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Marrasmieli - Marrasmieli

Marrasmieli  MarrasmieliLabel: Naturmacht Priductions

Spielzeit: 19:44 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Wow, was für eine grandiose EP! Marrasmieli kommen aus Finnland und präsentieren uns heuer ihr selbstbetiteltes Debüt. Und das Teil ist einfach nur großartig!! Majestätischer Black Metal erschallt hier: Atmosphärisch, mit gelungenen folkloristischen Elementen versetzt und durch geile Keyboards unterstützt. Dabei auf der anderen Seite aggressiv und brutal - eine absolut tödliche Mischung. Die Musiker machen definitiv alles richtig und ich möchte die Songs als nicht weniger als "perfekt" bezeichnen. Ich bin zumindest total begeistert und vergebe mit Freude die Höchstnote. Leider sind auf der CD nur zwei Songs enthalten und da ich durch diese aber mal sowas von angefixt bin, kann ich nur hoffen, dass die Kollegen so schnell wie möglich mit Nachschub um die Ecke kommen! Supergeile Scheibe!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Marrasmieli 06:57
2. What Nature Fears 12:47

Graves - Liturgia de Blasfemia

Graves  Liturgia de blasfemiaLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 31:58 min.

Genre: Raw Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Raw Black Metal aus Portugal - na was für eine Überraschung! Ich sag' ja, da ist irgendwo ein Nest... Im Ernst, nach ihrer letztjährigen Demo-Kassette "Unholy desecration" (erschienen bei Signal Rex) kommt nun der Debüt-Longplayer der Band in die Regale und jeder Freund des Lo-Fi Black Metal dürfte von diesem Leckerbissen begeistert sein. Räudig und primitiv geht es zur Sache, der Sound ist auf das akustische Gemetzel perfekt zugeschnitten (also dreckig und ungeschliffen, aber nie matschig oder gar zu dünn!), was will man mehr? Neue Akzente setzen kann die Scheibe zwar nicht und die Band kommt auch nicht ganz so kaputt 'rüber wie andere Vertreter dieses schnuckeligen kleinen Subgenres, aber man wird eine gute halbe Stunde hervorragend unterhalten - wenn man auf solchen primitiven Krach steht. Ich tue dies und weil auch die Atmosphäre so richtig schön krank, böse und fies ist, kann ich Euch das Teil nur empfehlen. Aber Vorsicht!! Ist definitiv nichts für Poser, Warmduscher und Möchtegern-Black Metaller!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Do Demiurge... Ultraje de Viver 01:29
2. I Am Fire I Am Death 03:08
3. Sangrando em Golgota 03:26
4. Sangrando em Golgota... Parte 2 04:35
5. Impregnado p' la Foice 05:21
6. Do teu Ventre a Maldade saiu 03:03
7. Minha Alma Imolei em Golgota 05:07
8. Graves Hold Your Name 03:25
9. Via Dolorosa até Golgota 02:24

Profanatica - Altar Of The Virgin Whore

ProfanaticaLabel: Hells Headbangers

Spielzeit: 19:33 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Als ich das erste Mal mit den blasphemischen Amerikanern in Kontakt gekommen bin, (das war die absolut grandiose Split-LP mit den ebenfalls grandiosen Kolumbianern von Masacre) hat sich die Band kurz danach aufgelöst. Dem Gehörnten sei Dank haben sie sich ein paar Jahre später zusammengefunden und machen seitdem wieder regelmässig unheiligen Krach. So auch dieser Tage und auch wenn die Alben der Band immer noch geiler sind als 80% der gesamten Black Metal Gemeinde, konnten sie das chaotisch/ungestüme ihrer Anfangstage nicht mehr so ganz reproduzieren. Das ist natürlich völlig normal und auch nicht sonderlich tragisch, aber eine Tatsache. Wem es da ähnlich geht wie mir, dem kann ich die neue EP "Altar of the virgin whore" nur ganz doll ans pechschwarze Herz legen. Denn was die Musiker in den knapp 20 Minuten hier abfeuern, ist so dermassen "Back to the roots" wie ich es von der Band schon sehr lange nicht mehr gehört habe. Acht kurze Eruptionen voller Gewalt, Hass und Blasphemie werden uns um die Ohren gepeitscht, dass es eine wahre Pracht ist. Brutal wie die Sau! Meine Favoriten sind neben dem Titelsong das gerade mal eine Minute lange "Thorn king" - fieser geht es kaum. Wie schon gesagt: Profanatica waren niemals schlecht (nicht mal ansatzweise!!), aber diese neue Scheibe ist definitiv ein neuer Höhepunkt in der Bandgeschichte! Ich bin schwer begeistert!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Conceived with Sin 02:09
2. Prayer in Eclipse 02:52
3. Altar of the Virgin Whore 02:53
4. Crucifixion Wounds 01:58
Side B
5. Thorn King 01:00
6. Sacred Code Broken 02:16
7. Fuck the Messiah 03:23
8. He Has Risen 03:02

VEX - Golden Times

VEX  xxlGolden TimesLabel: Boersma Records

Spielzeit: 45:32 min.

Genre: Groovecore

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 01. Februar 2019

So, bevor ich die eigentliche Review zum Labeldebüt (auf den mir bisher völlig unbekannten Boersma Records) der vier Kollegen aus dem Kinzigtal starte, muss ich etwas richtig stellen: VEX steht NICHT für "Virgin Sex". Es tut mir wirklich sehr, sehr leid, dass ich das in meiner Rezension zur vorherigen Veröffentlichung 'Got My Friends, Beer And A Party' behauptet habe und gelobe Besserung.

Ich freue mich stets wie ein kleiner Racker, der unverhofft Süßigkeiten einheimsen konnte, wenn eine vielversprechende mir auch persönlich bekannte Kapelle den nächsten Schritt wagt und ihr Debütalbum veröffentlichen kann. Neulich ja geschehen bei den Osnabrückern von Panzer Squad. Dabei sind die vier Jungs von VEX, die mittlerweile etwas mehr als eine Dekade existieren, wahrlich keine Unbekannten mehr im Untergrund und veröffentlichten beispielsweise neben dem erwähnten 'Got My Friends...' von 2015 ein paar Jahre zuvor ihr erstes Lebenszeichen, 'Tears Of Suffering And Bleeding Hate' betitelt, welches deutlich wütender und pessimistischer ausfiel als die beiden nachfolgenden Releases; zudem ist das Quartett live äußerst aktiv.

Die Wut der ersten Tage ist vermutlich größtenteils verklungen; das gleiche trifft auf den Pessimismus zu. Dafür gibt es nach wie vor unbändige Spielfreude und eine ganze Wagenladung positive Energie auf die Lauscher, auch wenn glücklicherweise eine gewisse Sperrigkeit und Heavyness nach wie vor erhalten blieben. Das Quartett frönt auf 'Golden Times' nach wie vor dem Groovecore und bleibt somit stets auf dem ursprünglich eingeschlagenen Weg, auch wenn die Band sich deutlich abwechslungsreicher in Szene setzt, was sich nicht nur auf den vielschichtigen Gesang auswirkt. So finden sich immer wieder Elemente aus dem Oldschool Hardcore (insbesondere Gangshouts, mehrstimmige Chöre), dem Posthardcore, dem Thrash-Hardcore-Crossover (á la Mucky Pup, S.O.D. etc.), dem Punkrock...
Nach einem Gänsehaut verbreitenden Intro (inklusive Streichereinlage) gibt der Titeltrack, zu dem die Jungs auch ein feines Video produziert haben, den Marsch der Scheibe an, der mit jedem folgenden Stück weitergetragen wird. Dabei klingt alles nach wie vor sehr eigenständig, auch wenn hier und da eine hetfieldeske Gesangslinie auftaucht ('Grandma's Stories'), man das eine oder andere Solo abgewandelt schon einmal gehört hat oder ein Schlagzeugbeat Erinnerungen an einen anderen Song hervorruft. Aber hey: welche Band erfindet das Rad neu? Daher: alles richtig gemacht.
Bestes Stück ist meines Erachtens nach 'Moments', dass mit einem hochmelodischen Posthardcore-Versatzstück in bester Fugazi-Manier beginnt, dann in einen pfeilschnellen Punkrockteil übergeht, einen melodischen Refrain aufweist und am Ende zentnerschwer groovt, dabei beinahe in Doomgefilden wildert und selbstverständlich alles niederwalzt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist..

Mein Fazit: VEX gelingt auf 'Golden Times' das Kunststück, sich aufgeschlossen verwandten Musikstilen zu geben UND sich dennoch treu zu bleiben. Eine sehr reife Leistung einer mittlerweile (im positiven Sinne) erwachsenen Band.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Sticks And Stones
02. Golden Times
03. Apes
04. Moments
05. Victims Of Ourselves
06. Kissing The Devil
07. Grandma's Stories
08. Put Up Evidence
09. No Ones Calling Louder Than Home
10. Till I'm A Human Again
11. For All The Ones Who Are With Us

A Pale Horse Named Death - When The World Becomes Undone

a pale hosexxl 2019Label: Long Branch Records / SPV

Spielzeit: 61:51 min.

Genre: Gothic Metal / Alternative Rock

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Die Lücke, die Type O Negative hinterlassen haben, ist groß. Eigentlich unfüllbar. Die einzige Band, die ansatzweise an Großtaten vom Schlage "Bloody Kisses" heranreichen hätte können, ist tot. Für Nichtkenner: Unbedingt in Woods Of Ypres reinhören!

A Pale Horse Named Death, unter anderem bestehend aus Johnny Kelly-Ex-Drummer der oben genannten Legende aus Brooklyn, veröffentlichen nach langer Pause dieser Tage ihr drittes Album. Spätestens jetzt liegt der Beweis vor, dass auch Mitglieder einst genialer Bands es nicht immer schaffen, das Einzigartige der Ex-Band auf neue Projekte zu übertragen. Die Gruppe bietet solide Kost, in der Schnittmenge aus Doom-Metal, großen Einflüssen alternativer Musik und Grunge. Dabei schaffen sie es leider kaum, das mit einer Stunde Spielzeit ausgestattete Werk spannend zu gestalten. Zu oft wird sich auf unspektakulären Riffs ausgeruht, ohne das die Monotonie so recht Atmosphäre aufbauen will. Die Vocals wirken nöhlig und abwechslungsarm, etwas mehr Varianz oder hörbares Gefühl hätte nicht geschadet. Die Zeit vergeht scheinbar quälend langsam und kaum ein Moment lässt aufhorchen.

Im Vergleich zu den ersten beiden guten Veröffentlichungen der Band, scheint diese ihr Pulver schon verschossen zu haben. Nach sechs Jahren Wartezeit, hätte mehr kommen müssen. Die Scheibe plätschert spannungsarm vorbei, die wirklich fesselnden Momente fehlen. Handwerklich ist die ganze Sache trotzdem solide gemacht und es mag sicherlich den ein oder anderen geben, der auch mit "When The World Becomes Undone" seinen Spaß haben wird.

Sascha Scheibel

XXL WertungS

Tracklist:

1. As It Begins 01:44
2. When the World Becomes Undone 06:37
3. Love the Ones You Hate 03:56
4. Fell in My Hole 05:54
5. Succumbing to the Event Horizon 01:26
6. Vultures 06:08
7. End of Days 06:31
8. The Woods 02:40
9. We All Break Down 06:10
10. Lay with the Wicked 05:05
11. Splinters 05:44
12. Dreams of the End 07:02
13. Closure 03:02

Der Rote Milan - Moritat

Der Rote Milan  MoritatLabel: Unholy Conspiracy Deathworks

Spielzeit: 40:53 min.

Genre: Melodic Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 01. Februar 2019

Da ist es endlich, das zweite Album von Der Rote Milan! Ihr damaliges Debüt "Aus der Asche" (Review hier!) hatte mir ja richtig gut gefallen, so habe ich mich natürlich gefreut, dass die Kollegen am Ball geblieben sind. Weiterentwickelt haben sie sich definitiv, so ist der Anteil des Melodischen im Vergleich zum Erstwerk erheblich angestiegen. Eigentlich ja nichts, was normalerweise Begeisterungsstürme bei mir auslösen würde - aber hier mache ich sehr gerne eine Ausnahme. Denn selbst wenn Melodic Black Metal nicht ganz meine Baustelle ist, so kann ich über die herausragende Qualität der hier präsentierten Musik einfach nicht hinwegsehen. Selten hört man in diesem Subgenre ein derart harmonisches Zusammenspiel von "hart" und "zart" wie bei "Moritat". Und wenn ich hart meine, dann ist das auch wirklich so, denn wenn die Musiker auf "aggressiv" schalten, dann geht es auch so richtig brutal zur Sache, was in diesen Momenten angenehm an das Debüt erinnert. Das ganze Album ist ausgesprochen homogen ausgefallen, glänzt mit tollen Melodien und gnadenloser Härte - alles zur passenden Zeit und immer auf hohem Niveau. Ein klasse Album, was der Band hoffentlich die ihr zustehende Aufmerksamkeit zuteil werden lässt!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Die Habsucht 06:10
2. Drohende Schatten 03:26
3. Gnosis der Vergänglichkeit 07:42
4. Der letzte Galgen 07:20
5. Der Findling 04:15
6. Moritat 12:00

Hrizg - Soterion

Hrizg  SoterionLabel: Moribund Records

Spielzeit: 47:36 min.

Genre: Heavy Speed Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Da denkt man man kennt schon (fast) alles und da kommt dann einfach mal so eine spanische Black Metal Kapelle um die Ecke, die schon seit 14 Jahren Krach macht und von der ich bislang noch nie etwas gehört habe.... Ja ich schäme mich! Also schnell das Versäumnis aus der Welt schaffen und zack zack in den neuen (vierten!) Longplayer der Kollegen reinhören. Und was mir da entgegen knallt gefällt mir von Anfang an ziemlich gut. Hrizg ist übrigens bei den Orks der Begriff für Schmerz und wie könnte man diesen besser vertonen, als mit schönem, altmodischen Black Metal? Genau das hat sich die Band auch gedacht und knüppelt uns klassisch nordischen Schwarzmetall um die Ohren, der jetzt (natürlich!) nicht sonderlich innovativ ist, aber alle Trademarks mit Bravur bedient und dem Hörer somit all das, was dieser sich wünscht, auch präsentiert. Beim Gesang wird immer wieder ein wenig variiert, so wird nicht durchgehend wild durch die Gegend herum gekreischt, sondern auch mit Pathos gearbeitet und nicht nur ein wenig Hall eingesetzt. Passt wunderbar zur Musik, gefällt mit gut und gibt dem Ganzen so eine kleine eigene Note, was ja nie verkehrt sein kann. Schönes, (im besten Sinne!) altmodisches Black Metal Album, mit dem man nichts falsch machen kann!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Intro 00:35
2. Cisma 04:32
3. Unholy Ritual of Death 04:40
4. The Mystery of the Dead Stars 05:52
5. Bleeding Sacred Signs 04:39
6. Psalms for the Repudiated 05:32
7. Riddle of Doom 04:33
8. The Aftermath 04:58
9. Odium 03:39
10. Misanthropic Apotheosis 04:59
11. Sword of Vlendios 03:37

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