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Vardan - Dirty And Blood Nails From The Forest

Vardan  DirtyLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 42:36 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Liebe Jungs und Mädels, es ist wieder mal Zeit für ein wenig Vardan! Obwohl "ein wenig" gar nicht stimmt, denn es gibt die Mucke des fleißigen Italieners heuer im Doppelpack! Zu der Spilt mit den Jungs von Triebtat gibt es später 'ne Kritik, jetzt geht es erstmal um den neuen Longplayer mit dem schönen Titel "Dirty and bloody nails from the forest"! Und da schau her, der gute Mann hat seinen Sound ein bisserl verändert, so sind die Doom-Anteile erheblich zurückgenommen worden und der Hörer bekommt einen mehr klassisch bis bodenständigen Black Metal zu hören, dem mit einigen Keyboard-Klängen (die sich aber dezent im Hintergrund aufhalten!) noch ein guter Schuss Atmosphäre zugesetzt wird. Das Ganze kommt dadurch erheblich räudiger daher, als es zum Beispiel noch auf dem letzten Album "Unholy lightness summer" (Review hier!) zu hören war. Gefällt mir ganz ausgezeichnet, wie immer präsentiert Kollege Vardan erstklassigen Underground-Black Metal, diesmal wieder ursprünglich, dreckig und brutal - schöne Sache!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. I 07:01
2. II 04:30
3. III 06:35
4. IV 07:06
5. V 04:24
6. VI 06:23
7. VII 06:37

Sulphur Aeon - The Scythe Of Cosmic Chaos

sulphurxxl aeon 2018Label: Ván Records

Spielzeit: 51:29 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 21. Dezember 2018

Pünktlich zum Julfest legen uns Ván Records nichts geringeres als das Jahreshighlight unter den Tannenbaum und machen damit klar, dass dieser heidnische Brauch ab jetzt Cthulhu und den Großen Alten gewidmet ist. Also legt die Bibeln zur Seite und nehmt das Necronomicon zur Hand…
Die ersten Töne des Openers „Cult Of Starry Wisdom“ nehmen uns erneut mit auf eine Tauchfahrt nach R´lyeh. Doch schon bald nach dem sanften Ablegen kommt ein Sturm auf und treibt uns unweigerlich in den Maelstrom aus vertonten Urgewalten, die dieses musikalische Werk prägen. Und ja, das Wort „Werk“ ist hier durchaus angebracht, denn Sulphur Aeon haben, ähnlich wie seinerzeit Dissection mit „Storm Of The Light´s Bane“, ein Gesamtwerk erschaffen, das vom ersten bis zum letzten Ton eine in sich geschlossene Reise in okkulte Welten darstellt.
Hier einzelne Songs hervorheben zu wollen ist vollkommen unmöglich, denn jede Note, jedes Riff, jedes Break ist genau dort, wo es sein muss, um dieses grandiose Gesamtbild zu erschaffen. Doch wer jetzt an Musiktheorie vom Reißbrett denkt, liegt völlig falsch. Die Kultisten um M. und T. agieren vollkommen ungezwungen und natürlich und geben sich wieder mal voll und ganz der reißenden Strömung in die Traumlande hin.
Wie man es von Sulphur Aeon kennt und erwartet paart sich ein Killer-Riff an das nächste und es ist dabei völlig unerheblich, welchem Genre es entsprang. Groovender Death Metal trifft auf rasenden Black Metal um in atmosphärisch getragene Verspieltheit überzugehen und in klassischen Heavy Metal Harmonien zu enden. Das musikalische Können aller Beteiligten steht hierbei natürlich wieder völlig außer Frage, denn jeder liefert an seinem Instrument das Äußerste ab, um diese Invokation der Alten perfekt vorzutragen und einen bis ins Detail optimierten Sermon zu kreieren. Gekrönt wird das ganze von der mächtigen Gesangsleistung von M., der sich so vielseitig wie nie zeigt und eine perfekte Mischung aus den verschiedensten Stimmlagen kreiert. Ja, selbst Clean-Vocals sind diesmal an einigen Stellen zu vernehmen und auch diese kommen absolut überzeugend und zu 100% songdienlich daher. Die Produktion ist klar und differenziert aber nicht zu überproduziert oder modern. Optisch umhüllt wird das Ganze wieder von einem tollen Artwork von Ola Larsson, der auch schon für die Gestaltung ersten beiden Alben verantwortlich war und die musikalische Stimmung stets perfekt einfängt.

Fazit: Sulphur Aeon sind sich, trotz Weiterentwicklung treu geblieben und haben ein enorm vielseitiges und stimmungsvolles Werk erschaffen, das jüngere Alben von Bands wie Behemoth locker in den Schatten stellt, und ein absolutes MUSS für jeden Death/Black Metaller ist. Hier stimmt einfach alles!

Marc N.

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Cult of Starry Wisdom 06:02
2. Yuggothian Spell 05:11
3. The Summoning of Nyarlathotep 06:14
4. Veneration of the Lunar Orb 05:13
5. Sinister Sea Sabbath 09:25
6. The Oneironaut - Haunting Visions Within the Starlit Chambers of Seven Gates 06:34
7. Lungs into Gills 05:54
8. Thou Shalt Not Speak His Name (The Scythe of Cosmic Chaos) 06:53

Hate Squad - Reborn From Ashes

HateSquadxxlReborn From AshesLabel: Massacre Records

Spielzeit: 39:01 min.

Genre: Thrash Metal/ Hardcore

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Anfang/Mitte der Neunziger des letzten Jahrhundert, also vor mehr als zwei Dekaden, frequentierte ich wesentlich häufiger als oft Live-Gigs; wir musikbekloppten Haudegen aus dem damals öden nördlichen Emsland (Stichwort: Saufen - Fußball - Saufen - Schweinestall - Saufen) schlossen uns zusammen und nahmen durchaus auch längere Autofahrten auf uns, um unsere Helden auf der einen oder anderen Bühne erleben zu können. Dabei war es uns allen relativ wumpe, ob wir uns nun beispielsweise Sick Of It All, Tiamat, Bolt Thrower oder Madball reinzogen, Hauptsache die Sache ging steil und war mordsbrutal. Hate Squad kamen daher auch ziemlich gut bei uns an.

Auch 20 Jahre später gehe ich recht offen mit Musik um und bin alles andere als engstirnig; daher freue mich auch über die siebte Platte der Hannoveraner, die nun auch schon ein Vierteljahrhundert Mucke machen und um die es im neuen Jahrtausend stiller wurde, allerdings nie ganz weg waren. Die Vorgängerscheibe, 'Katharsis' getauft, hat nun auch schon sieben Jahre auf dem Buckel, so dass ein neues Album längst 'mal wieder fällig war.
Was bekommen wir geboten? Nun, der knapp 40 Minuten andauernde, recht hardcorelastige Thrash Metal des Quintetts geht meist ordentlich nach vorne los, überquert dabei immer wieder die Grenzen zum Death Metal und erinnert mich nicht selten an die britische Krachwalze Benediction, als Dave Ingram bei denen seine Stimmbänder malträtierte. Zudem grooven Hate Squad auch 2018 wie die Hölle und werden sicherlich im kommenden Jahr die Bühnen unserer Republik auseinander nehmen. Geilgeilgeil!
'Reborn From Ashes' wurde in den Chameleon Studios in Hamburg aufgenommen, gemixt und gemastert und weist einen zwar modernen, aber nicht übermäßig klinischen Sound auf; das Coverartwork stammt von Hiko Kramer.

Fazit: Für Extrem-Metal-Puristen ist das hier nix. Wer aber Scheuklappen als unbequem empfindet, seinen Thrash-Metal-Hardcore-Mix gern mit 'ner Todesblei-Kirsche garniert und Gangshouts gepaart mit griffigem Riffing gediegen findet, wird an dem Album seine helle Freude haben.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Against All Odds
02. Death List
03. Amok
04. Reborn From Ashes
05. Retaliation Promise
06. Until I Die
07. Regain The Strength
08. Know Your Enemy
09. Hate Factory
10. 2 Miles Behind Enemy Lines
11. Fuck Cancer!

Binah - Phobiate

Binah  Phobiate Label: Osmose

Spielzeit: 48:10 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nach einem mehr oder weniger belanglosen Intro starten die Engländer von Binah ihren zweiten Longplayer gleich mal mit ihrem längesten Song, nämlich dem über 12 Minuten langen ""The silent static". Ob diese Wahl so clever war, möchte ich an dieser Stelle mal bezweifeln, denn so ein Brocken direkt zu Beginn schreckt ja doch so einige Hörer ab. Das ist zwar ziemlich blöd, aber leider ja 'ne Tatsache. Verpasst wird von diesen Leuten dann ein recht interessantes Death Metal Album, das auf der einen Seite recht bodenständigen und soliden Krach anzubieten hat, der aber immer wieder durch eine gewisse "Verspieltheit" auffällt (von "progressiv" ist man allerdings weit entfernt...), was den Gesamtsound doch recht positiv aufwertet. Hilft zwar nicht gegen so manche Länge (gerade bei erwähntem Opener lässt sich dies gut erkennen) und auch die Masse der Musik ist halt von der Sorte "nicht übel, aber schon tausend Mal gehört", trotzdem sollte man mal ein Ohr riskieren. Wenn die Band in Zukunft etwas mutiger ist und sich vom Standart-Death Metal-Sound weiter entfernt (die Ansätze sind ja zu erkennen!), könnte das Ganze echt was werden. Mal schauen...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Phobia in Excelsis 01:06
2. The Silent Static 12:06
3. Mind Tap 02:56
4. Dream Paralysis 05:13
5. Waves of Defacement 02:41
6. Transmissions from Beneath 05:42
7. Consuming Repulse 03:23
8. Exit Daze 06:10
9. Bleaching 07:46
10. Serum 01:07

Wurm Flesh - Excoriation Evisceration

Wurm Flesh  Excoriation eviscerationLabel: Comatose Music

Spielzeit: 25:18 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Und wieder mal gibt es lecker Death Metal aus dem Hause Comatose! Diesmal geht es um das Debüt der Amis von Wurm Flesh, wobei es sich aufgrund der kurzen Spielzeit ja eigentlich "nur" um eine EP handelt. Es dauert zwei Tracks (Intro und sowas ähnliches...), bis die Jungs mit "Enshrined in rot" so richtig loslegen, aber das machen sie dann recht ordentlich. Brutaler Death Metal mit einem sehr geilen Growler am Mikro, der sich allerdings noch in der zweitem Liga bewegt. Unterhaltsam ist die Scheibe aber auf jeden Fall und wer auf schön heftigen Death Metal steht, ist hier sehr gut aufgehoben. Ist halt nix Neues, oder weltbewegendes - dafür knallt es aber herrlich derbe. Für eine erste CD ist das Ergebnis aber tadellos ausgefallen, noch Luft nach oben zu haben, kann ja auch ein Ansporn für die Zukunft sein. Mir gefällt's ziemlich gut, ich werde die Kapelle auf jeden Fall mal im Auge behalten!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Waltz of the Wurms 01:19
2. Deceased and Festering 01:09
3. Enshrined in Rot 03:18
4. Excoriation Evisceration 02:57
5. Morale Crusher 02:20
6. House of Flesh 04:31
7. Propogated Self Hatred Through Viral Media 03:36
8. Unilateral Execution 02:46
9. Tombs in Which Gods Decay 03:22

Black Funeral - The Dust And Darkness

Black FuneralLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 16:11 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Was war das letzte Album ("Ankou and the death fire") der amerikanischen Black Metal Pioniere von Black Funeral doch für ein Bomben-Teil (Review hier!), da hatte ich mich entsprechend auf die neue EP der Kollegen, die jetzt auch schon seit 1993 musizieren, gefreut. Doch leider muss ich feststellen, dass die vier Songs (der letzte ist ein reines Ambient-Stück!) mit der Qualität des oben erwähnten Werkes nicht mithalten können. Irgendwie fehlt hier der Biss, die kraftvolle Eleganz - man möchte meinen, dass die Musiker mit angezogener Handbremse unterwegs sind. Nicht wirklich schlecht, aber von einer Band, die für Meisterwerke wie "Empire of blood" (1997) oder "Vampyr - Throne of the beast" (1995) verantwortlich ist, erwarte ich einfach Besseres. Naja, sind ja nur 16 Minuten, das werden wir alle verkraften - Hauptsache der nächste Longplayer wird wieder ordentlich!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

01. DANKUIS DAGANZIPAS (DARK EARTH)
02. ALANNI GODDESS OF THE UNDERWORLD
03. CHEMOSH OF THE DUST AND DARKNESS
04. MISTRESS OF THE PIT

Dawn of Winter - Pray for Doom

Dawn of winterxxl 2018Label: I Hate Records

Spielzeit: 51:55 min.

Genre: Doom

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

ENDLICH!!! Die beste Doom-Bands Deutschlands meldet sich nach viel zu langen sechs Jahren nach der letzten Veröffentlichung (der "The Skull of the Sorcerer"-EP!), bzw. sogar zehn Jahre nach dem letzten Longplayer ("The peaceful dead") mit einem neuen Album zurück auf der Bildfläche. Da war die Vorfreude schon extrem groß und was machen die Jungs da? Nicht weniger als das beste Album ihrer Karriere hauen sie uns um die Ohren!! Die Klänge, die hier auf den Hörer warten, sind klassischer Doom in absoluter Perfektion! Die Songs sind allesamt eine einzige Offenbarung, unglaublich intensiv und emotional. Melancholie trifft auf Schönheit, epische Klänge auf ruhige Momente - es ist grandios! Ich verfolge die Geschicke der Band seit der wunderbaren "Celebrate the agony"- CD von 1993 und seit 25 Jahren lasse ich mich von ihnen verzaubern, was sich nun zu einem absoluten Höhepunkt gesteigert hat. Eins muss ich aber noch in besonderer Weise loswerden: Neben all der herrlichen Musik ist es vor allem die unglaubliche Entwicklung, die Gerrits Stimme in all den Jahren gemacht hat! Was der gute Mann auf "Pray for doom" abliefert, ist echt pure Magie und man kann sich eigentlich kaum vorstellen, dass diese Leistung noch irgendwie zu steigern sein dürfte. Ich bekomme die Songs gar nicht mehr aus dem Player und kann nur nochmal feststellen, dass es sich hier um ein ganz großes Werk handelt, dem sich definitiv kein Jünger des klassischen Dooms entziehen kann (aber wer sollte das auch wollen?). Ohne Frage der Doom-Höhepunkt dieses Jahres und vielleicht sogar noch mehr!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. A DREAM WITHIN A DREAM
2. THE THIRTEENTH OF NOVEMBER
3. WOODSTOCK CHILD
4. THE SWEET TASTE OF RUIN
5. PRAY FOR DOOM
6. THE ORCHESTRA BIZARRE
7. PARALYSED BY SLEEP
8. FATHER WINTER

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