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Bonehunter - Sexual Panic Human Machine

BONEHUNTER Sexual Panic Human MachineLabel: Hellsheadbangers 

Spielzeit: 35:38 min.

Genre: Metalpunk

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Zwei Jahre nach "Evil triumphs again" (XXL-Rock berichtete selbstverständlich darüber!) kommen die Finnen von Bonehunter mit einem frischen Album zurück (dazwischen gab es zwei (!!!) Live-Alben und 'ne Compilation ihrer zahlreichen 7"-Songs) und machen genau dort weiter, wo der Vorgänger aufgehört hat: Es wird weiterhin fröhlich rotziger Metalpunk zelebriert, der definitiv Spaß macht, ansonsten aber nicht großartig innovativ ist, aber das stört überhaupt nicht. Hier wird ungezwungen und dreckig einfach drauflos geholzt und genau das braucht doch jeder gute Metaller zwischendurch, oder? Wer sich unter "Metalpunk" nix vorstellen kann (obwohl der Begriff sich ja eigentlich selbst erklärt!), der soll sich einfach mal vorstellen, die Ramones hätten den Thrash Metal für sich entdeckt! Also, CD rein, Bierchen auf und der Abend ist gerettet - zumindest 'ne gute halbe Stunde lang...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Intro (Awaken the Machine...) 00:56
2. Enter the Satan's Dimension 05:11 
3. Digital Evil 04:26 
4. Electric Nightmare 03:31 
5. Doom Desire 04:06 
6. Devil Science 04:12 
7. Spectre of Sex Vengeance 03:45
8. Substance Creator 03:41 
9. Sexual Panic Human Machine 05:50 

Cripper - Follow Me: Kill

Cripper FollowMeKillLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 56:39 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Knappe drei Jahre sind seit „Hyiena“ vergangen und zumindest ein bisschen hat sich dann doch was getan im Hause Cripper. Gerrit Mohrmann hat den Basserposten geräumt und ist von Lommer beerbt worden. Selbiger war nicht nur bis vor kurzem der Bassmann der Hannoveraner vorzeige Deather Moridigan, sondern zupft auch noch die dicken Saiten bei Critical Mess. Selbige haben seit kurzem eine neue Sängerin und zwar * trommelwirbel * Britta von Cripper.
Nachdem nun also eine neue Runde im Personalkarussell der hannoveraner Metalszene gedreht wurde, haben sich die Jungs um Frau Görtz hingesetzt und mit „Follow me: Kill!“ ihren fünften Langspieler eingetrümmert. Dieser ist, wie schon der Vorgänger, bei Metalblade, dem Flaggschiff der internationalen Metallabel erschienen. Ein Umstand, den man durchaus mal wohlwollend hervorheben kann. Was erwartet uns also auf „Follow me: Kill!“? Zunächst einmal, völlig wertfrei, wenig Neues. Die Songstrukturen sind denen auf „Hyiene“ sehr ähnlich, im Gesamtbild eventuell etwas düsterer. Ansonsten ist es eben der moderne Thrash Metal, wie ihn Cripper schon lange zelebriert. Gut produziert, etwas erdiger und dreckigerer als der sehr cleane Vorgänger. Vielleicht ein Einfluss, den Britta aus ihrem neuen Engagement in der Death Metal Kombo Critical Mess mitgenommen hat. Britta selber macht wie immer einen kernsoliden Job und lässt keinen Raum, um an ihrer Leistung zu kritteln. Nach wie vor eine der besten weiblichen Extrem Metal Stimmen auf dem internationalen Parkett.
Aber auch der Rest der Bagage muss um ihren guten Ruf nicht fürchten, wenn es um die Einzelleistung an ihren Instrumenten geht. Ansonsten krankt die Scheibe ein wenig an dem, was Cripper schon häufiger zum Vorwurf gemacht wurde, die Eingängigkeit. Bei aller Qualität, die dem Album nicht abgesprochen werden kann, mangelt es auch „ Follow me: Kill!“ an den zwingenden Momenten. Cripper machen eben gute Musik, aber sie schreiben keine Hits. Vielleicht würde es helfen, wenn man, nicht nur im Klang, sondern auch im Songwriting, einfach mal wieder etwas Dreck fressen würde. Denn bei allem Hörvergnügen fehlen mir einfach die Parts, in denen ich energisch die Matte kreisen lassen oder frenetisch die Pommesgabel in die Luft strecken will. Der einzige Song, der wirklich heraus sticht, ist das acht Minuten lange „Comatose“ in dem Britta auch ihre klare Stimme kurzzeitig zum besten gibt.
Es fällt mir schwer das zu sagen, denn obwohl eigentlich alle Grundlagen stimmen, kommt „Follow me: Kill!“ leider nicht über ein gutes Mittelmaß hinaus und das ist vor allem den mangelnden Duftmarken geschuldet. Auch nach zwei-drei Durchgängen ist kein Song wirklich hängen geblieben und wenn mich am Wochenende in der Metaldisco jemand bitten würde, mir beim DJ einen Song von der neuen Cripper zu wünschen, würde mir spontan keiner direkt in den Kopf springen. Nichtsdestotrotz wird hier handwerklich alles richtig gemacht und die Scheibe reicht allemal, um sie sich ins Regal zu stellen oder um sie einfach mal unverfänglich zu hören. Und beim nächsten Mal, da klappt es auch mit dem Smashhit.

Kai B.

XXL WertungL

Tracklist:

1. Pressure
2. Into The Fire
3. World Coming Down (limited Digipak CD only)
4. Mother
5. Shoot or Get Shot
6. Bleeding Red
7. Comatose
8. Pretty Young Thing
9. Running High
10. Menetekel

Pagan Altar - The Room Of Shadows

pagan altar 2017xxlLabel: Temple of Mystery

Spielzeit: 46:59 min.

Genre: Proto-Doom/NWoBHM

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Seitdem ich 2004 das Comeback-Album "Lords of Hypocrisy" gehört habe, bin ich dieser Band mit Haut und Haaren verfallen. Umso trauriger war ich, als ich vor zwei Jahren vom tragischen Krebstod von Sänger Terry Jones hören musste. Doch nun steht ein neues Album der Engländer vor der Tür und zwar eingesungen von Terry Jones höchstpersönlich! Wie ist das möglich? Nun, nur Monate vor seinem Tod hatte der gute Mann wohl die Gesangsparts noch eingesungen, doch das Album blieb (aus mehr als verständlichen Gründen...) bislang unveröffentlicht. Gottseidank haben sich aber der frühere Bassist Diccon Harper (2010 ausgeschieden) und sein Kollege Andy Green (bis 2009 Drummer bei Pagan Altar) mit Alan Jones (Terrys Sohn und Gitarrist der Band) zusammengesetzt und davon überzeugt "The room of shadows" doch noch zu veröffentlichen. Man nahm den Gesang, spielte die Musik nochmal komplett neu ein und erschuf damit ein herrliches Werk, das ein großartiges Vermächtnis sowohl von Terry, als auch der Band darstellt. Meines Erachtens ist es das Beste, was Pagan Altar jemals veröffentlicht haben! Es ist eine wunderschöne, extrem emotionale und begeisternde Mischung aus Doom, Hard Rock, Folk und NWoBHM geworden, die nicht nur wegen des tragischen Hintergrundes ans Herz geht. Die Songs sind absolut zeitlose Beispiele für grandiose Rockmusik geworden, voller Gefühl, warm und auch ein wenig dunkel (aber nie zu negativ). Ich habe keine Ahnung, ob Terry Jones zum Zeitpunkt des Einsingens schon wusste, wie schlecht es um ihn steht, oder ob er vielleicht gar geahnt hat, dass dies seine letzten Aufnahmen sein sollten - auf jeden Fall liefert er die intensivste und beeindruckendste Leistung seiner langen Karriere ab. Sein wie immer leicht nasaler Gesang veredelt die ohnehin schon herrlichen Songs bis zur Perfektion, es ist ein Traum, sich die Platte immer wieder anzuhören! "The room of shadows" ist ohne Zweifel ein mehr als würdiger Abschied von Pagan Altar, der sicherlich auch in vielen Jahren immer noch seinen Zauber entfalten wird! Ein Meisterwerk!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Rising of the Dead 08:52 
2. The Portrait of Dorian Gray 05:06 
3. Danse Macabre 07:49
4. Dance of the Vampires 06:33
5. The Room of Shadows 06:30
6. The Ripper 10:36
7. After Forever 01:33

Necrovorous - Plains of Decay

necrovorous coverxxlLabel: Dark Descent Records

Spielzeit: 43:24 min.

Genre: Brutal-Death-Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 29. September 2017

Wahrnehmung und Gefühl sind immer eine sehr subjektive Sache und in meiner Wahrnehmung kam in letzter Zeit gefühlt so viel von diesem düster, schweren und pechschwarzen Okkult/Transzendental Death-Metal raus, dass ich einfach heilfroh bin, hier mal wieder einen ordentlich Brutal-Death-Metal-Knüppel zu haben. Den offerieren uns heute die Griechen von Necrovorous. Die haben bisher eher mit einem Haufen von Splits, Demos und Compilations auf sich aufmerksam gemacht. So kommen die Jungs mittlerweile auf stolze 13 Veröffentlichungen, aber mit der aktuellen Platte gerade einmal auf zwei Full Lenghts. Aber jetzt ans Eingemachte, was bietet uns denn die grobe Kelle, die Necrovorous heute mit gebracht haben?
Nun, als erstes sei gesagt, dass „Plains of Decay“ alles andere als stumpf ist. In einer knappen Dreiviertelstunde bieten die Jungs nämlich so einiges an Abwechslung. Satte Grooves, thrashige Drums, Tempiwechsel, knackige Soli und viel Aggression. Der Song „Psychedelic tribes of doom“ ist eine prima Empfehlung, um sich einen Eindruck vom Album zu verschaffen. Aber auch der 59 Sekunden Grind-Quicki „Red Moon Rabies“ fügt sich in das Album, ohne wie ein Außenseiter zu wirken.
Ich könnte jetzt noch lange auf die sehr individuellen Parts der einzelnen Songs eingehen, begnüge mich aber damit, zu sagen, dass hier die Zahnräder alle perfekt ineinander greifen und das Songmaterial wie aus einem Guss wirkt, denn auch wenn zum Ende des Albums deutlich die Handbremse angezogen wird, verliert das Album weder an Energie noch Intensität. Trotzdem gebe ich hier als zweite Empfehlung noch das Instrumentale „Lost in a Burning Charnel Ground “ aus, welches in Kombination mit „Psychedelic tribes of doom“ gut zeigt, wovon ich hier eben sprach.
Von der Produktion her ist das ganze geordnet, aber nicht klinisch. Einzig die Drums wirken manchmal ein wenig seperiert und fügen sich nicht immer in den Gesamtklang ein. Dafür brettert der Bass ordentlich und die Gitarren sägen angenehm durchs Unterholz. Der Gesang ist so eine Sache. Ich persönlich finde diesen kehligen Gesang in den seltensten Fällen gut und auch hier schmeckt mir das Ganze nicht so richtig, es klingt dadurch ein wenig, wie auf die Musik drauf gesetzt und nicht, als wenn sie im Sound integriert wäre.
„Plains of Decay“ macht als Album wenig falsch. An einigen Stellschräubchen kann man sicherlich noch nach oben nachbessern, gerade im Mix, und dem Album fehlen auch ein wenig die Hits. Aber auch wenn Necrovorous sich hier nicht zwangsläufig für das Album des Jahres beworben haben, ist hier unbestreitbar ein echt starkes Death-Metal-Album entstanden, mit dem kein Fan der Musik etwas verkehrt macht. Wenn Euch die Scheibe über den Weg läuft, könnt ihr sie mit gutem Gewissen verhaften.

Kai B.

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Sun Has Risen in a Land I No Longer See
2. Cherish The Sepulture
3. Eternal Soulmates
4. Plains of Decay
5. Psychedelic Tribe of Doom
6. Faces of Addiction
7. Red Moon Rabies
8. Misery Lovers Dead Company
9. Lost in a Burning Charnel Ground
10. The Noose Tightens

The Haunted – Strength in Numbers

the haunted 2017xxlLabel: Century Media Records

Spielzeit: 38:00 min.

Genre: Neo-Thrash

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

„Strength in Numbers“ - Stärke durch Überzahl - titelt das neue Album der Gewinner des schwedischen Grammy Pendants. Ob sich die im Titel genannte Überzahl auf die eigene Discographie beruft weiß ich nicht, allerdings hat The Haunted dort mit neun Vollalben, diversen Splits, Singles und Live Alben einiges auf dem Kerbholz. Es ist natürlich kein Nunslaughter-Niveau, aber immerhin. Drei Jahre sind nun also seit „Exit Wounds“ vergangen, welches, wenn ich mich richtig entsinne, relativ durchmischtes Echo fand und generell scheinen die Schweden, die aus der Asche von At the Gates auferstanden waren, immer recht durchwachsene Reaktionen hervor zu rufen. Aber so ist das nun mal, wenn man mit neuen Ideen und modernem Sound vorne weg geht. Das ist für sich genommen noch kein Qualitätsmerkmal, führt aber schnell dazu, dass man traditionelle Metalheads verprellt.
Wie stellt sich die Situation nun also auf „Strength in Numbers“ dar? Tja, was soll ich sagen? Es ist eben The Haunted und auch das neue Werk ist eine Mischung aus schwedischem Melo-Death, Groove-Metal und leichten Core Einflüssen. Dabei legt der erste Song „ Brute Force“ erst einmal ordentlich los und hält ohne Abstriche, was er im Titel verspricht. Mit den Folgestücken „Spark, Preachers of Death“ und dem Titelsong pendelt sich das Album dann auf seinem Durchschnittssound ein und der liegt irgendwo im Bermudadreieck zwischen At the Gates, Slayer und Walls of Jericho. Erstaunlicherweise macht das Album auf den letzten Metern aber noch einmal eine deutlichere Kehrtwende und wird etwas düsterer und heavier und „The Fall“ sowie „ Means to an End“ sind mir von der Scheibe bisher in bester Erinnerung geblieben.
Der Sound ist dabei über alle Zweifel erhaben, was das technische Niveau angeht, da merkt man einfach das Majorlabel, das im Rücken steht, zum Guten wie zum Schlechten. Denn gerade der Drumsound erinnert schrecklich an den generischen Plastikklang irgendwelcher 2000er Metalcore Scheiben. Ansonsten wird da aber alles richtig gemacht, lobend kann man hier den Bass erwähnen der vorbildlich eingemischt wurde.
Für den modernen, weltoffenen Metalhead von Morgen, der sich vom alten Bier und Zigarettenmief der old School Ära emanzipiert sieht und für den Death Metal nicht an den Spirit der alten Tage gebunden sein muss, ist „Strength in Numbers“ das richtige Album. Für den eisernen Traditionalisten, der an den Prinzipien und dem Geist der alten Schule fest hält, wird das Ganze hier eher weniger was. Alle, die sich auf dem Spektrum dazwischen bewegen, können gerne mal ein Ohr riskieren und dann selbst entscheiden, was sie von dem Ganzen halten.
Vom möglichst objektiven Blinkwinkel her liefern The Haunted solide Handwerksarbeit, aber auch nicht mehr. Das Album bietet keine großen Überraschungen und Aha-Momente, enttäuscht aber auch nicht oder wird auf die Dauer langweilig .Ich denke, am Ende des Tages wird auch „Strengh in Numbers“ die Szene wieder mit gemischten Gefühlen zurück lassen.

Kai B.

XXL WertungL

Tracklist:

1. Fill The Darkness With Black
2. Brute Force
3. Spark
4. Preachers Of Death
5. Strength In Numbers
6. Tighten The Noose
7. This Is The End
8. The Fall
9. Means To An End
10. Monuments

Byzantine - The Cicada Tree

Byzantine  The cicada treexxlLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 61:17 min.

Genre: Metalcore/Modern Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Der Metalcore liegt definitiv in den letzten Zügen, der Hype ist vorbei und die Szene bekommt die Chance, sich gesundzuschrumpfen. Denn wie so oft trennt sich in solchen Momenten die Spreu vom Weizen und die Bands, die übrig bleiben haben es musikalisch echt drauf. Und Byzantine gehören eindeutig dazu! Ich bin immer noch kein Freund des Metalcore, aber ich muss dennoch anerkennen, dass die Amerikaner innerhalb ihres Genres ziemlich viel richtig machen. Sie öffnen sich Stilen wie "Modern Metal" und auch ein wenig "Neo-Thrash" (alles so gar nicht meine Baustelle...) und peppen damit ihren Sound gekonnt auf. Das funktioniert ziemlich gut und dürfte Genrefreunden verdammt viel Spaß machen. Die Mischung zwischen "Hart" und "Zart" ist ausgewogen, die Kompositionen haben Hand und Fuß und auch über die Produktion kann man nicht meckern. Aber es muss ja auch seine Gründe haben, dass ein Gigant wie Metal Blade in solchen Zeiten so eine Band unter Vertrag nehmen. Kurzum: Hier wird für Fans von Metalcore und Modern Metal ordentliche Qualität abgeliefert, alle anderen holen lieber 'ne alte Platte von Dio aus dem Schrank!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

01. NEW WAYS TO BEAR WITNESS
02. VILE MAXIM
03. MAP OF THE CREATOR
04. DEAD AS AUTUMN LEAVES
05. TRAPJAW
06. THE SUBJUGATED
07. INCREMENTAL
08. THE CICADA TREE
09. VERSES OF VIOLENCE
10. MOVING IN STEREO
11. SERVITUDE

Implore - Subjugate

implore 2017xxlLabel: Century Media Records

Spielzeit: 33:35 min.

Genre: Death/Grind

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: 22. September

Ja guck mal einer an, da sind die Hoschis von Implore doch tatsächlich beim Branchenriesen Century Media gelandet! Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Burschen sich nicht hochgeschlafen haben (oder???), denn man weiß auch weiterhin mit Qualität (also musikalisch...) zu überzeugen. Und das heißt im Hause Implore: Brutal bis zum Anschlag! Ihre gepflegte Mischung aus Death Metal und Grindcore ist überaus ausgewogen und die beiden Stile harmonieren auf der CD wirklich ausgezeichnet. 14 mal gibt es kurz und heftig ganz doll derbe einen auf die Glocke, Gefangene werden hier definitiv nicht gemacht - wer hier auf der Strecke bleibt, hat halt Pech gehabt. Besonders hervorheben möchte ich übrigens noch den Kollegen Guido an den Drums, bei dem man zwischendurch echt das Gefühl hat, er hätte epileptische Anfälle, so dermaßen krass geht der Italiener zur Sache - total geil! Es ist neben der ausgezeichneten musikalischen Darbietung auch sehr erfreulich zu hören, dass man sich trotz des fetten Plattenvertrages (Ihr werdet sicherlich bald scheiß-reich sein, Jungs!) mit keiner einzigen Note an den Mainstream verkauft hat, oder der Sound verwässert wurde! Geiles Geschoss, kein Zweifel!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side 1
01. Birth Of An Era (02:46)
02. Loathe (00:50)
03. Cursed Existence (02:15)
04. Paradox (02:06)
05. Disconnected From Ourselves (02:31)
06. Totalitarian (02:12)
07. Patterns To Follow (03:48)
Side 2
01. Ecocide (02:59)
02. Technology A Justification For Killing (02:42)
03. Cult Of El (02:21)
04. Desolated Winds (02:35)
05. Boundary (00:58)
06. Untouchable Pyramid (02:38)
07. Gazing Beyond (02:54)

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