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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsSpace Hamster - The Ascent To Nothingness

Space Hamster - The Ascent To Nothingness

Space Hamster  The Ascent To NothingnessLabel: More Hate Productions

Spielzeit: 32:17 min.

Genre: Death Metal/ Deathcore

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wenn man Metal- und Deathcore-Jünger als hyperaktive Violent-Dancing-Spacken bezeichnet, weil sie einem beim Bangen gerade das noch volle Bier aus der Hand getreten haben, kann ich das sehr gut nachvollziehen. Als nicht ganz so puristischer Extrem-Metal-Rezipient kann ich mit der Mucke allerdings sehr wohl etwas anfangen, wenn sie nicht wie so häufig beliebig und austauschbar klingt. Ein ebenfalls aufgeklärterer Musikerkollege sagte mal, Death Metal oder Metalcore sei ihm schlunz - Hauptsache, die Musik ist gut gespielt, authentisch und einprägsam. Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Zunächst dachte ich ja, bei der Kapelle mit dem ulkigen Namen Space Hamster (Dungeons-&-Dragons-Kenner sollten hier aufhorchen) handele es sich um eine Spaßtruppe wie JBO oder aber eine psychedelisch-verspielte Kiffergruppe; aber nein, die Jungs frönen dem Todesblei. Die 2013 ins Leben gerufene Formation aus Tschechien ist eine derartige Band, deren Mitglieder sich nicht nur Death Metal, sondern eben auch CORE auf die Fahne geschrieben haben. Auf der ein Jahr später erschienenen EP 'Universal Pet' gingen sie recht derbe, aber nicht ziellos zu Werke und boten eine gutklassige Mischung aus melodischem Death Metal und herzhaftem Metalcore, wobei die Metalanteile um ein Vieles überwogen und auch Black-Metal-Gekeife implementiert wurde.

Vor kurzem erschien nun 'The Ascent To Nothingness', welches 2018 im tschechischen Davos Studio aufgenommen wurde. War die weiter oben bereits erwähnte EP bereits sehr amtlich, legen Space Hamster auf ihrem Debütalbum weiter an Qualität zu und schaffen den schmalen Grad, durchaus noch brutaler und technischer als auf 'Universal Pet', aber eben auch nicht stumpf und langweilig zu klingen. Dafür sorgen schon der recht vielschichtige Gesang, die vielen kleinen Interludien und klassischen Rock-Soli (beispielweise im Rausschmeißer 'Nostrum' ab Minute 2.12). Schade, dass es nur sieben Stücke geworden sind; die etwas mehr als 32 Minuten gehen hier wie im Fluge vorbei.

Wer immer noch nicht überzeugt ist, sollte flugs die Bandcamp-Seite der Tschechen besuchen, auf der das Album (und auch die EP) für umme heruntergeladen werden können. Aber: bei Gefallen den Jungs bitte auch einen großzügigen Obulus für ihre Arbeit zukommen lassen, Freunde!

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Only We Remain
02. In the Maze
03. Monument In Forgotten Crimson Desert
04. Black Toothed Uprising
05. Age Of Digital God
06. King Hamster
07. Nostrum

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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