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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsGhost Machinery: Evil Undertow

Gravetemple - Impassable Fears

GravetemplexxlLabel: Svart Records

Spielzeit: 33:12 min.

Genre: Noise/Drone/Krach

Info: Facebook

Hörprobe: Soundcloud

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Was kommt wohl heraus, wenn sich Oren Ambarchi und Stephen O'Malley von Sunn))) mit der kaputtesten Stimme jenseits von Bottrop Vonderort zusammentun? (Die Rede ist selbstverständlich von Attila Csihar, was dachtet Ihr denn??) Na klar: Grauenhaft/genialer Krach!! (Das infernalische Trio wird übrigens noch von Matt Sanders an den Drums unterstützt, der Kerl, der wohl schon in jeder zweiten australischen Band getrommelt hat.) Aber kommen wir zur Musik, auch wenn die meisten Zeitgenossen, die hier eingefangenen Klänge mitnichten als "Musik" bezeichnen würde und ich bin ganz ehrlich, auch wenn ich ein Freund schräger Kost bin, ist das hier verdammt hartes Zeug, das ganz nah an der Grenze zur Unhörbarkeit rangiert. Es regiert eine extrem dissonante Mischung aus Drone, krassen Noize-Klängen und einfach nur undefinierbarem Lärm. "Impassable fears" in einem Stück durchzuhören, ist echt eine Zumutung und nur für die ganz Harten. Das Beste an der Sache ist ohne Zweifel der Einsatz von Kollege Attila, der mir mit seiner Stimme wie schon so oft eine Gänsehaut verschafft! Schön, dass der Ungar immer wieder offen für schräge Zusammenarbeiten mit anderen Musikern aus der ganzen Welt ist. Insgesamt also eine extrem herausfordernde Geschichte, die für mich leider zu oft über die Grenzen des Erträglichen geht und dafür Abstriche in der B-Note bekommen muss. Total kranker Scheiß!!!

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. A Szarka (The Magpie)
2. Elavult Foldbolygo (World Out of Date)
3. A Karma karmai (Karmas claws)
4. Domino
5. Athatolhatatlan Felelmek (Impassable Fears)
6. Az Orok Vegtelen Uresseg (Eternal Endless Void)

SunSpell/Saudade: From the mist... We are but dust

sunspell saudadeLabel: Iron Bonehead (LP)/Les Fleurs du Mal Productions (MC)

Spielzeit: 37:37 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Den Beginn macht auf dieser neuen Split-Veröffentlichung aus dem Hause Iron Bonehead das amerikanische Ein-Mann-Projekt SunSpell. Der Musiker hinter dem Ganzen nennt sich Doulos und ist mal ordentlich fleißig, denn das hier ist bereits seine sechste Veröffentlichung seit der Bandgründung im Jahre 2015. Leider geht dies eindeutig auf Kosten der Qualität, denn die beiden überlangen Songs können mich nicht wirklich überzeugen. Nach einem viel zu langem Intro-Part (fast vier Minuten!!) verwurstet der gute Doulos verschiedene Black Metal Subgenres miteinander, was aber so gar nicht gelingen will. Derart uninspirierte Musik dann auch noch in über zehn Minuten lange Kompositionen zu packen, macht die Sache selbstverständlich nicht viel besser, bzw. erträglicher. Passenderweise ist auch die Produktion ziemlicher Mist, gerade der Gesang ist so leise in den Hintergrund gemischt worden, dass er kaum noch als reines Geräusch wahrnehmbar ist. Sorry, aber das ist wirklich Schrott! Das kanadische Trio Saudade macht es dann zumindest ein klein wenig besser. Auch hier gibt es ein überflüssiges Intro, doch ist dieses zumindest nur 45 Sekunden lang... Danach gibt es schlecht gemachten Rumpel-Black Metal, ebenfalls mit 'nem beschissenen, viel zu dünnen Sound auf die Ohren. Was mir an den Sachen von Saudade am besten gefällt, ist das kurze "Interlude", denn dies ist mal wirklich gelungen, ein schön gruseliges Intro, das aber inmitten des Albums den Fluss desselben total kaputt macht. Warum hat man das nicht an den Anfang gestellt? Egal, denn auch wenn die Kanadier etwas besser sind, ist das Gesamtergebnis doch verdammt mager und ich kann vom Kauf dieser Platte leider nur abraten...

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

Side A
1. SunSpell - Consumed by Emptiness 11:27 Show lyrics
2. SunSpell - Dreams of an Eidolon Moon 10:33
Side B
3. Saudade - Suppression (Intro) 00:46
4. Saudade - Savagery 02:28
5. Saudade - Black Death 03:17
6. Saudade - (Interlude) 01:23
7. Saudade - Halted: Erased 03:17
8. Saudade - Chapel of Judgement 04:26

Ulkagul - Obliterate The Impudent Disciples

 Ulkagul  xxl Label: Eigenproduktion

Spielzeit: 24:35 min.

Genre: Primitive Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Achtung Freunde, jetzt wird es so richtig derbe! Die Band aus Florida hinterlässt auf ihrem Debüt nicht als verbrannte Erde! Das nenne ich mal primitiven Black Metal der Güteklasse A, reduziert bis auf das Allernötigste, extrem brutal, dreckig und kompromisslos. Bei einem solchen Album merkt man endlich mal wieder, wie sehr der ursprüngliche Black Metal doch mit dem Punk verbunden war. Hier wird ohne Gnade drauflos geprügelt, als gäbe es kein Morgen mehr, wie die Irrsinnigen malträtieren die Musiker ihre Instrumente, doch man sollte auf gar keinen Fall den Fehler machen, "primitiv" mit "dilettantisch" gleichzusetzen. Die Kollegen wissen ganz genau, was sie tun und das ziehen sie mit bewundernswerter Konsequenz durch. Definitiv nichts für Weicheier, doch Freunde von Tanzkapellen wie Ildjarn, Ruach Raah und ähnlich gepolten Krawallbrüdern dürften auch mit Ulkagul verdammt glücklich werden. Gibt es im Moment leider nur digital, da die passende MC schon komplett ausverkauft sein dürfte, aber in dem Fall habe selbst ich mal 'ne Ausnahme gemacht!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Your God Failed (Intro) 01:27
2. Filth of the Divinity 03:15
3. The Vultures Follow 02:35
4. Cleansed in Fire 03:07
5. Satanic Resuscitation 04:02
6. Obliterate the Impudent Disciples 03:26
7. Under the Power of Satan 03:20
8. Curb Stomping Christ 03:23

Goatwhore - Vengeful Ascension

goatwhore 2017Label: Metal Blade Records

Spielzeit: 41:53 min.

Genre: Black/Thrash Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: sm-metal-shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die Black-Thrash Veteranen Goatwhore liefern wieder. „Vengeful Ascension“ soll der Name des mittlerweile siebten Albums sein und dieses bringt genau das, was von Fans erwartet wird. Zehn raue, mal punkig, mal thrashig, mal sehr schwarzmetallische neue Ergüsse gilt es zu erlauschen.

Die 1989 gegründete Band geht hier sehr routiniert zur Sache, gibt sich aber alle Mühe etwas Abwechslung in die ganze Chose zu bringen. Die vielen Dienstjahre spielen der Band in die Karten, man merkt die Professionalität, die jedoch nie in Langeweile ausartet, die Jungs haben immer noch Bock.
Der Opener "Forsaken" startet herrlich direkt und groovt sich in die Gehörgänge. Die Produktion passt, fühlt sich nah an der Band an, hier ist nichts überproduziert. Etwas mehr in Richtung Doom präsentiert sich "Where The Sun Is Silent" und bietet somit eine kurze Verschnaufpause, die wunderbar in den Klangkosmos der Band passt.

Was gibt es sonst noch zu sagen? Mal mehr im Death, mal mehr im Black Metal pflügt sich das Kommando gnadenlos durch ihre neuen Songs. Meist im peitschenden Thrash-Groove als Fundament unterwegs kommt zu keiner Sekunde Langeweile auf. Als Anspieltipp sei unbedingt noch das bärenstarke "Chaos Arcane" aufgeführt, dieses bietet durch seine tolle Hook feinstes Konzertmaterial.

Am Ende wird mit "Those Who Denied Gods Will" noch einmal die Black-Metal-Keule ausgepackt, das Album endet damit fulminant und der Griff nach dem Repeat Button drängt sich fast schon auf. Man hat das Gefühl, dass in der letzten Zeit wirklich viele tolle, eher klassisch geprägte Metal Alben herauskommen, Goatwhore reihen sich dort ein. Die Band dürfte durch die Vermengung vieler Genres eine breite Masse ansprechen, daher sei jedem Freund der extremen Metal Spielarten mindestens ein Reinhören empfohlen.

Sascha Scheibel

XXL WertungL

Tracklist:

1. Forsaken 03:40 
2. Under the Flesh, Into the Soul 04:33 
3. Vengeful Ascension 04:14 S
4. Chaos Arcane 03:57 
5. Where the Sun Is Silent 04:35 
6. Drowned in Grim Rebirth 04:14
7. Abandon Indoctrination 04:19 
8. Mankind Will Have No Mercy 03:48 
9. Decayed Omen Reborn 04:25 
10. Those Who Denied God's Will 04:08 

 

Horrid - Beyond The Dark Order

Horrid  Beyond the dark orderxxlLabel: Dunkelheit Produktionen

Spielzeit: 49:08 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Diesmal haben sich die Italiener nicht ganz so viel Zeit gelassen mit einem neuen Album, "nur" drei Jahre nach "Sacrilegious fornication" (Dunkelheit - 2014) gibt es neues Ohrenfutter aus der Lombardei. Doch kann man an den formidablen Vorgänger (der damals von mir die Höchstnote bekommen hat!) nahtlos anknüpfen, denn der war echt richtig, richtig geil? Nun, nicht ganz, aber das ist Jammern auf ganz hohem Niveau, denn auch "Beyond the dark order" ist verdammt guter Stoff. Schöner, brutaler Old School Death Metal, wieder versehen mit einer Bomben-Produktion. Und auch Sänger Dagon holt diesmal wieder alles aus sich heraus (Speiseröhre, anderthalb Lungenflügel...) und growlt wie ein Weltmeister. Ganz feines Zeug, das ich ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen kann, auch wenn das 2014er Album ein wenig besser ist. Am besten legt Ihr Euch gleich beide CDs zu und das Wochenende ist gerettet. Knallharter Death Metal ohne Firlefanz oder modernen Schnickschnack - wer kann dazu schon "Nein" sagen? Ich nicht...

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. THE BLACK MARCH
02. CURSED DUNES
03. BLOOD PAINTED WALLS
04. THE EYES OF TERROR
05. THE STATEMENT
06. SACRILEGIOUS FORNICATION
07. MISSING END
08. DEMONIC CHALLENGE
09. BEYOND THE BLACK BORDER

Aposento - Bleed To Death

AposentoLabel: Xtreem Music

Spielzeit: 37:33 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Zückt schon mal Eure Geldbörsen, liebe Death Metaller, denn hier kommt ein weiteres Geschoss, das eigentlich in keiner gut sortierten Sammlung fehlen darf! Xtreem Music hat wieder einmal ein extrem glückliches Händchen bei der Auswahl seiner Bands gehabt und präsentiert uns den zweiten Longplayer der Spanier Aposento! Und die machen es einem wirklich leicht, sie zu lieben, denn auf den Hörer wartet ein fulminantes Old School Death Metal Geballer. Die Kollegen orientieren sich dabei unüberhörbar an der frühen US-Death-Szene, was den leicht räudigen Charakter der Songs erklärt. Da passt es natürlich auch wunderbar, dass sich Sänger Mark Berserk an einigen Stellen anhört wie der junge David Vincent. Die Platte macht wirklich verdammt viel Spaß, purer Todesblei ohne unnötige Elemente, immer schön auf die Nuss - Herrlich! Da kann man als Headbanger mit dem nötigen Geschmack gar nicht anders als begeistert sein. Geiles Geballer!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Bleeding Flesh 04:50
2. Wishing Hell 03:35
3. Partially Deceased Syndrome 04:31
4. Portrait of a Killer 03:06
5. Maleficarvm 05:37
6. Slaughtered 03:17
7. Abandon All Hope 03:35
8. The Divine Art of Torture 03:35
9. Revenge Against God 04:50
10. Cannibalistic Communion 00:26

Apallic - Of Fate And Sanity

Apallic xxl Label: Boersma Records

Spielzeit: 52:36 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Also, unter Prog Death Metal verstehe ich aber was anderes... Unter diesem Banner wird das Debüt der Niedersachen-Deather nämlich angepriesen, was meiner Meinung nach aber dezent am Thema vorbei geht. Das schmälert die Qualität der dargebotenen Musik allerdings mitnichten, trotzdem sei diese kleine Warnung angebracht. Die Kollegen gehen schon beim ersten Stück ("The Awakening") gewaltig in die Vollen und präsentieren ordentlich brutalen, modern angehauchten Death Metal, der nicht nur mit einer ausgezeichneten, sehr druckvollen Produktion punkten kann, sondern auch mit ausdrucksstarken, klug strukturierten Songs. Denn eins muss man definitiv klarstellen: Die Jungs legen großen Wert darauf, keinen Einheitsbrei von der Stange zu präsentieren und das setzen sie auch richtig gut in die Tat um. Wie gesagt, um das Ganze als "Prog Death" zu bezeichnen, ist mir der Einsatz progressiver Elemente einfach zu wenig, aber das Gesamtkonzept der Band funktioniert auch so wirklich gut! Schön aggressiv, mit kleinen technischen Spielereien, niveauvoll ohne zu "kopflastig" zu sein - so lass ich mir das gerne gefallen. Ebenfalls gefällt mir der Gesang von Fronter Eike ganz ausgezeichnet - sehr schöne Growls, mein Herr! Nicht zu vergessen, dass man sich auf der textlichen Seite einem interessanten Thema gewidmet hat, so handelt das ganze Album von der Gedankenwelt eines im Wachkoma liegenden Menschen (man achte auf den Unfall im Intro!), was wie ich finde gut umgesetzt wurde. Insgesamt also ein mehr als rundes Album, das ich Euch nur empfehlen kann!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Iter Initium
2. The Awakening
3. Mental Prison
4. Masked Insanity
5. Days Before The Black
6. Deranged
7. Iter Ex Umbra
8. The Watchmaker
9. Leaking Hourglass
10. A Taste Of Lethe

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