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Ancst - Abolitionist

Ancst  AbolitionistLabel: Lifeforce Records

Spielzeit: 27:56 min.

Genre: Black Metal trifft Hardcore

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Leute, habt Ihr keine Freundinnen, oder irgendeine Art von Privatleben? Ich frage deshalb, weil die Kollegen von Ancst seit der zuletzt von mir besprochenen Split mit King Apathy vom August 2017 (Review hier!) eine weitere Split (mit Depravation), zwei komplette Longplayer und 'ne Compilation herausgehauen haben... Aber egal, woran dies liegt, wenden wir uns der Musik auf "Abolitionist" zu: Tja, was soll ich dazu sagen? Fand ich die Songs auf der oben erwähnten Split noch ganz ok, so muss ich leider vermelden, dass mir das Material auf der vorliegenden EP so gar nicht zusagt. Die Band verzettelt sich in einer obskuren Mischung aus 2. Liga-Black Metal und Hardcore, die so gar nicht zünden will. (Dass ich überall lesen kann, hier würde es sich Crust/Black Metal handeln, kann ich übrigens so gar nicht nachvollziehen. Freunde der Sonne, wo hört Ihr denn hier Crust??? Ich jedenfalls nirgendwo...) Nö, das Teil berührt mich so gar nicht (und wenn, dann eher negativ!) und dass man auf die CD-Version noch die beiden Songs der Split mit Depravation und 'nen weiteren Bonustrack drauf gepackt hat, kann daran auch nicht wirklich was ändern. Diese Mucke ist definitiv nicht meine Baustelle!

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

01. VICIOUS CYCLE
02. SELF-CLEANSING
03. FALLEN ARCHETYPE
04. DEGRADATION & SUBORDINATION
05. CALL OF THE ENDLESS ROAD (CD ONLY)
06. THE OLD DARKNESS (CD ONLY)
07. GEHENNA OF FIRES (CD ONLY)

Demonbreed - Hunting Heretics

demonbreed 2018Label: Testimony Records

Spielzeit: 19:11 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

So, mit 'Hunting Heretics' erscheint noch kurz vor dem Happy-Lemmy-Day ein weiteres gutklassiges Oldschool-Todesbleiwerk. Das Anfang 2015 gegründete Quartett um die drei ehemaligen Lay-Down-Rotten-Haudegen Daniel 'Mett-God' Jakobi (Gitarre, Backing-Vocals), Jost Kleinert (Vocals) sowie Johannes Pitz am E-Bass präsentieren uns nach dem 2016 erschienen Debütalbum 'Where Gods Come To Die' fünf neue Stücke, die zumeist im Midtempo gehalten mit höllischem Groove alles niederwalzen, was nicht bei drei im Luftschutzbunker ist. Schade bloß, dass die fünf Stücke ratzfatz durchgehört sind und man sich daher rasch einen zweiten Longplayer der Marburger erhofft.

Die EP der Hessen erscheint als ein auf 300 Exemplare limitiertes Digipack, man sollte also schnell zugreifen.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Fear the Verdict
02. Deadly Superstition
03. Confessions in Fire
04. Suprema
05. Hunting Heretics

Vardan + Triebtat - Split

vardan 2019Label: War Against Yourself Records

Spielzeit: 36:56 min.

Genre: Black/Doom/Ambient + Black Metal

Info: Vardan; Triebtat

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

In meiner Kritik zum neuen Vardan-Album "Dirty and bloody nails from the forest" (Review hier!) hatte ich sie ja schon angekündigt, hier kommt sie nun: Die exquisite Split-CD, auf der sich Vardan und Triebtat die Ehre geben. Den Anfang macht der Italiener, doch wer sich auf eine Fortsetzung des "Back to the roots"-Sound des oben erwähnten Albums freut, der tut dies umsonst. Denn die drei präsentierten Songs sind so zwei bis zweieinhalb Jahre alt und damals steckte Herr Vardan noch tief in seiner Black Doom/Ambient-Phase. Demnach geht es hier sehr langsam und sphärisch zur Sache, wobei die durchaus verzweifelt anmutende Atmosphäre durch die "Geräusche" des Protagonisten (Gesang kann man das echt nicht nennen, hört sich eher an wie Gollum mit 'nem Frosch im Hals!!) hervorragend verstärkt wird. Gefällt mir ausgezeichnet! Weiter geht es dann mit den Kollegen von Triebtat, die mit ihren bisherigen Split-Beträgen schon recht überzeugende Songs dargeboten haben. Dabei ist der musikalische Anteil gar nicht mal so aussergewöhnlich, Midtempo-Black Metal, der so ein bisschen in die Depri-Ecke schielt. Doch wenn sich der Gesang von Frontmann M.F. (der übrigens noch in zig anderen Bands unterwegs ist, bzw. war...) dazu gesellt, wird es so richtig geil. Denn diese Stimme ist eine grandiose Mischung aus "extrem bösartig" und "total irre" (quasi Thanos trifft auf den Joker!) und begeistert mich enorm. Dadurch wird der Sound von Triebtat zu etwas sehr eigenständigem und lässt mich hoffen, dass die Band in Kürze mit einem richtigen Longplayer aufwartet. Bis dahin muss und diese Split genügen, die ich mit gutem Gewissen empfehlen kann!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Vardan - S.F.T.W. Part: I
2. Vardan - S.F.T.W. Part: II
3. Vardan - S.F.T.W. Part: III
4. Triebtat - (Intro) The First Step to...
5. Triebtat - Mental Disorder
6. Triebtat - Happy Suicide

Slegest - Introvert

Slegest  IntrovertLabel: Dark Essence Records

Spielzeit: 31:45 min.

Genre: Hard Rock mit Death Metal Gesang

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Da ich kein so großer Fan von diesen "Black'n'Roll" Geschichten bin, war Slegest für mich bislang eher Semi-Interessant, man hat mal reingehört - mehr aber auch nicht. Mit dem neuen Longplayer "Introvert" ändert sich das ein wenig. Denn mit Black Metal hat das hier auch im Entferntesten nichts mehr zu tun, auch mit Death Metal nur noch ganz rudimentär. Was auf der Platte präsentiert wird, ist eigentlich nichts anderes als solide gespielter Hard Rock (von mir aus auch Rock'n'Roll...), der völlig Genre-Untypisch mit einem dem Death Metal entlehnten Gesang "verfeinert" wird. Also es gibt hier keine wirklichen Growls zu hören, sondern eine sehr räudige, erdige Stimme von Ex-Vreid-Sänger Stig Ese. Eine mehr als ungewöhnliche Mischung, die höchstwahrscheinlich nicht auf allzu viel Gegenliebe stossen wird - mir gefällt's auch nicht ganz so doll. Aber es ist eine mutige, im Grunde genommen saucoole Idee, die sich natürlich volle Lotte zwischen alle Stühle setzt. Die Hardrocker werden mit dem Gesang nichts anfangen könne und die Kollegen aus dem Extrem-Metal-Sektor werden den Spaß wahrscheinlich viel zu "soft" finden. Ich finde "Introvert" im Großen und Ganzen recht nett (auf jeden Fall kann ich mit der Band nun mehr anfangen, als vorher...), aber für die ganz großen Jubelausbrüche reicht es mitnichten.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Blodets varme gjennom meg 03:52
2. Undergangens tankesmed 03:09
3. Maler lys i mørketid 03:03
4. Da brenne i glåsi 05:17
5. I den sanne flamme 03:39
6. Dødskyss 04:03
7. Leitar 04:42
8. Den onde sirkel 04:00

Deadborn - Dogma Anti God

deadbornxxl2018 Label: Apostasy Records

Spielzeit: 35:12 min.

Genre: Technical Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das Krachkommando Deadborn treibt seit 2002 von der baden-württembergischen Metropole (he he, kleiner Scherz) Baden-Baden aus sein Unwesen in der Extrem-Metal-Szene und präsentiert, nachdem man sich sechs Jahre Zeit gelassen hat, ein neues Album herauszubringen, anno 2018 mit 'Dogma Anti God' sein Drittwerk.

Geboten werden auf etwas mehr als 35 Minuten acht brutale Todesblei-Attacken sowie ein wohl als Interludium gedachtes Instrumentalstück ('Zero Moment Of Truth'). Die Stücke sind in der Tat recht technisch ausgefallen, auch wenn die schiere Brutalität und die eine oder andere Melodie hier sicherlich eine gleichberechtigte Rolle im Sound der Süddeutschen spielen; die Mucke ist also auch für Death-Metal-affine Nichtmathematiker im vollen Umfang rezipierbar. Positiv ist zudem, dass jeder einzelne Song weder zu kurz noch zu lang ausfällt - hier werden also keinerlei Gefangene gemacht, aber auch keine riskanten Überholversuche gestartet. Punkt.
Aufgenommen wurde der Spaß im Kohlekeller Studio, das Gebotene bretzelt also entsprechend amtlich.

Fazit: Wer seinen Death Metal reichlich brutal und etwas technischer mag, macht mit dem Erwerb der neuen Deadborn-Scheibe ganz, ganz sicher gar nichts falsch. Für Fans von unter anderem Suffocation und Decapitated.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Veneration
02. Sense Of Delight
03. Canine Devotion
04. Dogma Anti God
05. Abortive Interment
06. Zero Moment Of Truth
07. Your Symbol Burns
08. Heretic Torment
09. Prayer In Exigence

Obliteration - Cenotaph Obscure

Obliteration  Cenotaph obscureLabel: Indie Recordings

Spielzeit: 39:42 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Leider ist dies hier kein neuer Longplayer der deutschen Obliteration, sondern diese Kollegen kommen aus Norwegen. Warum leider? Nun, weil die Niedersachsen 'ne saucoole Kapelle am Start haben und die Norweger eher zweite Bundesliga sind. So richtig grottenschlecht ist "Cenotaph obscure" zwar nicht, aber der gespielte Death Metal ist dann doch zu gewöhnlich und auch zu austauschbar, um mich zu Begeisterungsausbrüchen hinreissen zu lassen. Ein großer Schwachpunkt der Platte (übrigens schon das vierte Album der Band!) ist schlicht und ergreifend, dass die Songs einfach zu lang sind. Dafür ist die Mucke einfach zu sehr Standart-Gerödel, um Songs mit bis zu acht Minuten Spielzeit die komplette Länge vernünftig mit Leben zu füllen. So bleibt mit nur festzustellen, dass die CD ganz nett ist, sonst aber nicht viel Dolles zu bieten hat.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Cenotaph Obscure 05:44
2. Tumulus of Ancient Bones 05:04
3. Orb 01:44
4. Eldritch Summoning 08:05
5. Detestation Rite 06:37
6. Onto Damnation 05:26
7. Charnel Plains 07:02

Empty - Vacio

 Empty  Vacio Label: Osmose

Spielzeit: 42:07 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Da existiert diese Band jetzt schon seit 1995 und gehört damit zu den Urgesteinen der spanischen Black Metal-Szene, aber mal ganz ehrlich: Wer von Euch hat schon mal was von Empty gehört? Also ich nicht und nach dem akustischen Einverleiben ihres neuen Albums "Vacio" möchte ich mal behaupten: Sehr schade. Denn was die Spanier hier präsentieren, ist definitiv keine 08/15-Kost. Ihr wütender Black Metal (die rasanten Prügel-Passagen sind schon ziemlich cool!) wird sehr geschickt mit ausgesprochen geilen Melodien, einem guten Schuss Pathos und anderen Spielereien veredelt. Doch keine Sorge, die Band verliert nie aus den Augen, dass es sich hier um bitterbösen Black Metal handelt! Die Atmosphäre ist tiefschwarz, die ungezügelte Aggression ist förmlich greifbar und die Stimme von Sänger Drizzt (der übrigens auch noch bei Cryptic Wanderings (Review zu deren letztjährigem Album "You shall be there" hier!) und deren Vorgängerformation Amnion trällert!) versprüht Gift und Galle und trieft so richtig schön ätzend aus den Boxen. Insgesamt also ein wahrlich gelungenes Album, innovativ - ohne sich zu weit von den Wurzeln zu entfernen, so gefällt mir das! Gut gemacht!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Yellow Rain 03:02
2. Empty 06:35
3. The Rope at the Mill 04:48
4. We All Taste the Same for the Worms 05:31
5. The Night Remains for Who Is 06:37
6. The Pilgrim of Desolation 05:15
7. Filandom Under the Sign of Misfortune 10:19

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