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Waxen - Terror Decree

Waxen2018Label: Moribund Records

Spielzeit: 45:24 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Gut anderthalb Jahre ist es nun her, dass mich Toby Knapp (der Mann hinter Waxen!) mit seinem "Weihung auf Satan"-Album (Review hier!) echt begeistert hat. Um es vorwegzunehmen: An dieses Werk kann er mit "Terror Decree" nicht komplett anknüpfen. Warum ist dies so? Das ist gar nicht einfach zu erklären, denn technisch schlechter ist der Kollege nicht geworden, eher sogar besser! Noch immer schafft er es vorzüglich, knüppelharten Black Metal mit gekonnten Ausflügen in den "normalen" Hard Rock und Metal (so ungefähr von den frühen Scorpions bis zu Iron Maiden!) zu verknüpfen und somit etwas verdammt eigenständiges zu kreieren. Ich würde sogar sagen, dass "Terror Decree" einen ganzen Tick erwachsener und professioneller klingt als sein Vorgänger. Und dadurch für mich ein bisserl weniger interessant. Zwei Dinge vermisse ich nämlich im direkten Vergleich einfach: Zum einen den schweinegeilen Industrial-Touch, der "Weihung auf Satan" konsequent und gnadenlos durchzog und zweitens das Chaotische, Unvorhersehbare auf dieser Scheibe. Trotzdem ist "Terror Decree" ziemlich gut und innovativ, mir ganz persönlich gefällt der Vorgänger halt etwas besser!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Denier 03:55
2. Wir kampfen 03:07
3. Terror Decree 04:48
4. Ionized 03:09
5. Arc of Abomination 05:28
6. I Pass Away 03:14
7. Tyrant of Armageddon 02:40
8. Conflagration Elite 04:35
9. Enter 731 03:41
10. To See the Light 03:23
11. Blade from the West 03:05
12. Fortress of Zhongma 04:19

Vetala - Retarded Necro Demential Hole

VetalaLabel: Harvest of Death Records

Spielzeit: 46:08 min.

Genre: Primitiver Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Heilige Scheiße, was ist das denn für brachial/primitives Inferno? Die Portugiesen von Vetala zelebrieren auf ihrem neuen (dritten) Longplayer ein derartiges Low-Fi Black Metal Gemetzel, dass man meinen möchte, Kollege Ildjarn würde wieder Mucke machen. Das ist total krank, absolut jenseits von irgendwelchen "normalen" Hörgewohnheiten und dadurch extrem faszinierend. Diesen scheppernden Krach dann noch in überlange Songs von teilweise mehr als 15 Minuten zu verpacken, ist da schon echt frech, aber was soll ich sagen? Es funktioniert! Die Songs haben keine Titel, es gibt überhaupt keine Informationen über die Musiker (scheint wohl ein Duo zu sein?) auch das alles passt wunderbar ins Gesamtkonzept. Dass der Sound extrem blechern und räudig ist, dürfte eigentlich niemanden überraschen, zumal etwas anderes auch gar nicht passen würde. Sich das Album an einem Stück reinzuziehen, ist schon verdammt hart, da der Spaß nicht nur ordentlich nah an der Schmerzgrenze angesiedelt ist, sondern diese in besonders dissonanten Momenten auch gerne mit Schwung überschreitet. Für Fans von erwähnten Ildjarn-Klängen oder wer Bands wie Ruach Raah immer schon viel zu soft fand, sind Vetala ein echter Leckerbissen - für den Rest der Menschheit wohl eher ein Folterinstrument aus dem letztem Kreis der Hölle!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Untitled 07:46
2. Untitled 15:41
3. Untitled 11:12
4. Untitled 11:29

Mütiilation - The Lost Tapes

Label: Osmose Productions

Spielzeit: 38:57 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hier haben wir mal wieder eine Veröffentlichung, bei der sich die Frage stellt: Braucht man das wirklich? So handelt es sich nämlich mitnichten um neue Songs von Mütiilation, denn dieses Projekt dürfte Mastermind Meyhna'ch spätestens mit seiner neuen Spielwiese Meyhnach (Review des Debüts "Non omnis morita" hier!) endgültig zu Grabe getragen haben. (Eigentlich wollte sich der gute Mann ja komplett aus dem Musik-Zirkus zurückziehen...) Allerdings bekommt man auch nicht (wie es der Titel ja irgendwie suggeriert!) bislang unveröffentlichte Stücke zu hören, sondern lediglich Neueinspielungen (entstanden 2009 + 2010) alter Mütiilation Songs und zwar vom "Black Imperial Blood"-Demo (1994j und den Alben "Vampires of black imperial blood" (1995), sowie "Remains of a ruined, dead, cursed soul" (1999). Ich bin ganz ehrlich, ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, die neuen mit den alten Versionen zu vergleichen, so aus dem Gedächtnis würde ich aber mal ganz frech behaupten, so dolle Unterschiede gibt es da nicht. Ohne Zweifel sind die präsentierten Songs natürlich immer noch schweinegeil, nicht umsonst war die Band mit Abstand das Beste, was die Black Legions damals hervorgebracht haben. Wer noch nie das Vergnügen mit Mütiilation hatte, für den mag "The lost tapes" ein geeigneter Einstieg sein, wer dagegen die Band kennt und deren Tonträger längst in der Sammlung stehen hat (so wie ich zum Beispiel...), kann sich diese Compilation eigentlich schenken. Eine "XL"-Bewertung bekommt die Scheibe trotzdem, weil das enthaltene Songmaterial einfach zeitlos grandios ist!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Transylvania 06:13
2. To The Memory of the Dark Countess 06:39
3. Black Imperial Blood 05:27
4. Born under the Master´s Spell 05:25
5. My Travels to Sadness, Hate & Depression 06:58
6. Through the Funeral Maelstrom of Evil 08:15

Nekrofilth - Worm Ritual

Nekrofilth   Label: Hells Headbangers

Spielzeit: 30:05 min.

Genre: Death/Thrash/Punk

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 28. Dezember 2018

Jawoll, das gefällt dem Onkel Christian! Das Krawall-Kommando aus Cleveland knüppelt auf seinem zweiten Longplayer (in zehn Jahren Bandgeschichte!) so ziemlich alles in Grund und Boden, was nicht clever genug war, vorher abzuhauen. Dreckig, räudig, rotzig - so wird der Hörer eine gute halbe Stunde akustisch verkloppt und zumindest meine Wenigkeit findet es richtig cool. Die Amis schmeissen einfach alles zusammen, was ordentlich knallt: Death, Thrash, Punk, Core -scheißegal, Hauptsache es macht lecker Krach! Da passt auch das abschliessende (stimmt gar nicht, ist der vorletzte Track!!) Venom-Cover ("Poison") wie Faust in Fresse! Die Songs sind kurz und knapp, dafür doppelt so brutal und haben mich schon beim ersten Hören komplett zum Ausrasten gebracht. Das wird auch durch wiederholtes Beschallen nicht anders, eher noch besser. Nix für Warmduscher und ähnliche Weicheier - ich dagegen finde das Teil verdammt geil! (Heisst also, dass ich ein cooler Typ bin...)

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Ready to Defile 02:40
2. Dead Brain 00:33
3. Rot with the Dead 01:32
4. Vomit Dog 02:10
5. Repulsed at Birth 01:17
6. Night of the Leech 02:25
7. Cruel Addiction 02:24
8. Feast of the Rats 02:24
9. Gutter Oil 03:13
10. Severed Eyes 00:47
11. They Took My Skin 01:04
12. Unbirthed 01:25
13. Worm Ritual 02:30
14. Poison (Venom cover) 03:35
15. Horror of the Crypt 02:08

Bonehunter - Children of the Atom

Bonehunter2019Label: Hells Headbangers

Spielzeit: 36:11 min.

Genre: Black/Thrash/Punk

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Für aufmerksame Leser unseres kleinen Wissensmagazins dürften die finnischen Black/Thrasher von Bonehunter keine Unbekannten mehr sein, hatte ich doch bereits zweimal das Vergnügen, ihre musikalischen Ergüsse bewerten zu dürfen, namentlich "Evil triumphs again" (Review hier!) und "Sexual panic human machine" (Review hier!). Nun geht es weiter mit den Krawallbrüdern und verändert hat sich nix. Es gibt immer noch gepflegt einen auf die Glocke mit einem famosen Mix aus Black/Thrash und Punk, der definitiv keine Gefangenen macht. Die Mucke soll in erster Linie Spaß machen und dieses Ziel erreicht man auch mit "Children of the Atom" (die X-Men lassen grüßen...) hervorragend. Wer die Band dufte findet, darf auch hier bedenkenlos zuschlagen und einfach ignorieren, dass es selbstverständlich einen Riesenhaufen an Bands gibt, die einen ähnlichen Sound fabrizieren. Bonehunter machen einfach coole Mucke - Punkt!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Initiate the Sequence 00:57
2. Demonic Nuclear Armament 03:39
3. Sex Messiah Android 03:57
4. Children of the Atom 05:28
5. The Reek of Reaper's Scythe 03:39
6. Black Star Carcass 03:13
7. Spider's Grave 03:46
8. Cybernetic Vampirism 03:24
9. Man of Steel (Spiritus Mortis cover) 03:01
10. Devil Signal Burst 05:07

Valdrin - Two Carrion Talismans

Valdrin  Two carrion talismansLabel: Blood Harvest

Spielzeit: 43:18 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Mit "Two carrion talismans" präsentieren uns die Jungs von Valdrin ihren zweiten Longplayer und das Teil kann echt was! Ich war zwar erst ein wenig misstrauisch, da die Band als "Melodic Black Metal" verkauft wird (brrrr....), aber da kann ich (dem Gehörnten sei Dank!!!) Entwarnung geben. Ok, es wird konsequent das Keyboard eingesetzt, dies aber ausgesprochen zurückhaltend und songdienlich, so dass Ihr das "Melodic" gleich wieder streichen könnt. Der Black Metal der Amerikaner versprüht eine mystische Atmosphäre, schlängelt sich vorwiegend im Midtempo in Eure Gehörgänge und krallt sich dort sofort fest! Liebe Möchtegern-Symphonic-Black Metaller: Hört Euch "Two carrion talismans" ganz genau an und schneidet Euch 'ne fette Scheibe davon ab, denn so wird's richtig gemacht! Zu der wirklich extrem ausgewogenen Mischung zwischen Melodie und Aggression kommt nämlich auch noch die Tatsache, dass die Musiker ihre Instrumente verdammt gut beherrschen und dies mit vielen kleinen technischen Spielereien beweisen. Aber auch hier gilt: Mit Bedacht eingesetzt und nie zu sehr in den Vordergrund gepackt! Kein Ahnung, ob das Debüt "Beyond the forest" ("Blast Head Records" - 2014) auch schon so gut war, aber spätestens jetzt hat sich die Truppe eine eindrucksvolle Eigenständigkeit auf hohem Niveau erspielt. Geiles Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Junnatox 04:50 
2. Nex - The Barren Sculptor 05:01
3. Sinews of Blood and Vein 04:22
4. Funeral Tides of Orcus 06:32
5. Tempest Torn Asunder 05:59
6. Vesper in the Animus Lair 06:44
7. Crimson Blades in the Ausadjur Wake 07:27
8. Awaiting in the Spirit Genome... 02:23

Hacavitz - Nex Nihil

Hacavitz  Nex NihilLabel: Moribund Records

Spielzeit: 46:55 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die Mexikaner von Hacavitz waren mir bereits von ihrer Split mit den grandiosen Thornspawn (wer die Band noch nicht kennt - unbedingt mal antesten!!) bekannt. Das war allerdings 2008 und seitdem habe ich die Kollegen leider aus den Augen (bzw. Ohren!) verloren, was sehr schade ist, denn wenn ich mir deren neuen Longplayer reinziehe, merke ich: Da haste was verpasst! Die Band (gegründet 2003) prügelt uns einen astreinen Black Metal der alten Schule um die Ohren, dass es eine wahre Freude ist. Dabei gehen sie ausgesprochen räudig und besonders ätzend zur Sache, was sie angenehm vom Black Metal-Standart-Sound abhebt. Also eher südamerikanisch als nordisch angehaucht und dabei klingt man immer schön fies und kaputt! Die Protagonisten sind aber auch alte Hasen des mexikanischen Death und Black Metal Undergrounds, Sänger und Gitarrist Antimo Buonnano hat sogar mal für die Kult-Truppe Impiety die Saiten gequält! Alles in allem also ein gelungenes Album ohne irgendwelchen Firlefanz, immer schön mitten in die Fresse rein und dabei eigenständig genug, um nicht im akustischen Einerlei unterzugehen. Sollte demnach eigentlich für jeden Black Metaller ein Ohrenschmaus sein, hört einfach mal rein!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Grimmagia 04:51 
2. Nighte 08:06 
3. Relentless Sleep 10:46
4. Perish 05:08 
5. Semen Nihil 05:13 
6. Unconsecrate 04:30 
7. Rabid the Moon 08:21 

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