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Obscenity - Summoning The Circle

OBSCENITY 2019xxlLabel: Apostasy Records

Spielzeit: 38:42 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Bereits vor gut zwei Wochen erschien mit 'Summoning The Circle' das zehnte Studioalbum des Todesbleikommandos aus dem beschaulichen Oldenburg. Das soll uns aber nicht davon abhalten, diese Review nachzureichen; schließlich wird hier nach dem "nur" guten Vorgänger 'Retaliation' von vor zwei Jahren wieder Death Metal alter Schule vom Feinsten geboten.

Ich hatte in meiner Review zum neunten Silberling ja gemutmaßt, dass Besetzungswechsel Unruhe in die Kapelle gebracht haben mussten. Nun gab es nach dem Erscheinen besagter Scheibe gleich wieder einen Wechsel an der Gesangs- sowie E-Bass-Fraktion: Manuel Siewert, der u. a. bei Chronicle Of Tyrant ins Mikro bölkte, sowie David Speckmann (vermutlich nicht verwandt oder verschwägert mit dem ollen Onkel Paule) am Viersaiter, der auch noch bei Burial Vault und Namrasit spielt. Dennoch entsteht beim Rezipieren der neun Songs der Eindruck, als sei wieder Ruhe in die Band eingekehrt; 'Summoning The Circle' brettert einem jedenfalls ordentlich den Schädel weg, weist mordsgeile Soloparts auf, groovt stellenweise wie Hölle und ist trotz gewisser progressivere Ansätze außerordentlich brutal ausgefallen. Besser kann man Alte-Schule-Todesblei fast gar nicht machen.
Aufgenommen wurde dieses Kleinod teils in Jörg Ukens renommiertem Soundlodge Studio, teils in Gitarrist Christoph Weerts eigenem Studio; gemischt und gemastert hat das Gesamtpaket Christoph Brandes in seinem Iguana Studio (das quasi hier um die Ecke liegt).

Was soll ich noch groß sagen? 'Summoning The Circle' ist eine saustarke Veröffentlichung einer (wenn nicht der) Dienstältesten Death-Metal-Kapellen aus unserem (leider nicht immer) schönen Land.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Used and Abused
02. Feasting from the Dead
03. Infernal Warfare
04. Dreadfully Embraced
05. Scourge of Humanity
06. Torment for the Living
07. Invocation Obscure
08. The Ones Concerned
09. Let Her Bleed

Misotheist - Misotheist

MisotheistLabel: Terratur Possessions

Spielzeit: 33:24 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Plötzlich da, aus dem Nichts erscheinend, präsentieren uns Misotheist aus Norwegen ihr Debütalbum. Aus Trondheim stammend und gänzlich ohne Informationen über Mitmusiker bekommen wir drei feinste Longtracks serviert.

Misotheist zelebrieren ihren Black Metal ausufernd, keiner der Songs läuft unter zehn Minuten. Dissonanz wird hierbei groß geschrieben, Melodien finden selten ihren Platz in der pechschwarzen Masse, die für den besten Hörgenuss am Stück einverleibt werden sollte. Schleppend bahnen sich die Stücke so den Weg in die Hirnwindungen des Hörers, erzielen oftmals hypnotische Wirkung. Ob hier wirklich keine bekannten Szenegesichter am Werk sind, ist zu bezweifeln, dafür klingt es als Debüt fast schon zu ausgereift.

Freunde der isländischen Schule sollten an der Scheibe durchaus gefallen finden, schwimmt sie doch in ähnlichen Gewässern. Die knappe halbe Stunde vergeht wie im Flug ohne langweilig zu werden und bietet mehr als solide Genrekost, die zum verweilen und genießen einlädt. Ein wirklich starkes Jahr für den Black Metal, geht somit mit einem weiteren kleinen Highlight zu Ende.

Sascha Scheibel

XXL WertungL

Tracklist:

1. Carriers of Captivity 10:18
2. Beast and Soil 11:06
3. Blood of Rats 12:00

Ichor - Depths

ichor depths cover smLabel: Bastardized Recordings

Spielzeit: 42:05 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 05. September 2014

 

Wie man dem Albumtitel sowie der Tracklist entnehmen kann, dreht es sich auf Ichors neuestem Release offensichtlich vornehmlich um verschiedene Abscheulichkeiten beispielsweise der griechischen Mythologie, der Bibel oder aber des lovecraftschen Universums, welche in den Ozeanen unseres Planeten schlummern. (Passend dazu übrigens auch das ziemlich atmosphärische Cover.)

Die seit 2008 bestehende, aus dem rheinland-pfälzischen Trier stammende Krachkapelle veröffentlichte vor diesem Release bereits zwei Langeisen - ebenfalls auf Bastardized Recordings - und offeriert dem geneigten Hörer auf 'Depths' neben dem düsteren Intro zehn knallharte, brachial in Szene gesetzte Todesbleigschosse, die immer wieder die Grenzen zum Deathcore überschreiten, ohne dabei in all zu moderne Bereiche vorzudringen. Sprich: das Dargebotene ist natürlich glasklar produziert und erinnert hier und da ein wenig an All Shall Perish und Konsorten, doch die Parallelen zu Bands wie aktuelle Behemoth oder aber Morbid Angel (was einige Harmonien, das Drumming sowie die äußerst düstere Grundstimmung betrifft) sind keinesfalls von der Hand zu weisen. Die meisten Songs präsentieren sich in sehr hoher Geschwindigkeit, ohne dabei nach dem dritten Stück langweilig oder monoton zu wirken, wie das auf Veröffentlichungen manch anderer Technical-Death-Metal-Formation schon mal vorkommen kann. Dafür demonstrieren die Musiker, die spielerisch eh über jeden Zweifel erhaben sind, kompositorischen Einfallsreichtum, indem sie auch schleppendere, aber keinesfalls doomige Nummern wie 'While Giants Sleep' oder 'Hadal Sirens' (zumindest anfänglich fräst sich der Song beinahe buchstäblich durch die Gehörgänge) schreiben sowie ab und an auch mal auf die Bremse drücken, den Rückwärtsgang einlegen und Dich ein zweites Mal überrollen, hähä!
Aufgenommen wurde das Ganze im renomierten Hertz-Studio (u a. Vader).
Wer brutales Geknüppel in gefühlter Lichtgeschwindigkeit präferiert, wird mit 'Depths' definitiv seine Freude haben.

Kai Ellermann

XXL-WertungXL-1

Tracklist:

01. Deep Rising (0:49)
02. Apophis (3:18)
03. Ra´iroa (3:41)
04. While Giants Sleep (5:09)
05. The Beasts Approach (3:50)
06. The Heretic King (4:22)
07. Leviathan (3:26)
08. Deny Your God (3:35)
09. Desire Of The Depth (4:09)
10. Cthulus Sons (3:14)
11. Hadal Sirens (6:27)

Ichor - Hadal Ascending

ichorxxl hadal ascendingLabel: Unholy Conspiracy Deathwork/ Wooaaargh Records

Spielzeit: 42:51 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ah, das Quintett Ichor aus Trier. Deren Drittwerk 'Depth' von 2014 hatte ich damals auch schon auf dem Seziertisch und für ziemlich gediegen befunden. Nun erschien vor kurzem Album Nummer 4, 'Hadal Ascending' benannt. Die auf dem Vorgängerwerk noch ein wenig vorhandenen Deathcore-Versatzstücke sind nahezu verschwunden, dafür kamen verstärkt Einflüsse aus dem Black Metal hinzu, was dem Gesamtsound wirklich ausgesprochen gut tut. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass 'Hadal Ascending' seinen gutklassigen "älteren Bruder" 'Depth' in beinahe allen Belangen (Brutalität, Abwechslungsreichtum, Ideenreichtum etc.) zu toppen vermag. Zudem handelt es sich hierbei um ein Konzeptalbum, dessen Erzählung möglicherweise an den Cthulhu-Mythos angelegt bzw. durch diesen beeinflusst wurde, denn es müssen ja nicht immer der Deibel, Serienkiller oder den Magen umdrehende Eingeweidepartys besungen werden.

Produziert wurde der knapp 43 Minuten andauernde Silberling erneut im polnischen Hertz Studio, das Coverartwork stammt von Par Olofsson. Unholy Conspiracy Deathworks vertreiben das Album als Digipak sowie digital, für die Vinylversion zeichnen sich Wooaaargh Records verantwortlich.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Peridise Or Perdition
02. Tales From The Depths
03. Black Incantation
04. In Ecstasy
05. A Glowing In The Dark
06. Black Dragons
07. Architect Of The Portal
08. The March
09. Children Of The Sea
10. Conquering The Stars

Rituals of the Dead Hand - Black oath

Rituals of the Dead HandLabel: Dunkelheit Produktionen

Spielzeit: 39:26 min.

Genre: Black/Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das belgische Duo Rituals of the Dead Hand ist nebenbei auch noch bei Hemelbestormer unterwegs und da ich deren Album "A ring of blue light" (Review hier!) verdammt gut fand, konnte das ja eigentlich nur Gutes versprechen. Und so ist es auch! Das Debüt der beiden Musikanten ist wirklich ein Hammer geworden. Geboten wird uns ein tonnenschwerer und vor allem unglaublich bösartiger Mix aus Black Metal und Doom, der mit einer tiefschwarzen Atmosphäre aufwartet, die für Gänsehaut am ganzen Körper sorgt. Die beiden ersten Songs sorgen mit ihrer Schwere und Dunkelheit dafür, dass ich komplett ausraste. Damit dieser Zustand nicht zu körperlicher Selbstzerstörung führt, gibt es mit "The Gathering" ein kurzes instrumentales Zwischenspiel, um dann mit "They rode by night" in ein gnadenloses, irrsinnig schnelles und ultra-brutales Black Metal Inferno einzusteigen, mit dem an dieser Stelle sicherlich keiner gerechnet hätte - sehr gut gemacht! Nachdem Isangrim (Drums und Keyboards) und Lykaios (alles andere) gezeigt haben, dass sie es auch in Überschallgeschwindigkeit drauf haben (wenig überraschend, wenn man weiss, dass letzterer auch schon bei den Black Metallern von Gorath (aktiv von 1996 bis 2013) die Zügel in der Hand hatte!), geht es mit dem abschliessenden Song "The scourge" wieder knietief in die langsamen und missmutigen Abgründe des Black/Doom und liefert damit den würdigen Abschluss dieses wahrlich beeindruckenden Albums. Erinnert mich manchmal ein klein wenig an die wunderbaren "Sorrow", allerdings waren die Amis gegen diesen akustischen Moloch 'ne fröhliche Party-Band. Sicherlich nichts für sensible Naturen, aber die hören ja sowieso eher Walfischgesänge oder Meeresrauschen...

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Bonderkuil 08:53
2. Sworn 08:57
3. The Gathering 01:16
4. They Rode By Night 09:12
5. The Scourge 11:08

Burial Shrine - Labyrinth of Bridges

Burial ShrineLabel: Saturnal Records

Spielzeit: 40:42 min.

Genre: Angeschwärzter Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Und wieder einmal schmuggelt sich so quasi aus dem Nichts ein wahres Kleinod in meine Gehörgänge und von dort direkt in mein pechschwarzes Herz! Die Rede ist von Burial Shrine, einer kanadischen Band, die unlängst mit "Labyrinth of bridges" ihr Debüt-Album via Saturnal Records unters Volk gebracht hat. Und dieser Silberling hat es echt in sich: Ein extrem geiler, wunderbar räudiger und dreckiger kleiner Bastard aus ganz viel Death Metal und einem guten Schuss Black Metal wird uns hier um die Ohren geballert. Pure Aggression wird hier vertont und dies dann noch garniert mit einer verdammt angepissten Stimmung - also fröhliche Party-Mucke ist das hier definitiv nicht! Sondern feinster Underground-Krach, der mit einer wunderbar bösartigen und groben Atmosphäre aufwartet. Dieses Album ist so richtig schön fies, rotzig und verdammt schlecht gelaunt. Auch der Sound passt wie Arsch auf Eimer: Roh, ungeschliffen - aber dennoch kraftvoll und weit weg von irgendwelchen schlecht produzierten Matsch-Geschichten. Mir gefällt's ja immer sehr gut, wenn ich es mit dem ganz groben Knüppel bekomme (also musikalisch, nicht was Ihr jetzt wieder denkt...), von daher dürfte es niemanden verwundert, dass ich von diesem Album schwer begeistert bin! Geiles Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. To Plough the Depths 05:23
2. To Walk the Edge of Infinity 03:51
3. To Glimpse the Absolute 03:44
4. To See Beyond the Mask 05:16
5. To Give Answer (Vincit Qui Se Vincit) 03:17
6. To Scorch the Earth 03:57
7. Labyrinth of Bridges 15:14

Cosmic Void Ritual - Grotesque Infections Of Interplanetary Divide 12" MLP/MCD

Cosmic Void Ritual 2019Label: Iron Bonehead

Spielzeit: 18:41 min.

Genre: Räudiger Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Fleissig ist er ja, der Kollege Unknown Entity, dem Alleinunterhalter hinter Cosmic Void Ritual, denn seit der Gründung seines Projektes im letzten Jahr hat er bereits drei Demos, 'ne Split, 'ne Demo-Compilation und jetzt ganz frisch eine EP rausgehauen. Fand ich die erwähnte Compilation "The excreted remains of the sabatier system" (ja der Mann steht total auf überlange Album- und Songnamen!) damals noch grottenschlecht (Review hier!), so hat sich die Qualität mittlerweile... nicht wirklich gesteigert. Ok, ganz so scheiße klingt die Mucke nicht mehr, ist aber immer noch meilenweit von einem erquickenden Hörgenuss entfernt (und ich bin sicherlich niemand, der nur Hochglanz-Geschichten hört...) und kann mich immer noch nicht überzeugen. Grottig/räudiger Death Metal halt, mit 'nem sehr schlechten Sound und (was im Grunde genommen das wirklich Schlimme ist) völlig belanglosen und uninspirierten Songs, bei denen auch eine bessere Produktion nichts retten würde. Nö, vielen Dank, aber das ist nichts für mich.

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Intestinal Rituals 04:12
2. Interplanetary Seeds 05:29
3. Cataclysmic Brutality 04:37
4. Charred Asteroid Fields 04:23

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