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Kraja - Tagebuch eines Toten

Kraja  Tagebuch eines TotenLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 23:18 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ich bin ja grundsätzlich kein so ganz großer Fan von Hochglanz-Formationen und erfreue mich immer wieder an großartigen Underground-Bands, die leider von viel zu wenigen Menschen zur Kenntnis genommen werden. Nun habe ich dieser Tage wieder einmal eine solch herrliche Entdeckung gemacht: Kraja aus Halle (an der Saale)!! Das Ein-Mann-Kommando von Meister Sege Seth (auch als Segeseth von Todbringer bekannt) zelebriert auf seinem ersten Demo (bislang nur digital erhältlich) einen rauen und eiskalten Black Metal, der mich sehr schnell gute 25 Jahre zurück katapultiert, denn beim Hören der vier Songs (plus Intro und Outro) habe ich echt das Gefühl, ich hätte ein obskures Demo-Tape aus den frühen Neunzigern im Player! Herrlich! Unglaublich, wie der Kollege dieses Gefühl der damaligen Zeit einzufangen vermag und dabei noch verdammt gute Qualität abliefert. Die Songs sind trotz aller Aggression und akustischen Gewalt kein stumpfes Gaballer, sondern variieren zum Beispiel gekonnt das Tempo und die Atmosphäre ist schön düster und tiefschwarz. Auch der Sound ist für Demo-Verhältnisse top, hier hat man sich in jeder Hinsicht richtig viel Mühe gegeben. Ein absolut geiles Teil, das Ihr Euch unbedingt zulegen müsst, gerade weil es auch zum kostenlosen Download angeboten wird (wer da nicht zuschlägt, dem ist echt nicht mehr zu helfen!!!). Zu meiner großen Freude liegt das Nachfolge-Demo wohl bereits in den finalen Zügen und ich bin schon extrem gespannt darauf! Bis dahin werde ich definitiv noch sehr oft in den Tagebüchern eines Toren blättern!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Intro 01:09
2. Einsamkeit 04:17
3. Verzweiflung 05:56
4. Totenwalz 04:07
5. Frei 06:51
6. Outro 00:58

 

Midnight - Rebirth by blasphemy (7")

Midnight  Rebirth by blasphLabel: Metal Blade

Spielzeit: 06:00 Min.

Genre: Black Speed Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Geschafft! Nach geschlagenen 32 Jahren sind Midnight endlich bei Metal Blade Records gelandet. (Kein Scherz: 1987 hatte Kollege Athenar wirklich mal ein Demo zum Label geschickt!) Um dies und das fürs nächste Jahr angekündigte neue Album zu feien, gibt es heuer eine fröhliche 7". Darauf finden wir den Titeltrack jenes Albums, der dermassen krass nach Venom klingt, dass ich echt erstmal dachte, das Teil wäre 'ne Coverversion. Sehr cooler Song. Auf der B-Seite finden wir mit "Afterbirth" ein Instrumental, das leider total unspektakulär und somit völlig überflüssig ist. Wie so oft bei solchen 7"-Veröffentlichungen eine reine Sammler-Geschichte für Hardcore-Fans (die einfach zuviel Kohle haben!!).

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Rebirth By Blasphemy
2. Afterbirth (Instrumental)

Mayhem - Daemon

mahyem2019Label: Century Records

Spielzeit: 49:24 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 25. Oktober

Wenn eine Legende wie Mayhem ein neues Album veröffentlicht, kann sie da überhaupt mit einer fairen und objektiven Kritik rechnen? Es kann sich doch wirklich keiner davon freisprechen, alles was da kommt, mit zeitlosen Klassikern wie "Deathcrush" oder "De mysteriis dom Sathanas" zu vergleichen und da kann die Band ja nur verlieren. Trotzdem versuche ich, auch an "Daemon" so unvoreingenommen wie es geht heranzugehen, natürlich im Wissen, dass dies zu 100% gar nicht möglich ist... Was als erstes auffällt: Das Album präsentiert sich auf einem technisch verdammt hohen Niveau - man spürt sofort, dass hier Musiker am Start sind, die gewiss keine Greenhorns mehr sind und ganz genau wissen, was sie tun. Die Songs sind hervorragend arrangiert, ordentlich brutal und liefern alles, was man sich von einem Black Metal Album wünscht. Fast perfekt - und genau hier liegt für mich das Problem: Das Ganze klingt einfach zu routiniert und berechenbar, mir fehlt das rohe, ungeschliffene, sozusagen der "Punk", was gerade die Frühwerke der Band so faszinierend und einzigartig gemacht haben (und da vergleiche ich also doch!!). Wie gesagt, die Musiker sind top (obwohl ich von Attila Csihar diesmal ein ganz klein wenig enttäuscht bin, was aber nörgeln auf verdammt hohem Niveau ist!!), aber mir fehlt so ein Stück weit die Seele bei der Sache, das Dunkle und Bedrohliche. Nichtsdestotrotz ein gut gemachtes Album und definitiv das stärkste, was die Norweger seit langem eingeprügelt haben!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1 The Dying False King
2 Agenda Ignis
3 Bad Blood
4 Malum
5 Falsified and Hated
6 Aeon Daemonium
7 Worthless Abominations Destroyed
8 Daemon Spawn
9 Of Worms and Ruins
10 Invoke the Oath
11 Everlasting Dying Flame (Bonus Track)
12 Black Glass Communion (Bonus Track)

Negator - Vnitas Pvritas Existentia

NEGATOR Vnitas Pvritas Existentia Cover RGBLabel: Massacre Records

Spielzeit: 54:58 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 18. Oktober 2019

Die Kollegen von Negator haben schon seit ihrem Debüt "Old Black" nichts von irgendwelchen dumpfen Rumpel-Sounds gehalten, sondern stets einen extrem druckvollen und majestätischen Black Metal zelebriert, der dafür aber niemals die Unterstützung von irgendwelchen Keyboards oder ähnlichem gebraucht hat. Auch auf ihrem neuen Werk gehen die Musiker diesen Weg konsequent weiter und verfeinern ihren Stil nur in Details. Das Ergebnis ist ungeheuer brutal und fegt Dich vom ersten Song an komplett aus dem Leder-Tanga (natürlich mit Nieten!!). Was mich schon immer bei den Hamburgern fasziniert hat, ist die Tatsache, dass sie trotz dieser Qualität niemals künstlich oder irgendwie auf Hochglanz poliert daherkommen, sondern sich konstant dieses dreckige und abgefuckte Element in ihrer Musik erhalten haben und sich damit dem Black Metal Mainstream erfolgreich verweigern. Ein höllisch geiles Album, was ich aber auch irgendwie von den Herren erwartet hatte - das Teil knallt einfach alles weg, was dumm genug ist, sich ihn in den Weg zu stellen! Ich bin schwer begeistert!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Temple of Light 05:37
2. Sangvis Serpentis 04:50 
3. Χαῖρε φῶς (Khaire Phos) 03:40
4. Pyroleophis 05:29
5. Prophets of Fire 07:31
6. Ritvs Sex 05:09
7. Regnvm Spiritvs Immvndi 05:21
8. Et Verbvm Caro Factvm Est 03:32
9. Rite of the Trident 07:28
10. Der Ruf der See 06:21

Creeping Death - Wretched Illusions

Creeping Death  Wretched IllusionsLabel: eOne Music

Spielzeit: 34:44 Min.

Genre: Death Metal/ Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das 2015 gegründete US-amerikanische Quartett Creeping Death veröffentlichte kürzlich, nachdem bereits 2016 und 2018 jeweils eine EP erschienen ist, sein Debütalbum 'Wretched Illusions', welches zehn angethrashte Todesbleigranaten aufweist, die recht abwechslungsreich daher kommen und eher nach Entombed klingen als nach Malevolent Creation und Konsorten. Die meisten Stücke der Texander grooven wie die Hölle, wobei aber auch häufig der Knüppel aus dem Sack gelassen wird. Sänger Reese Alavi schreit, growlt und grunzt sich durch das Songmaterial, als ginge es um Kopf und Kragen. Nach knapp 40 Minuten ist die Scheibe zu Ende und hinterlässt einen durchaus guten Eindruck. Ich jedenfalls habe schon weit schlechtere Debütalben gehört. ;)

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Ripping Through Flesh
02. Captivity
03. Bloodlust Contamination
04. Sinner’s Torch
05. Corroded From Within
06. Peeled from Reality
07. World Decay
08. Wretched Illusions
09. Dawn of Time
10. Consumed

Cult of Luna - A dawn to fear

cultofluna 20191Label: Metal Blade Records

Spielzeit: 69:06 Min.

Genre: Post Metal

Info:Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Cult of Luna sind schon eine Klasse für sich und das beweisen sie auch wieder eindrucksvoll auf ihrem neuen Werk. Wer auch nur ein ganz klein wenig auf Post Metal steht (oder sich mal schlau machen möchte, was das überhaupt ist...), der kommt an "A dawn to fear" einfach nicht vorbei. Die Schweden erschaffen ganz eigene Klangdimensionen und nehmen den Hörer mit auf eine hochemotionale Reise. Das Zusammenspiel von packenden Melodien, hartem Gesang und den teilweise sehr langen, hypnotischen instrumentalen Passagen funktioniert ausgezeichnet und zeigt die spielerische Klasse der Musiker. Dass sich die daraus resultierende Atmosphäre extrem intensiv entfaltet, dürfte da kaum verwundern. Eine der wenigen Bands aus dem Post Metal Bereich, die mich voll und ganz überzeugt - und das will schon was heissen! Eine hochtalentierte Truppe mit einem exzellenten Album, da sollten auch Metal-Puristen oder Extrem-Old School-Fanatiker mal ein Ohr riskieren!
 
Christian Hemmer
XXL WertungXL 1
 
Tracklist:

1. The Silent Man
2. Lay Your Head to Rest
3. A Dawn to Fear
4. Nightwalkers
5. Lights on the Hill
6. We Feel the End
7. Inland Rain
8. The Fall

Formicarius - Rending the veil of flesh

Formicarius Label: Schwarzdorn Productions

Spielzeit: 43:33 Min.

Genre: Melodic Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Na da hat man aber reichlich Cradle of Filth gehört - die Londoner Kapelle Formicarius" kann den Einfluss der Band um den Herrn Dani Filth definitiv nicht verleugnen (will man aber wahrscheinlich auch gar nicht...). Mal abgesehen von Danis doch oftmals recht hohen Schreien, gibt es auch "Rending the veil of flesh" alles, was man sich so bei einem Melodic Black Metal Album wünschen kann: Fette Keyboard-Klänge, viele melodische Parts und natürlich darf hier und da der Frauengesang nicht fehlen. Irgendwie erinnert mich das Ganze an wenig an Hecate Enthroned, die ja einen ganz ähnlichen "CoF-Hommage"-Sound fahren. Jetzt darf man sich natürlich fragen, warum man eine Band wie Formicarius braucht, wenn ja eigentlich nur das Original auf den Plattenteller schmeissen muss. Das tue ich aber nicht, denn wenn man einen gewissen Sound mag, dann kann man einfach nicht genug davon bekommen, egal von welcher Band! Und die Jungs machen ihre Sache ganz ordentlich, auch wenn man von dem, was zumindest ich unter wahrem Black Metal verstehe, Lichtjahre entfernt ist. Aber das ist Geschmacksache. Auch wenn sie an die Qualität des großen Vorbildes bei weitem nicht herankommen, sollten Freunde dieser melodisch/symphonischen Klänge vielleicht mal reinhören. Bei mir wird die CD aber definitiv nicht zum Dauerbrenner...

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

Beyond The Veil Of Flesh
Dieu Et Mon Droit
Within The Depths
Early Will I Seek Thee
Inherit Our Sickness
The Fourth Horsemen
Stalker Among The Stars
Crimson Purge
O, Dread Impaler

Seite 4 von 290

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