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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsVenenum – Trance Of Death

Cemetary Urn - Barbaric Retribution

acemetaryLabel: Hells Headbangers

Spielzeit: 43:38 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 17. August 2017

Das Quartett Cemetary Urn präsentiert in knapp 44 Minuten mit 'Barbaric Retribution' sein mittlerweile viertes Album, auf dem wie gewohnt chaotischer Death Metal australischer Prägung geboten wird, der 'mal rasend schnell ist und dann wieder in Doom-Gefilden wütet. Geschlagene sieben Jahre ließ die Kapelle sich Zeit, einen neuen Silberling einzutüten; entsprechend wütend und ungehemmt klingt das Ganze. Irgendwie wirkt das Dargebrachte wie eine recht kaputte Version von 'Reign In Blood' der Amis von Slayer, vor allem was die kranken Soli betrifft und weniger auf die durchgehende Geschwindigkeit des besagten Klassikers bezogen ist.
Ganz gut, aber nicht überragend.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Victim Defiled
02. Ghost Of Suicide
03. Death Mask Preserver
04. Down The Path Of The Dead
05. Manifesto Putrefactio
06. Barbaric Retribution
07. Semblance Of Malignant Mastery
08. Putrefied Living Flesh
09. Tendrils Of Defilement

Hateful Agony - Forward Into Doom

hateful agony forward doom 7334Label: Violent Creek / Soulfood Music

Spielzeit: 49:52 Min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 27. Februar 2015

 

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Hateful Agony - Plastic Culture Pestilence

Hateful Agony 2018xxlLabel: Violent Creek Records

Spielzeit: 39:41 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hateful Agony? Ach ja, deren fünftes, ursprünglich als Eigenproduktion veröffentlichtes Langeisen 'Forward Into Doom' hatte ich vor knapp dreieinhalb Jahren als Wiederveröffentlichung via Violent Creek Records schon einmal auf dem Seziertisch. In Bälde erscheint Album Nummer sechs, das den griffigen Namen 'Plastic Culture Pestilence' aufweist und im Folgenden rezensiert wird.

Knapp 40 Minuten prügeln die fünf Münchner Hateful Tom, Schweinchen, Mettdave, Jul und Tante Gerber (Leck mich am Arsch, was für gediegene Pseudonyme!!!) ihre Songs durch, ohne Gefangene zu machen und dass es eine helle Freude ist. Der Gesang ist noch eine Spur hysterischer ausgefallen als auf der Vorgängerscheibe, was den Songs gut zu Gesicht steht; insbesondere bei 'Obsessed With Death' musste ich echt schmunzeln (dieser derart verhunzte, arayaeske Angel-Of-Death-Eingangs-Schrei ab Sekunde 33 ist einfach zu köstlich). Das Quintett aus Bayerns Landeshauptstadt verfolgt den eingeschlagenen Pfad derart konsequent, dass es zwar kaum Überraschungen gibt, man als Fan der Band genau das bekommt, was man gewohnt ist und erwartet...
Alles in allem ist 'Plastic Culture Pestilence' ein ungehobeltes und ausgesprochen unflätiges Stück Musik geworden, welches jedem Thrash-Metal-Anhänger, der es gern flott und in die Fresse mag, zusagen sollte. Richtig geiler Teuntonen-Trash!

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Kill Each Other
02. Endure The Pain
03. The Iceman
04. Obsessed With Death
05. Philip In The Attic
06. Eternal Punishment
07. Life's Failure
08. Black Blood
09. Plastic Culture Pestilence
10. Resurect The Dead

Black Fast - Spectre of Ruin

black fast spectxxlLabel: eOne / SPV

Spielzeit: 43:03 min.

Genre: Tech-Thrash

Info:Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Da mir das bisherige Schaffen dieser amerikanischen Band bislang komplett unbekannt war, kann ich natürlich keinerlei Vergleiche mit den zwei Vorgänger-Alben anstellen, habe aber irgendwo gelesen, dass sich der Sound der Kollegen deutlich in Richtung "technisch" und "progressiv" verändert haben soll. Nun, ob das so eine gute Idee war, wage ich zu bezweifeln denn "Spectre of ruin" ist vor allem eins: Langweilig! Also progressiv ist hier mal gar nichts und auch wenn die Musiker hier und da mal ein paar nette Spielereien eingebaut haben, sind die Songs ziemlich eintönig und ähneln sich doch stark. Für technischen Thrash ist das hier nicht technisch genug und für "normalen" Thrash nicht mal ansatzweise brutal genug. Also nix Halbes und nix Ganzes. Was mir gefällt, ist der Gesang, der ein wenig an den seligen Chuck Schuldiner erinnert, aber das allein kann diese CD auch nicht retten. Sehr schade, aber das ist leider nix Dolles geworden.

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Cloak of Lies 05:13
2. Silhouette Usurper 03:45
3. Scarecrow and Spectre 05:57
4. Phantom I Am 04:49
5. Mist of Ruin 06:00
6. Temple of Leviathan 04:08
7. Famine Angel 05:06
8. Crescent Aberration 03:31
9. Husk 04:34

Sinsaenum - Repulsion For Humanity

sinsaenum repulsionxxlLabel: earMUSIC

Spielzeit: 62:55 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Seit der Bandgründung im Jahre 2016 war die Extrem-Metal-Kapelle Sinsaenum auch im Sinne der Veröffentlichungspolitik sehr extrem und veröffentlichte noch im selben Jahr die EPs 'A Taste Of Sin' sowie 'Sinsaenum' UND das Debütalbum 'Echoes Of The Tortured'. 2017 wurde es dann sehr still um das Sextett; es erschien lediglich die EP 'Ashes', harr harr. Dieser Tage erscheint nun das Zweitwerk 'Repulsion For Humanity', welches Gegenstand dieser Rezension ist.

Das Todesblei-Sixpack besteht aus einer Reihe von erfahrenen Extrem-Metallern, so Joey Jordison, der bei Slipknot und den Murderdolls die Drumsticks schwang und live bei so unterschiedlichen Interpreten wie Rob Zombie, Metallica, Korn, Ministry oder Satyricon aushalf, DragonForces Frédéric Leclercq oder der berühmt-berüchtigte Attila Csihar (u. a. Mayhem). Viele würden hier von einer Supergroup sprechen; da ich allerdings den Eindruck habe, es handele sich hier um eine echte Band mit drei weiteren, ebenfalls nicht gänzlich unbekannte Mitgliedern (Heimoth am E-Bass, Stéphane Buriez an der zweiten E-Gitarre sowie Sean Zatorsky am Mikro), vermeide ich eine entsprechende Bezeichnung und konzentriere mich vielmehr auf die Musik, um die es hier eigentlich ausschließlich gehen sollte.
Innerhalb gesteckter Grenzen geht der Sechser auf 'Repulsion For Humanity' recht abwechslungsreich zu Werke, ohne sich dabei an ein größeres Publikum zu orientieren. Dafür sind viele Passagen zu brutal und schnell und zudem zu progressiv für den Wacken-Metaller (ohne dabei zu verkopft herüberzukommen); zudem wildert man in Doom- sowie Black-Metal-Gefilden und klingt mitunter nach den Thrash-Monstern Testament ('I Stand Alone'). Mit 'Final Resolve' hat man sogar einen echten Hit im Gepäck, der wie Hölle groovt und alles, was Six Feet Under heutzutage an Songs produzieren, gnadenlos plättet.
Fazit: Knapp 63 Minuten geiler moderner Death Metal in einer fetten Produktion.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Repulsion For Humanity
02. Final Resolve
03. Sworn To Hell
04. I Stand Alone
05. Rise Of The Light Bearer
06. Manifestation Of Ignorance
07. Sacred Martyr
08. My Swan Song
09. Nuit Noire
10. Insects
11. Forsaken

Axeslaughter + Cadaveric Incubator - Split (7")

Axeslaughter  Cadaveric xxlLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 14:38 min.

Genre: Death Metal

Info: Axeslaughter; Cadaveric Incubator

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Und noch 'ne Split! Diesmal treffen sich zwei finnische Death Metal Kapellen, um uns den tristen Alltag zu versüßen. Den Anfang machen die Jungs von Axeslaughter, die eine recht eigensinnige Art von "Sludge-Death Metal" spielen und im zweiten Track dazu noch einen Clean-Gesang packen, der sich anhört wie Robert Lowe an 'nem schlechten Tag. Irgendwie strange, irgendwie typisch finnisch und irgendwie ganz cool. Und dann kommen Cadaveric Incubator!!! (Hurra!!!) Deren Album "Servants of the devouring dead" hatte ich ja im letzten Jahr ziemlich abgefeiert (Review hier!) und auch auf dieser hübschen kleinen Single geben die Herren wieder übel Vollgas. Brutaler Deathgrind mit unmenschlichen Growls, wie man ihn besser kaum zelebrieren kann. Gerade wenn dann auch noch das Tempo gedrosselt wird, gibt es bei mir kein Halten mehr und wenn die Platte schliesslich mit einem fiesen Fiepen ala Eyehategod beendet wird, liegt alles in Trümmern! Diese Band ist einfach schweinegeil und hat mit Axeslaughter einen würdigen Partner gefunden. Ganz feine Scheibe!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Axeslaughter - Intro
2. Axeslaughter - Primordial New Age Dream
3. Axeslaughter - Dungeon of Metal
Side B
4. Cadaveric Incubator - Contaminated Blood
5. Cadaveric Incubator - Necroterrestial

Ekpyrosis - Primordial Chaos Restored

ekpyrosis cover2018 xxlLabel: Terror From Hell Records (CD) + Lycanthropic Chants Records (MC)

Spielzeit: 18:55 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die Italiener von Ekpyrosis bitten wieder zum Tanze! Nachdem ihr Debüt "Asphyxiating devotion" aus dem letzten Jahr sehr wohlwollend bei uns besprochen wurde (Review hier!), dürfet es niemanden verwundern, dass auch die hier vorliegende Nachfolge-EP kein Reinfall geworden ist. Ganz im Gegenteil, so bietet man dem Hörer gepflegten Old School Death Metal mit einer gehörigen Doom-Schlagseite an, der sich gewaschen hat. Erinnert mich bei den heftigeren Passagen irgendwie an Incantation und siehe da, als krönender Abschluss wird von den Italienern doch glatt "Devoured death" von eben jenen Incantation gecovert. Schöne, sehr gut gemachte EP und auch wenn ich persönlich auf das dreieinhalb Minuten lange Instrumental "Chaos condesing" hätte verzichten können, so ist dies hier ein durch und durch gelungenes kleines Scheibchen geworden!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Abyssal Convergence
2. Instigation Of Entropy
3. Conception From Nothingness
4. Chaos Condensing
5. Devoured Death (Incantation cover)

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