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VEX im Interview

Es ist schon ein paar Tage her, dass das Labeldebütalbum 'Golden Times' des Groovecore-Quartetts VEX erschienen ist. Da nun aber noch ein paar Fragen offen standen, nahmen wir uns den Vierer zur Brust und erfuhren zum Beispiel, dass Metaller aus dem Schwarzwald allesamt Pur hören und der Bart von Drummer Sebastian tatsächlich echt ist.

 VEX xxlinterview

(Bildquelle: Band)

Hey, VEX. Ihr Jungs habt da ja ein wahrlich gutes und recht vielschichtiges Album herrausgebracht. Da Euch der eine oder die andere sicherlich noch nicht kennt, stellt doch bitte Eure Band vor. Und gebt uns doch einen kurzen Abriss über die Anfangszeit Eurer Kapelle (Gründe der Gründung, Besetzungswechsel etc.).

Hallo. Wir sind Andy(Bass/Backvox), Andi (Gitarre/ Backvox) und Andi (Gitarre/Vox) und Sebastian (Drums).
Gegründet haben wir uns, weil wir noch cooler sein wollten als die Großen. Ob das jetzt geklappt hat, können wir mit einem deutlichen NEIN! beantworten (noch nicht!).
Eigentlich hatten wir nur einmal einen Besetzungswechsel am Bass: Gil Aguiar wurde durch einen Andy ersetzt--->Sebastian bekommt auch schon kalte Füße :D
Sonst blieb immer alles beim Alten. Nur die Teenager sind jetzt eben alte Teenager :D

Beinahe zeitgleich zur Veröffentlichung von 'Golden Times' erfolgte kürzlich die CD-Releaseparty in Form einer Riesenparty, wenn man den euphorischen Stimmen auf Facebook Glauben schenken darf. Bitte vermittelt uns Eure ganz persönlichen Eindrücke bezüglich dieses besonderen Gigs.

Wir haben mit viel gerechnet, aber nicht mit dem, was wirklich geschehen ist. Die Release-Party war ein riesen Ding für uns, da wir schließlich das letzte Dreivierteljahr darauf hingearbeitet haben. Uns ist auch einfach ein riesen Stein vom Herzen gefallen, da wir unser Album nun endlich live präsentieren durften und es die Leute gefeiert haben!

Wie stolz seid Ihr auf Euer Labeldebüt? Gibt es so kurz nach der Veröffentlichung Dinge, die Ihr vielleicht anders gemacht hättet? Und vor allem: Wie war die bisherige Resonanz auf dieses?

Wir sind megaaaaa stolz auf's Album! Von den Leuten hörten wir bisher nur Gutes, und wenn's was zu “meckern” gab, war das meist konstruktiv.
Kleinigkeiten hätte man im Nachhinein dann doch ein bisschen anders gemacht, aber nichts, was dem Zuhörer wirklich auffallen würde. Wie gesagt wir sind superhappy mit dem Album!

In welchem Studio habt Ihr das Album aufgenommen? Kam es zu irgendwelchen Anekdoten, die Ihr bereit seid, mit der übrigen Menschheit zu teilen? Gab es ärgerliche Vorkommnisse? Und hattet Ihr ausreichend Groupies, Koks und Haarspray am Start?

Flauschig ist das Stichwort: Thomas Hauser von Cosmic-Sound-Studios in Weigheim würde das bestätigen! Koks war der Kaffee, Groupies wurden durch Pizza-Schachteln ersetzt und da wir kein Glam Metal machen, fällt bei uns der Haarsprayverbrauch auch etwas geringer aus.
Ärgerlich war, eigentlich nichts...lief eigentlich alles im Zeitplan.

Ihr habt ein recht gediegenes Video zum Titeltrack am Start. Produziert wurde es von A Six Five Film. Bitte teilt uns mit, wie die Zusammenarbeit zustande kam. Wieviel Zeit nahm die Produktion in Anspruch? Und wessen Auto habt Ihr da tatsächlich zerdeppert?

Danny (Six Five Studios) hat uns einige Wochen, bevor wir überhaupt ins Studio gegangen sind, angeschrieben, dass er für Bands auch Musikvideos macht. Wir meldeten uns aber erst relativ spät und waren dann etwas in Zeitdruck.
Das Video hat ziemlich genau zwei ganze Tage in Anspruch genommen (nur das Drehen). Wie lange Danny daran herumgebastelt hat, wissen wir nicht und wollen es auch nicht wissen:D Das Ergebnis hatten wir aber einen Monat später-->Hammer Typ
Oh fuck, das mit dem Auto...naja ohne unsern Anwalt sagen wir jetzt mal nichts.

Wie kam der Deal mit dem Essener Label Boersma Records zustande? Wie verlief die bisherige Zusammenarbeit? Wie zufrieden seid Ihr mit Eurer Plattenfirma? Und inwiefern stellt das Signing mit diesem Label ein Fortkommen Eurer Band dar.

Andre: Das neumodische Internet war's! Ich bin auf eine Ausschreibung gestoßen, das Börsma-Records eben noch Bands sucht. Dass diese allerdings schon ein Jahr vergangen war, bemerkte ich erst, als die Bewerbung schon draußen war. Dennoch hatten wir Glück und sie fanden uns super interessant und nach einem Treffen in Essen machten wir den Deal klar. In der Zusammenarbeit gab es natürlich Hoch- und Tiefpunkte. Insgesamt sind wir aber sehr zufrieden und werden immer wieder überrascht mit tollen neuen Reviews oder bisher recht guten Onlinevertriebszahlen. Das Signing hat uns als Band schon weit gebracht. Allein die Erfahrungen, wie man an so 'ne Scheibe organisatorisch 'rangeht, waren Grund genug, dass wir die Unterschrift definitiv nicht bereuen. Der Vertrag gilt allerdings nur für dieses Album. Was die Zukunft also bringt steht in den Sternen;)

Wenn man sich die Texte auf Eurem aktuellen Album anschaut, entsteht der Eindruck, dass diese sehr viel persönlicher ausgefallen sind als auf Euren bisherigen Veröffentlichungen? Wie beurteilt Ihr diese Annahme?

Naja, was heißt persönlich? Wenn es der Leser schafft, die Bedeutung bzw. die Lehre aus der Geschichte für sich mitzunehmen, dann haben wir alles richtig gemacht.
Sicherlich... Die Texte sind Situationen aus unserem Leben. Keine erfundenen Liebesgeschichten mit Mord und Totschlag, keine Fabelwesen, einfach echt. Wir brachten eben einen Teil unseres Lebens, unseres Alltags aufs Papier, was wir sahen und erlebten und versuchten auch die Lehre aus den Situationen rauszuziehen.

Ihr spielt live recht häufig mit Bands aus dem Core-Bereich. Welche Interpreten würdet Ihr selbst als Eure wichtigsten Einflüsse bezeichnen, also sowohl persönlich als auch auf VEX bezogen? Mit welchen Band würdet Ihr gern einmal die Bühne teilen?

Direkte wichtige Einflussbands gibt es bei uns in dem Sinne nicht. Durch die unterschiedlichen Musikgeschmäcker jedes einzelnen von uns ergibt sich der Einfluss eher aus einem Mischmasch verschiedener Stilrichtungen. Dieser Mischmasch besteht beispielsweise aus Bands wie Lamb of God, ACDC, Tool, Kyuss, Truckfighters, Terror, Thy Art is Murder über Metallica, Monstertruck, Parkway Drive bis hin zu ZZ-Top, La Dispute, Motörhead, Deez Nuts und noch viel, viel dazwischen. Bands mit denen wir gerne die Bühne teilen würden, gibt es unglaublich viele, was wir aber nach einiger Zeit auf verschiedensten Bühnen mit verschiedensten Bands sagen können, ist, dass wir die Bühne am liebsten mit Menschen teilen, die wir mögen, die uns sympathisch sind und wo es einfach zwischenmenschlich funktioniert.

Welche Kapelle ist für Euch zwingender: Korn, Iron Maiden, Pantera, Pur, Sick Of It All oder Slayer?

Puh, das ist ne verdammt schwere Frage, aber ich glaube, auch wenn wir uns in unseren Musikgeschmäckern in der Band unterscheiden, kann ich eine Band nennen, bei der wir uns alle treffen und einig sind: PUR! Eindeutig PUR.

Bei sehr vielen Bands entsteht, wenn man sich eingängiger mit ihnen beschäftigt, der Eindruck, dass sie schon beinahe Strukturen einer Firma aufweisen, statt eine Formation von Freunden oder zumindest einer Gruppe von Gleichgesinnten mit gleichen Interessen zu sein. Bei Euch sieht das definitiv anders aus: im Booklet von 'Golden Times' nehmt Ihr ausdrücklich Bezug dazu und betont dementsprechend, dass Ihr nicht bloß Bandkollegen, sondern auch dick befreundet seid; im zuvor angesprochenen Video zum Titelstück Eures Albums wird Ähnliches suggeriert. Nehmt doch bitte dazu Stellung.

Das stimmt einerseits wirklich. In der Band entstehen Strukturen, Aufgaben, die einer jeweiligen Person zugeordnet sind. Da entstehen bereits richtige To-Do-Listen, die es abzuarbeiten gilt. In einem bestimmten Intervall wird dann das Vergangene, Aktuelle und zukünftige zusammengetragen und ausgearbeitet. Aber wie in einem gutem Unternehmen ist auch ein gesundes Arbeitsklima von hoher Bedeutung. Und genau an diesem Punkt kommt unsere langjährige Freundschaft ins Spiel. Wir schätzen uns als Bandkollegen genauso wie als Freunde.

Es gibt Gerüchte, Euer Schlagzeuger Sebastian hätte sich seine Tom-Bombadil-Bartpracht lediglich angeklebt. Ich halte diese Aussage ja für absolut unhaltbar, aber was sagt Ihr dazu? Und wenn der Bart tatsächlich nur angeklebt sein sollte: wem habt Ihr da die Schamhaare gestohlen?

Natürlich hat dieses Gerücht keinen wahren Hintergrund. :D
Naja, was will man dazu sagen? Er ist halt ein Bär :D.
Beim Bart hält er sich immer an die Regel von O bis O wie bei Winterreifen. Ab Oktober wird wachsen gelassen und ab Ostern kommt wieder die kurze Sommerfrise zum Vorschein. Macht das Leben im Winter als auch im Sommer sehr angenehm.

Da es auch immer eine unsinnige Frage in einem Bandinterview geben muss: Was ist besser: Blutrausch oder Sand am Pimmel? Und was sagt Ihr zu der Aussage: "Das marsianische Erdgreupel lutscht Gehirne wie der Edgar Kunstspeiseeis"?

Na, dann doch lieber „Raining Blood“, das mit dem Sand im Pimmel haben wir jetzt mal ausprobiert, aber das hat dann doch länger mit dem Staubsauger gedauert, bis alles wieder draußen war...
Wir sollten diese Gehirn-Sache lieber für uns behalten, okay?
Achja, und Rotweinflecken gehen mit Weißwein raus!

Die letzten Worte seien die Euren.

Wir möchten einem jeden Danken, der uns in irgendeiner Weise auf dem Weg als Band unterstützt hat. Für uns ist das nicht selbstverständlich!
Supportet weiterhin kleine Konzerte, lasst diese Subkultur nicht aussterben!

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