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Abhorrence - Megalohydrothalassophobic

AbhorrenceLabel: Svart Records

Spielzeit: 23:42 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 14. September 2018

Als wir so 16, 17 Lenze alt waren, begannen einige Mitglieder der Rollenspiel-AG unseres Gymnasiums (der Grundstein unseres späteren Rollenspielclubs 'MAGGI'), den Klängen extremeren Metals zu lauschen. Zunächst waren das 'Arise' von Sepultura (für mich nach wie vor die geilste Scheibe aller Zeiten), 'Blood Fire Death' von Bathory und Bolt Throwers 'The Fourth Crusade'. Dann entdeckten wir den Backkatalog von Nuclear Blast für uns und deckten uns mit allem ein, was die Kollegen in ihren DIN-A5-Katalogen für 'nen Appel und 'nen Ei 'raushauten. Besonders angetan hat mich dabei 'Not To Be Undimensional Conscious' der Österreicher Disharmonic Orchestra, Gorefests Zweitwerk 'False' und im besonderen Fall die Debütscheibe 'The Karelian Isthmus' der mächtigen Amorphis um Tomi Koivusaari, welche (zum Leidwesen meiner Eltern) in lautstarker Dauerrotation lief und auch meinem damals neun Jahre alten Bruder sehr gefiel, der Jahre später zugab, er habe stets gedacht, dass da tatsächlich ein zweiköpfiges Monster aus den Niederhöllen ins Mikro röhre, ha ha.

Tomi Koivusaaris vorherige Band, Abhorrence, war mir trotz ihrer Kurzlebigkeit (1989 bis 1990) natürlich ein Begriff, da sie tatsächlich schnell Kultstatus erreichte und überhaupt eine der ersten finnischen Todesbleikapellen waren, welche brutalen Mid-Tempo-Death-Metal mit diesen prägnanten Doom-Versatzstücken ausstatteten. Was ich hingegen nicht auf dem Schirm hatte, war die Tatsache, dass Abhorrence quasi in der Original-Besetzung seit 2012 wieder am Start sind; lediglich Schlagwerker Waltteri Väyrynen kam als Neuzugang 2016 hinzu. Zunächst brachte man noch im selben Jahr die Compilation 'Completely Vulgar' heraus, gefolgt von dem Live-Album 'Totally Vulgar: Live at Tuska Open Air 2013'.

Und nun erscheint in den nächsten Tagen doch tatsächlich - welch gute Nachricht aber auch - die EP 'Megalohydrothalassophobic', auf dem vier neue Stücke (plus Intro) zu hören, die einem wahrlich die Freudentränen in die Augen treiben. Die Jungs aus Helsinki machen quasi eine Reise zurück in die alten Tage und setzen etwa an der Stelle an, an der sie damals das Kapitel Abhorrence beendet hatten, wenn auch in einem entsprechend besserem Soundgewand. Textlich fühlt man sich u. a. durch den von H. P. Lovecraft begründeten Cthulhu-Mythos inspiriert, musikalisch bleibt man sich treu und weicht keinen Deut von dem Finnen-Todesblei alter Tage ab: düster, brutal, streckenweise schleppend und immer wieder direkt in die Fresse.
Es gibt an dieser Veröffentlichung eigentlich nur eines zu bemängeln: sie ist viel zu kurz. Verdammt, wo bleibt das lang erwartete Debütalbum?

PS: Was zum Kuckuck ist Megalohydrothalassophobie? Hm... wenn ich das richtig interpretiere, bezeichnet man so die Furcht vor unheimlichen, gewaltig großen Kreaturen in der Tiefe der Meere. Hail Cthulhu!

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Intro: The Mesh
02. Anthem For The Anthropocene
03. The Four Billion Year Dream
04. Hyperobject Beneath The Waves
05. The End Has Already Happened

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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