.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsMaim - Ornaments of Severity

Rampart: Codex Metalum

rampart xxlLabel: Iron Shield Records

Spielzeit: 51:11 Min.

Genre: Power Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die hier aufspielenden "Rampart" kommen aus Sofia, der Hauptstadt von Bulgarien. Schon seit 2002 musizieren die Kollegen (und Sängerin) und "Codex Metalum" ist auch ihr vierter Longplayer. Bislang hatte ich noch nie etwas von der Band gehört und ich wünschte, es wäre auch so geblieben...

Doch beginnen wir mit etwas Positivem, der Musik: Die ist ein gefälliger Mix aus Power Metal, mit etwas Thrash und klassischem Metal angereichert. Nix besonderes, aber ok und es tut keinem weh. Das kann man von der Stimme der Sängerin leider nicht behaupten! So etwas furchtbares habe ich ja noch nie gehört!!! Die Dame klingt, als hätte man Schlumpfine unter Einfluss von LSD an Helium schnuppern lassen und würde sie gerade durch den Mixer jagen. (Wird so nicht auch "Blue Curacao" hergestellt?) Krumm und schief jault sie sich durch die Songs, dass mir jetzt noch die Ohren bluten. Ganz, ganz schrecklich - ich kann überhaupt nicht verstehen, wie man so etwas freiwillig auf die Öffentlichkeit loslassen kann. Damit wird in Guantanamo gefoltert!

Im Ernst, eine wirklich grausame Stimme, die natürlich jeglichen guten Absatz und Grund und Boden singt. Geht gar nicht!

Christian Hemmer

XXL WertungS

Tracklist:

1. Apocalypse or Theater 05:58
2. Diamond Ark 06:12
3. The Metal Code 07:52
4. Sacred Anger 04:26
5. Of Nightfall 05:54
6. Into the Rocks 03:22
7. Colours of the Twilight 05:03
8. Crown Land 03:37
9. Majesty (Blind Guardian cover) 08:47

Path Of Destiny: Dreams In Splendid Black

path of destinyxxlLabel: Apostasy Records

Spielzeit: 48:31 Min.

Genre: Symphonic Melodic Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das Quartett Path Of Destiny aus dem beschaulichen Thüringen besteht seit Anfang 2007, veröffentlichte nach der Demo 'Dead End Road' von 2008, dem Debütalbum 'Rise And Fall' sowie der 2012 veröffentlichten EP 'Parasite God' neulich sein zweites Album 'Dreams In Splendid Black', welches eine meines Erachtens nach recht kuriose Mischung aus melodischem Death Metal à la At The Gates, symphonischem Metal (eigentlich total igitt, aber hier irgendwie supergeil!), etwas Thrash Metal (vor allem die angepissten, sehr gediegenen Vocals von Sebastian Schaffert, aber auch viele Gitarrenparts) und ner Prise Irrwitzigkeit darstellt. Wenn die sehr frühen Arcturus mit den Amis von Nocturnus zu 'The Key'-Zeiten in einem Paralleluniversum den Goetheburg-Sound für sich entdeckt sowie zueinander gefunden hätten, würde ein gemeinsames Album in etwa so klingen wie 'Dreams In Splendid Black', zumindest meiner Überzeugung nach. Die Scheibe hält über die gesamten gut 49 Minuten ihre Kurzweile aufrecht, weist durchaus ein Kontingent an musikalischer Relevanz auf, wirkt weder abgedroschen und handzahm (wie etliche Melodie-Todesblei-Hans-Wurst-Kapellen) oder pathetisch (alle Symphonic-Metal-Bands seit dem Römischen Reich), sondern ist hochmelodisch, intelligent arrangiert, angenehm verspielt, häufig genug knüppelig und trotzdem rau und positiv sperrig ausgefallen. Im letzten Track, der wie das Album heißt, kommt gar eine Sängerin mit angenehmer Stimme zum Zuge; nur kurz, aber dafür um so effektiver.
Ich bin ehrlich: Bandname und Stilbeschreibung hatten mich zunächst abgeschreckt, aber der Vierer aus Saalfeld und Umgebung hat mich direkt beim ersten Hördurchlauf überzeugt. Laut einigen Rezensionen der werten Kollegen handelt es sich bei der Veröffentlichung um ein Konzeptalbum, aber da uns lediglich ein Download vorlag, kann ich zu den Texten natürlich wenig sagen, aber was ich so heraushören konnte, klingt durchweg durchdacht. Und auch die Produktion, welche in mehreren Studios durchgeführt wurde, überzeugt auf ganzer Linie.

Fazit: Ein Hammeralbum, schlicht und ergreifend! Neben dem Toothgrinder-Debüt und dem neuen Album von October Tide (Review in Bälde auf XXL-Rock zu lesen) eines der Anwärter für die Scheibe des Jahres. Punkt.

Kai Ellermann

XXL WertungXXL

Tracklist:

01. The Awakening
02. Invocation
03. Embers
04. Reign of the Ravenous
05. The Fire-lit Shadow (The Shadow I Am)
06. Dreams in Splendid Black
07. 2 Steps to Eternity
08. Within the Void
09. I, Ascending from Ashes
10. Age of Conquest
11. Death‘s Dominion

Harmony Dies: Indecent Paths Of A Ramifying Darkness

Harmony Dies Album xxl rgbLabel: Defying Danger Records

Spielzeit: 26:44 Min.

Genre: Brutal Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die Todesbleiformation Harmony Dies aus unserer schönen Bundeshauptstadt spukt bereits seit 1992 im Todesblei-Untergrund umher und hat schon einiges (drei Alben, ein paar Demos und Splits sowie ein Video) veröffentlicht. Der letzte Output, das Album 'Impact', hat allerdings gute dreizehn Jahre auf dem Buckel, so dass ein neues Album mehr als überfällig war.

Da die Berliner von Anfang an für straighten Death Metal amerikanischer Prägung (Suffocation, Cannibal Corpse, Deicide...) standen und ihre Sache stets gut machten, muss man sich nach dieser langen Durststrecke auch nicht vor Veränderungen fürchten. In nicht einmal 27 Minuten haut einem die Krachkapelle die fünf Neukompositionen sowie die Neuaufnahme von 'I´ll be your Master' vom Album gleichen Namens auf die Zwölf, dass es eine helle Freude ist. Stampfender Groove und Geschwindigkeitsattacken halten sich in etwa die Wiege, der Gesang ist innerhalb der gesteckten Grenzen abwechslungsreich und brutal, die Gitarrensoli fräsen sich fies ins Hirn - so, wie der langjährige Fan das auch erwartet. Adäquat ist auch die Produktion ausgefallen - wie auch das wohlgefällige Artwork.
Das Ganze kommt als auf 666 Exemplare limitiertes Digipack sowie auf Kassette (!) heraus.

Fazit: Ein oder zwei Songs mehr wären nach all den Jahren und der recht kurzen Spielzeit der Platte durchaus wünschenswert gewesen; ansonsten stellt 'Indecent Paths Of A Ramifying Darkness' ein Rundumsorglospaket für den Oldschool-Death-Metaller dar.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Threshold To Enrage
02. Tank HD #6
03. Armored
04. Massive Depravity
05. I´ll Be Your Master
06. Indecent Paths Of A Ramifying Darkness

Vidargängr: A World That Has To Be Opposed

VIDARGANGR A World That Has To Be OpposedLabel: War Anthem Records

Spielzeit: 38:36 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 29. April 2016

Aus Leipzig kommt dieses infernalische Quintett, das uns heuer mit seinem zweiten Longplayer beehrt. (Das selbstbetitelte Debüt erschien 2013!) Wenn mich nicht alles täuscht, haben die Musiker (oder zumindest ein Teil von ihnen) einen ordentlichen Punk-Hintergrund (so wurde auf dem Debüt z.B. "Chaos Z" gecovert!) und von dort aus ist es ja eigentlich gar kein so riesiger Schritt zum...

Black Metal! Zumindest in seiner ursprünglichsten Form und genau diese wird von den Kollegen auf "A world that has to be opposed" auch ganz ausgezeichnet präsentiert. Konsequent auf das absolut Notwendige reduziert, holzt man sich fast 40 Minuten durch die dunklen Landschaften. Hier gibt es keinen Schnickschnack, oder moderne Gimmicks und Spielereien - hier wird das Gaspedal fast ununterbrochen bis in den Asphalt gedrückt und man frönt dem klassischen, unverfälschten Black Metal, wie man ihn heute ja nicht mehr ganz so oft hört. Eigentlich könnte man "Vidargängr" locker als "Retro-Band" bezeichnen, wenn sich das nicht so furchtbar scheiße anhören würde (also tun wir das nicht!).

Im Ernst, das Album ist wirklich verdammt stark geworden, Black Metal in seiner reinsten Form (frühe Immortal lassen grüßen!) - brutal, angepisst und unangepasst. Das lasse ich mir gerne gefallen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. And Death Will Conquer The World
2. Burning Abyss
3. No More Lust
4. Contempt
5. No Aquiscence
6. Starcave,Depths and Chained
7. Thy Nothingness

Graveyard: …For Thine Is the Darkness

graveyard 2016xxlLabel: War Anthem Records

Spielzeit: 43:04 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 29. April 2016

Bevor jemand doof fragt: Selbstverständlich sind das hier die spanischen "Graveyard" und nicht die Retro-Rock-Schlümpfe aus Schweden! Das heißt für Kenner: Old School Death Metal bis der Onkel Doktor kommt!

Oder haben sich die Spanier etwa "weiterentwickelt" und bieten uns einen völlig neuen Sound? Natürlich nicht, obwohl der neue Longplayer sich doch ein wenig von seinen Vorgängern unterscheidet. Die Kollegen sind merklich gereift, ihre Musik ist irgendwie erwachsen geworden. Das meine ich im positivsten Sinne, nämlich, dass hier jede Note sitzt und die Spanier richtig gute und intelligente Songs kreiert, dabei aber auf kein Gramm Aggression und Brutalität verzichtet haben. Das Album knallt ohne Ende und ballert Dir die Rübe weg!

Dass zwischen den Songs immer wieder kleine instrumentale Einschübe auftreten, hat mich zunächst etwas irritiert und befürchten lassen, dass dadurch der Fluss des Albums gestört werden könnte. Aber nichts da! Auch dies wurde mehr als gekonnt in den Gesamtsound eingearbeitet, dass es des Album sogar noch viel homogener klingen lässt, als wären darauf nur die "normalen" Songs vorhanden. Wenn das nicht für Können und Qualität spricht, was dann?

"... for thine is the darkness" ist ein großartiger Old School Death Metal Kracher geworden, voller Härte und Brutalität (das kennt man ja von der Band), aber diesmal auf einem ordentlich hohem technischen Niveau (das ist neu, aber sehr geil!). So eine Weiterentwicklung lasse ich mir gefallen! Neuland entdecken, ohne seine Wurzeln zu verlassen, besser kann man es kaum machen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Almulk Biallawn Al'Asfar
2. With Fear and Thirst
3. Threshold I
4. Mine is the Shining Light
5. Threshold II
6. The Mighty Colums of Irem
7. Threshold III
8. Hidden Amidst the Stars
9. Threshold IV
10. To Earth and Death
11. Threshold V
12. Defy & Conquer
13. Threshold VI
14. The Womb of the Desert
15. Threshold VII
16. Son of the Aeon / Sun of the Daemon
17. Alqabr Al'Abdi

Svarttjern: Dødsskrik

SVARTTJERN 2016xxlLabel: Soulseller Records

Spielzeit: 43:29 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soulseller

VÖ-Datum: 29. April 2016

Endlich mal wieder eine norwegische Black Metal Band, die auch norwegischen Black Metal spielt! Das ist mittlerweile ja richtig selten geworden. Svarttjern aus Oslo hauen uns im dreizehnten Jahr ihres Bestehens ihren vierten Longplayer um die Ohren und der hat es in sich!

Lupenreiner, klassisch-norwegischer Black Metal wird uns hier geboten, wie er typischer kaum sein kann! Klirrend kalte Riffs, herrlich keifender Gesang, die Stücke rangieren gekonnt zwischen purer Raserei und mächtigem Mid-Tempo - es ist alles dabei, was dem Black Metal Freund Spaß macht und er von einem ordentlichen Album dieses Genres auch erwartet. Svarttjern machen auf "Dødsskrik" (Todesschrei) einfach alles richtig und haben mich jetzt schon zum X-ten Mal in eine musikalische Zeitmaschine versetzt, um die alten Zeiten zu feiern!

Dazu kommt auch noch, dass die Band konsequent Corpsepaint trägt (auch das ist viel zu selten geworden!) und Kollege Satan sich wie ein roter Faden durch die Texte der Norweger zieht. Allein im Opener "Hail Satan" wird der Gehörne an die 745mal angerufen, so muss das sein! Geiles Album!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Intro
2. All Hail Satan
3. Admiring Death
4. Blessed Flesh
5, Det River I Meg
6. Whispers And Prayers
7. Stars And Death
8. Dødsskrik
9. Hengivelse Til Døden
10. Acid Dreams

Turia: Dor

Turia  Dor xxlLabel: Altare Productions

Spielzeit: 38:04 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 01. April 2016

Der sogenannte "Cascadian Black Metal" ist ein Subgenre, das so langsam anfängt, total ausgelutscht zu sein und sich nur noch zu wiederholen. Ich denke fast, hier wurde gesagt, was gesagt werden musste und wirklich neue Akzente kann man gar nicht mehr setzen.

Dass dies auch gar nicht nötig ist, beweist die ganz neue Formation "Turia" aus den Niederlanden. Die drei Protagonisten J, T und O (den kennen wir bereits von "Lubbert Das"!) machen auf ihrem ersten Demo nichts Neues oder wahnsinnig ausgefallenes, nein sie konstruieren aus altbewährten Komponenten ein gutes Album, dass für alle Fans des Cascadian-Sounds interessant sein dürfte. Kann man bei einem noch so jungen Subgenre schon von einem klassischen Sound sprechen? Aber eigentlich ist es genau das, was die Band hier abliefert. Hier und da haben sich zwar noch einige Längen eingeschlichen und auch wenn Monotonie ein hauptsächlicher Bestandteil dieser Musik ist, so kann man es auch damit übertreiben, wenn ich zum Beispiel an die letzten Minuten des Songs "Ascese" denke... Dafür ist im Gegenzug der Song "Zuiverheid" von Anfang bis Ende grandios - es gleicht sich also wieder aus!

Insgesamt ein gelungenes Debüt, noch mit ein paar kleinen Mängeln ausgestattet, die aber für ein Erstwerk völlig ok sind und auf gar keinen Fall abschrecken sollten.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Behoudenis 07:09
2. Ascese 10:56
3. Zuiverheid 09:48
4. Halsstarrig de dood tegemoet

Seite 159 von 220

Unterkategorien

XXL-Tipp

XXL Tipp Necrophobicxxl

Das hörst Du Dir an:

Desekryptor + Draghkar - Split

Desekryptor  Draghkar

Pohjonen Alanko - Northern Lowland

pohjonenalankoxxl

Altar of Perversion - Intra Naos

Altar of Perversion

Cult of the Fox - By the Styx

Cult of the Fox xxl

Ljáin - Endasálmar og klofnar tungur

Ljin  Enxxl

Unravel - Eras of Forfeit

unravel coverxxl

Teutonic Slaughter - Puppeteer of Death

Teutonic Slaughter xxl

Graveyard - Back to the Mausoleum

graveyard 2018xxl

Wreck - V is for Violence

wreckxxl

Krolok - When the moon sang our songs

Krolokxxl

Škan - Death Crown

skan coverxxl

Svederna - Svedjeland

Svederna

Wombbath - The Great Desolation

wombbath 2018xxl

Satanic Surfers - Back from Hell

Satanic Surfers  xxl

Drawn And Quartered - Hail Infernal Darkness

Drawn And Quartered  xxl

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

psoa 2018 aprilxxl

hate eternal tourxxl

marduk tourxxl

misery index tour 2018xxl

carnal forge tourxxl

sleep of the sunless tourxxl

aborted tour 2018xxl

hypo tour 2018xxl

Zum Seitenanfang