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Týr - Hel

Tyr HelLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 69:57 min.

Genre: Viking Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Der Pagan-Metal Hype ist schon lange vorbei. Die Trinkhörner größtenteils von den großen Festivals verschwunden und auch der Mjölnir Anhänger wird nur noch von wenigen mit Stolz getragen. Týr waren schon immer die etwas andere Folk-Metal Band, mehr im traditionellen Stahl verankert und gerade zu Beginn ihrer Karriere mit einer großzügigen Dosis Doom im Gepäck.

Sechs lange Jahre hat es nun also gedauert, endlich gibt es neues der Faröer zu hören. Dabei startet das Album erstmal ungewöhnlich, mit Growls, die so innerhalb der Band noch nie stattgefunden haben. "Hel" bietet in den folgenden langen 70 Minuten die gewohnte Mixtur der Band. Hymnische Midtempo Songs bilden weiterhin das Herzstück. Großartige Veränderung ist leider ausgeblieben, Týr spielen ihren Schuh, den sie seit "By The Light Of The Northern Star" fahren gekonnt runter. Highlights zu finden gestaltet sich als äußerst schwierig, da einem oft der Eindruck entsteht, den Song so oder so schon einmal von der selben Band gehört zu haben. Als durchaus empfehlenswert erweisen sich nach mehrmaligem Hörgenuss die beiden in der Landessprache vorgetragenen Songs "Ragnars Kvaedi" und "Alvur Kongur". Diese entfalten durch die Sprache massig Atmosphäre und zeigen eindrücklich, dass Týr auf faröisch weiterhin blendend funktionieren.

Nach dieser langen Wartezeit wäre viel drin gewesen. Eine Rückbesinnung auf die starken Anfangstage der Band, oder Weiterentwicklung in eine ganz andere Richtung. Týr besinnen sich jedoch leider weiter auf ihre feste Schiene, liefern ein solides Album ab, welches in seiner Gesamtheit dann aber doch enttäuscht.

Sascha Scheibel

XXL WertungM

Tracklist:

1. Gates of Hel
2. All Heroes Fall
3. Ragnars Kvæði
4. Garmr
5. Sunset Shore
6. Downhill Drunk
7. Empire of the North
8. Far from the Worries of the World
9. King of Time
10. Fire and Flame
11. Against the Gods
12. Songs of War
13. Alvur Kongur

Phobonoid - La caduta di Phobos

PhobonoidLabel: Avantgarde Music

Spielzeit: 39:47 min.

Genre: Industrial Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Schon das Industrial/Noisig angehauchte Intro "26.000 al" deutet darauf hin, was es von den Italiener so musikalisch auf die Mütze gibt, nämlich eine interessante Mischung aus Industrial und Black Metal. Davon gibt es nicht allzu viele Bands und natürlich schiessen jedem halbwegs informierten Musikkenner die Bekloppten von Mysticum in den Sinn. Um es vorweg zu nehmen: An die Klasse der Norweger kommen Phobonoid nicht heran, aber zumindest im Vergleich zu ihrer EP "Orbita" (Dusktone Records - 2013, das 2015er Album "Phobonoid" (ebenfalls Dusktone Records!) ist mir leider nicht bekannt) haben sich die Kollegen aber mal erheblich gesteigert und sind somit zu Recht bei Avantgarde gelandet. Ihre Interpretation von Industrial Black Metal ist weitaus weniger brachial als zum Beispiel bei den grandiosen The Berseker, sondern es wird viel Wert auf Feinheiten und eine durchaus als bedrohlich zu bezeichnende Atmosphäre gelegt. So ist auch die Geschwindigkeit weit mehr im Bereich Langsam anzufinden, als dass man im High Speed Tempo durch die Schrebergärten bollert. Gefällt mir eigentlich ganz gut, allerdings muss ich auch feststellen, dass sich nach einer gewissen Zeit eine gewisse Eintönigkeit breitmacht, die den Gesamteindruck ein wenig schmälert. Trotzdem eine sehr ordentliche Leistung mit noch Luft nach oben.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. 26.000 al 01:56
2. La caduta di Phobos 04:58
3. Titano 03:48
4. TrES-2b 02:36
5. CoRot-7b 05:38
6. GU Psc b 02:25
7. KOI-1843 b 03:44
8. WASP-17b 03:06
9. MOA-192b 06:45
10. A-Crono 04:51

Dim Aura - The Triumphant Age of Death

Dim AuraLabel: Saturnal Records

Spielzeit: 49:03 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Schön, mal wieder 'ne Band aus Israel - von dort kommen ja doch recht wenige (aber dafür teilweise extrem geile!) Formationen aus dem extremen Metal Bereich. Dim Aura gibt es bereits seit 2010 und neben zwei EPs gibt es noch einen Longplayer aus dem Jahre 2013 ("The Negation of existence" - eine auf 500 Exemplare limitierte Eigenproduktion). Für "The triumphant age of death" hat man nun endlich ein passendes Label gefunden und dürfte damit eine ganze Menge an neuen Hörern gewinnen. Musikalisch gibt es hier richtig gut gemachten klassischen Black Metal zu hören, der ordentlich knallt und eigentlich keine Wünsche übrig lässt. Klirrend kalte Gitarren treffen auf garstiges Krächzen, die Atmosphäre ist tiefschwarz und hasserfüllt - alles also unüberhörbar nordisch inspiriert. Kann man echt nichts mit verkehrt machen, das Einzige, was man kritisieren könnte, ist der Punkt, dass auf der Platte natürlich kein Ton zu finden ist, den Genrefreunde nicht schon zigmal gehört haben, wer also nach Innovation sucht, der darf gleich weitergehen. Wem so etwas dagegen ziemlich egal ist und sich einfach nur 'ne geile Black Metal Breitseite einfangen will, der ist bei den Israelis genau richtig!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Clockwork Negativism 04:23
2. Towards the Plague 06:08
3. Black Heretic Hate 05:03
4. Blood Boiling Misanthropy 07:03
5. Death, Total Death 06:27
6. Antinomianism 02:18
7. The Triumphant (Age of Death) 04:52
8. The Cruel 06:37
9. Mors Vincit Omnia 06:12

Rotten Pope - The Aufhocker

Rotten2019 PopeLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 20:10 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Juchhe - Rotten Pope sind wieder mit 'ner neuen EP am Start!!! Eingebettet in ein sehr schön aufgemachtes Digipack (mit einem extrem geilen Cover-Artwork von Roberto Toderico!!) werden uns gut zwanzig Minuten lang die Gehörgänge aufgerissen. Zart besaitet waren die Kollegen ja noch nie, aber derart brutal, wie auf "The Aufhocker" war die Band noch nie unterwegs. Derbes Geknüppel, hart an der Grenze zum Grind erwartet den begeisterten Hörer und dies wird wieder in tödlicher Präzision abgefeuert. Dass sich in der Besetzung nichts verändert hat, dürfte ein Indiz für die hohe Qualität der Mucke sein, aber sicherlich auch, dass die Jungs allesamt alte Hasen der einheimischen Death Metal Szene sind und genau wissen, was sie tun. Wobei ich an dieser Stelle mal feststellen möchte, dass ich zwar die anderen Bands der Musiker (Necrotted, Mental Amputation, Revel In Flesh....) ebenfalls sehr schätze, aber das, was sie gemeinsam mit Rotten Pope erschaffen, finde ich ungelogen am Allerbesten! Was sie mit "The Aufhocker" (cooler Titel übrigens (googelt mal selber, was ein "Aufhocker" ist!), wobei ich ja eigentlich eher so was wie "Rotten Aufhocker" erwartet hätte!) mal wieder ausgesprochen eindrucksvoll bewiesen haben. Dass sie dafür nicht ununterbrochen das Gaspedal bis tief in den Asphalt treten müssen, zeigen die Musiker im dritten Song "A monstrous vermin", wo sie auch mal ein paar langsamere Parts eingebaut haben. Funktioniert ebenfalls ausgezeichnet. Insgesamt also eine durch und durch grandiose Geschichte, die natürlich viel zu kurz ist. Ich feier' die Band also immer noch voll krass ab und das sollte wirklich jeder Death Metal Fan ebenfalls tun!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. The Aufhocker 02:52
2. Hanger in the Eye 02:16
3. A monstrous Vermin 03:32
4. Flounderized 03:15
5. Cruel old Maiden 03:46
6. Vomitorium 04:29

Pounder - Uncivilized

PounderLabel: Hells Headbangers

Spielzeit: 42:04 min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ihre letztjährige 7"-Scheibe "Faster than fire" (Shadow Kingdom Records) liess ja bereits aufhorchen, nun kommt das Trio aus Los Angeles mit seinem Debüt-Longplayer vorbei. Interessanterweise sind sie jetzt bei den Kollegen von Hells Headbangers unter Vertrag - ich dachte eigentlich, dort gibt es nur derbe extremen Metal! (Scheint aber wohl ein kleiner Trend zu werden, Xtreem hat sein Fighter Records-Unterlabel, bei Moribund gibt es kurzer Zeit auch 'ne Metal/Hard Rock Sparte...) Liegt aber wahrscheinlich daran, dass die Musiker eigentlich im Death Metal zuhause sind: Matt Harvey (u.a. Exhumed und Gruesome), Alejandro Corredor (Nausea) und Tom Draper (Carcass) sind in der Szene ja definitiv keine Unbekannten.
Hier frönen sie ihrer Leidenschaft für den klassischen Heavy Metal und das machen sie sehr ordentlich. Schon der Opener "Fuck off and die" rockt wie Sau und auch die nachfolgenden Songs gehen flott ins Ohr und verbleiben dort auch gerne. Sogar 'ne waschechte (Halb)-Ballade ("Long time no love"!!!!) gibt es zu hören, wer hätte das bei dieser Besetzung gedacht? Man merkt, wie viel Spaß die Jungs bei dieser Scheibe hatten und das überträgt sich natürlich auch auf den Hörer. Klar wird hier das Rad nicht neu erfunden, aber gegen fast 45 Minuten gut gemachten, traditionellen Heavy Metal hat doch niemand etwas einzuwenden, oder? Nette Scheibe, macht echt gute Laune!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Fuck Off and Die 06:06 
2. Uncivilized 05:35 
3. Red Hot Leather 04:03 
4. Long Time No Love 05:25 
5. We Want the Night 03:47 
6. The Mists of Time 05:01 
7. Answer the Call 06:12
8. The Evil One 05:55

Toby Knapp - Blizzard Archer

Toby KnappLabel: Moribund Rockers

Spielzeit: 33:44 min.

Genre: Instrumental Prog

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Flitzefinger Toby Knapp haut nach drei Jahren Pause mal wieder ein Solo-Album raus. Sollte man den kennen? Das dürften sich so einige Extrem-Metaller unter Euch fragen und die Antwort ist: Ja! Der Kollege steckt nämlich hinter der Black Metal Band Waxen, deren aktuellen Longplayer "Terror Decree" ich letztens erst besprochen habe. (Review hier!) Auf "Blizzard Archer" zeigt der gute Mann wieder einmal seine großartige Begabung und erfreut uns mit acht Instrumental-Songs, die nicht von schlechten Eltern sind. Eigentlich bin ich überhaupt kein Freund solcher Instrumental-Frickel-Alben - ich selber bin kein Musiker, der die Feinheiten des Spiels vernünftig würdigen kann und mich ermüden solche Werke schnell. Nicht so bei "Blizzard Archer"! Der Herr Knapp schafft es doch tatsächlich, eine Brücke zwischen technischer Finesse und Eingängigkeit zu schlagen, die auch solche Laien wie mich fasziniert. So habe ich mich ohne jegliche Quälerei durch das Album gehört und hatte dabei viel Freude an den schönen Melodien. Das muss man auch erst mal hinkriegen! Einen dicken Pluspunkt bekommt Toby von mir übrigens für das Coverartwork, das so dermassen beschissen aussieht, dass es schon wieder cool ist. Alter, so was hätte sich selbst in den 80ern kaum einer getraut!!! Trotzdem eine feine Platte eines großen Talentes

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. All Hands Planted 04:02
2. Midnight in Guyana 03:21
3. 13 Astral Gateways 04:02
4. Cold Warrior 03:28
5. The Eye of Providence 04:02
6. Bear 141 03:21
7. Blizzard Archer 05:48
8. To the Pavilion 05:40

Sinmara - Hvísl Stjarnanna

SinmaraxxlCoverLabel: Ván Records

Spielzeit: 42:18 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: 08. März 2019

Es ist schon erstaunlich, wie schnell zig großartige isländische Bands auf der Bildfläche erschienen um sich mit ihren Debütalben jedesmal zu überbieten. Sinmara hauten anno 2014 mit "Aphotic Womb" eine großartige Scheibe auf die Ohren der geneigten Schwarheimer und überzeugten durchweg. Nach fünf langen Jahren Wartezeit, sowie einer nicht minder tollen EP und einer Split, erscheint dieser Tage endlich der neue Langspieler "Hvisl stjarnanna".

Auf diesem neuen Album schlagen Sinmara erneut zu und entführen einen in tiefe Abgründe, weite schwarze Labyrinthe und wirken zugleich anklagend wie erhebend. Der Melodie-Anteil scheint etwas gestiegen zu sein und so offenbaren sich zeitweise schon fast sehnsuchtsvolle Harmonien inmitten der Finsternis, wie z.B. bei "Mephitic Haze". Sinmara beweisen gekonnt, wieso sie innerhalb kürzester Zeit zu den Hochkarätern der Szene aufsteigen konnten. Dabei glänzt das Album wieder einmal durch eine tolle Produktion, in der die Schwärze jederzeit vorhanden, nicht aber zu einnehmend ist und jedes Instrument seine Akzente setzen kann.
Das sehr gelungene Cover Artwork kann getrost als fast schon symbiontisch bezeichnet werden, bildet es doch die perfekte Einheit mit den sechs neuen Songs.

Sinmara haben sich lange Zeit gelassen und enttäuschen nicht. Sie hauen einen fantastischen Nachfolger zu "Aphotic Womb" raus, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht, sondern gar noch mächtiger wirkt. Die Musiker sind hörbar besser an ihren Instrumenten geworden und wissen auch wie sie ihre Ausstrahlung noch mächtiger demonstrieren können. Dabei verliert sich das Album nicht in Undurchdringbarkeit, sondern gibt einem genug Leitpunkte mit auf den Weg und lässt sich trotzdem immer wieder neu entdecken. Das Black-Metal Jahr startet also stark und die Konkurrenz muss sich schon jetzt warm anziehen.

Sascha Scheibel

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Apparitions
2. Mephitic Haze
3. The Arteries of Withered Earth
4. Crimson Stars
5. Úr Kaleik Martraða
6. Hvísl Stjarnanna

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