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Lucifer´s Child - The Order

Lucifers child Label: Agonia Records

Spielzeit: 44:23 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 09 November 2018

Freunde hellenischen Stahls aufgepasst! Die Griechen von Lucifers Child präsentieren ihr zweites Album "The Order". Dieses startet mit "Viva Morte", welches sofort unweigerlich Assoziationen zu Rotting Christ in den Kopf schießen lässt. Der stampfende Drumbeat und das abgehackte Riffing machen definitiv Lust auf mehr. Und mehr davon bekommt man auch.

Der Titelsong startet episch klagend und erinnert an das letzte großartige Varathron Album. Die Vocals wirken zeitweise verzerrt und eine fulminante Sprachpassage gibt es auch. Der Schlachtenrefrain lässt Szenen von glorreichen und zeitgleich grausamen antiken Kriegen im Kopf erscheinen.

Lucifers Child bleiben ihrer Linie auf dem ganzen Album treu. Jeder der acht Songs überzeugt durch ein stimmiges Gesamtbild. Ausfälle nach oben oder unten gibt es kaum. Das bringt uns zum Problem der Scheibe. Das klingt alles sehr gut gemacht und durchdacht, nur krankt es dem Album an eigener Identität. Die ganze Chose hat man so, oder so ähnlich schon oft gehört, gerade von den Übergriechen Rotting Christ.

"Through Fire We Burn" sei hier trotzdem noch erwähnt. Haben wir es hier doch mit einem fabelhaften Stück zu tun, das mit Chören und massig Atmosphäre glänzen und überzeugen kann und somit als Anspieltipp empfohlen sei.

Insgesamt kann man dieses Album kaum kritisieren. Es macht von Minute eins an Spaß und überzeugt mit starkem Songwriting. Die eigene Identität hat die Band aber noch nicht gefunden. Das muss nicht immer schlecht sein, manchmal reicht es auch feine Kost in gewohntem Gewand zu bekommen. In der Summe seiner Teile also ein wirklich ordentliches Album.

Sascha Scheibel

XXL WertungL

Tracklist:

1. Viva Morte
2. The Order
3. Fall Of The Rebel Angels
4. Through Fire We Burn
5. El Dragón
6. Black Heart
7. Haraya
8. Siste Farvel

Décembre Noir - Autumn Kings

Decembre noir 2018xxlLabel: Lifeforce Records

Spielzeit: 67:39 min.

Genre: Death/Doom

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 09. November 2018

Der Herbst ist da. Grauer Himmel, Regen und orangene Farben prägen wieder zunehmend den Alltag. Was kann da besser passen, als ein Album mit dem Namen "Autumn Kings"? Dem Herbst zuträglich beginnt Décembre Noirs drittes Album, in einer regnerischen Kulisse. Diese wird durch eine sanft gespielte Gitarre gebrochen, und großes soll folgen.

Sobald die ersten Töne Gesang erklingen, und die Gitarre mit leidvollen Melodien richtig einsetzt,wirkt die Atmosphäre, und selbst der noch leicht strahlende Herbsttag wird zur wohlig traurigen Oase. Sehnsüchtig spielen sich Décembre Noir durch acht wohlklingende Kompositionen, die oftmals gekonnt zwischen laut und leise wechseln, genug Raum für zerbrechlichen klaren Gesang lassen, dabei aber niemals kitschig sind. Das hier ist immer noch Metal und nichts für zartbesaitete Ohren.

Alle Lieder bieten Überlänge, fühlen sich aber oftmals sehr viel kürzer an. Zu gut durchdacht und jeder Note genug Raum gebend gestaltet sich jeder der Songs. Das fühlt sich manchmal doomig ("Hymn Of Sorrow"), manchmal Melo-Death-mässig ("In The Pouring Rain") an. Abwechslung gibt es also auch. Sowohl im Tempo, als auch der vokalen Gestaltung gibt es nichts zu meckern.

Ein tolles Album, welches für sich den perfekten Releasetermin auserkoren hat. Die Platte liefert den optimalen Einstieg in den Herbst und offenbart echte Langzeitqualitäten. Freunde von Insomnium oder Swallow The Sun sollten großen Gefallen an diesem Album haben, sowie träumerische Geschöpfe, Genießer und verlorene Seelen. Volle Kaufempfehlung!

Sascha Scheibel

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. In the Pouring Rain
2. Autumn King
3. Barricades (Feat. Erwin Franz/Catalepsia)
4. A Weeping Sunrise
5. Between Silence and Shards (Feat. Marcus Bischoff/Heaven Shall Burn)
6. Dress.Code.Black
7. Hymn of Sorrow
8. The Downward Path

Bloodbath - The Arrow Of Satan Is Drawn

bloddbath 2018Label: Peaceville Records

Spielzeit: 41:07 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Anders als so manche Kollegen fand ich die Leistung von Nick Holmes beim letzten Bloodbath-Album richtig gut und da die Band auch vorher schon verdammt dufte war, habe ich mich schon ziemlich gefreut, als die Spatzen es von den Dächern pfiffen, dass diese Kombination Bestand hat und man ein neues Album der Kollegen erwarten durfte. Und - man glaubt es kaum - meine Erwartungen wurden sogar noch ein wenig übertroffen. Musikalisch ist alles beim Alten geblieben (Hurra!): Schwedischer Death Metal mit einem geschmackvollen (wenn auch marginalen) Hauch von Crust/Punk. Aber wenn wir uns mal die Atmosphäre vornehmen, so wird dem geübten Hörer schnell klar, dass die Jungs ordentlich dreckiger und vor allem böser geworden sind, was ihnen meiner Meinung nach sehr gut steht! (Ich bin ja auch so ein krass böser Typ!!) Schon beim Opener "Fleischmann" (warum die über Modellbahnen singen, ist mir schleierhaft...) merkt man schnell, wo hier der Hase läuft und dieser Weg wird konsequent bis zum Ende durchgehalten. Besonderes Augenmerk möchte ich noch auf den Song "Bloodicide" lenken, denn hier geben sich Jeff Walker (Carcass), Karl Willetts (Memoriam) und John Walker (Cancer) als Gastsänger die Ehre und veredeln den Song mit ihren zarten Stimmchen. "The Arrow of Satan is Drawn" ist also ein verdammt geiles Album geworden!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Fleischmann [03:38]
2. Bloodicide [04:56]
3. Wayward Samaritan [03:39]
4. Levitator [04:37]
5. Deader [04:06]
6. March Of The Crucifiers [04:05]
7. Morbid Antichrist [04:05]
8. Warhead Ritual [03:38]
9. Only The Dead Survive [05:06]
10. Chainsaw Lullaby [03:20]
Bonus Tracks on Ltd Edition CD
11. Ride The Waves Of Fire [03:48]
12. Wide Eyed Abandon [05:00]

One Tail, One Head - Worlds Open, Worlds Collide

OTOH xxlCoverLabel: Terratur Possessions

Spielzeit: 46:20 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Auch wenn One Tail, One Head aus Trondheim stammen und Drummer und Sänger bei Mare herumturnen (letzterer dort als Bassist), ist die Band keineswegs als "Nidrosian" zu bezeichnen, was ich persönlich ganz cool finde, zumal mit dem aktuellen (sehr geilen!!) Album von Mare (Review hier!) in diesem Sektor eigentlich schon fast alles gesagt wurde. Hier bei "OT,OH" gibt es richtig schönen, klassischen Norge-Black Metal auf die Ohren. Variabel im Tempo, raue Atmosphäre (also kein Keyboard-Gesäusel o.ä.) und lecker aggressiv - so muss gut gemachter Black Metal klingen! Gerade Sänger Luctus weiss mit seinem Organ Akzente zu setzen, eine echte Entdeckung am Mikro, spielt er bei seinem anderen Bands (Mare, Behexen, Celestial Bloodshed...) doch zumeist die vier, bzw. sechs Saiten-Instrumente. Insgesamt ist "Worlds open, worlds collide" also eine gelungene, runde Sache - schön, dass aus Trondheim auch mal was "bodenständiges" kommt!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Certainly Not
2. Arrival, Yet Again
3. Worlds Open, Worlds Collide
4. Stellar Storms
5. An Utter Lack Of Meaning, Hither To Unbeknownst, Suddenly Revealed
6. Firebirds
7. Sordid Sanctitude
8. Rise in Red
9. Passage
10. Summon Surreal Surrender

Warpath - Filthy Bastard Culture

WARPATHxxl2018Label: Massacre Records

Spielzeit: 62:15 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 23. November 2018

Herrliche Tage für Thrash-Fans! Erst die geile neue Scheibe von Darkness (Review hier!), jetzt das neue Warpath-Album und dann demnächst ja auch noch die "Partisan"-EP von Sodom. (Spoileralarm: Geiles Teil!!!) Nun spielen aber erstmal die Kollegen von Warpath auf und Ihr werdet es sicher schon erwartet haben: Die Jungs sind immer noch schweinegeil unterwegs und haben auch immer noch die fettesten Riffs zwischen Bosporus und Gibraltar! Die Band hat ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Sound perfektioniert und die Musiker sind und bleiben für mich die "Crowbar des Thrash Metals" (Wegen dem fetten Sound, nicht wegen der Optik!!!) Die Songs sind ohne Ausnahme tonnenschwer wie 'ne Dampfwalze, nur dass man von dieser nicht überrollt wird (ist ja schliesslich kein Doom!!), sondern es knallt eher so, als würde der Hulk Dir die Walze mit Schmackes auf den Schädel ballern! Wütend, brutal und massiv (dieses Wortspiel muss einfach sein...), so herrlich kann Thrash Metal sein! Die Burschen knüpfen also nahtlos an ihr grandioses Comebackwerk "Bullets for a desert session" (Review hier!) an und metzeln fröhlich alles nieder! Sänger "Digger" hat sich nochmals gesteigert und ist mit seinem unnachahmlichen Organ die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Nix für Weicheier, aber wer von Euch Eier aus Stahl hat, der dürfte hier genau richtig sein! Ein Mörder-Album!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. The World Beyond (Intro)
02. Unbroken Soul
03. Back To Zero
04. Filthy Bastard Culture
05. Believe In Me
06. Into The Dark
07. Killing Fields
08. Below The Surface
09. F.U.
10. Violent Starr
11. Slow Motion Violence
12. St. Nihil
13. Nebelkrähe (Digipak Bonus)
14. For The First Time (Digipak Bonus)

Vanhelgd - Deimos Sanktuarium

vanhelgd 2018xxlLabel: Pulverized Records

Spielzeit: 44:15 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Heute gibt es 'mal wieder 'was äußerst Schmackhaftes aus Wasa-Land für den leidenschaftlichen Death-Metal-Gourmet: das 2007 zum ersten Mal in Erscheinung getretene schwedische Quartett Vanhelgd präsentierte mit 'Deimos Sanktuarium' kürzlich sein knapp 45 Minuten andauerndes Album Nummer fünf, welches ausgesprochen abwechslungsreich und vielschichtig daherkommt, ohne dabei übermäßig heterogen auszufallen. Die sieben vorhandenen Stücke sind von äußerst garstiger Natur und erinnern einerseits an die finnische Spielart des Todesbleis, andererseits fühlt man sich immer und immer wieder an die Klassiker-Kapellen wie Morgoth und Asphyx erinnert, was vor allem an den recht abwechslungsreichen Vocals liegen mag. Zudem garnieren die Schweden ihre Songs mit Doom- und Black-Metal-Versatzstücken. Neu und originell geht natürlich anderes, aber mir ist das gerade scheißegal, da ich die Platte trotzdem schweinegeil finde und mich kaum satthören kann.

Vinylliebhaber haben im übrigen Gelegenheit, diese famose Scheibe auch als Schallplatte erwerben zu können. Aber haltet Euch 'ran: es gibt nur 1000 Stück.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. A Plea For Divine Necromancy
02. Så förgås världens härlighet
03. Vi föddes i samma grav
04. Profaned Is The Blood Of The Covenant
05. The Ashes Of Our Defeat
06. The Silent Observer
07. Här finns ingen nåd

Elegiac - Pagan Storm

Elegiac  Pagan Storm Label: De Tenebrarum Principio Records

Spielzeit: 62:02 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wow, der letzte Longplayer des Ein-Mann-Unternehmens Elegiac namens "Black Clouds of war" (Review hier!) erschien erst im Januar, seitdem hat der gute Mann doch glatt vier Splits und eine EP rausgehauen. Wenn man dann noch bedenkt, dass Zane Young auch noch in mehreren anderen Kapellen musiziert, kann man wohl davon ausgehen, dass der Kollege keine anderen Hobbys hat. Aber warum auch nicht, wenn die Musik stimmt, soll seiner Veröffentlichungswut nichts im Wege stehen. Und die Qualität der auf "Pagan Storm" enthaltenen Klänge geht auch völlig in Ordnung: Es gibt ziemlich coolen Underground-Black Metal, der den Hörer über 60 Minuten gut unterhält. Herr Young ist sichtlich und hörbar darum bemüht, seine doch recht langen Songs (der kürzeste hat immerhin noch fünf Minuten Spielzeit!) abwechslungsreich zu gestalten, was ihm auch ganz ordentlich gelingt. Denn obwohl es sicherlich auch hier und da ein paar Längen gibt, wird man bei Elegiac nicht mit monotoner Langeweile erschlagen (bzw. eingeschläfert!), was ja durchaus positiv zu bewerten ist. Für Freunde des ungeschliffenen Black Metal, denen auch ein relativ räudiger Sound nichts ausmacht, ist "Pagan Storm" definitiv ein feines Scheibchen geworden.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Rituals of War 08:17 
2. Allegiance and Honor 05:06 
3. Somber Morning 10:20 
4. Through Ancient Eyes 07:33 
5. Purity of Winter 07:02 
6. Golden Fires of Victory 06:48
7. Pagan Storm 07:15 
8. Ancient Spirit 09:41

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