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Blot & Bod - Ligæder

Blot & Bod  LigæderLabel: Iron Bonehead 

Spielzeit: 32:10 min.

Genre: Black Metal trifft Punk

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Dreckig, rotzig, räudig - mit diesen drei Worten kann man das Debüt dieser dänischen Kapelle mehr als treffend beschreiben. Das ursprünglich 2017 veröffentlichte Teil wird gerade von Iron Bonehead auf Vinyl nochmal neu herausgebracht und das ist verdammt geil so, denn diese Scheibe ist ungelogen der Hammer! Das Trio spielt eine unwiderstehliche und verdammt brutale Mischung aus rauem Black Metal und Punk, die volle Lotte knallt. Und damit wir uns richtig verstehen, ich rede von Punk, keinem Crust, keinem Core, sondern guter alter Straßenköter-Punk. Diese Mischung ist so richtig schön abgefuckt und erinnert an die ganz alten Tage, in denen Black Metal und Punk noch viel enger miteinander verbunden waren, als sie es heute sind. Hört Euch einfach mal uralte Mayhem-Sachen an und Ihr wisst, was ich meine. Auf jeden Fall haben die Dänen diesen Geist verdammt gut eingefangen und mit ungeheurer Wucht, Wut und der passenden angepissten Stimmung eingespielt. Ich bin total begeistert von dieser Platte und kann nur jedem empfehlen, der auf so richtig schön kaputte Mucke steht, sich dieses Kleinod zuzulegen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Kom i hu 02:25
2. Ul 04:01
3. Auga 03:02
4. Blodstænkte fjer 03:15
5. Sindet styrter 02:13
6. Mit blodbad 02:14
Side B
7. Bær lig 03:01
8. Velt din gud 03:11
9. Når ulven glammer 01:40
10. Væk døde mænd 02:19
11. Ravne 03:15
12. Erindring 01:36

Degragore - From Sin To Redemption

Degragore  From sin to redemptionLabel: Satanath Records + Metal Ör Die Records + Rebirth The Metal Productions

Spielzeit: 38:10 min.

Genre: Brutal Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nach zwei rein digital erhältlichen EPs beehren uns die 2016 gegründeten ungarischen Death Metaller von Degragore mit ihren erstem Longplayer, auf dem sich auch einige Songs der "Kissing, Pissing, Vomiting"-EP befinden. Musikalisch wird uns sehr typischer Brutal Death Metal geboten, nahe am Grindcore gelagert. Diese Nähe fällt vor allem beim Gesang auf, der sich verwegen zwischen extrem gutturalem Röcheln und markanten Pigscreams bewegt. Ansonsten muss man noch festhalten, dass sich die Kollegen nicht ausschliesslich im Highspeed-Bereich aufhalten, sondern sich immer wieder auch dem Midtempo widmen. Insgesamt ist das Album also 'ne runde Sache, die den Liebhaber solch extremer Klänge sicherlich ganz gut unterhält, etwas aussergewöhnliches stellt "From sin to redemption" aber definitiv nicht dar. Solide Knüppel-Kost halt, vom denen wir alle sicherlich genug im CD-Regal stehen haben. Ob man dieses Werk unbedingt dazustellen muss? Nicht unbedingt, aber wenn man das Teil irgendwo preiswert erstehen (oder tauschen) kann, macht man nicht viel falsch!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. I.N.R.I. 02:32
2. Newborn Sacrifice 02:56
3. Cannibal Priest 03:42
4. Path to Self Destruction 02:44
5. Book of Sin 03:58
6. Church of Blasphemy 03:00
7. Redemption (Believe in Yourself) 02:25
8. Down to the Cellar 03:34
9. Eaten by Pigs 02:15
10. Kissing, Pissing, Vomiting 04:50
11. Forgive Me... 03:08
12. The Cross 03:06

Rotting Christ - The Heretics

rotting Christ The HereticsxxlLabel: Season of Mist

Spielzeit: 43:36 min.

Genre: Bombast Dark Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 15. Februar 2018

Freunde des letzten (erstklassigen!) Longplayers "Rituals" dürfen sich freuen, denn die Griechen haben mit "The Heretics" ihren Stil definitiv zementiert und knüpfen quasi nahtlos an den Vorgänger-Tonträger an. Das heisst, es geht weiterhin bombastisch, majestätisch und pompös zur Sache! Aber keine Sorge, es wird mitnichten mit Zuckerwatte um sich geworfen, man hat sich eine gewisse Grundhärte bewahrt - auch wenn diese natürlich nichts mehr mit früheren Glanztaten zu tun hat (diese Zeiten sind nun mal vorbei...). "The Heretics" ist ein wunderbar homogenes und in sich stimmiges Werk geworden, das den Hörer von einem Höhepunkt zum nächsten bringt. (Also musikalisch...) Rotting Christ verstehen es ausgezeichnet, in einem Gebiet, das die Gefahr im Kitsch zu verenden stets mit sich trägt, Akzente zu setzen und trotz hoher musikalischer Qualität nie die Bodenhaftung verliert. Im direkten Vergleich mit "Relicts" kann die Platte zwar nicht ganz mithalten, aber das sind lediglich Kleinigkeiten (man vergleicht einfach automatisch). Mir gefällt's auf jeden Fall richtig gut, die Band hat genau das abgeliefert, was ich (und sicherlich auch viele andere Freunde der gepflegten Unterhaltung!) erwartet habe und wann bekommt man das schon mal im Leben? Im Ernst, die Platte ist echt gut geworden - kauft sie Euch!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. In The Name of God (04:14)
2. Vetry Zlye (Ветры злые) (03:13)
3. Heaven and Hell and Fire (04:52)
4. Hallowed Be Thy Name (05:06)
5. Dies Irae (03:46)
6. I Believe (ΠΙΣΤΕΥΩ) (03:42)
7. Fire God And Fear (04:50)
8. The Voice of the Universe (05:23)
9. The New Messiah (03:07)
10. The Raven (05:23)

Sol De Sangre + Panico Al Miedo - La senda de la muerte (Split)

Sol xxlDe SangreLabel: War Anthem Records

Spielzeit: 16:12 min.

Genre: Death Metal

Hörprobe: Youtube

Info: Sol De Sangre; Panico Al Miedo

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wie geil ist das denn? Da haben sich die beiden Bands Sol De Sangre (Kolumbien) und Panico Al Miedo (Spanien) zusammengetan, um auf dieser EP Coverversionen bekannter Death Metal Klassiker zum Besten zu geben. Ich merke schon, wie Ihr gerade denkt: "Wie unoriginell - und ausserdem kann das ja gar nicht stimmen, schliesslich sind die Songtitel ja auf Spanisch!!". Das ist ja das Geile!!! Die Kollegen hatten nämlich die grandiose Idee "Revel in flesh" (Entombed), "Before the creation of time" (Unleashed), "Pull the plug" (Death) und "Twisted truth" (Pestilence) einfach mal in ihre Muttersprache zu übersetzen und somit auf Spanisch auf die Menschheit loszulassen. Das Ergebnis ist verdammt cool ausgefallen und da ich eh ein Freund von gut gemachten Covern bin, finde ich diese EP absolut schweinegeil! Darüberhinaus lernt man noch zwei hochinteressante Bands kennen, von denen mich die Kolumbianer ganz besonders begeistert haben, deren im letzten Jahr erschienene CD Sol De Sangre ich unbedingt mal antesten muss. (Kleines Update: Hab ich mittlerweile gemacht und das Teil ist noch geiler als die beiden Songs dieser EP!!!) Sehr coole und originelle Geschichte, diese Split!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Festin de la carne - SOL DE SANGRE (3:41)
2. Antes de la creación - SOL DE SANGRE (3:56)
3. Desconéctame - PANICO AL MIEDO (4:32)
4. Verdad Vil - PANICO AL MIEDO (4:04)

Neanderthalensis - Rain over scorched earth (MC)

NeanderthalensisLabel: Corpse Torture Records

Spielzeit: 38:01 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Neanderthalensis ist ein neues Ein-Mann-Unternehmen aus München. Dahinter steckt der Herr Swartaz Wulfaz und dieser hat sich voll und ganz dem Black Metal verschrieben. Auf seinem ersten Demo "Rain over scorched earth" macht er zumindest keine Gefangenen und präsentiert eine extrem brutale Orgie der Gewalt. Der Gesang ist ordentlich verzerrt, was die Sache so richtig fies macht, musikalisch geht es eher in die Cascadian-Ecke. Das funktioniert bei den ersten beiden Songs auch sehr ordentlich, wobei man mit deren Länge von über acht Minuten schon nah an die Grenze kommt, wo es irgendwann (ob der auftretenden Monotonie) nicht mehr interessant, sondern öde wird. Und hier liegt auch das Problem beim abschliessenden Track "Take your fists and make your life" - er ist mit 21:23 einfach ein ganzes Stück zu lang. Zwar beginnt er recht langsam, so dass man zunächst den Eindruck bekommt, der Stil würde sich vielleicht ein wenig ändern, doch nach kurzer Zeit geht das Geprügel wieder los und das reicht dann doch nicht, um eine solche Spielzeit komplett auszufüllen. Und diese zwischendurch auftretenden, sehr seltsamen Sprach-Einspieler (die klingen, als ob da irgendwelche Typen völlig bekloppt in die Aufnahmen reinquatschen bzw. schreien...) finde ich ganz persönlich total deplatziert. Trotzdem ist "Rain over scorched earth" ein gut gemachtes Debüt-Demo, das zwar noch deutlich Luft nach oben lässt, aber auch vielversprechende Ansätze bietet. Einfach mal reinhören, mal schauen, was da in Zukunft noch auf uns zukommt!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Claim Your Only Life (or Someone Happily Will) 08:19 
2. Pity Is the Worst Thing You Can Give Someone 08:19 
3. Take Your Fists and Make Your Life 21:23

Iteru - Ars Moriendi

IteruLabel: Helter Skelter Productions

Spielzeit: 34:26 min.

Genre: Death/Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die aus Belgien stammende Formation hat sich auf ihrem Debüt mit Haut und Haar dem Death/Doom verschrieben, der darüber hinaus so ein klein wenig in die Melodic/Gothic-Ecke schielt. Das ist eigentlich eine gute Idee, denn von dieser Mucke kann es ja wirklich nie genug geben, doch leider ist die Umsetzung noch ziemlich holprig ausgefallen. Die Ansätze sind durchaus vielversprechend, doch einfach noch nicht ganz durchdacht, so dass man als Hörer hier und da mal kurz zusammenzuckt und denkt "Aua, was war das denn?". Vielleicht hat man das Album einfach ein bisschen zu früh eingespielt, wobei ein erstes Werk natürlich noch ein paar Schwächen haben darf. Insgesamt kann man "Ars Moriendi" als "ganz ok" bezeichnen, aber das Teil hat definitiv noch viel Luft nach oben zu bieten.

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

Side A
1. Through the Duat 09:35
2. We the Dead 06:15
Side B
3. Salvum Me 08:24
4. To the Gravewarden 10:12

Sammas' Equinox - Pilgrimage/Boahjenásti

Sammas' EquinoxLabel: Signal Rex

Spielzeit: 33:23 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die finnischen Black Metaller von Sammas' Equinox präsentieren auf dieser CD ihre beiden Demos "Pilgrimage" (2016) und "Boahjenásti (2017), was ich für eine sehr gute Idee halte, denn beide Veröffentlichungen sind richtig gut, so dass es eine Schande gewesen wäre, sie nicht einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Beginnen wir mit "Pilgrimage", dies startet mit einem wunderbaren Ambient-Intro, das mir so hervorragend gefällt, dass ich mir glatt ein ganzes Album mit dieser Mucke vorstellen könnte. Die beiden folgenden Stück sind sehr ordentlich gemachter, räudiger Underground Black Metal, der zwar nichts weltbewegendes bietet, aber dennoch zu gefallen weiss. Der Sound ist qualitativ natürlich auf Demo-Niveau, ich habe aber schon bedeutend schlechteres gehört. Als Outro gibt es dann ein fast schon schmerzhaftes Noise/Industrial-Stück zu hören, das sehr extrem daherkommt und deshalb ganz gut zum Rest passt. "Boahjenásti" präsentiert uns dann drei Songs, die sowohl qualitativ, als auch vom Sound eine deutliche Steigerung darstellen. Die beiden ersten Tracks sind vielleicht nicht mehr ganz so extrem, dafür aber strukturierter und durchdachter ausgefallen. Und dann kommt "Kuolonhenkäys", ein schleppender Viking Black Metal Midtempo-Stampfer, der mich sehr angenehm an die ganz frühen "Einherjer" erinnert. Sehr majestätisch, mit Gänsehaut-Atmosphäre und einem Ambient-Finale, welches das Ganze gekonnt abschliesst. Hat vom Stil her so überhaupt nichts mit dem Rest zu tun, gefällt mir aber mit Abstand am besten und ich fände es extrem cool, wenn die Band in dieser Art weiter musizieren würde!! Mal schauen, was das kommt... Insgesamt also eine gut gemachte Zusammenstellung, die eindeutig Lust auf mehr von Sammas' Equinox macht!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Side A
1. Introduction 03:25
2. Hyperborean Pilgrimage 05:36
3. Streams of Apollo's Blood 05:13
4. Outroduction 03:32
Side B
5. Shores of Pohjola 04:36
6. Fávdna's Arrow 04:28
7. Kuolonhenkäys 06:33

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