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The Great Old Ones - Cosmicism

the great old Label: Season of Mist

Spielzeit: 50:04 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nyarlathotep? The Great Old Ones? Cosmic Depths? Na, wenn wir es hier nicht mit dem von Howard Phillips Lovecraft und einigen Wegbereitern (August Derleth, Robert Bloch etc.) beschriebenen Cthulhu-Mythos zu tun haben! Passenderweise bezeichnen die fünf Spießgesellen aus dem südlichen Frankreich ihre Musik als Lovecraftian Black Metal - und ich muss zugeben: bisher sind The Great Old Ones völlig an mir vorbei gegangen; dabei ist die Kapelle auch schon eine Dekade aktiv und veröffentlichte bereits drei Alben.

Mit dem gut 50minütigen 'Cosmicism' erschien kürzlich das vierte Album des Quintetts, auf dem neben dem Intro 'Cosmic Depths' sechs meist überlange, dennoch nicht langweilige Stücke zu finden sind, die im rasenden und brachial-düsteren Black Metal der zweiten Generation (Darkthrone, Immortal...) zu verorten sind, dabei jedoch immer und immer wieder von Post-Metal-artigen Versatzstücken aufgelockert werden, was dem Ganzen eine recht unheimliche, wenn auch irgendwie schöne Atmosphäre verleiht. Anspieltipps: 'The Omniscient' sowie 'Nyarlathotep'.

Aufgenommen, gemischt und gemastert wurde 'Cosmicism' von Francis Caste im Studio Sainte-Marthe; das obskure Cover-Artwork stammt von Jeff Grimal.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Cosmic Depths
02. The Omniscient
03. Of Dementia
04. Lost Carcosa
05. A Thousand Young
06. Dreams of the Nuclear Chaos
07. Nyarlathotep
--------------------------------------------
08. To A Dreamer (Bonus-Track)

Entrails - Rise Of The Reaper

Entrails RiseOfTheReaperLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 46:35 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Death Metal ist fett im Geschäft, definitiv. Insbesondere die schwedische Variante erfreut sich äußerster Beliebtheit, wie man seit einigen Jahren feststellen darf: Dismember sind wieder da, Entombed gibt es gleich in zwei Versionen und die deutschen Senkrechtstarter Endseeker haben gerade erst ihr neues, sehr wohlwollend aufgenommenes Album (Review hier) am Start.

Auch Entrails frönen dem Schwedentod, kommen passenderweise aus Schweden und treiben - mit einigen Jahren Unterbrechung - seit 1990 ihr Unwesen im Extrem-Metal-Universum. Auf Album Nummer sechs, 'Rise Of The Reaper', welches kürzlich erschien, führt das Quartett aus Stockholm das fort, was es sich schon zu Anfangszeiten auf die Fahne geschrieben hat: authentischen Death Metal schwedischer Prägung zu spielen. Ein schlechtes Album ist es dann auch wahrlich nicht geworden, dafür sorgt das Vorhandensein solch starker Stücke wie 'Cathedral Of Pain' oder 'The Pyre', doch an die bandeigenen Meilensteine 'Obliteration' von 2015 sowie 'World Inferno', welches zwei Jahre später erschien, reicht 'Rise...' dann doch nicht heran. Ob das an den streckenweise etwas saftlosen und ein wenig zu leisen Vocals liegt, vermag ich nicht so recht zu beantworten...

Aufgenommen wurde die Scheibe im bandeigenen Bloodshed Studio, für den Mix und das Mastering zeichnet sich Wiederholungstäter Dan Swanö verantwortlich.

Rippenspieß:

XXL WertungL

Tracklist:

1. Rise of the Reaper (Intro)
2. For Hell
3. Miscreation
4. The Pyre
5. In the Shape of the Dead
6. Gravekeeper
7. Destination Death
8. Destruction
9. Crawl in Your Guts
10. For Whom the Head Rolls
11. Evils of the Night
12. Cathedral of Pain
13. The End (Outro)

1349 - The Infernal Pathway

1349  The infernal pathwayLabel: Season of Mist

Spielzeit: 447:02 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Erst im April beglückten uns die Norweger mit der interessanten "Dødskamp"-EP (Review hier!), nun wird es Zeit für ein neues Album, denn das letzte ("Massive cauldron of chaos") ist ja jetzt auch schon gute fünf Jahre alt. Und auch diesmal lassen die Kollegen nichts anbrennen und feuern ein machtvolles Black Metal Geschoss nordischer Prägung ab. Knüppelhart, gnadenlos wie eine Maschine auf den Punkt gebracht und voller Aggression - so präsentieren sich die Norweger auf ihrem mittlerweile siebten Longplayer. Präzise wie ein Uhrwerk geht man hier zur Sache, was mich irgendwie ein wenig an Marduk erinnert, da sitzt jeder Ton und jede Note. Perfekt in Szene gesetzt - allerdings auch völlig ohne Ecken und Kanten, was ich persönlich ein wenig schade finde, ich steh' einfach ein bisserl mehr auf einen punkigen, unperfekten Ansatz beim Black Metal. Das schmälert aber keineswegs die Leistung, die auf "The infernal pathway" dargeboten wird! Die Herren haben übrigens ihre instrumentalen "Tunnels of Set"-Zwischeneinspielungen wiederentdeckt (die gab es ja bereits auf den 2010er Album "Demonoir"!) und führen diese auf dem neuen Silberling weiter. Hätte es meiner Meinung nach nicht wirklich benötigt, aber stört jetzt auch nicht sooo doll. Insgesamt also ein sehr gutes, professionelles Black Metal Album, das ordentlich knallt und sich mächtig böse durchs Unterholz prügelt!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Abyssos Antithesis 05:30
2. Through Eyes of Stone 03:24
3. Tunnel of Set VIII 00:47
4. Enter Cold Void Dreaming 03:58
5. Towers upon Towers 04:50
6. Tunnel of Set IX 01:06
7. Deeper Still 04:13
8. Striding the Chasm 06:11
9. Dødskamp (album edit) 05:01
10. Tunnel of Set X 00:53
11. Stand Tall in Fire 08:09

Grabunhold - Unter dem Banner der Toten

GrabunholdLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 17:02 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Zunächst mal: Was für ein geiler Name für eine Black Metal Formation - gefällt mir sehr gut! Das Dortmunder Kommando kommt dieser Tage mit einer formidablen Debüt-EP um die Ecke, nachdem man 2017 schon ein Demo ("Auf den Hügelgräberhöhen") veröffentlich hatte. Gab es wohl in zwei Editionen mit insgesamt 125 Exemplaren, da ist es sicher zu entschuldigen, wenn man das Teil nicht kennt, zur Not kann man es sich noch digital via Bandcamp besorgen. Kommen wir aber zu "Unter dem Banner der Toten": Die drei präsentierten Songs (plus instrumentalem Intermezzo!) sind so gnadenlos altmodisch, dass man vor lauter Nostalgie ganz wehmütig wird - Herrlich! Man orientiert sich unüberhörbar am nordischen Sound der frühen Neunziger und dies machen die Kollegen wirklich verdammt gut. Eine derartig bösartige Kälte geht von diesem Tonträger aus, dass man meinen möchte, man stände wie damals mit Immortal auf'm Gletscher. Hier gibt es eigentlich nur eine Sache auszusetzen: Das Teil ist viel zu kurz!!! Im Ernst, von dieser erstklassigen Old School Raserei möchte man unbedingt noch weitaus mehr hören! Bei dieser gebotenen Qualität gehe ich aber ganz schwer davon aus, dass wir nicht zum letzten Mal von den Burschen zu hören bekommen, aus der Band könnte nämlich echt was ziemlich Großes werden. Gut gemacht!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist: 

1. Gespenster 05:18
2. Hexentanz 05:14
3. Von Gefallenen Helden und vergessenen Gruften 01:18
4. Grabunholde 05:11

Uga Uga - Uga Uga EP

Uga Uga  Uga Uga EPLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 13:34 Min.

Genre: Deathgrind/Grindcore/Slam

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Humor und Metal, das ist schon so eine Sache - es gibt ein paar wenige gelungene Geschichten (wie zum Beispiel Knorkator!!), das allermeiste ist für mich aber totaler Schrott (ich sach nur J.B.O....). Auch dem sogenannten "Fun-Grind" kann ich nur wenig abgewinnen, doch es gibt Ausnahmen! Eine davon hört auf den herrlich bekloppten Namen Uga Uga und bringt mit der "Uga Uga EP" erstmals Musik unters Volk. Schon Bandname und das wunderschön gemalte Cover liessen mich schmunzeln und da es das Ganze für lau auf Bandcamp gibt, habe ich mir gedacht: Was soll schon passieren? Unterhaltsame fast 14 Minuten erwarten den Hörer, musikalisch gibt es eine leckere Mischung aus Grindcore und Slam-Death zu hören, der handwerklich echt ok ist. Obwohl man ja irgendwie Ötzi mit seiner Keule vor dem inneren Auge hat, ist der angesprochene Humor keineswegs mit jenem Prügelwerkzeug eingeknüppelt worden, sondern offenbart sich in kleinen verschmitzten Feinheiten, zum Beispiel wie mit dem gutturalen Gesang umgegangen wird, oder dezente Mammut-Schreie im Hintergrund. Auch bin ich mir nicht sicher, ob nicht auch die Texte komplett nur aus "Uga Uga"-Lauten bestehen... Sehr schön auch der Beginn von Sing Nummer vier ("Uga Uga Uga Uga"), wo der Kollege Sänger komplett den Einsatz versaut, fast kotzen muss und sich dem Spott seiner Mitmusiker ausgesetzt sieht. Mir hat das Teil auf jeden Fall viel Freude gemacht, gerade weil weder der Spaß noch die dargebotene Musik niveaulos dahin gerotzter Müll ist. Nette Sache!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. UGA UGA 03:13
2. AGU AGU (SKIT) 00:11
3. UGA UGA UGA 03:08
4. UGA UGA UGA UGA 03:29
5. UGA UGA UGA UGA UGA 03:33

Fvneral Fvkk - Carnal Confessions

Fvneral Fvkk  Carnal ConfessionsLabel: Solitude Productions (CD) + Bleeding Heart Nihilist Records (LP + MC)

Spielzeit: 48:09 Min.

Genre: Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Jetzt mal ganz ehrlich: Wer denkt bei einem solchen Bandnamen spontan an eine Doom-Band? Wohl eher an eine dreckig/rumpelige Black/Thrash Formation oder ähnliches, nicht wahr? Ganz falsch, denn bei Fvneral Fvkk handelt es sich um wirklich um eine Doom-Band und zwar um eine ganz aussergewöhnlich talentierte. Hier gibt es episch/melancholische Musik der Marke Solitude Aeternus u.ä. auf die Ohren. Soll heissen, es geht nicht im ultra-langsamen Tempo voran, dafür aber mit einer unglaublich intensiven und majestätischen Atmosphäre. Die Musik ist schon für sich allein unglaublich fesselnd und emotional, aber das ganz große Ding ist zweifellos der grandiose Gesang von Cantor Cinaedicus!!! Zum Niederknien schön, wahrlich eine absolute Ausnahme-Stimme! Doom lebt ja in den allermeisten Fällen davon, Emotionen und Stimmungen zu transportieren (meistens traurige bis verzweifelte...) und das gelingt den Herren auf eine faszinierende und packende Weise. Hier stimmt einfach alles und ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft ich dieses Meisterwerk jetzt schon gehört habe. Für mich das beste Doom-Album dieses Jahres und ich bin mir ganz sicher, dass man in einigen Jahren wohlwollend von einem Klassiker des Genres sprechen wird! Das ist Musik, die Dich verzaubert, gnadenlos in ihren Bann zieht und Dich ruckzuck süchtig nach ihr macht. Ich bin auf jeden Fall schwer verliebt!!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Omnia ad Dei Gloriam 00:36 
2. Chapel of Abuse 06:25 
3. A Shadow in the Dormitory 08:00 
4. Alone with the Cross 07:09 
5. The Hallowed Leech 04:56 
6. Poor Sisters of Nazareth 07:20 
7. To Those in the Grave 06:06
8. When God Is Not Watching 07:37

Implore - Alienated Despair

Implore  Alienated DespairLabel: Century Media Records

Spielzeit: 31:00 Min.

Genre: Blackened Death Metal/Grindcore/Crust

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Implore? Ha ja, bei dem Namen klingelt es. Ich hatte vor ein paar Jahren die Gelegenheit, das Debütalbum 'Depopulation' (Review hier) besagter Band zu besprechen und zudem ein Interview (Interview hier) mit ihr zu führen. Seitdem kam es zu diversen Besetzungs- sowie Wohnsitzwechseln und der Veröffentlichung des Zweitwerks 'Subjugate' auf Century Media im Jahre 2017, welche völlig an mir vorbei ging...

Album Nummer drei, 'Alienated Despair', wurde nun kürzlich herausgebracht. Darauf finden sich elf recht wütende death-metallische Grindcore-Attacken, die eine Gesamtspielzeit von etwas mehr als 31 Minuten aufweisen; das international aufgestellte Quartett wütet sich schön räudig durchs Songmaterial und übt sich wahrlich im Aufstellen neuer Geschwindigkeitsrekorde; Gefangene werden hier wahrlich nicht gemacht. Die Produktion ist ein wenig unaufgeräumt ausgefallen - insbesondere der Gesang von Gabriel "Gabbo" Dubko geht leider etwas unter – kann aber insgesamt noch als in Ordnung durchgehen.

Fazit: Wer es auf direkt und ohne Unterschweife auf die Fresse mag, ist mit diesem Output recht gut bedient.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Faculties Of Time
02. Abandoned Desires
03. Parallax
04. All Is Not Lost Is Long Forgotten
05. The Constant Dissonance
06. Never Again
07. All Consuming Filth
08. Let The Pleasure Destroy Me
09. In Apathetic Isolation
10. The Venom Comes In Droves
11. Despondency

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