti Kärki! Dazu gesellt sich noch eine gnadenlos geile Produktion, welche die dufte Mucke auch soundtechnisch ins richtige Licht rückt. Für jeden Fan von Entombed, Dismeber, Grave und den anderen üblichen Verdächtigen ist "The Truth Beneath" eindeutig ein Pflichtkauf!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Intro 03:51
2. Dispair 06:04
3. Star Of Madness 05:33
4. Abu' Theb 06:35
5. Nemesis 06:16
6. Yule Horror 06:00
7. Wired Tale 06:07
8. Lake Of Nightmares 05:14
9. Dead Chtulhu Dreaming 05:41

Infernäl Mäjesty - No God

infernal majesty no godxxlLabel: High Roller Records 

Spielzeit: 61:08 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Irgendwie ist es ja unfair (wenn auch nachvollziehbar und normal!), dass man neue Werke einer Band immer mit ihrem besten Album vergleicht. Wenn dieses dann ein kleines Meisterwerk gewesen ist, seiner Zeit voraus, oder was auch immer, dann schafft es die entsprechende Formation in den allermeisten Fällen ja nicht, dieses Niveau noch einmal zu erreichen. So auch im Falle der Kanadier von Infernäl Mäjesty, deren Debüt von 1987 "None shall defy" ja gleich ein solcher Hammerschlag gewesen ist. Dass sich die Kollegen in der Folgezeit extrem rar gemacht und nur alle 150 Jahre ein frisches Album eingespielt haben, trägt zwar irgendwie zur Legendenbildung bei, kann bei oben erwähnten Problem aber auch nicht helfen. Versuchen wir also mal, "No God" als völlig freistehende Platte zu nehmen, die keinerlei "Legenden-Ballast" mit sich trägt! Und siehe da, man entdeckt ein richtig gut gemachtes, sehr wütendes Thrash-Teil, das sich nicht scheut, die Grenzen zum Death Metal immer wieder (und weiter) auszuloten, was besonders der Atmosphäre sehr gut tut. Ich mag ja sowieso diesen "dreckigen" Thrash weitaus mehr, als so Hochglanz-Geschichten (also eher Sodom als Anthrax...) und da fallen die Kollegen von Infernäl Mäjesty genau in mein Beuteschema. Was mir darüber hinaus noch gefällt, ist (neben einem leichten "Retro"-Touch, der durchaus charmant ist!) diese gewisse Verspieltheit, die sich trotz aller Brutalität immer wieder durchsetzt und damit den Gesamteindruck geschmackvoll verfeinert. Schönes Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Enter The World Of The Undead
2. In God You Trust
3. Signs Of Evil
4. Another Day In Hell
5. Kingdom Of Heaven
6. No God
7. False Flag
8. Nation Of Assassins
9. House Of War
10. Systematical Extermination
11. Extinction Level Event

Devil - To The Gallows

devil cover 2017xxlLabel: Soulseller Records

Spielzeit: 40:25 min.

Genre: Heavy Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ja, wo isser denn geblieben, der Doom? Waren die sympathischen Norweger bislang bei mir ausgesprochen beliebt gerade wegen ihrer gelungenen Mixtur aus schweren Heavy-Riffs und doomigen Sounds, so muss ich mich (und Ihr natürlich auch!) beim vorliegenden dritten Longplayer darauf einstellen, dass es weitaus rockiger zugeht, als man vielleicht erwartet hätte. Na klar, gibt es auch noch Doom-Elemente bei Devil, aber nicht ansatzweise so viele, wie auf den beiden Vorgängeralben. Aber was soll ich sagen, das schadet meiner Begeisterung für die Kollegen überhaupt nicht! (Wundert mich selber...) Schon der Opener und Titeltrack rockt derart unwiderstehlich, dass ich ihn mir sofort mehrfach anhören musste! Und der Rest der Platte steht dem in nichts nach - Herrlicher Heavy Rock, der den Sound von Legenden wie Black Sabbath, Pentagram oder Witchfinder General zelebriert und liebevoll in die Gegenwart transportiert. Ist das neu oder innovativ? Null. Macht das Ganze einen Heidenspaß? Volle Kanne Hoschi!!! Seitdem mir unser Chef die Mucke hat zukommen lassen, läuft "To the gallows" bei mir rauf und runter und beglückt mich ungemein! Schönes Teil, für mich (trotz des verminderten Doom-Anteils!) das beste Album der Norweger bislang!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. To The Gallows
2. Trenches
3. Dead Body Arise
4. Regulators
5. Reaper's Shadow
6. Peasants & Pitchforks
7. Jumping Off The Edge Of Time
8. David & Goliath
9. Cemetary Still

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