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Black Death – Black Death

black deathxxlLabel: Hells Headbangers

Spielzeit: 51:04 min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 17. November 2017

Puh, irgendwie ahnte ich, dass diese Review ne´ exotische Sache wird. Wir haben es hier also mit Black Death zu tun, genau gesagt mit Black Death Ressurected. Gegründet wurde die Band bereits 1977(!) und war zur damaligen Zeit wohl die erste Heavy Metal Band, die nur aus Afroamerikanern bestand. Nach dem tragischen Tod zweier Bandmitglieder, mehreren Umbesetzungen und anderen unglücklichen Verstrickungen, fand die Band im Jahre 1988, nach gerade einmal drei Demo Tapes und einem Album, ein jähes Ende.
2009 tat sich die Band dann wieder zusammen, und nach einigen Unstimmigkeiten aufgrund von Copyrightgeschichten, wurde aus Black Death kurzerhand Black Death mit einem kleinen „resurrected“ unter dem Logo. Um die ganze Geschichte dann noch ein wenig absurder zu machen, erscheint das selbst betitelte Album nun auch noch bei Hell´s Headbangers Records, eben jenem Label, welchem man gerade mit Boykottaufrufen auf die Pelle rückt, da das Label wohl einiges an Pfui Pfui-Material aus der musikalischen Grauzone im Angebot hat. Könnte man sich jetzt lange mit auseinander setzen, sicherlich ein hochinteressantes, aber auch schweres Thema. Oder, und diese Variante ziehe ich vor, wir zechen uns jetzt erst mal ne´ geile Runde Heavy Metal rein!
Wie nicht anders zu erwarten, ist der Stil natürlich old-oldschool. Klassischer US-Hard-Rock/ Heavy-Metal mit einem guten Schuss Blues hier und da, Whisky und Zigarrenstimmung und einem prächtigen, dicken paar Hoden aus Stahl. Siki Spacek, der sympathische Sänger mit dem Cowboyhut, macht dabei einen prima Job, um das Klangbild abzurunden und hat ein wirklich beachtliches Organ. Es wird aber nicht nur durchgehend gerockt, mit „when tears run red“ schleicht sich auch eine Ballade auf das Album, die auch ein James Bond Titellied im Metal Gewand sein könnte, spannende Sache. In der Mitte des Albums hat die Band einen echt starken Lauf, und „Scream of the Iron Messiah“, „Streetwalker“ und der Titelsong sind allesamt Hits und gute Anspielstationen.
Der Klang ist natürlich alles andere als sauber, und ich gehe mal stark davon aus, dass das auch so gewollt ist. Manchmal klingen mir die Drums und die Gitarren aber doch zu blechern, und irgendwie erinnert mich der Sound an die Japaner von Barbatos. „Black Death“ von Black Death, ein starkes Classic-Metal Album mit einem coolness Faktor hoch 10, und der ideale Soundtrack, um in der Spätsommersonne noch mal ein Barbecue anzufeuern und ein paar Pabst Blue Ribbon zu verköstigen, oder um auf der nächsten Fete mal wieder ein paar stramme Nackenbrüche zu produzieren.

Kai B.

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Night Of The Living Death
The Hunger
When Tears Run Red (From Love Lost Yesterday)
Fear No Evil
The Scream Of The Iron Messiah
Streetwalker
Black Death

XXL-Tipp

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