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Whoredom Rife: NID - Hymner Av Hat

whoredomrifexxlLabel: Terratur Possessions

Spielzeit: 50:00 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 30. November 2018

2014 gegründet, 2018 schon das zweite Album am Start. Whoredom Rife aus Norwegen, genauer gesagt aus der momentan so angesagten Trondheim Region, scheinen vor Kreativität geradezu zu platzen. "Nid-Hymner av hat", bringt ganze 52 Minuten an neuer Musik des Duos aus dem Land der Fjorde.

Whoredom Rife gehen auf dem Album einen ganz interessanten Weg. Sie verbinden die klassischen Melodien der alten norwegischen Klassiker auf ziemlich gelungen Art und Weise, mit der Dissonanz neuerer Kapellen. Das funktioniert die meiste Zeit vortrefflich und besonders eindringlich in "Where The Shadows Dwell". Dieser Song geht fast acht Minuten, verliert sich aber nicht in Monotonie und bleibt durchweg unterhaltsam. Das Beste aus alt und neu wird hier gekonnt zu einer großen bitteren Masse verbunden, die zeitweise gar epische Ausmaße annimmt.

Whoredom Rife knüppeln die meiste Zeit wohlklingend durch, wälzen sich aber auch mal langsam und nicht minder bedrohlich durch einzelne Passagen. Der Sound drückt dabei ordentlich, geht zum Glück den Weg zurück zu erdigen Produktionen und passt damit wie die Faust aufs Auge.
Zugegeben, meine erste Assoziation zum neuen Album war: "Das wird bestimmt in Richtung Schnellschuss gehen". Dankenswerterweise wurde ich eines besseren belehrt. Whoredom Rife entwickeln zunehmend ihren eigenen Stil und wirken zwingender. Das Album präsentiert sich, trotz der Kürze der Zeit, wie aus einem Guß und überzeugt mit konstant hoher Qualität mehr als der Vorgänger. Ein Album, das sowohl Traditionalisten, als auch Anhängern neuerer Black Metal Impulse gefallen sollte und gegen Ende des Jahres noch ein kleines Highlight darstellt.

Sascha Scheibel

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Summoning The Ravens
2. Verdi Oeydest
3. Where The Shadows Dwell
4. Hyllest
5. Crown Of Deceit
6. New Hate Dawns
7. Ceremonial Incantation

Daagh - Daagh

DaaghLabel: Wolfspell Records

Spielzeit: 35:16 min.

Genre: Atmospheric Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Daagh kommen (oder kommt?) aus Norwegen, mehr Informationen gibt es nicht. (Braucht man aber auch nicht...) Musikalisch wird uns hier atmosphärischer Black Metal präsentiert, wie er typischer kaum in Szene gesetzt werden kann. Sämtliche Trademarks dieses Subgenres findet man hier, handwerklich geht der Spaß also voll in Ordnung. Nur leider ist es so, dass es nicht reicht, um aus der großen Masse der ähnlich klingenden Bands großartig herauszustehen. Dieses Debüt ist sicherlich grundsolide, mehr allerdings auch nicht. Also, wirklich was falsch machen kann man mit dem Album jetzt nicht, in der heutigen Zeit des völlig überschwemmten Marktes (selbst in Underground-Szenen wie dem Black Metal!) kann man sich aber nicht mehr alles blind zulegen. Dafür bekommt die Band aber ein großes Lob von mir für das wahrlich grandiose Cover, das mich wirklich total begeistert. Ansonsten ist mein Fazit: Atmospheric Black Metal von der Stange, ok - aber nicht vom Hocker reissend.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. I 06:26
2. II 08:44
3. III 08:49
4. IV 05:37
5. V 05:40

Svartidauði - Revelations of the Red Sword

svartidaudixxl2018Label: Ván Records

Spielzeit: 47:32 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 03. Dezember 2018

Moloch, gottverdammter! Immer wieder ziehst du mich in dich hinein. Lange Zeit hast du nicht mehr in voller Pracht gerufen, sechs lange Jahre hast du mich warten lassen.

Nun bist du da, scheinst schwärzer noch als die Fleischkathedrale. Umhüllst mich mit deiner abstoßenden Finsternis und lässt mich doch immer wieder zu dir zurückkehren. Die Wartezeit warst du wohl wert, umgibst du dich doch immer noch mit so mächtig betörender Dunkelheit. Lässt mich wie im Fiebertraum deinen Pfad entlang laufen. Gibst mir immer wieder Anhaltspunkte an die Hand, um mich nicht in deiner Schwärze zu verlieren. Mit jedem weiteren Durchlauf erscheinst du größer, eindringlicher und dabei durchweg spannend.

Chaos bist du, aber mit System. Perfekt arrangiert scheint jeder einzelne Ton. Jede Abzweigung scheint bedacht gewählt. Wenn du subtil im Hintergrund den Anschein machst Melodien zu entwickeln. Oder ist dies nur Illusion, der verzweifelte Versuch des Gehirns deinen Nebel vollständig zu erschließen?

Moloch, gottverdammter! Die Zeit des Wartens erweist sich als Zeit, die du wohl gebraucht hast, um in solcher Pracht deine unheiligen Worte zu finden. Zeit nahm ich mir für dich und werde sie mir weiterhin nehmen, denn deine Anziehungskraft will einfach nicht abklingen. Du bist ganz und gar vollkommen und trotzdem verfluche ich dich.

Sascha Scheibel

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Sol Ascending
2. Burning Worlds of Excrement
3. The Howling Cynocephali
4. Wolves of a Red Sun
5. Reveries of Conflagration
6. Aureum Lux

Graveborne - 1918

graveborn 1918Label: Wolfspell Records

Spielzeit: 50:58 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die mir bislang völlig unbekannte finnische Black Metal Formation Graveborne präsentiert uns mit ihrem dritten Longplayer "1918" ein Konzeptalbum über den (kurzen, aber blutigen!) finnischen Bürgerkrieg. Thematisch ein hochinteressantes Gebiet (gerade für mich als ausgewiesenen Geschichts-Hoschi!), wobei es für alle Hörer, die der finnischen Sprache (ich kaufe ein "i") nicht mächtig sind, nicht wirklich erhellend ist, denn die Kollegen verwenden konsequent ihre Muttersprache. Musikalisch gibt es dazu ziemlich blutleeren, recht langweiligen Standart-Black Metal, der nun wirklich nicht zu Begeisterungsstürmen einlädt. Nö, das hat man alles schon viel zu oft gehört und es gibt unzählige Bands, die deutlich besser aufspielen. Merke: Nicht alles, was aus Finnland kommt, ist auch automatisch innovativ oder aussergewöhnlich. Kleine Randnotiz: Chef bei Graveborne ist der Kollege Marchosia", den viele von Euch sicherlich als Gitarrist von Black Crucifixion kennen dürften. "1918" ist leider eins von jenen Alben, die so gut wie gar keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen und schnell wieder in Vergessenheit geraten werden...

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. 1918 02:09
2. Myrskytuuli 05:00
3. Jääkärin tie 07:31
4. Valkokaarti 04:08
5. Susinarttu 06:03
6. Kuoleman kellot 03:59
7. Tuomittu 05:10
8. Punakaarti 04:39
9. Vaiti 06:13
10. Jumalan palvelija 06:06

Mourning By Morning - Mourning By Morning

Mourning By Morning Label: Wolfspell Records

Spielzeit: 40:20 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Täusche ich mich da, oder kommen gerade aus den USA besonders viele Ein-Mann-Black Metal-Projekte? Ein wirklich gutes Image haben diese Projekte nicht, denn leider tummeln sich dort einfach viel zu viele Möchtegern-Musiker, die einen derartig miesen Schrott produzieren, dass sich beim Anhören die Fußnägel nach hinten drehen... Diesem Trend will der Mann hinter Mourning By Morning namens Caden Frankovich entschieden entgegentreten und das macht er auch richtig gut! Auf seinem Debüt-Longplayer (dem vorangegangen sind eine EP und mehrere rein digital veröffentlichte Songs) präsentiert er eine gelungene Mischung aus klassischem und Depressive Black Metal, die erstaunlich gut funktioniert. Zumeist ist er im typischen DBM Tempo (also langsam und recht schleppend...) unterwegs, doch immer wieder drückt er dann das Gaspedal metertief in den Asphalt und erfreut den Hörer mit extrem aggressiven Ausbrüchen - sehr cool! Diese Mixtur ist gut ausbalanciert und da der Kollege noch zusätzlich einige sehr schöne Melodien einbaut, lassen sich die hier und da noch auftretenden Längen ganz gut aushalten. Ein wirklich gelungenes Debüt, das zwar noch ein wenig Luft nach oben lässt, aber definitiv ein Reinhören wert ist!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Azure Eyes 04:32
2. At Heart 05:34
3. The Bride of Ice 05:18
4. Bleakness 04:13
5. I Wander 06:51
6. Underneath the Pressure of the Sea 04:33
7. Wintertide 09:19

Organic - Carved In Flesh

organicLabel: Testimony Records

Spielzeit: 37:07 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 16. November 2018

Das südtiroler Quartett Organic treibt seit 2013 sein Unwesen in der Extrem-Metal-Szene und präsentiert mit 'Carved In Flesh', nachdem man 2014 die EP 'Death Battalion' veröffentlichte hatte, sein Debütalbum via Testimony Records. Der Oldschool-Todesblei der vier Italiener atmet sehr viel schwedischen Vibe (Dismember, Entombed...), erinnert aufgrund der recht tiefen Growls aber auch an nordamerikanische Genrevertreter wie Deicde oder Cannibal Corpse. Die Produktion ist amtlich (Sound Control Studio), auch die Spielzeit von 37 Minuten geht total in Ordnung.

Bei den unzähligen saustarken Death-Metal-Scheiben der letzten Zeit geht 'Carved In Flesh' leider ein wenig unter, auch wenn das Langeisen, welches auf CD, Vinyl und Tape (cool!) sowie als Download erhältlich sein wird, beileibe kein Rohrkrepierer ist. Letzten Endes empfiehlt es sich also, vor dem Erwerb ein Ohr zu riskieren, aber das ist ja in Zeiten, in denen man eh in beinahe jede Platte schon vor Release komplett 'reinhören kann, eh obligatorisch.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklist:

1. Suffocate In Blood
2. Shrouded In Darkness
3. Frozen Meat Medal
4. Macabre Rites
5. Der Fotzenknecht
6. I, Soulless
7. Carved In Flesh
8. Carnal Absolution (Behind The Altar)
9. From Beyond
10. Death Battalion (Vinyl Bonustrack)
11. The Result Is To Collapse (Vinyl Bonustrack)

Xalpen - Wowk Otrr

Xalpen   Wowk Otrr Label: Morbid Skull Records

Spielzeit: 24:26 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Xalpen kommen aus dem fernen Chile und präsentieren uns mit "Wowk otrr" ihre zweite EP. Eine hervorragende Idee, denn die Songs knallen verdammt gut. Geboten wird uns tiefschwarzer Black Metal, der mit einem guten Schuss Südamerika-Rumpel-Charme verfeinert wurde. Wer jetzt aber simples Geprügel erwartet, den muss ich enttäuschen, denn die Musiker verstehen es ganz ausgezeichnet, sowohl mit dem Tempo zu spielen, als auch mit einigen dezent eingesetzten Elementen eine intensive und bösartige Atmosphäre zu erschaffen. Endlich mal wieder eine Band, die das Satanische in den Mittelpunkt ihres kreativen Schaffens stellt, ich hab' manchmal das Gefühl, dass dieser Aspekt des Black Metals immer mehr in Vergessenheit gerät. Nicht so bei Xalpen und das funktioniert ganz ausgezeichnet. Eine wirklich sehr geile EP, die Appetit auf mehr macht!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Intro 00:22
2. Kay’taw hawrr sho’on palakaw-msh 04:20
3. Ten Hashpen 07:28
Side B
4. K’terrnenqár Shwaken 03:40
5. Xosh Kassek 04:36
6. Wowk Otrr 02:18
7. Sèyta 01:42

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