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Hate Squad - Reborn From Ashes

HateSquadxxlReborn From AshesLabel: Massacre Records

Spielzeit: 39:01 min.

Genre: Thrash Metal/ Hardcore

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Anfang/Mitte der Neunziger des letzten Jahrhundert, also vor mehr als zwei Dekaden, frequentierte ich wesentlich häufiger als oft Live-Gigs; wir musikbekloppten Haudegen aus dem damals öden nördlichen Emsland (Stichwort: Saufen - Fußball - Saufen - Schweinestall - Saufen) schlossen uns zusammen und nahmen durchaus auch längere Autofahrten auf uns, um unsere Helden auf der einen oder anderen Bühne erleben zu können. Dabei war es uns allen relativ wumpe, ob wir uns nun beispielsweise Sick Of It All, Tiamat, Bolt Thrower oder Madball reinzogen, Hauptsache die Sache ging steil und war mordsbrutal. Hate Squad kamen daher auch ziemlich gut bei uns an.

Auch 20 Jahre später gehe ich recht offen mit Musik um und bin alles andere als engstirnig; daher freue mich auch über die siebte Platte der Hannoveraner, die nun auch schon ein Vierteljahrhundert Mucke machen und um die es im neuen Jahrtausend stiller wurde, allerdings nie ganz weg waren. Die Vorgängerscheibe, 'Katharsis' getauft, hat nun auch schon sieben Jahre auf dem Buckel, so dass ein neues Album längst 'mal wieder fällig war.
Was bekommen wir geboten? Nun, der knapp 40 Minuten andauernde, recht hardcorelastige Thrash Metal des Quintetts geht meist ordentlich nach vorne los, überquert dabei immer wieder die Grenzen zum Death Metal und erinnert mich nicht selten an die britische Krachwalze Benediction, als Dave Ingram bei denen seine Stimmbänder malträtierte. Zudem grooven Hate Squad auch 2018 wie die Hölle und werden sicherlich im kommenden Jahr die Bühnen unserer Republik auseinander nehmen. Geilgeilgeil!
'Reborn From Ashes' wurde in den Chameleon Studios in Hamburg aufgenommen, gemixt und gemastert und weist einen zwar modernen, aber nicht übermäßig klinischen Sound auf; das Coverartwork stammt von Hiko Kramer.

Fazit: Für Extrem-Metal-Puristen ist das hier nix. Wer aber Scheuklappen als unbequem empfindet, seinen Thrash-Metal-Hardcore-Mix gern mit 'ner Todesblei-Kirsche garniert und Gangshouts gepaart mit griffigem Riffing gediegen findet, wird an dem Album seine helle Freude haben.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Against All Odds
02. Death List
03. Amok
04. Reborn From Ashes
05. Retaliation Promise
06. Until I Die
07. Regain The Strength
08. Know Your Enemy
09. Hate Factory
10. 2 Miles Behind Enemy Lines
11. Fuck Cancer!

XXL-Tipp

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