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Teutonic Slaughter im Interview

Thrash Metal aus dem Ruhrpott, kann es etwas geileres geben? Natürlich nicht und deshalb hat das neue Album der Gladbecker Old School Thrasher Teutonic Slaughter bei mir auch eingeschlagen wie eine Bombe! Da gehört es sich natürlich, die Band mit ein paar fröhlichen Fragen zu löchern. Hier kommen ihre Antworten...

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(Bildquelle: Jörg Müller)

Hallo Jungs! Stellt euch doch erst einmal vor, wer macht was bei Teutonic Slaughter?

Moin Christian, erst einmal danke für dein Interesse und dein grandioses Review zu unserem zweiten Album „Puppeteer of Death“.
Wir sind im klassischen Thrash-Metal Line Up als Quartett unterwegs. Dabei übernimmt Christian die Drums, Jan die Gitarre, Fabian den Bass und Philip darf neben dem Gitarre-Spielen auch noch singen. In dieser Besetzung sind wir seit Bandgründung unterwegs und sind absolut zufrieden.

Euer neues Album „Puppeteer of Death“ ist jetzt schon ein paar Wochen erhältlich. Wie zufrieden seid ihr selber mit dem Ergebnis und wie sind die Reaktionen von Kritikern und Fans?

Genau! Wir haben ein neues Album am Start und ehrlich gesagt könnten wir kaum zufriedener mit der Scheibe sein. Mit „Puppeteer of Death“ konnten wir die musikalische Entwicklung abbilden, die wir in den letzten Jahren gemacht haben und diese kompakt auf einen circa 40minütigen Longplayer pressen. Wir warten noch auf die eine oder andere „offizielle“ Rückmeldung zu der Scheibe, jedoch sind die aktuellen Review durchweg positiv und auch die Reaktionen der Fans stimmen uns glücklich und geben uns das Gefühl, dass wir im Grunde alles richtig mit „Puppeteer of Death“ gemacht haben.

Wie entstehen eure Songs? Komponiert ihr alle zusammen oder hat jeder so seine spezielle Aufgabe?

Grundsätzlich ist das Songwriting bei uns immer ein gemeinschaftlicher Prozess mit klar verteilten Aufgaben (Wobei es natürlich auch Ausnahmen gibt). Philip bringt in der Regel, bei neuen Ideen, einen Songrohling oder auch mal einen fast fertigen Song mit zur Probe. Er schreibt in der Regel das Grundgerüst für die Songs, da es für die Live-Tauglichkeit der Songs unabdingbar ist, dass Philip sie sowohl sauber und sicher spielen, als auch gesanglich performen kann. Damit beginnt dann der eigentliche Songwriting-Prozess bei uns. Es kann sein, dass von einem Songrohling kaum etwas übrig bleibt und am Ende ein ganz anderer Song entsteht. An dem Punkt wird halt gemeinsam gebastelt.

Wer ist für die Texte verantwortlich und was könnt ihr mir darüber erzählen?

Unser Sänger Philip ist, in der Regel, für die Texte verantwortlich. Inhaltlich kann dabei grundsätzlich alles herauskommen. Von einer frei erfundenen Geschichte bis hin zu knallharter Gesellschaftskritik kann dann dabei alles herauskommen. Uns ist es wichtig, mit unseren Texten auch mal gesellschaftliche und politische Missstände zu beschreiben, anzusprechen und durchaus auch anzukreiden. Dabei ist es uns aber auch wichtig, keinen Lösungsvorschlag vorzugeben. Auf komplexe Probleme lassen sich keine einfachen Antworten finden, die man mal eben in einen Songtext pressen könnte. Wir möchten Probleme benennen und dafür sorgen, dass die Leute sich selber mit der Situation auseinandersetzen.

Euer Thrash Metal orientiert sich hörbar an den „guten alten Zeiten“. War das immer so geplant, oder hat sich das einfach entwickelt?

Musikalisch sind wir mit dem Ruhrpott Thrash Metal der 80er Jahre aufgewachsen. Als wir dann selber auf die Idee gekommen sind, Musik zu machen war es für uns klar, dass wir schnell sein wollen und dass unsere Musik hart sein soll. Beim Proben und Schreiben der ersten Songs ist uns dann schnell aufgefallen, dass wir mit unserer Musik genau in diese Oldschool Ruhrpott-Thrash Sparte schlagen und fanden es einfach geil! Ich glaube mit diesem musikalischen Wurzeln konnten wir wahrscheinlich gar nichts anderes machen. Wir leben den Oldschool-Thrash privat und auf der Bühne und haben einen riesen Spaß daran, dass unsere Musik auch bei anderen Leuten so gut ankommt.

Was sind eure musikalischen Vorbilder, bzw. eure Helden?

Da finden wir uns halt schnell im Ruhrpott bei Darkness, Sodom, Kreator und Violent Force wieder, was man uns, denken wir mal, auch anhört.

Was dreht sich denn privat so auf euren Plattentellern?

Privat haben wir natürlich alle unterschiedlichen Ausprägungen im Musikgeschmack. Wir sind halt auch vier unterschiedliche Persönlichkeiten. Jedoch können wir uns auf Oldschool – Metal immer einigen und besuchen regelmäßig gemeinsam das ein oder andere Event, abseits der eigenen Live-Aktivität.

Teutonic Slaughter xxlAuch wenn der Hype mittlerweile wohl schon wieder abflaut, was ist eure Meinung zum sogenannten Neo-Thrash und Bands wie z.B. Dust Bolt, Municipal Waste oder Gama Bomb?

Der „Sogenannte“ Neo-Thrash um Bands wie z.B. Municipal Waste ist eine Sparte des Thrash-Metals, die unserer Meinung nach dem ganzen Genre in den 2000ern wieder etwas mehr Ansehen gegeben hat. Über diese neue Thrash-Welle (es gab ja zwischenzeitlich auch eine große Black-Thrash Welle) hat das Genre wieder neue Popularität erlangt. Persönlich finden wir die Musik super, haben aber selber keine Ambitionen auf diesen Zug mit Teutonic Slaughter aufzuspringen. Da gibt es andere Truppen, welche dieses Genre bedeutet besser und authentischer bedienen können. Wir fühlen uns musikalisch dort zuhause wo wir tatsächlich auch leben…im Ruhrpott!

Wie sieht es mit Vinyl aus, ist da irgendwas in Planung?

Wir sind glücklich in diesem Falle Vollzug vermelden zu dürfen. Anfang 2019 wird „Puppeteer of Death“ über FTWCTP-Records auf Vinyl erscheinen.

Gehen wir nochmal zurück zur herrlichen Split-7" mit Darknes“. Wie ist diese Zusammenarbeit zustande gekommen?

Naja, Jörg Müller der Chef von FTWCTP-Records ist ein gemeinsamer Freund beider Bands. Zudem verbindet uns mit Darkness ebenfalls eine langjährige Freundschaft. So war es klar, dass es irgendwann mal ein gemeinsames Werk geben muss. Als Jörg dann mit der Idee einer Split Single um die Ecke kam, waren wir sofort begeistert. Im Grunde war das Ganze die logische Konsequenz aus dem bisherigen gemeinsamen Schaffen und zudem noch eine Riesen-Freude für alle Beteiligten.

Ihr ward vor Teutonic Slaughter als Bone Shatters unterwegs. Habt ihr unter dem Namen auch etwas veröffentlicht und warum die Namensänderung?

Es stimmt zwar, dass Teutonic Slaughter aus Bone Shatters hervorging, jedoch sind die beiden Bands tatsächlich getrennt voneinander zu betrachten. Bone Shatters wurde um das Jahr 2009 herum von Jan, Fabian und unserem Freund Jose ins Leben gerufen und war im Grunde ein Spaßprojekt. Es ging darum ein bisschen Musik zu machen, das ein oder andere Bierchen zu trinken und im Proberaum abzuhängen. Dementsprechend gibt es aus der Zeit auch keine Veröffentlichungen. Ende 2010 verließ Jose Bone Shatters und Philip stoß als Sänger (damals nur Sänger) zur Truppe hinzu. Es wurden ein paar Gigs gezockt, die alle mal mehr aber eher weniger gut waren und so haben Jan, Fabian und Philip sich im Okotber 2011 zusammengesetzt und sich dazu entschieden Bone Shatter zu Grabe zu tragen. Bei diesem Treffen ist auch die Idee zu Teutonic Slaughter entstanden, mit der Ambition eine ordentliche, Live-taugliche Band auf die Beine zu stellen. Es wurde mehr, bzw. ernsthafter geprobt, Philip hat die zweite Gitarre neben dem Gesang übernommen und Mitte 2012 wurde mit Christian ein talentierter junger Drummer gefunden, der Bock auf die Musik hatte. So ist Teutonic Slaughter entstanden. Es war also im Grunde keine Namensänderung, sondern eher eine Band-Neugründung.

Es gibt die jetzt seit gut sieben Jahren. Seid ihr mit eurer Entwicklung rundum zufrieden oder gibt es Sachen die ihr bedauert, oder vielleicht sogar falsch gemacht habt?

Wenn man den Oktober 2011 als Gründungszeit nimmt sind es tatsächlich schon fast sieben Jahr. Und Live bringen wir unser Zeug auch schon seit knapp sechs Jahren auf die Bühne. Wir sind wirklich zufrieden mit unserer Entwicklung. Klar, ist es schon komisch, wenn man sich heute die alten Aufnahmen anhört oder die alten Videos anschaut. Und im Nachhinein weiß man halt schon, was man hätte besser machen können. Aber grundsätzlich haben wir das Gefühl, dass wir uns in all den Jahren in denen wir zusammen Musik machen, kontinuierlich weiterentwickeln und als eine Einheit zusammenwachsen konnten. Und damit sind wir richtig zufrieden! Alle Dinge, die wir veröffentlicht haben, waren authentisch und haben unseren damaligen Stand abgebildet und im Endeffekt dazu geführt, wo wir jetzt sind. Deswegen haben wir wohl irgendwie, aus unserer Sicht, alles richtig gemacht.

Wie einige der größten Thrash-Legenden kommt ihr auch aus dem Ruhrpott. Hat das irgendeinen Einfluss auf eure Musik?

Auf jeden Fall! Du kennst unsere Musik, du kennst unsere Artworks. Unsere Wurzeln können wir definitiv nicht verleugnen…und wollen es auch konsequent nicht!

Seid der Bandgründung gab es keinen Besetzungswechsel. Was ist euer Geheimnis?

Da kann man natürlich jetzt nur mutmaßen, da es ja unterschiedlichste Gründe gibt eine Band zu verlassen. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass wir nicht nur Bandkollegen, sondern auch Freunde sind, die Spaß am gemeinsamen Musizieren haben. Zudem versuchen wir jedem auch seinen nötigen Freiraum einzuräumen, damit die Band und das Privatleben nicht kollidieren. Außerdem haben wir das Glück, dass wir alle unsere Band auch mit unserem Berufsleben vereinbaren können.

Habt ihr beruflich auch irgendwas mit Musik zu tun?

Naja, Philip hat vor seinem Studium noch Erzieher gelernt und durfte sicher schon das ein oder andere Lied im Stuhlkreis singen, aber ansonsten ist Musik für uns alle etwas außerberufliches.

Auch auf Spotify gibt es euch zu hören. Ist das heutzutage ein Muss, oder steht Ihr solchen Streaming-Diensten gar nicht so abweisend gegenüber, wie es im Underground ja irgendwie zum "guten Ton" gehört?

Nun ja, die Streaming-Dienste sind halt Plattformen auf denen man seine Musik einer breiten und internationalen Masse vollkommen unverbindlich anbieten kann. Es gibt musikinteressierten Personen die Möglichkeit, ohne Kosten, verschiedene Bands kennenzulernen. Dementsprechend ist es schon sinnvoll als Underground-Band auf diesen Plattformen vertreten zu sein, wenn man auch über die regionalen Grenzen hinaus gehört werden möchte.

Euer Cover-Maskottchen begleitet Eich ja jetzt auch schon seit der "United in hate"-CD. Was hat der hübsche Bursche für eine Geschichte? Ist er vielleicht irgendwie mit dem Knarrenheinz von Sodom verwandt? Von Gladbeck bis Gelsenkirchen Horts ist es ja nur ein Katzensprung...

Unser „Hans“ begleitet uns schon eine lange Zeit und ist uns ein wirklich liebes Maskottchen geworden. Als wir uns das Cover der „United in Hate“ zugelegt haben, haben wir direkt das Potenzial des jungen Mannes erkannt und Timon Kokott hat mit seinen grandiosen Artworks alles aus ihm herausgeholt. Verwandt mit dem Knarrenheinz ist er leider nicht, aber wer weiß was die Zukunft so bringt. Vielleicht sind sie ja irgendwann mal verschwägert oder so.

Das war's von mir - Die letzten schlauen Worte gehören Euch!

Danke für deine Fragen! Es hat uns echt viel Spaß mit dir gemacht. Wir freuen uns auch schon auf das Turock Sommerfest am 21. Juli und sind mal gespannt, wen man so alles im Publikum begrüßen darf. Aktuell arbeiten wir noch ein bisschen an unserer Bühnenshow und tatsächlich auch an neuem Material und wir haben schon mächtig Bock, mit euch wieder die Bühnen abzureißen. Cheers!!! Und „Hail to the Witches Rock 'n' Roll!!!“

Danke für die Beantwortung meiner Fragen und vielleicht sieht man sich ja auf dem Turock-Sommerfest im Juli!

Christian Hemmer

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