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Gravkväde - Grav/Aska

gravkvadexxlneuLabel: Avantgarde Music

Spielzeit: 44:48 min.

Genre: Black Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Sehr bedächtig und fast schon sanft beginnt dieses Album, so dass man einen kurzen Moment denkt: "Och, das ist aber schön." Und dann setzt der Gesang ein...
Und jetzt weiss man, warum im allwissenden Metal-Archive als Stilbeschreibung "Black" Funeral Doom steht - Alter, ist das eine fiese Geschichte, nix mehr mit Schönheit und feinen Melodien, hier regiert die pure Verzweiflung, gepaart mit Hass und Aggression. Geil! Eine extrem finstere und bösartige Atmosphäre wabert durch Deine Gehörgänge und frisst sich in Dein Gehirn. Aber um nochmal kurz zum Stil zurückzukehren: Das "Funeral" könnt Ihr ganz schnell wieder streichen, mit Funeral Doom der Sorte Thergothon oder Skepticism hat das hier recht wenig zu tun, denn das schwedische Duo erhöht auch ganz gerne hin und wieder mal das Tempo und lässt dann dem Black Metal-Teil dieser unheiligen Mixtur freien Lauf. So ist der dritte Song "Anderiket" sogar ein lupenreines Black Metal Gewitter: Schnell, brutal und tiefschwarz. Für Abwechslung ist auf dem Album also gesorgt und somit kommt trotz der ordentlichen Überlänge der vier Tracks zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Mir gefällt "Grav/Aska" ganz ausgezeichnet und ich möchte zum Schluss noch darauf hinweisen, dass es das gute Stück seit Januar auch als (limitiert auf 300 Einheiten!) Vinyl gibt. Feines Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Dödspsalm 15:49 
2. Köttets plåga 06:37 
3. Anderiket 14:14
4. Sorgeakt 08:08

Vanha - Melancholia

Vanha  MelancholiaLabel: Black Lion Records

Spielzeit: 45:56 min.

Genre: Death/Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Vanha ist das Projekt eines Herrn Jan "Janne" Johansson (den manche vielleicht schon von Frostvang kennen - ich kannte ihn vorher allerdings nicht...). Mit Vanha hat er sich dem melodischen Death/Doom gewidmet ("Melancholia" ist übrigens bereits das zweite Album!) und das macht der Schwede wirklich extrem gut! Denn er hat zwei große Stärken: Er komponiert großartige Songs und er hat eine unglaublich facettenreiche und ausdrucksstarke Stimme. Musikalisch erwarten uns auf "Melancholia" sechs packende Songs voller Emotionen und mit einer absoluten Gänsehaut-Atmosphäre versehen. Das ist Death/Doom vom Allerfeinsten, ganz ohne Zweifel. Und dann diese Stimme! Kollege Janne beherrscht von melancholischem Klargesang bis hin zu düsteren Growls alle Zwischentöne und weiss diese meisterlich einzusetzen. Er schafft es problemlos, mich vom ersten Ton an zu fesseln, zu faszinieren und zu begeistern, dieses Album ist einfach grandios! Hier verträumt, dort melancholisch, weiter hinten dann abgrundtief verzweifelt, ich bin echt hin und weg! Hier gibt es aber so gar nichts zu meckern, "Melancholia" ist ein durch und durch wunderbares Werk und bekommt von mir verdientermassen die Höchstnote!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. The Road 08:09
2. Storm of Grief 06:49
3. Starless Sleep 07:07
4. Your Heart in My Hands 06:45
5. Fade Away 07:29
6. The Sorrowful 09:37

Black Pyre - The Forbidden Tomes

black pyreLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 20:37 min.

Genre: viel Black Metal/ bisschen Punk

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Kollege Hemmer hat ja in seiner kürzlich erschienen Review zur Debütscheibe 'Ligæder' der Schwarzwurzel-Kapelle Blot & Bod erwähnt, dass in den Anfangstagen des Black Metals dieser noch sehr im guten alten Punk verwurzelt war. Mein Lieblingsbeispiel für eine derartige ... ich es nenne es 'mal Symbiose ... stellt für mich Darkthrones Meisterwerk 'A Blaze In The Northern Sky' dar.
Warum ich diesen Quatsch erzähle? Weil vor wenigen Tagen so quasi aus dem Nichts die Erstveröffentlichung der Black-Metaller Black Pyre, die selbstproduzierte EP 'The Forbidden Tomes', erschien, welche den eigangs erwähnten Punkspirit ebenfalls aufweist und schlicht ein gediegenes Stück Musik darstellt. Punkt.

Die Band macht erst gar keinen Hehl daraus, dass sie den alten norwegischen Helden wie Immortal oder die oben erwähnten Darkthrone nacheifert; stattdessen ziehen die drei Burschen ihr Ding straight durch, bauen dabei immer wieder kleinere Spielereien zur Auflockerung in ihre Songs ein und knüppeln auch gern 'mal hysterisch drauflos.
Gut, das Interludium 'Tones Of The Endless Void' wirkt eher schräg als atmosphärefördernd und kann auch gleich entsorgt werden. Auch die beiden Tracks mit Überlänge sind schon ganz gut, hätten jedoch mit ein wenig Straffung richtig geile Geschosse abgeben. Und - verdammt - ich bin mir nicht 'mal sicher, ob die drei Burschen aus Cardiff in Wales sich nicht doch nur einen Spaß erlauben und das Black-Metal-Genre nur karikieren, wenn ich mir die kauzigen Bilder auf der Facebook-Seite ansehe oder die Pseudonyme der Herren (Kjøttflate the Mighty Ravendork, Asbjorn Daemonium de Noctis sowie Dominus de Octopus) etwas länger betrachte. Aber gut, das Gefühl hatte ich auch, als ich das unfreiwillig komische erste Video von Immortal sah (ich muss immer lachen, wenn ich daran auch nur denke, hi hi!).
Was mich dann doch davon überzeugt hat, das Black Pyre nicht eine weitere Metal-Spaß-Kapell aus Großbrexitanien ist, sind die beiden Hammersongs 'Marbas' sowie 'Summonings', denen ich beiden ohne Umschweife eine XXL-Wertung verpassen würde.

Für mich die Überraschung des Jahres bisher.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Marbas
02. Tenebrous Obituary
03. Tones Of The Endless Void
04. Dödsbron
05. Summonings

Selvans - Faunalia

Selvans  FaunaliaLabel: Avantgarde Music

Spielzeit: 56:25 min.

Genre: Atmospheric Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die italienische Formation Selvans präsentiert mit "Faunalia" ihren zweiten Longplayer und will den Hörer mit Black Metal Klängen beglücken, die von reichlich Keyboard-Sound unterstützt werden. (Also sicherlich nix für die "Stumpf ist Trumpf"-Fraktion!) Das Ergebnis dieser Liaison hinterlässt bei mir einen gespaltenen Eindruck. Verzichten die Kollegen auf jeglichen "Schnickschnack", dann haben wir sehr ordentliche Black Metal-Klänge vor uns - leider sind diese Passagen viel zu selten zu entdecken. Beim Einsatz von Bombast und Pathos verliert man im Hause Selvans nämlich leider immer wieder das rechte Maß, sprich: Es ist oft einfach zu viel des Guten. Dadurch wird die aggressiv/brutale Seite des Albums zu stark in den Hintergrund gedrängt, die Mischung aus "Hart" und "Zart" ist für meinen Geschmack einfach nicht ausgewogen, nicht vernünftig ausbalanciert. Da gibt es einfach genug andere Bands, die das erheblich besser drauf haben. Da hilft auch das wirklich sehr schöne Cover-Artwork nichts...

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Ad malum finem 03:03
2. Notturno peregrinar 07:39
3. Anna perenna 07:24
4. Magna mater maior mons 14:32
5. Phersu 09:07
6. Requiem aprutii 14:40

Se Lusiferin Kannel - Valtakunta

Se Lusiferin KannelLabel: Signal Rex

Spielzeit: 66:59 min.

Genre: Atmospheric Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Atmosphärischer Black Metal kann eine verdammt feine Sache sein - muss es aber nicht! Ein Beispiel für die zweite Variante sind leider die Finnen von Se Lusiferin Kannel mit ihrem Debüt "Valtakunta". Ihre Version der Vermischung von brutalem Black Metal und epischen Keyboards funktioniert nämlich nicht besonders gut. Da ist zunächst mal der matschige Sound, den ich bei 'ner Südamerika-Rumpel-Truppe noch durchgehen lassen würde, bei atmosphärischem Black Metal muss meiner Meinung nach der Sound aber bedeutend besser und klarer sein. Dieser Punkt schmälert das Hörvergnügen schon mal, was man allerdings noch durch hochgradig geile Songs kompensieren könnte. Ihr bemerkt den Konjunktiv? Denn die Finnen schaffen es auch nicht, mit besonderer Qualität zu überzeugen. Ihre vier Songs bleiben so gar nicht im Ohr hängen, sind oftmals zu kitschig und (wie ich es so oft formuliere) können somit die langen Spielzeiten (hier geht nichts unter einer Viertelstunde!) nicht adäquat mit Leben füllen. Es ist eher mühsam, sich durch die Scheibe zu hören (kämpfen, quälen...) und das sollte ja nicht der Sinn der Sache sein. Nö, "Valtakunta" ist definitiv kein Volltreffer.

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Edes vedet eivät saa rauhaa 16:45 
2. Ilmestys myrskystä 17:16 
3. Näin vastaa autio maa 17:10 
4. Auringon valtakunta 15:48

Metal Inquisitor - Panopticon

MetalInquisitorxxl PanopticonLabel: Massacre Records

Spielzeit: 42:27 min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Der klassische Heavy Metal erlebt ja im Moment eine gewaltige Frischzellenkur und viele der neuen Bands der sogenannten NWOTHM sorgen für herrlich frischen Wind in der Szene (allen voran vielleicht die (vollkommen zu Recht!) überall abgefeierten Visigoth!). Doch darf man bei allem Überschwang nicht vergessen, dass es da so eine Handvoll Kapellen gibt, die diesen Stil schon seit vielen Jahren konsequent durchziehen. Wem fällt da nicht sofort die Koblenzer Truppe Metal Inquisitor ein und um genau diese und ihr neues Album "Panopticon" geht es hier! Fans der Band mussten lange warten, doch um es vorwegzunehmen: Das Album ist der Hammer! Ok, so wirklich überraschend ist das natürlich nicht, denn die Jungs aus Koblenz haben ja eigentlich noch nie was Schlechtes rausgehauen. (Wäre auch ziemlich bekloppt, wo sie sich doch immer ordentlich viel Zeit für ein neues Werk nehmen) Auch auf "Panopticon" gibt es klassischen Heavy Metal der Marke NWoBHM mit geilen Riffs und coolen Melodien. Dabei schafft es die Band ihrem Sound immer noch etwas ungeschliffenes, sogar leicht kauziges anzuheften. Die Musik auf der Platte ist absolut zeitlos, hätte vor 30 Jahren hervorragend funktioniert und auch in 30 Jahren werden Metaller mit gutem Geschmack ordentlich Freude an dieser Band haben, da bin ich mir ganz sicher! Ein verdammt geiles Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. FREE FIRE ZONE
02. CHANGE OF FRONT
03. BEYOND NIGHTMARES
04. TRIAL BY COMBAT
05. SHOCK TACTICS
06. RE-SWORN THE OATH
07. SCENT OF FEAR
08. WAR OF THE PRIESTS
09. DISCIPLINE AND PUNISH

Barfight - Nothing But A Roadtrip

Barfight  Nothing But A RoadtripLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 18:10 min.

Genre: Heavy Metal/ Stoner Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Seid Ihr es leid, Eure Ace-Of-Base-Best-Of-CD in Dauerrotation hören zu müssen? Dann besorgt Euch neuen Hörspaß! Beispielsweise die just im Jänner auf die Menschheit losgelassene EP 'Nothing But A Roadtrip' der argentinischen Krachkapelle Barfight. Geboten wird ein (es auf immerhin knapp 19 Minuten bringender) Hybrid aus schmutzigem Heavy Metal und knackigem Wüstenrock, der nicht nur Fans der alten Black Sabbath gefallen dürfte. Innerhalb der gesteckten Grenzen gestalten die Jungs aus Rosario ihre vier Stücke recht abwechslungsreich: 'Road Dreams' kommt recht groovig daher; 'Crash & Burn' ist verspielt, aber auch vertrackter; auf 'Bleeding Out' kommt als zweite Stimme Gegrowle zum Einsatz; 'Running Scared' wiederum kommt recht dynamisch daher.
Besonders hervorzuheben ist die Stimme des Sängers, der niemals in die Eierkneiferliga abzudriften droht, sondern eher wie eine Mischung aus Ozzy Osbourne und John Garcia klingt.
Die Produktion könnte einen etwas besseren Sound vertragen, geht aber noch in Ordnung.

Bisher erschien 'Nothing But A Roadtrip' lediglich in digitaler Form; ich könnte mir aber vorstellen, dass ein interessiertes Label den Kram auf Vinyl herausbringt. Verdient hätte er es nämlich.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Crash & Burn
02. Running Scared
03. Road Dreams
04. Bleeding Out

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