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Nusquama - Horizon ontheemt

Nusquama  Horizon ontheemtLabel: Eisenwald

Spielzeit: 37:36 min.

Genre: Post Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Bei Nusquama handelt es sich quasi um eine kleine "Supergroup" der niederländischen Black Metal Szene, so tummeln sich dort nämlich Musiker von Bands wie Laster, Fluisteraas, Lubbert Das, Turia und so manch anderer. Die Musik von Nusquama nun als Melange aus all diesen Formationen zu bezeichnen läge auf der Hand, trifft es aber nicht wirklich. Denn hier finden wir sehr typischen Post Black Metal, der nur ganz gelegentlich Ausflüge in die Ecke des klassischen Black Metals unternimmt. Das Beste an der CD ist definitiv Sänger T., den manche von Euch vielleicht schon von seiner zweiten Kapelle Turia kennen. (Ihre Split mit Fluisteraas habe ich hier besprochen!) Der Typ hat wirklich eine extrem ätzende und kaputte Stimme, die mir sehr gut gefällt. Musikalisch ist das Ganze dagegen leider recht unspektakulär ausgefallen, zwar ok in Szene gesetzt, aber recht vorhersehbar und ohne großartige Überraschungen. Gute Standart-Mucke, aber qualitativ sind wir aus unserem Nachbarland gerade in letzter Zeit weitaus besseres gewohnt. Soweit geht "Horizon ontheemt" in Ordnung, mehr darf man allerdings nicht erwarten.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

De Aarde Dorst
Wrevel
Vuurslag
Eufrozyne
Ontheemd
Met Gif Doordrenkt

Scarlet Aura - Hot'n'Heavy

Scarlet Aura  Hot'n'Heavy Label: Silver City Records

Spielzeit: 56:45 min.

Genre: Hard Rock/Heavy Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Auch wenn es bei uns vorwiegend um die härtesten (bis ganz doll harten!) Auswüchse des Metal-Universums geht, so finden immer wieder mal auch "normale" Veröffentlichungen ihren Platz auf der XXL-Rock Seite. So auch die rumänische Hard Rock/Heavy Metal Band Scarlet Aura, die unlängst mit "Hot'n'Heavy" ihren zweiten Longplayer herausgebracht haben. Warum diese Band? Ist es vielleicht das herrliche (weil ultra-kitschige!!!) Cover? Auch, aber mein Entscheidung, die Platte vorzustellen, hat einen anderen Grund: Die Sängerin Aura Danciulescu! Die Frau hat nämlich eine wirklich extrem geile Stimme, wunderbar rauchig und intensiv, aber gleichzeitig auch voller Gefühl. Wer auf Stimmen wie (zum Beispiel) die von der großartigen Bonnie Tyler (die eigentlich Gaynor Hopkins heisst, wusste ich bis gerade gar nicht...) steht, der sollte unbedingt mal in "Hot'n'Heavy" reinhören. Denn Aura versteht es ganz ausgezeichnet den Songs, die allesamt recht gut (allerdings nicht unbedingt herausragend) sind, diesen ganz eigenen Touch zu verleihen, sodass sich das Ergebnis erfreulich von den unzähligen Hard Rock/Heavy Metal-Bands absetzt und eine ganz eigene Marke mit einem hohen Wiedererkennungswert setzen kann. Ein gutes Album mit einer sehr guten Sängerin. Wer also zwischen Kadaverficker und Blasphemy mal Bock auf bodenständigen, ehrlichen Rock hat, der sollte mal hier reinhören, anstatt irgendwelche Möchtegern-Rocker zu unterstützen, die für ihre CDs Werbung bei DMAX machen...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

This Future Becomes Our Past
Hail to You!
In the Name of My Pain
Hot 'n Heavy
Fallin' to Pieces
Glimpse in the Mirror
You Bite Me I Bite You Back
Hate Is Evanescent, Violence Is Forever
Silver City
Light Be My Guide
Let's Go Fuckin' Wild
To New Horizons

Uijuijui - Es ist kompliziert

uijuijuiLabel: Musikfladen

Spielzeit: 40:09 min.

Genre: u. a. Elektro-Pop

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wer die eine oder andere meiner über 400 für XXL-Rock verfassten Reviews gelesen hat, wird wissen, dass ich nicht nur ein beinharter Metal-Fan bin, sondern auch ein Faible für Punk Rock und Abseitiges habe. Unter Abseitiges verstehe ich Sachen, die zu bekloppt und/oder schräg sind, um von mir für scheiße befunden zu werden. Die Kunst-Knallköppe HGichT und die abgefahreneren, aber recht unbekannten Neue-Deutsche-Welle-Formationen wie Palais Schaumburg oder Foyer des Arts fallen darunter, oder auch die kongenialen, aber völlig unbekannten Superstolk 2000.

Die Mitglieder der 2009 gegründeten Kapelle UiJuiJui kommen aus den Metropolen Berlin und Lüneburg (harr harr), nennen sich Naomi Sample, ZackiBoy, Stefan Ivanov und Nico Breavman und veröffentlichten ihr Debütalbum ' Masters of Love' im darauffolgenden Jahr. Die Stücke auf 'Es ist kompliziert' stammen aus den Jahren 2010 bis 2015, wurden von Aufnahmeleiter Björn Engelberg (Chaos Compressor Club) in Form gebracht und sollten eigentlich bereits 2017 veröffentlicht werden. Doch es kam aufgrund eines kleinen menschlichen Fehlers anders, so dass die Scheibe nun letztendlich vor etwas mehr als zwei Monaten erschien.
Im Großen und Ganzen kann man die Mucke als elektronischen Pop mit leierndem Sprechgesang bezeichnen, der sehr viel Retro-Charme versprüht, eben auch weil das Quartett sich sicherlich an Songs der NDW-Welle orientiert. Die meisten Tracks sind äußerst schräg ausgefallen, was an den oft debilen Texten liegen mag oder vielleicht auch daran, dass immer wieder mehrstimmiger Eunuchengesang und irrwitziges Herumgeheule zum Einsatz kommen. Auf drei Songs ('Superstars', 'Heute' sowie 'Rudolf liebt Maschinen') hätte ich auch gut und gern verzichten können, andere werden vielleicht gerade diese mögen.
Zeitgleich mit 'Es ist kompliziert' wurde übrigens die Remix-EP 'Es ist noch komplizierter' veröffentlicht, die mir jedoch nicht vorlag. Laut Facebook des Quartett enthält sie von Freunden angefertigte Remixe.

Übrigens: Wer sich von den Live-Qualitäten der Burschen überzeugen möchte, hat am 18. Mai dieses Jahres Gelegenheit dazu. Sie spielen im Gasthaus Nolte in Lüneburg.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Hyper Hyper Hyper
02. Atzenmucke Kontorscheiss
03. Superstars
04. Einer hupt immer (Überall sind Menschen)
05. Harmonie am Elbstrand
06. Aua
07. Heute
08. Rudolf liebt Maschinen (live)
09. Zwischen Hütten und Palästen
10. Mein Junge
11. Chaos & Kontrolle

Idle Hands - Mana

idlexxlhands 2019Label: Eisenwald

Spielzeit: 40:09 min.

Genre: Gothic Rock / Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das wird das nächste große Ding, ganz sicher. Idle Hands, die letztes Jahr auf der Bildfläche erschienen und mit "Don´t Waste Your Time" einen Knaller vor dem Herrn raushauten, veröffentlichen nun endlich ihr Debüt Album. Das hat es in sich und und liefert zehn neue Nummern plus den aus der EP bekannten Track "Blade And The Will".
Idle Hands präsentieren sich dabei so originell und vielseitig, dass es eine wahre Wonne ist, den Jungspunden beim Musizieren zuzuhören. Ihre Mischung aus Heavy Metal und Gothic Rock wurde so wohl noch nie produziert und wirkt herrlich frisch. Garniert mit wenigen Screams hat die Musik etwas wunderbar nostalgisches, wirkt wenig verkopft, sondern aus dem Bauch heraus komponiert und erzielt damit eine schmackhaft unbedarfte Wirkung.

So wechseln die Tracks von Midtempo-Hammer zu cheesigen Balladen, die aber nicht zu schmalzig sind und sich perfekt in den Albumkontext einfügen. Die Vocals von Sänger Gabriel Franco erinnern dabei an verlorene Helden aus den 80ern, sind nicht perfekt aber gerade dadurch voller Charme und Charisma. Lange hat ein Debüt nicht mehr soviel Freude beim Hören bereitet wie "Mana". Nach Genuss der Platte hallt ein gewisses "Feel-Good-Feeling" noch lange nach und die Lust dieses Album immer und immer wieder zu hören macht sich breit.

Idle Hands bieten wirklich außergewöhnlich leichtfüssig wirkende Kost, die verdammt geil klingt und super produziert ist. Die Scheibe könnte im Sommer noch besser wirken, oder auf der Autobahn bei Tempo 130, oder des nachts auf dem Balkon mit einem Gläschen Wein oder, ach verdammt, eigentlich immer. Der erste Kandidat für das Album des Jahres steht somit fest und eine große Karriere scheint vorprogrammiert. Also supportet die Jungs, sie haben es sich wirklich verdient mit ihrem Mix aus Spielfreude und schlüssigem, immer auf den Punkt kommenden Songwriting, sowie Hits, Hits und nochmals Hits. Großartig!

Sascha Scheibel

XXL WertungXXL

Tracklisting:

01. Nightfall (3:34)
02. Jackie (4:11)
03. Cosmic Overdrive (3:18)
04. Don’t Waste Your Time (4:10)
05. Give Me To The Night (2:52)
06. Blade And The Will (3:28)
07. Dragon, Why Do You Cry? (3:47)
08. Double Negative (3:34)
09. It’ll Be Over Before You Know It (4:03)
10. A Single Solemn Rose (3:30)
11. Mana (3:42)

Blyh - Awake to Emptiness

Blyh  Awake to emptinessLabel: Crawling Chaos Records

Spielzeit: 45:10 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Es ist immer wieder eine große Freude, wenn nach einem großartigen Debüt die entsprechenden Bands am Ball bleiben (definitiv nicht selbstverständlich in der heutigen Zeit!), ihr Verständnis von Musik weiterführen und die Ergebnisse dann auch noch uns Hörern zugänglich machen. Wenn es sich bei dem Erstlingswerk dann auch noch um ein derart ausgezeichnetes Teil wie "Transparent to the world" von Blyh handelt (Review hier!), dann freut man sich doppelt und dreifach auf eine Fortsetzung! Und diese steht nun mit "Awake to emptiness" in den Startlöchern. Zunächst mal bin ich von dem großartigen Coverartwork schwer begeistert (das schreit ja eigentlich nach 'ner Vinyl-Version!!), ist wirklich sehr schön geworden. Doch kommen wir zur Musik: Die scheint auf den ersten Blick nahtlos an das Vorgänger-Album anzuknüpfen, nach einer intensiveren Beschäftigung mit der Scheibe merkt man, dass hier darüber hinaus auch eine sehr feine Weiterentwicklung stattgefunden hat. Noch immer zelebrieren die Musiker eine unglaublich dichte und homogene Melange aus Post Black Metal, DSBM und klassischen Black Metal Klängen, doch ist diese noch filigraner und gleichzeitig erdiger geworden. Hier klingt trotz des Zusammenspiels so vieler Komponenten nichts konstruiert oder "gewollt", vielmehr hat man das Gefühl, es gäbe gar keine andere Möglichkeit, als diesen Sound genau so und nicht anders zu spielen. Auch habe ich das Gefühl, dass die Songs an sich etwas ruhiger geworden sind, d.h. die rasant/aggressiven Elemente sind mehr in den Hintergrund getreten und lassen melancholisch/atmosphärischen Parts (teilweise bis hinein in den Post Rock!) mehr Spielraum - was ich persönlich als sehr gelungen empfinde. Was geblieben ist, ist die Tatsache, dass es hier Black Metal mit viel Gefühl, Emotionen (von brutal bis zart) und Niveau zu erleben gibt, dem man auf jeden Fall seine Zeit zum Entfalten gaben muss. Doch das Ergebnis belohnt den Hörer, zumindest meine Wenigkeit ist schwer beeindruckt und begeistert!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. What a Man Can Bear 10:18 
2. Dont Mistake Me for a Friend 10:53 
3. Utica Crib 07:18 
4. Voracious Null 06:54 
5. ... and Die Not 09:47 

Gods Forsaken - Smells Of Death

Gods Forsaken  Smells Of Death Label: Soulseller Records

Spielzeit: 40:36 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das schwedisch-norwegische Quintett Gods Forsaken um Brüllaffe Jonny Pettersson formierte sich 2016, veröffentlichte ein Jahr später das Debütalbum 'In A Pitch Black Grave' und präsentierte mit 'Smells Of Death' kürzlich sein Zweitwerk, welches Gegenstand dieser Rezension ist.

Geboten wird in 40 Minuten gutklassischer und authentischer Schweden-Todesblei, welcher immer 'mal wieder in Melodeath-Gefilden ('Smells Of Death', 'The Dead Laughed'...) wildert und ansonsten herrlich fies und brutal aus den Boxen knallt. Wer seine Dismember-Platten sowie Entombeds Frühwerke in- und auswendig kennt, hat das alles schon einmal (besser gemacht) gehört, begeht aber auch beileibe keinen Fehler, wenn er oder sie sich die Scheibe, welche die Band selbst produzierte und die ein famoses Coverartwork von Patrick Tenander spendiert bekam, auf den Einkaufszettel schreibt. Eine sehr solide Platte, nicht mehr, aber auch ganz bestimmt nicht weniger.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Smells Of Death
02. They Crawl
03. From The Inside They Came
04. In The Pit We Shall Gather
05. The Process Of Death
06. Dead and Buried
07. The Dead Laughed
08. Birth Of Insanity
09. The Curse Of Matul

Goatkraft - Sulphurous northern bestiality

Goatkraft  Sulphurous northern bestialityLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 28:40 min.

Genre: Black/Death Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wunderbar - nach ihrer fulminanten "Angel Slaughter"-EP (Review hier!) kommt das norwegische Krachkommando Goatkraft mit ihrem ersten Longplayer um die Ecke (wobei man bei dieser kurzen Spielzeit eigentlich von einer weiteren EP sprechen sollte...) und verbreiten Freude für die ganze Familie! An ihrem Sound hat sich erfreulicherweise nichts verändert, es gibt immer joch einen sehr geilen Bastard aus Black und Death Metal zu hören - brutal, räudig und immer schön mitten inne Fresse rein! So kann jeder, der oben erwähnte EP schon ordentlich knorke fand, auch beim Nachfolger bedenkenlos zuschlagen, ebenfalls Freunde solcher Tanzkapellen wie Angelcorpse, Black Witchery, oder ähnlich gearteter akustischer Abrissbirnen (warum habe ich gerade das Bild von Miley Cyrus im Kopf????). Hier werdet Ihr definitiv nicht enttäuscht!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Yawns from the Abyss 00:44
2. Hordes of Damnation 03:35
3. Goatkraft's Command 03:28
4. The Oath 00:52
5. Bestial Desecration 03:36
6. Imperial Hate 03:29
7. Spell of Black Pestilence 03:23
8. Invocation of the Lord of Huracan 00:45
9. Blasphemous Sulphur Oppression 03:10
10. Deathblade of Plague and Torment 03:36
11. Volcanic Orthodox Necromancy 02:02

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