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Ysbryd - Kraft

Ysbryd (Germany) KraftLabel: Purity Through Fire

Spielzeit: 74:19 min.

Genre: Black Metal

Info:Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Nachdem die bereits 2018 in kompletter Eigenregie veröffentlichte CD mittlerweile nicht mehr zu bekommen ist, hat man bei Purity Through Fire jetzt das Ganze nochmal neu aufgelegt und mit den vier Songs des "Gestalt"-Demos (von dem es wohl eine Handvoll Exemplare geben soll...) aufgemotzt. Zu jenen Bonustracks kann ich an dieser Stelle leider nichts sagen, da sie bei meiner digitalen Promo nicht dabei waren. (Sehr schade....) Aber es bliebt mir ja das "Kraft"-Album und das hat es definitiv verdient, einem breiteren Publikum präsentiert zu werden. Alleinherrscher "Gestalt" beglückt uns mit herrlich altmodischem, mittelschnellen Black Metal, der schnell an gute alte Zeiten erinnert und somit voll und ganz meinen Geschmack trifft. Für ein Debüt ist das Ganze erstaunlich professionell ausgefallen, die Songs vermitteln eine unglaublich boshafte Atmosphäre, der Gesang pendelt zwischen garstig und ätzend und der Sound ist einfach nur grandios räudig und trifft damit genau ins Schwarze! Der gute Mann ist aber wohl auch durch und durch Musiker, so spielt (und spielte) er in unzähligen weiteren Bands. Diese Erfahrung merkt man seinen Songs auch deutlich an, sie sind facettenreich, ohne zu verwässern, oder gar künstlich zu klingen. Die Texte scheinen komplett auf Deutsch zu sein (so richtig verstehen kann man sie natürlich nicht, schliesslich ist's ja Black Metal!), was ich ja auch immer recht dufte finde. Mir gefällt "Kraft" ganz ausgezeichnet und ich warte jetzt nur noch auf die kommende Vinyl-Version (leider habe ich vergessen, auf welchem Label die erscheint...), auf der meines Wissens auch die erwähnten Demo-Bonus-Tracks enthalten sein sollen. Geiles Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Diafol 03:08
2. Schmach und Schande 05:30
3. Die Stunde des Daemons 04:41
4. Im Kriege 02:55
5. Geist ueber Fleisch 05:30
6. Ritual der Befreiung 07:42
7. Die Stunde des Kriegers 05:38
8. Glanz und Gloria 07:56
9. Duw 02:31
10. Verlautbarung 06:41
11. Kaelte im Koma des Lebens 06:25
12. Klingen aus Feuer 10:28
13. Phalanx 05:14

DunkelNacht - Empires of Mediocracy

DunkelNachtLabel: Non Serviam Records

Spielzeit: 47:46 min.

Genre: Black Metal

Info:Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die französische Formation DunkelNacht (man beachte das groß geschriebene "N"!!) hat früher wohl mal Ambient-Musik gemacht, worüber ich aber nichts berichten kann, denn obwohl es die Band bereits seit 2004 gibt, hatte ich bislang noch nie etwas von ihnen gehört. Das hat ja jetzt ein Ende und das Erste, was mir bei ihrem neuen (dritten) Longplayer auffällt, ist der ausgezeichnete, druck- und kraftvolle Sound. Eigentlich schon viel zu clean für Black Metal und man merkt schnell: Das ist kein Underground-Rumpel-Geballer, sondern etwas etwas, was ich mal als "Hochglanz-Black Metal" bezeichnen möchte. Für die mit diesen Klängen anvisierte Zielgruppe ist "Empires of mediocracy" sicherlich ein Leckerbissen, denn die Musiker beherrschen ihre Instrumente, verbinden Pomp, Melodie und Brutalität auf durchaus geschickte Weise und profitieren definitiv von ihrer "Ambient-Vergangenheit". Trotzdem ist die Scheibe so gar nichts für mich. Das ist mir alles viel zu glattpoliert, ohne Ecken und Kanten und macht auf mich einen unangenehm künstlichen Eindruck. Da hat finsterer Drone meiner Meinung nach mehr mit Black Metal zu tun als sowas hier! Wie gesagt, wer Dimmu Borgir und ähnliches abfeiert, der sollte vielleicht mal ein Ohr riskieren, wer seinen Metal (ich schreibe absichtlich nicht Black Metal!!) dagegen erdig, dreckig und kaputt bevorzugt, kann sich das bei DunkelNacht definitiv sparen...

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

Side A
1. Relentless Compendium 04:29
2. Servants 04:56
3. Eerie Horrendous Obsession 06:52
4. DunkelNacht - Amongst the Remnants of Liberty 07:44
Side B
5. Verses and Allegations 04:51
6. Empires of Mediocracy 08:10
7. The Necessary Evil 04:17
8. Non Canimus Surdis 06:20

Usurper - Lords of the Permafrost

Usurper  Lords of the PermafrostLabel: Soulseller Records

Spielzeit: 36:26 min.

Genre: Thrash/Death/Black

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 22. März 2019

Was habe ich mich gefreut, als ich erfahren hatte, dass die Jungs von Usurper nach viel zu langen 14 Jahren endlich wieder ein neues Album veröffentlich würden. (Nein, ich schäme mich meiner Freudentränen nicht....) Denn ich bin schon seit ihrem Debüt "Diabolosis" (Head Not Found Records, 1995) ein Riesen-Fan der Band aus Chicago und habe alle ihre Tonträger in meiner Sammlung stehen. Und wie herrlich, auch nach so langer Zeit (die Band hatte sich von 2007 bis 2015 aufgelöst und dann in Originalbesetzung wieder zusammengefunden) haben die Musiker weder ihre musikalische Ausrichtung verlassen, noch ihren Biss verloren. Auch anno 2019 beglücken sie uns mit ihrer absolut tödlichen Mischung aus Thrash, Death und Black Metal, die ganz wunderbar mit einem guten Schuss klassischem Heavy Metal abgerundet wird. Und dabei klingen sie frischer und spielfreudiger als je zuvor, es ist ein Träumchen! Auch wenn das gesamte Album extrem grandios erschallt, so ist mein absoluter Favorit der Titeltrack "Lords of the Permafrost" - meine Fresse, dieser Song killt einfach alles! Ein wenig schade ist nur die relativ kurze Spielzeit, also meinetwegen hätte die Platte gerne doppelt bis dreifach so lang ausfallen können. Trotzdem ist das Ganze eine absolute Granate und für mich ein erster ganz großer Höhepunkt des noch jungen Jahres!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Skull Splitter 04:07
2. Beyond the Walls of Ice 04:01
3. Lords of the Permafrost 04:51
4. Cemetery Wolf 04:55
5. Warlock Moon 03:15
6. Gargoyle 05:10
7. Black Tide Rising 04:45
8. Mutants of the Iron Age 05:22

Darkened Nocturn Slaughtercult - Mardom

Darkened Nocturn Slaughtercult2019Label: War Anthem Records

Spielzeit: 43:55 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 12. April 2019

Viel zu lange sechs Jahre haben sie uns warten lassen, um jetzt endlich mit einem Paukenschlag zurückzukehren - Darkened Nocturn Slaughtercult sind endlich mit einem neuen Album am Start! Die erste gute Nachricht: Bei der Besetzung hat sich nichts geändert! Die zweite gute Nachricht: Auch bei der musikalischen Qualität hat sich nichts geändert - ergo: "Mardom" ist (wie allerdings auch erwartet!!) ein gewaltig geiles Album geworden! Das Quartett versteht es einfach, wie kaum eine andere Formation, den ursprünglichen Geist des Black Metals einzufangen, zu konservieren und mit aller nötigen Gewalt und Brutalität auf die Menschheit loszulassen. Unverfälscht und komplett ohne unnötigen Firlefanz knallt man dem Hörer eine knappe Dreiviertelstunde pure Aggression und Bosheit mitten in die Gehörgänge. Rasend schnell und mit einer tiefschwarzen Atmosphäre versehen - so hat richtiger Black Metal zu klingen. Die Band limitiert ihren Sound auf das Nötigste und somit trifft auch hier die alte Weisheit, dass Weniger oft Mehr ist absolut zu. Einen ganz großen Anteil am hervorragenden Gesamteindruck hat natürlich wieder die unglaubliche Stimme von Frontfrau Onielar. Kaum jemand (egal ob Mann oder Frau!) kreischt mit einer solchen Inbrunst ihren Hass ins Mikro, es ist einfach nur grandios! Kurzum: DNS liefern wieder mal ein unglaublich starkes Album ab, für das sich die lange Wartezeit mehr als gelohnt hat!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Inception of Atemporal Transition (1:41)
2. Mardom – Echo Zmory (4:28)
3. A Sweven Most Devout (3:52)
4. T.O.W.D.A.T.H.A.B.T.E (5:22)
5. A Beseechment Twofold (6:21)
6. Exaudi Domine (4:00)
7. The Boundless Beast (5:09)
8. Widma (3:25)
9. Imperishable Soulless Gown (4:03)
10. The Sphere (5:36)

Werian - Animist

Werian  AnimistLabel: Eisenwald Tonschmiede

Spielzeit: 45:08 min.

Genre: Black/Doom

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Die Thüringer Formation war mir durch ihr "Among humans"-Demo bereits bekannt (allerdings erst durch die hervorragend aufgemachte Vinyl-Wiederveröffentlichung bei Under Rotting Sky Records von 2016!), somit war ich auf den durchaus eigenständigen Sound der Kollegen bereits ein wenig vorbereitet. Die Band verbindet nämlich ausgesprochen überzeugend Klänge des Black Metals mit Doom und ein wenig Sludge und überzieht das Ganze mit einer dezent psychedelischen Glasur. Hört sich auf dem Papier vielleicht etwas merkwürdig an, funktioniert auf Platte aber wirklich ausgezeichnet. Die verschiedenen Stile werden zu einer homogenen Einheit verschmolzen und ergeben etwas ganz Eigenes und Neues. Wenn man wie hier eine Band nur sehr schlecht (wenn überhaupt...) mit anderen vergleichen kann, dann ist das schon eine verdammt gute Sache, denn es kommt wirklich nur ausgesprochen selten vor. Die erzeugte Atmosphäre auf "Animist" ist ebenfalls großartig und nimmt Dich mit auf eine Reise nach "Irgendwo anders". Das Werk ist definitiv keine leichte Kost und schon gar nicht zum schnellen Konsum zu gebrauchen - man benötigt schon seine Zeit, um kompletten Zugang zu der wirklich vielschichtigen und faszinierenden Musik zu bekommen, aber die Mühe wird ohne Zweifel fett belohnt. Ein tolles, fesselndes und extrem eigenständiges Album, muss man unbedingt reinhören!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Hex 12:56
Blade of Heresy 14:26
March through Ruins 17:46

Pernicion - Seek what they sought

Pernicion  Seek what they soughtLabel: Osmose Productions

Spielzeit: 30:38 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Sehr schönen Death Metal präsentiert uns das englische Duo Pernicion auf seinem Debüt "Seek what they sought". Hier wird von Beginn an viel Wert auf technisches Niveau und genügend Abwechslung gelegt, was der Platte echt gut tut. Von verdammt brutalen Blastbeat-Eruptionen bis hin zu schleppenden Parts wird alles angeboten und mit ausdrucksstarken Growls verfeinert. Die Kollegen wissen genau, was sie tun und hinterlassen mit ihrer guten halben Stunde Spielzeit einen mehr als ordentlichen ersten Eindruck. Da hatte man bei Osmose einen guten Riecher, denn ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass wir von Pernicion noch viel Schönes in Zukunft hören werden, ihr erstes musikalisches Lebenszeichen weiss auf jeden Fall zu gefallen!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Summoning 05:04
2. Mantorok 06:38
3. The Darkness Comes 05:21
4. Deconsecration 05:00
5. Tome 05:26

Wachenfeldt - The Interpreter

Wachenfeldt  The InterpreterLabel: Threeman Records

Spielzeit: 63:18 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Thomas von Wachenfeldt (da wissen wir auch sofort, warum die Band so heißt, wie sie heißt!!) kennen vielleicht einige von seiner Band De Tveksamma und als neuen Gitarristen von Wombbath, hier hat er sich noch zwei Kollegen eingeladen und zusammen spielt man einen durchaus aufgeschlossenen Death Metal, der sich an keine Genregrenzen hält. So finden wir neben teilweise recht großzügig eingesetzten Keyboards auch die Violine als immer wiederkehrendes Instrument. Da kann man sich vorstellen, dass auch der Death Metal-Anteil kein Highspeed-Geballer darstellt, sondern einen gewissen progressiven Ansatz verfolgt. Alles durchaus angemessen dosiert, sämtliche musikalischen Zutaten laufen gleichberechtigt zusammen und bilden ein gut gemachtes Konglomerat aus Härte, Melodie und technischen Spielereien. Das Ganze ist auf jeden Fall auf einem hohen musikalischen Niveau angesiedelt, was wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass mir persönlich der Zugang zu dieser Platte etwas schwer fällt. Für Freunde des technischen, leicht progressiven Death Metals sicherlich ein Leckerbissen, ich empfehle in das Werk erst mal reinzuhören, denn "The Interpreter" ist definitiv keine Standard- Mucke für den Mainstream (was ja volle Lotte positiv ist!). Mein Lieblingsalbum wird es allerdings nicht - wohl zu anspruchsvoll für mich (höhö!)

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Spirits of the Dead 05:47
2. Arhan 06:47
3. The Interpreter 06:21
4. Ut 07:31
5. Intermezzo – Aiwass 02:27 
6. Colophon 05:42
7. Athor and Asar 05:11
8. Litany to Satan 07:36
9. The Ladder 06:20

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