.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsKörgull The Exterminator: Reborn From The Ashes

Benighted - Necrobreed

benighted 2017xxlLabel: Season of Mist

Spielzeit: 38:28 Min.

Genre: Brutal Death Metal/ Grindcore

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 17. Februar 2017

Es gibt ja immer und wieder Bands, die einen Namen aufweisen, der bereits diverse Male Verwendung fand oder findet. Gibt man "Benighted" in der internen Suchmaschine der Encyclopedia Metallum ein, erhält man gleich einen Haufen Vorschläge. Vielleicht wäre es ja mal eine Untersuchung wert, wieso manche Begriffe häufiger als Bandnamen Verwendung finden und andere wiederum nicht...

Wie dem auch sei, die Kapelle desselben Namens, mit deren aktuellen Output wir uns heute beschäftigen, stammt aus Frankreich, gründete sich bereits 1998 und zockte zunächst Black Metal, um sich im Laufe der Jahre mehr und mehr dem Todesblei zuzuwenden und diesen bis heute spielt, wenn auch nicht die klassische Variante. Auf der Habenseite stehen sieben Alben sowie eine Live-Scheibe, welche allesamt gute bis sehr gute Kritiken einheimsten. Auf der aktuellen Veröffentlichung zocken die Brüder einen räudigen Bastard aus technischem Brutal Death Metal und pfeilschnellem Grindcore, der sich gewaschen hat. Gesanglich wird hier neben der formidablen Instumentalperformance (Blast-Beat, Double-Bass, sägende Gitarren, wummernder E-Bass...) alles aufgefahren, was irgendwie extrem, brutal und sick ist. Textlich wollte Shouter Julien Truchan da nicht zurückstecken und ließ den Protagonisten Tierkadaver an seinen Unterleib nähen, um fortan die Freuden des Verfaulens mit ihnen zu teilen (jammjamm). Kranke Samples und horrorfilmartige Zwischensequenzen runden das verstörende Bild wunderbar ab.
Benighted scheinen echt gestört zu sein, aber die Mucke ist allererste Sahne. Wer sich in knapp 39 Minuten die dämliche Birne wegbangen will, wird mit vorliegendem Material mehr als amtlich bedient.

Tracklist:

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Hush Little Baby
02. Reptilian
03. Psychosilencer
04. Forgive Me Father
05. Leatherface
06. Der Doppelgaenger
07. Necrobreed
08. Monsters Make Monsters
09. Cum With Disgust
10. Versipellis
11. Reeks Of Darkened Zoopsia
12. Mass Grave

Antropomorphia - Sermon Ov Wrath

antropomorphia 2017xxlLabel: Metal Blade Records 

Spielzeit: 41:40 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 24. Februar 2017

Das niederländische Todesblei-Quartett Antropomorphia ist schon seit Jahren im Underground verwurzelt und sollte jedem Szenekenner ein Begriff sein. Mit 'Sermon Ov Wrath' schicken die Jungs aus Tulpencountry in den nächsten Tagen Album Nummer vier ins Rennen, dass wie die letzten Veröffentlichungen der Band via Metal Blade Records veröffentlicht wird.

Waren die bisherigen Alben der Bands nach der Reunion (2009) allesamt gutklassig, gelingt es dem morbiden Vierer auf ihrem aktuellen Output, ihren Sound weiter zu verfeinern, ohne dabei ihre eingeschlagenen Pfade zu verlassen oder in irgendeiner Weise auszuwimpen. Sprich: atmosphärischer, dennoch stets brutaler Death Metal, der hier mit weiblichem, wenn auch unheilig erscheinendem Frauengesang ('Crown Ov The Dead') und dort mit einer At-The-Gates-artigen Hookline ('The Blistering Splendour ov Darkness') ausgestattet wurde oder auch mal in Bolt-Thrower-Manier nach vorne stampft ('Sinful Rapture').
Die Produktion ist sehr amtlich (Aftermath Studio und Necromorbus Studio), das Artwork von Madeleine Hoogkamer vom Allerfeinsten.
Wer abwechslungsreichen, clever gemachten Todesblei auf höchstem Niveau auf seiner Speisekarte stehen hat, sollte bei 'Sermon Ov Wrath' definitiv ein oder auch beide Ohren riskieren. Ein echter Killer!

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Sermon Ov Wrath
02. Suspiria De Profundis
03. Murmur Ov The Dead
04. Ad Me Venite Mortui
05. Crown Ov The Dead
06. Sinful Rapture
07. Within Her Pale Tomb Ov Putrid Lust
08. The Blistering Splendour Ov Darkness
09. In Bestial Decadence

Ride For Revenge - Thy Horrendous Yearning

ride for revenge yearning coverLabel: Hells Headbangers Records

Spielzeit: 45:30 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Eigentlich ist "Thy horrendous yearning" bereits im letzten Jahr via Bestial Burst Records herausgekommen, nun bringen die Kollegen von Hells Headbangers das Ganze nochmal auf Vinyl auf den Plattenteller! Hätten sie das mal lieber gelassen, denn dieses Teil ist der größte Scheiß, den ich seit Langem gehört habe! Schon das grausam dissonante Noise-Intro klingt, als hätten Aphex Twin einen ganz schlechten Tag gehabt und so geht es auch weiter. Eigentlich hätte dieses Intro schon eine Warnung sein können (nein müssen), doch wir sind natürlich einem gewissen Berufsethos unterworfen, also ran an die Mucke! Alter, für den Schrott, der nun folgt, braucht man eigentlich einen Waffenschein. Nehmen wir als Beispiel den ersten Song "Soul abortion": Fast zehn Minuten wird der Hörer mit grenzdebilem Mid-Tempo Gerotze gequält, monoton, völlig einfallslos und natürlich auch mit einem grausamen Sound "veredelt". Dann auf einmal setzen wieder diese Noise-Geräusche ein, es klingt, als würde ein Epileptiker versuchen, einen Radiosender einzustellen! Insgesamt 14 Minuten Terror für Ohren und Verstand! Und genau in diesem Stil ist auch der Rest der Platte verbrochen worden. Ganz ehrlich, ich stehe auf kranke, kaputte Sounds - aber bitte mit Sinn und Verstand, bzw. einem gewissen Konzept dahinter. Davon findet man hier aber nichts, das ist einfach nur völlig uninspirierter Lärm. "Thy horrendous yearning" ist nichts anderes als Verschwendung von Material und Lebenszeit. Ganz schnell weg damit....

Christian Hemmer

XXL WertungS

Tracklist:

1. Hartsimainen klooni itsestään 00:41
2. Soul Abortion 14:01
3. Sexual Rhythm of Death 08:27
4. Devil's Star on the Rise 04:18
5. Thy Horrendous Yearning 02:01
6. The Reversed Cross 07:12
7. Secrets of Cryptic Metal 08:50

Grave Plague - The Infected Crypts

grave plaguexxlLabel: Redefining Darkness (Vinyl); Caco-Daemon Records (MC)

Spielzeit: 48:16 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Grave Plague aus Cleveland/Ohio ist eine fünfköpfige Todesbleikapelle aus dem To-Dust-Umfeld, die sich 2015 zusammenfand und mit der "EP" 'The Infected Crypts' ihre erste Veröffentlichung tätigt.

Diesen Output als EP zu bezeichnen, finde ich ehrlich gesagt ziemlich frech; eine derartige Chuzpe muss man erst einmal aufweisen. Es finden sich nämlich lediglich zwei Stücke auf diesem Tonträger, welche zusammen gerade einmal die 6.30 Minuten knacken. Früher bezeichnete man Derartiges als Single, Mann!
Davon abgesehen sind die beiden Songs, die eine Schnittmenge aus schwedischem und amerikanischem Oldschool-Death-Metal darstellen, ziemlich gediegen; insbesondere der John-Tardy-artige Gesang auf 'Arise The Infected' macht echt einiges her.
Da mir die Songs ziemlich gut gefallen, die Produktion sehr fett ist und mir derzeit jeder US-Trumperikaner leid tut, vergebe ich eine L-Wertung (als Vorschusslorbeeren zu verstehen) und hoffe, dass bald ein ganzes Album oder zumindest eine "richtige" EP folgt.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Arise The Infected
02. Halls Of The Rotten

Fjoergyn - Lucifer Es

Fjoergyn   Lucifer EsxxlLabel: Lifeforce Records

Spielzeit: 50:40 Min.

Genre: Avantgarde Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 24. Februar 2017

Vier Jahre sind in der heutigen Zeit - besonders in Hinblick auf derzeitige Releasepolitik schon eine ganze Weile. Manche Künstler sollten sich daran ein Beispiel nehmen, bietet das Verweilen doch Raum um seine Kreativität zu steigern, sich neuen Werken vollends zu widmen und so ein vielleicht größeres Endprodukt zu erschaffen als man es für möglich gehalten hätte.
Wie sieht es also mit dem neuen Album "Lucifer Es" von Fjoergyn aus, hat sich das Warten gelohnt?

Schon auf dem Vorgängerwerk "Monument Ende" vollzog die in Thüringen ansässige Band eine kleine Kurskorrektur. Weg von naturromantischen Texten und Konzepten, hin zu moderneren Themen verfeinert mit einer großen Dosis Sozialkritik. Die Musik wurde düsterer, und auf "Lucifer Es" wird dieser Weg konsequent weiter gegangen, optimiert und in ein modernes Klangbild gepresst.

Fjoergyns Musik hatte immer etwas märchenhaftes an sich, die Songs glichen oftmals kleinen Erzählungen und entwickelten durch den gesanglichen Vortrag, der immer klar verständlich ist, oft den Eindruck einer Kurzgeschichte, fast schon einer Theatervorführung.
Auch auf der neuen Scheibe pendeln die einzelnen Lieder zwischen orchestralem Bombast und oftmals reduziertem Riffing, das nicht selten an die ein oder andere Rammsteinpassage denken lässt. Das mag zunächst komisch klingen, ist jedoch so.
Dabei fahren Fjoergyn ihr volles Arsenal auf um eine bedrohliche Atmosphäre entstehen zu lassen. So gibt es eingestreute Spoken Word Passagen, pompöse Chöre, die aus dem Hintergrund den Song zerschmettern zu wollen scheinen und, im Verhältnis zu den Vorgängern, wenige cleane Vocals.

Die ganze Mixtur funktioniert größtenteils gut, manchmal bekommt man aber das Gefühl, die Band hat zu viel gewollt. Man wird teilweise erschlagen aufgrund der zeitweise etwas prätentiös geratenen Texte, dem überbordenden Bombast und seltsamen Abzweigungen, wie dem mit Flamenco Gitarren startenden Titelsong. Das erinnert mehr als einmal an einen Arthaus Film, der nicht immer auf den Punkt kommt, den Zuschauer lieber ratlos zurücklässt, anstatt ihm Antworten zu geben. Lucifer Es – ein zweischneidiges Schwert, aber der Teufel hat ja bekanntlich viele Gesichter.

Sascha Scheibel

XXL WertungL

Tracklist:

01. MMXVII
02.Leviathan
03. Viva La Inquisition
04. Lucifer Es
05. Blut Samen Erde
06. Dinner mit Baal
07. Terra Satanica
08. Freiheit

Code - Lost Signal

cover code ep HAUxxlLabel: Agonia Records

Spielzeit: 28:59 Min.

Genre: Post Rock, Post/Avantgarde Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nicht wenige Altfans der Briten Code fühlten sich aufgrund des letzten Werkes "mut" latent vor den Kopf gestoßen. Spielte die Band schon immer mit genrefremden Einflüssen verschwand der Black Metal nun nahezu vollständig. Ende Januar kam die Band unerwartet mit ihrer neuen EP "Lost Signal" um die Ecke und bietet darauf zwar keine neuen Songs, dafür aber sechs alte Nummern im neuen Gewand.

Den Anfang machen drei Tracks des Vorgängers, denen gekonnt durch das Hinzufügen einer großen Prise Verzerrung mehr Dynamik verliehen wird. So gewinnt ein Song wie "Cocoon" aufgrund des stärkeren Fokus auf die Screams eine völlig neue, eigene Note und unterscheidet sich wohlwollend von der Originalversion. Postrockig bleiben die Stücke trotzdem, strecken ihre Fühler dennoch ein wenig mehr in Richtung Vergangenheit der Band.

Die beiden spannendsten Experimente befinden sich auf den neuvertonten alten Songs der Band, den damals noch von Ex-Sänger Kvohst (Hexvessel, Beastmilk) intonierten "The Rattle Of Black Teeth", sowie "Brass Dogs". Noch viel tiefer im Black Metal verankert, bekommen erwähnte Songs einen ganz neuen Anstrich und hätten in ihrer neuen Machart so auch auf "mut" stehen können.

Was bleibt nun also generell zu sagen? Code liefern mit "Lost Signal" einen spannenden Appetithappen, der einen sowohl neugierig auf die kommenden Werke macht als auch erstaunt. So fühlt sich das Gesamtprodukt sehr kohärent an und die Band beweist eindrucksvoll, dass sie sowohl in der Lage sind, Altes in völlig neuem Licht erstrahlen zu lassen, wie auch durch kleine Veränderungen im Sound die Stärken neuerer Stücke noch mehr in den Vordergrund zu stellen.
Man darf gespannt sein wohin die Reise geht.

Sascha Scheibel

XXL WertungL

Tracklist:

1. On Blinding Larks 03:28
2. Cocoon 03:17
3. Affliction 03:28
4. The Rattle of Black Teeth 05:00
5. The Lazarus Cord 05:57
6. Brass Dogs 07:49

Gloson - Grimen

gloson grimenxxlLabel: Art Of Propaganda

Spielzeit: 50:40 Min.

Genre: Sludge/ Post-Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 13. Februar 2017

2014 brachte das Fünf-Mann-Kollektiv Gloson sein erstes Lebenszeichen, die EP 'Yearwalter', in Eigenregie heraus und erntete etliche wohlwollende Kritiken, so dass man sich dazu entschloss, dieses Kleinod erneut via Catatonic State bzw. Art Of Propaganda ein Jahr später wiederzuveröffentlichen.
Mit seinem langerwarteten Debütalbum 'Grimen' hat das 2012 ins Leben gerufene schwedische Quintett etwas wirklich Feines in den Startlöchern. Der mit atmosphärischem Post Metal und klassischem Doom vermischte Sludge funktioniert ganz ausgezeichnet, gelingt es den Schweden beinahe mühelos, geballte Brutalität mit schrägschönen Melodien zu kombinieren, ohne zu aufgesetzt oder gekünstelt zu wirken. Als Einflüsse werden in der Pressemitteilung Cult of Luna, Neurosis und Agalloch genannt, was auch in jedem Fall nachvollziehbar ist, auch wenn Gloson innerhalb der gesteckten Genregrenzen recht eigenständig und zudem abwechslungsreich und frisch agieren. Sehr gediegen fallen die fetten Growls aus, die in ihren besten Momenten Gänsehaut verbreiten und nicht nur einmal an die derberen Gesangspart eines 'Black Water Park'(s) erinnern. Und erwähnen sollte man sicherlich auch die Leistung des Schlagwerkers Samuel Karlsson, der einen ausgezeichneten Job macht.
Das über 50 Minuten lange, adäquat produzierte 'Grimen' ist voller kleiner Spielereien und wächst mit jedem Hören, so dass eine lange Halbwertszeit garantiert ist.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Prowler
02. Fabulist
03. Antlers
04. Cringe
05. Specter
06. Embodiment

Seite 10 von 147

Unterkategorien

XXL-Tipp

XXL Tipp 0317 CutUpxxl

Das hörst Du Dir an:

Nightrage - The Venomous

nightrage 2017xxl

Förgjord - Uhripuu

Frgjord  Uhripuuxxl

Muro - El Cuarto Jinete

Muro El Cuarto Jinete

Candle - Demo 2016

candle 2017xxl

Sinner - Tequila Suicide

sinner 2017xxl

Obituary - Obituary

obituary 2017xxl

Morast - Ancestral Void

morast ancestral voidxxl

Moribund Mantras - Into Nothingness

Moribund Mantras  Into xxl

Front Beast - Third Scourge From Darkness

front beast

PH - Eternal Hayden

ph eternal haydenxxl

Cut Up - Wherever They May Rot

cut up 2017xxl

Black Cilice - Banished From Time

Black Cilice xxl

Post Natal Abortion - Decapitate The Newborn

Post Natal Abortion  Decapitate the newbornxxl

Venenum – Trance Of Death

Venenum TOD Coverxxl

Inert - Obliteration Of The Self

inertxxl

Craven Idol - The Shackles Of Mammon

cravenidol coverxxl

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

partysan. februar 2017xxl

venenum tourxxl

nailed tour darkxxl

gogoroth tour2017xxl

mayhem tour 2017xxl

cruciamentum 2017xxl

rude tour 2017xxl

Ascending Delusion Tourxxl

dew scented tourxxl

ultha tour 2xxl

Mantar tour 2017xxl

revel in fleshxxl

vidrgr tourxxl

Rotting Christ admat live 2017xxl

Zum Seitenanfang