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Artillery - The Face Of Fear

Artillery  The face of fearLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 45:32 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nix Neues im Hause Artillery! (Und alle so: Jaaaaa!!) Im Ernst: Die sympathischen Dänen haben einen derart unverwechselbaren Sound, dass es wahrlich eine Schande wäre, wenn sie an diesem auch nur eine Kleinigkeit ändern würden. Auch auf ihrem mittlerweile neunten Longplayer "The face of fear" präsentieren sie wieder diese unschlagbare Mischung aus Melodie und Härte, wie er meiner Meinung nach bei keiner anderen Band auch nur ansatzweise zu finden ist. Seit 1982 (!!) ist die Kapelle (mit zwei längeren Pausen) nun schon unterwegs und begeistert mich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue. Dass die Mannschaft seit 2012 unverändert miteinander musiziert, ist sicherlich ebenfalls ein wichtiger Aspekt für das gelungene Ergebnis, wie auch die Tatsache, dass sich die Musiker (von denen die meisten die 50 bereits überschritten haben), eine Frische und Leichtigkeit bewahrt haben, wie sie so mancher Newcomer wünschen würde. Der coolste Song auf der Platte fällt allerdings mal komplett aus dem Rahmen, denn "Pain" ist eine schweinegeile Hommage an 80er-Jahre-Hard Rock-Hymnen, der, wäre er damals erschienen, sich definitiv zu einem Mega-Hit gemausert hätte. Also Jungs, wenn Ihr irgendwann mal keinen Bock auf Thrash mehr habt (Wehe!!!), in der Sparte könntet Ihr Euch auch locker über Wasser halten! Kurzum: Wer die Band mag, kann hier bedenkenlos zuschlagen, wer sie nicht mag, hat leider keine Ahnung und wer sie noch nicht kennt, sollte dies jetzt schnellstens nachholen. Amen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. THE FACE OF FEAR
02. CROSSROADS TO CONSPIRACY
03. NEW RAGE
04. SWORN UTOPIA
05. THROUGH THE AGES OF ATROCITY
06. THIRST FOR THE WORST
07. PAIN
08. UNDER WATER
09. PREACHING TO THE CONVERTED

Cattle Decapitation - Medium Rarities

Cattle Decapitation  Medium RaritiesLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 39:59 min.

Genre: Deathgrind

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Der Titel deutet es ja schon an, leider gibt es heuer keinen neuen Longplayer der amerikanischen Krach-Extremisten, sondern eine fröhliche Zusammenstellung von verschiedensten Songs der Band, quasi ein Kessel Buntes. Eine sehr coole Auswahl wurde getroffen, denn es sind richtig viele bislang unveröffentlichte Songs dabei, dazu kommen Japan-Bonus-Tracks und viele andere hübsche Raritäten. Interessant dabei ist de fette Grindcore-Schlagseite der Songs, meistens geht es verdammt kurz, aber extrem brutal zur Sache, wobei das 2-Sekunden-Geräusch "The racapitation of cattle" natürlich den Vogel abschiesst. ("Scum" lässt grüßen!!) Der ganze Spaß ist natürlich in erster Linie was für eingefleischte Fans der Kapelle, wer bislang noch keinen Kontakt mit Cattle Decapitation hatte, der sollte dies ganz flott nachholen und zwar am Besten mit den letzten beiden Longplayern "Monolith of inhumanity" von 2012 (Review hier!) und "The anthropocene extinction" von 2015 (Review hier!) - die haben beide von mir die Höchstnote bekommen, müssen also gut sein! Als Verkürzung der Wartezeit aufs nächste Album ist "Medium Rarities" 'ne nette Geschichte, so feinen Krach kann man sich ja immer anhören.

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. BIRTH. CANCER. DEATH
2. NO FUTURE
3. CHILI DISPENSER
4. THE RECAPITATION OF CATTLE
5. THROMBOSIS ALL IN
6. TURN ON THE MASTERS
7. TRIPAS DE PEPE
8. VINO DE LO SANGUIFERO
9. QUESO DE CABEZA
10. BIRTH. CANCER. DEATH. (DEMO)
11. DIARRHEA DE DAHMER (DEMO)
12. HUMAN JERKY (DEMO)
13. THROMBOSIS ALL IN (DEMO)
14. COLON BLO (DEMO)
15. FLESH EATING DISEASE (DEMO)
16. BURNT TO A CRISP
17. SONNY'S BURNING
18. ROTTING CHILDREN FOR REMOTE VIEWING
19. YOU PEOPLE
20. WORLD FULL OF IDIOTS
21. AN EXPOSITION OF INSIDES
22. NO LIGHT AND NO LIFE
23. CANNIBALISTIC INVASIVORISM

Corpsefucking Art - Splatterphobia

Corpsefucking ArtLabel: Comatose Music

Spielzeit: 33:57 min.

Genre: Brutal Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die Kollegen von Comatose Music haben ein feines Näschen für gut gemachten Lärm, was sie in der näheren Vergangenheit mehrfach bewiesen haben. Und so dürfte es nicht verwundern, dass man mit den Italienern von Corpsefucking Art wieder einmal eine coole Krach-Kapelle am Land gezogen hat. Die in Rom beheimatete Formation ist schon seit 1993 dabei, nannte sich früher mal Enthralment, dann Corpsegod und ist jetzt seit jetzt 1996 unter dem Banner Corpsefucking Art unterwegs. Ein Blick auf den Bandnamen und das geschmackvolle Cover lässt erahnen, womit wir es hier zu tun haben: Knüppelharten Brutal Death Metal, hart an der Grenze zum Grindcore. Doch es wird nicht nur drauflos geprügelt bis zur Schmerzgrenze, nein die Herren Musiker nehmen immer wieder das Tempo heraus und bewegen sich dann verdammt langsam (dafür aber noch ein ganzes Stück brutaler!) durch ihre Mucke. Das Ganze ist jetzt nichts herausragend Innovatives, macht aber ordentlich Spaß und Songtitel wie "Satanic Barbecue" oder "Black Sheep Terror" lassen vermuten, dass die Italiener sich selbst nicht zu bierernst nehmen, was ja immer ein Pluspunkt ist. Gut gemachter Krach (übrigens bereits der fünfte Longplayer der Band), der zu gefallen weiss!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Splatterphobia 03:18
2. Satanic Barbecue 03:22
3. Black Sheep Terror 02:53
4. Tomator 03:26
5. Nightmare City 02:52
6. Robocorpse II 03:38
7. Devoured by the Sauce 03:47
8. Beyond the Holy Grounds (Tomato version) 03:02
9. Staring Through the Eyes of the Dead (Cannibal Corpse cover) 03:54
10. Blood, Knife, Mirror 03:45

All My Sins: Pra Sila - Vukov Totem

All My Sins  Pra Sila   Vukov Totem Label: Saturnal Records

Spielzeit: 55:47 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Black Metal aus Serbien? Da fällt mir nicht viel ein, natürlich The Stone, daneben noch Kozeljnik und die Black/Speed-Kapelle Terrörhammer (sehr geile Truppe!!) und das war's dann auch schon... Klar wird es noch ein paar mehr geben, aber das dürfte dann schon ganz extremer Underground sein. Aus diesem heraustreten wollen nun die Musiker von All My Sins und ich hoffe sehr, das ihnen dies auch gelingt, denn das was die Band auf ihrem Debüt "Pra Sila - Vukov Totem" fabriziert, ist verdammt geiler Stoff! Majestätischer Atmospheric Black Metal schallt uns da entgegen, unglaublich kraftvoll und gleichzeitig ordentlich aggressiv - eine perfekte Mischung möchte ich mal behaupten! Das Ganze fetzt Dich auch aufgrund des extrem garstigen Gesangs echt von den Beinen, setzt neben hässlicher Brutalität aber auch (sehr gelungen!) auf mächtig Pathos und eine beeindruckende Atmosphäre. Dieses Zusammenspiel bekommt man in letzter Zeit ja immer öfter zu hören, aber selten wurde es derart grandios in Szene gesetzt, wie bei den Serben. Großartiges Debüt, hoffentlich bekommen wir von den Kollegen noch lange so geile Mucke zu hören!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Vukov totem 09:43
2. Zov iz magle 07:56
3. Vetrovo kolo 06:25
4. U mlazevima krvi 03:52
5. Opsena 07:57
6. Mesecu u oko 01:19
7. Konačna ravnodnevica (Čin prvi) 10:25
8. Konačna ravnodnevica (Čin drugi) 08:10

Blood of Serpents - Sulphur Sovereign

Blood of Serpents   Sulphur SovereignLabel: Non Serviam Records

Spielzeit: 48:11 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Laut dem allwissenden Metal-Archiv haben die Schweden von Blood of Serpents wohl mal als Death/Thrash-Band begonnen (ich hab selber keine Ahnung, da mir die Formation bislang nicht bekannt war!), davon ist mittlerweile aber überhaupt nichts mehr zu hören. Denn was man via "Sulphur Sovereign" ins Trommelfell gefeuert bekommt ist Black Metal pur! Und zwar extrem schnell, extrem brutal und extrem schwedisch. Klar denken jetzt alle sofort an Marduk und jawoll, einen Vergleich mit deren "Voll in die Fresse"-Alben kann man durchaus anstellen. "Blood of Serpents" gibt auf jeden Fall von Anfang an Vollgas und knüppelt sich durch ihre zehn Songs, als wäre der Deibel persönlich hinter ihnen her (was für 'ne Black Metal Band ja eigentlich wünschenswert wäre...) und veranstalten ein herrliches akustisches Massaker! Neu (oder gar innovativ!) ist das Ganze natürlich überhaupt nicht, aber die Platte macht ordentlich Spaß und wer Angst hat, seine "Panzerfaust"-Scheibe ist aufgrund des permanenten Abspielens nur noch halb so dick, der darf hier gerne mal ein Ohr riskieren. Hier knallt es ordentlich!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Mater Tenebris 05:04
2. In Darkness, Brotherhood 04:06
3. Devil's Tongue 03:55
4. Evictor of Christ 05:04
5. As the Temple Burns 07:14
6. Canticle 02:32
7. As Nocturnal Dimensions Beckon 04:59
8. Upon Waters Dark 05:42
9. Prophet of a False Faith 04:40
10. A Void Between Worlds 04:55

Runeshard - Dreaming Spire

Runeshard  Dreaming spireLabel: Wolfspell Records

Spielzeit: 17:28 min.

Genre: Symphonic Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Runeshard ist ein ungarisches Ein-Mann-Unternehmen, das sich auf seiner Debüt-EP dem symphonischen Black Metal verschrieben hat. Sollten sich hier schon einige Leser schweissgebadet abwenden - Ihr verpasst etwas! Schon das Intro "The coronation" lässt keine Zweifel zu: Hier geht es volle Pulle bombastisch zur Sache! Bálint Kemény, der Kopf hinter dem Ganzen, weiss ganz genau, was er tut und entfesselt einen wahren Sturm aus Pomp und Bombast. Stellt Euch einfach mal "Symphony of enchanted lands" von Rhapsody mit Black Metal Gesang vor und Ihr habt Runeshard! Hört sich irgendwie komisch an? Ich bin ehrlich, auch ich war zunächst sehr skeptisch, aber das Ganze funktioniert wirklich und je öfter ich mir die EP reinziehe, desto besser gefällt mir das Teil! (Ich bin aber auch ein Freund der frühen Rhapsody-Alben und kann mir zwischendurch so einen Bombast-Overkill ganz gerne antun!) Auf jeden Fall eine hochinteressante Geschichte, die trotz des Labels "Symphonic Black Metal" nichts mit Dimmu Borgir und ähnlichem zu tun hat. Bin sehr gespannt, was hier die Zukunft noch bringt, ich werde den Herrn Kemény auf jeden Fall im Auge behalten!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Coronation 01:55
2. Dreaming Spire 05:55
3. Crimson Gates 05:10
4. Atlantean Sword 04:28

Chapel of Disease - ...And As We Have Seen The Storm, We Have Embraced The Eye

chapel of diseasexxl 2018Label: Ván Records

Spielzeit: 47:33 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die dritte LP, so sagt man, entscheidet über die weitere Karriere einer Band. Sollte in dieser Feststellung nur ein wenig Wahrheit stecken, darf Chapel of Disease in eine wahrlich goldene Zukunft blicken. Von nahezu allen Zwängen befreit, liefert das Quartett aus Nordrhein-Westfalen mit „...And As We Have Seen The Storm, We Have Embraced The Eye“ einen faszinierenden Mix aus Death Metal, Heavy Metal und Classic Rock. Was sich auf dem Vorgänger „The Mysterious Ways of Repetitive Art“ zart andeutete, findet nun seine volle kreative Entfaltung. Detailverliebte, innovative Kompositionen, die Genregrenzen einreißen.

Tatsächlich fesseln alle sechs Songs, die sich zwischen sechs und fast zehn Minuten Spielzeit bewegen. Das zum Tanzen animierende „Song of the Gods“ steht gleichberechtigt neben „1.000 Different Parts“, das mit seinem Klargesang von Sänger Laurent und seinen feinen Gitarrensoli geradezu beschwörend wirkt. Der größte Verdienst von Chapel of Disease dürfte indes sein, dass die Band aus gänzlich gegensätzlich Erscheinendem eine Einheit formt, die sicherlich nicht nur wunderbar unter dem Kopfhörer, sondern auch auf und vor der Bühne funktionieren sollte.

Abgerundet wird das Gesamtkunstwerk von einem passenden, Metal-untypischen Cover und einem klaren, warmen Sound. Wer Heavy Metal als Kunst begreift, muss sich diese LP ins Regal stellen.

Thorsten Jablonski

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Void Of Words
2. Oblivious - Obnoxious - Defiant
3. Song Of The Gods
4. Null
5. 1.000 Different Paths
6. The Sound Of Shallow Grey

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