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Crawl - Rituals

crawl 2018Label: Transcending Obscurity Records

Spielzeit: 25:38 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Schwedischer Death Metal ist in den letzten Jahren wieder stark in Mode gekommen, wie es scheint. Auch das Drei-Mann-Gespann aus Stockholm, das sich sicherlich nach dem Song selben Namens auf Entombeds 'Clandestine' benannt hat, frönt dem Schwedentod, auch wenn das Erstlingswerk 'Rituals' etwas "schmutziger" und ungeschliffener klingt als die Scheiben der großen Vorbilder Dismember, Desultory und eben Entombed, da das Trio nicht wenige Crustcore-Versatzstücke in ihren ohnehin schon brachialen Sound implementiert. Das kracht, das scheppert - ja, es macht ordentlich Spaß, sich diesen auf 300 Stücke limitierten Silberling zu Gemüte zu führen. Was letztendlich 'mal wieder total abstinkt, ist die relativ kurze Spielzeit von etwas mehr als 25 Minuten. Aber auch derart inakzeptable Spielzeiten sind in letzter Zeit vermehrt aufgetreten und werden wohl allmählich zur Norm, leider.

Hier noch kurz die Eckdaten: 2014 gegründet, veröffentlichten Crawl ein Jahr später die Demo 'I: Serpents' und brachten just vor einigen Tagen ihre Debütscheibe 'Rituals' via Transcending Obscurity Records heraus. Und: Die Platte ist gut, aber VIEL zu kurz.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Reject The Cross
02. Breathing Violence
03. The Stench
04. Black Ritual
05. Trail of Traitors
06. Sentenced To Rot
07. Cowards
08. Suffer
09. Coven Of Servants

Essenz - Manes Impetus

essenzxxlLabel: Amor Fati Productions

Spielzeit: 57:20 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Wow - nicht dass Essenz bislang eine schlechte Band gewesen wäre (ganz im Gegenteil!!!), aber was mich hier auf "Manus impetus" erwartet hat, darauf war ich dann doch nicht vorbereitet. War ich bis gerade noch fest davon überzeugt, dass im Black Netal Bereich dieses Jahr nichts mehr das grandiose Werk von Funeral Mist (Review hier!) toppen könnte und da kommen die Kollegen aus Berlin um die Ecke und hauen mich mit ihrem dritten Longplayer komplett aus den Socken. Schon der Einstieg ist irrsinnig brutal und schnell, um dann umzuschlagen in einen langsamen musikalisch Moloch, der den Hörer mit seiner tiefschwarzen und okkulten Atmosphäre fast erschlägt. Und da haben wir auch schon den zentralen Begriff, nämlich Atmosphäre! Diese ist unglaublich bösartig und wahnsinnig intensiv und hebt die ohnehin schon immer ziemlich geile Musik der Band auf ein ganz neues, verdammt hohes Level! "Manes Impetus" ist wahrlich angsteinflößend - kann es für ein Black Metal Werk ein besseres Kompliment geben? Ob rasend schnell oder langsam und zähflüssig, die Band überzeugt und begeistert mich von A bis Z. Ich habe hier wirklich keine Schwachstellen oder ähnliches entdecken können und glaubt mir, ich habe dieses herrliche Album nicht nur ein, zweimal gehört! Ein geiles Teil, das sich verdientermaßen den Thron als bestes Black Metal Album 2018 mit "Hekatomb" teilen darf!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Peeled & Released
2. Unfolding Death
3. Amortal Abstract
4. Randlos Gebein
5. Apparitional Spheres
6. Sermon To The Ghosts
7. Ecstatic Sleep

Dark Millennium - Where Oceans Collide

DarkMillennium 2018xxlLabel: Massacre Records

Spielzeit: 50:59 min.

Genre: Prog Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Amazon

VÖ-Datum: bereits erschienen

Dark Millennium - was für eine großartige Band! Schon ihr "Of spectre their ashes may be" liess mich damals (1992!!) aufhorchen, das Debüt "Ashore the celestial burden" (1992) war grandios und mit "Diana read peace" (1993) waren die Kollegen ihrer Zeit endgültig weit voraus! Und dann kam nix mehr... Doch dann vor zwei Jahren stand man wieder auf der Matte und lieferte mit "Midnight in the void" ein mehr als überzeugendes Comeback ab. Jetzt steht das neuste Werk 'Where oceans collide" vor der Tür und was soll ich sagen - es ist der absolute Hammer! Ohne zu übertreiben kann ich behaupten, dass diese Scheibe eines der genialsten Prog-Death Metal-Alben überhaupt ist. Es ist kaum in Worte zu fassen, wie unglaublich vielschichtig und facettenreich die Musiker hier zu Werke gehen. Ein ganz eigener Klangkosmos wird hier erschaffen, wobei Kenner sofort den typischen "Dark Millennium-Sound" erkennen werden, was nicht nur an der herrlichen und unverwechselbaren Stimme von Christian Mertens liegt, sondern auch an der Herangehensweise der Band. Auf allerhöchstem Niveau werden brutaler Death Metal und unzählige genrefremde (bis hin zu elektronischen Klängen!) Elementen gekonnt miteinander verwoben. Gekonnt deshalb, weil trotz all dieser vielen Einflüsse das Album ungeheuer homogen ausgefallen ist - von Vorne bis Hinten ein Hochgenuss! Ihr merkt schon, ich bin total begeistert und das zu Recht! Ein ganz heisser Kandidat für den Titel "Album des Jahres"!!! Und das gibt selbstverständlich die absolute Höchstnote!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Vampire's Empire 03:45
2. Lovers Die 04:10
3. Moving Light 04:30
4. Insubstantial 03:07
5. Nights, Eternal 04:29
6. Flesh Is Weak 04:07
7. The Lie Behind the Trust 04:50
8. Diseases Decease 03:24
9. Jessica's Grave 03:08
10. In Equilibrium 03:45
11. Across Oceans of Souls 11:44

Ill Omen - The Grande Usurper

Ill Omen  The  grande usurper  Label: Iron Bonehead

Spielzeit: 23:38 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wurde ja auch langsam mal Zeit, dass der Herr IV endlich mal wieder was von seinem Ill Omen Projekt hören lässt, ist die Split-7" mit Slaughtbbath (Review hier!) ja auch schon gute zwei Jahre her. Diesmal beglückt er seine Fans mit einer EP und vier klatschneuen Songs. Dort zelebriert IV tiefschwarzen und grimmigen Old School Black Metal, der für die Verhältnisse des Australier erstaunlich vielseitig daherkommt, so wird das Tempo gekonnt variiert, er spielt mit seiner Stimme (von irrem Kreischen bis bitterbösem Grollen...) und auch der Sound ist nicht mehr so unterirdisch wie man ihn von anderen Veröffentlichungen des Kollegen gewohnt war. Aber keine Angst, Ill Omen sind immer noch Lichtjahre vom Mainstream entfernt und nach wie vor eine Perle des LoFi Black Metals! Mir gefällt's richtig gut, schön primitiv - aber mitnichten dilettantisch! Purer Black Metal-Underground!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Ruinous Drear 05:04
2. Sentenced Suffering 06:37
3. An Eld Living Darkness 05:27
4. A Thousand Yawning Graves 06:30

Invocation Spells - Spread Cruelty In The Abyss

Invocation SpellsLabel: Hells Headbangers

Spielzeit: 25:48 min.

Genre: Black/Thrash Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Wer das bisherige Schaffen des chilenischen Duos kennt und liebt, der kann eigentlich schon mit dem Lesen aufhören und sich das neue Teil der Kollegen besorgen, denn verändert hat sich bei den beiden Herren so gar nichts! Es gibt weiterhin geilen, dreckig/räudigen Rumpel-Südamerika-Black/Thrash, wie gerade meine Wenigkeit es besonders liebt. Typisch Chile möchte ich fast sagen. Es wird ordentlich auf die Instrumente eingeprügelt und herrlicher Krach fabriziert, der natürlich nix Besonderes ist, aber verdammt viel Spaß macht. Einen Minuspunkt gibt es zwar für die asozial kurze Spielzeit (schliesslich wird das Ganze als normale CD verkauft!), aber rein musikalisch gibt es hier nichts auszusetzen! Ich find's geil.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Ruins of Cemetery 03:15
2. Rotting Sacrifice 03:05
3. Victims of Doom 04:00
4. Torment of Obssessor 03:00
5. Old Rites 03:04
6. Spread Cruelty 02:40
7. Obscure and Evil 03:22
8. From the Graves 03:22

Panzer Squad - Ruins

panzer squad 2018xxlLabel: Testimony Records

Spielzeit: 39:47 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 31. August 2018

Alles neu macht der Mai - passt an dieser Stelle zwar nicht wirklich, aber wen kümmert es? Die Thrasher Panzer Squad aus dem gediegenen Osnabrück sind zurück, veröffentlichen in den nächsten Tagen mit 'Ruins' ihr zweites Album, welches gleichzeitig ihr Labeldebüt (endlich hat 'mal jemand aus der Branche aufgehorcht) darstellt, und präsentieren im Zuge dieser Veröffentlichung nicht nur ihre auf Triogröße geschrumpfte Besetzung, sondern auch ein brandneues Logo. Was hat sich ansonsten seit dem Erscheinen ihres Debütalbums 'Coming To Your Town' getan? Hören wir doch 'mal rein...

Zunächst einmal darf festgestellt werden, dass der auf dem Erstlingswerk eingeschlagene Pfad konsequent fortgesetzt wurde: Der Thrash Metal der drei Osnabrücker ist nach wie vor garstig und fies, auch wenn man die unbändige Spielfreude nach wie vor ausmachen und somit durchaus auch positive Vibes erhaschen kann. Die dreizehn Songs in knapp 40 Minuten Spielzeit gehen jedenfalls voll in die Fresse, ohne dabei stumpf oder gar einschläfernd zu wirken, weisen die drei Protagonisten doch ein gewisses spielerisches Können auf, was in diversen Soli und Zwischenspielen zu erkennen ist. Und wer 'Warsystem' der gediegenen Shitlickers covert, kann eigentlich gar nicht scheiße sein, he he.

Mein Fazit: Alles in allem ist 'Ruins' ein leckeres Labeldebüt geworden, welches insbesondere Fans von angeschwärztem Thrash Metal verdammt gut schmecken sollte.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Extinction
02. Death Toll
03. Escapist
04. Sewer Rat
05. Societal Funeral
06. Singular Purpose
07. Shut In
08. Victims Of War
09. Delusionist
10. Approaching The End
11. Zombie Shot
12. After The Bombs
13. Warsystem

Cast The Stone - Empyrean Atrophy

cast the stoneLabel: Agonia Records

Spielzeit: 26:29 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: 31. August 2018

'Empyrean Atrophy' hat mich während der ersten Hördurchläufe etwas ratlos im Regen stehen lassen, zu heterogen war der Songmix, der sich mir präsentierte. Eine bereits begonnene Review zu dieser Scheibe verwarf ich schließlich, da ich mich zu sehr auf die drei Death-Metal-Monster 'As The Dead Lie', 'A Plague Of Light' sowie 'Jesusatan' konzentriert und die anderen Stücke schier links liegen gelassen hatte...

Aber zunächst zur Band: Cast The Stone wurde 2002 von Mark Kloeppel (E-Gitarre), Derek Engemann (E-Bass) sowie Jesse Schobel (Schlagzeug) in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri gegründet, um Death Metal europäischer Prägung zu spielen; besagte Musiker waren oder sind bei solch illustren Kapellen wie Cattle Decapitation, Misery Index, Scour etc. aktiv, daher sollte dem einen oder der anderen der eine oder andere Name bekannt vorkommen.
2005 veröffentlichte man noch als Trio das Debütalbum 'Dark Winds Descending', 2007 trat Sänger Andres Huskey Cast The Stone bei.
Dreizehn Jahre nach der Veröffentlichung des Vorgängers erscheint nun also 'Empyrean Atrophy', das Zweitwerk des Vierers. Die oben genannten Stücke, aber auch das Titelstück sind ein paar echt brutale Nackenbrecher geworden, die keine Gefangenen machen. 'Standing In The Shadows' hingegen ist ein rein instrumentales Akkustikstück, das so ein wenig vor sich hin "plätschert", aber als Interludium ganz okay ist. Welcher Song mir ausgesprochen gut gefallen hat, ist 'The Burning Horizon', der ganz viel Opeth-Vibe atmet, beinahe schon in Doomgefilden wildert und für mich das beste Stück auf der Scheibe darstellt.
Produziert wurde 'Empyrean Atrophy' von Dan Swanö, von dessen Projekt Infestdead der Song 'Jesusatan' ursprünglich stammt.

Viel zu meckern habe ich nicht; lediglich die recht kurze Spielzeit ärgert mich etwas.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. As the Dead Lie
2. The Burning Horizon
3. Standing in the Shadows
4. A Plague of Light
5. Empyrean Atrophy
6. Jesusatan

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