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God Dethroned - The World Ablaze

God Dethroned   The World AblazexxlLabel: Metal Blade Records 

Spielzeit: 41:15 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 05. Mai 2017

Mit ihrem nunmehr zehnten Album „The World Ablaze“ erfüllen God Dethroned die Erwartungen. Die Niederländer um Bandkopf Henri Sattler servieren ihren Fans acht hochmelodische Death Metal-Songs plus Intro und Zwischenspiel, die sich – wie die beiden vorherigen Veröffentlichungen – thematisch dem I. Weltkrieg widmen. Den vorübergehenden Split und die siebenjährige Pause ist der Band kaum anzumerken.

Oberflächlich bleibt alles beim Alten. Wer aber nach Details sucht, wird die ein oder andere Veränderung feststellen. Die Soli und einige Melodien wirken ausgereifter, wofür sicherlich der neue Gitarrist Mike Ferguson (u. a. Detonation) verantwortlich zeichnet. Hinzu kommt ein über die gesamte Albumlänge gedrosseltes Tempo. Doch ihr könnt Euch den Angstschweiß von der Stirn wischen. Natürlich treten God Dethroned das Gaspedal immer wieder bis zum Bodenblech durch.

Was ich allerdings vermisse, ist das Gespür für „Death Metal-Hits“, die die früheren Platten oft zu bieten hatten. Keiner der neuen Songs hat sich mir nachhaltig ins Gehirn gebrannt. „Schwierig“ finde ich außerdem den Drumsound. Gerade die Bassdrum nimmt „The World Ablaze“ ein wenig Dynamik.

Kurzum: Eine (noch) gute LP, die God Dethroned-Fans nicht enttäuschen wird. Wenngleich der letzte „Kick“ fehlt. In den letzten Monaten und Jahren sind viele spannende Death Metal-Alben erschienen, in deren Schatten „The World Ablaze“ steht. Ein handwerklich gutes Album mit gelegentlichem Feinschliff ist mir aber mittlerweile zu wenig.

Torben Jablonski

XXL WertungL

Tracklist:

01. A Call to Arms
02. Annihilation Crusade
03. The World Ablaze
04. On the Wrong Side of the Wire
05. Close to Victory
06. Königsberg
07. Escape Across the Ice (The White Army)
08. Breathing Through Blood
09. Messina Ridge
10. The 11th Hour

Ensnared - Dysangelium

ensnaredLabel: Invictus Productions

Spielzeit: 47:37 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 12. Mai 2017

Früher, als Großvaters Bart noch rot war und der kleine Kai nur ein karges Taschengeld erhielt (und dieses mit dem Geben von Nachhilfe nur marginal aufzustocken vermochte, denn die sonntägliche Kollekte zu stehlen war indiskutabel), war an den Erwerb von all den schönen Schallplatten und CDs kaum zu denken. Was tat man also? Man kaufte sich 90-Minuten-Kassetten von BASF, TDK, Maxwell usw., lieh sich Tonträger von Kumpels aus und kopierte diese frech, dass es eine helle Freude war. Zumeist konnte man auf eine Kassettenseite (á 45 Minuten) eine komplette Scheibe packen. Heutzutage hat man echte Schwierigkeiten beim Erwerb von Leerkassetten, aber man kann eh jeden Furz downloaden und schert sich nicht einen Scheiß um die Spielzeit einer Scheibe. So wundert es auch nicht, dass Labels und Bands die Frechheit besitzen, Alben mit einer Spielzeit von gerade mal 22 Minuten zu verkaufen.

Die Schweden Ensnared aus Göttingen ... nee, Quatsch mit Soße... Göteborg beweisen mit ihrem ersten Longplayer 'Dysangelium' (zuvor veröffentlichte das 2010 gegründete Quartett die Demo 'Ensnared' sowie die EP 'Ravenous Damnation's Dawn'), dass sie ihre Fans ernster nehmen als die schwarzen Schafe des Genres (Ihr solltet Euch schämen, Ihr kacknasigen Pillemänner!). Aber darum geht es nur sekundär (auch wenn die Spielzeit nicht völlig unerheblich ist), denn ausschlaggebend ist in erster Linie natürlich die Musik, welche kredenzt wird, die im Falle das Vierers verdammt gediegen ist. Angeschwärzter Todesblei mit einer Menge Wut und Wahnsinn wird hier auf die Menschheit losgelassen. Nicht selten wird man an die kongenialen Dissection erinnert, aber auch die ganze Bandbreite an (ebenfalls) schwedischem Death Metal (Grave, Entombed, Dismember, Unanimated, Unleashed...) sowie die mächtigen Morbid Angel (erste vier Alben) finden hier ihre Huldigung, von den nicht nur gelegentlichen Ausflügen in den Thrash Metal mal abgesehen. Ensnared haben hier ein ziemlich starkes Debütalbum am Start, welches eine ganze, ganze Menge kann (Schädelabschrauben inklusive).

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Crushing The Meek Of Heart
02. Interlude I
03. Gale of Maskim
04. Interlude II
05. Antiprophet
06. Interlude III
07. Apostles of Dismay
08. Interlude IV
09. Impious Immance
10. Interlude V
11. Dysangelium

Digir Gidim - I Thought There Was The Sun Awaiting My Awakening

Digir Gidim front 1600pxLabel: ATMF Records

Spielzeit: 47:22 min.

Genre: Atmosphärischer Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

2014 hat sich dieses griechische Duo gegründet und kommt nun mit ihrem Debüt-Werk an den Start. Und das Teil ist gleich ein megamässiger Volltreffer geworden! Geboten wird uns majestätischer, atmosphärischer Black Metal der Güteklasse A! Mächtige Melodien treffen auf räudigen Black Metal, verträumte Verspieltheit trifft auf pure Aggression und verbindet sich zu einer intensiven und packenden Einheit, deren Faszination sich man echt nicht entziehen kann (will man aber auch gar nicht!!). Das Ganze entwickelt eine prachtvolle, okkult/mystische Atmosphäre, die man nur als tiefschwarz bezeichnen kann. Die beiden Protagonisten Lalartu (Texte und Gesang) und Utanapištim Ziusudra (alles andere) ziehen alle Register und begeistern mich von vorne bis hinten. Das Können der beiden Musiker bemerkt man auch schon daran, dass die vier Songs allesamt eine beträchtliche Überlänge mit sich bringen, aber zu keiner Zeit langweilig oder monoton erscheinen, sondern gleichbleibend faszinierend und intensiv. Ein geiles Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Revelation of The Wandering - 12:20
2. Conversing with The Ethereal - 11:17
3. The Glow inside The Shell - 10:44
4. The Eye looks through The Veils of Unconsciousness - 10:56

Slaegt - Domus Mysterium

slaegt domusmysteriumxxlLabel: Ván Records

Spielzeit: 54:31 min.

Genre: Heavy/Black Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 05. Mai 2017

Blutjung, überraschend und mit verdammt viel Potential feuerten die jungen Dänen von Slaegt im Jahr 2015 ihre „Beautiful and Damned“ EP in die Schädel der gierigen Hörerschaft. Sie veröffentlichten damit nicht nur eine der besten Eps des Jahres, sondern kredenzten darauf eine sehr eigene originelle Mischung, die zurecht viele positive Kritiken einheimste.

Nun steht das zweite Full Length Werk der Band an. Die Grundlage ihrer Songs, das Fundament, bildet dabei Black Metal, der öfters in Richtung Dissection schielt. Sprich, hochmelodische Leads, furioses Riffing, diese immer greifbare flirrende Atmosphäre. Um nicht zum reinen Klon zu verkommen garnieren Slaegt ihre Musik geschickt mit Passagen, die auch auf einer Classic Rock Scheibe bestens funktionieren würden. Die Songs grooven, die Mixtur funktioniert beinahe perfekt und Slaegt dürften mit ihrer explosiven Mischung auch viele ansprechen, die sonst nicht im Black Metal zuhause sind.

Der Opener „I smell Blood“ sei als Paradebeispiel genannt. Startet er mit eher klassischen Riffs, erzeugt jedoch aufgrund der Vocals, die tatsächlich öfters an Jon Nödtveidt in seinen besten Jahren erinnern, eine düstere Stimmung. Mitsingtauglich ohne weichgespült zu klingen wird hier direkt der erste Hit serviert. Erstaunlich wie sich die Band in der kurzen Zeitspanne nach der EP auch an ihren Instrumenten weiterentwickelt hat. Jeder Griff sitzt, alles klingt sorgfältig überlegt und doch nicht zu verkopft. Ein wahrlich natürlich tönender Fluss entwickelt sich.

„Egovore“, der zweite richtige Song beginnt trügerisch ruhig um dann das Gaspedal durchzudrücken, NWOBHM Einflüsse rauszuhauen und gen Ende hin ein tolles Solo zu servieren. Slaegt erfüllen also die hohen Erwartungen und bieten uns ein Album, welches abwechslungsreich, frisch und absolut authentisch klingt. Abzüge gibt es für die zwei instrumentalen Tracks, die zwar beileibe nicht schlecht sind, aufgrund der anderen Volltreffer Songs jedoch verzichtbar wären.

Sascha Scheibel

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Succumb
2. I Smell Blood
3. Egovore
4. The Eye of the Devil
5. The Tower
6. Burning Feathers
7. Remember It's A Nightmare
8. Domus Mysterium

Assault - The Fallen Reich

AssaultLabel: Transcending Obscurity Asia

Spielzeit: 21:50 Min

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 10. Mai 2017

Das aus fünf Leuten bestehende Krachkommando namens Assault besteht seit 2006, kommt aus dem vielschichtigen Singapur und zelebriert auf seinem Debüt todesbleigeschwärzten Thrashmetal, der wirklich interessant und abwechslungsreich in Szene gesetzt wurde. Was allerdings so richtig abstinkt, ist die Tatsache, dass die Scheibe keine 22 Minuten lang ist. Da hilft auch kein scheinbarer Exotenbonus oder viel gutes Zureden: das ist schlicht totale
Sauerei und übler Nepp am Rezipienten.

Kai Ellermann

XXL WertungM

Tracklisting:

01. Enslavement to Torture
02. Genocidal Conspiracy
03. Spawn of Rage
04. Ghettos
05. The Fallen Reich
06. The Final Solution

Azarath - In Extremis

azarath in extremisLabel: Agonia Records

Spielzeit: 40:32 min.

Genre: Death/Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ist schon manchmal komisch, da existiert diese Band schon seit 1998, veröffentlicht mit "In Extremis" bereits ihr sechstes Album und hat darüber hinaus mit Kollege Inferno (genau, der Drummer von Behemoth, früher auch mal bei Christ Agony und Damnation zugange) einen durchaus prominenten Bandleader - und der Herr Hemmer hat bislang noch nix von denen gehört! (Ja, ich schäme mich!) Denn wenn die bisherigen Werke der Polen ähnlich gut wie die vorliegende Platte sind, dann habe ich eindeutig was verpasst. Das Quartett bietet uns nämlich eine gnadenlose Mischung aus Death und Black Metal, die sich gewaschen hat! Herrlich brutal, unheimlich kraftvoll und mit einer ausgezeichneten Produktion versehen überzeugt die Band vom ersten Song an. Technisch versiert und mit gekonnten Tempovariationen knallen die Songs mit ordentlich Schmackes durch Boxen und Gehörgänge. Besonders geil finde ich den äußert eindringlichen und intensiven Gesang von Fronter Necrosodom, der meines Wissens aber schon gar nicht mehr Teil der Band ist, was ich sehr schade finde. (Mit den Sängern scheint die Kapelle eh so ihre Schwierigkeiten zu haben....) Das ändert aber nichts daran, dass "In Extremis" ein ausgezeichnetes Stück extremer Musik geworden ist, sehr professionell ohne aber abgehoben rüber zu kommen. Gut, dass ich die Band nun endlich kennen gelernt habe!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

1. The Triumph of Ascending Majesty
2. Let My Blood Become His Flesh
3. Annihilation (Smite All the Illusions)
4. The Slain God
5. At the Gates of Understanding
6. Parasu Blade
7. Sign of Apophis
8. Into the Nameless Night
9. Venomous Tears (Mourn of the Unholy Mother)
10. Death

Porta Daemonium - Serpent of Chaos

portadaemonium serpentofchaos bc kopiaLabel: Blood Harvest

Spielzeit: 27:23 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hat man das etwas zu lange Intro "Zazas Zazas Nasatanada Zazas" hinter sich gebracht, benötigt man nur ein paar Sekunden, um zu merken: Hey, das kommt aus Südamerika! Und so ist es auch, die Kollegen von Porta Daemonium kommen aus Chile und präsentieren uns den allseits beliebten, typischen Rumpel-Death Metal ihres Kontinents. "Serpents of chaos" ist übrigens der Debüt-Longplayer der Kollegen, nachdem man die auf ihm erhaltenen Songs schon digital und auf einer 2-Track Demo-CD veröffentlicht hat. Obwohl "Longplayer" eigentlich nicht wirklich passt, denn der Krach schafft noch nicht einmal die 30 Minuten Marke. Die "Stumpf ist Trumpf"-Fraktion kommt bei den Chilenen auf jeden Fall auf ihre Kosten, denn deren Death Metal ist ordentlich dreckig und räudig, wem gefällt das nicht? Ein kurzweiliger Spaß, allerdings jetzt auch keine weltbewegende Offenbarung. Solider Krach, Freunde des Rumpel-Sounds sollten auf jeden Fall man reinhören!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Zazas Zazas Nasatanada Zazas 03:08
2. Via Sinistra 03:24
3. The Blood of the Dark Madness 03:28
4. To the Left of God 03:14
5. A las primordiales serpientes del caos 03:44
6. The Apep's Chaotic Dreams 02:56
7. Porta Daemonium 04:20
8. Under the Sigils of the Fallen Angels 03:18

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