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The Elysian Fields: Adelain

Elysian Fields Adelain DLP CDLabel: Nuclear War Now!

Spielzeit: 58:38 Min.

Genre: Gothic Death Metal

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

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Orkan: Livlaus

orkan cover smLabel: Dark Essence Records

Spielzeit: 42:49 Min.

Genre: Black Metal

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Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

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Midnight/Shitfucker: Split (7")

MIDNIGHT   SHITFUCKER Split 7Label: Hells Headbangers

Spielzeit: 06:04 Min.

Genre: Black/Thrash Metal

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VÖ-Datum: 04. September 2015

 

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Abigail/Shitfucker: Bloody your lovely Pussy (Split-7")

Abigail Shitfucker  Bloody your lovely Pussy Split 7Label: Hells Headbangers

Spielzeit: 12:11 Min.

Genre: Black/Thrash Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 30. September 2015

 

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King Heavy: King Heavy

kingheavy cover smLabel: Cruz del Sur Records

Spielzeit: 45:25 Min.

Genre: Heavy Doom

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

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Iron Maiden: The Book Of Souls

iron maiden book of bearbeitet 1Label: Parlophone

Spielzeit: 92:11 Min.

Genre: Heavy Metal, NWoBHM

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Man muss sich damit abfinden: Post-Reunion-Maiden bleiben Post-Reunion-Maiden. Auch „The Book of Souls“ bringt die magischen 80er nicht zurück, sondern geht den progressiven Weg konsequent weiter. Und auch diesmal hätten viele Songs kompakter und/oder mit etwas mehr Drive gespielt werden dürfen (Tipp: das Video von „Speed of Light“ mal in 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen!).

Im Vergleich zu den direkten Vorgängern befinden sich auf dem Doppel-Album aber wieder mehr herausragende Songs („If Eternity Should Fail“, „Tears of A Clown“), um die es schade gewesen wäre, wären sie nicht veröffentlicht worden.
Und dann ist da ja noch „Empire of the Clouds“, das längste und vielleicht beste (…„Er hat Jehova gesagt!“…) Lied, das Iron Maiden je veröffentlicht haben. Bruce Dickinsons Magnum Opus nimmt den Hörer mit auf eine 18-minütige Tour de Force, die den schicksalhaften letzten Tag des Luftschiffs R101 nacherzählt. Gewaltig!

Von NWoBHM-Pionieren zu Heavy-Metal-Legenden zu Progressive-Rock-Helden? So lange dabei solche Songs entstehen, dürfen Iron Maiden gerne weiter Alben veröffentlichen. Es wäre aber auch ein hervorragender Abschluss einer einzigartigen Karriere.

L/XXL („Empire of the Clouds“: XXL+)

Christian Schrübbers

Sind wir nicht alle emotional hochgradig erregt angesichts der derzeit im Wochentakt auf uns danieder prasselnden Veröffentlichungen so vieler lebender Legenden – W.A.S.P., Slayer, Queensryche, Motörhead und Saxon; Hand in Hand mit legendärem wie Satan, Praying Mantis, Tank und Savage. Da fühlt man sich wohlig an längst vergangene Zeiten zurückerinnert, zumal alles bislang davon vernommene (abzüglich Motörhead – auch, wenn ich diese Meinung weitgehend exklusiv vertrete) das jeweils beste Material seit vielen Jahren darzustellen scheint. Die alten Helden feuern im Spätsommer und Frühherbst 2015 ein Feuerwerk nach dem nächsten ab – angeführt vom größten Namen jenes illustren Reigens, nämlich Iron Maiden – und „The Book Of Souls“ ist das beste Album der Band seit mindestens 15 Jahren geworden.

Ich bin eigentlich kein Freund von Alben mit Überlänge – und erst recht nicht von Doppelalben. Und muss sehr lange in der Musikgeschichte zurückdenken, um das letzte Album dieser Art auszumachen, welches mich persönlich wirklich überzeugt hat – das war 1995, den Namen der Band spare ich hier aus, da sie musikalisch nichts mit den oben gelisteten Größen gemeinsam hat; es war das Doppelalbum einer Band mit glatzköpfigem Sänger, welcher zu jener Zeit oftmals in Shirts mit dem Aufdruck „Zero“ gesehen ward, sinnigerweise der Titel eines Songs jenes hier im Raum schwebenden, doch unausgesprochenen Werkes. Melancholie, unendliche Traurigkeit... Soviel dazu; egal.

Wenig verwunderlich hätte ich im Traum nicht erwartet, dass Iron Maiden mit „The Book Of Souls“ ein derartiger Durchlauf gelingen würde. Das vielzitierte „progressive“ Songwriting, welches spätestens seit dem Comeback mit Bruce allgegenwärtig ist, wurde hier so songdienlich gemeistert wie kaum jemals zuvor – und hält hoffentlich genügend anderen lauschenden Musikern des Genres vor Augen, dass lange Songs nicht nur des Gefühls und der Sehnsucht, sondern auch des Handwerks und der Arrangierkunst bedürfen. Zehn oder zwanzig Minuten irgendwie dahin dudeln kann fast jeder; dies allerdings in richtige Songs gießen – da wird es schon erheblich schwieriger. Iron Maiden können das und leben es hier sogar in oftmals beängstigender Perfektion aus. Auf dem Vorgänger „The Final Frontier“ hatte es diesbezüglich phasenweise doch gehapert, aber zumindest ein glänzendes Epos – „When The Wild Wind Blows“ – hat das Album abgeworfen. „The Book Of Souls“ prophezeie ich für die Zukunft eine größere Nachhaltigkeit.

Das Paradebeispiel, die Kür schlechthin, ist hier das 18-minütige Monumentalwerk „Empire Of The Clouds“, welches das Album furios beschließt und zu welchem ich am Ende dieser Besprechung nochmals zurückkehren werde. Ohnehin sind es die überlangen Songs, welche samt und sonders vor Brillianz schier zu zerbersten scheinen: „If Eternity Should Fail“, „The Red And The Black“ und „The Book Of Souls“. Ihre Größe offenbart sich sofort, ihre Vielschichtigkeit und überbordende Kreativität erschließt man sich danach, berauscht und beseelt ob dieser akustischen Gaumenfreuden, mit immer weiter steigender Begeisterung. Diese Harmonien, diese Melodien, diese nie das große Ganze aus den Augen verlierende, meisterhafte Arrangierkunst muss sich in diesem Jahr keiner Konkurrenz fürchten. Wer schafft das schon noch, ungeheuer spielfreudig, verschnörkelt, inmitten eines Königreichs akustischer Ornamente aufzuspielen, dabei aber trotzdem immer ungeheuer geradlinig und zielgerichtet zu klingen? Und gerade die angesprochenen Ornamente und versteckten Zitate sind reichhaltig und verblüffend: ab der Mitte versteckt sich in „The Red And The Black“ beispielsweise gar ein Element aus dem „Labyrinth“-Soundtrack.

Weniger verborgen zeigt sich dagegen der „Appetite For Destruction“-artige Beginn von „Speed Of Light“. Guns 'n Roses sind in der Tat eine interessante Referenz – allerdings hinsichtlich „Chinese Democracy“. Emotional-episches, klassisches Songwriting analog der hier enthaltenen qualitativen Güteklasse habe ich in diesem Jahrtausend bislang nur auf dem immer wieder zu Unrecht geschmähten Magnum Opus von Axl Rose vernommen. Die Parallelen sind phasenweise nicht von der Hand zu weisen – sofern man mit offenen Ohren durch dieses akustische Wunderland schreitet. Die Refrains von „Shadows Of The Valley“ oder dem Titelsong hätten sich beispielsweise hervorragend irgendwo zwischen „Street Of Dreams“ und „Catcher In The Rye“ in „Chinese Democracy“ eingefügt – ebenso wie große Teile von „Empire Of The Clouds“.

Ein klein wenig unglücklich ist, dass es nach „Man Of Sorrows“ auf Bruce Dickinsons großartigem „Accident Of Birth“-Album mit „The Man Of Sorrows“ nun einen nahezu identisch betitelten, von ihm gesungenen Song gibt – aber geschenkt. Zudem glänzt „The Man Of Sorrows“ mit einigen der emotional herausragendsten Gitarrenparts des Albums, was auch darüber hinweghilft, dass das Lied zu Beginn im Gesamtkontext des Albums etwas unscheinbar wirkt – ein klassischer Grower, veredelt mit emotional anregenden Zeilen: „Cast the dream aside / Like throwing a pebble into the ocean tide / And I’m feeling so alone again“.

Überhaupt, noch etwas über die Texte: Bruce gewährt – nach dem vorherigen Absatz wenig verwunderlich – hie und da Einblicke in seine Gefühlswelt („All out of luck again / How many chances can anyone have (...) There in the wrong place and at the wrong time / I need somebody to save me“ [„The Red And The Black“]), vor allem aber katapultiert er das bereits erwähnte „Empire Of The Clouds“ durch seinen plastischen, bildgewaltigen Text fürwahr in die darin besungenen Höhen. Wenn es nicht so grauenhaft verkopft klingen würde, würde ich dieses Epos regelrecht als Hörspiel bezeichnen – das Musikhören wächst ohne Wenn und Aber zum mentalen Kinobesuch heran. Man sieht vor dem eigenen inneren Auge, über wen und was Bruce da singt – man sieht den Zeppelin, von außen wie von innen, man sieht die noblen Passagiere, mehr noch: man kennt sie! Auftritt: der besonnene Steuermann („Sir, she's heavy, she'll never make the flight“), der unnachgiebige, störrische Kapitän („Damn the cargo! We'll be on our way tonight!“); man spürt die heraufziehende Tragödie, alles wirbelt umher und dreht sich, Puls und Herzschlag beschleunigen sich, man erlebt die Katastrophe hautnah mit – und ist am Ende so erschüttert wie nach dem Genuss eines Katastrophenfilms ohne Happy End (Now a shadow on a hill, the angel of the east / The empire of the clouds may rest in peace / And in a country churchyard, laid head to the mast / Eight and fourty souls who came to die in france).

Es fällt mir auch nach fast zwei Wochen und weit über 30 Durchgängen noch schwer, ein abschließendes Gesamturteil zu fällen. Rein gefühlsmäßig betrachtet ist „The Book Of Souls“ eine Höchstnote. Allerdings ist der qualitative Unterschied zwischen den oben genannten Longtracks einerseits sowie manch anderem wie etwa „When The River Runs Deep“ nicht komplett von der Hand zu weisen; noch immer ertappe ich mich einstweilen bei dem Gedanken, dass ein 77-Minüter noch packender gewesen und ein, zwei „nur“ sehr gute Songs im Gesamtbild nicht um jeden Preis nötig gewesen wären. Man beachte dennoch, dass ich von ausnahmslos mindestens die Kriterien sehr guter Songs erfüllenden Liedern spreche – weshalb ich wirklich ganz und gar glücklich über dieses Album bin.

Eines der besten Alben des Jahres, ganz eindeutig. Ich zücke die denkbar stärkste Sechs – schaut in ein paar Wochen noch einmal vorbei, vielleicht steht an dieser Stelle dann eine Sieben.

Daniel Lofgren

XL/XXL

Ein neues Album von Iron Maiden ist nicht einfach nur eine "normale" Veröffentlichung, nein es ist immer wieder etwas ganz besonderes! Ich glaube, es gab kein anderes Werk, dem ich mehr entgegengefiebert habe, als "The Book of Souls" (da kommen andere Größen wie Motörhead, Slayer schon mal gar nicht und selbst meine geliebten Paradise Lost nicht mit.). Dabei bin ich gar nicht so ein blind alles liebender Fanboy, die Sachen mit Blaze Barley werden zum Beispiel immer noch konsequent von mir ignoriert!

Mittlerweile habe ich mich auch sehr gut mit der progressiveren Herangehensweise der Kollegen angefreundet, da hat es schon geholfen, dass ich immer schon ein Freund ihrer überlangen Stücke war ("Alexander the great" gehört zum Beispiel zu meinen absoluten Lieblingssongs!). Trotzdem musste auch ich zugeben, dass auf "The final Frontier" noch nicht alles perfekt lief.

Das tut es jetzt aber!!! Auf "The Book of Souls" haben es die Engländer geschafft, aus ihren typischen, klassischen Trademarks und ihrem neuen Weg die perfekte Einheit zu erschaffen. Man hört jedem Song sehr schnell an, dass es ein "Maiden-Song" ist, lernt die Band aber dennoch immer wieder neu kennen und darf sich immer wieder überraschen lassen. Die insgesamt elf Songs sind allesamt hervorragend komponiert und bieten eine bislang von der Band unerreichte musikalische Vielschichtigkeit, die jedes Lied für sich zu einem kleinen Höhepunkt emporhebt, gleichzeitig aber als Gesamtwerk eine erstaunliche Homogenität aufweist. "The Book of Souls" ist definitiv keine reine Ansammlung von (hochkarätigen) Songs, nein es funktioniert am Besten als Einheit.

Ich bin niemand, der ein Album Track für Track analysiert (das können andere hier bedeutend besser!!), trotzdem muss ich einen Song hervorheben: Den über 18 Minuten langen Schlusstrack "Empire of the Clouds"! Dieses Lied ist ein Meisterwerk, wie man es selbst in der glorreichen Vergangenheit der Eisernen Jungfrauen noch nicht gehört hat! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie begeistert ich von diesem Stück bin. Es ist grandios, meisterlich, perfekt! So viel passiert in diesem Song, so viele Eindrücke und Emotionen, die hier transportiert werden, es ist unglaublich! An solchen Liedern erkennt man die wahre Größe und das Können einer Band, denn 18 Minuten lang den Hörer am Stück zu fesseln ist ganz große Kunst.

Einen gewaltigen Anteil an diesem überwältigen Eindruck, den das Album auf mich macht hat aber selbstverständlich die unglaubliche Stimme von Bruce. Ich finde, er übertrifft sich auf "The Book of Souls" selbst und liefert die mit Abstand beste Leistung seit seinem Wiedereinstieg ab. Noch nie habe ich seine Stimme so vielschichtig, so leidenschaftlich und voller Emotionen gehört, wie auf diesem Album! Was wäre das für ein Verlust gewesen, hätte dieser Mann durch die furchtbare Krebserkrankung seine Stimme verloren!

Ich Schließe meine Ausführungen mit dem Fazit, dass "The Book of Souls" das mit Abstand beste Album der "neuen" Iron Maiden ist. Es mit ihren alten Klassikern zu vergleichen, wäre Äpfel mit Birnen zu vergleichen, deshalb die Einschränkung. Ich bin von der Platte total begeistert und höre sie im Moment rauf und runter! Alle Daumen hoch und die Höchstnote vergeben!

Christian Hemmer

XXL/XXL

Trackliste:
CD 1:

01. If Eternity Should Fail
02. Speed Of Light
03. The Great Unknown
04. The Red And The Black
05. When The River Runs Deep
06. The Book Of Souls

CD 2:

01. Death Or Glory
02. Shadows Of The Valley
03. Tears Of A Clown
04. The Man Of Sorrows
05. Empire Of The Clouds

Atreyu: Long Live

atreyu long live 8046Label: Spinefarm Records

Spielzeit: 51:25 Min.

Genre: Metalcore

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 18. September 2015

 

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