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Pyogenesis: A Century In The Curse Of Time

PYOGENESIS 2015xxlLabel: AFM Records

Spielzeit: 48:25 Min.

Genre: Wundertüten-Crossover

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 07. August 2015

 

Das Cover: einerseits ist es toll, andererseits aber auch überladen und zu sehr „geschönt“, um nicht zu sagen „angekitscht“. Und diese Beobachtungen lassen sich nahtlos auf den musikalischen Inhalt von „A Century In The Curse Of Time“ übertragen, dem ersten Pyogenesis-Album seit gefühlten hundert Jahren. Einem Konzeptalbum, welches die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts und die damit einhergehenden Begleiterscheinungen thematisiert – eine interessante, sehr reizvolle Idee.

Auf der musikalischen Habenseite kann das Album eine in sich stimmige Vielfalt verbuchen. Zwischen Melodic Death-Anklängen samt Growls im Opener „Steam Paves Its Way (The Machine)“, Paradise Lost-Worshipping („Lifeless“) und poppigeren Alternative-Elementen („The Best Is Yet To Come“) wird auf „A Century In The Curse Of Time“ einiges geboten, wobei diese Mischung nie aufgesetzt wirkt. Die A-Seite weiß anfangs durchaus zu gefallen, schließlich sind die Lieder sehr catchy und gehen gut ins Ohr. Allerdings wirkt manches schnell etwas platt und die Zeit offenbart, dass in nahezu jedem Song großartige Momente solchen Elementen gegenüber stehen, welche tendenziell eher cheesy klingen. Häufig ist hierfür der Gesang verantwortlich. Wenn Klargesang in eher höheren Lagen geboten wird, klingt das Ganze sehr gut. Gerade aber die tieferen Tonlagen sowie das Geshoute und Gegrunze wirken störend und teilweise aufgesetzt, was in Kombination mit dem deutschen Akzent das Gesamtbild trübt. Ärgerlich wird es, wenn dies mit 08/15-Elementen wie dem recht platten Refrain von „This Won't Last Forever“ verbunden wird.

Zum Ende hin steigert sich das Album jedoch ungemein, auch wenn es (insgesamt) von Zitaten und Querverweisen nur so strotzt. So wird zu Beginn von „The Swan King“ offensichtlich die einleitende Gesangsmelodie von „Message In A Bottle“ (The Police) kopiert, wohingegen „Flesh And Hair“ teilweise wie ein 30 Seconds To Mars-Song der (großartigen!) „This Is War“-Phase klingt und man durchaus an Songs wie „Kings And Queens“ denken muss. Für mich der Höhepunkt der Platte, wenngleich hier der gesprochene Part störend wirkt. Auch das Ende mit dem überlangen, durchaus ambitionierten Titelsong weiß zu gefallen.

Eigentlich ein gutes Album mit Songs, die tatsächlich ins Ohr gehen, bei welchen aber letztlich immer irgendein Element stört und den wirklichen, absoluten Hörgenuss mindert. In der Regel ist es der Gesang... Und es ist zum Haare raufen, denn „A Century In The Curse Of Time“ bietet so viel Potential, dass man der Band von Herzen einen absoluten Oberknaller gewünscht hätte.

Daniel Lofgren

XXL WertungM

Tracklist

1. Steam Paves Its Way (The Machine)
2. A Love Once New Has Now Grown Old
3. This Won't Last Forever
4. The Best Is Yet To Come
5. Lifeless
6. Touch The Sky (When Darkest World Reached Dawn)
7. The Swan King
8. Flesh And Hair
9. A Century In The Curse Of Time

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