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Oberon - Dream Awakening

Oberon-DreamAwakeningLabel: Prophecy Productions

Spielzeit: 37:27 Min.

Genre: Art-Rock/Gothic/Neofolk

Info: Facebook

CD kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Eher zufällig bin ich auf dieses Kleinod an Musik gestoßen, als Teil der Prophecy-Community und Liebhaber einiger Bands des Labels habe ich mir eher nebenbei das Preview Lied „Phoenix" der Band Oberon angehört und bin diesem so verfallen, dass ich kurzerhand die beiden Re-Releases und das neue Album vorbestellt habe. Nun sind also am Freitag ganze vier CDs voll mit Musik einer Band eingetroffen, von der ich nur ein einziges Lied kenne. Ok – ich gebe zu – ich neige zu solchen Spontankäufen und habe den ein oder anderen auch schon mal bereut, aber im Fall von Oberon ist es nicht der Fall.
Als einer der ersten Veröffentlichungen des Labels ist 1997 die Debüt-EP „Oberon" erschienen, nach einem Album und einer Singe hat die Band sich wieder aufgelöst. Erst jetzt nach 10 Jahren Pause erscheint das neue Album „Dream Awakening". Um dies gebührend zu feiern, hat Prophecy auch kurzerhand die lange vergriffene EP und das Debüt-Album mit einer Menge Bonus-Material neu veröffentlicht. Anders als man es bisher von Prophecy kennt, fehlt leider bei Oberon eine Veröffentlichung als LP, die die Besonderheit der Musik nochmals abgerundet/unterstrichen hätte.

Aber kommen wir nun endlich mal zum Album. Was machen Oberon eigentlich für Musik? Es fällt mir schwer eine Beschreibung zu finden, denn alles wechselt ständig zwischen den Genres hin und her. Das Label selbst stellt eine Mischung aus Neofolk, Avantgarde Pop und New Artrock in Aussicht, aufgrund fehlender Vergleiche, möchte ich dies zunächst einmal so stehen lassen. Thematisch beschäftigt sich das Album vor allem konzeptionell mit dem „Phönix" und beschreibt das Streben des Menschen nach Selbsterkenntnis und den Weg dorthin. Die Musik dabei wirkt stets als wäre sie einem Traum entsprungen und entführt mich eher seichten Akustikgitarren und nur sporadischen Rock-Einlagen in eine andere Welt. Oberon machen Musik zum Träumen und Nachdenken. Dabei wirkt die Musik zu keiner Zeit kitschig oder überladen. Dream Awakening wird neben der wunderschönen Musik auch von einer einzigartigen Stimme getragen, die den Traumfaktor nochmal unterstreicht. Dazu wird jedes Lied mit einem sehr poetischen Text unterlegt um das Album als ganzes abzurunden. Somit handelt es sich nicht unbedingt nur um Musik, sondern auch ein Stück weit um Kunst, passt doch das gesamte Konzept perfekt zusammen. Das Album kann in allen Facetten, musikalisch, textlich und konzeptionell vollkommen überzeugen. Als Anspieltipp möchte ich euch „Phönix" mit auf den Weg geben, da dies auch bisher mein liebstes Lied des Albums ist. Alles in Allem sollte man das Album jedoch am Stück hören, damit es sein volles Potential entfalten kann.

Es muss nicht immer Metal sein – damit möchte ich mein Review abschließen. Oberon machen wunderschöne Musik die zum träumen verleitet und mich auf Anhieb gefangen genommen hat. Wenn man offen für eher akkustische/weichere Klänge ist, sollte man bei Oberon mal ein Ohr riskieren. Für mich ist das Album so ziemlich das beste was in diesem Jahr im Bereich des Non-Metal erschienen ist.

Moritz Naczenski

XXL-WertungXXL

Tracklist:

1. Empty And Marvelous
2. Escape
3. In Dreams We Never Die
4. Dark World
5. Flight Of Aeons
6. Dream Awakening
7. I Can Touch The Sun With My Heart
8. Phoenix
9. Secret Flyer
10. Machines That Dream
11. Age Of The Moon

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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