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The 3rd Attempt: Born In Thorns

3rd attempt cover smLabel: Dark Essence Records / Soulfood

Spielzeit: 49:35 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Rumpelig und schmissig, klar verwandt mit Klassikern wie Carpathian Forest, Darkthrone und 1349, während „Sons Of The Winter“ mag man gar an Immortal denken. Insgesamt bietet „Born In Thorns“ klassisch-rohes Gekeife, welches nie in eine Kakophonie abrutscht – leider aber auch wenig eigene Identität mitbringt und zudem nur bedingt ins Ohr geht.

„Dark Vision“ ist an zweiter Stelle des Albums immerhin ein klares Highlight und hätte etwa auch auf „Frontschwein“ (dem neben Mgla besten Black Metal-Album des Jahres) von Marduk seinen Platz gefunden, im Hintergrund schwingt bei einem der Riffs sogar vollkommen grandiose Voivod-Genialität mit; ganz am Ende erheben sich die Gitarren dann unerwartet emotional und lodernd gleich einem atmosphärischen Wirbel hinauf in die Höhen der Nacht. Der Titelsong dagegen walzt sich plötzlich in deutlich gebremstem, nahezu majestätischem Tempo durch die eisigen Klüfte und stellt einen weiteren, klaren Höhepunkt des Albums dar.

Es gibt etliche Songs, die zielgenau ganz klassischen Stoff im Geiste der eingangs genannten Bands offerieren, „Art Of Domination“ und „Torment Nation“ etwa setzen dies wirklich gut und angenehm um, „Firestorm“ klingt ebenso vertraut, aber weniger überzeugend. Im Gesamtkontext des Albums alles andere als ein Beinbruch, doch auch keinen kleinen Kult wert. Mit seinem langsamen und atmosphärischen (nichtsdestotrotz alles andere als welterschütternden) Intro sowie dem getragenen Beginn verpuppt er sich erst nach drei Minuten zeitweilig in einen frostklirrenden Blizzard, welcher Spaß macht, aber nichts neues bietet. Und auch darüber hinaus (denn wirklich neues ist kein Kriterium für Benotungen im oberen Bereich) muss die Black Metal-Welt dies leider mitnichten unter allen Umständen gehört haben. „Beast Within“ etwa ist puristischer Stoff von der Stange, der letzte Song „Anti-Self“ immerhin interessant schleppend, in letzter Konsequenz aber etwas unausgereift – man nimmt ihn so mit; Begeisterung jedoch löst das nicht aus.

Ein Klassiker ist „Born In Thorns“ somit kaum, dafür aber hatte ich seit „Massive Cauldron Of Chaos“ von 1349 nicht mehr solch eine unkomplizierte Freude an einem Black Metal-Album. Dennoch komme ich hier nicht über sehr starke 4 Punkte hinaus, da auch nach vielen Wochen und zig Durchläufen zu wenig bei mir hängengeblieben und folglich damit zu rechnen ist, dass die Platte nach Abschluss dieses Reviews sang- und klanglos im apokalyptischen Strudel des Meeres der vergangenen Veröffentlichungen verschwinden wird. Schade, denn beim konkreten Hördurchlauf macht „Born In Thorns“ trotz der genannten Mängel wirklich Spaß. Und das herausragende „Dark Vision“ sollte jeder Genre-Freund zumindest einmal angetestet haben.

Daniel Lofgren

XXL WertungM

Tracklist:

1. Torment Nation
2. Dark Vision
3. Art of Domination
4. We Defy
5. Born in Thorns
6. Beast Within
7. Sons of the Winter
8. Nekrogrammaton
9. Firestorm
10. Anti-Self

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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