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Atrocity - Okkult II

Atrocity OkkultIIxxlLabel: Massacre Records

Spielzeit: 44:52 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Atrocity, was für eine Band, was für eine Bandgeschichte.... Die beiden ersten Alben "Hallucinations" (1990) und "Todessehnsucht" (1992) sind grandiose Death Metal Werke, die bis heute knallen wie Sau. "Blut" (1994) war eine krasse Abkehr davon, wenngleich ich das Album (ganz für sich allein gesehen) ziemlich gut finde. Auch die folgenden Experimente "Calling the rain" (1995) und "Die Liebe" (1995) finde ich bis heute äusserst gelungen. Doch dann ging es leider langsam, aber sicher bergab mit den Kollegen. "Willenskraft" (1996) war schon nur noch lauwarm und dass das nächste gelungene Teil "Werk 80" (1997) eine (wenn auch ziemlich coole!!) Zusammenstellung von Coverversionen war, spricht schon Bände. Über die darauffolgenden Platten "Gemini" (2000) und "Atlantis" (2004) decken wir lieber das Mäntelchen des Schweigens, weshalb ich danach auch das Interesse an der Band verloren hatte und alles, was danach herauskam nicht mehr verfolgt habe. Nun steht aber wieder ein neues Album vor der Tür und da man bei Massacre Records o nett war, uns mit 'ner fröhlichen Promo zu versehen, war es eine gute Gelegenheit, sich wieder vorsichtig der Kapelle zu nähern. Was mir sofort auffällt und leider ebenso schnell für Minuspunkte sorgt, ist die Tatsache, dass man alle vier Songs der letztjährigen "Masters of darkness" EP (Review hier!) auch auf "Okkult II" wiederfindet, eine Schweinerei allen Fans gegenüber, die sich jene EP damals gekauft haben - finde ich ziemlich uncool! Doch kommen wir zur Musik auf "Okkult II": Die lässt mich etwas ratlos zurück. Startet man eigentlich ganz cool und relativ hart mit dem bereits bekannten "Masters of darkness" und schickt mit "Shadowtaker" sogar einen richtig geilen Death Metal Song hinterher, so greift man mit anderen Tracks (wie z.B. dem unsagbar schlechten "Menschenschlachthaus") voll in die Scheisse, oder liefert kitschig aufgemotzte (warum nur?) Death Metal Songs ab, die ohne die ganzen Chöre, Frauenstimmen und Synth-Klänge eigentlich ziemlich cool ausgefallen wären. Sehr schade, hier wurde eine echte Chance vertan. Da hilft es leider auch nicht, dass Krulle immer noch grunzen kann, wie ein irrer Dämon aus dem finstersten Kreis der Hölle, oder dass ihn Marc Grewe und LG Petrov bei jeweils einem Lied unterstützen. Ohne das ganze Brimborium drumherum würde meine Note erheblich besser ausfallen, was ich echt verdammt schade finde! Ich würde mich extrem freuen, wenn sich die Band noch mehr auf ihre früheren Stärken besinnen würde, den ganzen künstlichen Ballast von Bord werfen und wieder ein lupenreines Death Metal Album raushauen würde. Die Ansätze dafür sind nämlich auf "Okkult II" definitiv gegeben. Naja, mal schauen....

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. MASTERS OF DARKNESS
2. SHADOWTAKER
3. BLOODSHED AND TRIUMPH
4. SPELL OF BLOOD
5. MENSCHENSCHLACHTHAUS
6. GATES TO OBLIVION
7. INFERNAL SABBATH
8. ALL MEN MUST DIE
9. PHANTOM GHOST
10. DEVIL'S COVENANT
11. THE GOLDEN DAWN

XXL-Tipp

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