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Defloration: Created to Kill

Defloration  Created to killLabel: Remission Records

Spielzeit: 40:05 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Facebook

VÖ-Datum: 29. Mai 2015

 

So ein Hype hat auch seine guten Seiten. Nicht nur, dass viele neue Bands eine Chance bekommen, nein auch werden dadurch Veteranen des jeweiligen Genres wieder spitz wie Lumpi und begeben sich wieder in Studios und auf die Bühne. Das ist im Moment im Death Metal nicht anders. Bescherte uns der Boom schon Bands wie Morgoth oder erst kürzlich Profanity (mit ihrer schweinegeilen EP!!) zurück aus ihren feuchten Gräbern, so meldet sich jetzt eine weitere Krachkapelle nach fünf Jahren zurück! Die Rede ist natürlich von den Jungs von Defloration!

Die hatten uns seit ihrer Gründung 2001 immer wieder (ab 2006 eigentlich auch sehr regelmäßig) mit ihrem herrlich brutalen Death Metal beglückt! Nun stehen sie wieder auf der Matte und schon die ersten Takte ihres neuen Albums „Created to Kill“ zeigen deutlich,dass die Kollegen nichts verlernt haben! Es gibt mächtig schönen altmodischen Brutal Death Metal“ auf die Glocke, bis die Ohren bluten. Wer auf intelligente, aber heftige Prügelorgien der Marke Suffocation und Kollegen steht, der ist hier hundertprozentig richtig, auch daran hat sich in der Veröffentlichungspause nichts verändert – warum auch? Egal, ob ordentlich flott, oder auch mal mittelschnell, die zehn Kompositionen sind ohne Ausnahme Volltreffer und ballern Dir die Rübe weg! Defloration waren immer schon gut und das sind sie auch heute noch!

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings bei dieser CD, denn sie ist die letzte mit Growl-Gott „Uwe Rödel“, der nach dem Eingrunzen des Albums die Band aus persönlichen Gründen verlassen hat. Das ist extrem schade, denn gerade seine „gutturalen Geräusche“ waren das Sahnehäubchen auf den Songs der Band und sein Nachfolger wird es schwer haben auch wenn er (es handelt sich nämlich um Eric Oßwald von den Deathern „Rogash“) sicherlich kein Greenhorn auf dem Gebiet ist.

Auf jeden Fall ist „Created to Kill“ ein richtig geiles, wunderbar brutales Album geworden, das mich voll und ganz überzeugen konnte!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. By Brutal Hate
2. Crystal City
3. Family Gore
4. Brutal Stalking
5. Devouring Flesh
6. Inner Fight
7. Pure Pork Party
8. Exorcism
9. Necromantic Lunch
10. Game Of Gods

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