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Spectral Voice – Erroded Corridors Of Unbeing

SPECTRAL VOICE 2017xxlLabel: Dark Descent Records

Spielzeit: 44:41 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 13. Oktober 2017

Hui, als ich „Erroded corridors of unbeing“ auf den Schreibtisch bekam, war ich erst mal platt vom Promotext der Agentur: die hätte in ihrem Pomp nämlich auch von Donald Trump stammen können. Denn nicht weniger als „gigantisch“ sei das erste Full Lenghts der Death/Doomer aus Denver in Colorado, die bisher nur mit Demos und Splits auf sich aufmerksam gemacht hatten. Gespannt wie ein Flitzebogen parkte ich mich also in meinem antiken Ohrensessel direkt vor meiner Stereoanlage, schaltete das Licht ab und drückte auf Play.
Grundsätzlich lässt sich die Musik von Sepctral Voice simpel beschreiben. Es ist der „übliche“ doomig angehauchte, düster, etwas astrale und pechschwarze Death Metal, wie er sich in letzter Zeit scheinbar steigender Beliebtheit erfreut. Ein Schuss Incantation und eine leichte Prise Morbid Angel, und damit sollte man dann einen guten Eindruck haben, wovon wir hier reden. Das große ABER kommt jedoch jetzt. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Combos, die diesen Sektor gerade bedienen, zeichnet sich das vorliegende Werk durch eine verhältnismäßig saubere Produktion und einen enormen Abwechslungsreichtum aus. Der Gesang wird, wenn überhaupt, nur sehr dezent und im Hintergrund eingesetzt. In der Hauptsache konzentriert sich das Klangbild auf morbide und klaustrophobische Atmosphäre in der Gitarrenarbeit und ein mal rumpelndes und mal rasendes Schlagzeug. Überlange Lieder mit großen Spannungsbögen und viel Variation tragen dazu bei, dass es kaum möglich ist, ein einzelnes Stück als lohnenswerte Anspielstation raus zu picken, da sich der Silberling eher als Gesamtwerk betrachten lässt, und an einem Stück sehr gut runter geht.
Abschließend lässt sich sagen, dass „Erroded corridors of unbeing“ zwar nicht „gigantisch“ ist, wie vollmundig angekündigt, aber nichtsdestotrotz ein bärenstarkes Debüt, auf dem sich eine Menge aufbauen lässt. Der einzige „Wehrmutstropfen“ könnte für Puritaner im etwas sauberen Klang bestehen, und natürlich wird hier nicht mit Innovation, sondern mit Altbekanntem in sauberer Qualität geworben. Wer damit kein Problem hat, für den ist Spectral Voice eine lohnende Anschaffung.

Kai B.

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Thresholds Beyond
2. Visions Of Psychic Dismemberment
3. Lurking Gloom (The Spectral Voice)
4. Terminal Exhalation Of Being
5. Dissolution

XXL-Tipp

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