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Sargeist - Unbound

sargeist unboundLabel: WTC Records

Spielzeit: 47:17 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wo Sargeist draufsteht, ist auch Sargeist drin, will heissen: Auch beim neusten Werk der Finnen gibt es 0% Neues, 0% Überraschungen, 0% Innovation - aber 100% richtig guten Old School Black Metal, wie wir ihn doch alle lieben! So habe ich es erwartet (auch wenn Bandkopf Shatraug seit der letzten Platte "Feeding the crawling shadows" seine komplette Mannschaft ausgetauscht hat!) und -Hurra- auch bekommen. Auch wenn Andere das doof finden mögen, ich stehe einfach auf solche Bands wie Sargeist, die keinen Millimeter von ihrer musikalischen Marschroute abweichen und trotzdem jedes Mal brutale Qualität abliefern. Denn meiner bescheidenen Meinung nach sind Sargeist von den vielen finnischen Black Metal Bands (Horna, Benexen, usw...), die ja doch oft recht ähnlich klingen (spielen ja auch überall dieselben Musiker mit...), die besten (Ok - zusammen mit den ebenfalls sehr geilen Azaghal!!). Wer also auf verdammt gut gemachten, klassisch nordischen Black Metal steht, ist hier richtig gut aufgehoben, alle die Sargeist bereits kennen und mögen kaufen sich "Unbound" sowieso!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Psychosis Incarnate 04:08 
2. To Wander the Night's Eternal Path 04:14 
3. The Bosom of Wisdom and Madness 05:12 
4. Death's Empath 03:17 
5. Hunting Eyes 06:09 
6. Her Mouth Is an Open Grave 05:47 
7. Unbound 05:27 
8. Blessing of the Fire-Bearer 05:01
9. Wake of the Compassionate 04:28 
10. Grail of the Pilgrim 03:31

Evergrey - The Atlantic

evergreyxxl2019Label: AFM Records

Spielzeit: 53:56 min.

Genre: Klassik trifft Black Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: 25. Januar 2019

Zwischen Kitsch und Romantik, echten Gefühlen und purem Schmalz läuft ein oftmals schmaler Grat. Die Schweden Evergrey schafften es in ihrer mittlerweile zwanzigjährigen Karriere, den Kurs nahezu durchgehend perfekt auf echter Emotion zu halten.
Das elfte Album der Band startet unerwartet hart mit "A Silent Arc", da wird für Evergrey Verhältnisse schon fast geknüppelt. Natürlich ist das trotzdem noch weit entfernt von Brutalität, diese steht jedoch auch nicht im Vordergrund, zumindest nicht musikalisch. Als letzter Teil einer Albumtrilogie, beginnend mit dem 2014 erschienenen "Hymns For The Broken", nimmt die Band einen mit auf die Reise über die Weltmeere.
Komplexes Riffing, wird immer wieder durch schwelgerische große Refrains gebrochen. Tom Englund bleibt weiterhin ein wahrer Meister seines Fachs, transportiert seine Stimme doch wie gewohnt große Gefühle. "All I Have" schwimmt in Gewässern gefährlich nah an Katatonia, behält durch Englund´s Stimme jedoch seine eigene Identität. Garniert mit meist tollen Soli und einigen Breaks hält das Album seinen Spannungsbogen kontinuierlich aufrecht.
Am Ende bleibt ein durchweg überzeugendes Stück Musik, welches auch verlorene Fans einmal anchecken sollten. So hart und technisch zeigten sich Evergrey schon lange nicht mehr. Sie bleiben sich treu, gehen aber dennoch einen Schritt nach vorn. Was fehlt ist der ganz große Song, der die Gänsehaut nur so sprießen lässt. Eine Tatsache, die zu verschmerzen ist, denn Ausfälle gibt es keine und als großes Ganzes überzeugt das Album allemal.

Sascha Scheibel

XXL WertungL

Tracklist:

1. A Silent Arc 07:47
2. Weightless 06:41
3. All I Have 06:15
4. A Secret Atlantis 05:30
5. The Tidal 01:06
6. End of Silence 04:45
7. Currents 05:29
8. Departure 06:30
9. The Beacon 05:23
10. This Ocean 04:30

Apatheia - Konstelacja Dziur

APATHEIA Konstelacja DziurLabel: Godz Ov War Produktions

Spielzeit: 51:44 min.

Genre: Black/Death Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Egal ob man sich nach der philosophischen Strömung oder nach dem davon abgeleitetem medizinischen Begriff der Apathie benannt hat - irgendwie passt beides nicht, denn weder "Leidenschaftslosigkeit" noch "Teilnahmslosigkeit" kann man beim Debüt der polnischen Kapelle entdecken. Ganz im Gegenteil, man hört das in die Platte hingesteckte Herzblut quasi bei jedem Ton pochen und pulsieren. Mit "Konstelecja dziur" bekommen wir das Debüt der Band zu hören und wieder einmal haben die Jungs von Godz Ov War ihr feines Gespür für verdammt guten Krach bewiesen. Denn Apatheia überzeugen nicht durch zügelloses Gekloppe (auch wenn dieses durchaus seinen Reiz haben kann!), sondern punkten mit durchdachten Songstrukturen, gekonnt eingesetzten Tempowechseln und einer sowohl dichten, als auch packenden Atmosphäre. Dabei werden Wut und Aggression erfreulicherweise nie aus den Augen gelassen, darüber hinaus aber noch durch andere starke Emotionen unterstützt. Durch den harschen, oft heiseren Gesang (komplett auf polnisch!) wird dies dann noch wunderbar unterstützt und vertieft. Wer eher auf den typisch nordischen Black Metal Sound steht, könnte hier an der falschen Adresse sein, dennoch sollte jeder Freund der extremen Klänge mal in die Scheibe reinhören, hier wird Qualität geboten, die sich zwar nicht unbedingt beim ersten Durchlauf komplett entfaltet, aber das sind ja oft die besten Werke! Ein ambitioniertes und hochinteressantes Album! Nur das Cover sieht irgendwie seltsam aus...

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Odmętnia 04:56 
2. Ślepe oddanie 04:41
3. Zimna krew 04:33 
4. Złudzenie życia 05:14 
5. Boże ciało 10:43 
6. Raj 06:20 
7. Skracanie 05:14 
8. Supernowa 10:03

Ferndal: Singularitäten

FERNDAL1   Singularitaeten CD CoverLabel: Einheit Produktionen

Spielzeit: 60:20 min.

Genre: Klassik trifft Black Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 11. Januar 2019

Schon das Intro (welches mich übrigens stark an Lacrimosa in deren stärksten Zeiten erinnert!) zeigt, dass es sich hier mitnichten um gewöhnliche "Haudrauf-Mucke" handelt, auch wenn man mit dem Opener "Weltenbrände" zunächst mächtig böse und rasant in das zweite Album der Münsteraner Recken einsteigt. Doch schnell gesellt sich zum harschen Black Metal ein epischer Viking Metal Gesang und spätestens, wenn das Streichinstrument (Cello!) einsetzt, bin ich der Band verfallen. Deren Mucke ist aber wahrlich nicht von der Stange und ein schönes Beispiel, wie man mit einigen gekonnt eigesetzten musikalischen Accessoires einen ausgesprochenen eigenständigen und mitreissenden Sound kreieren kann. Nimmt man zum Beispiel den reinen Black Metal Anteil an diesem Album, würde man über ein (wenn auch gutes!) Mittelmass nicht hinwegkommen. So aber, gerade auch mit den oft langen instrumentalen, klassisch angehauchten Parts und dem Können der Musiker, wird aus "Singularitäten" ein wunderbar facettenreiches und faszinierendes Album. Die Atmosphäre von Melancholie und Traurigkeit - aber auch Zorn und Wut - packt den Hörer sehr schnell und zieht ihn mit sich in eine ferne Welt. Trotz der vielen Ingredienzien ist die Platte erfreulich homogen ausgefallen und präsentiert sich (auch mit Zwischenspielen wie "Klavierquintett in E-Moll") wie aus einem Guss. Nicht wirklich oft habe ich die (ohnehin seltene!) Verbindung zwischen Black Metal und Motiven aus der klassischen Musik derart harmonisch miteinander agieren hören. Zeit sollte man "Singularitäten" aber auf jeden Fall lassen, um sich komplett zu entfalten, da wäre ein flotter Durchlauf beim Wäsche aufhängen ein Frevel! Gefällt mir richtig gut!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Intro, op. 2.1
2. Weltenbrände, op. 2.2 
3. Bringer der Leere, op. 2.3 
4. Im Sternenlicht, op. 2.4
5. Klavierquintett e-Moll „Mother North“, op. 2.5
6. Die Verlorenen, op. 2.6
7. Siebter Gesang, op. 2.7
8. Serenade, op. 2.8
9. Distanz, op. 2.9

Angrrsth - Znikad

Angrrsth  ZnikadLabel: Godz Ov War Produktions

Spielzeit: 28:20 min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Eine ganz neue Band aus Polen präsentiert sich hier mit ihrem ersten Tonträger und was der Hörer in der knappen halben Stunde zu hören bekommt ist ungelogen verdammt geiler Stoff! Die Kollegen faszinieren von Beginn an nicht nur mit einer fast schon perfekten Mischung aus Black und Death Metal, nein auch die erzeugte Atmosphäre knüppelt Dich nieder, tritt noch ein, zweimal nach - und Du willst mehr! Selten hat die Bezeichnung "majestätischer Sound" so gut gepasst, wie bei den Polen, denn gerade wenn man immer wieder auf die Bremse tritt, die (hervorragende!) Raserei hinter sich lässt und in einem stampfenden Midtempo alles niederwalzt, dann weiss man, wofür der Begriff "Episch" geschaffen wurde. Gänsehaut pur! Ich weiss gar nicht wohin mit meiner Begeisterung für diese Scheibe, denn auch Sänger Hermann (eigentlich Robert Golczyński, der auch bei Wyrok hinterm Mikro klemmt) liefert eine ausgezeichnete Leistung ab. Das er dabei seine Muttersprache benutzt, die ja hervorragend zu dieser Art von Musik passt, ist da nur noch die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Ich bin jedenfalls hin und weg von der Leistung dieser jungen Band und prophezeie ihr eine große Zukunft! Saugeiles Teil!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Krew i trans 06:12 
2. I kopyt słyszę stuk 05:31 
3. Upadłem 05:16 
4. Siarka i kwas 04:24

Feral - Flesh For Funerals Eternal

Feral 2018xxlLabel: Transcending Obscurity Records

Spielzeit: 41:07 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Für Liebhaber des schwedischen Death Metals war 2018 ein gutes Jahr, selbst wenn die „Größen“ des Genres – mit der Ausnahme Unleashed – keine neuen Veröffentlichungen herausbrachten. Dafür lieferte die sogenannte zweite Reihe ordentliche Ersatzdrogen. Die Schweden LIK und Gravestone schicken Euch mit ihrem Sound direkt nach Stockholm Anfang der neunziger Jahre. Sentient Horror, die trotz ihrer US-amerikanischen Herkunft ebenfalls wunderbar skandinavisch klingen, verkürzen mit einer EP die Wartezeit bis zum hoffentlich bald erscheinenden zweiten Album. Und zum Jahresende schwingen Feral gewaltig den Hammer.
Die Nordschweden schielen auf „Flesh for Funerals Eternal“ nach Gotland, denn ich entdecke immer wieder Anleihen an (neuere) Grave, beileibe kein schlechter Arbeitsnachweis. Begeistern können die eingestreuten Thrash-Riffs in „Of Gods No Longer Invoked“ genauso wie die Vollbremsung in „Accursed“. Aber keine Angst, natürlich geben Feral meist Vollgas. Wie es sich gehört, kommt der geliebte D-Beat nicht zu kurz.
„Flesh for Funerals Eternal“ ist ein rundes Album, auf dem Innovationen natürlich mit der Lupe gesucht werden müssen. Dafür gibt es jede Menge Enthusiasmus und ganz, ganz viel Herzblut. Diese LP duftet nach Schweiß, modrigem Keller und Dosenbier.

Torben Jablosnki

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Vaults Of Undead Horror
2. Black Coven Secrets
3. Gathering Their Bones
4. Dormant Disease
5. Of Gods No Longer Invoked
6. Accursed
7. Horrendous Sight
8. Stygian Void
9. Buried
10. Bled Dry

Mütiilation - The Lost Tapes

the lost tapesLabel: Osmose Productions

Spielzeit: 38:57 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hier haben wir mal wieder eine Veröffentlichung, bei der sich die Frage stellt: Braucht man das wirklich? So handelt es sich nämlich mitnichten um neue Songs von Mütiilation, denn dieses Projekt dürfte Mastermind Meyhna'ch spätestens mit seiner neuen Spielwiese Meyhnach (Review des Debüts "Non omnis morita" hier!) endgültig zu Grabe getragen haben. (Eigentlich wollte sich der gute Mann ja komplett aus dem Musik-Zirkus zurückziehen...) Allerdings bekommt man auch nicht (wie es der Titel ja irgendwie suggeriert!) bislang unveröffentlichte Stücke zu hören, sondern lediglich Neueinspielungen (entstanden 2009 + 2010) alter Mütiilation Songs und zwar vom "Black Imperial Blood"-Demo (1994j und den Alben "Vampires of black imperial blood" (1995), sowie "Remains of a ruined, dead, cursed soul" (1999). Ich bin ganz ehrlich, ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, die neuen mit den alten Versionen zu vergleichen, so aus dem Gedächtnis würde ich aber mal ganz frech behaupten, so dolle Unterschiede gibt es da nicht. Ohne Zweifel sind die präsentierten Songs natürlich immer noch schweinegeil, nicht umsonst war die Band mit Abstand das Beste, was die Black Legions damals hervorgebracht haben. Wer noch nie das Vergnügen mit Mütiilation hatte, für den mag "The lost tapes" ein geeigneter Einstieg sein, wer dagegen die Band kennt und deren Tonträger längst in der Sammlung stehen hat (so wie ich zum Beispiel...), kann sich diese Compilation eigentlich schenken. Eine "XL"-Bewertung bekommt die Scheibe trotzdem, weil das enthaltene Songmaterial einfach zeitlos grandios ist!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Transylvania 06:13
2. To The Memory of the Dark Countess 06:39
3. Black Imperial Blood 05:27
4. Born under the Master´s Spell 05:25
5. My Travels to Sadness, Hate & Depression 06:58
6. Through the Funeral Maelstrom of Evil 08:15

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