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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsHammercult: Legends Never Die

Cadaveric Fumes: Dimensions Obscure

cadaveric fumes coverxxlLabel: Blood Harvest

Spielzeit: 25:48 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Besonders viel haben die Franzosen ja seit ihrer Gründung 2011 noch nicht veröffentlicht, "Dimensions obscure" ist die zweite EP (nach Demo, Split und EP Nr.1), aber das lässt ja noch keine Rückschlüsse auf die Qualität der Musik zu.

Also ab dafür und reingehört! Und was soll ich sagen, so der wahre Jakob ist die Mucke leider nicht. Die drei Songs sind jetzt nicht unsagbar schlecht, aber schlicht und ergreifen total unspektakulär und langweilig. Man muss sich teilweise echt durch die Tracks kämpfen und irgendwie bleibt nichts hängen. Gerade der letzte Song mit seinen über 14 Minuten Spielzeit (soweit ich informiert bin, sollen das eigentlich zwei Songs sein, die wohl (fälschlicherweise?) zusammengetackert wurden, was aber auch keine Entschuldigung ist!), stellt den Hörer schon ordentlich auf die Geduldsprobe und verführt nicht nur einmal dazu, auf die Uhr zu schauen und zu denken: "Wie lange muss ich denn jetzt noch durchhalten?". Sollte Reaktionen sollte gute Musik eigentlich nicht hervorrufen!

Langweiligen Death Metal mit Einschlaf-Faktor 666 braucht kein Mensch, weshalb ich diesen Tonträger auch nur den Extrem-"Ich-muss-alles-haben"-Maniacs empfehlen kann. Alle anderen sollten ihr Geld lieber für was sinnvolleres ausgeben...

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Crepuscular Journey 06:21
2. Extatic Extirpation 04:48
3. Where Darkness Reigns Pristine 05:44
4. Swallowed Into Eternity 08:21

Power From Hell: Sadismo

power from hell xxlLabel: Hells Headbangers

Spielzeit: 32:07 Min.

Genre: Black Thrash Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich die aktuelle Platte der Brasilianer voller Begeisterung hier vorgestellt habe, da kommt schon Nachschub angeflattert!

Allerdings ist "Sadismo" kein klatschneues Album, sondern die Wiederveröffentlichung des zweiten Werkes aus dem Jahre 2007, was aber auch ne gute Idee ist! Wer die Band kennt, oder auch meine oben erwähnte Kritik gelesen hat, der weiß, was ihn musikalisch erwartet: Eine herrlich rumpelige Mischung aus Venom, Hellhammer und uralten Sodom, immer volle Pulle auf die Glocke! Im Vergleich zum "Devil's Whorehouse"-Album ist der Spaß aber erheblich roher und räudiger (was cool ist!), was sich leider auch im Sound niederschlägt, der recht dünn ausfällt (was weniger cool ist!). Es sind nun mal Aufnahmen aus der Frühzeit der Band, die sich damals noch auf einem gewissen Demo- Niveau bewegt hat. Mir gefällt's (mit leichten Abstrichen wegen dem Sound) trotzdem ziemlich gut, wenngleich ich im direkten Vergleich das aktuelle Werk vorziehe!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Call Sluts (Intro) 00:48
2. Raping Angels by the Power From Hell 02:58
3. The Black Funeral 02:33
4. Day of Lust 03:40
5. Suicide Metal 02:29
6. Sacrifice 03:42
7. Black Metal Gods 01:46
8. Pentagram Forces 03:00
9. More Whores 02:55
10. This is My Bitch 03:27
11. Diabolical Blues (demo version) 04:43

Coffin Lust: Manifestation Of Inner Darkness

coffin lust cover artwork xxlLabel: Hells Headbangers

Spielzeit: 44:49 Min.

Genre: Old School Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Geil, geil, geil! Etwas anderes kann man zu diesem grandiosen Brecher von einem Death Metal Album gar nicht sagen! Dieses Teil gehört ungelogen zum geilsten Death Metal, den ich in diesem Jahre gehört habe (und da war schon verdammt viel Schönes dabei!!).

Die Protagonisten "P.W." und "J.R.", haben schon in verschiedenen Krachkapellen Australiens gespielt (u.a.: Deströyer 666, Denouncement Pyre, oder Nocturnal Grave), sich 2010 zusammengetan, um 2012 ein Demo aufzunehmen und nun, quasi aus heiterem Himmel mit einem Debüt-Album aufzuwarten, dass mich schon beim ersten Durchlauf komplett aus der Leibwäsche gekloppt hat! Ein mörderischer Sound, extrem mächtige Riffs, morbide Growls und ein Dauerfeuer an grandiosen Songs - all dies ergibt ein Old School-Death Metal Album, das keine Wünsche übrig lässt! Ich bin absolut begeistert von der unglaublichen Wucht und Brutalität dieser Platte, die Dich (natürlich bei entsprechender Lautstärke!!) ruckzuck an die nächste Wand drückt. Und das in jeder Geschwindigkeit, ob in Asphyx-ähnlichem Death/Doom, druckvollem Mid-Tempo, oder volle Pulle - es groovt, es knallt, es macht Dich glücklich! Hier gibt es absolut nichts zu meckern, das Duo macht alles richtig und liefert definitiv ein Jahres-Highlight im Bereich Old School Death ab!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Execration of Mortality 06:43
2. Beyond Redemption 06:19
3. Chaos Absolute 05:06
4. Swarming Black Inferno 04:07
5. Damnation's Bringer 06:25
6. Prophecy of Malevolence 05:04
7. Manifestation of Inner Darkness 05:48

Tendagruta: Ensalmo do sargaço (MC)

Tendagruta  Ensalmo do sargaco xxlLabel: Dissociated Records

Spielzeit: 42:16 Min.

Genre: Black Ambient

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 16. Mai 2016

Das hier ist natürlich kein Metal, aber derart düster und bösartig, dass sich einige Black Metaller ne dicke Scheibe von abschneiden sollten. Besonders viele Informationen über das Duo aus Portugal habe ich nicht finden können, kann aber berichten, dass diese Kassette eine Zusammenstellung verschiedener Songs ist, die bislang nur digital oder auf irgendwelchen obskuren Samplern zu finden waren. Die Musik ist sphärisch, monoton und rituell, verströmt eine mystisch/beklemmende Atmosphäre und ist definitiv nicht leicht zu genießen. Trotzdem kann man, sofern man sich darauf einlässt und furchtlos ist, faszinierende Klangwelten entdecken. Freunde von Bands wie MZ412 (yeah!), Valefor, oder wer ganz allgemein ein Abo für die Veröffentlichungen des "CMI"- Labels hatte, dürfte an "Tendagruta" seine Freude haben, auch wenn das Album hier und da ein paar Längen aufweist. Aber Achtung: Die Kassette ist auf popelige 50 Stück limitiert!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Urfuto Tripimivo
2. Motim na Bouça
3. Il Culta
4. Desinova
5. Monomassa
6. Furna

Near: Own Sun

Near  Own sunxxlLabel: De Tenebrarum Principio

Spielzeit: 39:42 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

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Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 02. Mai 2016

Es fängt schon mysteriös an: Überall, auch im Info der Plattenfirma wird das neue Album der italienischen Black Metaller "Own sun" genannt. Auf sämtlichen Bildern vom Cover der CD steht dagegen deutlich: "Our sun"! Ja was denn nun?

Gar nicht so mysteriös ist die Musik der Kollegen, hier wird es sogar ganz klassisch: Dünner Sound, zumeist pure, zur Monotonie neigende Raserei und dazu behutsam eingesetzte Keyboardklänge - fertig ist ein klassisches Black Metal Album nordischer Bauart! Und mit genau so etwas werden wir von "Near" beglückt. Das haben wir alles selbstverständlich schon mehr als einmal gehört, macht aber trotzdem Spaß (darf man den als Black Metaller eigentlich haben, oder ist das schon "untrve"?). Sehr ordentlich gemachter Old School Black Metal hat zumindest für mich immer noch seinen Reiz und "Near" bedienen alle notwendigen Markenzeichen des Genres. Die Kollegen wissen genau, was sie tun und das jetzt auch schon seit 14 Jahren! Mir gefällt die Scheibe ziemlich gut, erinnert angenehm an alte Zeiten und das muss auch mal reichen! Wenn ich Innovation suche, muss ich halt woanders hinhören...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1 Old Springs of Astral Matter 6:53
2 Invoking the Night 8:34
3 The Weight of Life 7:12
4 The Hidden Side of Mankind 4:26
5 The Eyes of the Ancient Trees 4:11
6 The Eternal Light of Illusion 8:26

Obscenity: Retaliation

OBSCENITY 2016Label: Koloney Records

Spielzeit: 39:07 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 27. Mai 2016

Kapellen wie die 1989 gegründeten Oldenburger Obscenity lassen einen - wenn auch in passiver Hinsicht - fühlen, wie viele Jahre man bereits auf dem Buckel hat. Ich sah das damals als Quartett fungierende Todesbleitheater mit Jens, Oli, Henne und Sascha im Sommer 1995 im alten Wasserwerk-Jugendzentrum in Papenburg. Das war kurz nach meiner Deutsch-Leistungskurs-Studienfahrt nach Berlin. Und als Vorgruppen spielten Be-Be Ju (oder so ähnlich geschrieben) und die Ostfriesen Deformed.

Das oben erwähnte Line-Up hielt sich recht lange; mittlerweile herrscht ja ein regelrechter Schlagabtausch, wenn man den Bandmember-Katalog betrachtet. Gründungsmitglieder Henne sowie Sascha Knust, der zwischenzeitlich mal für Marc-André Dieken (mittlerweile Weak Aside) den Schlagzeughocker räumen musste, sind die derzeitigen Konstanten im immerwährend drehenden Line-Up-Karussell. Nun erscheint also das neunte Album - und ich muss sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin. Die neue Scheibe ist beileibe nicht schlecht, aber der erhoffte Hammer ist es dann doch nicht geworden. Womöglich liegt dies an den diversen Wechseln. 'Retaliation' ist beileibe kein Stinker, aber verglichen mit 'The Third Chapter' oder 'Cold Blooded Murder' hinkt man mit diesem Release leider, leider ein wenig hinterher. Die Performance vom neuen Mann am Mikro, Tobias Müller, ist zwar durchgehend brutal sowie kompetent, aber bar jeder Ausstrahlung. Auch die Kompositionen sind zwar alle in Ordnung, aber mehr leider nicht. Jede neugegründete Band würde sich über eine 5-Punkt-Wertung freuen, Obscenity hingegen kann mehr... viel mehr.

Fazit: Ein gutes Album. Punkt. Mehr nicht, aber auch nicht weniger. Ich habe leider mehr erwartet.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklist:

01. Claustrophobic Hell
02. Embracing The Plague
03. Whore Of Secret
04. Abandon All Hope
05. Ghastly Presence Haunting
06. The Day Of Wrath
07. Deracination
08. Innate Depravity
09. Soul Eater
10. Ominous Determination

In Mourning: Afterglow

in mourningxxl Label: Agonia Records

Spielzeit: 56:01 Min.

Genre: Melodic Death Metal / Death Doom

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 20. Mai 2016

Ein wundervolles Cover, und ein Album, das die enttäuschenden letzten Werke von Brüdern im Geiste wie etwa Ghost Brigade, Swallow The Sun, Draconian, October Tide oder auch Omnium Gatherum weit hinter sich lässt.

Zwar erfindet und definiert „Afterglow“ weder den Melodic Death Metal noch den Death Doom neu und stellt auch nicht das ultimative Meisterwerk dar, welches es mit aktuellen Platzhirschen wie beispielsweise Barren Earth aufnehmen könnte, doch das Album macht das hochdramatische und romantisch-gespenstische Ausgeliefertsein inmitten der brandenden Wogen des Covers zu jeder Sekunde überzeugend spür- und greifbar.

In Mourning lassen sich Zeit, dehnen ihre Ideen aber mitnichten ins End- und Ziellose aus, sondern lassen ihre Songs durch vielfältige Ideen und Stimmungen majestätisch wogen, die Stimme changiert zwischen Klargesang und Gegrunze, zwischen klagender Sehnsucht und grimmiger Entschlossenheit.

Jeder Song ist im Prinzip ganz wundervoll und schlicht schön, manchmal aber dennoch nicht maximal packend. „Below Rise To The Above“ etwa sticht komplett heraus, wohingegen man in „The Call To Orion“ emotional und gedanklich durchaus abdriften kann und ein ums andere Mal etwas den Fokus verliert.

„Afterglow“ ist ein Album, das gleich einem Schiffswrack am Grunde des Ozeans mit sagenhaften Schätzen gefüllt ist, in welchem der ewige Strom der Wasser zeitweilig aber auch etwas einlullend wirkt und man sich mithin leicht nach etwas mehr Dynamik sehnt. Nichtsdestotrotz: das Strahlen überwiegt deutlich. Trotz manch kleiner Länge also ein durch und durch gutes, phasenweise gar überragendes („Below Rise To The Above“) Album.

Daniel Lofgren

XXL WertungL

Tracklist:

01. Fire And Ocean
02. The Grinning Mist
03. Ashen Crown
04. Below Rise To The Above
05. The Lighthouse Keeper
06. The Call To Orion
07. Afterglow

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