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Blackevil - The Ceremonial Fire

blackevilxxlLabel: FDA Records

Spielzeit: 43:30 min.

Genre: Black/Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 07. Juli 2017

Die Promo hatte noch keine zwei Runden in meinem CD-Player gedreht, da lag die Vinyl-Version des Blackevil-Debüts schon in meinem Warenkorb bei Dying Victims. Mit ihrer ersten Mini-LP „Hail The Cult“ ließ das Trio vor zwei Jahren bereits aufhorchen, mit einem solchen Geschoss hatte ich zugegebenermaßen nicht gerechnet. Auf „The Ceremonial Fire“ passen alle Details von den neun mitreißenden Songs (inklusive Intro) über den entsprechenden Sound und das fantastische Cover aus der Feder von Paolo Girardi wie der Patch auf die Kutte oder die Patrone auf den Gurt.

Ob Blackevil nun Black Thrash Metal mit Speed-Einschlag oder doch angeschwärzten Speed Metal mit allerlei Heavy Metal-Zitaten spielen, darüber möchten sich Experten und Erbsenzähler streiten. Fakt ist: Lieder wie „Heavy Forces Marching On“, „Black Magick Riders“ oder der hymnische Abschlusstrack „Under The Black Sail Of The Burning Cross“ gehen ohne Umwege ins Ohr und setzen sich auf Tage fest. „Seven Bridges, Seven Gates“ mit seinem schrägen und eigenen Gesang verleiht der Band außerdem eine gewisse Kauzigkeit, aber auch Charakter.

Die drei Süddeutschen Metal-Extremisten – ich verwende diesen Begriff hier im besten Sinne – klingen wie eine besessene Mischung aus den leider viel zu früh aufgelösten Cruel Force, den rasanten Österreichern Triumphant und den Speed Metal-Hoffnungsträger Division Speed. Trotzdem bleibt die Eigenständigkeit der 2013 gegründeten Kapelle nicht auf der Strecke, weshalb ich an dieser Stelle eine Kaufempfehlung aussprechen möchte.

Torben Jablonski

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Eschaton
2. Between Fire And Fire
3. Heavy Forces Marching On
4. Bethlehemian Blasphemies
5. Seven Bridges Seven Gates
6. The Ancient Sword
7. Black Magic Riders
8. Ritual Coven Fire
9. Under The Black Sail Of Burning Cross

 

Marthyrium - Beyond The Thresholds

Marthyrium Beyond the ThresholdsLabel: Black Seed Productions

Spielzeit: 33:08 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Und nochmal gibt es lecker Black Metal aus Spanien! Und ähnlich wie bei ihrem Landsmann Akerbeltz gibt es ordentliches Old School Zeug auf die Ohren! Allerdings geht es bei dem hier aufspielenden Trio erheblich kälter und auch schneller zur Sache, wobei der mit reichlich Hall versehene Gesang ebenfalls kräftige Akzente setzen kann. Hier passt alles ausgezeichnet zusammen und bildet ein gelungenes, abgerundetes Album, das für den Fan eigentlich kaum Wünsche offen lassen dürfte. Auch die düstere und boshafte Atmosphäre tut das Ihrige zum gelungenen Gesamtergebnis dazu. Eine verdammt gute Leistung, gerade wenn man bedenkt, dass dies erst das Debüt der drei Spanier ist. Denn obwohl man sich bereits 2006 gegründet hat, gab es bislang nur ein Demo (2007), eine EP (2008 und 'ne Split mit Ered (2013)) zu hören. Gelungener Einstand!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Introduction 01:47
2. Thresholds of Devouring Abyss 05:49
3. Leviathan 05:00
4. Abominations 05:54
5. Temple of Flesh 08:17
6. Towards the Crimson Darkness 06:58
7. Outroduction 01:22

Akerbeltz - Satanic

akerbeltz coverLabel: Black Seed Productions

Spielzeit: 33:08 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Der gute Herr Akerbeltz meldet sich endlich mit dem sechsten Album seiner Ich-AG Akerbeltz und das erfreut mich ungemein, da ich die Geschicke des Spaniers schon seit dem 2000er Debüt "A wave of darkness" mit großem Vergnügen verfolge. Der Kollege musiziert(e) übrigens auch noch bei Körgull The Exterminator und Beheaded Lamb (R.I.P.?) mit, beides hervorragende Bands, die nur wärmstens empfehlen kann. Doch kommen wir zurück zu Akerbeltz: Auch dieses Mal weiss die "Band" zu überzeugen, denn sie weicht keinen Millimeter von ihrem altbewährten musikalischen Weg ab, es gibt knüppelharten, bösartigen und wunderbar klassischen Black Metal. Das gefällt mir ungemein, denn gutem Old School Black Metal in dieser Qualität kann man doch wirklich nur schwer widerstehen, oder? Hier gibt es keinen Firlefanz, sondern pure Aggression, was durch das herrlich ätzende Stimmorgan des Herrn Akerbeltz (auch bekannt unter Joe Bastard), der übrigens mit der bezaubernden Lilith von Körgull The Exterminator verheiratet ist, (ein bisserl Gossip schadet ja nicht...) dreckig in Szene gesetzt wird. Ein wirklich ausgezeichnetes Black Metal Album, nicht sonderlich innovativ, aber schön brutal und mit einer richtig fiesen Atmosphäre - so muss das sein!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Red Dragon 06:00
2. A Deed Without a Name 03:27
3. Ye Olde Hag 03:11
4. The Crypt 04:15
5. Beyond the Reflections 03:46
6. Witchery 00:44
7. Ludum Mortis 03:45
8. Opus Satanic 03:27
9. Chaos 04:33

Skelethal - „Of The Depths...“

skelethal 2017Label: Hells Headbangers

Spielzeit: 46:04 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Manchmal kann es einem schon vorkommen, als würde man in den 90ern leben. So viele gute Elchtod Alben wie in den letzten Jahren hat es lange nicht mehr gegeben. Ausgerechnet aus Frankreich kommen nun Skelethal um die Ecke gebogen und prügeln sich mit ihrem famosen Debüt "Of The Depths" direkt unter die Topbands der neueren Szene.

Ebenso wie Entrails auf ihrer neuen Langspielscheibe bieten Skelethal hier feinsten Todesmetall der schwedischen Sorte, der sich nicht scheut auch einmal in Richtung Amiland zu wüten und kleinere Thrash Momente einzubringen. Die Produktion ist dabei dumpf, tief und erinnert in mancherlei Moment an das großartige Sulphur Aeon Debüt, jedoch ohne das Gefühl komplett im Sumpf zu versinken. Die Band, die nur aus zwei Mitgliedern besteht, gibt sich größte Mühe, die Atmosphäre nach unten zu ziehen, drückt ständig das Gaspedal durch und knüppelt sich in herrlicher Geschwindigkeit durch die neun Songs.

Wie so oft fehlt hier natürlich jegliche Innovation, dies wird aber durch kompaktes, schlüssiges Songwriting wett gemacht. Jeder Track sitzt, jeder Song reißt mit. Klar ist die ganze Angelegenheit nicht sonderlich abwechslungsreich, Fans des Genres sollten aber mehr als zufrieden sein. Für ein Debüt ist diese Scheibe wirklich außerordentlich rund geworden und sollte es so weiter gehen mit Skelethal, haben wir vielleicht bald einen würdigen Ersatz für all die verloren gegangenen Helden.

Sascha Scheibel

XXL WertungL

Tracklist:

1. Sons of Zann
2. Spectral Cemetery
3. Chaotic Deviance
4. Glimpse of the Great Purpose
5. Catharsis
6. Pantheon of the Abyss
7. Scaly Smelly Flesh
8. Outer Conviction
9. Morbid Ovation
10. Soon to be Dead (CD bonus)
11. Macabre Oblivion (CD bonus)

Lo-Ruhamah - Anointing

Lo Ruhamah xxlLabel: I, Voidhanger

Spielzeit: 38:37 min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Von dieser Band, die sich nach einer Tochter des Propheten Hosea benannt hat, habe ich ehrlich gesagt noch nie etwas gehört, was vielleicht auch daran liegt, dass man seit gut zehn Jahren nix mehr von ihnen gehört hat. Und obwohl das letzte Album der Amis ("The glory of god" - Bombworks Records, 2007) scheinbar ziemlich gute Kritiken bekommen hat, ist es an mir total vorbei gerauscht. Egal, was präsentieren uns die Musiker denn anno 2017? Nun, sie gehen definitiv sehr engagiert zur Sache, verzetteln sich aber leider dabei. Wie kommt's? Sie wollen einfach zu viel. So finden wir Death Metal, Black Metal, Doom im Repertoire der Band, ruhige Passagen kommen direkt nach heftigem Geprügel. Dann wird hin und wieder ein dezenter Ausflug in progressive Gefilde unternommen - so was kann funktionieren, tut es hier aber leider nicht. Das Zusammenspiel dieser verschiedenen Elemente läuft einfach nicht richtig rund und die Umsetzung der durchaus löblichen Idee hinter dem Ganzen ist ziemlich holperig. Tadellos ist dagegen der Gesang von Frontmann Jonathan Grant Griffin, der wirklich richtig geil und erfreulich vielseitig ist. Insgesamt also ein recht ordentliches Album, dem allerdings der finale Feinschliff fehlt. Einfach mal reinhören!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Mouth (4:17)
2. Sibilant Chorus (4:18)
3. Rending (4:16)
4. Charisma (3:12)
5. Vision And Delirium (3:22)
6. The Corridor (5:45)
7. Lidless Eye (5:15)
8. Coronation (3:46)
9. Aeon (4:36)

Nephilim's Howl - Through The Marrow Of Human Suffering

NEPHILIMS HOWLLabel: I, Voidhanger

Spielzeit: 41:04 min.

Genre: Black Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die Finnen und der Doom... was gab (und gibt) es da nicht verdammt bemerkenswerte und mitreißende Werke! Und nun erhebt sich wiederum eine neue Formation, um sowohl Angst und Schrecken, als auch Verzweiflung und tiefste Hoffnungslosigkeit zu uns zu bringen. Auf seinem Debüt zieht das Trio sofort alle Register, es präsentiert dem Hörer einen gnadenlosen und dreckigen Doom, der einen sofort packt und mit Wonne verschlingt. Dabei geht man (und das zeichnet die Band aus) keineswegs traditionell oder vorhersehbar zur Sache. Nein, so wird zum Beispiel hier und da mal für kurze Momente die Black Metal Keule ausgepackt, an anderen Stellen gibt es Eyehategod-mässiges Quietschen und auch gegen schräge Melodien haben die Musiker ganz eindeutig nichts einzuwenden - facettenreich und vielseitig stellen sich die Songs dar. Zwei Dinge möchte ich noch besonders hervorheben: Das ist zum einen das hervorragende Drumming von Herrn AEK, welches mich ziemlich fasziniert und zum anderen die unglaublich vielschichtige Stimme von Sänger Revhan, der eine beeindruckende Leistung erbringt, ob es klagender, theatralischer Gesang ist oder auch fieses Röcheln - es ist höchst intensiv und geht durch Mark und Bein. Die dadurch erzeugte Stimmung ist dabei (man glaubt es kaum...) tiefschwarz und voller Verzweiflung und Leid. Ein ausgezeichnetes Album, das die dunkelsten Seiten des Doom zelebriert und nichts als verbrannte Erde hinterlässt. Definitiv nix für Suizidgefährdete!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Void Reflections I - Remembrance (4:32)
2. Of Ordeals And Triumph (07:21)
3. Hate Revelations (10:00)
4. Against The Worlds That Bind Us (6:32)
5. Through The Marrow Of Human Suffering I, II & III (12:14)

Misanthrope Monarch - Regress To The Saturnine Chapter

Misanthrope Monarchxxl Label: Eigenproduktion

Spielzeit: 43:27 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erscheinen

Aggressiv, dunkel und direkt auf die Fresse startet der erste „richtige“ Track „Usurping the Throne“ nach einem kurzen sphärischen Intro und zeigt, wofür Misanthrope Monarch steht: kompromisslosen schwarzen Todesmetall. Unterstützt von Kreator's Sami Yli-Sirniö, der ein Gastsolo beisteuert (!), föhnt uns das Quintett aus dem Ruhrpott die Matte mal ganz dezent nach hinten. Ich fühle mich unweigerlich an Malevolent Creation oder Legion of the Damned erinnert, nur mit deutlich tieferen Vocals. Chris Mieves liefert auf „Regress To The Saturnine Chapter“ einen sehr guten Job ab und growlt alles in Grund und Boden, bleibt dabei aber immer verständlich – bei „Dispelled“ höre ich sogar Barney von Napalm Death heraus!
Die Gitarrenarbeit, wofür namentlich Kristian Gøbels und Richie Zubek verantwortlich zeichnen, kommt immer wieder sehr schwarz-metallisch daher und gibt dem ganzen Konzept eine sehr dunkle Tönung. Die Rhythmus-Sektion mit Drummer Max Scheefeldt und Basser Pat Fleischmann liefert genauso ab und bildet ein tightes, fettes Fundament. Das kurze Instrumental „Black Sirens Lurking“ erlaubt eine kurze Verschnaufpause und leitet sogleich die zweite Runde ein – „The Omega Embrace“, der darauf folgende Track, ist wieder purer Hass und Zerstörung und dieses zieht sich bis zum letzten Song „Cosmic Maze“ durch. Wobei genau dieser Song eine Ausnahme zu den vorherigen bildet. Stimmungsvolles, cleanes Gitarren-Intro kombiniert mit progressivem Drumming, was dann alsbald durchbrochen wird durch Chris' markerschütternde Growls – sehr geil! Das beste kommt wie so oft zum Schluss...

Fazit:
Misanthrope Monarch liefern mit ihrem Erstling ein großes Ausrufezeichen ab und stellen direkt klar, dass man auch in Zukunft von ihnen hören wird. Wer auf geschwärzten Death(-Thrash) steht muss hier ein Ohr riskieren!

Thomas Engel

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Towards the Utopian Kingdom of Fire
2. Usurping the Throne
3. Chrushing the Unbeliever
4. The Brotherhood of Destruction
5. Dispelled
6. Regress to the Saturnine Chapter
7. Father Sin and the Hollow Spirit
8. Black Sirens Lurking
9. The Omega Embrace
10. Trail of the Heretic (Maleficium)
11. Cosmic Maze

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