.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-Reviews

Witchgöat - Egregors of the black faith

xxlwitchgoatLabel: Morbid Skull Records + Hell Productions

Spielzeit: 38:17 min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hatte ich mir in der Kritik zur Demo-Kassette "Umbra Regit" (Review hier!)! der Truppe aus El Salvador im letzten Juli noch gewünscht, die Band würde bald mit einem "richtigen" Album aufwarten, so erfüllt man mir meinen Wunsch sogar noch viel schneller als ich es je erwartet hätte und haut via Morbid Skull Records den Debüt-Longplayer raus! Und hier erwartet uns wunderbar räudiger Black/Death Metal, der ohne Kompromisse komplett in die Vollen geht und weder in Punkto Geschwindigkeit, noch bei der nötigen Brutalität irgendwelche Gefangenen macht. Hatte ich bei oben erwähntem Demo noch die Limitierung auf popelige 33 Exemplare kritisiert, so haben die Kollegen die beiden dort präsentierten Songs jetzt nochmal auf "Egregors of the black faith" draufgepackt, was ich für eine gute Idee halte, denn die Stücke sind einfach zu cool, als dass nur eine Handvoll Personen davon profitieren sollten. Der Spaß ist schön dreckig und immer noch ein wenig rumpelig (was ich als durchaus positiv ansehe!!) ausgefallen, so dass Freunde dieses Sound hier voll auf ihre Kosten kommen!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Litanies of the Adversary 00:42
2. Proliferation of the Dark Souls 03:42
3. Black Vomit of Souls 03:44
4. Emanations from the Underworld 04:50
5. Putrefaction of Souls 04:16
6. Into the Jaws of Death 05:08
7. Eyes of the Profane 05:11
8. Umbra Regit 04:39
9. Beyond the Soil of the Dead 06:05

Lucifera - La cacería de brujas

LuciferaLabel: Dunkelheit Produktionen

Spielzeit: 38:35 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Dass der Bernd von Dunkelheit ein Faible für brutale Mucke aus Südamerika hat, dürfte für Szenekenner keine neue Nachricht sein, ebensowenig, dass er ein verdammt gutes Näschen für geile Bands hat. Dies beweist seine neuste Veröffentlichung: Die Thrasher von Lucifera aus dem fernen Kolumbien! Aber ich muss direkt mal vorwarnen: Wer jetzt an "typischen" Thrash der Marke Dust Bolt o.ä. denkt, der sollte sich warm anziehen, denn was die Kolumbianer hier abliefern ist Thrash Metal von der allerbrutalsten Sorte, ich kenne so einige Bands aus der Death und Black Metal Ecke, die es in Sachen Brutalität mit Lucifera im Leben nicht aufnehmen können. Immer mit Vollgas mitten inne Fresse rein, so reisst die Band blutige Löcher in unsere Gehörgänge, bohrt sich ins Gehirn und feiert dort 'ne fröhliche Abrissparty! Das ist für mich der perfekte Thrash Metal!! Nah an der Grenze zum Death, aber deutlich abgegrenzt zum Black/Thrash, nix mit "Spaß inne Backen" oder fröhlichen "Fun-Geschichten" - hier regiert pure Aggression! Für mich eines der geilsten Thrash-Alben der letzten Zeit und ich bin mir ganz sicher, dass die Konkurrenz sich gewaltig anstrengen muss, um an die wütende Qualität der Kolumbianer heranzukommen. Kleiner Fakt am Rande: Hinterm Mikro klemmt übrigens mit A. Blasfemia eine holde Maid, die wieder einmal beweist, dass Sängerinnen im Extrem-Metal-Bereich oft die krassesten Stimmen haben (siehe Onielar von DNS!!!). Eine schweinegeile Platte und ich werde mich jetzt erst mal an den Backkatalog der Band heranwagen, die existiert nämlich schon gut zehn Jahren und La cacería de brujas ist bereits deren vierter Longplayer (na, da hab' ich ja was zu tun!!).

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Arde en llamas 04:07
2. Sigillum Diaboli 04:25
3. Sortilegio 03:50
4. Ceremonia secular 06:22
5. Pacto pagano 03:49
6. Conjuro 04:09
7. Brujería 05:03
8. Evocación del caos 06:50

 

Abyssic - High The Memory

Abyssic  High the memory Label: Osmose

Spielzeit: 77:17 min.

Genre: Symphonic Death/Doom/Black

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Fast auf den Tag genau beehrte uns die norwegische Formation Abyssic vor drei Jahren mit ihrem Debüt "A winter's tale" (Review hier!). Was hat sich seitdem bei der Band getan? Nicht viel, höchstens bei der Besetzung, denn hier hat nun der Herr Tjodalv (ex-Dimmu Borgir, ex-Old Man's Child) an den Drums Platz genommen und mit Herrn Makhashanah (ex-Tiamat) wurde ein weiterer Bassist an Bord geholt. Musikalisch knüpft man mit "High the memory" so gut wie nahtlos an den Vorgänger an: Das heißt, auch hier wird eine Mixtur aus Death, Doom und einem Hauch Melodic-Black Metal vehement mit allerlei Bombast und Pomp verkleidet. Nun könnte man meinen, wenn sich kaum was verändert hat, dann gibt es auch die gleiche Benotung ("A winter's tale bekam damals ein "L" von mir). Knapp daneben, denn die Qualität der Musik wurde deutlich gesteigert. Die Songs sind ausgereifter, viel stimmiger im Aufbau - kurz: Besser! Das ganze Album ist erfreulich homogen ausgefallen, so dass auch die beiden Songs, welche die zwanzig Minuten-Grenze knacken, durchweg die Spannung halten können und gerade wenn man in sphärische Passagen abdriftet, die mich hier und da sogar ein wenig an Tiamat zu deren glorreichen "Wildhoney"-Zeiten erinnern, vergeht die Zeit wie im Flug. Die Band hat sich also merklich gesteigert und somit kann ich das Album allen Freunden des Pompösen ans Herz legen.

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Adornation 08:11
2. High the Memory 20:39
3. Transition Consent 12:38
4. Where My Pain Lies 20:37
5. Dreams Become Flesh 15:12

Crematory Stench - Grotesque Defirmities

Crematory Stench2019Label: Blood Harvest (CD + LP), Helter Skelter Productions (MC)

Spielzeit: 19:44 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Extrem geilen und dreckigen Old School Death Metal feuern uns die Kalifornier von Crematory Stench entgegen und mal ganz ehrlich, wer sich einen solch geschmackvollen Bandnamen gibt, der kann doch nur großartigen Krach machen, oder? Modrig und herrlich abgefuckt geht es hier zur Sache, das Ganze ist ordentlich brutal und spaltet Dir den Schädel mal eben im Vorbeigehen. Ok, das komische Intro hätten sie sich sparen können, aber der Rest ist dafür so schön derb und bösartig, da kann man das locker verschmerzen. Kollege Torben hat ihrer selbstbetitelten Debüt-EP damals (2016) 'ne "L"-Bewertung gegeben (Review hier!), ich setze da gerne noch einen drauf! Einziges Manko: Das Teil ist viel zu schnell wieder vorbei, da würde ich mich in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft über einen fetten Longplayer freuen.

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Interlude view
2. Septic Offal
3. Grotesque Deformities
4. Hypothermic Expiry
5. Slumber

Our Survival Depends On Us - Melting the Ice in the Hearts of Men

OUR SURVIVAL DEPENDS ON US2019Label: Ván Records

Spielzeit: 46:34 min.

Genre: Avantgarde, Doom Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Alpines, mystisches Flair versprühen Our Survival Depends On Us auf ihrem vierten Album. Geheimnisvoll wie die Gegend um das Salzburger Land, aus der die Band stammt liefern sie nicht weniger als ein überragendes Gesamtkunstwerk.
Vier überlange Tracks bietet die neue Scheibe, wobei der letzte eher als Ambientoutro in Überlänge angesehen werden muss. Die Band in Genres zu packen ist gar nicht so einfach. Grob gefasst könnte man sagen, die Band bewegt sich im Doom Genre, hat allerdings so manch post-rockige Momente und garniert ihr buntes Treiben mit dezenter Heavy-Metal Schlagseite. Grob stelle man sich eine Mischung aus Bathory´s Wikinger Phase, der leidenden Epik Primordial´s und der komplexen Herangehensweise von Atlantean Kodex vor.

Der Gesang umspannt die Songs, wirkt beschwörend, hier geschieht Großes. Schwer zu fassen, nimmt einen die Atmosphäre ab der ersten Minute des Openers "Galahad" gefangen. Sicher, man braucht Geduld um den überlangen Kompositionen Herr zu werden. Dabei wird aber genug Abwechslung geboten um stetig am Ball zu bleiben und nicht abzuschweifen. Die Spannungsbögen werden konstant aufrecht erhalten und in jedem Song wird man mit einem furiosen Finale belohnt.
Was in einem "Gold and Silver" im letzten Drittel passiert, wie die Intensität immer weiter gesteigert wird und sich in ihrer eigenen Ekstase ergibt, ist einfach nur großartig. Der "Song Of The Lower Classes" glänzt durch mitsingtaugliche Parts, fühlt sich wie starker Protest an und wird live wohl der absolute Hammer werden.

War schon der Vorgänger ein tolles Album, welches vielleicht in seiner Gesamtheit etwas zu lang war, gehen Our Survival Depends On Us jetzt den umgekehrten Weg. Sie straffen die Spielzeit deutlich und liefern damit Songs, die in ihrer Gesamtheit nichts vermissen lassen. Sie wirken durchweg durchdacht und mit Herzblut vorgebracht. Höchst eigenständig und mit unglaublicher Authentizität vorgetragen, startet das Jahr gleich mit einem Highlight, welches sich kein Fan der oben genannten Bands entgehen lassen sollte. Fantastisch!

Sascha Scheibel

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Galahad - "Dissolving The Illusion Of All Worldly Things"
2. Gold and Silver - "Which God, Which King, Which Law Condemns Us To Everlasting Slavery?"
3. Song of the Lower Classes
4. Sky Burial - "Survival Depends On The Mercy Of The Elements"

Chainbreaker - Lethal Desire

Chainbreaker Label: Hells Headbangers

Spielzeit: 34:11 min.

Genre: Heavy/Speed Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Was machen Musiker, wenn ihnen langweilig ist? Sie gründen 'ne neue Band, dann noch eine und noch eine... So funktioniert das nicht nur in Skandinavien, sondern auch in Kanada und deshalb finden wir bei Chainbreaker vier Musikanten, die schon bei solch illustren Formationen wie Toxic Holocaust, Cauldron, Bat, Goat Horn und vielen weiteren spielen, bzw. gespielt haben. Und wie so oft ist der gemeinsame Nenner der Kollegen richtig schöne Old School-Mucke, in diesem Fall lecker zeitloser Heavy/Speed Metal. Kann man sich immer reinziehen, ist mit ordentlich Schwung eingespielt worden und verbreitet eine gute halbe Stunde verdammt gute Laune! Stimmungsmusik für den waschechten Metaller sozusagen. Die Jungs wissen, was sie mit ihren Instrumenten anstellen müssen, trotzdem klingt das Ergebnis wunderbar frisch und flockig und niemals routiniert oder gar altbacken. Die Songs sind kurz und knapp, kommen sofort und ohne Firlefanz auf den Punkt - so funktioniert halt geiler Metal! Innovativ ist so was natürlich nicht, aber wen interessiert das? Diese Platte sorgt für verdammt gute Stimmung und das genügt mir völlig!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Atomica 02:46
2. Born Loud 02:46
3. Chainbreaker 02:31
4. Get Yer Feed 02:50
5. Lethal Desire 02:33
6. Methalina 03:33
7. Leatherized 02:32
8. Constant Craving 02:57
9. Hellbound 03:04
10. Postmortem Dreams 02:52
11. March of the Dead 02:08
12. The List 03:39
13. Get Yer Feed

Joyless Euphoria - Dreaming in Ultraviolet

JoylessxxlEuphoriaLabel: Boersma Records

Spielzeit: 39:49 min.

Genre: Post Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Mit "Dreaming in Ultraviolet" bringen die Österreicher schon ihr zweites Album heraus und auch wenn das (grässliche!!) Cover etwas anderes vermuten lässt, gibt es hier Post-Black Metal auf die Ohren. Der ist auch gar nicht mal schlecht gemacht, allerdings so typisch für dieses Genre ausgefallen, dass sich bei mir so keine allzu große Begeisterung breitmachen will. Nicht falsch verstehen, die Burschen sind nicht schlecht und machen auch nicht wirklich was verkehrt, doch fehlt einfach noch das gewisse Etwas, eine prägnante Eigenständigkeit, um sich von anderen Bands aus derselben musikalischen Ecke abzuheben - und davon gibt es ja mittlerweile eine ganze Menge. Wer noch nie etwas aus der Post-BM/Blackgaze-Ecke gehört hat, der kann hier sicherlich die perfekte Blaupause dieser Musik erleben, alle anderen werden denken: "Hab' ich alles schon mal gehört..." Wie gesagt, kein Komplettreinfall (auf gar keinen Fall!), aber auch nichts, was aus der Masse heraussticht - solide Kost halt.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. DISSOCIATION
2. THE ORATOR
3. DESPERATE EUPHORIA PART 1
4. SHORELINE
5. GRAVE HOTEL
6. THE ROTARY
7. ABOUT ME

Seite 4 von 263

Unterkategorien

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

Das hörst Du Dir an:

Mortal Scepter + Deathroned: Split

Deathroned  Split

Mortal Scepter - Where Light Suffocates

Mortal Scepter

Okkultist - Reinventing Evil

okultis

Mystifier - Protogoni Mavri Magiki Dynasteia

Mystifier

Onirophagus - Endarkenment (Illumination through putrefaction)

Onirophagus

Hexecutor - Hangmen of Roazhon

Hexecutor

Ice War - Manifest Destiny 

Ice War  Manifest destiny

Usurper - Lords of the Permafrost

Usurper  Lords of the Permafrost

Ysbryd - Kraft 

Ysbryd (Germany) Kraft

DunkelNacht - Empires of mediocracy

DunkelNacht

Werian - Animist

Werian  Animist

Pernicion - Seek what they sought

Pernicion  Seek what they sought

Wachenfeldt - The Interpreter

Wachenfeldt  The Interpreter

Týr - Hel

Tyr Hel

Phobonoid - La caduta di Phobos

Phobonoid

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

desertedxxl fear tour2019

Misery xxlIndextour

mantar tour 2019

ketzerxxl tour

Rotten Soundtour

SWALLOW xxlTHE SUN tour

DWEFxxl admat 2019

the oceanxxl tour20199x

god death

ulthaxxl tour

helheimtourxxl Kopie

Shiningxxl 2019 EU admat

Destroyer666 2019xxl

 

Zum Seitenanfang