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Valosta Varjoon - Oberpfälzer Wald

Valosta VarjoonLabel: Purity Through Fire

Spielzeit: 50:49 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Wie man es vermuten durfte, so kommt die hier aufspielende Formation doch tatsächlich aus der Oberpfalz - wer hätte das gedacht? Seit 2018 musizieren die beiden Protagonisten V.V. und Sturmwolf zusammen, ersterer gründete Valosta Varjoon bereits zwei Jahre zuvor. Nach einem Demo und zwei Splits gibt es heuer den ersten Longplayer des Duos zu bestaunen. Darauf befindet sich 50 Minuten lang gut gespielter Midtempo Black Metal, der durchaus zu gefallen weiss. Dabei bemüht man sich, einem gewissen Old School Charakter zu folgen, wobei man ebenfalls großen Wert auf eine intensive Atmosphäre legt. V.V.s Stimme ist ausdrucksstark, bewegt sich aber in streng abgesteckten Bahnen, es gibt keine Ausbrüche in Irrsinn oder Raserei. Dies lässt sich auch auf die Musik übertragen, was leider den Effekt hat, dass man sich im Laufe der Darbietung an den Sound der Kollegen gewöhnt und ein wenig abschaltet, da keine wirklichen Überraschungen auf den Hörer warten. Dennoch gefällt mir das Album recht gut, man muss sich einfach ein wenig auf es einlassen. Die Texte sind übrigens konsequent auf Deutsch und was ich heraushören konnte, scheinen sie auch Hand und Fuss zu haben. Insgesamt also eine gut gemachte Platte, die zwar ein paar Längen hat und somit noch Luft nach oben lässt, gleichzeitig aber auch ein gutes Potenzial aufweist, was sich in Zukunft hoffentlich noch weiter entfalten wird.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Die Turmwackler
2. Kniepenterror
3. Oberpfälzer Wald
4. Glorreich...
5. Der schwarze Tod
6. Dein Ableben
7. Drunk 'n' Roll
8. Der geliebte Tote

Nachtig - Nachtig

nachtigLabel: Purity Through Fire

Spielzeit: 55:28 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Da hatte ich gerade noch das Debüt von Valosta Varjoon (Review hier!) auf dem Seziertisch, so folgt der dort spielende V.V. mit dem ersten Album seines Solo-Projektes Nachtig - fleissiger Mann! Dadurch dass der Kollege in beiden Formationen mitmischt, ist es nicht verwunderlich, dass sich die Musik auf beiden Scheiben sehr ähnelt. Auch bei Nachtig gibt es melodisch/atmosphärischen Midtempo Black Metal zu hören, doch was ich bei Valosta Varjoon noch bemängelt habe (nämlich eine gewisse Monotonie und leichte Ansätze von Eintönigkeit), wird hier gekonnt vermieden. Nachtig ist erheblich facettenreicher, ich möchte fast sagen verspielter und mit mehr Liebe fürs Detail eingespielt worden. Da macht es dann auch nichts, dass selbst der kürzeste Song hart an der acht Minuten Grenze knabbert. V.V. punktet mit sehr schönen, oft melancholisch angehauchten Melodien und einer packenden, naturverbundenen Atmosphäre. Das Album ist ausgesprochen homogen ausgefallen, die fast eine Stunde Spielzeit vergeht wie im Flug - auch hier ist eine höhere Qualität als bei Valosta Varjoon zu finden. Ein wirklich gelungenes Werk zwischen Melancholie und Misanthropie, intensiv und emotional - Gefällt mir sehr gut! Der gute Mann hat übrigens mit Cosmic Burial noch ein drittes Eisen im Feuer, dort macht er wohl reine Instrumental-Mucke. Werde ich demnächst auch mal reinhören, mal schauen wie das klingt. Nachtig bekommt aber erstmal ein wohlverdientes "XL" von mir verliehen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Der Tag bricht an... 08:12
2. Der Kreis des Sterbens 07:55
3. Die Waldhexe 10:16
4. Der Todestanz 09:42
5. Mein Grab 11:03
6. Der letzte Weg 08:20

Revel In Flesh - The Hour Of The Avenger

revel2019Label: War Anthem Records

Spielzeit: 45:03Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Revel In Flesh sind eine der emsigeren Todesbleikapellen unserer Republik. 2011 gegründet, veröffentlichten sie bereits vier Alben, ein Live-Album und unzählige Split-EPs. 'The Hour Of The Avenger', just erschienen, stellt nicht nur das fünfte Album des Quintetts der Süddeutschen dar, es ist auch das Labeldebüt bei War Anthem Records.

Es geht schon ganz fein los mit dem Opener (und gleichzeitigem Titeltrack), der immer und immer wieder die Grenzen zum Melodeath überschreitet, derart melodiös kommt das Stück daher, wobei zum Glück auch eine gewisse Brutalität nicht fehlt. Das hohe Niveau hält der Fünfer konstant über die ganze, knapp 45minütige Scheibe, wobei es mal richtig heftig zur Sache geht ('Deathblow'), zumeist aber im Midtempo agiert wird und immer wieder Zitate der 90er-Schwedentod-Schule in die Songs eingeflochten werden, ohne dabei als schiere Kopie zu erscheinen. Mit 'Rock Out' gibt es zum Ende noch ein weniger offensichtliches Motörhead-Cover, welches ordentlich wumst und live sicherlich eine Granate ist.
Gemischt und gemastert wurde dieses Kleinod von Dan Swanö von den Unisound Studios, das famose Cover stammt aus der Werkstatt eines weiteren Death-Metal-Wiederholungstäters, nämlich Juanjo Castellano.

Fazit: Es gab in diesem Jahr reichlich geile Death-Metal-Kost. Revel In Flesh haben mit 'The Hour Of The Avenger' ihr bis dato bestes Album abgeliefert und reihen sich daher zum Ende des Jahres in die Liste der Hammerscheiben ein.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. The Hour Of The Avenger
02. My Trial
03. Blood Oath
04. The Nihilistic Nothingness
05. Sky Burial
06. Deathblow
07. Pervitin Speed Kill
08. The Wayfarer
09. Skull Sacrifice
10. The Nightbreed
11. Rock Out

Geistaz'Ika - Trolddomssejd I Skovens Dybe Kedel

GeistazIka  Trolddomssejd I Skovens Dybe KedelLabel: Signal Rex

Spielzeit: 43:56 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nach einem zwar sehr schönen, aber viel zu langen Intro (über drei Minuten!) startet die dänische Formation mit "Nårvsolen bløder red" in ihr Black Metal Massaker. Über die Band ist überhaupt nichts bekannt und das vorliegende Album (nein, ich tippe den Titel nicht nochmal ab!!) ist auch das allererste Lebenszeichen der Dänen. Herausgekommen ist eine recht gut gemachte Mischung aus rauem Underground Black Metal und gar wohlklingenden Melodien, die manchmal sogar einen leicht symphonischen Charakter aufweisen. Und auch wenn die vier überlangen Songs hier und da noch ein paar kleine Längen aufweisen, so kann man insgesamt durchaus von einem gelungenen Unternehmen sprechen. Der Sound ist ebenfalls ok, auch hier gilt: Hätte noch etwas besser ausfallen können, braucht sich aber keineswegs zu schämen. Auf jeden Fall ein guter Einstieg und ein gelungenes Debüt, welches zwar noch Luft nach oben mitbringt, aber schon einige Pluspunkte sammeln kann. Mal schauen, was da in Zukunft noch kommt, der Anfang gefällt schon mal ganz gut.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. O Nat du skumle Hex 03:19
2. Når solen bløder rød 08:48
3. I den spejlvendte verden 08:41
4. Dødens horeunge 10:59
5. Tågedans 12:09

 

Othala - Nebelwand

Othala  NebelwandLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 22:07 Min.

Genre: Atmosphärischer Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ich durchforste ja gerne den (vorwiegend einheimischen) Underground nach interessanten neuen Bands und bin immer wieder erstaunt und beglückt, was sich dort teilweise für Perlen finden lassen! Eine dieser Perlen ist zweifelsohne die Formation Othala, die unlängst mit "Nebelwand" das erste akustische Lebenszeichen von sich gegeben hat - und was für eins! Alleinunterhalter J.K. (mehr Informationen gibt es zu Othala nicht...) liefert fünf grandiose Stücke ab, die sich wunderbar in der Schnittmenge von atmosphärischem Black Metal und (alten) Burzum bewegen. Packend und intensiv wird der Hörer von der Musik mitgerissen und findet sich gedanklich in einer wie auf dem Cover abgebildeten Landschaft wieder. Schönheit, Melancholie - aber auch Hass und Wut finden sich in den Songs, gekonnt miteinander verwoben. Leider liegen mir keine Texte vor, aber mit etwas Mühe kann man diese gut verstehen, gerade beim Song "Eistod" mit seinem wohlklingenden Klargesang - mein persönlicher Höhepunkt dieser EP. Zwar gibt es "Nebelwand" bislang nur digital zu erwerben, aber wer warten will, bis es das Ganze irgendwann vielleicht mal als physischen Tonträger gibt, der verpasst echt was! Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass ich dieses Kleinod (durch puren Zufall!) entdeckt habe und kann es nur mit Nachdruck empfehlen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Gawains Ritt in den Winterwald (Oktober) 04:28
2. Im Herzen des Waldes (November) 04:35
3. Eistod (Dezember) 05:10
4. ...und der Nebel lichtete sich... (Januar) 03:01
5. Camelot im Winter (Februar) 04:53

Nebelgrund - Des Zornes Glut

Nebelgrund  Des Zornes GlutLabel: Winterwolf Tonschmiede

Spielzeit: 50:08 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich die Split "Im Tode vereint" besprochen habe (Review hier!), zu der Nebelgrund zwei hervorragende Songs beigesteuert haben. Nun legt Kollege "Nebelgeist" nach und präsentiert mit "Des Zornes Glut" einen ganz frischen Longplayer. Und damit geht der Mann seinen bislang eingeschlagenen Weg konsequent und unbeirrt weiter, was bedeutet, es gibt verdammt geilen Old School Black Metal auf die Ohren! Wie gewohnt geht es im Hause Nebelgrund ordentlich roh und ungeschliffen zur Sache. So muss Black Metal klingen: Dreckig, hasserfüllt und brutal und all dies finden wir auf diesem Tonträger! Alleinunterhalter Nebelgeist zieht wieder einmal alle Register und kann vom ersten Takt an überzeugen. Was ich wirklich erstaunlich finde, ist der Fakt, dass man Nebelgrund mittlerweile einen nicht zu unterschätzenden ganz eigenen Sound zuschreiben kann, den der Kenner auch ziemlich gut heraushören dürfte. (Auf der oben erwähnten Split hätte ich die Band zum Beispiel auch völlig ohne weitere Angaben sofort erkannt!) Die Produktion ist ebenfalls recht roh gehalten, passt also ebenfalls genau zu den Songs, vor allem wenn man berücksichtigt, dass Nebelgeist alles allein macht und wir uns hier trotz aller Qualität im allertiefsten Underground befinden. Hut ab, dass es immer noch so viele Künstler gibt, die viel Zeit, Geld und Kreativität investieren, um uns mit ihrer Musik zu erfreuen! Unterstützt also Nebelgrund, das Album ist hervorragend, sehr bösartig und dunkel - so wie wir unseren Black Metal haben wollen! KAUFEN!! SOFORT!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Des Zornes Glut erwacht
2. Die Wacht beginnt
3. Krieg ist sein Weg
4. Des Zornes Glut
5. Der blutig Adler
6. Von Krieg und verbranntem Land
7. Sturm im Inneren
8. Verborgene Welt

Kosmokrator - Through Ruin... Behold

Kosmokrator  TLabel: Ván Records

Spielzeit: 46:59 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

"Was ist ein Kosmokrator?" fragte ich mich, als ich den Namen dieser obskuren belgischen, 2013 gegründeten Formation zum ersten Mal las. Die kurze Suche nach der Bedeutung ließ mich auf folgenden Duden-Eintrag stoßen: "Christus als Weltbeherrscher, auf einer Weltkugel thronend". Ah ja. Wo wir das nun geklärt haben, können wir über das Debütalbum des Quintetts 'Through Ruin... Behold' sprechen, welches vor ein paar Wochen erschienen ist.

Geboten werden sieben eigenwillige, Düsternis verbreitende Death-Metal-Songs in gut 47 Minuten, die bis auf einen locker die Viereinhalb-Minuten-Marke knacken und Versatzstücke aus dem War Black Metal aufweisen. Beim ersten Hören wirkte vieles noch sehr chaotisch und gleichförmig, die vielen Nuancen entfalten sich aber nach und nach mit weiteren Hördurchläufen; zumindest ich habe etwas Zeit gebraucht, bis sich mir die Musik der fünf Herren erschloss. Gesanglich sind gleich drei Vokalisten regulär am Start, die von Growls und Screams bis hin zu verzweifelten Schreien alles abdecken, was dem Extrem-Metal-Junky eine feuchte Unterhose beschert. Im irgendwie schönen Rausschmeißer 'Gestorben Muss sein' übernimmt dann eine gewisse S. Struyf das Mikrofon und verpasst diesem mit ihrem Klargesang eine gewisse The-3rd-And-The-Mortal-Note. Klasse.
Aufgenommen wurde die Scheibe bereits zu Beginn des Jahres 2018 im Blackout Studio, Patrick W. Engel (Temple Of Disharmony) hat das Ganze im Oktober gemastert. Die Frage, wieso die fertigen Aufnahmen mit einem ganzen Jahr Verzögerung erschienen sind, steht im Raum.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. The Push Towards Daath
02. Ruins
03. Irreversible Pathways
04. I Am The Utterance Of My Name
05. Kosmokratoras I - In His Name Shineth The Sun
06. Nathir
07. Gestorben Muss Sein

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