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Goatfuck - Y

goatfuk20199Label: Eigenproduktion

Spielzeit: 45:46 Min.

Genre: Black/Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Jawoll, die Jungs von Goatfuck sind wieder da! Gute drei Jahre nach ihrer coolen "Century of the Goat"-EP (Review hier!) meldet sich die Leipziger Truppe mit ihrem ersten Longplayer zurück. Marius und Koloss haben sich verstärkt, so sind mit Bassist Exithus (bekannt von Todbringer, war auch mal (wie Koloss) mit Warforger unterwegs) und dem neuen Sänger Necrologue (kennt man sonst als Drummer von (u.a.) Zeit, war auch mal kurz bei Andras) zwei neue Mitstreiter an Bord. Was erwartet uns nun auf "Y"? Die EP hat natürlich eine gewisse Erwartungshaltung geweckt, wobei auf der anderen Seite ein Sängerwechsel immer so eine Sache ist. Um es vorwegzunehmen: Das Teil ist höllisch geil geworden!!! Eine Dreiviertelstunde wird dem Hörer ein garstiger und dreckiger Mix aus Proto-Black Metal und räudigstem Thrash um die Ohren geballert, dass diese vor lauter Begeisterung gar nicht mehr aufhören wollen zu bluten! Da ich das Material schon recht früh zu hören bekommen habe, konnte ich mir das Album echt verdammt oft reinziehen und es wurde von Mal zu Mal besser! Man merkt, dass alle involvierten Musiker keine Greenhorns mehr sind, hier sitzt jeder Ton, wobei man ihre Leidenschaft für geilen Krach deutlich zu spüren bekommt. Die Songs sind echt abwechslungsreich, es wird nämlich keineswegs nur stupide rumgeballert, sondern zum Beispiel ausgesprochen gekonnt mit dem Tempo gespielt. Die Scheibe macht unheimlich viel Spaß, was auch ordentlich am Sänger Necrologue liegt! Kollege, warum Du bislang "nur" getrommelt hast, ist mir echt ein Rätsel! Seine Stimme ist eine perfekte Mischung aus grimmig und ätzend, was zu dieser Art Mucke natürlich passt wie Arsch auf Eimer! Zu dem Ganzen gesellt sich noch eine perfekt passende räudige Produktion und rundet damit das Werk erfolgreich ab. Ich bin von "Y" total begeistert und wer ebenso auf Bands wie die grandiosen BitchHammer oder Nocturnal Breed steht steht, der MUSS hier einfach zuschlagen, aber flott, denn die CD ist auf 200 Teile limitiert!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Ritual Mass Suicide 05:30
2. Aboard Terror 04:54
3. Century of inner Darkness 04:33
4. I Am 04:49
5. Suicide Note 03:51
6. Under the Sign of the True Light 04:55
7. Advocatus Diaboli 03:49
8. Retaliation 04:55
9. Whisky Slut 03:14
10. Drink with Me! 05:16

Olkoth - The immortal depths & Treasures of Necromancy

OLKOTH The Immortal Depths & Treasures of NecromancyLabel: Signal Rex

Spielzeit: 49:46 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Solche Zusammenstellungen von Demo-Aufnahmen sind bei Underground-Labels ja eine beliebte Geschichte, oftmals aber eine halbgare Angelegenheit, bei der man sich dann gerne fragt: "Warum nur???". Bei den beiden Demos der US-Black Metaller Olkoth ist dies eine angenehme Ausnahme! Keine Ahnung, ob das Duo überhaupt noch existiert, denn ausser 'ner Bandcamp-Seite gibt es keine Informationen. Brauchen wir aber auch nicht, wir lassen die Musik für sich selber reden. Wir starten mit dem ersten Demo "The immortal depths", das 2016 als eine auf 100 Exemplare limitierte Kassette bei "Les Fleurs du Mal Productions" (ein sehr feines Label aus Kanada, das sich auf Tape-VÖ spezialisiert hat!) erschienen ist. Hier finden wir atmosphärischen Black Metal, gespickt mit dunklen Melodien und einer okkult/düsteren Stimmung, wahrlich gut gemacht! Der Sound ist so lala, ist halt ein Underground-Demo, da darf man jetzt auch nichts anderes erwarten. Weiter geht es mit "Treasures of necromancy", ein Jahr später auf demselben Label 104-mal erschienen - natürlich auch auf Kassette. Jeweils eingeleitet durch ein Intro gehen die beiden Songs ein wenig rauer zur Sache und kommen qualitativ nicht ganz an den Vorgänger heran, können aber dennoch überzeugen. Die Wiederveröffentlichung dieser beiden Demos auf Vinyl macht diesmal also absolut Sinn und ist ein feines Leckerli für Freunde von ungeschliffenem Underground Black Metal!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Side A
1. Shrine of Rotten Bones 07:59
2. Gravesite Levitation 11:18
3. Ancient Black Flame 08:11
Side B
4. The Goulish Grail Pt. 1 01:31
5. Treasures of Necromancy 07:31
6. The Goulish Grail Pt. 2 01:00
7. Paranormal Enslavement 07:30
8. Demonic Prophecy 04:46

Cirith Ungol - I'm alive (2-CD)

CirithUngol ImAliveLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 118:55 Min.

Genre: Epic Heavy Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das wir das noch erleben dürfen!! War es schon verdammt dufte, dass sich die Legende (das ist hier definitiv keine Übertreibung!!) 2015 wieder zusammengefunden und umjubelte Reunion-Konzerte gegeben hat, gibt es jetzt das erste Mal ein dazu passendes Live-Album. Und hier wird geklotzt, nicht gekleckert! Fast 120 Minuten auf zwei CDs, dazu zwei DVDs und das ist nur die Standart Edition! Mir liegt leider nur die Musik vor, deshalb kann ich zu den DVDs nichts sagen. Aber allein das reicht, um jeden Fan zu begeistern. Zu der Musik brauche ich an dieser Stelle ja sicherlich nichts großartiges zu schreiben, dürfte allen bekannt sein und ausserdem entweder liebt man die Band abgöttisch, oder man findet's scheisse - ein Dazwischen gibt es einfach nicht. Die Soundqualität ist ausgezeichnet, man hat förmlich das Gefühl, mitten im Publikum zu stehen und auch die Songauswahl finde ich gelungen, aber da hat eh jeder so seine Lieblinge, worüber man stundenlang ausgiebig diskutieren könnte. Was soll ich noch mehr sagen? Fans kaufen sich das Teil auf jeden Fall und sie bekommen für ihr Geld auch ein großartiges Paket von einer absoluten Ausnahme-Band!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Intro 00:55
2. I'm Alive 05:03
3. Join the Legion 04:11
4. Atom Smasher 04:22
5. Edge of a Knife 04:54
6. Blood & Iron 04:03
7. Black Machine 03:57
8. Frost and Fire 04:35
9. Finger of Scorn 08:00
10. Chaos Descends 04:43
11. Doomed Planet 03:58
12. Chaos Rising 08:03
13. Fallen Idols 06:10
14. Paradise Lost 06:30
15. Master of the Pit 06:58
16. King of the Dead 06:47
17. Cirith Ungol 07:22

Infecting the Swarm - Ruinous

Infecting the Swarm  RuinousLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 07:53 Min.

Genre: Deathgrind

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Da hab' ich mich aber gefreut, als ich die Tage mitbekommen habe, dass es neue Mucke von Infecting Swarm gibt, wähnte ich die Band doch bereits in den ewigen Jagdgründen. Das letzte Album "Abyss" (Review hier!) ist ja schon gute drei Jahre her. Aber nix da!! Kollege Hannes hat sich mit Basser Clemens Maik (Cerebric Turmoil, Dekrepitation u.a....) verstärkt und ballert mit der "Ruinous"-EP zwei neue Stücke raus, die bislang allerdings "nur" digital zu bewundern sind. Und ich darf mit Freude vermelden, dass sich in der vergangenen Zeit nichts verändert hat! Es wird immer noch mit maximaler Aggression und Brutalität drauflos geballert, dass der Putz vonne Wände bröckelt! Deathgrind vom Allerfeinsten! So wollen wir das haben, denn das macht Spaß! Ich vermute mal, dass "Ruinous" so als eine Art Demo zu verstehen ist, denn hoffentlich kommt da ganz flott Nachschub auf uns zu! Knapp acht Minuten sind einfach zu wenig! Feine Sache!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Ruinous 03:34
2. The Cylindrical Sea 04:19

Zeit - Drangsal

Zeit  Drangsal Label: Eigenproduktion

Spielzeit: 41:41 Min.

Genre: Black Sludge

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Schon seit 2010 existiert die Leipziger Formation, trotzdem ist dies mein erster Kontakt mit den Kollegen. Hab' ich definitiv was verpasst, denn was man hier auf "Drangsal" präsentiert, gefällt mir extrem gut. Die Band vermischt einen dreckig/räudigen Black Metal mit ebenso unreinem Sludge und ist sich auch nicht zu schade Elemente des Crust miteinzubeziehen. Dass das Ergebnis nix für schöngeistige Naturen darstellt, dürfte spätestens jetzt klar sein, ich finde das Ganze dagegen ausgesprochen faszinierend. Die Musik ist hässlich, krankhaft und verstörend und verbreitet eine abstossende Atmosphäre - sehr intensiv und packend. Die Texte sind allesamt auf Deutsch und für mich ein weiteres Highlight des Albums. Selbstverständlich extrem düster und apokalyptisch lassen sie vor meinem geistigen Auge eine dystrophische Welt aus Stahl und Beton entstehen, ohne Hoffnung, ohne Zukunft - nur kalt und leer. Diese Zeilen aus dem Song "Stirn" fassen es für mich eindrucksvoll zusammen: "Tanz für mich, Ballerina aus Beton, tanz den Schmerz dahin" - Gänsehaut pur!! Derbe Sprachbilder, vorgetragen von der rauen, wütenden Stimme von Sänger/Gitarrist Fur, die das Konzept grandios umsetzt und dieses bis an die Schmerzgrenze verstärkt. Der Sound ist dem Ganzen gekonnt angepasst: Kalt und räudig. Das Album ist ein bösartiger Bastard aus Hass und Verzweiflung und bei mir eingeschlagen wie ein Sixpack Splittergranaten! Unterstützt diese Band, kauft Euch die CD (oder die Kassette!) und verliert Euch in Depression und Wut!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1.Schweigen
2.Stirn
3.Babylon
4.Menschmaschine
5.Granne
6.357

Paganizer - The Tower of the Morbid

paganizer2019Label: Transcending Obscurity Records

Spielzeit: 38:32 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ich finde es ja immer wieder faszinierend, dass so ein umtriebiges Kerlchen wie Uns Rogga neben seinen unzähligen anderen Bands und Projekten auch immer noch Zeit findet, mit seinen Kumpels von Paganizer ein neues Album, eine EP, eine Split-EP oder ähnliches zu machen. Gut, in allererster Linie ist es vor allem gerade diese schwedische Formation, mit der man ihn am Stärksten in Verbindung setzt, doch bejahend den Kopf nicken darf man dann trotzdem. Und sich freuen. Gab es überhaupt je ein schwaches Paganizer-Album? Vielleicht das Debüt 'Deadbanger' von 1999, aber da hört es dann schon auf...

'The Tower Of The Morbid', das elfte Album, macht wie all die vielen Vorgänger keinen Hehl daraus, feinsten Elchtod zu zelebrieren. Das macht das Quartett gut! Das kann es! Da weiß man, was man hat! Natürlich kommt bei einem derartigen Output - es wurden ja schließlich nicht nur besagte zehn Vorgängerscheiben, sondern um Einiges mehr veröffentlicht - , sehr schnell der Vorwurf der Beliebigkeit und Austauschbarkeit auf, aber ich formuliere es mal so: drauf geschissen! Wer derart konsequent sein Ding durchzieht und dabei gute Alben produziert, weiß eh schon ganz genau, was man machen und damit erreichen will. Und genau diese Authentizität ist, was der geneigte Death-Metal-Freak haben will. Basta!

Ach ja, was natürlich nicht fehlen darf: das obligatorische Dan-Seagrave-Artwork. Noch Fragen?

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Flesh Tornado
02. Apocalypse Writings
03. Cannibal Remains
04. Drowning In Sand
05. Redemptionless
06. They Came To Die
07. Rot Spreads
08. Beneath The Gauze
09. The Tower Of The Morbid
10. Purge The World
11. Demented Machines

Unaussprechlichen Kulten - Teufelsbücher

Unaussprechlichen Kulten2019Label: Iron Bonehead

Spielzeit: 42:37 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Endlich gibt es ein neues Album von meinen Lieblingschilenen mit dem saucoolen Bandnamen! Zwei Jahre nach "Keziah Lilith Medea" (Review hier!) gibt es Nachschub und ihre Vorliebe für die deutsche Sprache leben die Kollegen diesmal auch im Albumtitel aus. Herausgekommen ist wieder einmal ein ausgezeichnetes Death Metal Album, das zeigt, dass die Chilenen auch nach über zwanzig Jahren (hier habe ich mal die Vorgängerformation Spawn dazugerechnet!) sich immer noch verbessern und verfeinern und herausragende Qualität abliefern! Technisch extrem anspruchsvoll (ohne je verkopft oder zu sehr in die eigenen Fähigkeiten verliebt zu sein!) präsentiert man ein Album, das unglaublich facettenreich daherkommt und Dir trotzdem verdammt brutal und gnadenlos die Birne wegbläst! Die Band versteht es wirklich sehr gut, eine okkulte und dunkle Atmosphäre zu erschaffen, diese mit Niveau und dreckiger Aggression verbindet und das Ganze mit einem hervorragenden Sound abzurunden! Man braucht natürlich Zeit, um alle Feinheiten dieses Albums zu erfassen und zu würdigen, aber die solltet Ihr Euch definitiv nehmen - es lohnt sich! Wer ausschliesslich auf lecker "Stumpf ist Trumpf"-Geballer steht, ist hier vielleicht fehl am Platze, seid Ihr aber aufgeschlossen gegenüber einer absoluten Ausnahmeband und ihren Fähigkeiten, dann ist "Teufelsbücher" genau das Richtige für Euch! Ich bin auf jeden Fall schwer begeistert!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A - Sorgenteuffel
1. The Evil Out of Control 07:39
2. Keziah Lilith Medea 05:34
3. Cranquiluria 07:27
Side B - Weiderteuffel
4. A Search and an Evocation 06:07
5. Flapping Membraneous Wings 07:26
6. Necromancy and Torment 08:24

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