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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsCharred Walls Of The Damned – Creatures Watching Over The Dead

Naðra: Allir vegir til glötunar

Nara  Allir vegir til glotunarLabel: Signal Rex

Spielzeit: 38:50 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 15. Januar 2016

 

Aus dem fernen Island sind in letzter Zeit einige hochinteressante Bands zu uns gekommen und die Kollegen von "Naðra" bilden da keine Ausnahme. Bei dem Quintett steht Black Metal auf dem Speiseplan und dieser ist erfreulich eigenständig und ganz bestimmt keine Stangenware.

So wird hier knüppelharte Raserei mit entsprechenden extrem kratzigen Vocals mit teilweise langen, melodischen bis doomigen Parts verknüpft und das ist den Musikern verdammt gut gelungen. Dass ein Song wie "Falið" trotz seiner Länge von fast einer Viertelstunde nie langweilig wird dürfte da Bände sprechen. Gut, ich gebe zu, dass ich mehr als nur einen Durchlauf benötigt habe, um mit der Musik so richtig warm zu werden, aber mittlerweile bin ich ganz Feuer und Flamme für das Werk der Isländer!

Das hier ist anspruchsvoller, durchdachter Black Metal, der aber dennoch hasserfüllt, aggressiv und tiefschwarz daherkommt - Großartig! Über die Texte lässt sich nichts sagen, denn diese sind allesamt in der Muttersprache der Musiker und mein Isländisch ist doch recht eingerostet.... Das Werk gibt es übrigens auch als Tonband (Vànagandr Records) und Vinyl (Fallen Empire Records), diese Versionen erscheinen aber erst am 01.02.2016. Ein verdammt gutes Debüt, das man auf jeden Fall antesten sollte!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Fjallið 04:16
2. Sál 04:26
3. Falið 14:05
4. Sár 07:00
5. Fallið 09:03

Mourning Beloveth: Rust & Bone

mourning beloveth cover smLabel: Ván Records

Spielzeit: 37:31 Min.

Genre: Doom/Death

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 22. Januar 2016

 

Obwohl ihr letztes Album "Formless" noch immer in schöner Regelmäßigkeit meine Ohren und Seele verzaubert, freue ich mich doch sehr, dass es endlich neues akustisches Futter von den melancholischen Iren zu hören gibt!

Und auch diesmal überzeugt die Band auf ganzer Linie (was mich nicht wirklich überrascht!), geboten werden drei lange bis überlange Songs, die durch zwei sehr schöne kleine Zwischenspiele unterteilt werden. Während die beiden ersten Songs noch den für die Band so typischen Gothic/Death/Doom-Sound zelebrieren (wunderbar!) und dabei auch schon mal volle Pulle aufs Gaspedal treten (herrlich!), so ist der letzte Track "A terrible beauty is born" ein ganz ruhiges "Postrock trifft sanften Doom" Stück geworden, das wirklich extrem berührt.

Einen ganz großen Anteil an der herrlich Atmosphäre und der ausdrucksstarken Darbietung hat einmal mehr der unglaubliche Gesang von Frank Brennan und Darren Moore, die sich auch diesmal wieder den klaren Gesang und die Growls unter sich aufteilen. Im direkten Vergleich gefällt mir zwar "Formless" ein klein wenig besser, aber nichtsdestotrotz ist auch "Rust & bone" ein ganz wunderbares, intensives und emotionales Werk geworden, das mit seiner melancholische Schönheit mein Herz im Sturm erobert hat!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Godether
2. Rust
3. The Mantle Tomb
4. Bone
5. A Terrible Beauty Is Born

Sacrocurse: Destroying Chapels (7")

Sacrocurse Destroying Chapels 7 EPLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 13:13 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Meine Fresse, da bin ja selbst ich zusammengezuckt! Ohne Warnung beginnt diese fröhliche EP mit einem markerschütternden Schrei, der ungelogen durch Mark und Bein geht! Jetzt bin ich wach! Ein verdammt geiler Einstieg!

Aber auch der Rest weiß zu gefallen. Die international aufgestellte Kapelle bietet uns dreimal ordentlich dreckigen Underground/Old School Death Metal plus einer Bathory-Coverversion an, der mir persönlich sehr gut gefällt! Schön räudig mit einer dreckigen Produktion versprüht die Band eine herrlich moderige Atmosphäre, die richtig schön vergammelt und übelriechend (jawoll - Musik kann stinken!) durch die Boxen bzw. Kopfhörer quillt. Eine gut gemachte Prügelorgie, hier werden definitiv keine Gegangene gemacht! Auch die Coverversion ("Total Destruction" vom "The Return..." Album) fügt sich nahtlos in den Sound ein und beendet diese 7" viel zu früh. Cooles Teil, hier darf gerne in Kürze mehr kommen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Total Devastation
Sacrocurse Temple
Destroying Chapels
Total Destruction (Bathory cover)

Abbath: Abbath

Abbath abbathLabel: Season of Mist

Spielzeit: 40:50 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 22. Januar 2016

 

Da ist es nun endlich, das langersehnte Solo-Album von Abbath, oder sollte man lieber Immortal 2.0 sagen? Auf jeden Fall kann man wohl behaupten, dass sicherlich sehr viele auf diese Platte schon ganz unruhig warten, zumal die grandiose Vorab-7" ("Count the dead") ja schon gewaltig Eindruck gemacht hat.

Und was soll ich sagen? "Abbath" ist ein wirklich geiles Album geworden! Schon der Opener "To war" macht deutlich klar, dass Abbath nichts verlernt hat - ganz im Gegenteil. Er verbindet ausgesprochen gelungen die herrlichen Mid-Tempo-Stampfer der späteren Immortal-Scheiben mit der Ruppigkeit und Brutalität der Anfangstage. Hätte ich in dieser Form und vor allem Intensität echt nicht erwartet, bin aber voll begeistert. In meinen Ohren ist auf "Abbath" jeder Song ein Treffer, wobei mir ganz persönlich "Count the dead" immer noch am besten gefällt. Was, neben Abbaths herrlich kratziger Stimme, ganz besonders dazu beiträgt, dass die Songs extrem druckvoll rüberkommen ist das grandiose Drumming! Auf den Punkt, unglaublich kraftvoll und technisch auf einem atemberaubenden Level. Sehr, sehr schade, dass der dafür verantwortliche Musiker "Creature" die Band schon wieder verlassen hat. Ob Gabe Seeber (der ihn zunächst live ersetzt) da mithalten kann, wird sich zeigen...

Auf jeden Fall ist "Abbath" ein mehr als gelungenes Album, das Moderne und Old School verdammt gut miteinander verbindet und daraus ein kraftvolles und intensives Gesamtwerk erschaffen hat! Ich bin schwer begeistert!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. To War
02. Winter Bane
03. Ashes of the Damned
04. Ocean of Wounds
05. Count the Dead
06. Fenrir Hunts
07. Root of the Mountain
08. Eternal
09. Nebular Ravens Winter [bonus]

Chaos Echœs: Parisian Sessions/Rehearsal l

Chaos Echoes Parisian Sessions   Rehearsal I LPLabel: Nuclear War Now

Spielzeit: 38:35 Min.

Genre: Ambient Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Das im April erschienene, hervorragende Debüt-Album der Franzosen namens "Transient" scheint ja wie eine Bombe eingeschlagen zu sein, dass Nuclear War Now! acht Monate später fast den kompletten Backkatalog der Band auf Vinyl neu herausbringt. Keine schlechte Idee, denn die beiden CDs und die Kassette waren zu ihrem Erscheinungstermin extrem streng limitiert (50 - 100 Exemplare!).

Aber Obacht, es handelt sich um frühe Werke der Kollegen und zumindest das (chronologisch) erste Werk "Parisian Sessions" ist musikalisch von "Transient" noch ziemlich weit entfernt. Man merkt den vier instrumentalen Songs auf dem ursprünglich 2013 veröffentlichtem Tonband noch an, dass es die ersten Gehversuche der Band sind. Denn trotz ihrer späteren Veröffentlichung handelt es sich um das allererste Rehearsal der Band vom Januar 2012, also noch vor den Songs der "Tone of things to come"-EP!

Hier wird zwar auch bereits einer hypnotischen Langsamkeit gehuldigt, man orientiert sich aber noch mehr an Kapellen wie Eyehategod, was den Sound angeht, d.h. Rückkopplungen und Quietschen aus allen Ecken. Von einer grandiosen Atmosphäre, wie auf dem Debüt ist man noch meilenweit entfernt, aber man kann schon die entsprechende Richtung der Entwicklung erkennen. Auf dieser Platte sind die Franzosen aber noch nicht ganz ausgereift, die Songs können einfach noch nicht auf ganzer Länge überzeugen, die lange Spielzeit der Tracks ist hier eher ermüdend, als faszinierend. Trotzdem ein hochinteressantes Tondokument, vor allem wenn man schon weiß, was die Band in Zukunft noch erschaffen wird...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. (Impro 1) Funeral Free 08:15 instrumental
2. (Impro 2) Silencio Tomba 14:09 instrumental
3. (Impro 3) Erratic 06:48 instrumental
4. Weather the Storm 09:23 instrumental

Chaos Echœs: A Voiceless Ritual

Chaos Echoes A Voiceless Ritual LPLabel: Nuclear War Now!

Spielzeit: 42:52 Min.

Genre: Ambient Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Dritter Teil der Wiederaufbereitung des "Chaos Echœs-Backkatalogs"! Auch diesmal handelte es sich im Original um eine auf 50 Stück limitierte CD, die nun von "Nuclear War Now" auf Vinyl geritzt wurde.

Wie erwartet geht es auch hier wieder ganz tief in die Drone trifft Ambient trifft Noise-Ecke, wobei die Songs diesmal live aufgenommen wurden, was den "Jam-Session"-Charakter des Ganzen erklären dürfte. Sehr schräg, sehr experimentell und vor allem spontan kommt die Musik beim Hörer an. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die beteiligten Musiker vor den Aufnahmen noch keinen Schimmer hatten, wie das Endergebnis genau klingen würde. Das ist sicherlich interessant, aber auf Dauer auch ermüdend, da hat mir "Duo experience" doch besser gefallen!

Alles drei Re-Releases sind extrem, verstörend und außergewöhnlich, was dann im genialen "Transient"-Album gipfelt! Eine Band, die sich nicht scheut, neue Wege zu gehen und dabei ordentlich polarisiert, aber auch zugleich fasziniert.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. The Innermost Depths of Knowledge 09:01
2. Interzone III: La Boule Noire 05:12
3. Rise 06:17
4. Black Mantra 07:56
5. Weather the Storm 14:26

Chaos Echœs: Duo Experience/Spectral Affinities

Chaos Echoes Parisian Sessions   Rehearsal I LPLabel: Nuclear War Now!

Spielzeit: 36:36 Min.

Genre: Ambient Doom

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Zweiter Teil der Wiederveröffentlichungen von "Choas Echœs"! Diesmal handelt es sich um die auf 50 Stück limitierte CD "Duo experience/Spectral affinities" aus dem Jahre 2013.

Auch hier gibt es vier Songs, allesamt instrumental, die sehr schön die Entwicklung von "Parisian Sessions" hin zum grandiosen Debüt "Transient" dokumentieren! Man entfernt sich vom dreckigen, fiependen "Eyehategod-Sound" und wendet sich einer weitaus dunkleren, atmosphärischeren Ecke zu. Elemente des Ambient und Drone werden zum ersten Mal erkennbar, die Monotonie hält Einzug und verhilft damit der Band zu einem großen Schritt vorwärts. Obwohl diese EP eine fast genau so lange Spielzeit wie ihr Vorgänger aufweist, ist von Ermüdung oder gar Langeweile des Hörers (zumindest bei mir!) nichts mehr zu spüren. Diese vier Songs fesseln auf ganzer Länge!

Trotzdem bleibt die Musik der Franzosen nur etwas für Spezialisten und Eingeweihte -die haben aber definitiv Freude an dem Zeug!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Occurence 10:29 instrumental
2. Between Doors 06:38 instrumental
3. The Elders 09:55 instrumental
4. Moving Soil / Sand 06:11 instrumental
5. Moving Soil / Dust 03:23 instrumental

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