.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsMorfin - Consumed By Evil

Pact - Enigmata

pactLabel: Moribund Records

Spielzeit: 49:16 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Pact kommen aus den USA, genauer gesagt aus Pennsylvania und haben mit "Enigmata" ihr drittes Album im Gepäck. Und dass sie aus dem Land der durchgeknallten Präsidenten kommen, hört man ihnen auch an, denn die Kollegen spielen lupenreinen US-Black Metal. Bitte jetzt nicht an diesen Öko-Black Metal der Marke Wolves In The Throne Room und ähnliches denken (das ist ja auch eigentlich gar kein USBM, aber wir wollen erst gar keine Unklarheiten aufkommen lassen...) nö hier standen Bands wie Judas Iscariot oder Krieg (die bringen übrigens im August 'ne Split mit Integrity raus - Juchu!!) deutlich hörbar Pate. Das sind ja schon mal genau die richtigen Vorbilder und so wundert es nicht, dass auch Pact ihre Sache mehr als ordentlich machen (auch wenn sie an die erwähnten Bands nicht ganz herankommen...) und ein feines Scheibchen eingeprügelt haben. Zumeist in rasantem Tempo unterwegs und immer schön aggressiv, bringt man noch einen gut dosierten Hauch von epischen Klängen mit, was das Ganze wunderbar abrundet. Wer also ein Freund des USBM ist (der sich ja schon deutlich von zum Beispiel der norwegischen Strömung unterscheidet - auf die Feinheiten kommt es halt an!), der kann hier bedenkenlos zuschlagen. Aber gebt nicht alles aus, denn im August kommt die neue Krieg-Scheibe.... (boah, was können diese Fanboys nervig sein...)

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Dark Templar (4:43)
2. Son of Cush(3:06)
3. Edict of Anu (4:06)
4. Hag and the Sleeper (3:34)
5. Cradle of Decay (4:35)
6. Stalking From the Shadows (4:10)
7. Call of the Wild (3:16)
8. Collider (4:36)
9. Eternal Keeper of the Black Flame (3:10)
10. Sorrows Embrace (6:28)
11. Enigmata of Erebus (7:31)

Funeral Mist - Hekatomb

funeral mistxxlLabel: Norma Evangelium Diaboli

Spielzeit: 43:01 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Unglaublich, aber wahr - da kommt Kollege Arioch von Funeral Mist quasi aus dem Nichts nach neun Jahren endlich mit einem neuen Album daher und man erwartet jetzt gar nichts großartiges, da der Vorgänger " Maranatha" so dolle ja nicht gewesen ist. Und macht der Kerl? Er meldet sich mit dem ultimativen Donnerschlag zurück!!! Nicht nur, dass "Hekatomb" das beste Album der Bandgeschichte ist, nein die Platte ist die bislang (und das mit großem Abstand!!) beste Black Metal Veröffentlichung in diesem Jahr und dürfte auch am Jahresende ohne Zweifel in den Top drei landen. Pure Magie (natürlich schwarze!!) wird hier entfesselt, orthodoxer Black Metal, irrsinnig aggressiv und gekonnt mit einigen kleinen Gimmicks (mal dezente Keyboard-Klänge, orchestraler Clean-Gesang oder eingestreute Samples...) aufgepimpt, da bleibt echt kein Auge trocken. Arioch spielt auch geschickt mit dem Tempo, gibt sich also keineswegs der puren Raserei hin, was dem Ganzen verdammt gut steht! Die Atmosphäre ist tiefschwarz und extrem bösartig, so wie es sich für wahren Black Metal auch gehört! Diese Mischung aus majestätisch und brutal ist hier in absoluter Perfektion erschaffen worden. Ganz ehrlich, auch wenn die Frühwerke von Funeral Mist weitaus besser waren als das bereits erwähnte "Matanatha"-Werk - so eine grandiose Glanztat hätte ich Arioch echt nicht zugetraut, aber auf diese Weise lasse ich mich gerne überraschen und eines Besseren belehren! "Hekatomb" ist ein durch und durch perfektes Black Metal Album geworden: Unglaublich intensiv und böse, so knallt man uns eine gute Dreiviertel Stunde die akustische Hölle auf Erden entgegen und ich bin restlos begeistert! Ich glaube kaum, dass in nächster Zeit da irgendeine Band kommt, die dieses Meisterwerk übertreffen kann! Wer diese Platte nicht bald in seiner Sammlung stehen hat, darf sich nicht mehr Black Metal Fan nennen...

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. In Nomine Domini 04:31
2. Naught But Death 04:42
3. Shedding Skin 04:48
4. Cockatrice 07:27
5. Metamorphosis 07:35
6. Within the Without 03:12
7. Hosanna 04:30
8. Pallor Mortis 06:16

Totalselfhatred - Solitude

Totalselfhatred  Solitude xxlLabel: Osmose Productions

Spielzeit: 41:29 min.

Genre: Depressive Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Geschlagene sieben Jahre haben die Finnen gebraucht, um den Nachfolger zu ihrem "Apocalypse in your heart"-Album (Osmose - 2011) einzuspielen. Und diese Zeitspanne merkt man dem Werk auch an, denn während die ersten beiden Alben unverkennbar zum Depressive Black Metal Genre gezählt werden konnten, geht man auf "Solitude" ein gewaltiges Stück weiter. Zwar kann man den DSBM noch immer als Basis des Ganzen bezeichnen, doch geht man offen und mutig über den Tellerrand hinaus. Die Songs sind ausgesprochen melodisch geworden, die aggressiven Ausbrüche kommen nur noch ganz rudimentär vor (dann aber umso heftiger!) und man setzt eindeutig auf die intensive und starke Atmosphäre. Diese ist nämlich durchtränkt von Melancholie und Verzweiflung, und dürfte keinen Hörer kalt lassen. Hier setzt sich wieder einmal die berühmte finnische Seele durch, so tieftraurige und verzweifelte Musik gibt es dort im hohen Norden, wie sonst nirgendwo... Manchmal fast schon in Doom-Gefilden verweilend, kann die Band markante Akzente in Punkto Eigenständigkeit und Innovation setzen, was ihr wirklich gut gelingt. Bemerkenswert, wie es die Finnen schaffen, aus dem ja doch sehr engen Korsett des DSBM auszubrechen, ohne zu weit Abstand zu nehmen, oder ihre Wurzeln zu vergessen. Ein wirklich interessantes, eigenständiges Album mit einer packenden Atmosphäre und Songs, die irgendwo zwischen Träumerei und Melancholie tanzen, aber immer wieder auch Wut und Aggression zulassen. Schönes Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Solitude MMXIII 09:20
2. Cold Numbness 08:07
3. Hollow 08:31
4. Black Infinity 08:05
5. Nyctophilia 08:15

Collapse of Light - Each Failing Step

Collapse of Light xxlLabel: Rain Without End Records

Spielzeit: 42:29 min.

Genre: Melodischer Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hier passt echt alles zusammen: Wenn beim Label Rain Without End (meiner Meinung nach einer der schönsten Label-Namen!) eine Band namens Collapse of Light aufspielt, in fast 45 Minuten nur vier Songs darbietet und diese Titel wie "A place to die" oder "Leaving the Light behind" tragen, dann kann das nur eins heißen: Es wird tieftraurig und man sollte sich vor dem Genuss dieses Albums schon mal genug Taschentücher bereitlegen (oder 'ne Rasierklinge - ganz nach Belieben...).
Denn ein Genuss ist "Each failing step" definitiv! Schon der grandiose Opener mit seinen über 17 Minuten Spielzeit überzeugt auf ganzer Linie und der folgende Rest kann daran nahtlos anschließen. Ganz langsam, fast zart und mit einer gewissen Leichtigkeit versehen, bekommen wir hier einen überaus melodischen Doom präsentiert, der sich unglaublich facettenreich darbietet. Die Finnin Natalie Koskinen (kennen wir von (u.a.) Shape of Despair!) und der Portugiese Carlos D' Argua singen gar herrlich und decken stimmlich ein breites Spektrum ab (so kommen sogar ein paar Growls immer wieder mal vor!). Unterstützt werden sie neben der klassischen Instrumentierung auch noch von Violine und Cello - beides Instrumente, die ich sehr mag! Doch kommen wir nochmal zur erwähnten "Leichtigkeit" zurück, denn diese ist nur vordergründig und gefährlich trügerisch. Leicht oder fröhlich ist hier nämlich gar nichts, die Atmosphäre ist sehr melancholisch/düster und immer wieder bricht pure Verzweiflung durch, was sich dann auch in der Musik niederschlägt, die dann gar nicht mehr "zart" oder "verträumt" erscheint. "Each failing step" (übrigens das Debüt der Band!) ist ein wunderbares Album geworden, sehr intensiv und hochemotional - ich bin schwer begeistert!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. A Place to Die 17:05
2. I Will Not Return 06:15
Side B
3. The Remains of the Day 04:53
4. Leaving the Light Behind 14:16

Urfaust - The Constellatory Practice

urfaust 2018xxlLabel: Ván Records

Spielzeit: 53:51 min.

Genre: Ambient/Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Also, eins war mir schon nach dem ersten Durchlauf der neuen Urfaust Platte ganz klar: Es dürfte keinen Fan der Niederländer geben, der "The Constellatory Practice" nicht geil findet, denn das Teil ist so derart "typisch Urfaust", wie es nur sein kann. Überraschungen gibt es diesmal keine, das Album schließt sich fast schon nahtlos an seinen Vorgänger "Empty space meditation" (Review hier!) an, so dass ich eigentlich meine damalige Rezension nur wiederholen müsste. Aber dazu habe ich keine Lust - also lest selber nach! Im Ernst, diese wunderbare Mischung aus Doom und Ambient, nennen wir sie hypnotisch, meditativ oder auch psychedelisch, wie wir sie von den beiden Protagonisten kennen, wird hier wunderbar und routiniert in Szene gesetzt und verschafft dem Hörer eine intensive Atmosphäre. Was soll ich sonst noch sagen? Wer bislang noch nie was von Urfaust gehört hat und von daher so überhaupt nicht weiß, wovon ich rede, dem ist eh nicht mehr zu helfen...

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Doctrine of Spirit Obsession 13:19
2. Behind the Veil of the Trance Sleep 07:47
3. A Course in Cosmic Meditation 04:34
4. False Sensorial Impressions 06:01
5. Trail of the Conscience of the Dead 12:44
6. Eradication Through Hypnotic Suggestion 09:23

Shrine of the Serpent - Entropic Disillusion

Shrine of the SerpentLabel: Memento Mori

Spielzeit: 57:48 min.

Genre: Death Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Shrine of the Serpent sind mir noch in sehr guter Erinnerung von ihrer letztjährigen (grandiosen!) Split mit Black Urn (Review hier!) und von daher hatte ich mich schon ordentlich auf ihren ersten Longplayer gefreut. Und was ist das für ein herrlich böser, dreckiger und vor allem langsamer Bastard geworden. Freunde der oben erwähnten Split können hier bedenkenlos zuschlagen, sind die Amerikaner doch noch besser geworden! Die Riffs sind tonnenschwer und quetschen sich zähflüssig, aber unaufhaltsam durch Deine Gehörgänge bis ins Gehirn. Das ist Death/Doom vom Feinsten: Schwerfällig und extrem fies nähert man sich nicht nur sporadisch der Grenze zum Funeral Doom, was das Ganze nur noch cooler macht. Minutenlange rein instrumentale Passagen werden von tiefen Growls unterstützt, die allerdings wirklich sehr sparsam eingesetzt werden. Alles ist gekonnt aufeinander abgestimmt, denn so was wie Monotonie oder Langeweile kommt hier zu keiner Sekunde auf! Ganz selten (aber dann heftig!) wird sogar mal kurz aufs Gaspedal getreten, nur um danach noch langsamer weiter zu machen. Kurzum: Ein verdammt geiles Album!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Descend into Dusk 06:04
2. Hailing the Enshrined 09:47
3. Hope's Aspersion 10:13
4. Desecrated Tomb 08:20
5. Returning 04:34
6. Epoch of Annihilation 08:43
7. Rending the Psychic Void 10:07

Ruach Raah - Under the insignia of Baphomet (MC)

Ruach Raah xxlLabel: War Arts Records

Spielzeit: 31:30 min.

Genre: Raw Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Jawoll, es gibt Neues von meiner Lieblings-Rumpel-Truppe aus Portugal! Ruach Raah sind wieder am Start, diesmal sogar mit 'nem kompletten Album! Darauf gibt es gewohnte Kost zu hören: Geiler Raw Black Metal, allerdings gehen die Kollegen diesmal erheblich gemässigter zur Sache, sie klingen gar nicht mehr so rüde und chaotisch wie noch zu "Hate fanatism" (Review hier!) Zeiten und selbst den Sound kann man fast als "gut" bezeichnen. Bin ich also enttäuscht? Auf gar keinen Fall, denn die Portugiesen klingen auf ihrer neuen MC so geil wie noch nie zuvor! Räudig sind sie nämlich immer noch geblieben, klingen irgendwie auch noch boshafter als sonst und dass nicht ununterbrochen primitiv auf die Instrumente gekloppt wird, steht der Formation verdammt gut. Da gibt es sogar mal Midtempo-Passagen, man glaubt es kaum und gerade dort klingt die Band besonders ätzend! Eine Weiterentwicklung, die ich echt nicht erwartet hätte, von der ich aber schwer begeistert bin!! Denn trotz allem sind Ruach Raah immer noch härter und kaputter als der ganz große Rest! Ein schweinegeiles Album!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Under the Insignia of Baphomet 02:16
2. Hang Humanity Upside Down 03:12
3. Commander of Rats 03:14
4. Hammering Down Their Faces 03:38
5. A Ira do Lucifer 04:06
6. Scythe Militia 03:45
7. Funeral Fumes 03:04
8. Bodysnatchers 03:57
9. Lord of the Crypt 03:51

Seite 1 von 224

Unterkategorien

XXL-Tipp

XXL Tipp Necrophobicxxl

Das hörst Du Dir an:

Pact - Enigmata

pact

Funeral Mist - Hekatomb

funeral mistxxl

Totalselfhatred - Solitude

Totalselfhatred  Solitude xxl

Collapse of Lights - Each Failing Step

Collapse of Light xxl

Urfaust - The Constellatory Practice

urfaust 2018xxl

Shrine of the Serpent - Entropic Disillusion

Shrine of the Serpent

Ruach Raah - Under the insignia of Baphomet

Ruach Raah xxl

 

Embrace of Throns - Scorn Aesthetics

embrace of throns 2018xxl

Aborted Fetus - The Ancient Spirits Of Decay

Aborted Fetus xxl

Orgullo Nativo - Entre el campo de batalle

Orgullo Nativo

Spectral Wound - Infernal Decadence

Spectral Woundxxl

De Profundis - The blinding light of faith

De Profundis

Jyotisavedanga - Thermogravimetry Warp Continuum

Jyotisavedangaxxl

Gutter Instinct - Heirs of Sisyphus

gutter instinct coverxxl 

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

psoa 2018 aprilxxl

hate eternal tourxxl

misery index tour 2018xxl

carnal forge tourxxl

sleep of the sunless tourxxl

aborted tour 2018xxl

hypo tour 2018xxl

agrypine tourxxl

watain tour 2018 xxl

ophis tour 2018xxl

endseeker tour 2018xxl

hell over hammaburg 2019xxl

Zum Seitenanfang