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Hypnos - The Whitecrow

Hypnos 2017xxlLabel: Einheit Produktionen

Spielzeit: 50:38 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 24. März 2017

Prinzipiell braucht man wirklich niemandem, der mehr als eine halbe Tagesreise im Extrem-Metal-Ozean geschwommen ist, zu erklären, wer Hypnos ist. Die tschechische Todesbleiformation um die ehemaligen (und mittlerweile - zumindest für einige Shows - dorthin zurückgekehrten) Krabathor-Haudegen Bronislav "Bruno" Kovarík und Petr "Pegas" Hlavác haben sich seit ihrer Gründung 1999 schon überall den Arsch abgespielt und einige gutklassige Scheibchen veröffentlicht. Mit 'The Whitecrow' erscheint in den nächsten Tagen Album Nummer fünf auf dem deutschen Label Einheit Produktionen.

Das Quartett zockt einen amtlichen Bastard aus osteuropäischem Death Metal (Vader, Krabathor...) und Bay-Area-Thrash, wobei die Todesbleianteile überwiegen. Die Tschechen legen hierbei ausgesprochen viel Wert auf Abwechslung, was nach einigen Hörgängen auch ganz prima funktioniert, gerade weil im Songwriting sehr viel Augenmerk auf das Schaffen von Atmosphäre gelegt wurde und man sich traut, die vertrauten Metalpfade auch mal in Richtung Rock ('Too Dark To Shine, Too Young To Die') zu verlassen, aber nach wie vor die gewohnten Nackenbrecher wie 'Sin Collectors' auf den geneigten Fan loslässt. Geil auch, dass Masters Chefdenker Paule Speckmann es sich nicht nehmen ließ, den für die düstere Endzeit-Atmosphäre förderlichen Prolog der CD zu übernehmen, haha!
Zusammengefasst gibt es ca. 51 Minuten lang viel auf die Fresse, aber auch ein wenig fürs geschundene Herz. Fazit: Ein recht gediegene Scheibe.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Prologue + Intro
02. The Whitecrow
03. One Flesh, One Blood
04. Get Inspired By The Light
05. Sin Collectors
06. Haereticum Minuet - Intro
07. About Trust
08. The Gift Of Hope
09. Mordschlag
10. Too Dark To Shine, Too Young To Die
11. Humanized - Outro

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