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Hate - Auric Gates Of Veles

Hate  Auric Gates Of VelesLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 49:27 min.

Genre: Black Metal/ Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wenn man in der Suchfunktion der Encyclopedia Metallum den Bandnamen "Hate" eingibt, wird man gleich unzählige Male fündig: Death-Metal-Bands aus Finland, Rumänien, Kanada und Griechenland werden einem beispielsweise angezeigt, auch je zwei Kapellen aus Italien, den Vereinigten Staaten und Südamerika. Die bekannteste Formation mit diesem Namen, welche bereits seit 1990 am Start ist, kommt aus der Landeshauptstadt Polens und spielte - zunächst Infected und später Somuchhate benannt - in seinen Anfangstagen recht kompromisslosen und recht düsteren Death Metal á la Deicide und Morbid Angel. In den Folgejahren, in denen es zu diversen Besetzungswechseln kam (kein Wunder, wenn man bedenkt, seit wie vielen Jahren die Truppe bereits besteht), nahmen die Black-Metal-Elemente mehr und mehr Raum im Sound des Trios um Gründungsmitglied Adam 'the First Sinner' Buszko ein. Mittlerweile werden Hate gerne mit Behemoth und Vader in einem Atemzug genannt, was nicht unbedingt nur daran liegen mag, dass alle drei Bands aus demselben Land stammen.

Album Nummer 11, 'Auric Gates Of Veles' feuergetauft, führt den eingeschlagenen Weg auf mehr als 49 Minuten konsequent fort; man gibt sich nuancenreich und vielschichtig, ohne sich dabei allzu weit vom Todesblei einerseits sowie dem Black Metal andererseits zu entfernen. D. h. es gibt feinstes Geblaste, unheilige Melodien, zentnerschwere Riffs,Doublebass-Attacken, blaspemische Texte und was das dunkle Metaller-Herz noch so alles zum Leben braucht. Hate erbringt über die gesamte Scheibe die Glanzleistung, trotz des Abwechslungsreichtums verdammt homogene Songs abzuliefern, die sich auch nach dem drölfzigsten Hören nicht abnutzen.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Seventh Manvantara
02. Triskhelion
03. The Volga's Veins
04. Sovereign Sanctity
05. Path To Arkhen
06. Auric Gates Of Veles
07. Salve Ignis
08. Generation Sulphur
09. In the Shrine of Veles (Pre-Production)
10. Path to Arkhen (Pre-Production)

Panzerfaust - The sun of perdition I: War, Horrid War

Panzerfaust  The sun of perdition I  War, Horrid War Label: Eisenwald

Spielzeit: 31:31 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Klar, Panzerfaust ist ein cooler Bandname für Kapellen aus dem Black oder Death Metal Sektor, aber irgendwann sollte man doch mal gecheckt haben, dass es schon zig Bands dieses Namens gibt - sowas herauszufinden ist in Zeiten des Internets ja nun wirklich kein Problem mehr... Naja, diesmal klopfen die kanadischen Panzerfaust an und wollen ihr neues Album am den Mann bzw. die Frau bringen. Man existiert jetzt auch schon seit 2005 und wie der Albumtitel andeutet, startet man heuer eine auf vier Teile angelegte Reihe von Werken. Thematisch geht um Krieg, Krieg und nochmal Krieg, was auch nicht sonderlich originell ist, aber zumindest wird das Ganze nicht verherrlicht oder glorifiziert. Musikalisch wird das von einem Black Metal umgesetzt, den man ganz gut in der schwedischen Ecke lokalisieren kann, d.h. lecker aggro, aber mit netten Melodien. Das wird von den Kanadiern ganz gut umgesetzt (inkl. historischen Sprachsamples und den üblichen Kriegsgeräuschen...), löst aber keine Stürme der Begeisterung bei mir aus. Solider Standart-Stoff, aber aus dieser musikalischen Richtung gibt es halt viele und bedeutend bessere Sachen. Kann man sich anhören, aber erwartet nichts weltbewegendes!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Side A
1. The Day After 'Trinity' 05:24
2. Stalingrad, Massengrab 04:13
3. Crimes Against Humanity 02:25
Side B
4. The Decapitator's Prayer 06:28
5. The Men of No Man's Land 13:01

Space Hamster - The Ascent To Nothingness

Space Hamster  The Ascent To NothingnessLabel: More Hate Productions

Spielzeit: 32:17 min.

Genre: Death Metal/ Deathcore

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wenn man Metal- und Deathcore-Jünger als hyperaktive Violent-Dancing-Spacken bezeichnet, weil sie einem beim Bangen gerade das noch volle Bier aus der Hand getreten haben, kann ich das sehr gut nachvollziehen. Als nicht ganz so puristischer Extrem-Metal-Rezipient kann ich mit der Mucke allerdings sehr wohl etwas anfangen, wenn sie nicht wie so häufig beliebig und austauschbar klingt. Ein ebenfalls aufgeklärterer Musikerkollege sagte mal, Death Metal oder Metalcore sei ihm schlunz - Hauptsache, die Musik ist gut gespielt, authentisch und einprägsam. Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Zunächst dachte ich ja, bei der Kapelle mit dem ulkigen Namen Space Hamster (Dungeons-&-Dragons-Kenner sollten hier aufhorchen) handele es sich um eine Spaßtruppe wie JBO oder aber eine psychedelisch-verspielte Kiffergruppe; aber nein, die Jungs frönen dem Todesblei. Die 2013 ins Leben gerufene Formation aus Tschechien ist eine derartige Band, deren Mitglieder sich nicht nur Death Metal, sondern eben auch CORE auf die Fahne geschrieben haben. Auf der ein Jahr später erschienenen EP 'Universal Pet' gingen sie recht derbe, aber nicht ziellos zu Werke und boten eine gutklassige Mischung aus melodischem Death Metal und herzhaftem Metalcore, wobei die Metalanteile um ein Vieles überwogen und auch Black-Metal-Gekeife implementiert wurde.

Vor kurzem erschien nun 'The Ascent To Nothingness', welches 2018 im tschechischen Davos Studio aufgenommen wurde. War die weiter oben bereits erwähnte EP bereits sehr amtlich, legen Space Hamster auf ihrem Debütalbum weiter an Qualität zu und schaffen den schmalen Grad, durchaus noch brutaler und technischer als auf 'Universal Pet', aber eben auch nicht stumpf und langweilig zu klingen. Dafür sorgen schon der recht vielschichtige Gesang, die vielen kleinen Interludien und klassischen Rock-Soli (beispielweise im Rausschmeißer 'Nostrum' ab Minute 2.12). Schade, dass es nur sieben Stücke geworden sind; die etwas mehr als 32 Minuten gehen hier wie im Fluge vorbei.

Wer immer noch nicht überzeugt ist, sollte flugs die Bandcamp-Seite der Tschechen besuchen, auf der das Album (und auch die EP) für umme heruntergeladen werden können. Aber: bei Gefallen den Jungs bitte auch einen großzügigen Obulus für ihre Arbeit zukommen lassen, Freunde!

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Only We Remain
02. In the Maze
03. Monument In Forgotten Crimson Desert
04. Black Toothed Uprising
05. Age Of Digital God
06. King Hamster
07. Nostrum

K.F.R. - L'enfer á sa source (LP)

k.f.r. xxlLabel: Purity Through Fire

Spielzeit: 45:49 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Und da kommt auch schon der zweite Streich der französischen Ein-Mann-Band K.F.R.! Da fragt man sich natürlich, warum hier zwei getrennte Alben gleichzeitig veröffentlicht werden und ob das Sinn macht? Die erste Frage kann ich leider nicht beantworten, die zweite schon: Weil "L'Enfer á sa sourge" schon irgendwie anders ist als "Démonologue" (Review hier!). Hier gibt es nämlich keine Spur von irgendwelchen Ambient oder Noize Klängen, das Album ist purer, lupenreiner Primitive Black Metal! Fast durchgehend pure Raserei, sehr räudig und extrem böse! Hier findet sich keine Spur von Mystik, hier regiert masslose Brutalität! Der totale Overkill! Was die beiden Werke allerdings stark miteinander verbindet, ist die verdammt kranke Atmosphäre, die sie ausstrahlen - auch wenn jede Platte auf einem anderen Weg zum gewünschten Ergebnis kommt. Mir gefällt auch "L'Enfer á sa sourge" ganz ausgezeichnet und freue mich, dieses faszinierende Projekt endlich kennengelernt zu haben! Auch hier steht die Limitierung der LP bei 199 Stück!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. L'enfer, c'est toi 07:55
2. Le sinueux chemin 07:38
3. Simulacre de Chair 02:42 
4. Ne cherche pas à devenir, rien a jamais commencé 05:47
Side B
5. Anathème de l'envie 09:15
6. L'Enfer à sa source 12:32

K.F.R. - Demonologue (LP)

kfr xxldemono frontLabel: Purity Through Fire

Spielzeit: 44:03 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Achtung, liebe Leute - hier kommt mal wieder ganz kranker Scheiß für Euch! Der Franzose Maxime Taccardi macht seit 2013 unter dem Banner K.F.R. Musik und endlich komme ich auch endlich in deren Genuss. Nicht nur, dass "Démonologue" der bereits siebte Longplayer des Kollegen ist, es wird auch gleichzeitig mit dem achten Album "L'Enfer à sa source" (Review hier!) veröffentlicht. Es erwartet uns auf der Platte bestialischer Primitive Black Metal, der vom Mastermind mit bizarren und dunklen Klängen unterlegt wird, die als Dark Ambient bezeichnet werden, die ich persönlich aber eher in den Bereich des Noize einordnen würde. Auf jeden Fall hat das hier nix mit dem mystisch/verträumten Dungeon Synth zu tun, der ja im Moment verdammt angesagt ist. Nein, K.F.R. ist chaotisch, dissonant und nicht nur einmal wird die akustische Schmerzgrenze brutal überschritten! Die Atmosphäre ist extrem bösartig und tiefschwarz und das Tempo variiert von aggressiver Raserei bis hin zu seltsamen Drone-Klängen. Ein Sound, der von einem verdammt kranken Geist kreiert wurde - Herrlich! Das ist so volle Kanne was für mich und ich habe mir das Album gleich mehrfach hintereinander angehört, weil mich diese kaputte Musik absolut fasziniert. Nichts für Warmduscher und andere zarte Seelchen - seid also gewarnt! Übrigens ist die Schallplatte auf 199 Exemplare limitiert!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Invocation 05:01
2. Asmodée 08:16
3. Azazel 08:34
4. Prélude à l'exterminateur 02:57
Side B
5. Abaddon 06:18
6. Lucifer 10:06
7. La Chute 07:51

Firespawn - Abominate

firespawnxxl2019Label: Century Media Records

Spielzeit: 41:38 min.

Genre: Death Metal mit Heavy-Metal-Versatzstücken

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die in der Presse vielfach als Death-Metal-Supergroup bezeichnete schwedische Abrissbirne Firespawn veröffentlicht in den nächsten Tagen sein Drittwerk 'Abominate'. Hören wir also in die Scheibe rein.

Zunächst einmal freut es mich zu sehen, dass seit der Bandgründung im Jahre 2015 jedes der fünf Gründungsmitglieder weiterhin bei Firespawn am Ball geblieben und somit klar ist, dass das Quintett nicht bloß ein weiteres Projekt einiger Todesblei-Veteranen darstellt, sondern tatsächlich eine echte Band ist.
Was das Album ganz klar von anderen Death-Metal-Veröffentlichungen der letzten Zeit abhebt: es weist einen deutlichen Oldschool-Heavy-Metal-Vibe auf, was sich vor allem auf die präzise Gitarrenarbeit auswirkt; selten im Death Metal hat man derart klassische Soli genießen dürfen (vielleicht bei den späteren Death, die dann aber auch schon keinen wirklichen Death Metal mehr spielten, was man an dieser Stelle bitte nicht negativ verstehen sollte).
Aber keine Angst: die elf Songs werden durch das Dazutun alter HM-Trademarks ganz sicher nicht handzahm, langweilig und/ oder kraftlos. Dafür sorgen schon LG Petrov, der hier derart brutale Growls rauskloppt, die man von ihm in seinen alten Tagen ganz sicher nicht mehr erwartet hätte, sowie Matte Modins dynamisches Schlagzeugspiel. Die Stockholmer zeigen uns knapp 42 Minuten lang, wo der Hammer hängt.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. The Gallows End
02. Death And Damnation
03. Abominate
04. Heathen Blood
05. The Great One
06. Cold Void
07. The Hunter
08. Godlessness
09. Blind Kingdom
10. The Undertaker
11. Black Wings Of The Apokalypse

BAT - Axestasy

BAT  AxestasyLabel: Hells Headbangers

Spielzeit: 13:40 min.

Genre: Speed Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Diese Mischung aus Proto-Black Metal und Speed Metal hat es mir ja eh angetan und die Amis von BAT gehören definitiv zu meinen Lieblingsbands aus diesem Subgenre! Jetzt haben mich die Burschen nach ihrem "Wings of chains"-Longplayer (Review hier!) doch glatt drei Jahre warten lassen, bis sie mal wieder was von sich hören lassen. Schade, dass es "nur" 'ne EP geworden ist - aber man muss halt nehmen, was kommt. Musikalisch gibt es Gottseidank nix Neues zu berichten, die Kollegen bedienen immer noch jene oben erwähnte gnadenlose Mixtur aus Black und Speed und das mit viel Power und Spielfreude! Es knallt ordentlich, gerade mein Lieblingssong "ICE" (gesponsert von der Deutschen Bahn???) ist extrem geil ausgefallen, aber viel zu schnell ist der Spaß schon wieder vorbei. Noch nicht mal 'ne Viertelstunde, Leute ich brauch doch mehr von dem Scheiß!!! Kurz, aber gut (und mit einem saucoolen Coverartwork ausgestattet!!) - ich find's dufte!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Wild Fever 03:05
2. Long Live the Lewd 02:05
3. ICE 03:09 S
4. Ritual Fool 02:29
5. Slash of the Blade 00:28
6. Axestasy 02:24

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