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Teutonic Slaughter im Interview

Thrash Metal aus dem Ruhrpott, kann es etwas geileres geben? Natürlich nicht und deshalb hat das neue Album der Gladbecker Old School Thrasher Teutonic Slaughter bei mir auch eingeschlagen wie eine Bombe! Da gehört es sich natürlich, die Band mit ein paar fröhlichen Fragen zu löchern. Hier kommen ihre Antworten...

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(Bildquelle: Jörg Müller)

Hallo Jungs! Stellt euch doch erst einmal vor, wer macht was bei Teutonic Slaughter?

Moin Christian, erst einmal danke für dein Interesse und dein grandioses Review zu unserem zweiten Album „Puppeteer of Death“.
Wir sind im klassischen Thrash-Metal Line Up als Quartett unterwegs. Dabei übernimmt Christian die Drums, Jan die Gitarre, Fabian den Bass und Philip darf neben dem Gitarre-Spielen auch noch singen. In dieser Besetzung sind wir seit Bandgründung unterwegs und sind absolut zufrieden.

Euer neues Album „Puppeteer of Death“ ist jetzt schon ein paar Wochen erhältlich. Wie zufrieden seid ihr selber mit dem Ergebnis und wie sind die Reaktionen von Kritikern und Fans?

Genau! Wir haben ein neues Album am Start und ehrlich gesagt könnten wir kaum zufriedener mit der Scheibe sein. Mit „Puppeteer of Death“ konnten wir die musikalische Entwicklung abbilden, die wir in den letzten Jahren gemacht haben und diese kompakt auf einen circa 40minütigen Longplayer pressen. Wir warten noch auf die eine oder andere „offizielle“ Rückmeldung zu der Scheibe, jedoch sind die aktuellen Review durchweg positiv und auch die Reaktionen der Fans stimmen uns glücklich und geben uns das Gefühl, dass wir im Grunde alles richtig mit „Puppeteer of Death“ gemacht haben.

Wie entstehen eure Songs? Komponiert ihr alle zusammen oder hat jeder so seine spezielle Aufgabe?

Grundsätzlich ist das Songwriting bei uns immer ein gemeinschaftlicher Prozess mit klar verteilten Aufgaben (Wobei es natürlich auch Ausnahmen gibt). Philip bringt in der Regel, bei neuen Ideen, einen Songrohling oder auch mal einen fast fertigen Song mit zur Probe. Er schreibt in der Regel das Grundgerüst für die Songs, da es für die Live-Tauglichkeit der Songs unabdingbar ist, dass Philip sie sowohl sauber und sicher spielen, als auch gesanglich performen kann. Damit beginnt dann der eigentliche Songwriting-Prozess bei uns. Es kann sein, dass von einem Songrohling kaum etwas übrig bleibt und am Ende ein ganz anderer Song entsteht. An dem Punkt wird halt gemeinsam gebastelt.

Wer ist für die Texte verantwortlich und was könnt ihr mir darüber erzählen?

Unser Sänger Philip ist, in der Regel, für die Texte verantwortlich. Inhaltlich kann dabei grundsätzlich alles herauskommen. Von einer frei erfundenen Geschichte bis hin zu knallharter Gesellschaftskritik kann dann dabei alles herauskommen. Uns ist es wichtig, mit unseren Texten auch mal gesellschaftliche und politische Missstände zu beschreiben, anzusprechen und durchaus auch anzukreiden. Dabei ist es uns aber auch wichtig, keinen Lösungsvorschlag vorzugeben. Auf komplexe Probleme lassen sich keine einfachen Antworten finden, die man mal eben in einen Songtext pressen könnte. Wir möchten Probleme benennen und dafür sorgen, dass die Leute sich selber mit der Situation auseinandersetzen.

Euer Thrash Metal orientiert sich hörbar an den „guten alten Zeiten“. War das immer so geplant, oder hat sich das einfach entwickelt?

Musikalisch sind wir mit dem Ruhrpott Thrash Metal der 80er Jahre aufgewachsen. Als wir dann selber auf die Idee gekommen sind, Musik zu machen war es für uns klar, dass wir schnell sein wollen und dass unsere Musik hart sein soll. Beim Proben und Schreiben der ersten Songs ist uns dann schnell aufgefallen, dass wir mit unserer Musik genau in diese Oldschool Ruhrpott-Thrash Sparte schlagen und fanden es einfach geil! Ich glaube mit diesem musikalischen Wurzeln konnten wir wahrscheinlich gar nichts anderes machen. Wir leben den Oldschool-Thrash privat und auf der Bühne und haben einen riesen Spaß daran, dass unsere Musik auch bei anderen Leuten so gut ankommt.

Was sind eure musikalischen Vorbilder, bzw. eure Helden?

Da finden wir uns halt schnell im Ruhrpott bei Darkness, Sodom, Kreator und Violent Force wieder, was man uns, denken wir mal, auch anhört.

Was dreht sich denn privat so auf euren Plattentellern?

Privat haben wir natürlich alle unterschiedlichen Ausprägungen im Musikgeschmack. Wir sind halt auch vier unterschiedliche Persönlichkeiten. Jedoch können wir uns auf Oldschool – Metal immer einigen und besuchen regelmäßig gemeinsam das ein oder andere Event, abseits der eigenen Live-Aktivität.

Teutonic Slaughter xxlAuch wenn der Hype mittlerweile wohl schon wieder abflaut, was ist eure Meinung zum sogenannten Neo-Thrash und Bands wie z.B. Dust Bolt, Municipal Waste oder Gama Bomb?

Der „Sogenannte“ Neo-Thrash um Bands wie z.B. Municipal Waste ist eine Sparte des Thrash-Metals, die unserer Meinung nach dem ganzen Genre in den 2000ern wieder etwas mehr Ansehen gegeben hat. Über diese neue Thrash-Welle (es gab ja zwischenzeitlich auch eine große Black-Thrash Welle) hat das Genre wieder neue Popularität erlangt. Persönlich finden wir die Musik super, haben aber selber keine Ambitionen auf diesen Zug mit Teutonic Slaughter aufzuspringen. Da gibt es andere Truppen, welche dieses Genre bedeutet besser und authentischer bedienen können. Wir fühlen uns musikalisch dort zuhause wo wir tatsächlich auch leben…im Ruhrpott!

Wie sieht es mit Vinyl aus, ist da irgendwas in Planung?

Wir sind glücklich in diesem Falle Vollzug vermelden zu dürfen. Anfang 2019 wird „Puppeteer of Death“ über FTWCTP-Records auf Vinyl erscheinen.

Gehen wir nochmal zurück zur herrlichen Split-7" mit Darknes“. Wie ist diese Zusammenarbeit zustande gekommen?

Naja, Jörg Müller der Chef von FTWCTP-Records ist ein gemeinsamer Freund beider Bands. Zudem verbindet uns mit Darkness ebenfalls eine langjährige Freundschaft. So war es klar, dass es irgendwann mal ein gemeinsames Werk geben muss. Als Jörg dann mit der Idee einer Split Single um die Ecke kam, waren wir sofort begeistert. Im Grunde war das Ganze die logische Konsequenz aus dem bisherigen gemeinsamen Schaffen und zudem noch eine Riesen-Freude für alle Beteiligten.

Ihr ward vor Teutonic Slaughter als Bone Shatters unterwegs. Habt ihr unter dem Namen auch etwas veröffentlicht und warum die Namensänderung?

Es stimmt zwar, dass Teutonic Slaughter aus Bone Shatters hervorging, jedoch sind die beiden Bands tatsächlich getrennt voneinander zu betrachten. Bone Shatters wurde um das Jahr 2009 herum von Jan, Fabian und unserem Freund Jose ins Leben gerufen und war im Grunde ein Spaßprojekt. Es ging darum ein bisschen Musik zu machen, das ein oder andere Bierchen zu trinken und im Proberaum abzuhängen. Dementsprechend gibt es aus der Zeit auch keine Veröffentlichungen. Ende 2010 verließ Jose Bone Shatters und Philip stoß als Sänger (damals nur Sänger) zur Truppe hinzu. Es wurden ein paar Gigs gezockt, die alle mal mehr aber eher weniger gut waren und so haben Jan, Fabian und Philip sich im Okotber 2011 zusammengesetzt und sich dazu entschieden Bone Shatter zu Grabe zu tragen. Bei diesem Treffen ist auch die Idee zu Teutonic Slaughter entstanden, mit der Ambition eine ordentliche, Live-taugliche Band auf die Beine zu stellen. Es wurde mehr, bzw. ernsthafter geprobt, Philip hat die zweite Gitarre neben dem Gesang übernommen und Mitte 2012 wurde mit Christian ein talentierter junger Drummer gefunden, der Bock auf die Musik hatte. So ist Teutonic Slaughter entstanden. Es war also im Grunde keine Namensänderung, sondern eher eine Band-Neugründung.

Es gibt die jetzt seit gut sieben Jahren. Seid ihr mit eurer Entwicklung rundum zufrieden oder gibt es Sachen die ihr bedauert, oder vielleicht sogar falsch gemacht habt?

Wenn man den Oktober 2011 als Gründungszeit nimmt sind es tatsächlich schon fast sieben Jahr. Und Live bringen wir unser Zeug auch schon seit knapp sechs Jahren auf die Bühne. Wir sind wirklich zufrieden mit unserer Entwicklung. Klar, ist es schon komisch, wenn man sich heute die alten Aufnahmen anhört oder die alten Videos anschaut. Und im Nachhinein weiß man halt schon, was man hätte besser machen können. Aber grundsätzlich haben wir das Gefühl, dass wir uns in all den Jahren in denen wir zusammen Musik machen, kontinuierlich weiterentwickeln und als eine Einheit zusammenwachsen konnten. Und damit sind wir richtig zufrieden! Alle Dinge, die wir veröffentlicht haben, waren authentisch und haben unseren damaligen Stand abgebildet und im Endeffekt dazu geführt, wo wir jetzt sind. Deswegen haben wir wohl irgendwie, aus unserer Sicht, alles richtig gemacht.

Wie einige der größten Thrash-Legenden kommt ihr auch aus dem Ruhrpott. Hat das irgendeinen Einfluss auf eure Musik?

Auf jeden Fall! Du kennst unsere Musik, du kennst unsere Artworks. Unsere Wurzeln können wir definitiv nicht verleugnen…und wollen es auch konsequent nicht!

Seid der Bandgründung gab es keinen Besetzungswechsel. Was ist euer Geheimnis?

Da kann man natürlich jetzt nur mutmaßen, da es ja unterschiedlichste Gründe gibt eine Band zu verlassen. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass wir nicht nur Bandkollegen, sondern auch Freunde sind, die Spaß am gemeinsamen Musizieren haben. Zudem versuchen wir jedem auch seinen nötigen Freiraum einzuräumen, damit die Band und das Privatleben nicht kollidieren. Außerdem haben wir das Glück, dass wir alle unsere Band auch mit unserem Berufsleben vereinbaren können.

Habt ihr beruflich auch irgendwas mit Musik zu tun?

Naja, Philip hat vor seinem Studium noch Erzieher gelernt und durfte sicher schon das ein oder andere Lied im Stuhlkreis singen, aber ansonsten ist Musik für uns alle etwas außerberufliches.

Auch auf Spotify gibt es euch zu hören. Ist das heutzutage ein Muss, oder steht Ihr solchen Streaming-Diensten gar nicht so abweisend gegenüber, wie es im Underground ja irgendwie zum "guten Ton" gehört?

Nun ja, die Streaming-Dienste sind halt Plattformen auf denen man seine Musik einer breiten und internationalen Masse vollkommen unverbindlich anbieten kann. Es gibt musikinteressierten Personen die Möglichkeit, ohne Kosten, verschiedene Bands kennenzulernen. Dementsprechend ist es schon sinnvoll als Underground-Band auf diesen Plattformen vertreten zu sein, wenn man auch über die regionalen Grenzen hinaus gehört werden möchte.

Euer Cover-Maskottchen begleitet Eich ja jetzt auch schon seit der "United in hate"-CD. Was hat der hübsche Bursche für eine Geschichte? Ist er vielleicht irgendwie mit dem Knarrenheinz von Sodom verwandt? Von Gladbeck bis Gelsenkirchen Horts ist es ja nur ein Katzensprung...

Unser „Hans“ begleitet uns schon eine lange Zeit und ist uns ein wirklich liebes Maskottchen geworden. Als wir uns das Cover der „United in Hate“ zugelegt haben, haben wir direkt das Potenzial des jungen Mannes erkannt und Timon Kokott hat mit seinen grandiosen Artworks alles aus ihm herausgeholt. Verwandt mit dem Knarrenheinz ist er leider nicht, aber wer weiß was die Zukunft so bringt. Vielleicht sind sie ja irgendwann mal verschwägert oder so.

Das war's von mir - Die letzten schlauen Worte gehören Euch!

Danke für deine Fragen! Es hat uns echt viel Spaß mit dir gemacht. Wir freuen uns auch schon auf das Turock Sommerfest am 21. Juli und sind mal gespannt, wen man so alles im Publikum begrüßen darf. Aktuell arbeiten wir noch ein bisschen an unserer Bühnenshow und tatsächlich auch an neuem Material und wir haben schon mächtig Bock, mit euch wieder die Bühnen abzureißen. Cheers!!! Und „Hail to the Witches Rock 'n' Roll!!!“

Danke für die Beantwortung meiner Fragen und vielleicht sieht man sich ja auf dem Turock-Sommerfest im Juli!

Christian Hemmer

Subduer im Interview

Ein neues Genre scheint sich im Moment zu entwickeln, in dem War Metal und Noise zu einer ziemlich kranken und kaputten Mischung verschmelzen. Das deutsche Duo Subduer hat dafür kürzlich mit seiner Debüt-EP "Death Monolith" ein sehr geiles Beispiel angeliefert. Sänger und Gitarrist Az-Zabaniya war so freundlich, mir ein paar Fragen zu beantworten!

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Seid gegrüßt, ein ziemlich krankes Teil habt Ihr da mit "Death Monolith" abgeliefert!

Man dankt.

Wie ist Euer musikalischer Background, kennt man Euch vielleicht von anderen Kapellen, oder soll das geheim bleiben?

Wir spielen beide in anderen Bands, wollen das allerdings lieber geheim halten. Alleine den „Personas“ wegen. Shemhamforash hat allerdings noch ein PE Projekt, das unter dem Namen Malignant Spears läuft.

Wie würdet Ihr Euren Stil selber bezeichnen?

Als „miltant noise war“

Gibt es ein inhaltliches Konzept bei "Death Monolith"?

Es gibt ein inhaltliches Konzept für „Subduer“ im allgemeinen. Anti-Religion, nicht im Sinne Satanismus, sondern im Sinne von „kämpfe für dich selbst, nicht für eine Theorie“

Habt Ihr Euch bewusst für eine so kurze Spielzeit entschieden, oder hattet Ihr einfach noch kein weiteres Material?

Einerseits hatten wir kein weiteres Material, andererseits wollten wir bewusst „nur“ eine EP rausbringen, sozusagen als eine Art „Machtdemonstration“

Subduer  Death MonolithxxlWie kann man sich das beim Komponieren, bzw. den Aufnahmen vorstellen, wie versetzt Ihr Euch in die nötige Stimmung, um solch kaputtes Zeug zu kreieren?

Stress. Viel Stress und Hass. Zum schreiben oder aufnehmen versetze ich mich nicht unbedingt in eine Stimmung, vielmehr lebe ich meine allgemeine Stimmung aus.

Ein ähnlicher "Krach" ist mir in letzter Zeit öfter untergekommen (z.B. Kapala, oder Tetragrammacide). Baut sich da eine neue kleine Szene auf, oder ist das reiner Zufall? Was ist Eure Meinung zu den erwähnten Bands?

Ich behaupte mal, dass die Mischung aus Noise und War Metal das, oder eins der neusten Genres ist, wobei War Metal ja selbst noch recht jung ist. So oder so, der Genremix funktioniert meiner Meinung nach sehr gut, und ich freue mich immer über neue Bands, die diesen Stil für sich entdecken

Gibt es noch weitere Bands, die einen ähnlichen Sound fahren, die Ihr empfehlen könnt?

Tetragrammacide und Kapala nanntest du ja bereits. Nyogthaeblisz und Intolitarian wären wohl noch nennenswert

Was sind Eure musikalischen Vorbilder? (Wobei mich vor allem Eure Einflüsse aus dem Noise-Bereich interessieren!)

Wir sind sehr von War Metal Bands wie Revenge und Teitanblood beeinflusst, allerdings auch von Noise Bands wie Grunt, Bizzare Uproar und Deathkey. Wir sind auch große Fans von Oldschool Death- und Black Metal Bands (Sadistik Exekution, Hellhammer etc.)

Eure Musik ist definitiv nur für eine sehr begrenzte Zielgruppe gedacht. Wie stellt Ihr Euch selber den typischen Subduer-Hörer vor?

Hm. Er schneidet wahrscheinlich die Ärmel von seinen Shirts ab.

"Death Monolith" gibt es als CD und Kassette. Gibt es bewusst keine Vinyl-Version, oder kommt da vielleicht noch was? (Fände ich dufte!)

Da kommt vielleicht noch was.

Sowohl im Rock Hard, als auch im Deaf Forever seid Ihr übel abgestraft worden. Wie geht man mit solchen Verrissen um, ist das ärgerlich, oder eher eine Art Ritterschlag, dass man vom Mainstream einfach nicht verstanden wird?

Das ist mir ehrlich gesagt fick egal. Wenn ich überall gute Reviews wollte, würde ich andere Musik machen. Ich würde es auch nicht als „Ritterschlag“ bezeichnen, da hat halt wer ne Meinung und die gibt er preis. Mir letzten Endes Wurst, ändern werde ich deswegen nix.

Wie kam der Kontakt mit Bernd und Dunkelheit zustande? Seid Ihr zufrieden mit der Zusammenarbeit?

Wir waren schon lange große Fans des Labels, als die EP dann fertig war, haben wir sie ihm zugeschickt, und er fand es gut. So einfach.

Hält man die CD in den Händen, merkt man, dass Euch auch die optische Erscheinungsweise nicht unwichtig ist. Hattet Ihr bei der Gestaltung der CD komplett freie Hand?

Ich mache alle Artworks, Logos, Layouts etc. Insofern können wir alles genau so umsetzten, wie wir es auch wollen. Bernd hat auch keine unserer Ideen „verboten“, in dem Sinne konnte ich mich da gut austoben.

Kann man schon irgendwie absehen, wie sich das Teil so verkauft? Welche Version läuft besser?

Die Tapes natürlich. Kein Sack kauft mehr CDs. Meiner Meinung nach zurecht.

Wie zufrieden seid Ihr insgesamt, sowohl mit der CD, als auch mit den Reaktionen darauf?

Wir sind sehr zufrieden wie die EP klingt, sowohl auch wie sie analog aussieht. Die Reaktionen waren größtenteils positiv, was uns natürlich freut, aber letztlich, wie oben schon gesagt, nichts daran ändern wird, was und wie wir Musik machen.

Was sind die nächsten Pläne für Subduer?

Als nächstes kommt ein Album. Es werden sich ein paar Dinge ändern. Hauptsächlich wird alles noch Chaotischer und Extremer.

Die letzten Worte sollen Euch gehören!

Ille victoriam fert, ille sine deum est!

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen!

Christian Hemmer

Eat My Body im Interview

Aus Essen kommt nicht nur grandioser Thrash Metal, sondern auch im Bereich Death Metal haben wir was zu bieten. Die Kollegen von Eat My Body sind ein hervorragendes Beispiel dafür, was sie auch unlängst auf ihrer 7"-EP bewiesen haben. Mal schauen, was die Band so zu sagen hat!

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(Bildquelle: Band)

Hallo Leute, stellt Euch doch bitte erst mal vor! Wer macht was bei Eat My Body?

Corny – Drums, Helge – Guitar, Colin – Guitar, Matthes – Bass, Sven – Vox

Es gibt Euch schon seit 2006, ein Jahr später kam die "Gore-BQ" CD, dann war es eher ruhig um die Band. Warum hat es so lange gedauert, bis wir nun endlich ein neues musikalisches Lebenszeichen von Euch bekommen haben?

Wir haben uns da keinen Kopf gemacht und hatten nicht das Gefühl, dass es an der Zeit für neue Veröffentlichungen ist. Dazu kommt, dass wir immer wieder längere Phasen nicht proben, da alle in ihren Jobs stecken.

Gibt es eigentlich die Möglichkeit, noch irgendwie an die oben erwähnte "Gore-BQ" CD zu kommen?

Nein, die ist komplett ausverkauft

eat my body 2018xxlIhr spielt auf der EP verdammt geilen Old School Death Metal, der aber noch so einige genrefremde Einflüsse präsentiert, wie ich finde. Was sind Eure musikalischen Vorbilder, wo holt Ihr Eure Inspiration her?

Da kommt so einiges zusammen. Da wir alle mit Metal groß geworden sind und ohne Genre-Scheuklappen Spaß an der Mucke haben, verschmelzen wir alles zu unserer eigenen Legierung. Slayer, Sodom, Kreator, Death, D.R.I., Iron Maiden, Hellhammer, Celtic Frost, Triptykon, Prong sind für Helge, der die meisten Riffs liefert relevante Quellen. Thematisch dreht es sich bei EMB um allerlei Absurdes, wir verwursten unsere Ideen gerne zusammen zu Texten.

Die limitierte Version der Platte war ja Ruckzuck ausverkauft, die Kritiken sind durch die Bank positiv.

Was uns sehr freut. Wir halten uns an Cornys Motto „good metal comes to those who wait“, die Songs reifen gerne mal eine lange Zeit. Da Corny seit Jahren als Produzent für z.B. Sodom, Onkel Tom und zuletzt mit Disbelief erfolgreich arbeitet haben wir mit ihm natürlich den perfekten Produzenten für unsere eigene Musik in der Band.

Habt Ihr mit so einem Echo auch nur ansatzweise gerechnet?

Natürlich. Nicht.

Ihr seid bei Ftwctp Records gelandet, was ja irgendwie logisch ist, liegt ja quasi bei Euch um die Ecke. Kanntet Ihr den Jörg schon vorher, oder was hat den Ausschlag gegeben?

Jörg ist schon seit Jahren ein Freund, der sich viele unserer seltenen Shows angeschaut hat. Irgendwann kam ihm dann die Idee, unseren Krach auf Vinyl zu bannen. Da hatten wir natürlich nichts gegen.

Sehr schnuckelig ist auch das Cover geworden (klar, ist ja auch von unserem Marc!!) Wie war die Zusammenarbeit? Hattet Ihr bestimmte Vorstellungen, oder habt Ihr Marc freie Bahn gelassen?

Die Zusammenarbeit mit Marc war genial. Den Kontakt hat ebenfalls Jörg (FTWCTP) hergestellt. Wir haben ihm grobe Ideen gegeben und er hat losgelegt. Er hat uns immer wieder auf den aktuellen Stand gebracht und jede Nötigung unsererseits über sich ergehen lassen. Alles in Allem hat er einen genialen Job gemacht.

Im März kann man Euch bei uns (also in Essen) im Turock im Vorprogramm zu Vader und Resurrected sehen. Wie seid Ihr an den Job gekommen?

Es gab über Facebook eine offizielle Ausschreibung, wir haben uns beworben.

Wird es weitere Live-Auftritte geben? - Wie sieht es mit weiteren Songs aus? Arbeitet Ihr vielleicht schon an einem Album? (Wäre sehr cool!!) Ihr habt aber sicherlich nicht vor, uns Fans nochmal so lange warten zu lassen? (Wäre sehr uncool!!)

Good metal comes to those who wait. Neue Songs kommen sicher, es dauert aber immer gerne etwas da wir nicht oft alle gemeinsam proben. Ein Album planen wir nicht. Live immer gerne, es gibt nur leider nicht viele Gelegenheiten. Kein Management und keinen Booker zu haben macht es auch nicht leichter.

Was sind die nächsten Pläne für die Band?

Einfach weiter neue Songs schreiben, live spielen wenn sich die Gelegenheit bietet. Nicht verdursten.

Habt Ihr noch ein paar kluge Worte zum Abschluss an unsere Leser?

Unterstützt die Szene, kauft Platten und Merch, geht zu den Shows in eurer Nähe. Und viel trinken, sagt der Doktor.

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen!

Christian Hemmer

Ernie Fleetenkieker (Krachmucker TV) im Interview

Krachmucker TV, Absolutum, Fäulnis... alles Themen, über die uns nur ein Mann vernünftig informieren kann: Das Dreigestirn Ernie/Seuche/Ben! Und die waren auch so nett, unsere Fragen ausführlich zu beantworten. Lest Euch das Interview durch und Eure Welt wird nie wieder dieselbe sein...

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Sei gegrüßt, wie geht es Dir so? Viel Stress mit Deinen Projekten, oder hält es sich in Grenzen?

Allet jut gerade, gestern einen schönen Abend mit dem Poetry-Slammer Michael Goehre und Olle von Atomwinter gehabt, mit denen ich eine Show gedreht habe. Stress ja, auf jeden Fall immer viel zu tun. Aber das ist zurzeit 90% guter Stress, das macht die Nummer erträglich.

Fangen wir doch mal mit der aktuellsten Sache an, nämlich mit Absolutum und der passenden Demo-Kassette (die Review dazu findet Ihr hier). Die Mitglieder der Band dürften Kennern zweifellos bekannt sein, aber wie habt Ihr Euch zusammengefunden?

Das ist eine gute Frage, hm, ich weiß das gar nicht so genau. Ich habe irgendwann Valborg für mich entdeckt. Nachdem ich die Jungs in Lünen live gesehen habe, war ich hin und weg. Ich habe dann, glaube ich, alle CDs bei denen bestellt und irgendwann sind wir, Kolf und ich, ins Gespräch gekommen. Und eben selbiger hat mir dann irgendwann, das ist jetzt echt lange her, über ein Jahr, ein paar Rohaufnahmen geschickt und gefragt, ob ich darauf singen will. Mir hat das gut gefallen, gerade weil ich ja seit geraumer Zeit total auf dem Retro-90er-Trip bin. Bin dann nach Bonn gefahren und habe da inzwei oder drei Stunden den Gesang eingeschrien.

War es von Anfang an klar, dass Ihr 'ne richtige Band starten wolltet, oder war es ursprünglich nur sowas wie: "Ach, wir jammen mal ein bisschen zusammen"

Eher letzteres. Kolf hat ja eh einen irren Output und für die Nummer, aus der dann Absolutum geworden ist, hatte er halt die paar Songs, für die er jemanden für den Gesang gesucht hat. Dass dann Glanemann noch so ein Geböller eingedroschen und Buckard Bass gespielt hat kam alles irgendwie so ungeplant dazu. Die oberste Priorität war und ist immer gewesen „Hauptsache locker“. Wir haben ja alle mit unseren Hauptbands oder anderem Zeug so viel um die Ohren, Absolutum sollte da auf keinen Fall noch mehr Stress machen.

Wie seid Ihr auf den Gedanken gekommen, so wunderbaren "Retro-Stoff" einzuprügeln? Hat sich das entwickelt, oder wurde die Band schon mit dem klaren Ziel gegründet, genau so einen Sound zu erschaffen?

Das musst Du Kolf fragen, ich habe nur den Gesang beigesteuert und alles andere ihn machen lassen. Aber klar, Gesang sollte auf jeden Fall ordentlich Hall und Delay haben, wie früher.

Wie sieht das überhaupt bei Euch aus? Komponiert und textet Ihr alle zusammen, oder hat da jeder seinen Bereich?

Eigentlich macht Kolf so ziemlich alles und schnackt dann mit Glanemann wegen Drums.

Was kannst Du mir über die Texte erzählen?

Nix. Viel Improvisation. Ging mir auf dem Demo mehr um den Ausdruck, Begriffe, nicht um bis ins letzte Detail ausgearbeitete Texte.

Krackmucker3xxlNun erscheint (bzw. ist gerade erschienen) Eure erste Veröffentlichung als schöne altmodische Kassette. Warum dieses Medium? Passend zum Old School Charakter der Musik, oder ist 'ne Tape Produktion einfach preiswerter?

Wir hatten, wenn auch mit wenig Elan, nach einem Label gesucht, was unter Umständen auch eine CD macht, aber da kam nie was zurück. The Crawling Chaos hat dann Interesse bekundet und gesagt, er würde eine Kassette machen. Wenn die gut weggeht, kommt vielleicht noch was, CD oder LP; das weiß ich jetzt gerade nicht.

Wie seid Ihr mit Crawling Chaos in Kontakt gekommen?

Das hat Kolf geregelt, wobei ich den Labelchef schon von einem Gig kannte und er vor einiger Zeit für BlackShore eine Kassette rausgebracht hat.

Jetzt ist das Tonband ja auf 200 Exemplare limitiert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Teile ruckzuck ausverkauft sein werden. Gibt es da schon Pläne bzgl. einer weiteren Auflage, vielleicht auch als CD, oder Vinyl?

Gibt da ein paar Überlegungen, aber da ist noch nichts spruchreif. Erstmal schauen, wie das mit der Kassette läuft.

Was ich ja ganz besonders bei der Sache mag, ist Dein total abgefuckter "Gesang"! Kannst Du derart unmenschliche Geräusche spontan abrufen, oder musst Du Dich erst in eine bestimmte Stimmung versetzten? Und wenn ja, wie und womit? (Meditation, Alkohol, Pilze...?)

Mit Drogen oder Alkohol im „künstlerischen Prozess“ arbeite ich schon lange nicht mehr. Kommt vor, dass man vor einem Gig mal ein Bier zu viel trinkt, aber das ist alles eher hinderlich. Ich bin da immer nüchtern. Ein paar Jahre mache ich das ganze ja schon, ich weiß, was ich will und es ist auch nicht so das Problem, mich da in Stimmung zu bringen. Viel Konzentration und nach ein paar Anläufen ist man dann drin.

Kommt ja eigentlich recht früh die Frage, aber gibt es schon Pläne für die nähere (oder fernere) Zukunft von Absolutum? Live-Auftritte, ein ganzes Album...?

Kolf und Glanemann sind da an was dran, wollen mir das aber erst zeigen, wenn es fertig ist. Bin sehr gespannt. Über live haben wir zwar am Rande mal gesprochen, aber da ist noch nichts geplant. Wie gesagt, bei Absolutum läuft alles sehr locker, wir haben da keinen Masterplan und lassen das alles auf uns zukommen.

Wechseln wir mal den Gesprächspartner und das Thema und unterhalten wir uns mit Herrn Ernie Fleetenkieker über seinen YouTube-Channel Krachmucker-TV.

Find ich gut!

Seid April 2017 gibt es Krachmucker TV jetzt und ich habe so das Gefühl, die Sache macht im Underground gut die Runde und alle, die damit schon in Berührung kamen, sind voll des Lobes. Hast Du einen ähnlichen Eindruck?

Ich bin ehrlich gesagt vollkommen überfahren von den Reaktionen und habe damit absolut nicht gerechnet. Das ist so eine dumme Phrase, ich weiß, man macht sich natürlich schon ´n Kopf und natürlich hofft man, dass das, was man startet, auch irgendwie ankommt. Aber dass Krachmucker nicht mal ein Jahr alt ist und wöchentlich so viele einschalten, so viel tolles Feedback kommt, das ist schon verrückt. Ich mein, ich plane hier gerade mehrere Filme zu Festivals, hatte gestern eine Show mit dem Poetry-Slammer Michael Goehre und Olle von Atomwinter gedreht, hab einen Sendungsplan an der Pinnwand, der acht Wochen im Voraus plant, was dran kommt, muss mich eigentlich täglich auf Shows vorbereiten, drehen oder schneiden. Zeitlich bin ich vollkommen überfordert und es ist jetzt schon unmöglich, an allen Fronten präsent zu sein, aber auf der anderen Seite ist das gerade alles echt aufregend. Aber kein Plan, alles verrückt, echt!

Wie bist Du überhaupt auf die Idee gekommen, in die Fußstapfen von Bibi, Dagi Bee und den Lochis zu treten und ebenfalls einen Youtube-Kanal zu eröffnen?

Das sind immer die ersten Reaktionen, wenn die Leute „YouTube“ hören. Was ich da wolle, das sei doch alles Blödsinn. Man hat am Anfang ja ernsthaft versucht, es mir auszureden, weil ich mich da lächerlich machen würde und was weiß ich nicht alles. Was aber untergeht, YouTube ist am Ende, was man daraus macht, eine Plattform, wo man Videos hochladen kann, über deren Inhalte man nahezu ohne künstlerische Einschränkung frei entscheide kann. Dass das, was auf Youtube wirklich angesagt ist, dieser Beauty-Blödsinn und Prank-Scheiß ist, ist halt so, aber man muss da ja nicht mitmachen und kann sein eigenes Ding machen. Ich brauchte ab End 2016 auf jeden Fall eine neue Herausforderung, war ultra angenervt von allem, was mit Musikgeschäft als Band zu tun hat. Und da ich solche Sendungen wie Headbangers Ballroom um Metalla vermisst habe, auch nichts Gleichwertiges gefunden habe auf YouTube, habe ich es halt selbst versucht.

Gab es Diskussionen, wer den Kanal moderiert? Oder war von Anfang an klar, dass der Ernie das besser kann, als z.B. Seuche?

Es hat wirklich etwas gedauert, bis ich meinen Stil gefunden habe, auch in der Vorbereitung, bevor es richtig losging. Ich musste da echt in mich gehen und überlegen, wie ich die ganze Geschichte rüberbringe. Am Ende habe ich für mich festgestellt, es geht nur so ehrlich und direkt wie möglich. Seuche ist halt ein Teil von mir, der negative Teil, den ich nur in bestimmten Situationen öffentlich rauslassen kann, auf der Bühne zum Beispiel. Ernie war mal so als Art Kunstfigur angelegt, aber das hätte alles so nicht funktioniert. Ich kann mich nicht gut verstellen, auf der anderen Seite aber ganz gut separieren. Das Negative in mir, der Schnacker…

Spaß beiseite, wieviel Zeit und Arbeit investierst Du in die Beiträge? So eine wöchentliche Erscheinungsweise ist ja mal ein verdammt ordentlicher Auftritt!

Ja, das ist auch zurzeit fast zu viel und ein Wunder, dass Mittwoch um 10:00 Uhr wirklich die fertige Show online ist. Ich muss endlich etwas sortierter arbeiten, ich bin viel zu chaotisch und dann läuft wieder alles auf den letzten Drücker. Jetzt ist Sonntag, für Mittwoch habe ich diese Woche tatsächlich nur eine grobe Idee, die dann wohl erst vor der Kamera entwickelt wird. Auf der einen Seite bleibt so noch viel Spontanität, aber langsam muss ich da ein System finden, sonst schaffe ich das alles nicht mehr. Ich mein, das alles spielt sich in meiner Freizeit ab, ich arbeite ja ganz normal, wie jeder andere auch.

Wenn ich richtig informiert bin, wirst Du hinter der Kamera von Deiner besseren Hälfte unterstützt, gibt es sonst noch Hilfe von Kollegen und Freunden?

Nein, ich versuche, das alles in den eigenen Händen zu halten. Klar, gibt hin und wieder Angebote und vielleicht wäre das auch schlau, aber dann ist das alles nicht mehr so, wie es jetzt ist. Zwar zu stressig, aber ich muss einfach mal null diskutieren und kann alles 100%ig so machen, wie ich das will. Und davon lebt die Show ja.

Das Ganze ist ja rein technisch gesehen trotz allem DIY-Charme nicht mal eben so nebenbei zu realisieren. Hattest Du schon gewisse Vorkenntnisse (z.B. bzgl. Schnitt oder Ton...), oder hast Du Dir das alles für Krachmucker neu angeeignet?

Alles neu. Vor dem Vorstellungsvideo hatte ich noch nie ein Video geschnitten oder hochgeladen. Doch, ein Testvideo, aber an Krachmucker kann man wohl ziemlich genau sehen, wie ich technisch vorankomme. Ich würde da auch gerne noch tiefer einsteigen, aber die Zeit… Wobei ich in Sachen Technik relativ zufrieden bin, zumindest von den Shows hier vor der schönen Tapete.

Wie kommst Du auf Deine Themen? Gibt es irgendwelche Sachen, die bei Dir niemals über den Sender gehen würden?

Im Moment habe ich noch so viele Ideen, da mache ich mir keine Sorgen. Wobei gehaltvollere Themen immer weiter nach hinten rutschen, weil mir die Zeit für Vorbereitung fehlt. Du merkst, Zeit ist gerade echt mein Gegner. Hm, ich mache nur Sachen, auf die ich Bock habe. Ist vielleicht nicht jede Woche gleich anspruchsvoll, aber ich mir ist schon wichtig, dass das alles nicht billig wird. Diese ganzen YouTuber-Themen, wo sich alle raufwerfen.

Wo gibt es eine so geile Retro-Tapete?

eBay-Keinanzeigen.

Kommen wir gegen Ende doch kurz noch auf Fäulnis zu sprechen, da gab es ja irgendwie ein wenig Aufregung im Netz und ich hatte so das Gefühl, dass viele Leute Deine Aussagen bzgl. der Zukunft der Band nicht wirklich verstanden haben. Kannst Du an dieser Stelle den Sachverhalt vielleicht noch mal klarstellen?

Eigentlich ist das alles ganz einfach. Ich brauche in Sachen Fäulnis erstmal Ruhe, will mich musikalisch erst einmal wieder finden, wieder experimentieren. Fäulnis besteht weiterhin, im Herbst/ Winter kommt eine Split mit UNRU. Wie es dann weitergeht, weiß ich im Moment nicht. Vorbei ist es lediglich mit Gigs. Fäulnis ist wieder ein Soloprojekt, für mich hat Fäulnis als Band einfach nicht mehr funktioniert, so dass die anderen gehen mussten.

Zum Schluss kommen noch ein paar rein persönliche Fragen (ich hoffe ich nehme die FAQ-Sendung von Krachmucker TV nicht zuvor...). 

Iron Maiden oder Judas Priest?

Ganz klar Iron Maiden

Was hältst Du von derzeitigen Revival der Kassette?

Ich greife lieber zur Vinyl, allerdings habe ich die gute alte VHS-Kassette wieder für mich entdeckt.

Welches Album hat für Dich das geilste Cover-Artwork?

Boah, wat ne Frage, haha! Zu dem Thema mache ich demnächst ´ne eigene Show, da gibt’s so viel! Aber das epischste Cover aller Zeiten ist wohl „Gateway To The Antisphere“ von Sulphur Aeon.

Hast Du Dir schon mal blind Musik gekauft, nur weil Dich das Cover angesprochen hat? (Dieser Satz macht irgendwie nicht wirklich Sinn, aber ich denke, Du verstehst, was ich meine...)

Früher sogar sehr viel, mittlerweile kommt es wenn dann nur in der Form vor, wenn ich mich aus Geldgründen zwischen zwei Alben entscheiden muss, auf beide aber Bock habe, nehme ich das Album mit dem geileren Cover.

krachmucker moinxxlLieblingslied von der Ersten Allgemeinen Verunsicherung? (Du merkst, ich verfolge Deinen Kanal sehr genau!!)

„Samurai“. Was ich an der Band mag, es wirkt erstmal alles witzig, vieles hat aber sehr ernste Hintergründe. EAV sind halt keine (reine) Spaßband.

Auf welche Alben, die demnächst erscheinen sollen freust Du Dich am meisten?

Keine Ahnung, ich kriege sowas alles ja immer erst mit, wenn das Album dann raus ist. Und im Moment bin ich so erschlagen von Musik. Vorbereitung für Shows, eigene Interessen…

Du scheinst sowohl Katzen, als auch Hunde zu haben. Wie vertragen die sich?

Super, da haben wir echt richtig Glück, bei zwei Hunden und drei Katzen. Unsere Oma Schnubbie hat gern ihre Ruhe, aber sonst alles gut.

Was ist Dein größter Traum als Musiker, was würdest Du gerne noch erreichen, bzw. verwirklichen?

Weil ich nie gedacht hätte, überhaupt je einmal etwas zu erreichen, habe ich eigentlich fast alles erlebt. Vor 2000 Leuten zu spielen ist schon krass. Ob größer noch geiler ist, das weiß ich nicht. Hm, ich glaube, da passt der Spruch „Der Weg ist das Ziel“ am besten, es geht überhaupt um Verwirklichung. Dinge umsetzen, Ideen verwirklichen…

So, das soll's gewesen sein. Ist irgendwie viel mehr geworden, als ich geplant hatte, ich hoffe es sind nicht zu viele Fragen geworden. Hast Du noch ein paar schlaue Worte zum Abschluss für uns?

Ganz klassisch: Schaltet mal bei Krachmucker TV rein. Danke für die Fragen und danke für Euren Support. Vielleicht sehen wir uns auf den Festivals dieses Jahr!

Christian Hemmer

Dark Zodiak im Interview

Es ist noch nicht allzu lange her, da veröffentlichten die vier Herren und die Dame der Deaththrasher Dark Zodiak ihr Zweitwerk 'Landscapes Of Our Soul', dessen Review ihr an dieser Stelle lesen könnt. Erfreulicherweise nahmen alle fünf Bandmitglieder zu meinen Fragen Stellung und gaben einige interessante und auch recht witzige Antworten.

dark zodiak bandxxl

(Bildquelle: Band)

Hey, Dark Zodiak. Euer neues Album ist vor kurzer Zeit erschienen. Laut Euren Aussagen ist es das brutalste Brett der Bandgeschichte. Wie zufrieden seid Ihr mit der Scheibe? Wie waren die bisherigen Reaktionen auf diese?

Dieter: Ich finde 'Landscapes Of Our Soul' auch nach ca. rund 'ne Million Mal durchhören immer noch richtig geil! Die Songs in sich sind sehr verschieden, allesamt aber schon dreckig thrashig, groovig und melodiös mit nem richtig geilen Gesang. Viele unserer „Fans“ haben uns bisher sehr gelobt für die Scheibe.
Simone: Ich glaube, die Scheibe ist uns ganz gut gelungen! Wir hatten mit dem neuen Programm Konzerte mit bester Stimmung und den Rest bestätigen die ersten echt guten Reviews, die eintrudeln.
Basti: Ich denke mit dem straffen Zeitplan haben wir das Maximum herausgeholt. Was noch alles möglich gewesen wäre, merkt man erst im Nachhinein nach dem zehnten oder zwanzigsten Durchhören. Für das, was es ist, ist es im Vergleich zum letzten Album doch ein großer Schritt nach vorn. Über die positiven Reviews freuen wir uns daher umso mehr.
Charly: Angenehm überrascht.

Wie verliefen die Aufnahmen im Iguana Studio von Herrn Brandes?

Schumi: Christoph ist einfach ein geiler Typ. Blöde Sprüche und witzige Anekdoten quasi im Sekundentakt. Außerdem beherrscht er sein Handwerk einfach echt gut und holt das Beste und Letzte aus einem raus!
Charly: Chaotisch.
Basti: Für mich war es das „erste Mal“… Im Studio war ich entsprechend aufgeregt, jetzt musste einfach alles funktionieren. Brandes war zum Glück verdammt geduldig und hat mich nie unter Druck gesetzt.
Dieter: Au.. Wadenkrampf, Feierabendbier, Knieschmerzen, Wadenkrampf, Bier usw.. War ne sehr geile Erfahrung und ratzfatz vorbei! Christoph hat das perfekt gemacht!
Simone: Den Leguan im Nacken und Christoph im Genick... das treibt zu Höchstleistung an! Nee, eine Mischung aus konzentriertem, professionellem Arbeiten in echt entspannter Atmosphäre gewürzt mit gutem Humor, jederzeit wieder!

Was verbindet Ihr mit dem Bandnamen und wie kam es zu der *hüstel* etwas unorthodoxen Schreibweise?

Basti: Die Geschichte ist den Alten... äh... den Ahnen dieser Band vorbehalten.
Charly: Wir sind alle dunkle Gestalten.

Dieter: Rechtschreibfehler! *hüstel* Wir hatten einfach keine Ahnung von englischer Rechtschreibung! No, sah im Bandlogo einfach geiler aus.
Simone: Und die Ahnen dachten, dass würde das etwas einzigartiger machen. Von den Nachwirkungen dieser Geschichte kann man in unserem Bonussong auf der 'Landscapes Of Our Soul' mehr erfahren.

Beschreibt doch bitte in ein paar Sätzen die Bandgeschichte. Witzige Anekdoten sind dabei stets willkommen.

Dieter: Ich suchte Mitmusiker für 'ne Band, ausgeschrieben in nem Musikportal. Da meldet sich doch glatt EINER: „Hallo, ich bin's, der Charly. Würd' gern mit dir ne Band gründen, können dann auch mal grillen bei mir!“ Wer kann zum Grillen schon nein sagen! Ab da waren wir immerhin schon zu zweit! Fanden auch gleich 'ne Sängerin, 'nen zweiten Gitarristen und Bassisten. Passte super und wir haben gleich ein Demo aufgenommen. Leider verließen uns der Basser und die Sängerin und wir hatten ein richtiges Problem. Wo findet man ne geile Fronterin, die auch noch 'ne geile Stimme hat. Wir wollten eigentlich von da an nur noch 'ne Frau an der Front! Rest kann Simone erzählen.
Simone: Ja, in ihrer Not haben die zwei dann so lange an mich hingejammert, bis sie mich so weit hatten, nach jahrzehntelangem Moshen vor der Bühne auf die Bühne zu klettern und in ein Mikro zu grunzen.
Basti: Bis 2015 kannte ich die Band nur von ein paar witzigen Auftritten und ihrer Plattentaufe. Danach suchte die Band einen Basser, ein Basser wiederum eine Band. Bis heute glaube ich ganz fest daran, dass das eine Win-Win-Situation war (lacht).
Dieter: Und mit unseren zwei Neuzugängen 2015/16 an Bass und Gitarre haben wir sogar unser Banddurchschnittsalter etwas pimpen können. Heute sind wir ein bunter Haufen, haben viel Spaß zusammen und sind stets die Letzten, die eine Location verlassen.

Dark Zodiak CoverxxlViele Bands und Solointerpreten sprechen nicht gern über das Thema Pay-To-Play. Wie seht ihr die Thematik (Vor- sowie Nachteile)?

Schumi: Einfach nur zum Kotzen!
Dieter: Keine Ahnung... käme auf die Situation an. Will aber eigentlich ungern für 'was bezahlen.
Basti: Ich bin kein Fan davon, glaube aber, man muss es realistisch sehen. Es gibt aufsteigenden Bands die Chance, sich einem größeren Publikum zu zeigen, was sonst eventuell nicht möglich gewesen wäre. Man kann es machen, man muss es aber auch nicht machen. Oft ist es Bands aber auch nicht möglich, diesen oft hohen finanziellen Aufwand für eine Chance aufzubringen, die sich nicht zwingend in Erfolg niederschlagen muss. Indie-Bands werden meiner Meinung nach nicht genug gefördert, nur ist die Musik-Industrie auch nicht mehr in der Lage, in ihrem jetzigen System etwas daran zu ändern, weshalb jammern nichts bringt. Es liegt daher bei jedem selbst zu entscheiden, ob es einem das wert ist. Mein Mittel der Wahl: Feiert euch selbst, egal ob Stadion oder Studentenkneipe und nutzt jede Chance.
Simone: Sich einzukaufen ist natürlich eine Möglichkeit, um an geile Chancen zu kommen. Der Markt ist halt ganz hart umkämpft. Aber eigentlich finde ich es todtraurig, dass gute und engagierte Musiker dafür blechen müssen, damit sie eine Leistung erbringen dürfen. Da backe ich lieber kleinere Brötchen, komm bei Null raus und hatte ne geile Party!
Charly: Neue, kleinere Bands haben keine Chance. Haste Kohle, kommst überall hin.

Wer sind Eure Vorbilder? Und wie erfolgreich wollt Ihr mit der Band werden?

Schumi: Da gibt es einen ganzen Haufen geiler Gitarristen und Bands, die mich über die Jahre hinweg inspiriert haben. Auf das Songwriting meinerseits bezogen würde ich aber behaupten, dass Bands wie Bolt Thrower und Wolfbrigade mein größter Einfluss sind.
Dieter: Eigentlich keine. Viele Bands, die ich gern höre, beeinflussen mich einfach, ohne dass ich das merke... Ich mach' einfach Musik, weil ich Metal lebe und liebe. Erfolg ist für mich, wenn's Leuten bei uns am Konzert gefällt und unsere Mucke mögen. Das kann in 'ner Bar vor drei Leuten sein oder aber im Hallenstadion vor 100000. Letzteres fehlt mir noch, daher...
Simone: Konkrete Vorbilder habe ich keine, ich bewundere gute Musiker, die ehrliche Musik machen! Ein flutschendes Booking wäre natürlich schon fein. Aber Erfolg ist für mich vor allem, wenn's mir Spaß macht und noch ein paar Leuten vor der Bühne.
Basti: Da wir alle fest im Leben stehen: So erfolgreich wie es nur geht. Zu einem Stadionkonzert würde ich nie nein sagen! Vorbild für mich: Rammstein. Bodenständig, ehrlich, immer sie selbst, unglaublich kreativ und live der absolute Wahnsinn.
Charly: Mein Ziel: Große Bühne und Metal-Schiff.

Ihr kommt aus einer Gegend, in der eher Schlagermucke und vor allem dieses regionale Pendant zum Ska, die sogenannte Guggenmusik, vorherrscht. Seht Ihr da Überschneidungen innerhalb der Szenen? Was sagt Ihr zum Thema "Wacken-Metal"?

Dieter: Wacken ist halt langsam eher 'ne Kultveranstaltung, wo jeder hingeht. Denke, es gibt viele, denen ist die Musik nur zweitrangig. Finde ich aber auch nicht verwerflich, allerdings liegen mir persönlich eher die kleineren Festivals am Herzen.
Basti: Naja, man zeigt sich im Metal gern offen für jeden, der sich für die Szene interessiert und wir sind immer begeistert, wenn Menschen, denen die Szene fremd ist, sich unsere Auftritte ansehen und die Stimmung als etwas Besonderes bezeichnen. Sobald sich ein Fest aber mittels Marketing dazu entscheidet, jedem gefallen zu wollen, ist es nachvollziehbar, dass man lieber Festivals hätte, bei denen man unter sich ist und fachsimpeln kann, als ob's kein' Morgen gäbe.
Wackens Marketing stellt sich und ihren Kultfaktor als Marke aber so breit auf, dass es irgendwann lächerlich wird und selbstverständlich auch Leute kommen, die einfach nur mal dort gewesen sein wollen. Von daher muss man sich einfach mal selbst nach Festivals umsehen, denen es nur um die Musik geht. Für Heavy Metal empfehle ich das Bang your Head in Balingen. Noch nie so eine hohe Kuttendichte gesehen, keine Überschwemmungsgefahr, Tickets sind nicht nach zehn Sekunden ausverkauft und Tradition der 80er im Fokus.
Simone: Haha, Guggenmusik ein Pendant zum Ska...süß...so hab' ich das noch nie betrachtet! Ja, und Wacken...ich sag zu beidem: Jeder darf seinen Spaß haben! Ich hab' meinen auch eher auf kleineren Festivals, da fühl ich mich auch unter Fremden wie zu Hause. Und die Fasnacht verbring' ich lieber im Wellnesshotel in der Saunaoase.
Charly: Was ist Wacken-Metal? Wir wollen halt zeigen, was richtige und ehrliche Musik ist.
Schumi : Ja, das merkt man sehr stark wie ich finde. Die Leute heulen rum, dass es hier keine Metalkonzerte gäbe, organisierst du dann 'was und an dem Tag ist zufällig aber auch irgendeine Dorfparty/Guggenparty/etc. siehst du die Leute allerdings nicht vor der Bühne.

Ihr lebt in unmittelbarer Nähe zur Schweiz, daher werdet Ihr sicherlich auch dort Gigs gespielt haben. Wie erlebt Ihr die dortige Metal-Szene? Gibt es Unterschiede zur südbadischen?

Charly: Nur die Sprache.
Schumi: Ja klar. Gerade hier an der Grenze zu Zürich und dem Aargau ist die Metalszene viel dichter. Es gibt viel mehr Bands, Konzerte, Locations. Echt cool!
Basti: Die Schweiz hat subjektiv gesehen eine viel aktivere Szene als wir in Süd-Baden, wobei damit das Dreiländer-Eck mit dem Z7, dem Baden in Blut und dem Metal Cafe gemeint ist. Zwischen Waldshut und Konstanz geht eigentlich sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland sehr wenig. In die Schweiz reinzukommen ist aber sehr schwierig, da Pay-To-Play in Schweizer Verhältnissen oft zu teuer ist und man auch gern seine Bands unterstützen will. Daran ist aber auch nichts verkehrt. Man braucht (wie überall) einfach seine Verbindungen und darf nicht aufgeben.
Dieter: Finde die schweizer Metal-Szene sehr geil. Haben auch mit vielen schweizer Bands schon langjährigen Kontakt.
Simone: Bin gerne da, ist immer sehr locker und lustig!!

Der Posten am Mikrofon war bei Euch, wenn man der Encyclopedia Metallum Glauben schenkt, stets von einer Frau besetzt. Inwiefern - wenn überhaupt - war das wichtig innerhalb des Bandgefüges?

Basti: Für mich gar nicht. Ich denke, dass wir nie ausschließlich nach einer Frau gesucht haben.
Es war aber stets ein glücklicher Zufall, da es das Bild einer Band sicher interessant macht und Simone definitiv für viele Mädchen und Frauen innerhalb der Szene ein Vorbild ist, um selbst in der doch sehr maskulinen Szene mitzumischen.
Charly: Hat sich so ergeben.
Dieter: Anfangs war mir das egal, doch als wir schon 'mal 'ne Frau hatten, wollte ich eigentlich auch bei ner Frau bleiben. Ich denke, 'ne Frau tut nicht nur 'nem Mann gut, sondern auch 'ner Band.
Simone: Ich find's wurscht, ob Männlein oder Weiblein. Aber ich lass' die obigen Komplimente für die ganze Frauenwelt einfach mal so stehen und wirken.

Da ich in jedem meiner Interviews mindestens eine krampfhumorige Frage stelle, werde ich dies nun auch an dieser Stelle tun: Wird es eines Tages geschehen, dass wir Weihnachten am ersten April feiern werden? Wie wird es dazu kommen? Und wie werden der Nikolaus, Jesus, der Osterhase, Donald Trump, der Papst und das Kikaninchen darauf reagieren?

Basti: Spongebob, Mr. Burns, Nosferatu und Buddha werden die Weltherschafft schon bald im Griff haben. Bis es soweit kommt, mach' ich mir dahingehend keine Sorgen.
Charly: Wir werden gemeinsam Party machen!
Dieter: Null Plan, Kikaninchen kenn ich...
Simone: Falls die Christenheit aus Zeitmanagement-Gründen beschließen sollte, den bisherigen Termin zu canceln und den Beginn unserer Zeitrechnung zum Aprilscherz erklären möchte, kann dies durchaus geschehen. Der Nikolaus kann dann die Eier in den Sack stecken, der Hase die Dinger hinter der Krippe verstecken, Donald Trump hat sicher eine Meinung dazu, die mich aber nicht interessiert, der Papst auch, und Jesus hat keine Ahnung mehr, wann er seine Geburtstagsparty steigen lassen soll. Und jetzt muss mir Dieter noch erklären, wer Kikaninchen ist!

Wer ist die geilere Band - Prong oder Die Kassierer?

Schumi: Ich bin der Partylööööweeee Nr. 1 in der Stadt!
Basti: Kommt auf die Uhrzeit (also den Pegel) an. Vor dem zwölften Bier: Prong. Nach dem zwölften Bier: Kassierer.
Dieter: Prong.
Simone: Hatte Dieter schon 12 Bier heute?
Charly: Keiner von beiden. Wir natürlich!

Falls Ihr der Nachwelt noch etwas mitteilen wollt: nun habt Ihr die Gelegenheit.

Basti: Ein Zitat aus '12 Monkeys', das für mich gut zum Metal und seinen Fans passt: „I am insane. And you are my insanity.“ Daher an unsere Mitstreiter und die gesamte Szene: Gebt nie auf und tragt das Feuer weiter. Die gesamte Szene zählt auf euch.
Charly: Lang lebe der Metal!
Simone: Be different, be genuine, rock on!!

Rippenspieß

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