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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsMaim - Ornaments of Severity

Antlers - Beneath.Below.Behold

antlers coverxxlLabel: Totenmusik (CD) & Ván Records (Vinyl)

Spielzeit: 51:13 min.

Genre: Atmospheric Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Na wer sein Album direkt mit dem längsten Song startet ("Theôm" ist gut elf Minuten lang!), der traut sich definitiv was! Aber die Leipziger Musiker können es sich leisten, denn sie überzeugen mit einer gewaltigen Qualität und einem Händchen für beindruckende und intensive Songs. Der Begriff "Atmosphärischer Black Metal" passt hier schon, wer jetzt aber an überladenes Keyboard und mit Hall überdeckte Viking-Chöre denkt, der irrt gewaltig. Die Kollegen erschaffen eine packende Atmosphäre, die sich elegant zwischen Schönheit und Aggression hin und her schlängelt und das mit nur ganz dezent eingesetzten "künstlichen Klängen". Ich bin ja von dieser Kombination immer wieder fasziniert, wenn sie funktioniert - und das tut sie bei Antlers ganz hervorragend. Die Tracks sind ausgezeichnet, die Geschwindigkeit wechselt gekonnt zwischen Raserei und gediegenem Mid-Tempo und der Gesang ist ebenfalls wohltuend irgendwo zwischen bedrohlich, melancholisch und verzweifelt angesiedelt - traumhaft! Das zweite Album der Band ist geradezu ein Paradebeispiel für ein extrem homogenes Werk, da stören auch die zwischendurch eingestreuten Instrumentalstücke nicht, ganz im Gegenteil, sie runden dieses herrliche Stück Musik nur noch ab! "Beneath.Below.Behold" funktioniert aber auch wirklich am allerbesten als Einheit, sozusagen als ein extrem langes Stück. Einzelne Teile herauszubrechen und für sich zu präsentieren, würde diese wunderbare Einheit sofort zerstören - man muss sich die Platte definitiv in Ruhe am Stück anhören, sonst entwickelt sich der Zauber der Musik nicht. Ich möchte es mal als "bodenständigen" Atmospheric Black Metal bezeichnen, was uns die Herren hier kredenzen und das begeistert mich voll und ganz. Einzig der Sound kann mich nicht komplett befriedigen, da hätte ich mir eine etwas klarere Produktion gewünscht, so klingt es eher, als hätte man zwischen Ohren und Kopfhörer 'ne Serviette gepackt. Ist jetzt kein Weltuntergang, aber ich bin mir sicher, anders würde der Spaß einfach noch besser klingen. Trotzdem ist die Scheibe wirklich großartig geworden und präsentiert eine ausgereifte Band, die sich mit ihrer Eigenständigkeit schon jetzt eine ganz eigene Nische geschaffen hat - Respekt!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Theom
2. Heal
3. Nengures
4. Beyond The Golden Light
5. Metempsychosis
6. Drowned In A Well
7. Off With Their Tongues
8. The Tide
9. Lug´s Waters

Morbosidad - Corona de epidemia

MorbosidadLabel: Nuclear War Now

Spielzeit: 32:38 min.

Genre: War Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Schön, was neues von einer meiner Lieblings-Krawall-Kapellen zu hören, nämlich Morbosidad! Obwohl das Teil so neu gar nicht ist, erschien die LP-Version ja schon im Dezember des letzten Jahres. Nun gibt es auch die MC und CD Version, mit anderem Cover (von Chris Moyen - also wie immer saugeil!!!), aber unveränderter Tracklist. Wer die Kollegen bereits kennt, kann bedenkenlos zuschlagen, denn es gibt den erwarteten akustischen Overkill: Ultra-Brutal, schön räudig und böse bis ins Mark. Nicht ganz so primitiv wie Blasphemy, was ich persönlich aber als genau richtig dosiert erachte. Dass die Band dann auch noch auf spanisch trällert (die Kollegen haben ja bekanntlich einen mexikanischen Background) gibt dem Ganzen noch einen zusätzlichen Kick, denn man glaubt es kaum (normalerweise ist diese Sprache ja sehr wohlklingend...), aber so kommt man noch erheblich giftiger und aggressiver rüber. Ich werde von Morbosidad auch dieses Mal wieder ausgezeichnet unterhalten und kann die Platte nur wärmstens weiterempfehlen! Kaufen, hören, ausrasten!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Muerte suicidio 03:44
2. Corona de epidemia 03:40
3. Cordero de Cristo 02:32
4. Eucaristía 04:02
5. Transtorno mental 02:11
Side B
6. Condena y castigo 02:13
7. Difunto 02:23
8. Maldición 02:46
9. Sepulcro de Cristo 03:56
10. Crudeza 02:46
11. D.E.P. 02:25

Schrat -Alptraumgänger

schrat albtraumgngerxxlLabel: Folter Records

Spielzeit: 48:13 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Was für eine fiese Lache klingt uns denn da im Intro entgegen? Ein gelungener Einstieg in den dritten Longplayer der Augsburger Black Metal Formation Schrat. Drei Jahre nach ihrer "Artefakt"-EP gibt es also wieder gepflegten Old School Black Metal auf die Ohren, der mir ausgesprochen gut gefällt. Hier gibt es keinen Firlefanz, kein überflüssiges Tralala, es wird gepflegt der satanischen Aggression gehuldigt und man prügelt sich derbe brutal und zumeist ordentlich rasant durch die Songs. Norwegisch angehaucht sind die Gitarren auf "eiskalt" gestimmt und auch wenn sich ein Schrat meines Wissens ja primär im Wald aufhält habe ich beim Genuss dieses Albums strahlend weisse Gletscher vor meinem geistigen Auge. Die Kollegen orientieren sich gekonnt an den Wurzeln der sogenannten "Second Wave" des Black Metals und das machen sie wirklich ausgezeichnet. Ich bin schwer begeistert von "Alptraumgänger" und dass die Texte auch noch alle auf deutsch sind, ist die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Als kleinen Bonus gibt es dann noch vier Live-Aufnahmen von 2017, die ebenfalls (gerade auch vom Sound!) voll und ganz überzeugen. Geile Platte, im besten Sinne altmodisch und herrlich brutal - da gibt es echt nichts zu nörgeln!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Intro
2. Alptraumgänger
3. Masken Des Schweigens
4. Gräberland
5. Wolf ist Erwacht - Adams Sohn Zerfetzt
6. Taumel (Instrumental)
7. Rausch (Instrumental)
8. Knochenkult
9. Kriegsgericht
10. Endzeitphilosophie
11. Eruption

Vyre - Weltformel

Vyre  WeltformelxxlLabel: Supreme Chaos Records

Spielzeit: 52:18 min.

Genre: Sci-Fi Symphonic Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Also, das (viel zu lange!) Intro "Alles auf Ende" erinnert mich dezent an die Klänge des EBM-Klassikers "Willkommen in der schwarzen Zone". Aber den Song kennt hier eh keine Sau und ich will auch nicht sofort abschweifen... Vier Jahre nach "The initial frontier 2" haben die Bielefelder ihr neues Werk fertig gestellt und es wird spacig, bombastisch - und gar nicht mal so schlecht! Klar sind die Keyboardklänge allgegenwärtig, aber es wird nicht kitschig und man wird auch nicht mit akustischem Zuckerguss zugekleistert! (Also, auch Diabetiker dürfen gefahrlos hier mithören!!) Garniert mit einem nicht zu garstigen Keifgesang (plus Klargesang) decken die Songs die gesamte Bandbreite von "hart" bis "zart" ab und man merkt, dass sich die Jungs sehr viel Mühe gegeben haben und ihr neues Album ausgesprochen anspruchsvoll in Szene gesetzt haben. Dass der Funke trotz allem nicht so wirklich bei mir überspringen will, hat also nichts mit fehlendem Niveau oder Können zu tun, ich bin einfach kein großer Freund dieser Symphonic Metal-Geschichten und werde wohl auch keiner mehr. Wer allerdings schon ganz heiß auf das Comeback-Album von Dimmu Borgir ist und sich auch mit einer "Light-Version" (will heißen, nicht ganz so brutalen Version) der Norweger anfreunden kann, der sollte unbedingt mal in "Weltformel" reinhören!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Alles auf Ende 04:56
2. Shadow Biosphere 07:49
3. Life Decoded 07:52
4. Tardigrade Empire 08:43
5. The Hitch (We Are Not Small) 05:46
6. We Are the Endless Black 07:31
7. Away Team Alpha 09:41

Evolucija - Hunt

Evolucija  HuntxxlLabel: Pure Steel Records

Spielzeit: 39:01 min.

Genre: Melodic Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Es gibt neben den Black Metallern von The Stone also doch noch weitere Metal-Bands in Serbien! Die Band Evolucija existiert jetzt auch schon seit 2007 und präsentiert mit "Hunt" ihren dritten Longplayer. Fun-Fact am Rande: Bis 2011 war die Truppe ein kleines Familienunternehmen mit Mutti als Sängerin, Vati am Bass und die beiden Söhne haben Gitarre und Trommel bedient - gibt es ja auch nicht alle Tage zu bestaunen. Mittlerweile sind aber nur noch die älteren Semester übrig geblieben... Musikalisch gibt es melodischen, "Female-Fronted" Wohlfühl-Metal, der aber leider über ein recht bescheidenes Niveau nicht hinauskommt. Also, die Band ist nicht wirklich schlecht, handwerklich ist das schon ok, aber im internationalen Vergleich kann man Bands wie Nightwish und Co nicht das Wasser reichen. Dafür überzeugen die Serben mit einem Charme, den man sich auch mit viel Geld und fetter Plattenfirma nicht erkaufen kann. Deshalb würde ich ganz persönlich (auch wenn man bei Evolucija wirklich nur Standart-Mucke geboten bekommt...) "Hunt" dem letzten Nightwish-Werk definitiv vorziehen. Hier geht es noch grundehrlich zur Sache, man hat hörbare Freude an dem, was man tut und das macht einfach Spaß! Und der herrliche Akzent von Sängerin Ilana tut das Seine noch dazu und macht die ganze Sache noch sympathischer! Deshalb: Alle Daumen hoch für Evolucija!!!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Hunt
2. A Rose With No Name
3. Velvet Cage
4. Poet
5. Reflections On A Blade
6. Portrait
7. How I Wish
8. Lonely
9. Remorse
10. Metamorphosis

Mortiferum - Altar of Decay

Mortiferum  Label: Blood Harvest (CD) + Profund Lore (LP)

Spielzeit: 22:18 min.

Genre: Death/Doom

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ganz ehrlich, bei so einem schweinegeilen Coverartwork kann man doch eigentlich schon blind davon ausgehen, dass die Mucke so richtig räudig, dreckig und volle Lotte böse ausfällt, oder? Und so ist es auch, die Truppe aus Amerika zelebriert einen extrem vermoderten und ranzigen Death/Doom, der mich von Beginn an verzaubert hat! Gekonnt pendelt man zwischen "lava-langsam" und brutalen Gewaltausbrüchen hin und her und verbreitet eine herrlich abgefuckte Atmosphäre. Also, wenn Ihr mal wieder viel zu viel gute Laune mit Euch herumschleppt, zieht Euch "Altar of decay" rein und dieses Problem hätte sich ruckzuck erledigt. Wer Freude an Bands wie Sorrow oder Symphony of Grief hat, der muss hier eigentlich zuschlagen, sonst verpasst er (oder sie!!) echt was! Ein verdammt geiles Debüt! Kam übrigens schon im letzten Jahr bei mehreren Labels als Kassette heraus (für die Statistiker unter Euch!), aber das dürften nur die Wenigsten mitbekommen haben. Hach, ich liebe so einen dreckig/kaputten Sound, ich bin echt total begeistert! Hoffentlich gibt es bald schon Nachschub von den Kollegen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Altar of Decay 07:00
2. Blood Chasm 05:27
3. Vitiated Mortality 05:03
4. Grave Invocation 04:55

Thy Feeble Saviour - And Darkness Fell

Thy Feeble Saviour  Label: Hells Headbangers

Spielzeit: 31:10 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Da will ich gerade denken: "Oh, wie originell - ein Glocken-Intro...", da bricht dieses unvermittelt ab und macht einem wahren Black Metal-Tornado Platz! Wow, die Amis von Thy Feeble Saviour machen echt keine Gefangenen und ballern sich in Höchstgeschwindigkeit durch ihre Songs. Ultra-Brutal, wunderbar ätzend und durch und durch satanisch - so einfach prügelt man eine ausgezeichnete Black Metal Scheibe ein! Hier gibt es echt nichts zu meckern und manchmal erinnern mich die Kollegen sogar an die großartigen Profanatica - ich glaube, mit einem solchen Vergleich kann man im Hause Thy Feeble Saviour leben, oder? Hervorheben möchte ich auch noch den ausgezeichneten Sound, der sich perfekt an die Mucke anpasst (nie zu matschig, aber auch nicht zu clean!) und diese gelungen abrundet. Ok, mit 'ner knappen halben Stunde Spielzeit ist auch dieser "Longplayer" ordentlich zu kurz, aber dafür ist die Musik schweinegeil! Dufte, dass sich die Musiker vor zwei Jahren (nach einer mehrjährigen Pause) wieder zusammengefunden haben, ihre Platte hat echt Potential!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Corpse of the Crucified
2. Engulfed in Abhorrence
3. Torture Stake
4. And Darkness Fell
5. Provoked Crucifixion
6. Procession to Calvary
7. Destruction of the Holy Sepulchre
8. Scourge Him
9. Obscenity of the Cross
10. Carrion for Beasts
11. Disgrace the Throne
12. Darkest Path to Death
13. Crurifracture (The End)
14. Mocked and Despised

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